Montag, 29. Juli 2013

immer auf die Kleinen

Diese verdammte Hitze! Die Idee das Arbeitszimmer im oberen Stockwerk unter dem Dach einzurichten, die sich in den Wintermonaten als goldrichtig erwiesen hatte, wurde in diesen Tagen immer mehr zum Fluch. Trotz offener Fenster schwitzte, nein tropfte ich regelrecht, an ein sauberes Arbeiten war so nicht zu denken. Ich schmiss die Papiere in die Ecke, zog mir die verschwitzte Tunika vom Leib und ging nach unten um mich an der Wassertonne wenigstens etwas zu erfrischen. Doch das Wasser war lauwarm und Shani auch weit und breit nicht zu sehen. Also bewarf ich mich selber mit dieser Brühe die kaum Abkühlung brachte und suchte mir dann ein Handtuch und eine frische Tunika damit ich unter Leute konnte.


Die Leute unter die ich mich mischen konnte traf ich vor der Herberge. Dort fand ich auch Shani wieder an der ich meinen Unmut ausließ. Sie verstand zwar nicht warum, immerhin hätte sie sich ja nützlich gemacht und nicht rumgelungert, das aber eben an der falschen Stelle. Bevor ich richtig ausrastete folgte ich den anderen lieber auf die Terrasse und ertrank meinen Ärger mit Paga, zumindest versuchte ich das. Richtig ablenken konnte ich mich allerdings erst als das Gespräch auf den Sklavenhändler kam und ich ihm einen Deal vorschlug, natürlich abhängig davon wie lange er gedenkt in Jorts zu bleiben. Um das in Ruhe zu besprechen, lud ich den Sklavenhändler ein mir ins Sklavenhaus zu folgen.


Shani trug ich auf uns einen Imbiss zu bereiten und wir setzten uns damit ich mit der Sprache rausrücken konnte. Da er vor hatte länger in Jorts zu verweilen, bot ich ihm einen Job als Verwalter der Stadtkette an, mit der Möglichkeit sich auch privat etwas dazuzuverdienen. Er wirkte zumindest interessiert und so erläuterte ich ihm die Details und erwähnte auch die Festlegungen zum Verbleib von herrenlosen Sklaven die in und um Jorts Fähre aufgegriffen werden. Dann ließ ich das alles erstmal sacken so das er einen Moment zum Überlegen hatte. Als letztes erwähnte ich das ihm die Arbeitsmittel wie das Sklavenhaus kostenlos zur Verfügung gestellt werden und er auch einen gewissen Lohn pro Hand erhalten würde.

Wir hatten einen Deal! Schon etwas besser gelaunt verließ ich ich das Sklavenhaus  und ging mit Joam, so heißt der Slaver zur Herberge zurück um zumindest Kin noch zu informieren, das dritte Ratsmitglied war wohl schon wieder in Richtung Hof verschwunden. Wer denkt das man den Abend jetzt ruhig ausklingen lassen konnte, lag falsch. Das ahnten wir spätesten dann als Dina die sich gerade um den Slaver kümmerte, kurzzeitig zur Salzsäule erstarrte nur um sich kurz darauf an selbigen zu klammern. Ich konnte zwar nicht sehen was passiert war aber die anderen bestätigten Dinas Gestottere das hier eben ein Larl vorbei geschlichen sein soll.


Jetzt sprang ich doch von meinem Kissen auf damit ich einen besseren Überblick hatte, doch von dem Vieh war nichts zu sehen. Dafür schwärmten die Krieger jetzt aus und versuchten das Vieh zu fangen oder wenigstens zu vertreiben. Als dann noch der Ruf ertönte das der Larl mein Kaiila fressen wollte war es mit meiner Beherrschung ganz vorbei und ich stürmte, die Gefahr missachtend, in Richtung meines Hauses. Doch die Gefahr war wohl schon lange vorbei und die Rarii konnten sich die Zeit nehmen mich zu verarschen. Endgültig satt und verärgert ging ich gleich weiter nach Hause und da ich jemanden brauchte an dem ich meinen Ärger auslassen konnte traf es wieder Shani, die heute nicht mit in die Felle durfte und die Nacht allein verbringen musste.

GR

Kommentare:

  1. *prust* Immer auf die Kleinen als Blogtitel und dann ein Bild auf dem der Händler nackig ist und offenbar vorn an sich herab schaut.....

    ...ich bin doch sehr froh, das ich bei meinem Herrn bin, so rein egoistisch gedacht *lacht immer noch*

    nicht böse sein, lieber Georg, schieb es auf die Sonne, dass ich so albern bin, aber das drängte sich mir grad derartig laut auf... ich konnte nicht widerstehen.

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  2. Der Händler schaut nicht an sich herunter sondern überlegt ob das wenige Wasser ausreicht für so viel geballte Männlichkeit. Aus eben diesem Grund und damit die Rotseidenen nicht vor Begeisterung reihenweise in Ohnmacht fallen, konnte ich ihn auch nur von hinten zeigen, sonst würdest du sehen was du bei deinem Herrn verpasst. hehe

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