Samstag, 31. März 2012

En'Kara - Das Wagenrennen

Als Abschluss der Feierlichkeiten zum En'Kara sollte heute eine Wagenrennen stattfinden. Gut es war nicht das riesige Teibarium von Kasra aber auch diese Arena war beeindruckend groß und bot genug Platz für spannende Rennen. Zeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze, dachte ich mir und so machte ich mich rechtzeitig auf den Weg und war gut eine halbe Ahn vor Beginn der ersten Rennen vor Ort. Eigentlich sollte ja noch eine Waffenausstellung dieses Event begleiten, das von dieser weit und breit nichts zu sehen war, ärgerte nicht nur mich sondern auch diverse Krieger, die sich wahrscheinlich den einen oder anderen Kaufanreiz versprochen hatten. Wie dem auch sein, ich vertrieb mir bis zum Start des ersten Rennens die Zeit mit meiner Kajira.


Das heißt, das wollte ich! Sie präsentierte mir gerade den Duft eines Sklavenparfüms, das ihr der Händler noch hatte zukommen lassen. Im  Zuge dessen hatte ich sie schon bäuchlings über die Brüstung gebeugt, ich stand schon hinter ihr, ihren Camisk beiseite schiebend als ich plötzlich Stimmen in meiner Nähe hörte. Na toll! Ich ließ also von ihr ab und übte mich kurz in Smalltalk. Zum Glück dauerte der Smalltalk nicht lange, vielleicht merkte man auch das man gestört hatte und man zog dann weiter. Nach dem ich mich kurz umgeschaut hatte und sah das wir wieder alleine waren auf weiter Flur, nahm ich einen zweiten Anlauf. Diesmal einen ungestörten! Ich musste nur aufpassen das Dara nicht zu laut wurde, denn langsam füllten sich die Tribünen. Einiges konnte man ja mit dem Umhang kaschieren, Geräusche aber eben nicht.

In der Hoffnung das es so aussah als sehen wir nur interessiert über die Brüstung, sah ich zu das ich fertig wurde ohne dabei auf meine Kajira Rücksicht zu nehmen. Als ich endlich von ihr ab ließ, gerade rechtzeitig, die Ränge füllten sich schon, quälte sie sich noch mit ihren Gefühlen ihrer unbefriedigten Hitze, während ich tiefen entspannt den Geschehnissen in der Arena folgte. Als sie wie ein Häufchen Elend neben mir kniete und nicht wusste wohin mit ihrer Lust, bot ich ihr an das wir ja um den Ausgang des Rennens wetten könnten und wenn sie gewinnen sollte, könnte ich mich ja noch mal ihrer annehmen. Was blieb ihr weiter übrig, sie ging drauf ein und setzte auf den kasraer Baumeister, der zu allem Überfluss auch noch gewann. Na gut, dann würde ich sie eben heute Abend mit in die Felle nehmen.

Wer nun die Rennen insgesamt gewonnen hatß Keine Ahnung, ich war dann ziemlich abgelenkt, nein diesmal nicht von meiner Kajira, vielmehr hatte ich noch reichlich Gelegenheit am Rande der Rennen ein paar interessante Gespräche zu führen und neue Kontakte zu knüpfen, so das ich glaube das ich meinem Handwerk in Kasra wieder mit Zuversicht nachgehen kann. Ach so, ich glaube der Gnom war es, der der schon das Baumstammwerfen vom Vortag gewonnen hat, er trug wohl auch heute wieder den Kranz des Siegers nach Hause.

GR

Freitag, 30. März 2012

En'Kara - Holz vor der Hütten

Vorletzter Tag beim En'Kara und der stand im Zeichen des Baumstammwerfens. Eigentlich ja mehr etwas für die Nordvölker aber irgendwie hatte es dieser Wettbewerb doch zum Fuße des Sardar geschafft. Fast hätte ich mich ja hinreißen lassen auch an diesem Wettbewerb teilzunehmen aber der Andrang war groß und außerdem werfe ich eh lieber mit einem Hammer. Kurz wurden noch Überlegungen angestellt ob man nicht besser mit Kajirae werfen sollte aber da wurde leider in Bezug auf die Regeln keine Einigkeit erzielt, sonst wäre das auch noch eine Überlegung wert gewesen. Der Knackpunkt war die nicht einheitliche Oberweite, was bei den besser bestückten Mädchen unweigerlich dazu geführt hätte das sich die ballistische Kurve durch die ungünstige Gewichtsverteilung eher zum Boden geneigt hätte und der Wurf würde damit zu kurz geraten. Auch der Kompromissvorschlag die Kajirae mit den Füßen voran zu werfen um diesen Nachteil ein wenig auszugleichen fand nicht die nötige Mehrheit und so blieb es dann bei den Baumstämmen.


Nach dem sich jeder der Teilnehmer einen Baumstamm ausgesucht hatte ging es auch endlich los. Ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld trat an, von winzig bis riesig, von Glatze bis lange Mähne, von alt bis jung und zwei Dicke waren auch dabei. Die geworfenen Weiten bewegten sich zwischen 0,7 und 34m und der Sieg ging zum Schluss an einen als Außenseiter betrachteten Mann aus dem Norden. Nur eine Handbreit größer als ein Tarsk und eine Stimme als wenn er Kreide gefressen hatte, warf er doch die mit Abstand größten Weiten und gewann so verdient. So klein wie er war, besaß er doch genügend Größe um alle auf einen Umtrunk ins Zelt des Feuerkruges einzuladen. allerdings tauchte er dort nie auf und so ist bis heute noch nicht geklärt wer denn nun die Rechnung bezahlt.


Trotzdem wurde es noch ein feuchtfröhlicher Abend, bei reichlich Paga, Met und Ale und ein paar Kajirae die sich mit Getränken, Musik und Tanz um uns Männer kümmerten. Glücklich wer von den wenigen verblieben Kajirae eine ab bekam und sie mit in die Felle nehmen konnte.

GR

Donnerstag, 29. März 2012

En`Kara - Jahrmarkt der Eitelkeiten

Noch ein etwas ruhigerer Tag sollte sich anschließen aber wenigstens sollte es heute was fürs Auge geben. Ein Schönheitswettbewerb für Kajirae. Mich wunderte zwar das es überhaupt welche gab, die daran teilnahmen, ich hatte es meinen beiden nicht erlaubt, ganz einfach weil ich zu faul war, dabei entstehende Eitelkeiten ihnen wieder auszutreiben aber anscheinend hielten es andere ja für akzeptabel. Wobei man vielleicht noch klären müsste auf welcher Seite der Kette, der Eitelkeitsfaktor größer war. Gut! Hätte es die aber nicht gegeben, hätte es heute auch nichts zu sehen gegeben.


Auf dem Weg zur Bühne lief mir noch des Hauptmanns Kajira über den Weg. Da diese gestern so erstaunt tat als sie Dara sah, fragte ich sie noch ein wenig aus in der Hoffnung was über Dara zu erfahren. Das Ergebnis war aber mehr als dürftig, scheinbar war sie nur so verwundert gewesen weil sie Dara noch als Freie in Erinnerung hatte. Also nichts Neues für mich und so setzte ich meinen Weg zur Bühne fort. Dort war man noch mit den Vorbereitungen beschäftigt, so das vorläufig nichts spannendes passierte. Außer das Dara auftauchte und ich ihr die letzten Anwandlungen austrieb doch noch an diesen Schönheitswettbewerb teilzunehmen.

Dann ging es endlich mit der Vorstellung der Mädchen los. Dieser extrem spannende Durchgang führte dazu das ich fast einschlief und dadurch für kurze Zeit meine Nachbarin ignorierte, was ich aber noch gerade hin gebogen bekam. Was will man aber auch machen wenn jedes der Mädchen seine Herrschaften über den grünen Klee lobt und dabei betont wie toll es ist denen zu dienen und das es für sie nichts schöneres gebe als gerade bei jener Herrschaft zu sein. Ja was sollen die den sonst sagen? "Eigentlich bin ich zu faul zum arbeiten aber wenn er mich nimmt bin ich glücklich?" und klar sind sie froh dienen zu dürfen und vor allem der Herrschaft bei der sie gerade sind, alles andere könnte sonst sehr schmerzhaft werden. Wie gesagt, kurz bevor ich endgültig ins Delirium fiel war dann diese Runde rum und man kam zu dem eigentlichen Wettbewerb, der jetzt darin bestand das jedes dieser Mädchen einen Auftritt hinlegen und sich von ihrer besten Seite präsentieren sollte.


Dabei gab es dann eine breite Spanne diverser Darbietungen, Akrobatik, Musik, Tanz, Geschichten, von jedem etwas, die Bandbreite war so vielseitig wie die Anzahl der Mädchen die daran teilnahmen. Für mich kristallisierte sich dann ziemlich schnell eine Favoritin heraus, die mit einem Tanz zu überzeugen wusste. Ich war mir so sicher das sie gewinnt, das ich auch bereit gewesen wäre auf sie zu wetten. Doch dazu kam es nicht, denn es sprach mich ein Krieger aus der Oase an, der bei mir ein neues Gladius bestellen wollte. Ich wunderte mich anfangs zwar warum er das nicht in der Oase tat aber ich werd den Kuri tun und ihm das ausreden, wenn er sein Geld bei mir ausgeben will, dann soll er ruhig. Wir wurden uns auch schnell über den Preis für das Gladius, inklusive diverser Extra, einig.


Gerade noch rechtzeitig um die Entscheidung im Wettbewerb der Kajirae nicht zu verpassen. Die, auf die ich fast gewettet hätte, belegte zur allgemeinen Überraschung nur den zweiten Platz. Also entweder hat die eine schiefe Nase oder einen anderen Makel, was ich auf die Entfernung nicht erkennen konnte oder sie hat im ersten Durchgang weniger gut geschleimt, was ich nun auch nicht beurteilen konnte, da ich zu jenem Zeitpunkt längst auf Durchzug geschalten hatte. Also hatte nun eine Musikerin vor einer Tänzerin gewonnen, da waren wohl zu viel freie Frauen in der Jury.

GR

Mittwoch, 28. März 2012

En'Kara - die Neunte

Heute sollte wieder einer der ruhigeren Tage werden, weswegen ich auch gleich zu Beginn am Zelt des Feuerkruges landete und mir dort ein Ale genehmigte. Nur den ganzen Tag hier rumlungern machte auch keinen Sinn und so schaute ich mal was sich noch so anbot an diesem Tag. Gut die ganz großen Attraktionen fehlten heute, darum blieb mir nicht viel mehr als mir die Gaukler an- und mich auf dem Markt umzusehen. Nur das eben die Vorstellung fast schon zu Ende war als ich an der Bühne ankam. So blieb mir nur noch der eigentliche Markt. Der zwar viel bot aber zum Glück gab es an keinem der Stände Honig. Was ich als gutes Zeichen der Priesterkönige wertete, da sich so weitere Betteleien meiner Kajirae erübrigen sollten.

Womit wir wieder bein Thema wären, dachte Dara doch glatt mit ihrer gewonnenen Wette hätte sie jetzt jeden Abend Honig im Brei. Doch da war sie ziemlich schief gewickelt. Das galt nur für den einen Abend und sonst nicht. Allerdings kam ja nun bei ihr der Gedanke auf, das sie, falls sie beim Kajirahaschen gewinnt, sie sich ja für einem Monat Honig im Brei wünschen könnte. Jaja, jeden Abend eine Honigstange ohne Honig, darüber könnten wir reden, meinte ich mehrdeutig, aber jeden Tag Honig im Brei wäre nun wirklich übertrieben. Außerdem soll sie erst mal gewinnen und, falls der männliche Gewinner, sie als sein Preis für eine Nacht aussuchen würde, diesen zufrieden stellen, dann könnten wir weiter reden.

Wenn ich denn bei den Männern gewinnen würde, ob ich sie dann auswählen würde, wollte sie dann noch wissen. Grinsend verneinte ich das und als sie mich  mit einem deutlichen "Warum?" in den Augen anschaute, sagte ich ihr, das ich sie ja jeden Tag haben könnte und sie sich was verdammt Gutes einfallen müsste, damit ich mich an solch einem Tag nicht mit einer Anderen vergnüge. Scheinbar waren diese Worte Ansporn genug mir ihre Vorzüge so zu präsentieren, das ich gar nicht auf den Gedanken kommen könnte mir eine andere Kajira zu nehmen. Zumindest am gestrigen Abend klappte das schon ganz gut und sie brauchte nicht lange mich davon zu überzeugen sie mit in die Felle zu nehmen.

