Mittwoch, 29. Februar 2012

Von Ferdok nach Brundisium

Wieder ein Abend der zur Hälfte an den Zwerg ging. Das aber hatte sich gelohnt! Immerhin isser jetzt so etwas wie ein Adliger und ihm ist ein Haus geschenkt wurden. Dort hab ich ihn auch erstmal geparkt, bis heute Abend zumindest. Kann ja nicht sein das der Arme jedesmal unter freien Himmel auf mich warten muss. Aber die Zeiten sind ja jetzt vorbei. Ansonsten war ich dann noch wie von Zasta empfohlen bei DNA und Sacred nach Skins gucken, was aber nicht viel gebracht hat. Bei DNA sah es im Eingangsbereich zwar ziemlich vielversprechend aus aber meine Erwartungen wurden dann doch nicht erfüllt und ich bin mit leeren Händen wieder raus.

Bei Sacred bin ich mir nicht so sicher ob wirklich der Laden gemeint war wo ich war oder ob es da noch einen anderen gibt. Irgendwie wirkte das alles ziemlich altbacken und war auch von der Präsentation her nicht wirklich ansprechend. Beim Shoppen ist das bei mir sowieso immer so ein Ding. Wenn ich mir etwas kaufe dann muss es mir eigentlich sofort ins Auge fallen und vor allem sofort gefallen. Mir erst was schön zu gucken funktioniert bei mir nicht. Entweder es gefällt sofort oder nie. Wenn überhaupt einer von den Skins eine Chance hat dann die Nummer 3 von gestern. Dann aber auch nicht dauerhaft sondern eher Rollen bezogen.


Apropo Rollen bezogen. Ich bin gestern Abend noch losgezogen und habe mir Brundisium angeschaut, nein diesmal zur Abwechslung nicht das Brundisium im Germangrid, da sollte ich auch mal wieder hin, sondern das römische Brundisium in Secondlife, ein Gladiatoren-RP. Dadurch das ich mich erst mit dem Zwerg rumgetrieben hab, dann noch Skin gucken war, war ich ziemlich spät dran und schlug auf als die RP-Zeit schon vorbei und die SIM menschenleer war. Das hat aber auch Vorteile. So konnte ich mich in aller Ruhe umsehen und brauchte auf niemanden Rücksicht nehmen. Selbst das Umziehen konnte ich mir sparen. Für den Notfall hätte ich aber eine weiße Toga im Gepäck gehabt. Irgendwann schau ich noch mal vorbei wenn jemand da ist. Da dies aber nur Dienstag, Freitag und Sonntags der Fall ist, schau ich mir heute eine andere SIM an.

GR

Dienstag, 28. Februar 2012

Wenn mir nach einem Zwerg ist


.... les ich was von den Gebrüdern Grimm. Dacht ich bisher und jetzt ziehe ich schon mehrere Tage mit obigen Typen durch die Gegend und lass ihn diverse Abenteuer bestehen. Gut der Typ ist erst ein Level3 Zwerg und noch ziemlich schlecht ausgestattet aber das wird noch. Dafür bieten mir er und seine Kumpane momentan mehr Spaß, Spannung und Adrenalin als ich es von Kasra erwarten kann. So viel das ich davon gestern Abend fast noch Lu in Secondlife verpasst hätte. Irgendwie konnte ich mich aber doch los reißen und in SL einloggen. Für mehr als ein Schäferstündchen in einer Nussschale die sich Boot schimpfte reichte es dann aber doch nicht. Oder ist das dann ein Schifferstündchen?


Wie auch immer! Jedenfalls führte das dazu das der Abend zweigeteilt war. Erst  Monster schlachten mit dem Zwerg und dann noch mal kurz Skins gucken. Wobei die Teilung dabei der angenehmste Teil war. Ach ja die Skins. Ich hatte da ein paar Anregungen aus Zastas Kommentar zu meinem gestrigen Posting aufgegriffen und bin dann mal losgezogen. Zuerst war ich bei the Abyss und als ich am Landepunkt aufschlug hatte ich das ungute Gefühl, hier warst du doch schon mal, wenn nicht sogar mehrfach und nie haste was gefunden. So war es auch gestern. Alles nur glatte Kinderpopöchen als Gesicht, wenn man mal von der einen oder anderen Verletzung absieht, die aber auch seltenst in so ein weich gespültes Gesicht gepasst haben.

Dann eben zu Body Co! Wie schon im Kommentar vorgewarnt, alles Schönlinge, wenn man von den Köpfen ausgeht. Die Körper waren mal wieder nicht zu sehen. Das hier ganz auf Schönheit gesetzt wurde hatte Methode. Die Verkaufsbilder sind alle mit ganz viel Weichzeichner übergossen wurden und die Add Ons zu den einzelnen Skins waren in Tube und Döschen verpackt wie man es im Schönheitssalon erwarten kann. Eins musste man dem Ersteller aber lassen, im Gegensatz zu anderen Skindesignern waren hier doch deutliche Unterschiede zu erkennen und kein Gesicht glich dem anderen. Zwar schön aber kein Charakter, also bin ich ohne was eingesackt zu haben zum letzten Laden.

Tellaq hieß der! Diese Skins waren schon eher was für mich. Detaillierte Gesichter, mit Furchen und Falten in die man auch unterschiedliche Alter hinein interpretieren konnte. Von dreien hatte ich mir dann auch das Demopack zum probieren mitgenommen und sie mir auf meiner Heimat-SIM übergeworfen. Im Lichte der Sonne diesmal. Darf ich vorstellen? Von Links nach rechts! Die Herren McAllen, Smith und Terence


Wenn man mal den Mittleren außen vor lässt, dann bieten diese Skins zumindest mal die Möglichkeit fies zu gucken ohne das man sich seinen Shape verbiegen muss. Das wars dann aber auch schon. Also Suche Ergebnislos abgebrochen. Bleib ich eben bei meinem Redgrave-Skin! Und wenn ich mal nen Fiesling brauche weiß ich ja nun wo ich gucken muss. So und die nächsten Tage geh ich mal lunschen was sie sich in der RP-Szene getan hat, das geht auch mit altem Skin.

GR

Montag, 27. Februar 2012

Offline gespielt und Skins in Secondlife gesucht

So es war wohl wirklich der Router! Seit dem ich den ausgetauscht habe läuft SL nicht nur wieder stabil, sondern, zumindest habe ich den Eindruck, das SL auch allgemein ein wenig fluffiger läuft als mit dem alten Speedport, ohne das allerdings mit Messwerten untermauern zu können. Ich mach das einfach mal daran fest wie schnell sich die Umgebung um mich herum aufbaut wenn ich mich irgendwohin teleportiert habe. Wie auch immer, Hauptsache es läuft. Selbst meinen zusätzlichen WLAN-Accesspoint konnte ich mittlerweile zur Zusammenarbeit mit der Fritzbox überreden.

Das aber nur am Rande. Am Donnerstag fiel mir eine PC-Games Hardware in die Hände. War ganz interessant da es unter anderen auch um die neueste Grafikartengeneration von ATI ging, der 7000er Reihe, was mich dann aber viel mehr interessiert hat war, das eine Vollversion eines Rollenspiels dabei lag. Drakensang. Dieses spielt im DSA-Universum, ist nur ein Offlinespiel und ist sicher nicht das neueste vom Neuen, sonst hätte es ja nicht für umsonst bei gelegen aber das ich mal ein Blick drauf werfe hatte es auf alle Fälle verdient. Das ich auf heile Welt-RP im SL-Gor Kosmos momentan nicht so richtig Lust habe, habe ich also etwas von meiner Onlinezeit abgezwackt und mich in Ferdok und Umgebung als kleiner dicklicher Schmiedezwerg herumgetrieben und dabei diverse Aufgaben gelöst.

Hach war das schön! Man konnte den bösen Jungs ein paar aufs Maul hauen ohne das man gleich eine bitterböse IM bekommen hat. Keiner hat gesagt: "Ne, ich spiel nicht mehr mit!" Gut es waren bloß NPCs und ich konnte mich auch nicht beschweren das der jeweilige Endgegner vielleicht gecheatet hat, falls ich ihn nicht im ersten Versuch umlegen konnte aber es war herrlich erfrischend und stressfrei. Ja es gibt da auch kämpfende Frauen und Magier und was weiß ich nicht noch alles, doch passte das irgendwie in diese Welt und ich weiß, wenn es mir auf SL-Gor mal wieder zu blöd wird geh ich wieder ein Helles Ferdoker trinken. In der braven Sau oder im Silbernagel oder ich kümmere mich doch erst darum wer dem Zwerg seinen Kumpel getötet hat oder ich schau mal in die Kanalisation da soll so ein blöder Talisman mit Namen Handschmeichler rumliegen.

In Secondlife war ich auch, wenn auch aus oben genannten Grund deutlich weniger die letzten Tage und wenn, hab ich mich auf RP nicht eingelassen. Ich hab mal nach ein paar anderen Skins Ausschau gehalten, fand ich deutlich spannender. Wenn das auch nicht unbedingt an den Skins lag. Obwohl? Ich mein, wenn man sich nach Skins umschaut, zeigen die auf den Vendor meistens ja nur noch das Gesicht in tausend Varianten, wie der Körper gezeichnet ist damit wird man erst einmal im unklaren gelassen. Da hilft nur das Demopaket ziehen und ab damit. Nachdem ich zuletzt meine Skins bei Redgrave bezogen hatte war ich diesmal bei LAQ und Pulse.

Ich mein ich bin mit meinem Redgrave-Skin zufrieden, zumal er nicht so glatt gebügelt ist und der Schmied so auch ein paar Falten im Gesicht hat. Ich weiß da achtet eh keiner drauf aber es hebt ihn doch ein wenig von der Masse ab. Die Muskulatur ist nicht zu übertrieben, das Einzige was ein wenig stört ist, das die Zeichnung der Arme die nur bei dem richtigen Licht wirklich zum tragen kommt. Aber wie gesagt, es gibt ja Alternativen, sollte man zumindest meinen. Als nächstes war ich bei Pulse gewesen und hab mir einen Ü30 und einen Ü50 Demopack mitgenommen. Nicht das ich wirklich so alt wäre wie der Ü50 Pack andeuten könnte aber ein bisschen verlebtes Äußeres sollte für jemanden der jeden Tag am heißen Schmiedefeuer steht, das Richtige sein.

