Mittwoch, 17. Juli 2013

Ein Mädchen namens Paga

Lange war es her das ich so intensiv über meinen Papieren gesessen hatte aber ich musste die Zeit nutzen. Shani hatte mit den beiden Neuen an der Stadtkette genug zu tun und so konnte ich mich in Ruhe meiner Arbeit widmen. Jetzt wo ich dann meinen Papierkram der letzten Tage erledigt hatte, konnte ich auch anfangen mich mit meinen anstehenden Reiseplänen zu beschäftigen. Irgendwie musste es doch möglich sein meine privaten Pläne mit den Reisen im Auftrag des Heimsteines zu organisieren. Kargash, Turia und die eine oder andere Oase waren nur ein paar der Ziele die anstanden.

Nach Turia musste ich wegen dem blauen Gras und Kargash lag fast auf dem Weg, das bot sich gerade zu an es zu verbinden und auf dem Rückweg, vor allem sollte ich den Landweg dafür wählen, streifte ich sowieso die Tahari. Es war also fast perfekt! Die restlichen zwei drei Orte die noch anstanden lagen alle weiter westlich und ich würde sie in einer extra Reise zusammenfassen. Ich rollte die Landkarte wieder ein und ging nach draußen, ein bisschen frische Abendluft würde mir, nach dem ich fast den ganzen Tag im Haus verbracht hatte, gut tun.


Draußen traf ich fast nur Krieger an und siehe da auch Rotröcke haben die ungefähr gleichen Sorgen wie ich. Auch Kin war dabei eine Reise vorzubereiten und besprach sich dabei mit Rock. Nur war er in sofern weiter das er nicht nur ein Ziel hatte sondern auch schon einen Termin und sich nur noch darüber klar werden musste was er ins Reisegepäck tun musste. Dabei war natürlich weniger der Proviant wichtig sondern eher das war er seinen Gastgebern anbieten wollte. Die Mittel sozusagen um seinem Gegenüber von seinen Argumenten zu überzeugen. Ich war mir sicher das Kin schon das Richtige auswählen würde und ließ ihn mal machen.


Mein Augenmerk lag jetzt auf der einen neuen Sklavin die, zumindest temporär, das Interesse von Tharkan erweckt hatte und welcher sie sich dann näher beschaute. Anstatt also Kin weiter zu lauschen legte ich mein Augenmerk auf dieses Schauspiel. Vor allem wie Tharkan sich abmühte ein zwei irdische Worte abzuringen um die Barbarin auszufragen war schon die Aufmerksamkeit wert. Irgendwas war schief gelaufen und wenn es nur das war das die Beiden aneinander vorbeiredeten. Der Krieger wollte wohl wissen wie sie heißt und sie antwortete ihm mit ewig vielen Worten, die er einfach nicht als Name akzeptieren wollte und riet mir sie anders zu nennen.

Klar warum nicht? Einen Namen der aus wenigstens fünf Worten besteht brauchte ja niemand, erst recht nicht eine Sklavin, also sagte ich das sie schon noch einen Namen bekommen wird, vier Buchstaben und am Ende ein A wie sich das gehört. Jetzt nahm das Unheil seinen Lauf. Das Mädchen wollte freundlich sein und kramte eines der wenigen goreanischen Worte heraus die sie kannte und fragte: "Paga?" Eigentlich wollte sie ja nur wissen ob sie was zu trinken holen sollte aber nun hatte sie sich ihren Namen selbst verpasst. Vier Buchstaben und ein A am Ende! Wie Tharkan dann richtig anmerkte. Gut dann sollte sie eben so heißen bis mir oder dem neuen Benutzer irgendwann was passenderes einfällt.


Es war Zeit sich endlich zu setzen und so verlegten wir die Gespräche auf die Terrasse. Wir ließen die Sklavinnen auftafeln und beschlossen den Abend in Ruhe bei guten Essen und einen noch besseren Tropfen ausklingen zu lassen. So gab es auch für Paga genug Gelegenheit zu lernen. Das man freie Frauen nicht mit Herr anspricht. Ka La Na in einem Kelch gehört und nicht in einem Becher und noch einiges mehr. Gleichzeitig diente es auch ein wenig unserer Belustigung ergab sich doch so die eine oder andere amüsante Szene. Da sie aber ansonsten sehr gelehrig und vor allem lernwillig wirkte blieben vorerst drakonische Strafen aus.

Als die Runde sich dann spät am Abend auflöste, wies ich Shani an Paga wieder im Sklavenhaus einzusperren. Sollte sie sich erholen, die nächsten Tage werden ihr noch viel abfordern.

GR

Kommentare:

  1. "Ich wandte mich um und fand bei der Einrichtugn des Zelts eine Flasche Ka-La-Na aus einem guten Jahrgang, aus den Weinbergen von Ar, die Beute eines Überfalls auf eine Karawane. Dann stellte ich den Wein mit einer kleinen Tonschale und einem schwarzen, rotschimmernden Weinbecher neben das Feuer. Ich goss etwas Wein in die kleine Tonschale und stellte sie auf den Dreifuß über dem winzigen Feuer in der Vertiefung für das Feuer. Dann nahm ich die Schale vom Feuer. Sie war jetzt nicht mehr angenehm in der Hand zu halten, aber es war auch nicht schmerzhaft. Ich goss den Wein von der kleinen Tonschale in den schwarzen, rotschimmernden Becher..."
    Captive of Gor, Seiten 331-332

    das zum Kelch/Becher

    lg Deka

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  2. /me schmunzelt

    Ich will ja gar nicht abstreiten das es auf Gor auch Leute geben mag die ihren Ka La Na auch aus Bechern trinken, vor allem wenn er warm ist aber.......... wenn man unseren Ka La Na Trinkern den Wein im Becher bringt, ja dann wird es wohl tüchtig Ärger geben für die Kajira. Ist halt ne persönliche Vorliebe und vielleicht auch von Region zu Region unterschiedlich. Und in Jorts und bei seinen Weinliebhabern ist es eben so.

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