GR

Dienstag, 27. März 2012

En'Kara - Schwertkampf

Tag 7 oder so beim En'Kara und einer der Tage, die ich deutlich schlechter gelaunt verbracht habe als sonst. Alles fing damit an das mir gleich zu Beginn eine der Baumeisterinnen über den Weg lief. Dazu noch genau jene die den ersten Versuch startete mir die Schmiede abzureißen. Das Vorteilhafteste war noch das sich mich nicht weiter beachtete da sie auf der Suche nach ihrer Kastenschwester und Regentin war. Es reichte aber aus das bei mir der Adrenalinspiegel als auch der Blutdruck deutlich anstieg. Da das den Anderen nicht unbedingt verborgen blieb und sie wissen wollten was mit mir los sei, erzählte ich auch hier die Geschichte das man schon mehrfach versucht hatte, mir die Schmiede zu nehmen, mir damit meine Existenzgrundlage zu entziehen, was im Prinzip einem Vertreiben vom Heimstein nahe kommt.

Mit meinen Worten erntete ich, wie schon am Vortag bei den Rarii, breite Zustimmung, sogar bei Leuten die ich eher zu Sympathisanten der gelben Kaste gezählt hätte. Das tat auf alle Fälle gut und half mir die folgenden Begegnungen mit diesem gelben Ungeheuer leichter zu überstehen. Denn die Galtier trat soeben wieder vor das Zelt, worin sie mit der Regentin gesprochen hatte und verkündet das sie bester Laune sei, da sie eine frohe Kunde erhalten hatte. Meine Gegenfrage ob die frohe Kunde, die sei das die Regentin zurücktritt und Kasra endlich wieder von einem Mann regiert werden kann, wurde allerdings negativ beschieden. Jedoch verriet sie auch nicht was es denn ist was sie so froh werden lässt. Nach einem letzten Wortgefecht wo es noch mal um Pacht oder nicht Pacht der Schmiede ging rauschte sie davon.

Kasras erster Schreiber riet mir noch einen einem Anwalt zu nehmen um mein Recht durchzusetzen, jedoch dachte er eher an eine Advokaten im Bezug auf Mietrecht, ich allerdings war schon kurz davor mich nach einen umzuschauen, der sich auf die Verteidigung von Mördern und Totschlägern spezialisiert hatte. Wütend schickte ich Lu in die Spur mir einen Paga zu besorgen. Während sie jetzt wie ein aufgescheuchtes Vulo zwischen den Zelten hin und her stürzte, ging ich schon mal zur Arena hinüber, Schwertkämpfe sollten da heute stattfinden. Als mir Lu kurze später den Paga brachte, schien es auch so als ob ich mich fürs erste beruhigen könnte.


Bis das Turnier anfing dauerte es noch eine ganze Weile, die Anmeldungen gingen nur zögerlich ein und so verging noch einige Zeit bis die ersten Paarungen feststanden. Dann aber ging es los! Die ersten Kämpfe waren recht schnell zu Ende und man sah das sich die Spreu vom Weizen trennte. Dumm nur das einer der Arer Söldner aus der Leibwache der Regentin, die Gelegenheit nutzte mich zu einer Wette herauszufordern. Einer Wette bei der ich von vornherein keine Chance hatte. Er setzte auf einen Nordmann und fragte mich ob ich nicht auf den Rarius aus Kasra setzen will und so die Wette halten würde. Was blieb mir weiter übrig? Auch wenn absehbar war das der Kasraer verlieren würde, konnte ich letztendlich nicht anders als darauf einzugehen. Tatsächlich dauerte es auch nicht lange und der Rarius lag im Staub, der Nordmann aber stand triumphierend daneben.

Zähneknirschend zahlte ich meinen Einsatz an den Söldner. Doch jetzt passierte etwas womit ich nicht gerechnet hatte. Nein der Söldner verzichte nicht auf seinem Gewinn! Dina wurde von ihrer Herrin zu mir geschickt um mir die Hälfte des Verlustes zu ersetzen. Dankbar nickte ich ihr zu und sagte Dina das sie entsprechendes auch ihrer Herrin ausrichten sollte. Ich für meinen Teil hatte für den Rest des Wettkampfes genug vom Wetten. Allerdings schien ich mit dieser Einstellung ziemlich allein dazustehen, denn je mehr sich das Tunier dem Finale zuneigte um so höher wurden die Wetteinsätze und selbst wenn ich wollte, bei diesen Beträgen in Höhe von mehreren Silbertarsk, konnte ich nun beim besten Willen nicht mehr mithalten.

Ach so, wer gewonnen hat? Der Nordmann natürlich, das Turnier und den zusätzlich ausgelobten Preiskampf gegen den Gewinner der Vorjahres. Dieser Kampf wurde von den Zuschauern gefordert, da jener im Verlaufe des Turniers nicht zustande kam. Verschiedene Sponsoren lobten dafür ein Preisgeld von insgesamt 20 Silbertarsk aus. Wie gesagt da konnte ich eh nicht mithalten und so brachte ich meine letzten Kupfertarsk für heute im Zelt des Feuerkruges durch.

GR

Montag, 26. März 2012

En'Kara und anderes

Der En'Kara war gestern etwas dünn besucht, die Zar- und Kaissaspieler wussten wohl von nichts oder haben das gestrige Turnier, aus welchen Gründen auch immer, boykottiert. So blieb nicht viel mehr als die Gefährtenschaftszeremonie, inklusive 7 Schleier abbrokeln, für zwei Neubewohner Kasras. Der Spannungsgehalt und die Unterhaltsamkeit solcher Veranstaltungen für das zuschauende Volk mag sich jeder selber ausmalen. Wobei ich sicher bin das die Zwei die eine Gefährtenschaft eingehen das ganz anders sehen und es sein ihnen auch gegönnt. Schließlich gehört so eine Zeremonie zu Gor und die Tatsache das sie IC abgehalten wurde und nicht in die üblichen Hochzeitsklischees der Erde abrutscht ist ja schon mal viel wert. Aber das war ja in Kasra schon immer so üblich, zumindest kann ich mich nicht erinnern das es mal anders war.


Jedenfalls war das der Grund warum ich gestern die zweite Abendhälfte auf der Erde verbrachte und damit mit der Blogpost hier nicht schon zu Ende ist kommt hier noch ein kleiner Tipp zum aktuellen Firestorm V4.0.1.27000. Ich habe nämlich beim rumspielen ein, zumindest für mich neues Feature entdeckt. Man hat jetzt unter Einstellungen - Firestorm, Registerkarte Tags, die Möglichkeit die Tags der Anderen abhängig von deren Entfernung zum eigenen Ava einzufärben. Innerhalb der Chatreichweite die Farbe, Rufreichweite jene und außerhalb von allem eine ganz andere Farbe. Außerdem kann man sich auch noch die Entfernung in Zahlen im Tag anzeigen lassen.


Da ja die Benutzung der Radars im RP so ein bisschen verpönt ist, viele aber sagen: "Ich brauch mein Radar, damit ich weiß wer in Chatreichweite ist und mich lesen kann, damit ich weiß wann ich flüstern muss, wer mich belauscht und überhaupt!" So! Damit wäre das ja mit den eingefärbten Tags gelöst und es gibt keine Ausrede mehr ein Radar zu benutzen. Denkste! Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Warum? Weil man nur die Tags jener Avas sieht die ziemlich dicht bei einem stehen, die haben dann zwar in meinen Beispiel alle Grün aber das wars dann auch schon. Schon die Tags von den Avas die sich noch innerhalb aber hart an der Grenze der Chatreichweite befinden, sieht man schon nicht mehr, es sei denn man zoomt an jene heran. Fazit: Guter Gedanke, nur halt nicht wirklich hilfreich im RP. Die Ausrede für die Benutzung des Radars im RP funktioniert also immer noch.

So und heute ist beim En'Kara Schwertkampf angesagt und damit sollte es wieder ein paar Leute mehr zum Markt am Fuße des Sardar ziehen.

GR

Sonntag, 25. März 2012

En'Kara - Tharlarionrennen

Heute sollte es ein paar Rennen geben, hatte ich gehört, unter anderen war von Tarn- und Tharlarionrennen die Rede. Ich entschied mich für das Tharlarionrennen und machte mich auf den Weg zur Arena. Dort waren zwar schon die ersten Zuschauer angekommen aber bis die Rennen begannen dauerte es noch eine ganze Weile. Ale- und Boskwurstverkäufer waren weit und breit nicht zu sehen und auch diese frittierten Sulstäbchen gab es nirgends, deshalb schickte ich Dara in die Spur, mir wenigstens ein Ale zu holen. So jetzt könnte es eigentlich losgehen! Langsam tat sich auch was, die Paarungen wurden festgelegt und dann dauerte es nicht mehr lange und die ersten beiden Tharlarion / Reiter Paare standen am Start.


Dara traf ein paar Kajirae die sie noch aus ihrer Zeit aus der Oase kannte, da ich sie im Moment nicht brauchte ließ ich sie tratschen, meine Aufmerksamkeit war eh auf das gerichtet was sich auf der Rennbahn tat. So nebenher bekam ich mit das die kleine Meute der Kajirae untereinander Wetten abschloss, welcher Reiter gewinnen würde. Ihr Einsatz? Bei ihnen ging es um Candys. Nach den Vorläufen kam Dara zurück, zum einen schien sie keine Candys mehr zu haben und zum anderen schien sie auch ein wenig das schlechte Gewissen anzutreiben, denn sie fragte gleich ob ich ein frisches Ale haben will.


Rechtzeitig zu den Finalläufen war sie von dem Tavernenzelt zurück. Nach dem ich mein Ale hatte, suchte sie meine Nähe. Ich machte mir den Spaß und wettete mit ihr um den Ausgang der nächsten Läufe. Da sie ja nicht soviel, um nicht zu sagen eigentlich gar nichts, hatte was sie einsetzten konnte, ging es eben um ihr Abendessen. Wenn sie richtig liegt sollte sie heute Abend Honig in ihren Brei bekommen, das sie, wenn sie falsch liegt gar keinen Brei bekommt, verdrängte sie zunächst. es kam wie es kommen musste sie sie verlor die erste Wette und plötzlich stand sie ohne Abendessen da und ich hatte, wenn es denn so blieb, ein paar Kupfer gespart.

Doch schon beim nächsten Rennen glich sie aus und nach einigen Zögern wette sie sogar noch im letzten Rennen mit mir und gewann sich sogar noch den Honig zum Brei. Mir war es egal, hatte ich doch so ein wenig zusätzlichen Spaß gehabt. Die Zeit des Wartens bis dann Tarnrennen anfing, vertrieb ich mir damit eine rot gekleidete Frau zu mustern, die ziemlich viel Haut zeigte. Nicht nur das sie keinen Schleier trug, man ihre feine Nase und ihre vollen Lippenn sehen konnte, nicht nur das man ihren nackten Hals bewundern konnte, nein auch auch ihr Dekolletee war mehr als offenherzig. Bei diesem Anblick konnte man fast bedauern das wir uns auf den En'Kara Markt befanden und Versklavungen hier nicht erlaubt waren.


Ehe ich mich noch vergaß, ging ich lieber zum Tavernenzelt, warf mich dort in die Kissen und ließ mir von Dara ein letztes Ale bringen.. Ich bin mir nicht sicher ob sie sich beim Serve vielleicht sogar mit Absicht bekleckerte aber jedenfalls war das der Anfang für ein sinnliches Ende des Abends.