So, hier haben wir den Ü30 als Farbton 8 oder so ähnlich. Sah auf dem Verkaufsbild eigentlich ein wenig ansprechender aus, also das Gesicht. Vom Rest war ja im Laden nichts zu sehen. Wobei der Rest so schlecht nun nicht aussieht, wenn das halb eingeölte nicht gewesen wäre. Die Zeichnug des Gesichtes allerdings auf der Kopfform des Schmiedes gab nicht wirklich was Tolles her. Mir zumindest hat das nicht besonders gefallen. Na ja, es gab ja noch den  Ü50 Skin von Pulse den ich als nächstes probierte.



Dada! Das isser! Sieht gar nicht so viel anders aus, gelle? den Unterschied bemerkt man erst wenn man die Varianten mit grauen Bart und grauen Augenbrauen anlegt. Sonst ist da auf dem ersten Blick kein großer Unterschied auszumachen. Selbst die Zeichnung des restlichen Körpers schien mir ziemlich identisch mit dem Ü30 Skin zu sein. Nur der Farbton an sich variiert leicht. Da das Gesicht wieder so merkwürdig wirkte hab ich den dann auch wieder schnell eingepackt. Vielleicht lag es aber auch bloß an der schlechten Beleuchtung. Im Glanze der Sonne hätte es unter Umständen deutlich besser ausgesehen.


Und hier noch einer aus der Reihe glatt gebügelter Jüngling, da reißt auch der Bart nicht mehr viel raus. Mitgenommen hab ich den bei LAQ. Im Gegensatz zu den Pulseskins waren hier nicht nur verschiedene Gesichter, also unterschiedlicher Bartwuchs etc, im Demopack drin, sonder auch gefühlt 1000 Hauttöne. Von Blutleer bis Schwarzafrikaner war so ziemlich alles vertreten. Das hier ist einer aus der Mitte. Typ Mittelmeertouri. Dann bleibt halt alles beim Alten, so richtig überzeugen konnte mich keiner der Skins.




GR

Freitag, 24. Februar 2012

Der Sucht kann wieder Genüge getan werden

So geschafft! Zumindest scheinbar! Ich hab also gestern tatsächlich aus den Tiefen des Kofferaumes meines Autos, diese Fritzbox hervor gekramt. Ich hab sie mit Strom gefüttert und ihr eingeredet das diese Monate im dunklen kaltem Auto eigentlich gar nicht so schlimm gewesen sein können. Schließlich war sie ja nicht allein. Gleich daneben lag ja noch ein DVD-Brenner, ein CPU-Kühler begleitet von RAM-Bausteinen die sich wiederum sehr gut mit der Tastatur unterhalten haben die sich gerade versuchte aus der Umarmung diverser Kabel zu befreien. Nicht zu vergessen die Festplatte die ihr zum Abschied leise hinterher sirrte. Also alles umgestöpselt, den alten Router in den Schrott geworfen, Zugangsdaten in den Neuen rein, läuft! Gut der zusätzliche WLAN-Accespoint weigert sich noch seine Arbeit aufzunehmen oder die Fritzbox mag ihn nicht aber das bekomm ich noch raus.


Nach den ersten vorsichtigen Versuchen im Internet wieder Fuß zu fassen, habe ich mich dann auch in SL eingeloggt. Da der Cache vom Vorabend noch halb leer war, dauerte es noch eine ganze Weile, bis ich Secondlife nutzen konnte. Fast war ich schon wieder am zweifeln ob alles umsonst gewesen war aber dann liefs. Trotzdem war ich noch skeptisch und bewegte mich ganz vorsichtig zu ein paar Kissen die ganz in der Nähe eines Wasserfalls lagen und warf mich darauf. Ich nahm noch eine schöne Frau in meine Arme, an der ich mich im Notfall festhalten konnte, wenn es wieder brenzlig werden sollte und schon hatte ich die erste Stunde überstanden. Dann wurde ich mutiger. Ich warf mir eine Tunika über und ging nach Kasra.

Wieder hatte der Firestorm gut zu tun mit Daten nachladen und was soll ich sagen? Die Verbindung blieb stabil. Darum auf zur nächsten Steigerung. Wolf Walk, eine der Amazonen-SIMs, ist ziemlich heftig bebaut und da hatte ich früher auch öfters Probleme, also genau das Richtige zum testen. Zumal ich sowieso schon länger vor hatte mir den neuen OOC Treffpunkt anzuschaun. Warum also nicht das Eine mit dem Anderen verbinden. Also nichts wie hin! Ich hab mich in die Nähe der OOC-Taverne katapultiert und abgewartet was passiert. Nichts ist passiert! Also nichts schlimmes. Die Umgebung hat sich ganz normal aufgebaut, ich konnte mich normal bewegen, alles easy.

Da ich nun einmal hier war, blieb ich noch eine Weile, schließlich hatte ich ja noch ein paar dumme Sprüche dabei die ich loswerden musste und dann gings auch wieder zurück. Fazit: Es scheint der Router gewesen zu sein! Egal wo ich gestern war ich hatte keine Probleme, ich konnte mich auch wild hin und her teleportieren, sogar ein Relog klappte. Das war auch sowas , was mich gewunderte hatte, das die Probleme immer erst nach einem Relog so richtig massiv geworden sind. Aber wie gesagt, selbst der ging gestern. Das Einzige was jetzt noch fehlt ist ein richtiger Massenauflauf. Da habe ich aber schon eine Idee.


Nämlich die PSG Urbanshow morgen Abend im virtuellen Köln. Wenn es da nicht so richtig voll wird dann weiß ich auch nicht. Und wenn ich diese Show ohne Problem überstehe, dann kann ich mir sicher sein alles richtig gemacht zu haben. Wer sich die Mädels auch mal zu Gemüte ziehen will, 20 Uhr gehts los, direkt auf dem Domvorplatz. Weitere Infos gibt es hier. Ich muss nur noch schauen wo sich meine für die Erde tauglichen Bekleidungsstücke verstecken. Erfolgsmeldung oder tiefe Niedergeschlagenheit dann am Sonntag hier im Blog.

GR

Donnerstag, 23. Februar 2012

Hurra, es war der Cache!

War ich gestern fast in Versuchung auszurufen. Ich konnte mich normal einloggen, umziehen, von meiner Heimatsim nach Kasra teleportieren und von dort später auch zur Oase. Trotz des ganzen Trubels dort konnte ich meinen Ava vernünftig bewegen und den Ansprachen der Stadtoberhäupter der Oase und Kasra folgen. Und dann passierte er, der Emir bat alle nach draußen zum Sackhüpfen, im Gegensatz zu meinem Kater hätte ich ja mitmachen können, und in dem Moment verweigerte der Firestorm wieder den Dienst. Noch bevor mir also jemand einen Sack andrehen konnte flog ich und kam nur als rote Wolke zurück, die sich in solch einen Sack sowieso nicht lange hätte halten können. Erst schob ich das ja auf die Masse an Avas die sich in der Oase herumtrieben, als sich aber auch nach vielen zähen Minuten des Wartens nichts änderte und es auch wieder Browser und diverse Messenger mit in die Knie zog, ging das Theater vom Vorabend wieder los.

Ansprache der Regenten, kurz vorm Sackhüpfen
Ausloggen, Router reseten, einloggen, allerdings nicht erfolgreich. Ausloggen, Router reseten, Cache leeren einloggen, half genauso wenig. Ausloggen, Router reseten, anderer Viewer, Singularity, das sah schon besser aus. Es ging eine ganze Weile gut bis auch dieser Viewer dann anfing zu spinnen. Langsam glaubte ich schon an eine Strafe der Priesterkönige weil ich gegen eine gewählte Regentin, oder wie manche Bewohner der Oase meinten, gegen das Regent, einen Zwergenaufstand veranstaltet habe. Wie auch immer? Dann noch mal den Imprudence versucht, dann wieder den Singularity. Zum Haare raufen aber die hat nur mein Ava und dem fehlt die Animation dafür. Irgendwann beruhigte sich das dann auf wundersame Art und Weise und SL und vor allem das Internet waren wieder normal nutzbar. Gut, SL weiß ich jetzt nicht so genau, denn ich habe mich dann von meiner Heimatsim nicht mehr herunter getraut aber der Rest funktionierte.

Irgendwo, ich glaub im Kofferraum von meinem Auto, hab ich noch eine Fritzbox liegen. Das heißt heute Abend kommt der olle Telekom-Router raus und wird gegen die Fritzbox getauscht, in der Hoffnung das er der Übeltäter ist. Ich mein, der spinnt ja schon länger! Der Speedport ist eigentlich ein Standgerät, funktioniert aber nur dann richtig wenn er auf dem Gesicht liegt. Das WLAN ist schwach und nicht immer willig, so das ich schon vor einiger Zeit einen zusätzlichen Accesspoint installiert habe. Also raus mit dem Teil! Angeblich geht ja auch von dem Steckernetzteil Lebensgefahr aus. Demzufolge leiste ich ja auch einen Beitrag für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz.

Der Übeltäter?
Meinen DSL-Anschluss selber schließe ich einfach mal aus, da habe ich gestern noch diverse Tests gefahren und die waren alle  im dunkelgrünen Bereich. Allerdings sollte man nie nie sagen. Falls die Fritzbox das monatelange Autofahren gut überstanden hat und noch funktioniert, der Fehler aber der selbe bleibt werde ich wohl nicht daran herum kommen die magentafarbenen Jungs mal anzurufen. Doch da graut es mir jetzt schon davor. Ach ja, die gute Nachricht des Tages ist, dem Kater geht es gut. Soweit man ihn jetzt noch so nennen kann. Ich mein der Stier wird ja auch zum Ochsen, der Hengst zum Wallach aber wie nennt man einen Kater den man seiner Männlichkeit beraubt hat?

GR

Mittwoch, 22. Februar 2012

Katzenjammer

Wenn ich den Post heute früh geschrieben hätte, wäre ich ja fast versucht gewesen über meinen Kater zu berichten. Also nicht das ich verkatert gewesen wäre, nein, ich mein schon so eine vierbeinige Flohschleuder die sich manche Menschen zu Hause halten. Na wie auch immer jedenfalls hatte ich das Tier in eine Katzenbox gesteckt und im Fußraum meines Autos verstaut um mit dem Kater zum Tierarzt zu fahren. Die gesamte Fahrt über, so ungefähr 10min hat das Tier in einer Tonlage gejammert, zum Stein erweichen. Ein Kleinkind hätte es nicht besser gekonnt, fast hätte man meinen können er wusste das er kastriert werden sollen. Schicksal! Schließlich ist er zum Mäuse fangen angestellt und nicht um sich durch die Vorgärten zu poppen.


