Sonntag, 5. Juni 2011

Heimliche Gefährtenschaft?

Wie so oft in letzter Zeit spielte sich das Leben auf und um die Bank auf den Marktplatz ab. Kein Wunder stand sie doch im Schatten eines Baumes was die Sonne erträglicher machte. Als ich dazu kam drehte sich das Gespräch mal wieder um die gefangenen Talunas und das der Imker wohl irgendwelche nicht autorisierten Verhandlungen über deren Freilassung geführt hatte, was darin gipfelte das man ihm eine Art Beugehaft androhte falls er so etwas noch einmal tun würde. Mir sollte das recht sein lenkte das doch die Wache von den Verschwörungstheorien ab, das ich die grüne Kaste bestochen hätte auf das die immer neue Seuchen erfinden damit sich meine Keuschheitsgürtel besser verkaufen.

Trotzdem kam das Thema wieder zur Sprache, zum Glück versandete es aber auch recht schnell wieder da der Hauptmann zum Glück wichtigeres zu tun hatte. So hatte ich Gelegenheit mich den anderen Gesprächen zu widmen als ich ein Krabbeln an meinen Bein spürte, es war Jina die sich wie aus dem nichts neben mich gekniet hatte. Sollte sie ein bisschen scheu war sie ja noch. In der Zwischenzeit brach der Imker mit einer Ärztin und der waschenden Schneiderin die eigentlich Bäuerin war auf um mit den beiden einen Ausflug in die nähere Umgebung von Kasra zu unternehmen. Ganz schön mutig, ich bleibe lieber innerhalb der schützenden Mauern. Wenn er allerdings mal irgendwann Blackwinefahrten mit der Kasra anbietet und dabei die richtigen Produkte anbietet werde ich mich vielleicht auch mal aufraffen und an so einen Ausflug dran teilnehmen.

Weiter darüber nach zudenken, dazu kam ich nicht, denn der Geldverleiher wollte von mir wissen  ob ich jemanden kenne der Geld braucht, klar er muss ja seine Geschäfte auch voran treiben. Erst hatte ich nicht den Funken einer Idee, doch dann kam mir dieses merkwürdige Gerücht wieder in den Sinn. Tatsächlich sollte doch einer der Rarii im Rahmen eines Leihgeschäftes einen fremden Händler abgezockt und das Pfand nach erfolgreichen Geschäft nicht wieder ausgezahlt haben. Ein Grund könnten natürlich Geldschwierigkeiten sein und selbst wenn nicht, vielleicht hat ja jetzt der Händler ein Problem. Die Namen waren mir zwar entfallen der Geldverleiher meinte aber das er das hautnah miterlebt hätte und sich beide mal verknöpfen werde.

Doch jetzt gab es ein anderes Problem, der Geldverleiher hatte Durst, tat das lautstark kund und wollte in die Taverne. Die Krux bei der Geschichte war das diese aber verschlossen war und die Aushilfe vom Feuerkrug diese nicht aufschließen wollte oder konnte. Stattdessen hielt sie dem Geldverleiher einen Vortrag über angebliche Ansteckungsgefahren in Bezug auf gewisse Pilze. Eigentlich konnte ihr das doch egal sein oder war da mehr. Beide stritten dies jedoch vehement ab. Wir nahmen dann notgedrungen mit der Herberge vorlieb und ließen uns von Jina was zu trinken bringen. Der eine mehr der andere weniger. Wobei der Geldverleiher der war der mehr brauchte aber das hatte sich ja lautstark angedeutet.

Nachdem er seinen ersten Durst gestillt hatte erkundigte er sich nach dem Badehaus und welches der Mädchen in Kasra denn als Badekajira taugen würde. Wärend der mittlerweile eingetroffene Schreiber und ich uns in guten Ratschlägen ergingen, wetterte die Feuerkrugaushilfe schon wieder das man meinen könnte sie wäre die Gefährtin des Geldverleihers. Man könne sich doch auch selber waschen und überhaupt..... wie auch immer der Geldverleiher spülte den Stress verursacht durch dieses Weib mit zwei weiteren Pagas hinunter. Allerdings führte das langsam zu Ausfallerscheinungen seinerseits. So war der Gang zur Pagaentsorgungsstelle hinterm Feuerkrug mehr ein Hindernislauf mit Stützpunkten als ein Spaziergang.

Natürlich hörte das Gezeter der Aushilfe nicht auf, sie würde ihm auf keinem Fall den Weg nach Hause zeigen und solle er doch zusehen wie er dorthin kommt, bestenfalls ein Zimmer würde sie ihm hier vermieten. Schmunzelnd trank ich mein Ale, Jina hatte ich schon vor einiger Zeit weggeschickt so das mit neuen Getränken nicht zu rechnen war und zur Selbstbedienung hatte ich keine Lust. Alle! Ich legte das leere Trinkhorn auf den Tisch und ein paar Münzen dazu. Im rausgehen sah ich noch wie sich die Feuerkrugaushilfe doch ganz liebevoll um den Geldverleiher kümmerte und ihn, die Treppe hinauf, in eines der Zimmer bugsierte.

GR

Kommentare:

  1. lol heimliche Gefährtenschaft, eher heimliche Poppschaft - jaja recht unvorsichtig die beiden....ob da wer bald nen Kragen um hat? ^^

    AntwortenLöschen
  2. Schau mer mal, gestern waren sie und insbesondere Sie wirklich sehr unvorsichtig. Wenn das so weiter geht rettet nur noch eine Gefährtenschaft vorm Kragen.

    AntwortenLöschen
  3. wenn das nicht schon zu spät ist...aber ich will ja nicht unken, ich weiß ja nüscht :D

    AntwortenLöschen