GR

Samstag, 24. März 2012

En'Kara - Angeblasen

Zum ersten Wettbewerb, dem Fassrollen, kam ich zu spät, wie ich später noch erfahren sollte hatte diesen eine Frau gewonnen, aber pünktlich zu den Bauernfestspielen war ich dann doch da. Genauer gesagt zum Verrfangen, welches natürlich dank Sid an Kasra ging. Ich wollte gerade weitergehen als mich Luc aufhielt und sich nach dem Ausgang diverser Wettkämpfe erkundigte. Wir unterhielten uns eine ganze Weile, bis Dara plötzlich mit einer Bemerkung dazwischen platzte und damit zur Verärgerung des Kriegers beitrug. Das sie auf seine Zurechtweisung nicht reagierte machte es für sie nicht besser.


Dem Krieger war sein Zorn deutlich anzumerken und er knöpfte sich jetzt Dara vor, die auf einmal nicht mehr wusste wie ihr geschah. Nebenher bescheinigte er mir, nach dem er erfahren hatte das diese Kajira mir geschenkt wurde, noch das man einer geschenkten Kaiila zwar nicht ins Maul schauen würde, das er aber glaube das der Händler von dem ich diese Kajira hätte es nicht gut mit mir gemeint haben kann. So nach und nach leerte sich der Platz weil alle zu einer der weiter entfernt stehenden Bühnen strömten, Dara fing sich noch ein paar mitleidige Blicke von anderen Kajirae ein, dann waren wir zwei mit der Kajira allein.

Der Krieger hatte sich mittlerweile etwas beruhigt und nachdem er sich noch über die wahrscheinlich nicht vorhandenen Fähigkeiten von Dara in den Fellen ausgelassen hatte gab er ihr, die mittlerweile auch sehr überzeugend um Verzeihung gebeten hatte, die Chance zur Wiedergutmachung. Er befahl ihr jeweils eine ihre Hände unter unsere Tuniken zu schieben und überließ es ihrer Intelligenz was sie dann tuen sollte. Jedenfalls verstand sie sofort und sorgte mit erstaunlicher Finger, Zungen- und Lippenferigkeit dafür das sämtliche schlechte Laune wie weggeblasen war.


Luc meinte dann nur noch das ich sie Blasebalg nennen sollte, zum einen entspräche das ihren Fähigkeiten und zum anderen ist es ja sicher eines der Arbeitsgeräte die sie in Zukunft öfters bedienen werde, dann verschwand er. Ich schaut ihm kurz nach, der Gedanke hatte etwas, doch die Entscheidung verschob ich auf später und ging ebenfalls zu der Bühne und lauschte den Tönen der Sängerin.

GR

Freitag, 23. März 2012

En'Kara - der Schmied kehrt zurück

Lange war ich weg gewesen, die meiste Zeit hatte ich bei meinen Vater in Kurtzal gebracht, bin ihm zur Hand gegangen und hab viel über die letzten Hand vor meinem Verlassen von Kasra nachgedacht. Nun hatte ich mich entschlossen zum En'Kara zum Sardar zu pilgern und dann von dort aus zu meinem Heimstein zurückzukehren. Etwas müde und abgekämpft kam ich am Fuße des Sardar an, in der Ferne konnte ich schon den Festplatz sehen als ich fast von den Trägern einer Sänfte überrannt wurde. Wer in dieser Sänfte saß konnte man nicht erkennen, nur eins war klar die Träger waren Männern mit denen man sich besser nicht anlegte, auch wenn sie mir ein paar Tarskbit dafür gaben das ich ihnen den Rest des Weges zeigte.


Ich machte auf den schmalen Weg platz und ließ die Männer mit ihrer Sänfte und den vermutlich wertvollen Inhalt ziehen. Als ich selber auf den Festgelände ankam erkundigte ich mich was denn heute für Veranstaltungen geplant waren. Es stellte sich heraus das ich genau richtig für die Kastentreffen angekommen war. Ich machte mich also auf die Suche ob irgendwo was für Metallarbeiter vorgesehen war oder ob man wenigstens die niederen Kasten zusammengefasst hatte. Doch nichts dergleichen, die einzige niedere Kaste der man so etwas zugestanden hatte war die Kaste der Händler. Mürrisch machte ich mich auf das Tavernenzelt zu suchen. Irgendwie hatten noch mehr Niedrigkastige, den gleichen Gedanken und so versammelten wir uns direkt an dem Tisch vorm Tavernenzelt, was zumindest den Vorteil hatte das unsere Versorgungslage, inklusive musikalischer Unterhaltung deutlich besser war als bei den anderen Kasten.

Ich hing also meinem Ale nach und versuchte den Gesprächen am Tisch zu folgen als neben mir plötzlich etwas Aufregung entstand. Plötzlich knieten da drei Kajirae. Eine davon war Lu, die ziemlich verwirrt wirkte, die Zweite war Dina, die mich anstarrte als sei ihr gerade ein Geist erschienen und die Dritte, die ich nicht kannte, wirkte ziemlich verschüchtert. Dina erzählte auch gleich los und alles was sie sagte klang ziemlich verworren, das sie glaubte das ich verschollen war oder sogar tot sei, das man die Schmiede abreißen wollte und mit der dritten Kajira war auch noch irgendwas. Dazu das Stimmengewirr um mich herum ich verstand gar nichts. Deshalb stand ich auf und suchte mir ein ruhigeres Plätzchen, jedoch nicht ohne den Dreien ein Zeichen zu geben das sie mir folgen sollten.

Etwas abseits ließ ich Dina noch mal ganz in Ruhe berichten. So wie es klang gibt es tatsächlich Bestrebungen in Kasra die Schmiede abzureißen, scheinbar machte die Baumeisterin also ihre Drohung war. Immerhin war das schon mal kurz vor der letzten Regentenwahl ein Thema. Auch wenn sich meine Nachbarin, Dinas Herrin, bisher gegen diesen Vorschlag gestellt hatte, so hatte es doch den Anschein als sei ich gerade noch rechtzeitig zurückgekehrt. Um dieses Thema würde ich mich nach dem En'Kara nun selber kümmern. Die zweite Überraschung die Dina für mich parat hatte war die Tatsache das ein guter Freund von mir dieses blonde verängstigte Etwas für mich abgegeben hatte, sie mir praktisch zum Geschenk gemacht hat.


Dabei waren auch zwei kleine Schriftrollen und ein Schlüssel. Für was der war, war mir schon klar, doch was in den Schriftrollen stand musste mir Lu vorlesen. Die eine Schriftrolle waren nur die Sklavenpapiere der Kajira, die Andere enthielt ein paar erläuternde Worte des Vorbesitzers. Jetzt wurde es alles ein wenig deutlicher. Ich entließ Dina und schickte sie zur ihrer Herrin zurück. Nach dem ich das Collar gewechselt hatte und es gegen ein deutlich Schmuckloseres ausgetauscht hatte, welches aber den Vorteil hatte das mein Name eingraviert ist, suchte ich eines der Gemeinschaftszelte auf. Ich gab den beiden Kajirae, nachdem ich ein paar grundlegende Regeln festgelegt hatte, Gelegenheit sich zu beschnuppern. Nach dem ich mir sicher war das sie sich nicht gegenseitig die Augen auskratzen, legte ich mich schlafen.

GR

Donnerstag, 22. März 2012

En'Kara - Verschenkt

Die erste Nacht in einen der riesigen Schlafzelte hatte ich ganz gut überstanden, nun schaute ich mich auf der Suche nach Zerstreuung um. Außerdem sucht ich noch einen Geschäftspartner, den ich hoffte heute hier zu treffen. Die vermeintliche Zerstreuung hatte ich schnell gefunden, vorm Tavernenzelt fand eine Raterunde statt, bei der ich zwar zuhörte aber nicht dran teilnahm. Trotzdem ich nach der ersten Runde feststellte das ich, wenn ich mitgemacht hätte ganz gute Chancen gehabt hätte, verließ ich die Runde und setzte mich in das Zelt um etwas Nahrung, inklusive eines Pagas zu mir zu nehmen. dabei hielt ich den Zelteingang im Auge, in der Hoffnung das die von mir erwartete Person auftauchen würde.

Tatsächlich hatte ich Glück und ich sah jemanden vor dem Zelt vorbeischweben der jener Person sehr ähnlich sah. Ich beendete meine Mahlzeit, stand auf und ging die paar Schritte bis vor das Zelt. Es war die Sklavenhändlerin aus Kasra, genau zu ihr wollte ich. Doch jetzt war der Punkt erreicht wo mich mein Glück zumindest zeitweise verließ. Sie hatte keine Zeit für mich. Vielmehr wollte sie sich die Tanzvorführungen des Sklavenhauses aus der Oase anschauen. Sie meinte, man müsse die Konkurrenz im Auge behalten. Trotzdem warf sie schon mal einen abschätzenden Blick auf Dara, sicher ahnte sie schon was ich von ihr wollte, auch wenn sie heute damit dezent daneben liegen würde.


Aber gut, schau ich mir eben auch diese Aufführung an und reden wir dann eben später. Ich folgte ihr zu einer der Bühnen, setzte mich hin und ließ den Tanz auf mich wirken. Neben mir kniete nun eine sichtlich nervöse Kajira, die Aussicht das ich mit einer Sklvaenhändlerin reden wollte, trug nicht gerade zur ihrer Gemütsruhe bei. Mehrfach versuchte sie in Erfahrung zubringen um was es bei diesem Gespräch gehen würde, auch wenn sie es sich würde denken können, ließ ich sie über meine wahren Absichten im unklaren. Außerdem wollte ich mir ja den Tanz ansehen und mich nicht mit einer Kajira unterhalten. Nach der Aufführung applaudierten Teile der Zuschauer frenetisch, Jemand wollte sogar eine der Tänzerinnen direkt von der Bühne wegkaufen. Ich wandte mich aber wieder an die Sklavenhändlerin.

Wir verabredeten das wir uns im Spielezelt von Lydius treffen wollten um mein Anliegen zu besprechen. Schnell kamen wir auch zur Sache. Sie fragte mich ziemlich direkt ob ich ihr die Kajira verkaufen will. Ich stieg nicht voll darauf ein sondern fragte nur nach ob sie denn tatsächlich Interesse hätte und wie viel sie bereit wäre zu zahlen. Es gelten die üblichen Konditionen, sagte sie, und die würde ich kennen und überhaupt sei ja gar nicht abschätzbar ob dieses Mädchen ausreichend Potential hat. Klar kannte ich die Konditionen, die waren so schlecht nicht und wenn ich sie wirklich verkaufen wollte, würde ich gut damit leben können.

Doch nun nahm sie die Kajra erst einmal unter die Lupe und stellte ihr einige Fragen, die Dara zu ihrer Zufriedenheit zu beantworten schien. Trotzdem stellte man fest, in diesem Mädchen steckte eine Prinzessin. Genau das war aber auch der Grund warum ich hier war.Denn ich wollte sie in ein bodenständiges Haus geben, ein Haus wo man Luxus nicht kennt, in ein Haus wo Seiden tabu und Schmuck unbekannt ist, in ein Haus wo der Honig im Sklavenbrei keine Selbstverständlichkeit ist und wo das Sklavenparfüm aus Asche, Staub und Ruß besteht, am besten in das Haus des Schmiedes von Kasra, bei ihm hatte ich eh noch was gut. War Dara bisher schon deutlich nervös, rutsche sie immer wieder unruhig hin und her, so war es jetzt ganz vorbei mit ihr, sie verlor ihre Beherrschung und brach in Tränen aus.

Unbeirrt übergab ich der Sklavenhändlerin die Papiere und den Schlüssel fürs Collar, mit der Bitte sie beim Schmied abzuliefern, da ich selber nicht mehr lange beim En'Kara bleiben konnte. Die völlig aufgelöste Kajira nahm ich nochmal kurz zur Seite und nordete sie ein oder um es goreanisch zu sagen Ta-Sardar-Var. dann schickte ich sie so wie mit der Sklavenhändlerin besprochen zu deren Ersten, Dina würde sich um sie kümmern und ihr die wichtigsten Dinge sagen die sie in diesem für sie neuen Haus wissen muss.