Hmm was ich eigentlich wollte ist, das ich vom RP gestern nicht viel hatte, grad so das ich ein Ale getrunken hatte und der besoffenen Ärztin zugeschaut hab wie sie nach Hause gewankt ist und dabei entweder die Tür der Herberge oder sich selber beschädigt hat, fing auch schon mein PC mit spinnen an. Merkwürdigerweise lief SL noch, ich konnte chatten, mich bewegen, umziehen und so weiter. Was aber auf einmal nicht mehr ging war Skype, ICQ und der Browser. Ping auf IP-Adresse bzw auf Name ging auch. Alles in allem alles sehr merkwürdig. Ich habe mich dann entschlossen auszuloggen und den Router neuzustarten. Brachte aber nicht wirklich viel, sondern dann fing das Theater erst richtig an.

Kaum lief der Router wieder, funktionierten natürlich auch alle Webanwendungen sauber, bis, ja bis ich zu einen Teleport ansetzte. Dann wurde ich von SL ausgeloggt und  es war außer mit einem Ping kein Zugriff mehr aufs Internet möglich. Gut, das ist ja immerhin was aber jetzt weißen Zahlen auf schwarzen Grund zuzuschauen ist nun nicht wirklich abendfüllend, also der nächste Versuch. Router neustarten, einloggen, Teleport, Internetzugriff down. Konnte man beliebig wiederholen. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, mal einen anderen Viewer auszuprobieren. Da ich früher mit einer älteren Version vom Phoenix schon mal ähnliche Probleme hatte, loggte ich jetzt statt mit den Firestorm mit dem Imprudence ein und siehe da, alles lief ohne Probleme.

Nur mag ich den Imprudence nicht wirklich, ich muss also zusehen das ich heute Abend den Firestorm wieder lauffähig bekomme. Ich vermute ja ein Cacheproblem und werde den deshalb nachher mal leeren. Bin ich bloß gestern nicht darauf gekommen. Cacheproblem deshalb weil ich es auch schon hatte, das mir der Firestorm kurz nach dem einloggen mal crashte und da hab ich auch bloß den Cache geleert und dann ging es wieder. Ich nehm das jetzt einfach mal als Allheilmittel. So und nun geh ich meinen Kater bedauern, also den ehemaligen, den der jetzt nicht mehr so breitbeinig laufen muss.

GR

Dienstag, 21. Februar 2012

Von Gor nach Ivendust und zurück


So was hatten wir gestern? Da war zum einen der liebestrunkene, frischgewaschene Nordmann, der mit einem merkwürdigen Bukett auf seine Angebetete wartete und sich unbedingt noch Sleenfett in die Haare schmieren wollte und zum anderen die Stiefelfetischistin aus dem hohen Norden wo immer Schnee liegt, die diesen Liebestollen unbedingt ein paar Schuhe verpassen wollte. Ausgang ungewiss, da ich dann zu einer stundenlangen OOC-Sitzung musste, so das ich mich mal überraschen lasse wer von den beiden heute Abend nun Schuhe trägt.

Pünktlich zum Ende der OOC-Sitzung erreichte mich noch die Einladung zu einer Party bei den Amazonen, wo ich die Gelegenheit hatte mal wieder in den Ivendust-Modus zu switchen. Ist doch dort dem Hauptmann der Burgwache seine damalige Gräfin über den Weg gelaufen, der er natürlich seine Aufwartung machen musste. Seinen Hals hat sie trotzdem nicht zu fassen bekommen. Es hat aber Spaß gemacht mal wieder eine halbe Stunde oder so im Mittelalter zu versinken und die damaligen Geplänkel wieder aufleben zu lassen. Hätte ich das vorher geahnt, wäre ich sicher ein wenig stylischer dort aufgetaucht. So ohne Glatze, Narbe und Schwert war es eben doch nicht ganz das Selbe.

GR

Montag, 20. Februar 2012

Am Tag der Metallarbeiter

Endlich wieder in Jorts Fähre. Auf meiner Reise dorthin habe ich in allen Städten wo ich halt gemacht habe, die Flugblätter verteilt die mir der Ex-Regent von Kasra mitgegeben hatte. Die letzten habe ich mir dann für Jorts Fähre aufgehoben. Aber erstmal rief ich Tehis zu mir, gab ihr mein Gepäck und ließ mir, als sie die Sachen weggeräumt hatte meine Hände neu verbinden. Das tat auch not, waren die Verbände doch schon wieder ziemlich durchgesuppt, doch nun war ich ja wieder in häuslichen Gefilden und konnte mir die Ruhe gönnen die es brauchte damit die Wunden abheilten. Tehis nahm mir die alten Verbände ab, strich etwas von der Salbe die mir die Ärztin aus Kasra mit gegeben hatte drauf und verband meine Hände provisorisch neu. Ich muss die Tage unbedingt Tehis zur Ärztin von Jorts schicken, frisches Verbandsmaterial zu besorgen.


Tehis schickte sich dann an meine Sachen zuwaschen und ich schlug mit frisch verbunden Händen das Flugblatt an die Außenwand meines Hauses. Ich trat ein paar Schritte zurück und bewunderte die perfekte waagerechte Ausrichtung meines Anschlages. Hier hing das Blatt zwar nicht direkt am Marktplatz, da aber Jeder der zum Trainingsplatz oder zur Feste wollte, hier vorbei musste war der Platz sicher gut gewählt. Ich ließ dann Tehis mit ihrer Wäsche allein und machte mich auf den Weg zum Gasthaus, mal schaun was sich in meiner Abwesenheit alles so getan hatte. Die Terrasse war gut gefüllt aber das letzte freie Kissen gehörte mir. Nach der üblichen Begrüßungsorgie warf ich mal einen Blick in die Runde und wurde das Gefühl nicht los das ich als Einziger falsch gekleidet war. Man könnte meinen in Jorts wurde heute der Tag der Metallarbeiter begangen, denn alle Männer waren in grau bis fast schwarz gekleidet, der Farbe dieser Kaste. Nur ich mit meiner weiß-goldenen Tunika stach da irgendwie heraus.

Davon ließ ich mich aber nicht stören und da sich das mit dem Paga noch ein wenig hinzog erzählte ich von den Geschehnissen in Kasra und verteilte die allerletzten Flugblätter die ich noch hatte. Die Männer zogen die Neuigkeiten auf wie ein trockenen Schwamm das Wasser und als das Kopfgeld auf die Regentin von Kasra zur Sprache kam, ging ein Raunen durch die Masse. Einer der Männer schien sich besonders intensiv dafür zu interessieren, man könnte fast meinen er ist ein Kopfgeldjäger oder Assassin. Keine Ahnung was der sich ausrechnete aber eines der Flugblätter riss er förmlich an sich und ließ es in seiner Tasche verschwinden. Die meisten der anderen Männer waren aber der Meinung 2 Silbertarsk seien zu wenig, dafür würden sie nicht extra nach Kasra reisen sondern die Frau gleich auf den nächsten Sklavenmarkt verticken, falls sie ihrer habhaft werden sollten.


Mir sollte es egal sein, ich hatte mein Versprechen dem Ex-Regenten gegenüber eingelöst. Mittlerweile hatte mir auch Asma meinen Paga gebracht, den ohne Kopfschmerzen hoffentlich. Da ich sie einmal bei mir hatte fragte ich sie nach ihrem Herrn, ob er in der Stadt und wenn ja ob er zu sprechen ist. Blöderweise war er zu dem Zeitpunkt auf Wache, darum trug ich ihr auf das sie ihm folgendes ausrichten soll:
Das ich ihn sprechen muss,
das Kasra zur Zeit ohne Regent ist,
sie ihre Regentin suchen und bereit sind ein Kopfgeld zu zahlen, siehe Aushang
und sein Schwert habe ich noch nicht aber eine Ahnung wo es sein könnte.
Das sollte fürs Erste genug sein! Ich wollte sie ja auch nicht zu sehr verwirren. Außerdem war es an der Zeit den Paga auszutrinken und sich endlich mal wieder eine Nacht in einem vernünftigen Haus zu gönnen.

GR

Sonntag, 19. Februar 2012

Man kann nicht immer Glück haben

So meine 8 Silbertarsk hatte ich, dachte ich zufrieden als ich am nächsten Tag auf meinem Schiff erwachte. Doch ich musste noch mal nach Kasra, wieder zu der Ärztin. Kin der Kommandant von Jorts Fähre hatte mich um einen Gefallen gebeten, deswegen musste ich noch mal mal mit der Grünen reden, gestern schien sie mir nicht mehr in einer Verfassung zu sein wo das viel Sinn machte. Ich stapfte also wieder die viel zu steile Rampe hinauf zur Stadt. Mein erster Weg führte mich wieder zum Feuerkrug doch jener war diesmal verwaist, darum nahm ich den direkten Weg zu den Behandlungsräumen, wusste ich doch jetzt wo sie sind. Die Ärztin schien gut beschäftigt zu sein, von drinnen drangen Stimmen heraus und vor der Tür schien schon die nächste Patientin zu warten.

Schien, tatsächlich wartete sie nur auf die Lady welche gerade in Behandlung war. Dass hörte sich ganz gut an und da Kasra ziemlich ausgestorben wirkte zu dieser frühen Stunde, beschloss ich mit dieser Lady in Blau eine Schicksalsgemeinschaft einzugehen und gemeinsam mit ihr zu warten und ihr dabei ein wenig auf die Nerven zu gehen. Sie behauptete Diplomatin irgendeiner Oase zu sein und war wohl einen gehobenen Sprachstil gewohnt, wie sie mich spüren ließ aber das sollte mich nicht davon abhalten mit ihr in gewohnter Weise zu kommunizieren. Ich blieb also beim "Du" was ihr sogar nicht passte aber was sollte sie machen, sie konnte nicht weg, ich wollte nicht weg und so blieb ihr gar nichts anderes übrig als sich mit mir zu unterhalten und sei es nur über bandagierte Hände, Hrungnir und rudern in der Wüste.


