Freitag, 30. September 2011

Wer war es denn nun?


Jetzt habe ich die meisten Ahn der letzten beiden Tage damit verbracht mir die aus der Brandruine der Heilerei sichergestellten Teile anzuschauen, darunter eben auch die Türschlösser. Der Hauptmann wollte ja wissen ob die Schlösser zum Zeitpunkt des Brandes verschlossen waren. Es kostete mich einiges an Arbeit um das herauszubekommen, waren doch die Schlösser durch die Hitze des Feuers zum Teil stark angeschmolzen aber genau das war auch meine Chance. Schließlich hatte die Hitze und das geschmolzene Metall die Schlösser genau in der Stellung konserviert wie sie zum Zeitpunkt des Brandes waren. Dabei stellte sich heraus das eigentlich alle Schlösser verschlossen waren, bis auf eins. Nämlich das von den Privaträumen der Ärztin.

Eine Weile grübelte ich wie das zusammenhängen könnte. Zum einen konnten die Türen ja aufgebrochen wurden sein, was zwar den Zustand der Schlösser erklären würde aber an sich keinen Sinn macht, wer einen Schlüssel für die Privatgemächer hat, sollte auch in der Lage gewesen sein sich die Schlüssel für den Haupteingang und die Praxisräume zu besorgen. Die einzige Erklärung die mir einfiel war, das der Brand in den Privaträumen gelegt wurde und man dann schnell das Zimmer verlassen musste. Dann verließ man schnell die Heilerei und verschloss, vor allem um die Löscharbeiten zu behindern, noch schnell den Eingang. Das Feuer sollte sich zu jenem Zeitpunkt noch nicht so weit ausgebreitet haben. Doch das genau festzustellen war nicht meine Aufgabe.

Mit diesen Feststellungen die Schlösser betreffend und meinen Vermutungen zum Hergang, machte ich mich auf, den Hauptmann zu suchen. Diesen fand ich im Feuerkrug wo er sich gerade darin übte einen Assassinen zu ignorieren. Wenigstens sprach er aber mit mir und die Ergebnisse meiner Untersuchungen schienen ihm zumindest soweit zufrieden zu stellen das er mir ein Ale ausgab. Jetzt kam etwas Unruhe auf und es erfolgte fast ein kompletter Wechsel der Herbergsgäste. In diesem Durcheinander setzte ich mich erstmal und trank in Ruhe mein Ale. Als sich alles ein wenig beruhigt hatte und ich den Gesprächen am Tisch folgen konnte, erfuhr ich dann auch das nicht nur die Heilerei abgebrannt war sondern auch die Imkerkäserei ausgeraubt wurde. Alle Verrs und auch die Biene waren weg. Oder war es andersherum?

Ob zwischen den beiden Vorfällen eine Zusammenhang besteht ließ sich nicht feststellen. Auch nicht als der Imker selber den Feuerkrug betrat. Er schien von den Vorfällen noch ziemlich verwirrt zu sein, denn weder kannte er den Namen seiner Kaste, noch dazu war er der Meinung das er ohne Biene kastenlos sei. Auch das gute Zureden der anderen Gäste half da nicht viel, er blieb bei seiner Meinung. Da sich die Gesellschaft auf Grund diverser Umstände wie mangelnde Servierbereitschaft, verschwundener Schleier und verlorener Kasten so langsam auflöste, trank ich nun auch aus und machte mich auf den Weg in meine Felle.

GR

Donnerstag, 29. September 2011

Mein Neuer ist da!

Mein neuer Laptop natürlich. Doch bevor ich ein paar Worte dazu verliere, will ich noch die Gelegenheit zum meckern nutzen. Wieder einmal konnte jemand auf Slinside nicht an sich halten und meinte das nachts halb 5 eine gute Zeit wäre die Welt zu verbessern und Gor ein für alle mal auszumerzen. Ich weiß nicht ob das auf zuviel Alkohol oder auf Übermüdung zurückzuführen war, ich schreib um so eine Zeit jedenfalls keine Forenbeiträge mehr, jedenfalls nichts Sinnvolles.

http://slinside.com/index.php?option=com_fireboard&Itemid=462&func=view&id=365759&catid=69&limit=25&limitstart=325#372530

Ich weiß nicht was dann dazu geführt hat das sie ihren Post später mit 12345 überschrieben hat aber den ursprünglichen Wortlaut habe ich, da ich diesen Thread abonniert habe, in meiner Mailbox. Ich mein das jemand der selbst Rollenspiel betreibt oder zumindest schon mal welches betrieben hat, das jemand der sich in SL mit dem Drehen von Filmen beschäftigt nicht die Unterscheidung zwischen dem wahren Leben und einer Fiktion hin bekommt, das ist schon traurig.

Übrigens, jedem der meint Gor wäre zu brutal, zu Menschen verachtend, dem empfehle ich, mal einen Abstecher nach Dark Dreams zu machen wenn dort Hochbetrieb herrscht. Da werden einige sich wundern was Gor, auf den meisten SIMs zumindest, doch für ein Streichelzoo ist. Ach so die SIM auf der Dark Dreams stattfindet heißt "Savage Isle".

So nun zu was erfreulichen, wie gesagt mein neuer Laptop ist da! Die 3D-Szene sieht im Radegast zwar nur minimal besser aus, immer noch keine Partikel und auch sonst fehlt es an Atmosphäre aber das ist ja auch nur ein Textclient.


Dafür ist das Laptop aber leistungstark genug SL jetzt wieder mit einem aktuellen Viewer auf Ultra mit ausreichender Sichtweite darstellen zu können ohne gleich Brechreiz zu bekommen. Mal schaun wie lange die Power ausreicht. Auf alle Fälle kann ich jetzt auch mal wieder von Unterwegs einen Blick riskieren ohne gleich Augenkrebs zu bekommen.


Genug geprotzt jetzt und weil es so schön ist hier noch das Lied zur Gruft!



Und das wichtigste zum Schluss, Heidi ist tot!

GR

Mittwoch, 28. September 2011

Es hat gebrannt

So da bin ich wieder! Und als erstes gleich mit einer Anmerkung zu meinen "Freunden" von Slinside. Es gibt dort immer noch welche, die nicht verstehen das, wenn in einen Gorthread die Rede von Sklavinnen ist, man von Romangestalten oder meinetwegen von Rollenbildern aber auf keinen Fall von real versklavten Menschen. Wie auch immer RP gab es gestern auch.
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Wieder mal aus Kurtzal zurück hielt ich mich vor der Schmiede auf. Nach meiner längeren zweifachen Abwesenheit sollte ich die Bewohner wohl darauf aufmerksam machen das ich wieder zurück bin um so vielleicht ein paar neue Aufträge an Land zu ziehen. Ein angekohlter Sack stand vor der Schmiede herum und wie ich noch so am grübeln bin, tauchte auch schon der Hauptmann auf und sprach mich darauf an. Er meinte da seien wichtige Überreste der abgebrannten Arztpraxis drin. Unter anderem ein Schloss, welches ich mir anschauen sollte ob es offen oder verschlossen war. Man wollte daraus ableiten wie der Täter sich Zutritt zu den Räumlichkeiten verschaffen konnte. Dazu ließ mir der Hauptmann von einer Sklavin noch den dazugehörigen Schlüssel geben, auch die anderen Türschlösser sollte ich mir noch anschauen, das wichtigste wäre aber das Schloss zu den Privaträumen der Kastenersten. Er gab mir zwei Tage Zeit dafür.

Damit hatte sich nun auch der Brandgeruch erklärt der von der Feste herüber zog. Weitere Fragen konnte ich nicht stellen da der Ubar dann die ganze Aufmerksamkeit des Hauptmanns einforderte und von ihm eine Eskorte verlangte, wohin auch immer. Nachdem dies geregelt war, war die Sicherheit der Gemächer des Ubars von erster Priorität. Die Lage verschärfte sich dabei zusehends da keine der Sklavinnen die der Hauptmann zur Überprüfung ob die Tür geschlossen ist hinschicken wollte, wusste wo sich die Gemächer des Ubars befanden. Ich weiß nicht was der Hauptmann mit den Sklavinnen letztendlich anstellte, jedenfalls verschwand er mit denen, so das sich meine Unterhaltung auf den Händler konzentrierte.


Diese war aber nicht so ergiebig und lief nur auf ein kleineres Geplänkel über Sklaven, und was man mit ihnen tut wenn man auf Reisen geht und sie nicht mitnehmen kann, hinaus. Ungefähr bis zu jenem Zeitpunkt wo die beiden Kajirae wieder auftauchten die der Hauptmann zu Belehrungszwecken mit genommen hatte. Die Eine der Beiden, die Neuere jammerte herum das sie lauter Busteln und Pickel im Schritt habe und ob wir ihr nicht helfen könnten. Angewiedert ging ich einen Schritt zurück, sowas würde ich nicht anfassen. Egal ob sie nun eine Metallallergie hat oder ob die vorherige Trägerin des Keuschheitsgürtel ihr da irgendwelche Bakterien oder Viren hinterlassen hat, das war mir egal und selbst wenn, war das die Entscheidung ihrer Herrin, den Gürtel zu entfernen oder eben auch nicht.

Diese Kajira lief nun jammernd zum Haus Flamnium zurück und auch sonst löste sich die Menge vor der Schmiede so langsam auf. Das war die Gelegenheit endlich mich dern angekohlten Schlössern, die der Hauptmann vor der Schmiede hat ablegen lassen, zu widmen. Also schnappte ich mir der ollen Sack und verzog mich in meine Werkstatt.

GR

Sonntag, 25. September 2011

Radegast

Als ich heute Vormittag mal kurz on war um ein paar IM zu beantworten, sah ich das der Radegastviewer folgende Fehlermeldung bzw Hinweis ausgeworfen hatte:
If you are experiencing crashes with the 3D Scene Viewer try opening File -> Preferences -> Graphics, and disable Occlusion culling, and VBO and see if the crash persists
Deshalb habe ich nun Occlusion Culling und VBO deaktiviert und siehe da die 3D-Szene läuft deutlich stabiler. Klar schön ist was anderes aber es hilft. Der Radegast, den man sie übrigens hier downloaden kann, ist ja bis vor kurzem ein reiner Textviewer gewesen. Wenn man wissen will wie das genau aussieht kann man sich hier ein Bild davon machen. Wenn man sich fragt für was so ein Textviewer gut ist, so kann ich sagen das er trotz dieser Einschränkung für eine ganz Menge taugt. Also erstmal läuft er auch auf altersschwacher Technik und auch Netbooks mit schwacher Grafik sollten mit ihm gut klar kommen. Ja aber ich seh doch nichts? Das ist natürlich richtig, muss man ja auch nicht in jedem Fall. IMs abarbeiten, Gruppenmitteilungen lesen, chatten, im Inventar was raussuchen um es weiterzureichen oder zu prüfen ob der Einkauf vom Marketplace angekommen ist, das reicht für manch einen ja schon. Einfach um auf unkomplizierte Weise Kontakt halten zu können zu seinen Bekannten aus dem zweiten Leben. Auch kleinere, vor allem Zweier-RPs lassen sich bei ausreichender Vorstellungskraft durchaus durchführen.