GR

Mittwoch, 21. März 2012

En'Kara - Anreise

Heute war es soweit, heute sollte es losgehen. es war En'Kara und der dazu gehörige Markt am Fuße des Sardar rief. Dieses Jahr hatte ich ja den Vorteil das ich von Jorts aus, bei weitem nicht solch eine Entfernung zurücklegen musste wie sonst, wo ich vom Rande der Tahari aus anreiste. Doch noch war es nicht soweit. Während ich meine Sachen ein letztes Mal überprüfte kam Dara an gehetzt und richtete mir aus, das der Kommadant mich unbedingt vor meiner Abreise sprechen will. So viel Zeit muss sein! Ich ignorierte also Daras Geplapper über neue Camisk und wie toll doch das Sklavenparfürm duften würde, ließ sie knien und ging zum Trainingsplatz. Angeblich würde er dort auf mich warten.

Das war auch so. Er wollte wissen wann ich denn abreisen würde, er hätte in Bezug auf meine Reise noch eine Bitte an mich. Da ich eigentlich schon auf den Sprung war, legte er dann auch gleich los und bat mich die Augen offen zu halten und ihm in einer ganz bestimmten Angelegenheit ein paar Informationen zu beschaffen. Sollten diese negativ ausfallen, so sagte er, bräuchte noch weitere Informationen  die ihm in dieser Sache weiter helfen wurden. Das klang alles nicht so kompliziert und sollten die Personen anwesend sein um die es ging, würden die Infos die er bräuchte leicht zu beschaffen sein. Eine Ausweichmöglichkeit konnte ich ihm auch direkt vorschlagen, er wollte nur das ich dies noch vor Ort überprüfe.

Ich gab ihn mein Wort. Schließlich war ich als Händler der sich Jorts niedergelassen hatte aber nicht dem Heimstein dieses Ortes angehörte auf den guten Willen derer angewiesen die hier das sagen hatten. Kins Blick fiel dann auf Dara und mehr beiläufig erwähnte er das das Angebot mit dem Sleen natürlich nicht nur für Tehis galt sondern auch für diese Kajira. Das hört man doch gern. Es war noch etwas Zeit und da Dara früheren Herren schon mal weggelaufen war, dachte ich mir, es wäre eine gute Gelegenheit, dem Sleen noch heute eine Geruchsprobe zu geben. Kin sagte dann soll ich Dara zum Sleenkäfig bringen und sie sich nackt auf den Bauch davor legen.

Als ich mich umdrehte war diese aber schon verschwunden. Ich sah sie gerade noch hinter einer Hausecke verschwinden. Ich rief sie und ging ihr nach. Doch je weiter ich lief um so schneller wurde sie. Da Kajirahaschen erst für das weitere Programm beim En'Kara vorgesehen war, rannte ich ihr nicht nach und rief ihr nur hinterher, das, wenn sie nicht augenblicklich zurückkommt, ich testen werde, wie schnell der Sleen sie ohne Geruchprobe fängt. Das half dann und sie kam zitternd bis auf wenige Schritte an mich heran. Sie hatte Angst vor dem Tier und bettelte nicht zum Käfig zu müssen. Ich griff ihr ins Haar, gab ihr ein paar drohende Worte mit und zog sie dann zum Sleenkäfig.


Immer noch zitternd zog sie sich aus und legte sich bäuchlings vor den Käfig. Kin hatte mittlerweile den Sleen an der Leine und brachte ihn aus den Käfig heraus. Sabbernd schob der Sleen seine gewaltige Schnauze über ihren Körper und nahm ihren Geruch auf. Dara lag still, wagte kaum zu atmen, fast schien es als stellte sie sich tot. Der Sleen hatte seine Arbeit getan, Kinn zerrte ihn weg und sperrte ihn wieder in den Käfig. Ich schickte Dara sich zu waschen, zum einen damit sie von dem Sleen weg kommt und sich wieder beruhigt und zweitens, damit sie sich den Sabber von dem Tier abspülen konnte, so würde man sie ja nicht mehr anfassen wollen.

In der Zwischenzeit verabschiedete ich mich von Kin. Dara fand ich später, nicht unweit von meinem Haus, heulend unter einem Baum sitzend. Darauf nahm ich jetzt aber keine Rücksicht sondern scheuchte sie nach meinen Gepäck und dann ging es endlich los. Die Reise dauerte und in deren Verlauf beruhigte sie sich auch wieder. Am Fuße des Sardar angekommen war sie längst wieder die Alte. Es war dunkel als ich auf den Festplatz ankam. Das erschwerte etwas die Orientierung, da das Gelände aber noch wie ausgestorben war, gelang dies aber trotzdem recht zügig. Zumindest das Tavernzelt hatte ich gefunden und das war ja eine ganze Menge wert. Verhungern und verdursten würde ich schon mal nicht. Da in der Nähe dieses Zeltes auch eine Bühne aufgebaut war, blieb ich erst mal hier.


Diese Entscheidung war goldrichtig, wie sich herausstellen sollte. Es dauerte nicht lange und ein riesiger Fackelzug näherte sich dem Festplatz und hielt genau auf diese Bühne und dieses Zelt zu. Nur gut das ich mir schon einen der besseren Plätze gesichert hatte. Der Markt wurde eröffnet durch die Reden diverser Würdenträger, leider oder auch den Priesterkönigen sei Dank, stand ich soweit von der Bühne weg das ich davon kaum was mitbekam. Als jedoch die Mädchen des Sklavenhauses Pinion mit ihren Aufführungen begannen, drängte ich mich dann doch durch die Massen, ein ganzes Stück näher an die Bühne. Wann hat man denn schon mal Gelegenheit solch exzellenten Tänzerinnen zuschauen zu können?

Das sie später die Bühne räumen mussten für einen vermummten Mann der Geschichten erzählte, schien dann doch Einigen aufzustoßen, denn die Reihen der Zuschauer lichteten sich zusehends. Auch für mich war es jetzt an der Zeit mir einen Platz in einem der Schlafzelte zu erkämpfen.

GR

Dienstag, 20. März 2012

En'Kara und neue Viewer-Versionen

Gestern habe ich mir mal ein OOC-Abend gegönnt, es gibt also nicht so viel zu berichten, zumindest nichts was ich im RP erlebt haben könnte. Zwei Dinge will ich aber doch loswerden. Zum einen starten heute auf SL-Gor die Feierlichkeiten zum En'Kara. Das goreanische Frühlings- und Jahresanfangsfest. Eine der wichtigsten Feierlichkeiten auf Gor überhaupt. Es erstreckt sich über zwei Hand und es sind diverse Spiele, Wettkämpfe und Attraktionen organisiert wurden. Der Teleport zum Sardar findet sich im Hafen von Kasra, nahe dem Landepunkt. Los gehts heute Abend gegen 21Uhr mit einem Fackelzug durch ganz Südland. Startpunkt ist die SIM "Tahari Kavarland". Eh jetzt jemand sagt ich schmück mich hier mit fremden Federn. Ich habe mit dem Ganzen nur so viel zu tun als das der Schmied in letzter Zeit in Kasra nicht anwesend war und so keine Unruhe in die Vorbereitungen bringen konnte. Das Programm für die Feierlichkeiten zum En'Kara findet man hier.

Das Zweite ist, das Phoenixteam hat zwei neue Viewerversionen herausgebracht. Ein Update für den Phoenix auf Version 1.6.1.1691, da geht es in erster Linie um eine Anpassung an das neue Inventarsystem von LindenLab. Für den Firestorm gibt es dagegen eine neue Version mit stark überarbeiteten Interface, Version 4.0.1.27000. Achtung der Firestorm ist als Beta gekennzeichnet und kann durchaus noch Fehler enthalten. Die Links gelten für die Windowsversionen der beiden Viewer, alle anderen Versionen, alle Infos und ein Video wo man sich dem 4er Firestorm vorab anschauen kann findet man hier. Ich habe mir beide Versionen auf meinem Laptop installiert und mal ganz kurz drüber geschaut, kann da aber noch keine Aussagen zu treffen. Mals schaun wie das heute Abend im Sardar funktioniert

GR

Montag, 19. März 2012

Gewichtsprobleme

Ich ließ den Tag ruhig angehen, schließlich hatte ich eine längere Reise hinter mir und wollte in zwei Tagen weiterreisen zum Sardar, der En'Kara rief und mit ihm einer der vier großen Märkte im Jahr. Das konnte ich mir unmöglich entgehen lassen. Darum ging ich auch nur ein paar Schritte und schaute dann den anderen beim Zar spielen zu. Ein mehr an Aufregung konnte ich heute nicht gebrauchen. Da der Schmied mit von der Partie war, bot es sich an mit ihm über einen Satz Cuffs für Arm und Beine zu reden. Ich hatte ja die Hoffnung das er welche auf Lager liegen hatte und ich nicht erst tagelang darauf warten musste das er mir welche anfertigt. Ich hatte Glück. Es war zwar keine Neuware aber er ließ sie von seiner Kajira aufarbeiten, was sich hauptsächlich in Polierarbeiten ausdrückte und dann verlangte er auch nur 8 Kupfer dafür. Damit konnte ich leben. Ich nahm sie und legte sie Dara zwischen die Beine.

In der Zwischenzeit kam das Gespräch auf den En'Kara und ob ich wüsste was denn geplant sei. So ungefähr wusste ich schon Bescheid und gab dem Kommandanten eine Kopie des vorläufigen Veranstaltungsplanes. Nach anfänglicher Begeisterung für Schwertkampf und Zarturnier, entschloss er sich dann aber doch, nicht an den Wettbewerben teilzunehmen. Sein plötzlicher Stimmungswechsel war erstaunlich, die Gründe dann aber doch nachvollziehbar. Das eingehender zu besprechen blieb uns aber keine Zeit, da wieder das Gewicht meiner Kajira in den Vordergrund rückte. In Kasra war sie ja als zu schwer befunden worden, von ein Stein war die Rede, gestern Abend hielt man sie für zu dünn und auch der Schmied heute hatte Angst das sie beim laufen klappert.

Das dem nicht so ist konnte sie ihm beweisen als sie ihm einen Paga servierte. Trotzdem die Skepsis blieb. Um in diesen Thema ein für alle Mal für Klarheit zu sorgen, beschlossen wir sie aufs neue zu wiegen. Das Problem dabei war, das die Ärztin von Jorts nicht anwesend war, zum Glück wusste ihr Gefährte wo die Waage steht aber keiner war in der Lage diese zu bedienen. Bis auf, ja bis auf die Kräuterfrau, wie sie sie hier nannten. Also verlagerten sich jetzt die Aktivitäten in die Räumlichkeiten der Ärztin. Der Kommandant und die Kräuterfrau nahmen ein paar Probewiegungen vor dann  musste Dara auf das Gerät. Erstaunlicherweise wog sie hier genau den einen Stein weniger als in Kasra. Die Leute hielten das als Beweis genug für die Richtigkeit ihrer These das diese Kajira zu dünn sei.

Wie auch immer! Für mich beschloss ich, abzuwarten bis ich die hiesige Ärztin mal antreffe um ihr dann Dara vorzustellen. Mal schaun was sie dann sagt. Irgendwie triftete das Gespräch dann ab. Ich glaub das hing damit zusammen das Dara glaubte ich würde ihr jetzt wieder Honig im Brei erlauben und der Kommandant diese Kräuterfrau daraufhin fragte ob sie nicht auch was hätte was die Gewichtszunahme fördere. Hatte sie zwar nicht aber sie verwies auf ihr Schendi Tonikum, eine Art Allzweckheilmittel, für volles glänzendes Haar genauso geeignet wie als Schmerzmittel zum Einreiben und wenn man es trank geht wohl auch Sodbrennen weg. Wenn ich das richtig verstanden hab kann man es im Winter auch als Schlossenteiser benutze. Obwohl, Winter kennen die in Schendi doch gar nicht?

Gekauft hab ich es trotzdem, wer weiß wozu das mal gut ist. Blöderweise gab es noch eine Probepackung eines Sklavenparfüms dazu. Genau das Richtige für Dara. Sollte sie ihren Spaß daran haben, bald würde ihr Leben sich grundlegend ändern. Jetzt ging es erst mal zurück ins Haus, ich wollte die Cuffs noch anpassen und schauen ob sich die Ketten sicher an ihnen befestigen lassen würden. Ließen sie sich. Im Zweifelsfall konnte ich sie nun auch mal sicher verschnüren. Zeit, das sie sich dafür bedanken durfte.