Ich hatte mir schon fast einen Zahn locker gequatscht als sich in der Praxis was zu tun schien. Die Stimmen kamen näher und tatsächlich öffnete sich auch die Tür. Ich bekam gerade noch so mit wie die Ärztin von ihrer Patientin zum Tee in die Herberge eingeladen wurde aber den konnte ich ihr jetzt nicht gönnen und bat die Grüne auf ein kurzes Gespräch. Ihr war schon anzumerken das ihr das so gar nicht in den Kram passte, kein Wunder bei dem unschönen Gespräch welches wir gestern führten, trotzdem lud sie mich ein ihr in die Praxisräume zu folgen. Sie bot mir einen Platz an und ich fing an ihr mein Problem zu schildern.

Es ging um ein Beutestück, genaugenommen um das Gladius des Kommandanten von Jorts Fähre, das ihr verstorbener Gefährte aus dem Belnendkrieg mitgenommen hatte und von dem ich hoffte das es sich vielleicht noch ihren Besitz befand. Ich wollte es ja auch nicht geschenkt, deshalb sagte ich ihr auch das mein Auftraggeber durchaus bereit wäre ein gewisse Summe für dieses Gladius zu zahlen, immerhin hatte es einen gewissen ideellen Wert für ihn. Doch dieses Mal war mir das Glück nicht hold. Sie versicherte mir glaubhaft, wenn auch schon wieder ziemlich aufgewühlt, das wirklich alles was dem Krieger gehört hatte, nach seinem Tod an seine Verwandschaft gegangen wäre, ein gewisser Teil sei allerdings von den Wachen konfisziert wurden und ich soll mich in der Angelegenheit an den Hauptmann wenden, vielleicht befindet sich ja dieses Schwert jetzt noch bei diesen Sachen.


Ich bedankte mich für die Auskünfte und auch wenn sie mir nichts darüber sagen konnte wo ich die Familie ihres ehemaligen Gefährten finde, versprach ich ihr das ich sie in dieser Angelegenheit nicht mehr belästigen werde. Dann verließ ich mit ihr gemeinsam die Praxis. Auf dem Weg zum Feuerkrug schnappte ich noch ein paar Dinge aus einem Streitgespräch zwischen einer Hausbauerin aus Kasra und dieser Diplomatin auf. Es hieß, das es angeblich in Kasra einen Putschversuch gegeben haben soll, was die Gelbe natürlich vehement bestritt. Ich beschloss den beiden noch ein wenig zuzuhören, was aber nicht viel Sinn machte da sie dann schnell in die üblichen weiblichen Zickereien verfielen und nichts Verwertbares mehr dabei herauskam. Dann doch lieber ein kalter Paga in der Herberge, die nun gut gefüllt war.

Ich grüßte freundlich aber als ich mich auf eines der Kissen niederließ, bereute ich es fast schon wieder. Saß doch links von mir eine Frau die ich aus Jorts Fähre kannte und nicht gerade in bester Erinnerung hatte. Zum Glück entgleisten ihr auch die Gesichtszüge, so war ich wenigstens nicht der Einzigste der sich über das Wiedersehen ärgerte. Blöderweise trugen wir durch unser Gefrotzel wohl, wenn auch unbeabsichtigt, zur Unterhaltung der anderen Gäste bei. Länger als einen Paga wollte ich dann doch nicht bleiben und zum Glück hatte die Schreckschraube ihren Kalana sogar noch schneller leer und verschwand noch vor mir aus dem Feuerkrug.

Da der Rest nun vom Alkohol benebelt ziemlich ruhig wurde und sich in dem Loben ihrer Kajirae erging, machte ich mich auch auf und bewegte mich nach draußen wo ich auf den Regenten traf. Na ja, ehemaligen Regenten, wie ich erfahren musste. Man hatte in Kasra Neuwahlen abgehalten und diese hatte ein Anderer gewonnen. Nein eine Andere! Eine die ich noch als Wirtin kannte und die jetzt zur Hausbauerin und Regentin aufgestiegen war. Nur war sie seitdem verschwunden. Was solls? Ich wechselte erstmal das Thema und erkundigte mich ob der Hauptmann in der Stadt sei. Leider wurde das verneint. Deshalb übergab ich dem jetzt nur noch Krieger ein Schriftstück, welches ich in der Nacht auf meinem Schiff ausgefertigt hatte, mit der Bitte dieses dem Hauptmann auszuhändigen, sobald er wieder in der Stadt ist. Ich erklärte ihm das es die Rücknahme meiner Anzeige gegen Dorian ist, verbunden mit einer Erklärung diese Anzeige auch nicht gegen Verwandte oder andere Angehörige auszuweiten.

Wie fast nicht anders zu erwarten bat mich im Gegenzug der Krieger auch um einen Gefallen und drückte mir einen Stapel Flugblätter in die Hand, verbunden mit der Bitte sie auf meiner Reise zu verteilen, sie an einem möglichst auffälligen Ort aufzuhängen. Doch lest selbst.

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GR

Samstag, 18. Februar 2012

Auf der Suche nach 8 Silbertarsk

In Kasra ging ich vom Bord meines Schiffes. wie immer wenn ich nach oder von Tor reiste legte ich hier eine Rast ein bevor ich den nächsten Abschnitt meiner Reise in Angriff nahm. Ich schaute auf meine vernarbten Handflächen, sie würden mir einen guten Vorwand liefern, für das was ich vorhatte. Dann ging ich entschlossen zur Stadt hoch. Mein erster Weg führte mich zum Feuerkrug, so eine Herberge ist immer gut um die neuesten Informationen in sich aufzusaugen und wer weiß, vielleicht erfährt man ja da auch schon ob das eigene Vorhaben von Erfolg gekrönt sein könnte. Tatsächlich war die Herberge gut besucht und ich erlaubte mir an einen der Tische Platz zunehmen. Ich war ja auf der Suche nach dieser Ärztin, Lady Jale, war ihr Name und wie der Zufall es wollte saß an diesem Tisch auch eine grün gekleidete Frau, die sich im Gespräch als genau diese Ärztin herausstellte.

Natürlich fiel ich nicht mit der Tür ins Haus und stellte hier vor allen Leuten meine Forderungen auf, nein ich schmeichelte ihr, erzählte ihr das ich genau sie gesucht hätte, das man mir genau sie empfohlen hatte um meine Verletzungen behandeln zu lassen. Meine Worte zeigten Wirkung und auch ihr ärztliches Interesse war geweckt, weil man mir ja so nicht anmerkte das ich etwas hatte. Auf ihr Fragen hin streckte ich ihr meine Handflächen entgegen und erzählte ihr auch wie es dazu gekommen war. Überfall Nordleute, rudern und Steine klopfen und das nur ein Sklavin sich notdürftig um meine aufgeplatzten Hände gekümmert hatte, das alles schön ausgemalt um ihr Mitleid zu wecken aber auch um sie in Sicherheit zu wiegen. Sehr entgegen kam mir dabei das sie diese nordischen Völker wohl auch nicht allzu sehr mochte, ja sie geradezu hasste. Jedenfalls dauerte es dann nicht mehr lange und wir machten uns auf den Weg in ihre Behandlungsräume.


Dort angekommen durfte ich auf einen sehr bequemen Stuhl Platz nehmen, sie legte mir ein Reptuch über den Schoss und sagte zu mir ich solle meine Hände darauf ablegen. Dann verschwand sie zwischen ihren Schränken und ein hektisches Rumoren begann. Klappernd, mit einem übervollen Tablett, worauf sich lauter Instrumente, Tinkturen und ähnliches Zeug befand kam sie wieder zum Vorschein. Angesichts der Hektik die sie gerade verbreitete, wurde mir nun doch etwas mulmig zumute. Sie versuchte mich aber dahingehend zu beruhigen das sich dies nicht auf den Behandlungserfolg auswirken würde und angeblich hätten bisher alle überlebt und auch niemand seine Finger bei solch einer Behandlung verloren.

Ich ergab mich also in mein Schicksal und ließ sie ihre Arbeit tun. Ich hatte ohnehin genug damit zu tun meine Angst und mein Schmerzen zu verbergen. So richtig erfolgreich war ich damit aber nicht, wie wohl unter anderen diverse Schweißperlen auf mein Stirn verraten haben. Irgendwann waren meine Hände zum Schluss mit einer Salbe eingerieben und verbunden. Der Schmerz vom öffnen und reinigen der Wunden klang auch wieder ab und tatsächlich war ich so langsam wieder in der Lage klar zu denken. Ich erhob mich von dem Sessel und fragte sie nach einer Reihe von Komplimenten, ihre ärztliche Kunst betreffend, was ich denn für diese Behandlung schuldig bin. Sechs Kupfertarsk wollte sie haben.

Ich kramte in meinen Geldbeutel und ganz beiläufig fragte ich ich sie, ob sie weiß ob der Hauptmann der Wachen in der Stadt sei ich müsste ihn dringend sprechen weil ich mich über den Bearbeitungsstand meiner Anzeige gegen diesen Arsch von Dorian erkundigen will. Ja ich wählte bewusst diese etwas harte Formulierung. Ihre wütende Reaktion, die Ohrfeige die ich mir fast einfing, bestätigten meine Information das er tot und sie tatsächlich seine Gefährtin gewesen sein muss. Zwar sagte sie dann nur kühl, bemüht sich nichts anmerken zu lassen, das ich mich in der Zitadelle erkundigen soll aber das interessierte mich nun schon nicht mehr. Ohne ihre Aufforderung zur Zitadelle zu gehen zu beachten, erzählte ich ihr warum ich wirklich hier bin. Das Dorian mir 8 Silbertarsk schuldete und das ich mich notfalls an sie halten werde, wenn er nicht mehr zahlen kann.

Kurze Zeit herrschte Ruhe, sie erklärte dann das Dorians gesamtes Vermögen an seine Familie gegangen sei und sie davon nichts gesehen habe. Das war natürlich ein herber Rückschlag für mich, doch ich hatte diese Frau unterschätzt, denn sie sprach weiter, das sie um das Andenken ihres Gefährten zu bewahren, seine Schulden begleichen will und wenn es das Letzte wäre was sie für ihn tun kann. Ich war erstaunt über ihre Reaktion, trotzdem nahm ich das Geld und gab ihr auch den Lohn für die Behandlung. Eigentlich wollte ich noch wegen einer anderen Sache mit ihr verhandeln aber als ich sie bebend da stehen sah, mit den Tränen kämpfend überkam mich entgegen meiner sonstigen Gewohnheit doch so etwas wie Mitleid. Was konnte diese Frau dafür das ihr Gefährte diese Schulden hinterlassen hatte? Fast hätte ich es gewagt und sie berührt, im letzten Augenblick zog ich meine Hand zurück aber ich sagte zu ihr, das ich die Anzeige zurückziehe und ihr Gefährte in Ehren ruhen könne, bat sie aber auch um Verständnis dafür das ich nur meinen Job erledige.