Solange nun, die seit der Version 2.0 zur Verfügung stehende 3D-Szene nicht genutzt wird, läuft der Viewer sehr stabil und mit geringer CPU- und Speicherauslastung. Man kann die Kleidung wechseln, teleportieren oder teleportiert werden, sich Profile anschauen, Gruppenmitgliedschaften managen alles möglich, nur sieht man eben nichts. Hier kommt nun die 3D-Szene ins Spiel. Die versucht ein Bild von der Umgebung zu vermitteln.  Das sieht nicht toll aus, der Shape wird meist nicht richtig geladen, alles das was SL schön macht sieht bei weitem nicht so schön aus wie man es von einem normalen Viewer gewohnt ist. Aber man kann sich bewegen, sich setzen, ja selbst ein Menu zu bedienen ist nun kein Problem mehr und wenn man sich in der neuen Location orientiert, Platz genommen oder die passenden Posebälle rausgesucht hat und einem dann die 3D-Szene nicht mehr zusagt oder auf Grund der CPU-Auslastung man befürchtet das einem gleich der Rechner um die Ohren fliegt, tja dann wechselt man einfach wieder in den Textmodus.

Wie gesagt schön ist was anderes. Groß auf Klick!
Was bei dem Bild auffällt ist. Kein Feuer, weil Partikel abgeschaltet sind, das Gras im Hintergrund ist viel zu hoch und der Shape von meinem Ava wurde nicht richtig geladen. Sieht eher nach einem Kinderava in Erwachsenenstiefeln aus. Ein Teil der schlechten Grafikqualität ist sicher meinem altem Laptop zuzuschreiben aber ganz sicher nicht alles. So liegt die Sichtweite nur bei 48m,  der Himmel ist wolkenlos usw. aber das wichtigste ist, man kann sich nicht nur teleportieren sondern sich auch richtig bewegen und....... man kann die Menus bedienen wie man rechts oben sieht.

GR

Samstag, 24. September 2011

Mal gucken was mein Laptop noch kann

Da ich nun einmal am Laptop saß hab ich mir gestern Abend mal die Mühe gemacht und versucht mit meinem Laptop in Secondlife online zu gehen. Vorab mal ein paar Eckdaten.

CPU: Pentium 4 3GHz
RAM: 2GB
Grafikkarte: ATI Radeon 9700, 128 MB Speicher
Chipsatz: SIS
Display: 17 Zoll

Vor 4 Jahren lief SL noch ziemlich fluffig darauf. Als ich vor ca einem Jahr meinen Alt erstellte und ihn unter Benutzung dieses Laptops einkleidete lief es noch so lala, Grafik auf Low und Sichtweite max 96m da konnte man noch was mit anfangen aber jetzt ein Jahr später ist es vorbei. Ich hab seit einiger Zeit den Radegast als Textviewer drauf, falls ich mal eben schnell was schauen will aber grafische Viewer zu nutzen ist ein einziger Krampf. Bisher hatte ich immer den Imprudence auf diesen Laptop genutzt aber irgend jemand hatte mir gesagt das der Rainbowviewer nicht allzu hardwarelastig sein soll, also hab ich den mal probiert. Ich hab mich eingeloggt und nach einigen warten, ich red hier von mehreren Minuten sah es immer noch so aus und Besserung war nicht in Sicht.


Aber auch der Imprudence lieferte keine besseren Ergebnisse wie man an diesem Bild sehen kann.


Das Lustige ist ja das der Radegast als Textviewer seit der Version 2.0xx eine 3D Szene mitliefert damit man sehen kann was um einen herum passiert und dieses Tool auf meinem Laptop fast ein besseres Bild liefert als ein normaler Viewer.Gut es sieht nicht so schön und detailliert aus wie wenn die richtigen Viewer normal arbeiten würden aber man sieht deutlich eher was, als in einen grafischen Viewer. Allerdings hängt sich bei Benutzung der 3D Szene der Radegast ab und zu auf, ob das nun an einer Überforderung meines Laptops liegt oder am Radegast kann ich nicht sagen.


Wie es bei mir auf der SIM normal aussehen sollte lässt sich ja in älteren Blogposts anschauen. Was allen drei Viewern aber gemein ist, beim Radegast nur wenn ich die 3D Szene nutze, sie schaffen es eine CPU-Auslastung von 100% zu erzeugen, inklusive entsprechender Wärmeentwicklung und Lüftergeräusche. Alles im allen ist es wohl Zeit für ein neues Laptop. Nächste Woche, nach meinem Kurzurlaub, sollte es eintrudeln. i5-Prozessor, 4GB RAM und eine ATI HD 6470 mit 512MB sollten eigentlich reichen das ich SL auch mal wieder ab und zu auf einem Laptop nutzen kann. Die alte Krücke hier, auf der ich grad schreibe, zeigt mir zumindest wie die technische Entwicklung bei Lindenlab und die damit erforderlichen Harwareanforderungen voran geschritten sind.

GR

Freitag, 23. September 2011

Ein paar Tage frei

Das hat aber nichts mit Gor, SL, Müdigkeiten jedweder Art oder sonst was zu tun. Ich bin einfach nur ein paar Tage weggefahren. Vielleicht schau ich Abends mal in SL rein, RP werde ich wohl eher nicht machen,dafür ist mein Laptop zu schlapp, das Neue gibt es erst nächste Woche, und da macht RP kein Spaß wenn alles hakelt und klemmt. Vielleicht werde ich auch den einen oder anderen Blogpost schreiben wenn es ich mich packt aber in der Masse werde ich mich mal anderen Betätigungen widmen. Dienstag eher Mittwoch werde ich mich wieder regelmäßig um RP und Blog kümmern.

Und zu dem gestrigen RP außerhalb Gors gibt es wieder nur ein Video.


GR

Donnerstag, 22. September 2011

Rina

Es war gut wieder zu Hause zu sein, alles schien wie immer zu sein, selbst der Marktplatz war wie immer um diese Zeit kaum belebt. Nur ein paar noch unbesetzte Verkaufstände standen herum. Als ich mich wieder umdrehte stand bzw kniete plötzlich eines der Mädchen von meiner Nachbarin da, selbst das funktionierte noch. Es war die Neue deren Namen ich noch nicht kannte. Sie hatte dieses Mädchen erst vor ein paar Hand, kurz vor meiner Abreise, geschenkt bekommen und die damalige Besitzerin hatte ihr noch kein Namen gegeben so das sie ein jeder anders rief. Wobei das spannende war ja nur der erste Buchstabe. Bei meiner Nachbarin endeten ja alle Sklavennamen auf ina. Diese hier wurde Rina gerufen.

Ich weiß nicht ob das R etwas mit ihrer roten Haarfarbe zu tun hat, es ist mir auch egal, aber ein wenig eitel war sie schon oder doch nur auf der Suche nach einem Herrn? Jedenfalls wollte sie von wissen ob sie mir gefällt. Nach einem ersten Blick stufte ich sie als ansehnlich ein aber das schien ihr nicht zu reichen, denn sie fragte ob sie sich hinstellen darf um sich besser präsentieren zu können. Nichts da! Ich befahl ihr aber die Postion von Nadu zu Bracelets zu wechseln, nach einigen hin und her klappte es ganz gut und ihre Brüste kamen auf diese Art und Weise viel besser zur Geltung. Wieder schaute sie mich fragend an, immer noch auf eine Antwort hoffend die vielleicht noch positiver ausfiel.

Langsam schritt ich um sie herum, meine Fingerspitzen glitten dabei über ihre Schultern und sammelten ihr Haar ein, welches ich dann zusammenfasste und hoch nahm um einen besseren Blick auf sie zu haben. Dann ließ ich es durch meine Hände gleiten so das es wieder auf ihren Rücken fiel. Ich trat wieder vor sie. Gerade als ich sie aufstehen lassen wollte, fragte sie mich ob sie mal meinen Hammer halten dürfte. Welchen sie nun auch immer meinte, diesen Wunsch erfüllte ich ihr heute nicht, stattdessen fasste ich sie am Kinn drehte ihren Kopf zur Seite um mir ihr Gesicht genauer anschauen zu können, dann zog ich sie zu mir hoch. Als sie stand ließ ich ihr Kinn los, meine Hand glitt abwärts über ihre Brüste hinweg, gerade als ich meine Inspizierung fortsetzen wollte sah ich aus dem Augenwinkel das Kundschaft da war und ließ von ihr ab. Ich wollte mich gerade meinem Kunden zuwenden als ich von einer Horde Krieger über den Haufen gerannt wurde.

Als ich mich wieder berappelt hat stellte sich heraus, der Kunde war der Schreiber, der ein Messer geschärft haben wollte. Ein Messer das sich dann doch als Schwert herausstellte, welches beim Schattenfechten angeblich stumpf geworden ist. Nicht nur die Kajira schaute ziemlich bedröppelt bei dieser Erklärung, ich gebe zu das mein Gesichtausdruck bestimmt nicht viel intelligenter war. Zum Glück erklärte er es! Er, der Schreiber, würde des öfteren gegen seinen Schatten fechten, also er mit sich allein ohne wirklichen Gegner, einfach nur um fit zu sein und man solle ja nicht denken das sein Können mit dem Schwert an das eines Kriegers heranreichen würde.  Darum sei es ja auch  so schartig weil er, ungeschickt wie er ist, es des öfteren in seine Hartholzbücheregale gehauen habe.

Das erklärte nun einiges und so nahm ich mir Schwert nebst Kajira zum Kurbeln und machte mich auf zum Schleifbock. Kurz erklärte ich Rina was sie tun hatte und dann ließ ich auch schon das Schwert auf dem Schleifstein tanzen so das die Funken sprühten. Auch Rina schien fast zu tanzen, jedenfalls wogten ihren  Brüste im Takt ihrer Bewegungen mit, so das es mir sichtlich schwer fiel mich auf meine Arbeit zu konzentrieren. Als sich dann auch noch ein Träger ihres Camisk in Bewegung setzte und von der Schulter rutsche, was zur Folge hatte das ihre eine Brust fast entblößt war, war ich froh meine Arbeit geschafft zu haben. So konnte mit dem Schliff wenigstens nichts mehr schief gehen.

Im vorbeigehen zog ich ihr den Träger ganz von der Schulter und warf einen Blick auf ihre jetzt nackte Brust, ein Anblick der sich lohnte. Dann gab ich dem Schreiber die Waffe zurück und verlangte zwei Kupfer für meine Arbeit. Wie immer zahlte er prompt und ging dann in den Feuerkrug, beim Schwertschleifen zu zuschauen scheint durstig zu machen und als dann noch Geräusche aus dem Sklavenhaus drangen zog es auch die Kajira zu ihrer Herrin. So blieb mir nun genug Zeit und Gelegenheit all die Dinge aufzuarbeiten die  in meiner Abwesenheit liegen geblieben sind.