GR

Sonntag, 18. März 2012

Für eine Handvoll Kupfer

Eine ruhige Nacht, in einem Ort wo man beim atmen keine Staub- bzw Sandlunge bekommt hat schon was für sich. Entsprechend ausgeruht wachte ich am nächsten Morgen auf. Ich ließ mir von Dara eine frische Tunika geben und schickte sie dann nach unten, damit sie sich um das Frühstück kümmern konnte. Zu diesem frühen Zeitpunkt, herrschte noch beängstigende Leere im Schankraum aber das hatte auch sein Gutes, ich musste mich mit niemanden unterhalten und konnte in aller Ruhe frühstücken. Dabei konnte ich wieder feststellen das Dara von ihren früheren Herren, doch arg verwöhnt wurde. Musste sie erst lernen das man nicht den ganzen Tag in Seiden rumrennen kann, so war es jetzt der Honig im Sklavenbrei, den sie für selbstverständlich hielt. Gestrichen!

Eh sie in ein mittelschweres lamentieren ausbrechen konnte, stand ich auf und ging Richtung Hafen, heute sollte noch ein Schiff in Richtung Thassa gehen. Von dort würde man weitersehen. Zuvor stoppte ich jedoch noch kurz in Kasra und zeigte Dara das hiesige Sklavenhaus, verbunden mit dem Hinweis das dort bisher alle meine überzähligen Mädchen gelandet sind. Ich denke sie deutete den Hinweis richtig. Irgendwann kam ich endlich am Ziel meiner Reise an, einmal noch den Vosk überqueren und dann waren es nur noch ein paar Schritte,bis nach Jorts Fähre. Als erstes lenkte ich meine Schritte in mein Haus, zum einen um dort meinen überzähligen Ballast loszuwerden und zum anderen damit Dara sich einen Überblick verschaffen konnte.


Nachdem sie meine Sachen verstaut hatte und ich einen ersten Schluck des hiesigen Pagas zu mir genommen hatte, machte ich mich auf den Weg zum Gasthaus. Dort saß außer dem Kommandanten nur ein Nordpärchen, das aber schon im Aufbruch war. Sie faselten noch was davon das Odin mit uns sein soll aber tatsächlich war es nur Diego der dazu kam. Ein hier anscheinend gut bekannter Krieger. Su wollte mir was zu trinken bringe, so das ich die Gelegenheit nutzte und ihr Dara mitgab damit sie diese einweisen konnte. Da wartete ich sogar gerne die eine oder andere Ehn länger bis ich meinen Paga hatte. In der Zwischenzeit kam ich mit den beiden Männern ins Gespräch.

Der Krieger echauffierte sich darüber, das er zwar eine Unterkunft bekommen hatte aber das ihm, damit er sich rundum wohl fühlen kann, ihm noch ein zwei Mädchen fehlten. Da zu diesem Zeitpunkt nur Su bei ihm kniete, machte ich die Zwei voll und bot ihm noch Dara an. Wenn er für sie bezahlen würde, könnte er sie die ganze Nacht behalten. Es dauerte zwar eine ganze Weile bis wir uns einig wurden, trotzdem Dara ihr Bestes gab um sich ihm hingebungsvoll zu präsentieren. Jedoch hatte sie auch starke Konkurrenz, schließlich hatte der Kommandant auch noch sein Mädchen dazu geschickt und so die Auswahl auf drei erhöht. Schlussendlich entschied sich der Krieger doch für Dara und bezahlte den geforderten Preis für die Nacht. Dara brachte das einen zufriedenen Blick von mir ein und der Rarius verschwand dann auch sofort mit ihr auf sein Zimmer.


Ich trank noch in Ruhe meinen Paga aus, besprach mit Kin noch ein paar Dinge und staunte nicht schlecht als Dara wieder neben mir kniete. Der Krieger musste wohl von der schnellen Sorte gewesen sein. Mir war das egal, wichtig war nur das er sie mit den Worten, er sei zufrieden mit ihr, entlassen hatte.

GR

Samstag, 17. März 2012

Zwischenstopp

Ich hatte mich entschieden, länger wollte ich nun nicht hier bleiben und sandhaltige Luft atmen. Scheiß auf das Geld vom Wirt und die paar Tarskbit die mir die Bäckerei einbrachten. Die Einrichtung des Hauses war größtenteils verkauft und die Miete auch abgelaufen und eh ich neu zahle........ Nur wo steckte diese Sklavin wieder? Ich wollte sie gerade suchen, da kam sie mir schon entgegen gelaufen. Ihr Glück! Ich scheuchte sie ins Haus packen und ging in selber in Gedanken noch einmal die Reiseroute durch. Der Knackpunkt der Reise sollte der Abschnitt durch den Dschungel sein, hätte ich es erst mal bis nach Kasra geschafft und damit wieder zivilisiertes Gebiet betreten sollte der Rest machbar sein.


Ich schreckte aus meinen Gedanken hoch, Dara stand vor mir und meldete Vollzug. Es konnte losgehen! Meine Abreise schien niemand zu bemerken, es waren nur ein paar Kajirae am See, ansonsten war die Oase wie ausgestorben. Zielstrebig lenkte ich meine Schritte zum Tor und von dort weiter zum Fluss. Ich wusste von einer Stelle wo immer ein paar Boote am Ufer lagen, tatsächlich war das auch heute der Fall. Auf den Weg dorthin schien Dara mehrmals aus Angst verweigern zu wollen, sie hatte wohl schlechte Erfahrungen im Dschungel gemacht, vor die Wahl gestellt hier allein zurück zubleiben oder mir eben zu folgen entschied sie sich zu ihren Glück immer für die zweite Wahl. Im Boot nachher beruhigte sie sich auch wieder und fand einfach nur alles schön. Ja schön genug um sich zu verirren, wer sollte sich denn in diesem Gewirr von Wasserarmen zurecht finden.

Irgendwie schaffte ich es doch die Einmündung in den Fayheen zu finden. Von dort war es dann nicht mehr weit bis nach Kasra. Es gab Gerüchte das Kasra so etwas wie eine Sklavenwäsche eingeführt hätte, warum auch immer, aber davon war nichts zu sehen. Keine Wachen die mich aufhielten, keine Schilder die darauf hinwiesen, geschweige denn passende Vorrichtungen dazu. Mir sollte es recht sein! Ich betrat die Stadt. Der eigentliche Zweck meines Aufenhaltes war ja Dara endlich bei einem Arzt oder Ärztin vorzustellen, in der Oase war ja keiner anzutreffen gewesen. Wo die entsprechenden Räumlichkeiten waren, wusste ich noch von einen meiner letzten Aufenhalte hier. Doch soweit brauchte ich gar nicht zu gehen! Ich sah wie ein großer Berg grünen Stoffes in der Herberge verschwand.


Ich folgte der Grünen und tatsächlich war es die Ärztin die bei einen Becher Saft dort drinnen saß. Noch besser war das sie tatsächlich Zeit für mich und mein Anliegen hatte. Die Ärztin ging, nach dem sie ihren Saft getrunken hatte, schon vor. In der Zwischenzeit durfte Dara sich selber tunken, allerdings nicht so wie es die Gerüchte besagten sondern ganz einfach nur mit Wasser, die Grüne meinte, sie untersucht nur frisch gewaschene Mädchen. Dann schleppte ich Dara zu den Räumen der Ärztin, die sich ihrer auch gleich annahm. Für mich begann nun eine lange Zeit des Wartens. Gut ab und zu konnte ich mal eine dumme Bemerkung einwerfen aber wichtiger war, das endlich klar wurde in welchen Zustand sich die Kajira befand und ob sie schon mal sowas wie Sklavenwein und Seren bekommen hatte.

Die Untersuchungen gingen alle zu meiner Zufriedenheit aus. Gut, angeblich hatte Dara ein Stein zu viel auf den Hüften aber die Tahariweiber sind ja sowieso ein wenig draller. Und wenn ich sie mir genauer beschaute, waren der eine Stein wahrscheinlich Sitzfleisch. Da hatte ich ja was gesagt! Trotzdem zahlte ich die geforderten 9 Kupfer gern, zumal ich wieder die Grüne bewundern musste. Hatte sie doch nun schon zum zweiten Mal die Gelegenheit sich wenigstens einen Teil der 8 Silbertarsk zurück zu holen die ich ihr abgeknöpft hatte. Nein ich hatte nicht das Gefühl das sie versuchte mich über den Tisch zu ziehen.


Das Teuerste würde sowieso die Übernachtung in der Herberge werden. 20 Kupfer für eine Nacht, selbst wenn das Frühstück dann schon dabei ist, ist das doch ziemlich heftig. Aber hatte ich eine Wahl? Nein, zumindest nicht wenn ich nicht im Freien übernachten wollte. Also zahlte ich zähneknirschend den Betrag, ließ Dara noch Paga holen und begab mich auf meine Zimmer. Dort konnte der Tag bei einen Flötenspiel ausklingen. Morgen würde die Reise weitergehen.

GR

Freitag, 16. März 2012

Alles Diebe und Ignoranten

Ich saß noch über meinen Papieren und versuchte anhand meiner Kunden die zukünftige Reiseroute zu planen. Dara hatte ich heute noch nicht zu Gesicht bekommen, ich ging davon aus das sie in Backstube war und dort dafür sorgte das die Leute in der Oase was zum beißen hatten und sich bei  mir die Münzen mehrten. Wenn dies so ist, war es mir egal wie lange sie noch fernblieb. So falsch sollte ich gar nicht liegen, wie sich kurze Zeit später zeigen würde. Dara kam nämlich ins Haus und begrüßte mich wie immer damit das sie meine Füße küsste, dabei fiel mein Blick auf ihre Hüfte, ein leichtes blutiges Rinnsal war dort zu sehen. Es stellte sich heraus das wieder einmal versucht wurde in der Bäckerei zu stehlen.

Eine Taluna war es wohl und als Dara sie mit zwei anderen Kajirae versuchte zu stellen beschoss diese die Mädchen mit einem Bogen. Während es die Tavernenkajira wohl etwas schwerer erwischt hatte, war es bei Dara nur ein Streifschuss, behauptete sie jedenfalls. Ich ließ sie aufstehen und beschaute mir den etwas größeren Kratzer genauer. Der blutete zwar immer noch etwas aber so schlimm schien es dann doch nicht zu sein. Während ich mir von Dara ihr Blut vom Finger lecken ließ, trug ich ihr auf das sie sich zu einem Arzt scheren soll falls es sich doch als schlimmer erweisen sollte. Zumindest behinderte sie die Wunde aber nicht weiter und sie konnte ihren Aufgaben nachgehen.


Nach einem kräftigen Essen entschloss ich mich zur Herberge zu gehen um mich über den neuesten Tratsch hier in der Oase zu informieren. Leider war das heute nicht sooo ergiebig, alles drehte sich um einen großen Standvogel im Zoo, der angeblich schielte. Viel interessanter war aber das einer der Rarii Dara komplett ignorierte, ich mein es ist sein gutes Recht wenn er mit einer Sklavin nichts zu tun haben will und sie dann links liegen lässt. Nur, interessieren tät es mich schon warum  er sich so benahm und wenn es daran lag das Dara was falsch gemacht hatte, würde sie eine entsprechende Strafe dafür erhalten. Den Rarius zu fragen machte sicher kein Sinn deswegen hob ich mir diese Angelegenheit für später auf. Außerdem kam jetzt ein Kajirus zur Sprache.

Es ging das Gerücht das er es geschafft haben soll diverse Kajirae ganz rollig zu machen und man erging sich jetzt in diversen Andeutungen was man mit jenen Mädchen machen sollte die sich ihm hingeben. Jetzt kam mal ein wenig Leben am Tisch auf. Einig was nun das Beste wäre, ist man sich aber trotzdem nicht geworden. Ich verließ dann diese fruchtlose Diskussion und machte mich auf dem Weg zur Taverne. Dara hatte mir gesagt das sie immer noch täglich einen gewisse Menge an Backwaren an den Wirt liefert und dieser mir nun ein hübsches Sümmchen schuldet.


