Samstag, 12. Februar 2011

Alles neu! Sklavinnen, Assassinen und der Krieg!

Deutlich besser gelaunt als am Abend zuvor nahm ich den neuen Tag in Angriff, hoffend das der Tag zwar nicht so chaotisch wie der letzte verläuft aber mir ähnlich gute Einkünfte beschert wie zuletzt. Doch zunächst trieb sich nur eine Sklavin vor der Schmiede herum die mir zwar irgendwie bekannt vorkam die ich aber nicht zuordnen konnte. Angeblich hätte ich ihr vor ein paar Tagen einen Brand gesetzt erzählte sie mir dann. Dunkel erinnerte ich mich so langsam an sie aber ich kann mir ja nun beileibe nicht jede Kajira merken die ich mal unter dem Brandeisen hatte.

Ich schwankte noch ob ich sie vertreiben oder zwecks Weiterverkauf erstmal irgendwo anketten sollte als der Hauptmann der Wachen auftauchte und sich wohl mehr der Gewohnheit halber, sich erkundete ob alles in Ordnung und gesund sei. Scheinbar wusste er noch nichts vom Fall Kasraticums so unbekümmert wie mir schien. Also unterrichtete ich ihn über die Geschehnisse des Vortages. Das was er hörte trieb ihm förmlich die Zornesröte ins Gesicht, scheinbar waren einige seiner Befehle und Anordnungen in Bezug auf Kasraticum nicht befolgt wurden und so beruhigte er sich nur mühsam.

Weil er einmal dabei war, ereiferte er sich auch gleich noch über die Seuche die Kasra bedrohte und behauptete das es ein Komplott zwischen den Heiler und mir gäbe und wollte wissen wie viel Prozent Provision der Heiler von jeden verkauften Keuschheitsgürtel erhielte. Das durfte ja nicht wahr sein, genauso hätte er mir vorwerfen können das ich den Krieg mit Aventicum angezettelt hätte, denn sicher verdiente ich ja an der Pflege, Wartung und den Verkauf der Waffen auch mit. Zum Glück entspannte sich die Situation weil plötzlich die fremde Sklavin seine ganze Aufmerksamkeit auf sich zog und er sie mitnahm.

Lu schickte ich nach drinnen das sie dort ihre Arbeiten verrichten konnte und ich setzte mich hin um ein paar Messer zu schleifen als plötzlich eine weitere mir nicht wirklich bekannte Sklavin auftauchte. Eigentlich wollte ich gerade ziemlich gereizt reagieren aber zu ihren Glück hatte sie einen Becher und eine Bota voller Paga dabei und wollte mir nur was zu trinken anbieten. Das stimmte mich um einiges versöhnlicher und so ließ ich mir einen Becher reichen. Ich hatte den Paga noch nicht mal richtig ausgetrunken als Luc mit nun, wie er sagte, seiner Sklavin wieder da wäre, man hätte sie als Geschenk zu ihm geschickt und nun brauchte er ein neues Collar für sie. Auf den Keuschheitsgürtel als Schutz vor der Seuche, wollte er aber erstmal verzichten.

Blöd nur das ich das Collar dieses Mädchen erst vor einigen Tagen dauerhaft verschlossen hatte, so das ich es nun nur mit Werkzeug und einen guten Schuss Gewalt wieder aufbekam. Zum Glück gelang mir das ohne die Kajira zu beschädigen. Als ich ihr das neue Collar anlegte, Luc war schon verschwunden um seinen dienstlichen Pflichten nachzukommen, sah ich aus den Augenwinkeln das wieder mal eine schwarze Gestalt um die Schmiede schlich. Das durfte ja wohl nicht wahr sein. Ich verschloss das Collar und zog den Schlüssel ab bevor ich die Sklavin wegschickte und mich den Schwarzkittel widmete.