Ich sah das es keinen Sinn machte wegen der anderen Sache noch bei ihr vorzusprechen, zu aufgewühlt war sie. Ich verabschiedete mich von ihr und ging in den Feuerkrug, dort half, so wie ich das vorhin mitbekommen hatte, ihre Kajira aus. Von ihr ließ ich mir einen Paga bringen, dann schickte ich sie zu ihrer Herrin, ich war mir sicher das diese jetzt jemanden brauchte der sich um sie kümmerte. Ich selber ging, nachdem ich den Paga hintergestürzt hatte, um 8 Silbertarsk reicher, auf mein Schiff zurück.

GR

Freitag, 17. Februar 2012

Schon wieder Ärger am Hals

Da denkt man, man kann mal ausschlafen und dann treibt es einen einfach so aus dem Bett. Na wenn die Priesterkönige es so wollten, dann steh ich eben auf, dacht ich so bei mir und schälte mich aus den Fellen. Gähnend warf ich mir eine Tunika über und ging in die Werkstatt wo Lu schon stand und die Glut neu entfachte. Die vom Schmiedefeuer natürlich! Sie hatte in den letzten Tagen gezeigt das sie ihren Platz wieder gefunden hatte, es war an der Zeit dem Rechnung zu tragen. Deshalb nahm ich Bündel mit das ich kaum in der Werkstatt angekommen, Lu in die Hand drückte. Sie schaute mich erstaunt und vor allem fragend an, doch mehr als ein "Pack es aus!" konnte ich vorerst nicht zu ihr sagen, denn wie so oft die letzten Tage wurde es unruhig vor der Schmiede.

Als ich das Tor öffnete sah ich nur noch eine der beide Ärztinnen in Richtung Herberge davon stieben. Hmm, wer nicht will der hat. Ich dreht mich um und dort stand immer noch Lu mit dem Camsik in der Hand und einem Gesichtsausdruck wie ne Boskkuh wenns donnert. "Hast du noch nie einen Camisk gesehen?" fragte ich sie "Oder willst du ewig diesen Sa-Tarna Sack tragen?" Sie konnte es immer noch nicht glauben, das der Camisk für sie war, erst als ich sie ausdrücklich aufforderte, ihn endlich anzuziehen wagte sie es den Sack ab und den Camsik überzustreifen. Kurz vergas sie sich nochmal und fiel mir förmlich um den Hals, nur mit Mühe konnte ich sie wieder von mir lösen. Dann ging ich wieder nach draußen. Es wurde auch Zeit, die Ärztin kam wieder angeflogen.


So aufgebracht wie sie wirkte dachte ich erst das mir eine entsprechende Ansprache drohte doch sie beruhigte sich doch recht schnell und wir sprachen lieber über geschäftliche Dinge. Sie packte nämlich eine Art Etui aus in dem sich viele kleine Messer befanden oder wie sie es nannte Skalpelle. Zum Glück hatte ich solche Dinger nicht zum ersten Mal in den Händen und hatte so ungefähr eine Ahnung wie man die behandeln musste. Ich versicherte ihr also das ich sie wieder scharf bekommen würde und verlangte genau wie bei den großen Messern, welche die Krieger Gladius nannten, 2 Kupfer pro Klinge. Gut die Klingen der Skalpelle waren nicht so groß aber es ist doch ein ziemliches gepfriemel.

Sie war einverstanden und zückte einen Beutel mit Münzen um gleich zu bezahlen. Leider war sie dabei ziemlich unachtsam und ein großer Teil des Inhaltes verstreute sich über den Boden vor der Schmiede. Deshalb wies ich Lu an die Münzen wieder vom Boden zu klauben und sie der Ärztin zurück zugeben. ein Vorhaben das sich als gar nicht so einfach erwies da die Lady mit ihren Roben einen Großteil des Bodens verdeckte. Schlussendlich schaffte sie es aber doch und ich bekam die 10 Kupfertarsk die mir zustanden. Dann rauschte sie auch schon davon, nicht ohne der Hausbauerin die eben aufgetaucht war noch einen vernichtenden Blick zu zuwerfen.

Ich wollte mich ja eigentlich um meinen Neuaufseher kümmern, konnte das aber nicht da ja die Hausbauerin dazwischen platzte, deshalb schickte ich wenigstens Lu zu ihm, mit der frisch gewaschenen Tunika und dem Auftrag sich auch um die restliche Schmutzwäsche des Nordmannes zu kümmern. Derweil unterhielt ich mich mit der Hausbauerin. Na ja, zumindest versuchte ich es. Sie erkundigte sich nach der Schmiede, wollte wissen ob sie mir oder der Stadt gehört. Als sie erfuhr das sie der Stadt gehört, fand sie das äußerst gut, rückte aber nicht damit heraus wie sie das meinte und was sie vorhat. Nach dem Erfahrungen mit der Auftragsvergabe für das neue Wohnhaus, schrillten natürlich bei mir sämtliche Alarmglocken.

Allerdings schrillten bei mir nicht nur die Alarmglocken, sondern wahrscheinlich brannte auch die eine oder andere Sicherung durch. Denn ich ging wütend auf sie zu und warnte sie, das ich, sollte sie meine Existenz, mein Gewerbe, mein Leben hier in Kasra auch nur ansatzweise gefährden genau das tun werde was mir die Sklavenhändlerin beim Stegfest vorgeschlagen hatte. Ich glaubte sie verstand mich schon, trotzdem rückte sie nicht mit der Sprache raus, sondern lieferte nur ein gekonntes Rückzugsgefecht. Ihr Glück das zu diesem Zeitpunkt der ehemalige Regent auftauchte und so ließ ich von ihr ab, ich hatte kein Interesse daran das es für meinen Ausraster irgend einen Zeugen gab.

Ihr Glück war auch das der Krieger mit ihr unter vier Augen reden wollte und so verschwand er mit ihr. Innerlich immer noch kochend vor Wut ging ich die paar Schritte zur Schmiede zurück und forderte Lu auf mir die Kurt zu bringen. Vor Angst etwas falsch gemacht zu haben ging sie zitternd nach drinnen und überreichte mir kurz darauf die Kurt. Es war die Falsche, also scheuchte ich sie noch einmal rein. Im zweiten Anlauf brachte sie  mir die Richtige. Mit dieser ging ich zum Nordmann und schlug sie ihm zusammengerollt vor die Brust. "Hier nimm, dein neues Arbeitsgerät und dann komm mit!" fuhr ich ihn an und lief auch schon los in Richtung Mine. Im Untergrund von Kasra angekommen zeigte ich ihm seinen künftigen Arbeitsplatz zwischen den Erzstollen und der Eisengießerei.

Wieder am Tageslicht wollte der Nordmann von mir noch wissen wie er denn dieses aufgeregt gelbe Etwas in die Felle bekommen könnte. Da ich davon ausging das er die Hausbauerin meinte, riet ich ihm davon ab, denn so schwer wie es mir bei dieser Person auch fallen würde, müsste ich ihr doch beistehen wenn er sich gegen ihren Willen an ihr vergreift. Aber da hatte ich ihn wohl falsch verstanden, er wollt sie ja nicht versklaven er erhoffte sich viel mehr Tipps wie man diese Frau verführen könnte damit sie freiwillig in seine Felle schlüpft. Doch da sah ich schwarz, gegen diese Frau war die Tahari ein nasser Schwamm. Trotzdem wünschte ich ihm viel Glück und überließ ihn dann sich selber, ich hatte anderweitig noch was zu erledigen.

GR

Donnerstag, 16. Februar 2012

Demnächst stinkender Fisch in Kasra

Ich wurde wach weil es vor der Schmiede rumorte, darum jagte ich Lu hoch und vor allem nach draußen um nachzuschauen was da los ist. Es war der Typ von Gestern, nicht unbedingt ansehnlicher als am Tag zuvor und der Eimer toter Fische den er bei sich hatte matte seinen Anblick auch nicht erträglicher. Aber wenigstens hatte er Wort gehalten. Es waren die mir versprochenen Fische, als zusätzliche Gegenleistung dafür das ich ihm das Collar abgenommen hatte. Dummerweise hatte er sie im verdreckten Hafenbecken gefangen anstatt sich ein paar Schritte Flussaufwärts zu begeben, wie es jeder vernünftige Mann getan hätte, wahrscheinlich hatte ihm die Sonne in der Tahari doch stärker zugesetzt als er glauben mochte. Zwar meinte er dort wo er zu Hause wäre, ist das Hafenbecken sauber aber wenn hier die Exkremente der Galeerensklaven drin schwimmen sollte man das sehen bevor man seine Angel auswirft.


Egal, ich sah mir die Fische etwas genauer an, sie machten trotz allem einen vernünftigen Eindruck. Ich nahm sie also an, bzw er durfte sie noch behalten. Eigentlich war ja mal vom Trocknen die Rede gewesen aber jetzt wollte er sie vergraben und sie so zu einer nordischen Spezialität verarbeiten, ich lass mich mal überraschen. Seine Aktion den Fisch auszunehmen und die rohe Leber gleich zu verspeisen waren dabei auch nicht gerade vertrauensbildene Maßnahmen und führten dazu das Lu den Baum mit ihrem halb verdauten Sklavenbrei fütterte. Da die Zubereitung seine Spezialität bis zu drei Hand dauern soll, stand jetzt das Problem an, was machen das er bis dahin nicht selber verhungert ist. Am sinnvollsten hielt ich es ihm Arbeit in der Mine anzubieten. Drei Kupfer am Tag als Bezahlung, jeden Tag Sa-Tarna-Brei mit Fisch als Verpflegung und dazu eine Kurt als Arbeitsmittel, das war es was ich ihm bieten konnte.