Die Taverne war aber noch verwaist und so warf ich mich in die Kissen und harrte der Dinge die da noch kommen sollten. Als erstes ließ ich Dara ihr Oberteil ablegen sie sollte wie die Tavernenkajirae barbusig sein und sich vor allem auch wie diese fühlen. Dann durfte sie mir einen Paga bringen. Und während sie mich mehr anhimmelte als das sie den Paga servierte, es war schon deutlich zu spüren worauf sie es abgesehen hatte, fragte ich sie aber lieber aus. Meine erste Frage zielte auf den Rarius, jenen der sie so gekonnt ignorierte. Sie vermutete das er ein Auge auf die Bäckerin geworfen hätte. Gut, das erklärte einiges, zumal ja die Bäckerin sich auch freiwillig unterworfen hat. So schlimm konnte es andererseits aber auch nicht sein, sonst hätte er mir schon längst ein Kaufangebot unterbreitet.

Das Andere was mich interessierte war folgendes. Ich hatte beobachtet das Dara, wie auch andere Mädchen, in der Herberge die Becher mit diversen Körperteilen auf Risse prüften. Das wäre hier so Vorschrift sagte sie und die Mädchen würden bestraft werden wenn sie es nicht tun würden. Erklären konnte ich mir das nur damit das die Wirtin keine eigenen Kajirae hat. Ich fragte Dara wie es sich für sie anfühlen würde, wenn eins der Mädchen in meinem Haus aushelfen würden und auch hier die Becher auf Sauberkeit und Rissen prüfen würde? Entrüstet antwortete sie mir, das es in meinem Haus keine kaputten und erst recht keine dreckigen Becher geben würde. Sie hatte es verstanden! In der Herberge würde sie sich natürlich an die Regeln halten.


Dann gab ich ihr noch eine letzte Warnung wegen dem Kajirus mit und zeigte ihr was ich mit ihr tun würde, sollte sie sich vergessen. Für heute Abend gab ich ihr dann Gelegenheit ihre Hitze von mir abkühlen zu lassen. Mit einem körperwarmen Paga ließ ich dann den Abend ausklingen. Der Wirt war nicht mehr aufgetaucht, ich werde wohl an einem anderen Tag versuchen müssen, mein Geld einzutreiben.

GR

Donnerstag, 15. März 2012

Überraschung

So das ist nun Tag.... ach was weiß ich den wievielten Tag ich nun in dieser Wüstenstadt fest hänge und sandhaltige Luft atme. Das Schlimme daran war das es nicht besser zu werden schien. Tehis war aufgetaucht und hatte mir eine Nachricht von dem Führer der Karawane gebracht, die im Grunde besagte das die Abreise sich weiter verzögern würde, mindestens noch um zwei Tage, wahrscheinlich sogar drei. Wenigstens hatte ich, im Gegensatz zu den Anderen, eine vernünftige Unterkunft und es gab mir die Zeit, den Hausstand der ehemaligen Bäckerin aufzulösen und unter die Leute zu bringen. Na gut, ich rollte die Schriftrolle wieder zusammen und sah mir die beiden Mädchen an, sie wussten ja noch nichts von ihrem Glück, wahrscheinlich wunderten sie sich gerade, wer denn die jeweils Andere ist. Zeit hier für etwas Aufklärung zu sorgen.

Ich eröffnete den Beiden das was sie wahrscheinlich schon ahnten, nämlich das sie nun an der selben Kette hängen würden, an meiner halt. Dann stellte ich noch kurz die Reihenfolge klar, gab noch ein paar Anweisungen, was das Zusammenspiel der Beiden betraf und schickte sie los, mir etwas zu Essen zu bereiten. Die Zwei verschwanden in der Küche und ich setzte mich an den schon halb gedeckten Tisch, verschaffte mir etwas Platz und beantwortete die Nachricht. Aus der Küche drang Getuschel herüber, es schien wohl etwas Klärungsbedarf zu geben. In der Zwischenzeit war ich fertig mit dem Geschreibsel und versiegelte die Schriftrolle neu. Der Zeitpunkt konnte nicht besser sein, denn genau jetzt brachten die beiden Kajirae, die letzten Sachen auf den Tisch.


Ich aß und ließ es mir gut gehen, Tehis hatte mir noch einen Paga gereicht, was will man mehr? Ich gab den Beiden ein Zeichen das sie auch etwas essen dürfen, natürlich nur ihren Brei, doch sie verweigerten. Nicht weil sie jetzt den Aufstand probten, nein sie meinten Unisono das sie viel zu aufgeregt wären um jetzt etwas essen zu können. Wie sie meinten, dann würden sie eben hungern müssen.Ich nahm mir, nachdem ich die fleischhaltigen Dinge verspeist hatte noch ein paar Trauben, die Kekse und den Rambeerenkuchen, schob ich von mir. Was will ich mit dem ganzen Süßkram? Vielleicht hätte ich diesen ja meinen Kajirae überlassen aber wie ich zu meinen Bedauern laut feststellen musste, waren sie ja leider viel zu aufgeregt um was zu essen.

Gut, eine Traube gabs für Jede, das musste reichen bei deren nervösen Magen. Ich ließ dann den Tisch abräumen und grübelte dabei noch in welche Richtung es nun weitergehen sollte. Nicht mit den Kajirae, die würden sich schon vertragen aber so langsam musste ich zusehen das ich weiter kam.  Als die Beiden wieder bei mir knieten, gab ich Tehis die Schriftrolle und schickte sie zurück zur Karawane. Einen Kuss gab ich ihr noch mit, musste sie doch wieder einige Tage ohne ihren Herrn ausharren. Es war ruhig heute in der Oase, es schien als lohnte es sich nicht das Haus zu verlassen, selbst aus der Taverne, die nur wenige Schritte von diesem Haus entfernt war, war nichts zu hören. Ich wandt mich Dara zu.

Aber eigentlich nur deswegen weil sie mich bat, sprechen zu dürfen. Ob sie sich umziehen dürfe, fragte sie mich. Ich schaute sie einigermaßen verwundert an. Sie hätte den Eindruck das es mir nicht gefallen würde wenn sie den ganzen Tag in Seiden herumläuft, sie würde sich was schlichteres suchen, meinte sie. Ganz Unrecht hatte sie damit nicht. Es gibt eine Zeit für Silks und eine für Tuniken oder Camsiks. Die Zeit für Silks ist nun mal auf die besonderen Augenblicke begrenzt und die sind nun mal nicht aller Tage. Kurze Zeit später kniete sie in etwas deutlich schlichteren vor mir. Doch es gab noch etwas was sie quälte.


Sie hatte ja auch mitbekommen das die Abreise demnächst ansteht und hatte in diesem Zusammenhang eine Bitte. Es ging ihr darum die Harfe der ehemaligen Bäckerin mitnehmen zu dürfen. Ich dachte ja an so was kleines, handliches und winkte ab, es war mir egal. Doch dann kramte sie ein Mörderding von Harfe aus einer der hinteren Ecken des Hauses. Ich dachte ich seh nicht richtig. Die wird verkauft! War meine erste Reaktion. Doch sie flehte mich an, dieses Riesenteil mitnehmen zu dürfen. Tränen flossen, voller Demut kniete sie vor mir. Ich ließ mich dann doch erweichen, drohte ihr aber an das die Harfe selber tragen muss und das Instrument bei ersten Anzeichen von Schwäche ihrerseits über die nächste Düne fliegen würde.


Da wir einmal bei musischen Dingen waren, kamen wir auch auf den Tanz zu sprechen den sie vorbereiten wollte. Er wäre fertig meinte sie. Eigentlich die perfekte Gelegenheit sich zu entspannen. Ich ließ sie Platz schaffen und ließ mich auf einen Kissen nieder. Dara durfte sich ein weiteres mal umziehen und kurze Zeit später stand sie in Tanzseide vor mir. Als sie begann sich zu bewegen läuteten die kleinen Glöckchen die sie an ihren Fußgelenken trug. Entspannt lehnte ich mich zurück und sah ihr zu. Man sah ihr an das sie noch unerfahren war und einiges noch nicht so passte. Als sie nach dem Tanz erschöpft vor mir kniete, zog ich sie zu mir heran und lobte sie für ihren Fleiß, sparte aber auch nicht mit Hinweisen wo sie sich noch verbessern muss. Bebend, noch verschwitzt von dem Tanz, hörte sie mir zu, ich war mir sicher das sie weiter üben wird.

GR


Mittwoch, 14. März 2012

Eine Lektion erteilt

Es schien so als ob ich die letzten Tage alles richtig gemacht hatte. Ich habe ein festes Dach über den Kopf wo ich noch kostenlos wohnen konnte, eine Kajira die versuchte sich für mich aufzuopfern, auch wenn es da noch an Feinschliff fehlte und ganz nebenbei haben sich auch meine Münzen etwas vermehrt. Was will man mehr? Gut ich hatte die Händlerin, dich ich suchte noch nicht gefunden aber dafür wollte ich heute einen neuen Versuch starten mit der rothaarigen Schreiberin ins Gespräch zu kommen, die meiner Kajira die zwei Silbertarsk abgezockt hatte. Und wer weiß vielleicht war sie ja doch die gesuchte Person. Mit solchen und ähnlichen Gedanken schwang ich mich aus den Fellen und zog mich an. Ich war allein aber der Tisch war reichlich gedeckt. Es hatte den Eindruck das ich mich so langsam auf Dara verlassen konnte.

Gerade als ich mich an den Tisch setzen wollte flog die Tür auf und Dara tauchte wieder auf. Sie wirkte..... hmmm ... irgendwie gelöst und sprach von einer Überraschung. Ich ahnte schon wieder schlimmes und hatte den nächsten Verlust schon einkalkuliert doch es kam dann ganz anders. Sie reichte mir ein Beutelchen in welchen sich zwei Silbertarsk befanden. Ich schaute sie fragend an und ihre Antwort war, das die Schreiberin sie ihr wiedergegeben hat damit ich Dara nicht bestrafe, doch im Gegenzug wünschte sie mich nun zu sprechen. Nur nichts überstürzen! Als erstes genehmigte ich mir also ein reichliches Frühstück und ging gedanklich meine Strategie durch. Auch trank ich nur Wasser um einen klaren Kopf zu behalten. Mir war klar das ich nicht gegen die Gesetze der Oase verstoßen haben könnte. Dara hatte sich freiwillig unterworfen und ihre Schulden waren, da mit ihrer Versklavung ihre Vergangenheit ausgelöscht wurde, eigentlich hinfällig, leider hatte ich keine Ahnung ob man die Tatsachen verdrehen würde um an das Geld zu kommen.


Während ich also noch grübelte ließ ich mir von Dara alles über die Schreiberin berichten was sie wusste. Stärken, Schwächen, Fehler, alles wollte ich wissen, ich brauchte was in der Hand, etwas wie ich sie im Zweifelsfall unter Druck setzen, vielleicht auch ein wenig erpressen konnte. Sie hatte einen Gefährten, war schwanger, suchte eine gute Kajira, war impulsiv und aufbrausend und tat und sagte dann öfters Dinge sie hinterher bereute. Na das war doch ein Ansatz. Ein letzter Schluck Wasser dann machte ich mich auf den Weg, angeblich sollte die gesuchte Person in der Herberge sein. Schon von weitem sah ich jemanden auf der Terrasse sitzen. Wenn diese Person rothaarig war, war es garantiert die Schreiberin.

Als ich näher kam war ich enttäuscht, ja es war die Schreiberin aber eben auf keinen Fall die gesuchte Händlerin. Vielmehr kannte ich diese Frau sogar, ich hatte sie schon einmal in Kasra getroffen als wir gemeinsam vor den Räumen der Ärztin warteten. Ob mir das nun nützlich sein würde, wird sich erst noch herausstellen. Nach ein paar Begrüßungsfloskeln ging es dann auch schon los. Sie meinte sie hätte der Bäckerin 2 Silbertarsk als Startkapital geliehen und die hätte sie nun gerne von mir als ihren Besitzer inklusive Zinsen wieder. Da ich aber der Meinung war das niemand für das haftbar gemacht werden kann was eine Person vor ihrer Versklavung getan hat und ich das auch mit einem Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit belegen konnte, hatten wir erst einmal ein Patt.