GR

PS: Bild reiche ich heute Abend nach.
PPS: Kommen doch keine Bilder, die sind einfach zu schlecht, war gestern wohl zu brettern zum fotografieren.

Mittwoch, 21. September 2011

Kurze Rückkehr


So zum Abschluss des kleineren, gorlosen RPs über zwei Tage noch mal ein Video und wieder hat es Subway to Sally getroffen. Das gibt sich aber irgendwann, spätestens wenn ich wieder regelmäßig in SL-Gor abtauche. Damit werden dann auch die Subway to Sally Tage vorbei sein. Gestern gab es schon mal einen kleinen Vorgeschmack. Der Schmied ist dann spät abends mal wieder in Kasra aufgetaucht und bleibt da nun ein zwei Tage bevor er wieder nach Kurtzal zu seinem Vater zurück muss. IC versteht sich. OOC werd ich ein paar Tage verreisen.
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Ich verließ den ollen Flusskahn und als ich wieder festen Boden unter den Füßen spürte und die stinkende Hafenluft einsog war mir klar das ich wieder zuhause war. Eigentlich mochte ich diesen Hafengeruch nach brackigen Wasser und toten Fisch überhaupt nicht aber hier in Kasra war das was anderes. Trotzdem lenkte ich meine Schritte schnell in höher gelegene Viertel der Stadt, mein Bündel warf ich in der Schmiede ab und dann nichts wie rüber in den Feuerkrug. Endlich mal was anderes trinken als immer nur Wasser. Die Herberge war mittelprächtig besucht, was aber den Vorteil hatte das ich unter den Sitzplätzen noch die fast freie Auswahl hatte.

Ich ließ mich also nieder und wartete das eine der heute zahlreichen Kajirae mir was zu trinken bringen würde. Anscheinend war ich doch schon zu lange weg gewesen, denn jene die mir was zu trinken bringen wollte wusste pardou nicht was. Allerdings sah ich aber auch nicht ein es ihr zu sagen. Sie war ja nicht neu. Ich fragte sie wie lange ich denn weg gewesen wäre. Lange! War ihre Antwort. Scheinbar zu lange hatte ich den Eindruck und als ich mich gerade aufregen wollte, gab es aber schon verstohlene Hinweise der anderen Mädchen, schön das sich doch noch welche erinnerten. Tatsächlich sprang sie dann auch auf und holte mir ein Getränk, abgefüllt in einem Horn, welches ich auch gleich in großen Schlucken bis zur Hälfte leerte.

Alle sahen mich entsetzt an, selbst meine Nachbarin war verwundert. Ich konnte mir das erst gar nicht erklären aber mein Durst muss wohl stärker gewesen sein als meine Geschmacksnerven, denn es stellte sich heraus das ich scheinbar Bier getrunken hatte und keine Ale. Angewidert gab ich der Kajira das halbvolle Horn zurück und schickte sie aufs neue los. Zum Glück nahm sich diesmal Dina ihrer an und zeigte ihr wo das richtige Fass stand. So ging alles gut und ich konnte noch in Ruhe den Gesprächen am Tisch folgen. Dabei stellte sich heraus das man Kasra nicht zu lange verlassen sollte. Anscheinen gab es konkrete Umbaupläne die Schmiede betreffend, man wollte mir wohl noch die Händlerin einquartieren und sei es nur in einer Art Anbau. Mein lautstarker Protest nützte nicht viel, was vor allem daran lag das die richtigen Leute dafür nicht vor Ort waren.

Deshalb trank ich lieber aus und machte mich rüber zur Schmiede, das Gebäude noch mal genauer anzuschauen, nicht das schon die ersten Handgriffe gemacht wurden. Dem schien aber, so weit ich das im fahlen Licht der drei Monde erkennen konnte, nicht so zu sein. Beruhigt legte ich mich schlafen, den Rest würde man am nächsten Tag klären können.

GR

Dienstag, 20. September 2011

Alternativ

..... stand dieses Video noch zur Auwahl!


GR

Fast zurück!

So langsam juckt es mich wieder in den Fingern! Nicht weil sie schmutzig sind sondern weil es mich langsam wieder in Richtung RP zieht. Ich merke wie ich langsam wieder versuche Informationen über Kasra in mich aufzusaugen, mich letztens beim teleportieren sogar verflogen hab. Wie auch immer es wird langsam Zeit den Schmied aus Kurtzal zurück zuholen und wieder nach Kasra zu schaffen. Allerdings werde ich mir noch ein paar Tage Zeit lassen sonst kommt es,da ich am Wochenende ein paar Tage wegfahren will, zu einer weiteren wenn auch kurzen Pause. Das baut bei mir die Spannung und die Vorfreude noch etwas auf um dann mit neuem Elan im Laufe der nächsten Woche wieder durchzustarten.

Bis dahin treib ich mich noch ein wenig in den verschiedenen RP-Welten herum. Das hat den Vorteil das man sieht das auch woanders nicht alles eitel Sonnenschein ist. So gibt es Mittelalter-RP wo man Rum trinkt obwohl Kolumbus noch gar nicht losgefahren ist, die Köchin der Taverne extrem scharfe Speisen anbietet, wo doch zu jener Zeit Gewürze noch mit Gold aufgewogen wurden und wo in den Regeln steht das man keine Highheels will aber die erste Avine die mir über den Weg lief schon welche trug. Wenn man dann noch die Vampire am Rokoko-Style erkennt, ja dann.... na wie schon gesagt es ist nicht überall eitel Sonnenschein.

So auch auf Gor, wo ich letztens über eine SIM gestolpert bin wo man sich scheinbar nicht entscheiden konnte ob Fisch oder Fleisch, sprich Norden oder doch mehr Zentralgor und wo der böse Jarl sich auch die Unterlippe gepierct hat. Wie auch immer, das zeigt einem das, wenn man erst einmal die richtige SIM für sich gefunden hat, man sich besser nicht zuweit über den Tellerrand hinauslehnt, man könnte sich erschrecken, so wie es mir teilweise gegangen ist. So aber habe ich gemerkt was ich an meiner RP-Heimat hab und der Schmied bereitet sich langsam aber sicher auf seine Heimreise vor. Bis dahin wird aber der Schuldeneintreiber der zur Zeit mehr zu einem irdischen Charakter mutiert ist dafür sorgen das er seine dunkle Seite noch ein wenig ausleben kann.


GR

Sonntag, 18. September 2011

Im Zeichen des G

Seit Tagen war ich bei meinem Vater in Kurtzal und half ihm einen größeren Auftrag abzuarbeiten. Sogar den Transport der Waren zu einem der Taharistämme hatte ich übernommen. Nun saß ich hier in dieser kleinen Oase, die Sonne war schon untergegangen und langsam zog die kühlende Nacht über den Sand. Lu hatte mir etwas zu trinken gebracht und kniete nun neben mir. Während ich trank schaute ich aus den Augenwinkeln zu ihr, was sie sofort zu bemerken schien, denn sie reckte sich, nein eigentlich präsentierte sie sich mir förmlich. Ich setzte den Wasserschlauch ab und strich ihr über die linke Brust bevor ich mit meinem Fingernagel ein stilisiertes G auf die Haut zeichnete. Fragend schaute sie mich an, "Es wird sich etwas ändern!" sagte ich und zeichnete wieder das G diesmal etwas kräftiger in ihre Haut so das es deutlich zu sehen war. Scheinbar hörte sie mir nicht richtig zu, denn versonnen schaute sie auf den Buchstaben der sich langsam wieder auflöste und sagte: "Es wäre schön wenn der immer zu sehen wäre.". Nun wusste ich das der richtige Zeitpunkt gekommen war.


Ich stand auf und schickte Lu ein Seil besorgen, ihre fragenden Blicke ließ ich unbeantwortet. Kurze Zeit später kam sie wieder brachte mir das gewünschte, ich prüfte die Länge des Seiles bevor ich Lu befahl sich auszuziehen und sich vor mich hinzuknien. Unsicher tat sie was ich von ihr verlangte, ich ließ sie aber weiterhin im ungewissen. Doch Nadu war nicht das was ich wollte und so gab ich ihr zu verstehen das ich sie in im Bracelets sehen wollte, dann ging ich um sie herum, beugte mich zu ihr und fesselte ihr Handgelenke. Ihre Aufregung war deutlich zu spüren, noch immer hatte ich ihr nicht gesagt was ich mit ihr vor hatte, dabei beließ ich es auch und fixierte mit dem selben Seil noch ihr Fußgelenke und ließ dabei das Seil so kurz das sie nicht aufstehen konnte. Ein letzter prüfender Blick und dann erhob ich mit.


Dann ging ich zu meinem Gepäck und holte ein Brandingeisen heraus, welches ich in den letzten Tagen ebenfalls angefertigt hatte. Damit ging ich zu Lu, sie zitterte und als sie das Eisen sah ahnte sie wohl auch was ich damit vorhatte, auch wenn sie es im ersten Moment nicht verstand, trug sie doch schon ein Brandzeichen. Sie schaute zu mir auf, ihr Blick schwankte zwischen fragend und flehend. Ich hielt ihr das Eisen vor die Augen so das sie das G welches sich in Spiegelschrift am noch kalten Ende befand sehen konnte, dann legte ich es ins Feuer und erhitzte es sorgfältig. Kurz bevor das Eisen seine Temperatur erreicht hatte, stellte ich sie vor die Wahl und hielt ihr ein Holzstück vor dem Mund. Zögernd öffnete sie diesen, sie hatte nicht den Mut das Beißholz abzulehnen und so klemmte ich es ihr zwischen die Zähne. Ein letztes Mal prüfte ich ihre Fesseln, dann fasste ich ihr langes dichtes Haar zusammen und legt es ihr über die rechte Schulter.


Jetzt war es soweit und ich ging zum Feuer und holte das Eisen, ich trat dicht vor sie, Lu schien der Mut zu verlassen, es schien als wollte sie trotz der Fixierung zurückweichen. Ich herrschte sie an sich still zu verhalten, dann legt ich meine Hand auf ihre Brust und setzte knapp daneben das Eisen auf und nahm es auch gleich wieder weg. Tränen schossen ihr in die Augen, sie schien schreien zu wollen , doch das Holz hinderte sie daran. Als die erste Welle des Schmerzes abgebt war nahm ich ihr das Beißholz weg und ließ sie ihren Schmerz in die dunkle Nacht der Tahari schreien. Nachdem sie sich ein wenig beruhigt hatte beugte ich mich zu ihr, nahm ihr Gesicht in meine Hände und sah sie eindringlich an. "Du gehörst jetzt für immer mir!" hörte ich mich sagen. "Das Collar kann man dir nehmen, dieses Zeichen nie!" Sie wollte nicken, doch meine Hände hinterten sie daran, nur ein leises "Danke mein Herr." kam über ihre Lippen, die ich kurz darauf mit einem heftigen, wenn auch nur kurzen Kuss verschloss.