Es war keiner von denen die die letzten Tage schon in Kasra waren, er war mir nicht bekannt. Zum Glück schien er nur sein Schwert geschärft haben zu wollen. Um den unangenehmen Besuch gleich wieder los zu werden sicherte ich ihm zu die Arbeit sofort zu erledigen. Ich schnappte mir also die Pagasklavin stellte sie an die Kurbel des Schleifbockes  und begann zügig die Klinge zu bearbeiten. Als ich fertig war drückte ich dem Attentäter sein Schwert wieder in die Hand, kassierte meinen Lohn und war froh als er endlich weg war. Aber damit war die Aufregung für heute noch nicht beendet, plötzlich stand ein Krieger vor mir. Auch ihn hatte ich schon mal gesehen aber zu Kasra gehörte er nicht. So langsam wurde mir klar wo er mir schon mal über den Weg gelaufen war, er gehörte zu der Horde die sich "Die rote Hand" nannte und Kasraticum überfallen hatte.

Tatsächlich stellte er sich auch als Unterhändler der selbigen Gruppierung vor und forderte den Heimstein von Aventicum, 3 Hand Waffenstillstand und noch einige andere Sachen mehr. Ich schickte die Mädchen, also die Pagasklavin und ihre Kettenschwester die zwischenzeitlich dazu gekommen war, los jemanden aus der Kriegerkaste, einen Schreibkundigen oder am besten den Regenten selbst von diesen Besuch zu unterrichten. Als erstes tauchte Marcellus auf und hörte sich das Anliegen des Unterhändlers noch einmal an bevor er ihn mitnahm. Was für ein Tag? Jetzt wollte ich mich eigentlich so langsam in die Felle trollen als der Schreiber mich noch aufhielt.

Er interessierte sich dafür ob ich genaueres über die Seuche wisse von der alle reden. Wieso kommen bloß alles darauf das ausgerechnet ich was weiß? Egal! Ich berichtete ihn alles was ich wusste und das war nicht viel. Das die Seuche über Tröpfcheninfektion und durch andere Körperflüssigkeiten übertragen wird und das deshalb mittlerweile viele der Kajirae zu ihren Schutz einen Gürtel trugen. Was die Seuche nun genau für Auswirkungen hat konnte ich ihm nicht sagen, nur das man sie durch Haarausfall im Schambereich erkennen soll. Dem Schreiber schien diese Informationen aber zureichen, denn er ging dann dabei darüber sinnierend ob es nicht sinnvoll wäre seine Kajirae damit zu infizieren damit sie sich die Intimrasur sparen können.

Für mich war jetzt endgültig Zeit in die Felle zu verschwinden. Mittlerweile hatte sich das Gerücht in der Stadt verbreitet das Kasra nicht im vollen Umfang auf die Forderungen der roten Hand eingegangen wäre und die Ausrufung des Ausnahmezustandes und die Einsetzung eines Ubars bevor stände. Die Zeiten schienen unruhig zu werden. Ich schlief aber ich schlief schlecht. In meinen Träumen hörte ich das helle Klingen wie wenn Schwerter auf einander treffen, den dumpfen Klang wenn die Klinge auf ein Schild trifft. Ich sah Kasra in Flammen, wilde Horden die grölend durch die Gassen zogen und ich meinte im Traum zu sehen wie man sich an unseren Heimstein vergriff.

GR

OOC: Blöd wenn man an solch einen Abend beizeiten off muss weil man am nächsten Tag arbeiten muss, mal schaun was mich heute Abend wirklich erwartet.

Kommentare:

  1. OOC von Luc:

    Ich war spät nur ganz kurz nochmal was gucken, als ich sah, was da los war. Wirklich blöd, wenn das immer so spät dann ist... Zu schade.

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  2. Ich hab mich auch sehr geärgert.
    Ein so entscheidenedes RP nahezu mitten in der Nacht , wenn die meisten Bewohner längst schlafen..*noch immer leise grummelt*

    OOC-Senf von Lu !

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