Tatsächlich drohte sie mir jetzt unterschwellig die Versklavung als unrechtmäßig auszulegen, was je nach Schwere diverse Strafmaße nach sich ziehen würde, doch ich gab mich ziemlich selbstsicher und so feilschten wir noch eine ganze Weile, bis ich scheinbar nachgab. Ich legte die Münzen auf den Tisch und gab vor die Schulden zu begleichen wenn, ja wenn sie mir den Schuldschein aushändigen würde.Den hatte sie nicht, ein Handschlaggeschäft wäre das gewesen, behauptete sie. Ja wenn das so ist, da konnte ich natürlich nicht bezahlen, da bestand ja die Gefahr das ich morgen schon die nächste Forderung im Raum hätte. Ich fühlte mich schon fast als Sieger, da wurde es langsam voll und die Schreiberin versuchte die Leute gegen mich aufzubringen, doch als sie erfuhren das es eine freiwillige Unterwerfung war, winkten sie ab und es interessierte sie nicht mehr.

Wenn ich die Sklavin weiter in der Oase lasse und sie für die dortigen Bürger bäckt würde sie mir die zwei Silbertarsk erlassen, schlug sie mir nun vor. Doch auch das schmeckte mir nicht, hatte ich doch mit dieser Kajira noch was anderes vor. Im Gegenzug bot ich ihr einen Silbertarsk und die Aussicht darauf das ich noch ein paar Tage in der Oase bleiben würde, Dara würde in dieser Zeit für die Oase backen und sie die Schreiberin würde ihre Backwaren bis zu meiner Abreise umsonst bekommen. Was blieb ihr weiter übrig als endlich einzuschlagen, zumal auch keiner der anwesenden Bürger sie unterstützte. Immerhin nutzte dieser Kompromiss uns beiden. Sie hatte den größten Teil ihres Geldes wieder und ich konnte noch ein paar Tage unbehelligt hier leben.

Ich trank mein Wasser aus und schickte Dara zum Badehaus um nachzusehen ob es frei war. War es! Deshalb stand ich auf und ging zu selbigen, wo ich kurze Zeit später in einem Zuber mit heißem Wasser versank und es mir gut gehen ließ. Nach einem ebenso heißen Ritt schien Dara, noch immer auf mir sitzend, die Gelegenheit für günstig zu halten mir ein paar Dinge zu beichten. Gut ich musste ein wenig bohren dabei, doch erfuhr ich das sie sich beinahe einen Kajirus hingegeben hatte. Als ob es nicht genug richtige Männer in der Oase gibt! Ich drohte ihr einen eisernen Gürtel an sollte das tatsächlich passiert sein oder noch passieren. Sie schwor das es nicht dazu kommen wird. Sollte sie sich den Tavernenwirt hingeben, irgendeinen Rarius oder meinetwegen dem Schmied, gut! Soll sie die Freien zufriedenstellen, sollten sie, sie hinterher in höchsten Tönen loben, noch besser! Aber keinen Kajirus!


Zum Schmied würde sie nicht gehen, sagte sie. Lapidar, weil ich die Aussage nicht weiter ernst nahm, sagte ich nur, freiwillig vielleicht nicht. Nein auch unfreiwillig nicht! Widersprach sie mir. Jetzt reichte es, ich griff ihre Haare und wollte ihren Kopf unter Wasser drücken. Sie Schrie: "Ich machs!...Ich machs!" Als ihr Kopf knapp über der Wasseroberfläche war sagte ich ihr: "Du wirst jeden Freien dienen solange es nicht meinen Interessen widerspricht!" Dann ließ ich ihren Kopf kurzzeitig unter Wasser verschwinden. Sie tauchte prustend wieder auf und sah mich flehend an, ich war mir sicher das sie ihre Lektion verstanden hatte. Während sie noch nach Luft schnappte ich rief ich ihr das Sklavencredo wieder in Erinnerung und ließ es sie mehrmals wiederholen.

Dies ist das worauf alles andere aufbaut, sagte ich ihr. Schreib es auf, wenn du kannst, und häng es gut sichtbar an die Wand, knie dich meinetwegen vor einem Spiegel und wiederhol es jeden Tag mehrmals, mach was du willst aber vergiss es nie wieder! "Ja mein Herr!" und das Versprechen es sich jetzt schon eingeprägt zu haben waren ihre Antwort. Ich schickte sie nach Handtüchern und stieg aus der Wanne. Endlich war mal wieder der Sand der Tahari aus den Poren meiner Haut entwichen, ich ließ mich von Dara abtrocknen und ankleiden, dann ging ich zurück in mein Haus. Den Rest des Tages verbrachte ich über meinen Papieren.

GR

Dienstag, 13. März 2012

Die Frau die mal Laura hieß

Herrlich! Endlich mal wieder ein festes Dach über den Kopf gehabt, endlich mal wieder in einem Bett geschlafen und nicht auf den harten Boden eines Zeltes. Entsprechend gut war meine Laune als ich aufstand und mein um diese Zeit sonst noch mürrisches Gemüt hielt sich in Grenzen. Ich stand zwar schon aber war noch gar nicht richtig wach, noch rieb ich mir mit beiden Händen über das Gesicht als ich plötzlich die weichen Lippen einer Frau auf meinen Füßen spürte. Richtig da war ja noch was gewesen! Als sie fertig war mit ihrer Begrüßung ließ ich mir meine Sachen bringen und zog mich an. Sie berichtete mir dann das sie alles für die Abreise vorbereitet hätte und das alles Geld was ihr mal gehört hat auf dem Tisch liegen würde.

Ich setzte sie, während ich das Geld zählte, davon in Kenntnis das sich meine Pläne geändert hätten und ich vor habe noch ein zwei Tage in der Oase zu bleiben. Sie quittierte das mit einem "Da bin ich wohl falsch gekleidet , mein Herr!" Natürlich war sie das, selbst wenn wir reisen würden, war sie falsch gekleidet. Sie verstand und ohne das ich es explizit gesagt hatte, zog sie die Schuhe aus die sie trug. Auf meine Frage hin ob das alles an Geld sei, was die Bäckerin besaß, verneinte sie, da wären noch zwei Silbertarsk gewesen, mit denen habe sie heute aber noch Schulden bezahlt. Ich dachte ich hör nicht richtig! Schulden? Eine Sklavin? Ich war kurz davor, sie schmerzhaft zu bestrafen, doch im letzten Moment bekam ich mich noch in den Griff und ließ mir die ganze Geschichte erzählen.

Ich wusste jetzt wer mein Geld hat und beschloss es mir von der Person wiederzuholen die diese Gutgläubigkeit meiner Kajira ausgenutzt hatte. Dann hatte ich noch ein paar Fragen. Serum, Sklavenwein, Zuchtwein? Alles konnte sie zu meiner Zufriedenheit beantworten, trotzdem beschloss ich sie bei nächster Gelegenheit einem Arzt vorzustellen. Ihre alten Sklavenpapieren existierten nicht mehr, so sagte sie zumindest, aber ihre Freilassungspapiere sehr wohl. Sie selbst durfte dieses Papier, welches sie schon auf den Tisch gelegt hatte, den Flammen zum Fraß vorwerfen. Damit glaubte ich ihre Vergangenheit endgültig ausgelöscht zu haben. Einen neuen Namen hatte sie ja gestern schon bekommen.

Dara nannte ich sie. Das bedeutet soviel wie Zweite und sollte ihr auch ihren Status zeigen. Die Bäckerin Laura war Vergangenheit. Ich machte mich auf in Richtung Herberge, die Idee dabei war, eventuell die Frau anzutreffen die meine 2 Silbertarsk besaß. Das Schöne dabei war, vielleicht konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn wenn ich das richtig verstanden hab, war es die Rothaarige, die ich mir sowieso etwas genauer anschauen wollte. Leider war mir das Glück in Bezug auf die zwei Silbertarsk weiterhin nicht hold und ich verbuchte das vorerst als Fehlschlag, denn die Herberge erwies sich als ziemlich leer, nur ein Gast und die Wirtin selber waren anwesend.

Da ich nun einmal hier war, ließ ich mir von Dara wenigstens einen Paga bringen und lauschte ein wenig dem Gespräch am Tisch. Meine Kajira, die obwohl ihr ein Leben auf Knien nicht ganz neu war, hielt sich etwas schüchtern im Hintergrund.  Nur einmal versuchte sie die Wirtin anzusprechen und fragte sie, ob diese sie nicht erkennen würde. Sie wärs doch; Laura! Laura, die Bäckerin! Das brachte ihr einen heftigen Schlag ein. Es gab keine Laura mehr, erst recht keine Bäckerin die so hieß. Jetzt sollte sie es endlich begriffen haben. Ich kam hier nicht weiter. Zwar füllte sich die Herberge zusehends, doch die Frau wegen der ich ursprünglich herkam war nicht dabei.

Nach dem dritten Paga gab ich das Warten auf und zahlte meine Zeche. Als ich den Preis hörte, hätte ich mich fast verschluckt, wenn ich denn noch was zu trinken gehabt hätte. Noch teurer als in Kasra, das war eigentlich gar nicht vorstellbar und doch verlangte die Wirtin zuerst 12 Kupfer. Das ich kurz vor einen Tobsuchtsanfall war, ließ sie wahrscheinlich einlenken und reduzierte den Preis schließlich auf 8. Immer noch ganz schön viel aber wenigstens griff der Vorwurf nicht mehr das ihre Preise höher als in Kasra sind. Bei dem Wucher hier hielt ich es für besser den Rest des Abends im Haus zu verbringen. Immerhin gabs da Paga umsonst, der war ja bei der Versklavung inklusive gewesen, und was zum Essen sollte sich auch noch finden lassen.


Während Dara aus den letzten Vorräten noch was Essbares zusammen suchte, kramte ich ein paar Münzen heraus, damit sie morgen die Vorräte auffüllen kann. Für heute begnügte ich mich mit Brot, Käse und Obst und natürlich einen kostenlosen Paga zum nach spülen. Satt! Die Reste gab ich der Kajira ab morgen würde Sklavenbrei im Haus sein, soviel stand fest. Dann schaute ich sie mir genauer an, endlich nahm ich mir die Zeit, sie eingehender zu begutachten. Meine Hand glitt prüfend über ihren Körper, ich riss ihr die Sklavenfetzen die sie heute trug herunter um mir ein genaues Bild von ihr zu machen. Sie war nicht schlecht gebaut, auch wenn sie nicht dem Schönheitsideal der Taharivölker entsprach, so wirkte sie hier in dieser Gegend fast wie eine Exotin mit ihren blonden Haar und den blauen Augen. Doch das alles trat jetzt in den Hintergrund, ich ließ sie aufstehen und bugsierte sie in die hintere Hälfte des Raumes, wo sie kurz darauf auf dem Bett landete.

GR

Montag, 12. März 2012

Das Eisen schließt sich

Wieder eine Nacht im Zelt verbracht, ich habe mit dieser Herberge einfach kein Glück wenn es darum geht ein Zimmer anzumieten. Doch am Ende dieses Tages würde ich ein festes Dach über den Kopf haben, noch war es aber nicht so weit. Als ich wieder in der Oase war, ging ich auf direkten Weg zur Bäckerei. Ich hatte gestern gehört das heute Rat sein soll, entsprechend ausgestorben waren die Straßen. Kurz vor der Bäckerei schaute ich mich noch mal um, doch es war niemand zu sehen. Gerade als ich den Vorhang teilen und eintreten wollte, stand sie vor mir, die Bäckerin. Sie bis sich fast die Zunge ab um mich nicht mit Herr anzureden, sondern wich auf das hier übliche Sir aus. Ich tat so als bemerkte ich es nicht und begrüßte sie. Das ich mit ihr reden müsste, sagte ich ihr und brachte sie so dazu mich in ihr Haus einzuladen.