Es war an der Zeit ihre Fesseln zu lösen, im aufstehen rollte ich das lose Seil zusammen und gab es Lu damit sie es wegschaffen konnte. Als sie ging sah ich wie sie das Seil heimlich küsste. Sie hatte verstanden.

GR

Freitag, 16. September 2011

Das Graue(n) verbannt?

Machen wir doch heute mal wieder den Firestorm zum Thema! Vorweg ich nutze noch die erste Meshbeta, die aktuelle Version habe ich nicht installiert da die beschriebenen Fehler die mit diesen Update ausgemerzt werden sollten bei mir nicht aufgetreten waren, so spare ich mir mindestens ein komplette Neuinstallation des Viewers. Neuinstallation und nicht ein einfaches drüberbügeln deswegen weil man gerade bei Betaversionen besser neu installiert damit man nicht irgendwelche alten Fehler weiter mit sich herumschleppt. Das war aber gar nicht das was ich wollte.

Alle Texturen geladen! Das muss so dunkel sein.
Sondern! Da ich ja die letzten Tage viel mehr Zeit für andere Dinge im SL hatte, hab ich öfters auch mal zwischen meinen beiden Ava geswitcht, was zur Folge hatte das ich irgendwann massive Probleme mit der Darstellung anderer Avas und der Umgebung bekam. Ich habe dann den Cache geleert aber es dauerte nicht lange da ging das wieder von vorne los. Also wieder den Cache geleert und dann habe ich mich entschlossen für jeden Ava einen eigenen Viewer zu nutzen. So ist der Meister Rang jetzt mit dem Firestorm unterwegs und der Jharls mit dem Phoenix. Das Ergebnis ist das ich seit dem keinerlei Darstellungsprobleme mehr habe. Ob das nun ein Zufall ist oder tatsächlich die Lösung wird die Zeit erst zeigen müssen. Auch war ich ja schon einige Tage nicht mehr in Kasra gewesen wo gerade das graue Texturenproblem bei Avas besonders häufig aufgetreten ist.

Wobei ich denke das jenes Problem nicht wirklich an Kasra liegt sondern an der Menge der Avas die sich dort herumtreiben bzw durch die Ständige Fluktation über den Abend hinweg hervorgerufen wird und sich da der Viewer irgendwann verschluckt. Wie auch immer! Ich werde das mal noch eine Weile weiter beobachten und bei getrennten Viewern für meine beiden Avas bleiben, vielleicht ist das ja, so hoffe ich zumindest, die Lösung. Vor allem wäre das eine mit der ich leben könnte.

GR

Donnerstag, 15. September 2011

Rumgestocher

Früher hatte ich, wenn ich mal nicht im RP war, immer das Gefühl das ich was verpasse. Man schaut dann schnell mal auf die Karte und hui da sind ja jede Menge grüne Punkte, nichts wie hin. Das geht mir zur Zeit völlig ab. Ich hab nicht mal geschaut wie viele Avatare gestern in Kasra waren. Der momentane Abstand tut mir gut und man kommt mal wieder auf andere Gedanken.. Da ist zwar immer noch irgendwo das klitzekleine Gefühl, andere im Stich zu lassen aber dieses Gefühl sollte nicht der Antrieb sein in ein RP einzusteigen. Denn dann wird es nur eine lustlose Angelegenheit.

Was macht man also mit der neu gewonnenen Zeit, sofern man sie nicht gerade im RL verbringt? Also erstmal weiß ich nun wieder wieso ich mir Land in SL gemietet hab, das wird nun endlich mal intensiver genutzt, nachdem es in letzter Zeit durch Lu schon diverse Verschönerungskuren erhalten hatte. Dann war ich gestern auch mal wieder in Dark Dreams bin aber über den Observerstatus nicht hinaus gekommen, hab aber gesehen das dieses RP viele bekannte Gesichter anzieht und das es wahrscheinlich noch mehr davon geben würde, wenn man wüsste wer hinter den ganzen Newbies steckt. Ich vermute das sich da noch mehr, auch aus Gor bekannte Leute herumtreiben die sich eben für dieses RP extra einen Alt gestrickt haben.

Da ich mich wie schon gesagt nicht aufraffen konnte ins laufende RP einzugreifen, hab ich die SIM dann wieder verlassen und versucht einer Freundin beim einkaufen zu helfen. Leidiges Thema Standanimationen. Wenn es für einen Mann schon schwierig aber nicht unmöglich ist, passende, nicht zu zappelige, ausschweifende und RP-taugliche Animationen zu finden, wird das für Frauen fast unmöglich, vor allem wenn sie eine Kajira spielen. Es soll ja nicht eitel wirken, nicht provozierend, nicht aufgesetzt, nicht zu unruhig und nicht nicht und nicht und das auch nicht. Verständlich wenn man ein bestimmtes Bild vor Augen hat wie sich eine Kajira zu bewegen oder eben zu stehen hat. Ich glaub der Abend war für sie sehr kostengünstig.

Noch eine andere Geschichte, Lu soll ein Tattoo oder eben ein zweites Branding bekommen. Jaja schon klar beides nicht unbedingt Gorlike aber das das Tattoo kann sie ja als Barbarin schon auf der Erde bekommen haben und außerdem hat das Ganze keinen Gorhintergrund. Ich hatte ja gehofft das es mittlerweile mit der Einführung von Tattoolayer und Co möglich ist jeden Arm einzeln zu bemalen, doch wie mir Zasta glaubhaft versicherte ist dem nicht so. Nun bleibt nur die Möglichkeit auf einen Prim auszuweichen oder das Tattoo/Branding an eine andere Stelle zu setzen. Wobei ich die zweite Variante favorisiere. Aber da kann ich mir Gedanken drüber machen wenn ich jemanden gefunden habe der sich die Zeit nehmen will das Tattoo/Branding anzufertigen.

GR

Mittwoch, 14. September 2011

Pause


Ich bin ein wenig Gor- und noch ein wenig mehr Kasramüde. Wenn man mal so durch die anderen Blogs schnüffelt könnte man denken diese Gormüdigkeit ist ansteckend. Ist sie das? Nein ist sie natürlich nicht, zumal es bei mir auch andere Gründe sind als bei den meisten anderen. So sehr es mich auch in den Fingern juckt, ich werde trotzdem an dieser Stelle nichts zu den Gründen schreiben. Stattdessen werde ich mal schaun was es sonst noch so gibt. Es gibt noch genügend andere RPs die man mal testen kann oder ich treib mich mit meinem Alt ein wenig herum, der hat in Dark Dreams noch eine Rechnnung offen. Vielleicht gibt es auch mal einen kleinen Gastauftritt irgendwo auf Gor, vielleicht mach ich auch die Erde unsicher oder ich bleib einfach auf meinem privatem Land und bau Sandburgen.

Schon möglich das so eine Pause nach über einem Jahr und des fast täglichen RP auf Gor mal ganz gut tut. Ganz gut möglich das ich es mir schon nach kürzester Zeit wieder anders überlege, weil ich merke das mir vielleicht doch was fehlt. Doch jetzt ist erst mal Ruhe. Nein ich werde meine Chars nicht beerdigen. Mein Schmied ist dann eben IC in Kurtzal, seiner früheren Heimat, mal schaun vielleicht schaff ich ihn sogar im RP dort noch hin, und der Schuldeneintreiber, na ja den vermisst ja eh niemand. Der olle Sack ist sowieso immer unterwegs.

Das Blog wird natürlich weiter geführt nur werden sich die Themen geringfügig ändern, weniger Gor, mehr andere RP, vielleicht auch mehr Technik, vielleicht mal wieder eine SIM vorstellen, mal schaun.

GR

Dienstag, 13. September 2011

In luftiger Höhe, Fellglanz

Für manche ist das was jetzt kommt vielleicht schon ein alter Hut, ich jedenfalls habe Gestern das erste Mal in einem Forum darüber gelesen und es mir am Abend direkt mal angeschaut. Die Inseln der Charaktererstellung. Zu finden sind diese auf der SIM "Fellglanz" im Gegenerdeverbund. Es hieß direkt am Landepunkt von Fellglanz wäre der TP zu den Inseln der Charaktererstellung. Ganz so einfach war es dann doch nicht. Er ist ein wenig abseits und auch etwas unscheinbar im Rücken des landenden Avas platziert. Wenn man aber weiß das er sich neben der Karte des Verbundes befindet, dann sollte man ihn schneller aufspüren. Ich wusste das nicht was zur Folge hatte das ich mich am Landepunkt gründlich umschaute. Doch dazu später mehr.


Ich habe mich also mit einem einfachen Klick in ca 1500m Höhe gebeamt und mich dort mal umgeschaut. Was man dort vorfindet könnte man natürlich stupide als Gor-Lehrpfad bezeichnen, doch das würde dem nicht ganz gerecht werden. Auf der ersten Insel geht es noch darum wie man sich einen Rollenspielcharakter allgemein erstellt, interessant für alle die mit Rollenspiel bisher noch nicht so viel am Hut hatten. Gor ist noch weitestgehend außen vor und man könnte hier auch mit jedem anderen Rollenspielinteressierten auflaufen.


Wenn man dann zur zweiten Insel wechselt wird es schon goreanischer, nicht nur in der Charaktererstellung sondern hier werden auch die ersten goreanischen Begriffe wie Zeitrechnung, Maße und Gewichte erklärt. Außerdem gibt es noch eine bildliche Darstellung, Bezug nehmend auf eine der Infotafeln, warum der Planet Gor von der Erde aus nicht gesehen werden kann. Alles sehr kompakt gehalten und mit Hinweisen versehen wo man sich ausführlicher Informieren kann.

Das Bild gibt es auch in groß!
Auf der dritten Insel geht es dann hauptsächlich um die Kasten auf Gor und das Gesellschaftsystem mit seinen drei Grundpfeilern, Heimstein, Kastenwesen und Sklaverei, damit man seinen Charakter auch beruflich einordnen kann und für die, die nun gleich loslegen wollen gibt es eine Freebieecke in der man sich für einen schnellen Start ausrüsten kann.