Als Alternative stand ja nur noch das er die Bauernhöfe der Gegend abklappert um sich dort als Knecht zu verdingen, das diese verdreckte Etwas den Feuerkrug führen könnte traute ich ihm nun wirklich nicht zu. Er nahm die Stelle in der Mine an und hoffte das er so reich wird um zurück in den Norden reisen zu können. Das glaubte ich zwar nicht, also das er reich wird, er kennt das teuere Pflaster von Kasra ja nicht, ich ließ ihn dann aber in seinem Glauben. Während Lu sich nun angewidert daran machte seine verdreckte Tunika zu waschen, vergrub er die Fische hinter der Schmiede. Vorher hielt er mir noch einen Vortrag das man aufpassen müsse, das die Sleens von dem Gestank nicht angezogen werden und die Fische ausgraben.


Meinen Einwand das ich nichts Stinkendes will und er mir eine Delikatesse versprochen hatte, wischte er mit der Bemerkung weg, das Käse ja auch stinkt und alle Welt ihn gerne isst. Wieder glaubte ich ihn, ich hoffe nur das ich das in drei Hand nicht bereuen werde. Seine Tunika wurde heute nicht mehr trocken, soll er doch zusehen wie er die Nacht nur in der Hose übersteht.

GR

Mittwoch, 15. Februar 2012

Zahnschmuck gegen Halsschmuck

Als ich zu mir kam, also genaugenommen eigentlich nur wach wurde, hörte ich das vor der Schmiede schon Bewegung war. Das schlussfolgerte ich vor allem daraus das sich Lu mit jemanden unterhielt. Diese Männerstimme die ihr antworte kam mir allerdings unbekannt vor. Ich schälte mich also aus den Fellen, warf mir eine Tunika über und schob mich nach draußen, wo mir Lu auch gleich von der Kundschaft berichtete. Er saß drüben vor dem Baum. Bevor ich mich aber um ihn kümmern konnte, sorgte ich dafür das Lu, den Camisk wieder gegen den Getreidesack tauschte. Wäre da nicht Kundschaft gewesen hätte ich sicher ganz anders reagiert. Nun ging ich aber zu dem Fremden rüber.

Er kam mir bekannt vor und ganz dunkel dämmerte es mir das ich ihn am Vortag auf meinem Weg zum Rat ganz kurz gesehen haben könnte. Er war schwer einzuschätzen, sah ziemlich heruntergekommen und dreckig aus, die Bekleidung zerrissen und um den Hals ein Tuch. Ich konnte mir schlecht vorstellen das er etwas besaß womit er meine Dienste bezahlen könnte, trotzdem sprach ich ihn an. Er sprach davon das er einen Auftrag für mich hätte, einen etwas schwierigeren, komplizierten Auftrag oder so ähnlich drückte er sich aus. Mit seinem Sprachfehler konnte ich ihm nicht immer ganz folgen. Als Bezahlung bot er mir ein kleines Stück Kupfer auf dem sich ein winziger Edelstein befand. Es haftete etwas Blut daran, soweit ich das erkennen konnte, möglich das es so etwas wie eine Zahnkrone gewesen war.


Mir war immer noch nicht ganz klar was er von mir wollte aber reden wollte er hier draußen nicht, er bestand darauf das wir das Gespräch in der Schmiede fortsetzten. Keine Ahnung warum er sich so hatte aber ich ging auf seine Bitte ein. Drinnen sprach er nochmal davon das er nur dieses Kupfer-Edelstein-Dingens hätte um mich zu bezahlen und ich soll es dafür machen oder er würde sich jemand anderes suchen den er dafür engagiert. Ich wusste immer noch nicht was er von mir wollte. Auch das er seine Hand an die Axt legte machte die ganze Sache nicht deutlicher, doch als er das Tuch vom Hals zog, war mir klar um was es ging.

Er trug ein Collar! Ein hämisches Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen und ich fragte ihm warum ich ihm den Halsreif abnehmen sollte, genauso gut könnte ich ihn auch zu den anderen männlichen Sklaven in die Erzmine werfen lassen. Er wirkte aufgebracht und auch wenn die Aufregung seinen Sprachfehler noch verstärkte so glaubte ich doch zu verstehen das er gehen wollte. Ich hielt ihn auf und wollte wissen was er mir den stattdessen noch so bieten könnte, damit ich ihm helfe. Viel kam aber nicht bei rum. Es stellte sich heraus das er töten konnte und Toten die Zähne ziehen, daher kam nämlich dieses kleine Schmuckstück, und außerdem war er wohl in der Lage schwere Gegenstände zu schleppen. Das war nicht viel, trotzdem entschloss ich mich ihm zu helfen, mochten die Priesterkönige wissen warum.

Ich versicherte mich erst ob er auch kein Brandzeichen trug und als er anbot mir auch noch ein paar Fische zu fangen, sagte ich ihm das ich ihn von dem Collar erlösen würde. Lu, die seitdem der Fremde nach der Axt gegriffen hatte, aufgeregt in der Tür stand um sofort Hilfe zu holen falls dieser durchdreht, gab ich ein Zeichen sich zu beruhigen und stattdessen das von mir benötigte Werkzeug zu bringen. Nach einer auch für den Fremden sicher schmerzhaften Prozedur, zumindest machte er zeitweilig einen ziemlich benommenen Eindruck, hatte ich das Collar offen und nahm es ihm ab.

Ziemlich überschwänglich dankte er mir, versprach am nächsten Tag den Fisch vorbei zubringen und warf mir die blutige Zahnkrone zu. Ich nahm ihn beim Wort, riet ihm aber, da ich Nordmännern nicht besonders traue und er war einer, wie ich mittlerweile wusste, sich morgen nicht zu verspäten sonst würde ich ihm einen hungrigen Sleen nachjagen. Den ich zwar nicht habe aber das weiß der ja nicht.

GR

Dienstag, 14. Februar 2012

Mobile Version vom Blog freigeschalten

Nachdem ich mich zwei lange Jahre mit einem Symbian-Smartphone von Nokia rumgeärgert habe, ok alles was ein Handy heutzutage können muss, konnte es ganz gut aber wehe man wollte auf das Internet zugreifen, habe ich mir dieser Tage mal was ordentliches zugelegt. Nein kein iPhone, man muss ja nicht mit dem Strom schwimmen und jeden Hype mitmachen. Ein Android isses! Und weil man da im Gegensatz zum Nokia auch ohne Lesebrille was erkennt wenn man das Internet nutzt, die Bedienung auch deutlich einfacher ist und ein paar andere Dinge dabei sind die mich begeistern, haben ich mir vor ein paar Tagen mal angeschaut wie mein Blog auf dem Smartphone aussieht.

So richtig toll war das natürlich noch nicht aber schon mal um Längen besser als auf den Nokia. Darum habe ich mal in den Tiefen der Einstellmöglichkeiten des Blog gekramt und hab tatsächlich was gefunden. Man kann dem Blog sagen das, wenn einer mit einen Mobilgerät ankommt er nicht die gute alte Desktopvariante ausliefert, sondern eine für diese Geräte optimierte Version. Genau diese Version hab ich vor einigen Tagen freigeschalten. Der eine oder andere hat es vielleicht schon bemerkt. Für die, die zu faul sind die Adresse in ihr Smartphone einzutippen hab ich hier noch was. Einfach einmal am heimischen PC den Barcode mit der entsprechenden App scannen und dann als Favorit im Browser ablegen.



GR

Sie ist weg....

.... die Regentin! Zumindest hat es den Anschein. Gestern war turnusmäßig Rat und nicht nur das, sondern auch der erste Rat unter neuer weiblicher Führung. Langsam füllte sich der Saal und alle warteten das es endlich losgehen würde. Nur fehlte halt die Hauptperson, die Regentin ihres Zeichens. Langsam machte sich Unruhe breit. Zumal auch einer ihrer Leibwächter da war und aussagte das er auch nicht wisse wo sie ist, er sei sich nur sicher das sie die Stadt nicht verlassen wollte. Nach einigen hin und her ging der vormalige Regent nachschauen ob sie sich in ihren Räumlichkeiten befindet.


Nach längeren Warten tauchte er wieder auf und berichtete dem Rat, das er ihre Zimmer leer vorgefunden hätte, die Türen standen weit offen und nicht nur das die Regentin nicht da sei auch alle Möbel seien verschwunden. Das verstärkte die Unruhe im Saal zusehends und gab Anlass zu den wildesten Spekulationen. Eins wurde dem Rat schnell klar, Kasra war im Moment weites gehend handlungsunfähig. Nicht nur das die Regentin scheinbar verschwunden war, nein sie hatte in ihrer kurzen Amtszeit auch noch keinen Stellvertreter benannt. Dazu kam, das keiner wusste was wirklich los war, selbst ihre Leibwache tappte im Dunkeln. War sie bloß neue Möbel kaufen, war sie geflohen oder gar einem Anschlag ihrer Gegner zum Opfer gefallen?

Wie auch immer, da die erste Möglichkeit zuverlässig ausgeschlossen werden konnte, war der Rat gefordert dafür zu sorgen die Stadt wieder handlungsfähig zu machen. Nach der Einsetzung eines Suchkommandos der Kriegerkaste stand die Installation eines Ubars nur kurz zur Debatte, der Rat entschied sich dann doch für die demokratischere und vor allem verfassungskonformere Lösung. Diese sieht nämlich vor das, sollten Regent und Stellvertreter, aus welchen Gründen auch immer, ihr Amt nicht ausüben können, der oberste Schriftgelehrte die Amtsgeschäfte des Regenten führt. Und zwar solange bis der gewählte Regent es wieder selber ausüben kann oder die turnusmäßigen Neuwahlen anstehen.

Somit war jetzt Ignatius Regent. Das Problem dabei, er weiß es noch nicht! Wichtige Amtsgeschäfte hielten ihn gestern davon ab an der Ratssitzung teilzunehmen. Mit diesen beiden Entscheidungen, Suche nach der Regentin und der Benennung von Ignatius als Interimsregent, vertagte sich der Rat.

GR

Montag, 13. Februar 2012

Musik und Geschäfte

 Der letzte Tag des Festes und wieder war ich viel zu spät, so das die Wettkämpfe im Schlammcatchen und Faustkampf an mir vorbei gegangen waren. Blieb nur noch das Konzert der Sängerin aus Lydius. Auf den Weg dorthin traf ich einen mir bekannten Rarius. Allerdings keinen aus Jorts sondern dieser war aus Kasra und seines Zeichens Hauptmann dort. Keine Ahnung was er hier wollte, das Fest allein konnte es nicht sein denn er ließ sich für eine ganze Hand hier einquartieren, wie ich später noch erfuhr. Irgendwann gelang es mir diesen Rarius abzupassen und ein paar geschäftliche Worte mit ihm zu reden. Immerhin war er es bei dem ich damals die Anzeige gegen einen anderen Rarius aus Kasra aufgegeben hatte. Dieser schuldete mir ganze 8 Silbertarsk und die wollte ich immer noch wiederhaben.