Kurz nur versuchte sie mich davon zu überzeugen das wir ja auch in der Herberge reden könnten, doch mit der Begründung das sie ja schließlich auch einen Schluck Paga im Haus haben wird, schlug ich das aus. In ihrem Haus angekommen, bot sie mir einen Platz an und stellte zugleich einen eine Botha mit Paga und zwei Schalen auf den Tisch. Sie schenkte ein und setzte sich etwas entfernt von mir ebenfalls auf ein Kissen. Die Neugierde stand ihr ins Gesicht geschrieben, wenngleich sie auch etwas ängstlich wirkte. Aus dem angeblichen Gespräch wurde vorerst auch nichts, denn ich wollte von ihr wissen ob sie ihren Gästen die Getränke immer so unfreundlich serviert. Ihre Kinnlade klappte herunter und es hatte den Anschein als ob sie nicht verstand was ich von ihr wollte.


Ich deute auf den Platz links neben mir und gab ihr zu verstehen das mir den Paga anreichen soll. Innerlich kämpfte sie mit sich, das war ihr deutlich anzusehen, doch als sie merkte das ich von meiner Forderung nicht abwich, erhob sie sich und kam mit weichen Knien auf mich zu. Sie nahm den Paga und ließ sich neben mir auf die Knie sinken. Jetzt war wieder zu spüren das sie im innersten immer noch mehr Kajira als freie Frau war. Eigentlich hatte ich erwartet das sie mit geschlossenen Beinen kniet und mir den Paga anreicht, nein sie sank in den Nadu und nach kurzen zögern servierte sie den Paga nicht schlechter als es eine gute Rotseidene gekonnt hätte. Ich nahm ihr den Paga ab und trank einen kleinen Schluck, meine Hand fasste nach ihren Hals, doch nur mein Finger strich dort entlang wo das Collar ungefähr sitzen würde. Du kannst es schon spüren? Fragte ich sie, doch ihr Mund blieb stumm, ihre Lippen bewegten sich aber sie brachte kein Wort heraus.

Immer wieder schielte sie nach ihren Becher mit Paga aber ich ließ sie nicht gehen. Stattdessen nahm ich meinen Becher und flößte ihr eine Schluck ein, es würde für lange Zeit der letzte Paga sein den sie zu trinken bekam. Sie beugte sich zurück, trank und wie selbstverständlich bot sie mir ihren noch nackten Hals dar. Weißt du was das eben bedeutet? Sie schüttelte nur stumm den Kopf. Weißt du das man nur Sklaven füttert und tränkt? Um ihnen zu zeigen zu wem sie gehören, wer für sie sorgt. Langsam ahnte sie worauf ich hinaus wollte und instinktiv fasste sie sich an ihren Hals. Ich wiederholte meine Frage. Du kannst das Eisen schon spüren, stimmts? Wieder blieb ihr Mund stumm, doch ihr Körper bebte. Ich legte ein Collar, was ich extra hierfür mitgebracht hatte auf den Tisch. Ich ließ es sie ansehen, wartete wie es auf sie wirkte, dann trank ich aus und stand auf.


Hast du mir was zu sagen? forderte ich sie auf. ich sah wie sie mit sich kämpfte, sie die doch eigentlich eine Freie sein wollte und doch tief in ihren inneren eine Kajira ist. Langsam und dabei zitternd hob sie ihre Arme und verkreuzte sie über den Kopf. "La Kajira!" sagte sie leise aber doch deutlich genug. Ich trat an sie heran, legte ihr das Collar um, das Schloss rastete mit einem Klacken ein, ein leises Knirschen zeugte davon das sich der Schlüssel im Schloss drehte, dann zog ich ihn ab. Sie gehörte mir!


Nicht nur sie, sondern eigentlich alles hier. Doch darum würde ich mich später kümmern, jetzt ließ ich mir erst was zu essen auffahren. Während ich aß, ließ ich sie sich umziehen, nichts sollte mehr daran erinnern das sie einmal frei gewesen war, auch deshalb ließ ich sie alle ihre Roben verbrennen. Tränen liefen, doch sie würde nicht eine mehr davon brauchen. Als sie damit fertig war gab ich ihr etwas zu essen, Fleisch, Brot , Früchte, von allem was sie serviert hatte etwas. Ich fütterte sie, ihre Hände blieben wo sie waren. Es war spät geworden. Ich trug ihr auf das Bett herzurichten und mir beim ausziehen zu helfen. Sie durfte am Fußende schlafen und obwohl sie mich verlangend ansah, sie die Chance sah ihrer quälenden Hitze endlich nachgeben zu können. Dieses Privilieg musste sie sich erst noch erarbeiten.

GR

Sonntag, 11. März 2012

Das Gefühl von kühlen Metall

Das hat man nun davon, wenn man den ganzen Abend bei der Neueröffnung einer Taverne verbringt und es sich gut gehen lässt, prompt findet man anschließend niemanden mehr der einen ein Zimmer in der Herberge vermieten kann. Mir blieb nichts weiter übrig als zu der Karawane zurück zukehren, die vor den Toren der Oase lagerte, und dort in einen der Zelte zu übernachten. Am nächsten Tag kehrte ich aber noch einmal zurück. War der Abend meinem Vergnügen gewidmet gewesen, so sollte der Tag heute mich einigen Schuldnern, näher bringen. Insbesondere suchte ich immer noch nach dieser Händlerin mit Namen Saba. Ich hörte mich also um ob sie jemand kannte oder wenigstens ein Weib gesehen wurde auf die die Beschreibung, klein, rothaarig, Sommersprossen, etwas heruntergekommen , passte.

Doch auch heute sollte mir das Glück nicht hold sein und so gab ich nach einen langen Tag der Informationsbeschaffung auf und ließ mich in der Herberge auf einen der Kissen nieder. Ein Wasser für den Durst und einen Paga zum genießen ließ ich mir bringen und dann konnte ich mich diesmal den neugierigen Fragen der anwesenden Frauen stellen. Es waren zwar nur die üblichen Fragen nach dem woher, wohin, den Namen und die Profession aber so kam man wenigstens ins Gespräch und ich konnte noch mal nach meiner gesuchten Rothaarigen fragen. Tatsächlich gab es eine Rothaarige hier in dieser Oase aber die Beschreibung die man mir lieferte passte nun so gar nicht auf die von mir gesuchte Person. Zu groß, Schreiberin statt Händlerin, auch wenn man mir von dieser Frau mit einiger Schadenfreude erzählte, sie konnte es eigentlich nicht sein.


Schade, aber eine Weile war ich ja noch da und vielleicht würde sie ja noch auftauchen und dann könnte ich sie selber in Augenschein nehmen. Doch auch hier hatte ich kein Glück und so folgte ich mit  mehr oder weniger Interesse den Gesprächen am Tisch. Insbesondere die Bäckerin hatte es mir angetan, fragte sie doch sehr interessiert wie die Eröffnung der Taverne am Vorabend verlaufen war. Etwas was eine ehrbare Frau doch eigentlich so gar nicht wissen wollte. Sie redete sich dann zwar mit geschäftlichen Interesse heraus, angeblich hatte sie dem Wirt Backwaren geliefert, etwas merkwürdig kam mir das Ganze aber doch vor. Deshalb erzählte ich ihr auch von der vor Erotik knisternden Luft, von willigen Kajirae und von verschwitzten nackten Leibern die sich nicht nur aneinander rieben. Nichts was ihr wirklich die Schamröte ins Gesicht trieb, soweit ich das in ihrem verschleierten Gesicht sehen konnte.

Zwar versuchte sie den Schein einer ehrbaren Frau zu wahren, doch machte sie auf mich den Eindruck als wüsste sie wovon ich sprach. Ich beließ es erstmal dabei, zumal sie plötzlich ganz andere Probleme hatte, Sie meinte immer wieder Diebe in ihren Laden gegenüber der Herberge zu sehen und rannte mehrmals hinüber um sie zu vertreiben. Nach dem dritten oder vierten Anlauf, wechselte sie dann ihren Platz, angeblich um ihren Laden besser im Blick zu haben, und kam auf einen Kissen neben mir zum sitzen. Der Kalana den sie bisher getrunken hatte war alle und in ihrer Wut brabbelte sie etwas das nach: "... und jetzt einen Paga!" klang. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und schickte eines der Mädchen in die Spur, ihr einen Paga zu holen.

Den Paga wollte sie natürlich nicht annehmen und schob ihn von sich weg. Ich redete ihr gut zu, das sie den Paga bei sich behalten soll, er würde den Weg von ganz allein in ihren Mund finden, sie beruhigen, und ihr den Schlaf schenken den sie als Bäckerin bräuchte wenn der Lärm aus der Taverne zu ihren Haus herüber drang. Mit diesen Worten stellte ich den Paga wieder vor sie hin. Sie antwortete nicht aber das war auch nicht so wichtig, denn mittlerweile hatte sie ihren Schleier abgelegt und ich konnte erstmals ihr Gesicht in voller Schönheit bewundern, meine Augen blieben an ihren vollen Lippen hängen über die plötzlich die ersten Tropfen Paga flossen. Wie durch einen Nebel hörte ich von der anderen Tischseite die Worte einer Frau, das die Bäckerin sich vorsehen soll, sonst würde sie schneller wieder im Kragen landen als ihr lieb sei.

Hatte ich es doch geahnt! Sie musste meine Blicke spüren, so wie ich sie anschaute, sie geradezu musterte, doch sie sagte nichts, es schien ihr zu gefallen. Ich setzte jetzt alles auf eine Karte, hier in der vollbesetzten Herberge hatte ich sowieso keine Chance. Ich tat so als wollte ich mich verabschieden. Und was tat sie? Sie fragte mich ob ich wirklich schon gehen wollte. Nenn mir einen Grund warum ich noch bleiben soll, forderte ich lächelnd die Bäckerin auf. Sie stammelte etwas von guter Oasenluft und frischen Backwaren. Lächelnd half ich ihr und legte ihr die Worte in den Mund. Das sie mich sicher noch zu einer Kostprobe ihrer Backwaren einladen will. Ja genau, das habe sie gemeint, bestätigte sie mir, worauf ich sie zur Bäckerei begleitete.

Man merkte ihr an das sie vom Kalana und vor allem von dem Paga schon ganz schön angeschickert war. Das nutzte ich natürlich aus und gab ihr wann immer es nötig war mit meinen Arm den Halt den sie brauchte. In der Backstube angekommen, gab ich meine vornehme Zurückhaltung aber auf, auch das Gebäck war mir nicht mehr wichtig. Ich trat dich an sie heran, meine Hand legte sich auf ihren nackten Hals. Sie ließ es widerstandslos geschehen. Ich redete auf sie ein, sprach davon wie gut sich an dieser Stelle ein Halsreif machen würde, fragte sie ob sie nicht manchmal diese kühle metallische Gefühl vermisst, diese Gefühl das ihr den täglichen Kampf ums Überleben spart, das ihr die Sicherheit und Geborgenheit gibt, die man als Frau nur hat wenn man einen Mann gehört, einen Herrn hat.

Schauer liefen über ihre Körper, ich ahnte das sie genau wusste wovon ich sprach. Dann brach es aus ihr heraus. Sie war schon einmal versklavt, ausgebildet und von roter Seide, ja und sie sehnt sich wieder nach den starken Händen eines Mannes, doch will sie nie wieder allen dienen , ein Gefährte ist es von dem sie träumt und dem sie dann in der Gefährtenschaft besser dienen will als es eine Sklavin kann. Gefährtenschaft? Meine Hand zuckte zurück als wenn ich mich an ihr verbrannt hätte. Langsam schüttelte ich mit den Kopf, meine Hand griff wieder nach ihr, einen kurzen, prüfenden Blick warf ich nach draußen ob wir noch allein waren, dann drängte ich sie in die hinterste Ecke der Backstube. Ihr Körper bebte und zeigte mit jeder Faser, das er für den Kragen geschaffen war, meine Hände griffen gierig nach ihr, doch sie flehte mich an sie zu verschonen oder ihr zumindest noch ein wenig Zeit zu geben.

In diesen Moment hörte ich wie sich draußen zwei Krieger unterhielten, ich ließ von ihr ab, leise, mit einen drohenden Unterton in der Stimme sagte ich zu ihr: "Das wir hier an deinem Heimstein sind hat dich gerettet!" und im gehen fügte ich noch hinzu als ich mich eine letztes Mal umdrehte: "Du weißt was du zu tun hast wenn du dich in die Geborgenheit eines Herrn begeben willst!" ein leises "Aye Herr....." war das letzte was ich an diesem Abend von ihr hörte.

GR