Ich finde das diese Inseln der Charaktererstellung ein gute Hilfe für Einsteiger sind. Sie sind gut strukturiert so das man wenn man schon Vorkenntnisse hat, sich das herauspicken kann was man noch braucht und es ist doch so kompakt gehalten das der Neuling auf Gor nicht gleich vollständig erschlagen ist von der Fülle der Informationen. Meiner Meinung nach sind diese Inseln der Charaktererstellung, nachdem jetzt das GIC aufgegeben wurde, ein guter Anlaufpunkt um Neulinge im RP wie auch auf Gor anschaulich mit einen gewissen Grundwissen auszustatten. Mir zumindest sind keine groben Schnitzer aufgefallen wo ich sagen würde, das ist falsch oder das ist ein Onlinismus. Also wer mal einen Punkt braucht um einen Neuling mit Wissen und einem Grundpaket an RP-Zubehör auszustatten, ist sicherlich nicht schlecht beraten hier einmal langzuschauen.

Große Variante auf Klick!
So und nun noch ein paar Worte auf was ich noch gestoßen bin. Nämlich auf eine Buchlesung. Ich habe schon mal davon gehört das sowas in Lydius stattfindet oder stattfand, ich bin da momentan nicht auf dem aktuellen Stand, und ich wusste das es so etwas noch woanders gibt und siehe da es ist Fellglanz. Wer das nun zuerst machte, wer die Henne und wer das Ei ist will ich gar nicht beurteilen und ist, glaube ich, auch gar nicht so wichtig. Jedenfalls werden auf Fellglanz jeden Dienstag um 21:00Uhr Voice/Streamlesungen der Bücher von John Norman angeboten. Zur Zeit liest man Band 12 "Die Bestien von Gor". Wer dann also Interesse daran hat sollte sich um diese Zeit auf der SIM einfinden und eventuell in die Gruppe "deutsch goreanischer Lernkreis" eintreten, denn jene organisiert diese Abende.

GR

Sonntag, 11. September 2011

Following

LindenLab hat vor ein paar Tagen eine Funktion zur Verfügung gestellt, mit der man kurze Statusmeldungen ähnlich wie bei Twitter oder anderen sozialen Netzwerken posten kann. Sehen kann man diese dann über eine Website oder in Viewern die Webprofile unterstützen. Wie das genau funktioniert kann man unter folgenden Link nachlesen.

http://echtvirtuell.blogspot.com/2011/09/second-life-webprofile-jetzt-mit-follow.html

Ich selber werde diese Funnktion mal testen in dem ich sie dazu nutzen werde, Werbung für meinem, diesen Blog zu machen. Das heißt das ich in Zukunft, sobald ich einen neuen Eintrag veröffentlicht habe, dies über diese Funktion bekanntgeben werden.

Einen Follower hab ich schon! Und nein das ist kein Alt von mir!

GR

Samstag, 10. September 2011

Ivendust 2011

Heute gibt es nicht viel zu berichten. Diesen Post habe ich schon vorgeschrieben und er wurde automatisch veröffentlicht. Die Geschichte vom gestrigen RP muss warten, so fern es denn überhaupt eine gegeben hat. Das konnte ich ja nicht wissen als ich diesen Blogpost geschrieben haben.



Wenn ihr das lest dann sitze ich schon lange im Auto oder bin schon auf dem Treffen von Spielern aus dem ehemaligen RP Ivendust. Ivendust ist zwar im Oktober vorigen Jahres nach über 2 Jahren seines Bestehens im digitalen Staub von LindenLab aufgegangen aber ein Großteil der Spieler hat immer noch Kontakt zueinander. Viele spielen jetzt im RP Amazonien, viele hat es (wieder) nach Gor verschlagen und ein Teil von denen, zu den auch ich gehöre, trifft sich dieses Jahr zum zweiten Mal auf Bier und Grillfleisch und eine Nacht im Zelt. Das Wetter soll sich ja für dieses Wochenende noch mal aufraffen so das einem entspannten Zusammensein auch dieses Jahr nichts im Wege stehen wird.

Ach was das für ein RP war? Mittelalter im ausgehenden 12. Jahundert, mit einem angenehm geringen Fantasyanteil. Auch wenn das am Ende einer der Gründe war warum das RP heute nicht mehr besteht. Also nicht das 12. Jahrhundert, sondern der geringe Fantasyanteil. Na wie auch immer, die letzten Getreuen werden heute Abend mit ein paar Bier auf die Zeit in Ivendust anstoßen. Und für alle anderen gibt es hier noch einmal das Video vom Untergang des ersten Ivendust.

video

GR

Freitag, 9. September 2011

Von Verlust, Versagen & Verzweiflung (Sahira Soulstar / Tamila)



Wie kann man sich mit Einsamkeit und Versagen abfinden?
Gar nicht so recht, so zerbrach sie langsam immer mehr innerlich.
Abundan traute sie sich zaghaft hinaus, schlich durch die Handelsstadt und versuchte irgendwie Anschluß am Stadtgeschehen zu finden, aber so recht gelang es nicht mehr, zu groß war die Angst vor dem Scheitern geworden.
Ihren Herrn sah sie noch seltener als zuvor, wie sie vom Hauptmann erfuhr war dieser auf geheimer Mission unterwegs und so beschlagnahmte dieser die Sklavin für die Zeit seiner Abwesenheit.
Innerlich jubelte sie kurz, schien es ein Ausweg aus der Stille und Nichtsnutzigkeit zu sein, aber immer wieder kochten die Selbstzweifel hoch.
Konnte sie je eine gute Sklavin sein? Oder hatten die Priesterkönige schon immer einen anderen Weg für sie vorgesehen, oder sich gar von ihr abgewendet.
Sie war nur eine Sklavin, was sollte die Priesterkönige interessieren, was mit ihr geschah...die Fragen die durch ihren Kopf dröhnten bohrten sich auch in ihr Herz und ließen sie kaum mehr zur Ruhe kommen.

Schließlich fasste sie einen folgenschweren Entschluß und sie nutzte die Gunst der Stunde als fremde Frauen in der Stadt auftauchten, die Kajirae suchten, die ihnen beim Gepäcktragen auf ihrer Reise helfen sollten.
Während die Rarii diese noch rauszudiskutieren versuchten, schlich sie an den Wachen vorbei zum Hafen und wartete dort auf die Frauen, bot sich dann diesen als Begleitung an. Ihr Herz schlug schwer in ihrer Brust als sie mit ihnen das Schiff betrat und einen letzten Blick auf Kasra warf, ahnte sie das es keine Rückkehr geben würde.

Vor ihrem geistigen Auge malte sie sich die Stadt aus, aus der die Frauen kommen könnten, sie lächelte seelig dabei, stellte sie sich diese wunderschön und belebt vor, doch es sollte alles ganz anders kommen...
Die Reise war lang und beschwerlich, länger als sie gedacht hätte, es wurde immer kühler und so wurde ihr bewußt, das sich das Schiff gen Norden bewegte.
Nachdem das Schiff angelegt hatte, wartete ein beschwerlicher Fussmarsch durch einen unheimlichen, düsteren Wald, es fröstelte ihr und ihr Atem kam beklemmend über ihre bibbernden Lippen, sie war schon heilfroh, den Wald wieder verlassen zu können, doch die beiden Frauen steuerten auf ein hölzernes Tor inmitten des Waldes zu.
Als sie dort ankamen gaben sich diese zu erkennen, es waren Waldfrauen...Gesetzlose, die sie mitgenommen hatten!
Tausend Gedanken hallten dröhnend in ihrem Kopf, sie verfluchte sich selbst über die törichte Idee, die Frauen begleitet zu haben.
Nun gab es keine Ausweg mehr, der Wald war zu gefährlich um ihn allein zu durchqueren und den Weg hinaus würde sie eh nicht finden.
Resignierend folgte sie den Frauen ins Lager und leistete keinen Widerstand, wäre dieser eh sinnlos und zudem noch gefährlich gewesen.
Eine der beiden Frauen, Iron genannt, nahm die Sklavin an ihre Kette und stellte sich als recht führsorgliche und fast schon liebevolle Herrin heraus.

Aber je länger sie unter den Jägerinnen verweilte, je größer die Gefahren für den Stamm wurden, desdo mehr keimte etwas in ihr auf, das sie längst für Tod gehalten hatte. Als Sklavin konnte sie nicht groß helfend eingreifen und sich bei Angriffen nur verstecken, auch konnte sie so ein Hinderniss sein.
Immer größer wurde ihr Drang nach Freiheit, nach Selbstbestimmung und vor allem Verteidigung....ihres Lebens und denen der Stammesmitglieder.
Schweren Herzens erzählte sie Iron davon, es hatte sie einige Überwindung gekostet, nach Freiheit zu bitten, die ihr Iron dann ohne lange zu Zögern auch gewährte und ihr das Ko-Lar abnahm.
Man begrüßte sie größtenteils erfreut im Stamm, nur eine Stimme schrie schockierend durch den Wald "Wie kannst du nur...du weißt nicht was das für einen Verantwortung ist, was für eine Bürde....", diese Worte sollte sie bald nur allzugut zu verstehen wissen.

Zwei Hand strichen ins Land, mühsam hatte sie sogleich das Bogentraining angefangen, das Bogenspannen kostete sie viel Kraft, nur das Zielen beherrschte sie recht schnell. Meist war sie nach dem Training so erschöpft, das sie im Lager angekommen sofort in einen tiefen Schlaf versank. In ihren Träumen verfolgten sie die Erinnerungen an ihren Herrn, an Kasra und dessen Bewohner...an ihr früheres Leben, und ließen sie kaum zur Ruhe kommen.

Nun war sie nicht mehr einsam, der Stamm gab ihr eine Art Familie, der gemeinsame Kampf ums Überleben schweißte schliesslich alle zusammen, dennoch war sie schon so sehr Sklavin geworden, das es etwas gab, das ihr der Stamm nicht geben konnte.
Im Zwispalt mit sich selbst, beschloss sie, sich auf den langen, beschwerlichen Weg nach Kasra zu machen um herauszufinden, welches Schicksal ihr bestimmt sei.
Sie hatte aus Stoffresten ein Kleid und einen Schleier genäht, so dass sie sich, so meinte sie, unbemerkt in der Stadt bewegen könnte.
Ihre Knie schlackerten als sie aus dem Boot stieg und den Hafen entlang ging, hoch zu den Toren blickte. Es war einen Moment lang so, als wäre sie nie fort gewesen.
Langsam schlich sie durch die Gassen um die Herberge herum, erkundete die ihr nur zu bekannten Orte und blieb schließlich vor der verschlossenen Schmiede stehen.
Gerade als sie sich zum gehen zwingen wollte umd die Stadt schnellstens wieder zu verlassen, tauchte der Schmied auf und löcherte sie mit Fragen.
Immer mulmiger wurde ihr zumute als sie versuchte seinen Fragen auszuweichen, schließlich liess er von ihr ab, doch in seinem Verhalten konnte sie erkennen, das er einen Verdacht hatte. Eilig wendete sie sich ab, ihr Schleier hatte sich jedoch in der Hand des Schmiedes gefangen und riss ihr vom Gesicht, entsetzt sah sie ihn an bevor sie die Flucht ergriff und zurück zum Hafen flüchtete.