Der Krieger war tot. Das war die schlechte Nachricht, die Gute war, bevor er verstarb war er eine Gefährtenschaft mit einer Ärztin aus Kasra eingegangen. Da er wohl keine näheren Angehörigen hatte, soll diese wohl auch sein gesamtes Vermögen bekommen haben. Das klang einfach zu gut um wahr zu sein und tatsächlich gab es auch einen Haken. Selbiger Ärztin waren die Praxisräume niedergebrannt und ein großer Teil ihres Vermögens als auch ihres Erbes waren in den Wiederaufbau geflossen. Es schien so als sollte ich mir nicht allzu viel Zeit mit meiner Reise nach Kasra lassen. Das Konzert ging zu Ende und ich ging meiner Wege. Eigentlich wollte ich ja in mein Haus und alles für die kommende Reise vorbereiten aber am Marktplatz traf ich noch auf Kin.


Er hatte gesehen das ich mich länger mit dem kasraer Krieger unterhalten hatte und wollte nun natürlich wissen ob ich dieser zu meinen Schuldnern gehört. Nein gehörte er natürlich nicht. Mir war schon klar das Kin das sicher in die Hände gespielt hätte wenn dem so wäre aber da musste ich ihm enttäuschen. Es ging um einen Dorian, erzählte ich ihm, zuletzt Feldmarschall in Kasra und jetzt tot. Dabei stellte sich heraus das Kin diesen Dorian kannte und das dieser Dorian etwas von ihm, seit dem Krieg Belnend gegen Kasra, in seinem Besitz hatte, was er gerne wieder hätte. Leider hat dieser Dorian ihm jede Herausforderung verwehrt und seine Gefährtin kann er ja nun schlecht zum Duell fordern. Er bot mir also an, wenn ich diesen Gegenstand bei meiner nächsten Reise nach Kasra besorgen könnte, würde er sich nicht lumpen lassen. Keine schlechte Idee und so schlug ich ein, die Reise nach Kasra würde sich also doppelt lohnen.

GR

Sonntag, 12. Februar 2012

Mal wieder Rudern

Doch nicht mit mir! Das Zarturnier war schon lange Geschichte, auch der Tanzwettbewerb war schon vorbei, als ich mich endlich von meinen Papieren losreißen konnte und mein kleines Kontor verließ um zu den Feierlichkeiten von Jorts zu gehen. Was noch blieb war das Ruderbootrennen und mir war klar ich beteilige mich nicht daran. Gerade waren meine Hände halbwegs verheilt von der Ruderei und dem Steineklopfen letzte Hand, da würde ich nicht schon wieder mir so etwas antun. Da half dann auch alles gut zureden des Kommandanten nicht. Außerdem war ich mit meinen Gedanken sowieso gerade ganz woanders. Ein paar der Besucher und Teilnehmer am Wettbewerb sahen den Typen, die uns letzte Hand verschleppt und ausgeraubt hatten, verdammt ähnlich. Entsprechend misstrauisch beobachtete ich diese Nordleute. Da aber die Stadtoberen sie scheinbar duldeten, hielt ich mich auch zurück um den Frieden des Festes nicht zu stören.


Wie gesagt zum Rudern konnte man mich nicht überreden aber als ein Starter gesucht wurde ließ ich mich doch breitschlagen. War ja eigentlich auch nicht so schwer vom Anlegesteg der Fähre ein paar Kommandos zur Startlinie hinüber zurufen. Anfangs ging auch noch alles gut, Arm hoch, schnell sinken lassen und dabei "Los!" brüllen war ja nun nicht so schwer. Das Ganze klappte bis zum Halbfinale auch recht gut, doch dann fing das Krächzen an und von dem versprochenen Paga war weit und breit nichts zu sehen, geschweige denn das ich mal ein paar Tropfen durch meine Kehle hätte rinnen lassen können. Also startete ich das erste Halbfinale mit einem heiseren Krächzen das nur entfernt an ein "Los!" erinnerte.

Wenigstens fiel Su das auf und sie stob los um Getränke zu holen. Bis zum zweitem Halbfinale schaffte sie es nicht ganz aber wenigstens kniete sie mit dem Paga neben mir als ich den Arm schon erhoben hatte um das Startzeichen zugeben. Völlig abgelenkt von diesem Anblick und die Aussicht auf einen Paga ließ ich meinen Arm sinken. Da das als Startzeichen gewertet werden konnte krächzte ich noch schnell ein "Los!" hinterher, dann endlich konnte ich den Paga meine geplagte Kehle hinunterlaufen lassen. Das Finale, was ausgerechnet zwei Nordleute unter sich ausmachten, konnte ich dann wieder mit halbwegs klarer Stimme starten.


Geschafft! Ich konnte nun noch den zweitem Paga in Ruhe genießen und dem Finale sowie der anschließenden Preisübergabe folgen, dann machte ich mich langsam auf und verschwand in Richtung meines Hauses. Ein letzter Paga noch dann sank ich in meine Felle.

GR

Samstag, 11. Februar 2012

Die Sklavenjagd

..... , der heutige Höhepunkt des Festes, war längst zu Ende als ich in Jorts eintraf aber das Fest selber war noch gut besucht. Ich mischte mich unters Volk und versuchte ein wenig Smalltalk zu halten. Es dauerte auch nicht lange bis mich eine der Kajirae ausfindig machte und fragte ob ich irgendwelche Wünsche hätte. Klar das ich welche hatte. Für den Anfang aber erstmal nur einen Paga. Asma, so hieß sie, fragte vorsichtshalber nochmal nach ob es der ohne Kopfschmerzen sein sollte und schon stiebte sie los. Wenige Ehn später hatte ich dann meinen gesunden Paga. Nun stand ich hier in einer Meute, durcheinander sprechender Freier, herumwuselnder Kajirae und mittendrin ein Sklave, der verzweifelt durch wiederholtes Rufen, versuchte Backwaren aus Lydius an den Mann, respektive die Frau zu bringen.

Doch langsam, es war doch schon ziemlich spät wo ich hier auftauchte, leerte sich der Platz und man konnte sogar sein eigenes Wort wieder verstehen. Asma, die Kajira des Kommandanten und meine momentane Pagabeauftragte kniete immer noch neben mir. Jetzt wo man sich wieder verständigen konnte, fragte ich sie was den aus meinem Tarskschinken geworden wäre, den ihr Herr mir letztens geschenkt hatte. Immerhin war ich mir nicht ganz sicher, ob mich nun eher die Feierlichkeiten  oder der Schinken nach Jorts Fähre gezogen hatten. Der Schinken wäre fertig, erzählte sie mir, sie müsse nur noch ihren Herrn fragen ob sie ihn mir schon bringen dürfe. Durfte sie zum Glück und weil sie den Schinken nun einmal so anmutig vor sich her trug, durfte sie diesen dann auch gleich in mein Haus bringen.


Ich folgte ihr bzw dem Duft der von ihr ausströmte. Nein nicht dem Duft des Sklavenparfüms, das sie eventuell trug, nein dem Geruch eines frisch geräucherten Schinkens war es, dem ich wie hypnotisiert folgte. Im Haus ließ ich sie den Schinken auf dem Tisch ablegen und aus den Reptuch wickeln, dann gab ich ihr ein Messer, damit sie ein Scheibe abschneiden konnte. Hauchfein geschnitten drehte sie die Scheibe zu einem Röllchen zusammen und gab es mir. Ich roch noch einmal dran dann hielt ich ihr das Schinkenröllchen vor den Mund. Sie sollte kosten, nicht das ich Angst hätte das der Schinken vergiftet oder verdorben war, nein das ganz bestimmt nicht. Ich wollte von ihr nur wissen ob er gelungen war, ob er so schmeckte wie er roch.

"Beis ab und sage mir ob du es wagen würdest mir diesen Schinken anzubieten!" befahl ich ihr. Sie biss herzhaft zu und an ihrem genüsslichen kauen merkte ich schon das er schmecken wird, andererseits war es für sie ja auch was besonderes, mal was anderes als immer nur Sklavenbrei. Als sie fertig war mit kauen, bestätigte sie meine Vermutung und sagte, das sie mir diesen Schinken anbieten würde. Gut, ich aß den Rest der Schinkenscheibe und mein Gaumen bestätigte ihre Aussage, er war wirklich gut. Asma schickte ich dann zu ihren Herrn zurück und ließ ihm ausrichten das ich mit dem Schinken sehr zufrieden bin. Ich selber gönnte mir dann noch die eine oder andere Scheibe. Was gibt es besseres als einen Schinken der frisch aus dem Rauch gekommen ist?

GR

Freitag, 10. Februar 2012

Stegfest

Heute sollte das Stegfest sein, also hinten bei den Bauern. Klar wollte ich hingehen, vielleicht bot sich ja auch die Gelegenheit entweder etwas über die Stimmung in Kasra zu erfahren bzw eben die Möglichkeit etwas Stimmung zu machen und den einen oder anderen zu überzeugen das es mit einer Regentin nicht weitergehen kann. Doch erstmal lieferte ich dem ehemaligen Regenten sein aufgehübschtes und überarbeitetes Gladius aus. Bei der Gelegenheit informierte ich ihn auch was ich in Erfahrung gebracht hatte. Die Leibwächtergeschichte und so. Dabei musste ich aber hören das er schon mit dem Leibwächter aneinander geraten war, also schon Bescheid wusste. Das spielte mir natürlich in die Karten und so unterbreitete ich ihm auch noch meine Arer Verschwörungstheorien. Er spielte das natürlich herunter, der Hinweis das die Regentin aber schon die ersten ihrer eigenen Wähler verärgert hatte interessierte ihn dann schon.

