Sonntag, 27. März 2016

Ungemach aus der Welt schaffen

Es war recht ruhig heute im Haus, alle Sklavinnen schienen unterwegs zu sein. Mir persönlich passte dies ganz gut in den Kram, hatte ich doch noch ein paar Dinge mit Kin zu besprechen. Zum einen was Geschäftliches und zum anderen was Privates. Als ich jedoch vor seinem Haus stand und klopfen wollte, drangen merkwürdige Geräusche aus dem selben, so das ich es vorzog, meine Entscheidung zu revidieren. Ich zog ein Stück Pergament hervor und schrieb mit einem Kohlestift darauf das ich den Hauptmann sprechen wollte und klemmte diesen Zettel an die Tür und trollte mich wieder.

Nach einem Rundgang durch die Oberstadt, pausierte ich am Brunnenplatz, als plötzlich eine nackte Sklavin um die Ecke gekrochen kam. Es war Dina und im Mund hielt sie meinen Zettel, der jetzt einen zusätzlichen Vermerk enthielt, das der Hauptmann jetzt Zeit hat und ich nochmal vorbei kommen kann. Ich fragte Dina gar nicht erst was dieses Schauspiel sollte und lief gleich los. An der Tür vom Hauptmannhaus angekommen, klopfte ich, da Dina auf allen vieren, beiweiten nicht so schnell war wie ich auf zwei Beinen. Das hatte nun zwar zur Folge das Kin selber öffnen musste aber er bat mich trotzdem herein.


Nach einem recht umständlich servierten Paga, kam ich dann auf den Grund meines Besuches zu sprechen. Mir ging es vor allem um diese leidliche Posse um ein paar Kupfer für ein bisschen Lederkram, die der Sattler seit einigen Tagen veranstaltete. Deswegen unterbreitete ich einige Lösungsvorschläge wie man zum einen diese Geschichte aus der Welt schaffen könnte und zum anderen, wie man so etwas in Zukunft vermeidet. wir einigten uns im ersten Fall zwar nicht auf ein grundsätzliches Vorgehen, da aber noch keine schriftliche Klage eingegangen war, ließ er mir vorerst freie Hand. Die grundsätzliche Vermeidung solcher Fälle bedurfte eh der Schriftform und da mussten wir auch das dritte Ratsmitglied zu Rate ziehen.


Zeit das Thema zu wechseln. Ich wollte ja Tagita noch beim Sleen vorstellen, hatte aber Bedenken, das dieser durch die noch frische Wunde vom Branden, vielleicht durchdreht und ausnahmsweise doch mal zubeißt oder eben sein Sabber nicht gerade der Wundheilung dient. Kin bestätigte mir meine Vermutungen, ob das nun stimmte oder nicht, vielleicht wollte er auch nur in Ruhe das Training mit seiner Sklavin fortsetzen, war mir in dem Moment egal, sicher ist sicher. Wir einigten uns das Ganze um einen Tag zu verabschieden und ich verabschiedete mich, ein Hafenpaga lockte.

Tatsächlich waren sogar ein paar Gäste da und Sassy und Tagita waren schon im vollem Einsatz. Nachdem alle versorgt waren, griff ich mir Tagita um mir ihr Branding zu betrachten. Ich bin zwar medizinischer Laie aber falls es eitern sollte oder sich entzündet, das sollte ich schon erkennen können. Tat es aber zum Glück nicht und alles sah, soweit ich das beurteilen konnte, gut aus. Man würde es also riskieren können, das sie morgen Bekanntschaft mit dem Sleen macht. In dem Zusammenhang fragte ich mal bei Sassy nach ob sie denn schon bei Fenris war, der Hauptmann hatte da was angedeutet. Mit deutlichen Abscheu in der Stimme verneinte sie.


So langsam begriff nun auch Tagita, das es kein Spaß war, wenn ich davon sprach das ich sie dem Sleen des Hauptmannes vorstellen will. Ob Sassy da noch hin muss, diese Entscheidung überlass ich meiner Gefährtin, gehört diese Sklavin doch ihr. Allerdings legte ich Sassy noch nahe, mich in Zukunft mit "mein Herr" anzureden, so lange sie wieder in meinem Haus lebt. Dann orderte ich endlich auch einen Paga und setzte mich auf eines der Fässer. Den Paga bekam ich von Tagita, während sich Sassy um den Brauereikrieger bemühte, der jedoch heute recht wortkarg war.

Ich klinkte mich nun in die Gespräche der Gäste ein und auch wenn die öfters wechselten, vor allem die Gäste, so halfen doch deren Kajirae mit aus, so das es für meine beiden Sklavinnen nicht all zuviel zu tun gab. Irgendwann schien das ständige knien Tagita aber zu viel zu werden und sie versuchte sich irgendwie bequemer hizusetzen. Dafür setzte es eine schallende Ohrfeige, die die anderen Gäste aufhorchen ließen. Tagita begriff auch ohne Worte und nahm sofort wieder meine Lieblingsposition ein. Trotzdem fügte ich noch ein paar Worte an und sagte ihr was sie tun kann wenn ihre Knie mal schmerzen. Doch jetzt hatte sie sich wohl entschlossen, auszuharren und lehnte wie entschuldigend ihre Stirn gegen meinen Oberschenkel.

Während ich jetzt mit dem Hofkrieger über des Sattlers Begehren sprach, was anscheinend so noch gar nicht zu ihm durchgedrungen war, machte sich Tagita unterhalb meiner Gürtellinie zu schaffen. Es fiel mir schwer unter diesen Umständen noch klare Gedanken zu fassen, schlussendlich schaffte ich es aber doch das Thema vernünftig abzuschließen, so das einem Besuch beim Sattler nichts mehr im Wege stand.

GR

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