Verzweifelt und mit glasigen Augen suchte sie Zuflucht in dem südlichen Lager ihres Stammes, unweit von Kasra gelegen. Was hatte sie nur getan...nun hatte der Schmied sie erkannt...würden sie sie suchen? In ihrem Kopf rauschte es bei all den Fragen die ihr in den Sinn kamen, da es ihr keine Ruhe liess, beschloss sie am nächsten Tage mit besserer Tarnung erneut Kasra aufzusuchen, um sich Gewissheit zu verschaffen...

Gefährtenschaftsfeier

Fast hätte ich es verpasst, man sollte halt doch nicht so viel arbeiten, als mir aber der Geruch von gebratenen Boskfleisch in die Nase stieg, fiel mir ein, da war doch noch was! Genau, eine Gefährtenschaft sollte eingegangen werden. Nein nicht durch mich! Der Leutnant der Wache und die Ärzin vom Haus Flamnium waren jene die es wagen wollten. Also schnell frisch gemacht und mich in eine saubere Tunika werfen war eins und dann ging ich auch schon rüber zum Innenhof der Feste. Die Zeremonie lief schon eine Weile, zumindest hatte es den Anschein, denn der Leutnant war gerade dabei sein zukünftige Gefährtin auf Geheiß des Ubars auszuziehen. Das versprach spannend zu werden und so suchte ich mir ein freies Sitzkissen um dem Schauspiel in Ruhe folgen zu können.


Na ja, war dann doch nicht so spannend wie ich es erst dachte. Der Leutnant beließ es nämlich dabei ihr nur die Schleier bis auf einen zu nehmen und dann setzte man auch schon zum unterzeichnen und Wein trinken an. Was solls? Also hatte ich nicht soviel verpasst. Am Ende der Zeremonie hielt das Paar noch überglücklich eine Rede und lud alle zu einem Umtrunk samst Festessen vor die Zitadelle ein. Zum Glück regnete es heute nicht wie bei dem ersten Versuch der beiden eine Gefährtenschaft einzugehen und so füllten sich die Bänke mit hungrigen und durstigen Bürgern aus Kasra. Doch bevor das Fest richtig losging, kam erst einmal die große Geschenkerunde. In dem Zusammenhang wurden nicht nur die beiden frischen Gefährten mit Geschenken überschüttet, nein auch eine Sklavin wechselte als Geschenk vom Haus Flamnium ins Haus Pinion.

Nun war es geschafft und wir konnten uns endlich dem Festmahl hingeben. Dacht ich zumindest, denn noch bevor ich etwas zu trinken und zu essen bekam, gab es noch eine Tanzdarbietung dreier Kajirae. Was aber nicht so schlimm war da die Darbietung unter der Federführung der Kettenersten meiner Nachbarin, fesselnd genug war um von sämtlichen anderen Gelüsten abzulenken. So bekam ich auch nur am Rande mit das eins der Mädchen herumging und Boskfleisch servierte, ich griff einfach nach hinten  und nahm mir sozusagen blind ein Stück Fleich in das ich herzhaft hinein biss und während mir das Fett am Kinn hin unterlief folgte ich weiter den lasziven Bewegungen der Tänzerinnen.


Irgendwann forderte aber der harte Arbeitstag und der viele Alkohol seinen Tribut und ich verließ die Feier. Die Schmiede steht zwar genau neben dem Platz wo gefeiert wurde aber meine Bett- bzw Fellschwere war ausreichend mich von der Feier nichts mehr hören zu lassen.

GR

Donnerstag, 8. September 2011

Firestorm - Version 3 mit Meshsupport

Seit gestern gibt es sie, die neue Beta vom Firestorm mit Meshsupport, basierend auf der Version 3 des Lindenviewers. Den Download mit der Versionsnummer 3.0.1.22525 gibt es hier. Ich hab mir die neue Version natürlich auch geholt. Weniger wegen dem Meshsupport und den 64m-Prims, sondern weil ich mir erhoffte endlich den grauen Avataren Herr zu werden. Hat aber nicht geklappt, doch dazu später mehr. In den Foren ist zwar schon viel geschrieben wurden aber ich will trotzdem ein paar Zeilen loswerden zu Dingen die mir aufgefallen bzw mir wichtig sind. Dazu ein paar Bilder für Unentschlossene damit die wissen wovon ich rede. Um sicher zu gehen das sich da nicht verhakelt habe ich die vorherige Version zuerst deinstalliert und danach die folgenden Verzeichnisse von Hand gelöscht.

C:\Dokumente und Einstellungen\Username\Anwendungsdaten\Firestorm
C:\Dokumente und Einstellungen\Username\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Firestorm

Wer sicher gehen will, für den Fall das er ein Rollback machen kann um auf die alte Version zurückzugehen, benennt die Verzeichnisse nur um, dann kann man bei einem Rollback seine alten Einstellungen einfach wieder zurückspielen. Danach habe ich ganz normal die neue Version mit den Standardeinstellungen installiert. Wenn man nicht so vorgeht löscht der Viewer selber beim ersten Start den Cache und andere Verzeichnisse aber so ist man auf der sicheren Seite. Wenn man den Viewer das erste Mal startet bekommt man schon vorm Login die ersten Veränderungen präsentiert. So hat man zum Beispiel die Möglichkeit, die Ansicht des Viewers vorzudefinieren als Phoenix, als V3 oder als eine Mischung aus beiden, nennt sich Hybrid.


Ich hab mich für die Phoenixvariante entschieden, alle meine weiteren Beschreibungen basieren darauf. Die zweite wichtige Änderung, der Viewer merkt sich alle Avatare die einmal über ihn eingeloggt wurden sind und man kann sie dann über ein Dropdown-Feld auswählen. Meine Zwei sind ja kein Geheimnis deswegen darf man die hier auch sehen.


Über "Delete this Entry" lassen sich nicht mehr benötigte Logins wieder löschen. Jedenfalls habe ich mich dann  erstmal eingeloggt und entgegen der Drohung vom Phoenixteam baute sich die Umgebeung beim erstmaligen Einloggen ziemlich schnell auf und auch das Inventar war beizeiten geladen. Als erstes passte ich mir noch die Oberfläche an, soweit das noch nötig war, und dann konnte ich, zumal auch der in den Foren beschriebene OenGL-Fehler bei Nvidia Grafikkarten nicht auftrat, mich auch schon mal ein wenig mit den Einstellungen beschäftigen. Wenn man in den Einstellungen bei Erweitert den Haken für "Bei Start Gridauswahl anzeigen" setzt bekommt man folgendes Menu, was jetzt deutlich umfangreicher ist und mehr umfasst als nur das Main- und das Betagrid von LL.


Wer im alten Phoenix den bunten Auswahlstrahl mochte, hier hat er ihn wieder und so kann man jetzt beim bauen wieder wild mit Partikeln und Totenköpfen und ähnlichen Dingen um sich werfen.


Was ist mir noch aufgefallen? Ach ja den Cache kann man jetzt bis auf 10GB hochsetzen, stehen tut er standardmäßig auf 512MB und wer wissen will ob seine Freunde on oder off gehen, muss das jetzt expliziet anhaken. Der Zweite von oben ist es.


So und als letztes für Heute, wem es nervig war für das detaillierte Ändern der Lautstärkeeinstellungen jedesmal in die Einstellungen zu wechsel, dem sei gesagt das geht jetzt ganz einfach oben rechts wo man den Stream auch ein- und ausschaltet. Wenn das mal kein Fortschritt ist! Noch ein Wort zu den grauen Avas. Lange Zeit sah es so aus als hätte sich das Problem erledigt aber dann hatte ich doch wieder anderthalb graue Avas gestern Abend. Das ist nun sicher deutlich weniger als an manch anderen Abenden aber immer noch störend.  Das die grauen Avas noch so wenig waren kann natürlich auch daran gelegen haben das die Installation noch recht frisch war und kaum was im Cache rumgedümpelt hat. Ich werde das mal noch die nächsten Tage weiter beobachten wie sich der Viewer in dem Punkt verhält. Nur glaube ich nicht das dieses graue Ava Problem kein Problem des Firestorms ist. Da ich diesen Fehler auch im Kirstens S21 hatte, glaube ich vielmehr das dieser Fehler bei allen V2/V3 basierenden Viewern auftreten kann und so ein grundsätzliches Problem ist, was LindenLab frei Haus geliefert hat.

GR

Ausreisser

Den ganzen Tag geschuftet um den Kriegern genug Waffen zur Verfügung zu stellen und dann zum Feierabend noch so etwas. Wieder trieb sich so ein Lumpenbündel, so ein Urtweib herum. Doch nicht mit mir und so ging ich auf sie zu und stellte sie zur Rede. Dabei stammelte sie sich fast um Kopf und Kragen. Angeblich hatte sie früher ihren Heimstein in Kasra und sie hätte halt Sehnsucht nach ihrer alten Heimat und was weiß ich was sie nicht noch alles faselte.


Sie wollte aus Kasra sein? Da musste ich sie mir doch mal genauer anschaun. Ich ging auf sie zu und hielt sie am Arm fest. Sie wehrte sich zwar aber neigte dabei den Kopf so das ich noch weniger sah als das Wenige was der Schleier so schon freiließ. Mit der anderen Hand fasst ich sie ans Kinn und zwang sie mich anzusehen. Ich fixierte sie mit meinen Augen und ich glaubte zu wissen wer sie war. Die Augen, die Haare, die Gestalt, das Urtweib kam mir schon sehr bekannt vor. Allerdings war ich mir aber nicht sicher genug und die Erinnerung an das Theater bei der letzten Versklavung war noch zu frisch und so kam es das ich meinen Griff etwas lockerte und auch ihr Kinn losließ. Nur muss sich meine Hand in dem Stofffetzen des Schleiers verfangen haben und als das Urtweib merkte das ich locker ließ, riss sie sich los wobei der Schleier in meiner Hand verblieb.

Erstaunt schaute ich erst auf meine leere Hand, dann auf die mit dem Schleier und zuletzt schaute ich das Urtweib an und da wusste ich wer sie war. Es war Tamila, die Kajira des Regenten und jetzigen Ubars. Leider nutzte sie meine Überraschung aus und floh aus dem Stadttor in Richtung Hafen, dort verlor ich sie dann aus den Augen. Durch die Rennerei hatte ich nun Durst und beschloss den Rest des Abends in der Herberge bei ein zwei Ale zu verbringen.

GR

Mittwoch, 7. September 2011

Putschversuch

Eigentlich war es ein arbeitsreicher Tag, Schwerter würden gebraucht und natürlich Pfeilspitzen, hatte der Damalsnochregent und jetzige Ubar gesagt und natürlich die Alarmglocken nicht zu vergessen, die mussten auch langsam fertig werden. Das hatte zur Folge das ich vor lauter Betriebsamkeit das was die Ausrufer durch die Gassen von Kasra brüllten nur halb mitbekam. Interessant war es aber schon, deshalb unterbrach ich die Arbeiten als sie ein weiteres mal vorbei kamen. Ich werde mal versuchen zusammenzufassen was an meine Ohren gedrungen ist.


Erst einmal ist es wohl so das der Krieger, der in meinen Augen und vor allem nach dem wirren Zeug was am Abend zuvor in der Bürgerversammlung über ihn berichtet wurde, in meinen Augen eher ein Spion ist als ein wertvoller Einwohner Kasras, tatsächlich ohne Probezeit den Status eines Bürgers erhielt. Wie verblendet muss man denn sein? Und das alles nur weil man meint jedes einzelne Schwert gebrauchen zu können. Scheinbar ist es egal wie zuverlässig es dann ist.

Das Andere was mir auffiel war, das es in der roten Kaste einen, wenn auch erfolglosen, Putschversuch gegeben haben muss. Anders kann ich mir die widersprüchlichen Aussagen der Ausrufer nicht erklären. Die ersten Ausrufer verkündeten eine neue Rangordnung der Wachen von Kasra, in der sich einer der Offiziere über seine Vorgesetzten erhoben und sich schlussendlich als Vorgesetzter aller Wachen von Kasra eingesetzt und die Rangordnung neu gestaltet hatte. Kurze Zeit später gab es neue Meldungen die die Erste für nichtig erklärten und die gewohnte Ordnung wieder herstellten. Für mich heißt dass, das die Revolte niedergeschlagen wurde. Trotzdem kein gutes Bild was die rote Kaste da in Zeiten der Krise von sich gibt.

Da war der Handel zwischendurch mit einem scheinbaren Attentäter fast schon eine Erholung. eine Feile und etwas Fett für sein Schwert wollte er, das sollte ja nun kein Problem sein. Zumindest das Fett, bei Feilen ist die Auswahl dann ja schon etwas größer. Lang, breit, kurz, schmal, flach, rund oder eckig? Wusste er nicht, was er aber wusste war das er kleinere Metallteile wie Ketten oder ähnliches damit öffnen wollte. Das war dann auch der entscheidende Hinweis und ich verkaufte ihm eine der kleineren Feilen wie ich sie selber benutze wenn ich mal ein Collar durchtrennen muss ohne die Trägerin zu beschädigen. Der Schwarze war zufrieden und zahlte mir sogar ein wenig mehr als ich haben wollte. Allerdings fing er dann an mich auszufragen, von wegen Krieg, Bürgerwehr, damit verbundenen Geschäften. Fragen die ich ihm nur sehr ausweichend beantwortete, was ihn dann wohl auch dazu bewegte zu zu gehen.

Normal wäre jetzt das Training für die Bürgerwehr gewesen, da wusste ich mich aber zu drücken. Ich werde wohl kaum unter der Anleitung eines möglichen Spions und eines Putschisten trainieren, da kann man sich ja seines Leben nicht mehr sicher sein.

GR

Dienstag, 6. September 2011

Bürgerversammlung

Heute sollte eine Bürgerversammlung sein und irgendwie fühlte ich mich auch bemüssigt dort aufzutauchen. Ich gehörte zwar nicht mehr dem Rat an aber Bürgerversammlung musste ja was anderes als Ratssitzung sein, vermutete ich zumindest. Zuvor war ich noch im Feuerkrug auf ein Ale damit ich die trockene Ahn im Ratssaal besser überstehe und dann machte ich mich auf den Weg. Der Saal fühlte sich trotz der eigentlich wichtigen Themen nur zögerlich. Als dann eine gewisse Mindestmenge an Bürgern da war setzte der Ubar zu einer Rede an. Natürlich drehte sich alles um den bevorstehenden Krieg und vor allem um einige Entscheidungen das Stadtleben betreffend.


Jetzt wurde mir erstmal richtig bewusst warum es keine Ratssitzung gab, sondern eine Bürgerversammlung, nicht um alle Bürger zu informieren, nein der Rat war ja abgesetzt, aufgehoben, im Prinzip nicht existent. Man konnte ihn einfach nicht einberufen. Jedenfalls gab der Ubar einige wichtige Entscheidungen bekannt. So setzte er für die Zeit seiner Abwesenheit im Krieg einen Statthalter ein, gut er nannte es Verwalter aber im Prinzip war es genau das, ein Statthalter. Dann befahl er das alle wehrfähigen Männer die nicht der roten Kaste angehörten zu einer Bürgerwehr zusammen gefasst und im Schwertkampf ausgebildet werden sollen. Als letztes legte er fest das die Bürgerversammlung anstelle des Rates über neue Anträge zur Bürgerschaft entscheiden soll. Allerdings hob er für Angehörige der roten Kaste die notwendige Zweidrittelmehrheit der Stimmen auf und verfügte das für diese die einfache Mehrheit genüge. Im Krieg zählt jedes Schwert war seine Begründung.

Damit war auch schon die Einbürgerung des neuen Kriegers auf der Tagesordnung. Eigentlich nur eine Formalität sollte man meinen, doch erschienen mir die Lobhudeleien auf diesen Krieger sehr merkwürdig. So begründete man seine schnelle Einbürgerung vor allem damit das er sich für Kasra schon bewiesen hätte. Zum Beispiel soll er ganz allein den Feind ausgekundschaftet haben. Das erschien mir allerdings ziemlich dubios. Er war also allein in Feindesland? Keiner hatte seine Aussagen kontrolliert? Wusste man überhaupt was er dort wirklich getan hatte? Womöglich hatte er uns verraten und zur Tarnung nur wertlose Informationen mitgebracht. Dieser Vertrauensseligkeit konnte ich nicht ganz folgen und als ich meine Bedenken äußerte war auf einmal alles ganz anders.

Klar war er nicht allein, man hatte ihn beobachtet. Und ja man habe die Aussagen überprüfen können, denn schließlich kenne man sich im Zielgebiet gut aus. Nur warum war dann eine Erkundung notwendig und warum fiel keinen auf das wenn die Aussagen aus dem Gedächtnis heraus überprüfbar waren, diese womöglich wertlos waren? So richtig wollte meine Bedenken aber niemand hören und so entzog ich mich der Abstimmung in dem ich den Saal verließ. Im gehen merkte ich noch das einige weitere Bürger doch zugänglich waren für meine Bedenken und zumindest sich ebenfalls der Stimme enthielten.

GR

Montag, 5. September 2011

Dark Dreams

Nach dem man mir so von Dark Dreams vorgeschwärmt hat, wollte ich mir gestern als Observer mal selber ein Bild von diesem RP machen. Da das so gar nichts mit Gor zu tun hatte und ich da mit meinem Alt hinwollte, ich glaub für meinen Mainchar hätte ich auch nichts passendes gehabt, war ich erstmal auf Shoppingtour. Es ging ja nur darum dort nicht allzu sehr aufzufallen und nicht bis aufs letzte durchgestylt zu sein und so war auch schnell im Marketplace was gefunden das zu Neuzeit, Dark Urban etc passte und einem ein wenig böse aussehen ließ, und nein es wird keine Stylecard geben. Dann noch fix eingekleidet, in die passende Gruppe eingetreten und mich mal schnell auf die SIM teleportiert.

Am Landepunkt
Dort habe ich mich vor diversen Aufstellern postiert und das gemacht was angeblich nie einer macht und hab das Regelwerk zumindest mal überflogen. Also Dark Dreams ist in erster Linie ein Force and Rape RP mit den üblichen Spielorten. Internat, Polizei, Knast, Bikerbar etc. Dazu noch ein wenig Wald und ein paar versteckte Orte, alles untergebracht auf einer Low-SIM. Was es mit dem GM auf sich hat habe ich nicht ganz verstanden. Es steht am Landepunkt zur Verfügung, wird in den Regeln aber nicht erwähnt und ich habe auch nur einem Spieler mit GM gesehen, daher vermute ich das es optional ist. Außer den Regeln gibt es am Landepunkt noch ein paar Tipps und Tricks was man so spielen kann, ein Paar Erläuterungen über RP-Grundlagen für Neueinsteiger und eine Kartei über einem Großteil der Spieler/innen und deren Vorlieben im RP. Soll sich aber jeder selber raussuchen ob er davon was erfüllen kann.

Zum erfüllen aber später mehr. Wie gesagt ich war als Observer unterwegs und wollte mir nun die SIM anschauen und gucken ob ich irgendwo ein wenig RP finde. Wenn man sich die Bilder anschaut wird man sehen dass, das nicht die normalen Umweltsettings von SL sind. Ich habe aber diesmal bewusst nicht mit Windlight gespielt sondern die Vorgaben der SIM genutzt. So nachdem das klar war bin ich die Rampe rauf zur Stadt das Erste woran ich vorbeikam war das Wafflehouse und gegenüber die Bar.

Waffel oder Whisky

Im inneren des Wafflehouse. Alles Kasra oder was?
Wenn man dort vorbei war kam man zur U-Bahnstation, eine Halfpipe, Knast  und dem Internat, mit angeschlossener Schule, Sporthalle und allem was dazu gehört. Ich hab mich überall mal rumgetrieben und mich umgeschaut, auch mal ein paar der bereit gestellten Spielereien in Augenschein genommen und hab mich dann langsam wieder aus der Stadt hinausbewegt, in Richtung Wald. Vorbei an ein zwei Holzhütten über einen Friedhof, hin zu einem Gebäude wo ich mir nicht sicher bin ob es eine Kirche oder ein Schloss sein soll. Ist aber auch egal der Sinn des Ganzen ist ja eh nicht dort zu beten.

Im Wald
RP hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht erlebt. Es waren immer so sechs bis zehn Avas auf der SIM, eigentlich nicht schlecht für eine Homesteadt-SIM, aber RP mehr oder weniger Fehlanzeige, jeder meist für sich allein. Da es jetzt aber schon ne Ganze Ecke später war und man hoffen konnte das jetzt ein wenig Bewegung und die Sache gekommen sein könnte, bin ich über verschlungene Pfade zurück zur Stadt, da dort die meisten grünen Punkte waren. Es hatte sich aber nicht viel geändert. Eine Nekodame wurde ganz züchtig und keusch eine halbe Ewigkeit gestreichelt. Man sprach mich auch an ob man mir helfen könnte, allerdings im offenen Chat und ansonsten wurde den ganzen Abend von neu erworbenen Sexspielzeugen die Posebälle ausgerichtet.

An der Halfpipe.
Wie gesagt, ich war dann wieder in der Stadt, es hatte sich aber nicht viel geändert, so das ich mich auf obige Halfpipe setzte und abwartete ob noch was passiert. Ehrlich gesagt viel war es nicht aber ich nutzte die Gelegenheit und schrieb eine der Spielerinnen an um sie zu fragen ob das heute ein normaler Abend ist. Sie versicherte mir jedoch hoch und heilig das dem nicht so sei, man aber auch nicht sagen könnte wann mehr los ist, das sei dem Zufall überlassen. Naja, mein Fazit: ziemlich durchwachsen. Bei der SIM-Gestaltung hatte man sich sehr viel Mühe gegeben und es gibt viel zu entdecken um allerdings RP zu erleben muss man anscheinend schon etwas Glück haben. Wie gesagt ich war gestern als Observer unterwegs und insofern naturgemäß passiv ob man gestern allerdings als Neuer überhaupt ins RP gefunden hätte...........?

Trotzdem hat die SIM eine zweite Chance verdient, vielleicht war ja gestern wirklich nur ein rabenschwarzer Tag, gibt es ja woanders auch. Wenn also mal wieder ein Tag kommt wo es mich sogar nicht nach Gor zieht werde ich mal einen zweiten Anlauf unternehmen und den dann aber IC.

GR

Sonntag, 4. September 2011

Neulich auf Gor VI

Ein Mann betritt das Bad gerade in dem Augenblick, als seine Gefährtin es verlässt.
Es klopft und nach einer kurzen Diskussion darüber, wer denn nun zur Tür geht, gibt die Frau nach, hüllt sich flüchtig in was robenähnliches, läuft die Treppe hinunter und öffnet die Haustür: Es ist Kurt, ein Bekannter ihres Mannes.

Bevor sie grüßen kann sagt er: "Ich gebe Dir sofort 3 Silbertarsk, wenn du die Robe fallen lässt."

Ein bisschen verwundert überlegt sie kurz, öffnet die Robe und steht nackt vor Kurt. Er sieht sie an, gibt ihr die 3 und sagt: "Wow, ich geb' Dir noch 5 für einen Quickie im Hausflur."

Zuerst verdutzt, dann aber auch erregt von der Situation und der Aussicht, sich zwischendurch etwas Schönes kaufen zu können, willigt sie nach kurzer Bedenkzeit ein.
Noch verwirrt von diesem Vorfall, aber auch froh über das kleine Vermögen, das sie in kaum 2 Ehn gemacht hat, geht sie anschließend wieder hinauf ins Bad.

Ihr Gefährte, noch in der Wanne, fragt: "Wer war es denn?"
"Dein Kumpel Kurt", antwortet sie.

Ihr Gefährte: "Super, hat er dir die 8 Silbertarsk gegeben, die er mir schuldet?"

Gor

Samstag, 3. September 2011

Beleidigent

So schnell kann es gehen und schon fängt man sich Ärger ein. Dabei fing der Abend eigentlich ganz gemütlich an und ich hatte noch ein wenig Spaß. Erst arbeitete ich noch ein wenig an dem Prototypen der Alarmglocke und rief damit den Leutnant der Stadtwache auf den Plan. Dieses Missverständnis klärte sich jedoch relativ zügig auf und ich gesellte mich dann nach getaner Arbeit zu einer größeren Gruppe um ein wenig Tratsch abzufassen. So weit so gut. Die Gruppe löste sich zwar nach und nach auf und zum Schluss blieb nur noch der Hauptmann der seine Kajirae ein wenig auf den Arm nahm.

Nein nicht wirklich, mehr bildlich gesprochen. Es ging um Haarfarben die zu seiner Tunika passen sollten und das er angeblich noch nie Tanzseiden am Körper einer Kajira gesehen hätte. Eine zumindest schien ihm sogar zu glauben. Leider musste er dann aber auch seinen Dienstgeschäften nachgehen und so blieb ich mit den Beiden allein zurück. Gerade als ich kurz davor war mit den beiden in die Taverne zu verschwinden um mir deren Tanzseiden zeigen zulassen, kam der Imkerkäsereischiffsbauerkapitän vorbei und fing Streit wegen den Ketten, Beschlägen und dem Anker für die Kasra an.


Dabei war das völliger Schwachsinn und die Teile lagen schon seit mehreren Hand fertig in der Schmiede herum, er war nur zu faul gewesen sich das Bestellte auch abzuholen. Stattdessen er machte mir nun Vorhaltungen und wollte mir erzählen wie ich meine Arbeit zu erledigen hätte und warf mir vor das mir der Umgang mit Kajirae wichtiger wäre als das Wohlergehen Kasras. Doch wenn er seine schlechte Laune ausgerechnet an mir auslassen wollte, dann war er an den Falschen geraten und so griff ich zu der großen Kelle und klärte ihn darüber auf das er als Kastenloser mir überhaupt nichts erzählen bräuchte. Nun behauptete er zwar er würde einer Kaste angehören, doch bis heute hat er mir noch nicht verraten welcher. Käse-, Bienen-, Schiffsbau-, Kapitänskaste? Hoffentlich habe ich keine vergessen.

Ich weiß es nicht und mit dem Kastenstolz kann es nun auch nicht so weit her sein, sonst hätte er sie mir ja bestimmt genannt. Nein viel mehr war er stolz darauf das er als Nordmann eben universeller wäre. Zwar drohte er mir noch mit einem Zweikampf, da er mich herausforderte und ich deshalb auf der Wahl der Waffen bestand und auf keinen Fall den Säbel nehmen wollte, war ihm auf einmal der nächste Met wichtiger als das Duell und er verschwand in der Herberge. Mir sollte es recht sein, hatte ich doch keine Lust mich mit einem Mann, der zwar kastenlos war aber auf den selben Heimstein geschworen hatte wie ich, mich zu duellieren.

GR

Freitag, 2. September 2011

Die Glocken von Kasra

Kaum hatte ich mich aus dem Dunkel der Schmiede nach draußen bequemt hatte ich auch schon die ersten Leute davor stehen. Den Hauptmann, der aber nur zu einem Streitgespräch über Kajirae aufgelegt war und zum anderen kurz danach den Ubar von Kasra. Und das sollte sich richtig lohnen, immerhin hatte er einen Auftrag für mich. Alarmglocken sollten es werden, laut schrill, weithin hörbar, Alarmglocken halt. Erst waren es nur drei doch nach einem kurzen Beratungsgespräch wurde die Bestellmenge verdoppelt mit der Option auf weitere Glocken. Desweiteren wies er mich darauf hin das die rote Kaste demnächst einen erhöhten Bedarf an Schwertern und Pfeilspitzen haben wird und ich vorbereitet sein soll, das jedoch war mir nach dem was ich in den letzten Tagen erfahren hatte eh schon klar.


Da das nun geklärt war machte ich mich mich an die Arbeit und stellte erstmal einen Prototypen her, den ich dann dem Ubar vorstellen wollte. Als ich im groben fertig war schickte ich Lu los den Ubar zu suchen, derweil kümmerte ich mich noch um ein paar Feinheiten. nach einem kurzen Test der Glocke zeigte sich der Ubar sichtlich zufrieden und bestimmte das die sechs Glocken genau so angefertigt werden sollten. Durch die ganzen Tests und das Geläute wurde natürlich auch andere Bürger auf das Geschehen aufmerksam, meine Nachbarin schickte sogar ihre Kettenerste, nachzufragen was denn los sei. Der Ubar fühlte sich in seiner Bestellung nun erst recht bestätigt und meinte wenn sogar die Sklavenhändlerin von der Glocke wach wird muss es ja die Richtige sein.

Zur Belohnunung leistete ich mir noch ein Ale in der Herberge, merkte jedoch sehr schnell das mich die Gespräche nach diesem harten Tag in der Gießerei doch sehr schnell ermüdeten und so blieb ich nicht lange und verabschiedete mich recht eilig wieder, meinen Fellen zustrebend. Dabei fiel ich noch fast über die vom Händler gelieferte Kohle. Nun stand der Produktivitätssteigerung der Mine und einer effektiven Waffenherstellung nichts mehr im Wege.

GR

Donnerstag, 1. September 2011

Wieder mal ne Urt

Hach was für ein ruhiger Tag, keine Talunas die im Hafen randalieren, keine wild gewordenen Münzen die schon hart am Abgrund des Todes wandelten, einfach nur schön und da eh nicht viel los war verschwand ich kurz in der Schmiede um etwas zu erledigen. Als ich raus kam sah die Welt schon wieder ganz anders aus. Wieder einmal stand eine wandelndes Lumpenbündel vor der Schmiede und zur Krönung des Ganzen fragte sie mich ob ich ihre Freundin kenne bzw wüsste wo sie zu finden war. Diese mysteriöse Freundin war, wie sich herausstellte, die Urt mit der Urt auf der Schulter, jene die fast eine Epidemie in Kasra ausgelöst hatte. Urtfieber oder so etwas.


Ich sagte dem Urtweib das ihre Freundin bei dem Versuch sich einer Festnahme zu entziehen angeschossen wurde und in die Krankenstation kam und das sich dort dann ihre Spur verlor. So richtig zufrieden stellte sie die Auskunft nicht und eigentlich wollte sie auch gerade in Richtung Krankenstation verschwinden als der Hauptmann und die Kriegergefährtin auf sie aufmerksam wurden. Während der Hauptmann sie in eine Gespräch verwickelte das irgendwas zwischen Verhör und Belehrung war, beteuerte die Kriegergefährtin immer wieder das sie die She Urt auf keinen Fall zum Tee einladen werde. Sollte sie das? Egal, ich folgte weiter amüsiert dem Gespräch das der Hauptmann mit dem Urtweib führte.

Das Ende vom Lied war das sie gerne in den Abfällen wühlen darf aber wenn er sie beim betteln, stehlen oder rumhuren erwischt, er dafür sorgen würde das sie ihren Spaß haben werde. Besser wäre es aber wenn sich das Urtweib Arbeit suchen würde. Womit ich wieder ins Spiel kam, da ich aber nun schon ein Urtweib bei mir aufgenommen hatte und ich nicht einsah warum ich alles was heruntergekommen war und nach Hafenviertel stank bei mir einstellen sollte spielte ich den Ball wieder zum Hauptmann zurück. Wie gesagt, zum Tee der Kriegergefährtin durfte sie ja nicht.

Tatsächlich ließ sich der Hauptmann nach einigen Zögern erweichen und stellte sie tatsächlich als Köchin für sich und die Truppe ein. Doch als erstes sollte sie ein Mahl für vier Personen kochen, testweise sozusagen. Das gestaltete sich jedoch schwieriger als gedacht. Nein es musste nicht gleich sein, in den nächsten Tagen aber schon. Nur waren die Kochutensilien des Urtweibes zu klein und die Küche in der Zitadelle in einem Zustand dem man als irgendwas zwischen nicht vorhanden und schlecht ausgestattet bezeichnen konnte. Lebensmittel waren auch keine da und Geld für die She-Urt zum einkaufen gab es auch nicht. Sie hatte also eine Nuss zu knacken.

Der Hauptmann trottete dann von dannen, die Kriegergefährtin ging wieder häkeln und das Urtweib schlich auch erstmal bedröppelt davon. Genau der richtige Zeitpunkt die Schmiede zu schließen und Feierabend zu machen.

GR