Er wollte das Thema aber für diesen Abend begraben und lieber zum Stegfest gehen. Gut das hatte ich ja auch vor. Lu erlaubte ich ausnahmsweise etwas anderes anzuziehen als ihren Sa-Tarna Sack und dann ging es auch schon los. Es ging zum Nordtor raus, über den Vulkan, irgendwie die Strecke lang wo mal eine Straße zum Dorf entstehen sollte, doch brauchen wir die wirklich? Wegen einen Fest im Jahr? Egal, wir kamen auch so an. Der Steg war schon gut gefüllt als wir eintrafen und man lud uns gleich ein am reichhaltigen Buffet zuzulangen. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und schickte Lu mir einen Teller mit Köstlichkeiten zusammenzustellen. Allerdings mit den ausdrücklichen Hinweis "Kein Fisch!". Dann schlug ich mir den Bauch voll. Noch ein Paga dazu, so konnte man sich den Abend gefallen lassen.


Während ich aß und trank schaute ich mich um. Ich hoffte die Regentin zu sehen. Na ja eigentlich hoffte ich das genaue Gegenteil! Ihre Abwesenheit würde sehr gut zu den vorangegangenen Geschehnissen passen. Und so war es auch, die Regentin tauchte den ganzen Abend nicht auf. Wie groß musste ihre Angst sein, selbst vor den Leuten die sie gewählt hatten, das sie die Nähe des Volkes mied und eine gute Gelegenheit verstreichen ließ um auf schönes Wetter zu machen. Mir sollte es recht sein! Bevor ich mich aber darüber auslassen konnte, musste ich mich erst noch um Lu kümmern. Diese schien zu glauben nur weil sie heute nicht den Sack tragen musste, nur weil ich ihr was von dem Essen abgab, das alles wieder so sei wie früher. Doch da hatte sie sich getäuscht! Damit sie das begriff schickte ich sie zurück in die Schmiede.

Danach mischte ich mich wieder unter die Leute. Aly kümmerte sich jetzt um mich, wobei das kümmern eigentlich nur darin bestand das sie mir schnell genug neuen Paga bringen musste. Und das musste sein. Mir war heute danach mich zu betrinken. Zu fortgeschrittener Stunde, Kasras Silhouette war am anderen Ufer nur schemenhaft im Licht der drei Monde zu sehen, brachte ich einen Toast auf eine dem Untergang geweihte Stadt aus. Das ließ einige hellhörig werden. Die Baumeisterin, also die Andere, die die nicht Regentin geworden war, besaß sogar die Dreistigkeit zu behaupten das Kasra unter der Führung der neuen Regentin groß werden würde, vielleicht sogar größer als Ar.

Größer als Ar? Das ich nicht lache! Ja Kasra wird groß werden, der Aschehaufen der zurückbleibt wird deutlich größer sein als der von Koroba als die Priesterkönige diese Stadt zerstörten. Doch das wollte natürlich keiner hören. Für mich war Kasra verwunschen, hatte die Gunst der Priesterkönige verloren, wie sonst konnten sie zulassen was hier passiert. Meine Nachbarin, wollte wohl zurück und beorderte diese Aly zu ihr, als Ausgleich wollte sie mir die Baumeisterin dalassen. Ich winkte ab, hatte ich doch kein passendes Halseisen dabei, das die Umstehenden jetzt lautstark mutmaßten welchen Halsumfang sie haben könnte, half mir dabei auch nicht weiter.

Der Steg leerte sich langsam, die Baumeisterin war schon lange abgerauscht und auch ich trank meinen Paga aus um zugehen. Den Becher feuerte ich wütend in den Fayheen. Das rief den Imkereikäsekapitän auf den Plan der für diesen blöden Becher fünf Kupfer forderte. Das konnte er vergessen, seit wann kostet ein Becher mehr als das Getränk. Da musste er sich schon einen anderen Dummen suchen, dieser Frauenwähler! Ich wankte zurück nach Kasra, über den Schädel den ich am nächsten Tag haben werde, machte ich mir jetzt noch keine Gedanken.

GR

Donnerstag, 9. Februar 2012

Sie hat Angst.....

.... die neue Regentin. Nicht nur das sie sich dem Druck eines Kaiilatreibers beugt und Kasra buchstäblich an die Oase der 4 Palmen verkauft hat, nein sie hat auch Angst vor ihren eigenen Volk, vor den Menschen von Kasra. Vor denen die sie gewählt haben! Wie anders ist es zu erklären das sie schon am zweiten Tag ihrer Regentschaft Leibwächter anheuert, eine Maßnahme zu der vor ihr noch kein Regent greifen musste. Leibwächter die sie in Kasra beschützen sollen. Und damit nicht genug, anstatt auf das heimsteintreue Heer von Kasra zurückzugreifen, heuerte sie einen oder mehrere dieser Söldner aus Ar an. Was hat sie vor? Will sie Kasra endgültig an die Wüstenvölker verkaufen?


Woher ich das alles weiß? Nun man muss nur eins und eins zusammen zählen, sich ein bisschen umhören. Dann erfährt man das sogar ein Suchdienst eingerichtet wurde, das es Kajirae gab die damit beauftragt wurden, darauf zu achten das die Regentin noch am Leben ist, ist ja nicht so auffällig wie wenn ihr die ganze Zeit ein Söldner hinterherrennt. Die außerdem, wenn sie glauben das die Regentin verschwunden ist sofort die Söldner informieren sollen. Wohlgemerkt die Söldner aus Ar, nicht Kasras Wachen. So machen natürlich auch andere Beobachtungen Sinn. Zum Beispiel diese wo ich hörte wie wenige Tage vor der Wahl sich einer der Arer Söldner gegenüber der Baumeisterin lautstark ausließ wie schwach und weich doch der alte Regent sei. Damals habe ich dem keine Bedeutung beigemessen aber jetzt?

Sicher haben die damals schon diesen Pakt geschmiedet! Vielleicht geht es auch gar nicht um die Wüstenvölker, vielleicht will sie Kasra ja auch Ar unterwerfen. War sie nicht erst in Ar und ist dort von einer einfachen Wirtin zur Baumeisterin aufgestiegen? Ist das jetzt der Tribut den sie zahlen muss oder auch zahlen will nur um ihren gesellschaftlichen Aufstieg zu fördern? Wirft sie Kasra Ar zum Fraße vor? Ich will gar nicht weiter darüber nachdenken. Diese Entwicklungen miterleben zu müssen schmerzt schon mehr als genug. Ich hatte mich ziemlich in Rage geredet, wenn auch kaum einer da war außer einer Kajira, Kasras Bürger versteckten sich in ihren Häusern so schien es oder packten sie schon ihre Sachen um den Heimstein, über den so viel Schmach gebracht wurde zu verlassen?


Ratlos schaute ich über den Marktplatz. Wie durch einen Nebel hindurch hörte ich Dina fragen ob sie mir ein Ale bringen darf. Eine bessere Idee hatte ich auch nicht und so schleppte ich sie mit hinüber zum Feuerkrug. Als ich mein Ale in den Händen hielt beruhigte ich mich langsam wieder. Der erste Schluck verstärkte die Wirkung sogar noch etwas, doch dann traute ich meinen Augen nicht. Dina löschte einfach die Feuerschale und stieg auf den Tisch. Ich setzte das Ale ab und schaute sie fragend an. Viel zu sagen brauchte sie aber nicht, genau genommen sagte sie gar nichts, sondern ließ einfach ihren Körper sprechen, der sich in lasziven Bewegungen wand. Sämtlicher Ärger fiel von mir ab und ich schaute gebannt zu dem was sich da auf dem Tisch tat. Wie mechanisch trank ich mein Ale, das leere Horn glitt mir irgendwann aus den Händen und rollte über den Boden.


Ich drückte mich aus den Kissen hoch und setzte mich näher an den Tisch, meine Hände griffen nach der Sklavin die auf den Tisch tanzte und mittlerweile sämtliche Kleidung verloren hatte, doch immer wieder entzog sie sich spielerisch meinen Händen. irgendwann schloss sich meine Hand um ihr Fußgelenk, ich ließ sie nicht mehr los, meine Hände packten ihren erhitzten Körper und zogen sie vom Tisch. Sie hatte jetzt nur noch eine Aufgabe, mich den Mist dieses Tages für heute endgültig vergessen zu lassen.

GR

Mittwoch, 8. Februar 2012

Sie ist schwach......

.... die neue Regentin! Wie anders ist es zu erklären das es ihre erste Amtshandlung war tatsächlich sich und Kasra dem Diktat der Oase der 4 Palmen zu unterwerfen und ein Friedens- und Rechtsabkommen zu schließen. Als ob sich eine stolze Stadt wie Kasra vor einem Wüstendorf voller Kaiilatreiber fürchten müsste, als ob die wüssten was Rechtssprechung ist. Das war das Erste was mir gestern zu Ohren kam. Kann ein Tag schlechter beginnen? Wahrscheinlich nicht aber was passieren kann ist, das es so weiter geht. Und das tat er! Eigentlich stand heute die Handelsreise an um die Waffen zur Roten Hand zu schaffen, was ich dabei völlig verdrängt hatte war aber welche Krieger mich dabei begleiten sollten.

Mal abgesehen davon das der Eine gar nicht erst auftauchte, verschlechterte sich meine so schon nicht berauschende Laune noch weiter als ich sah wer mich begleiten sollte. Es war dieser wankelmütige Krieger der sich nicht entscheiden konnte wen er zum Regenten wählen sollte, schlimmer noch, mit seiner Stimmenthaltung verweigerte er seinem Kastenführer auch die Gefolgschaft, und dem sollte ich jetzt meine Waren und meine Sicherheit anvertrauen? Ich spuckte vor ihm aus und machte ihm mit ziemlich drastischen Worten klar was ich von ihm hielt. Lieber würde ich hier in Kasra verhungern als mit ihm die Reise anzutreten. Zum Glück blieb er sich treu und rannte nach ein paar belehrenden Worten einfach weg.


Puuuh, das war knapp, ich fürchtete schon das Schlimmste, waren mir doch ganz schön die Kaiilas durchgegangen. Lieber wand ich mich meiner Arbeit zu, so konnte man die Gedanken an den Schmach der Kasra gerade widerfuhr leichter verdrängen. Und zum Glück gab es auch Arbeit, während die Baumeisterkaste versuchte mich übers Ohr zu hauen, mich auszubeuten, trudelten heute schon wieder die ersten Aufträge der roten Kaste ein. Ich kümmerte mich also um die Waffen der Krieger und lauschte mit einem halben Ohr ihren Gesprächen. Was da an Worten zu mir drang war schon mehr geeignet mir den Tag etwas zu erhellen. So sollen schon Truppen bereit stehen um die Gewählte samst ihrer Getreuen zu verhaften um die gewohnte Ordnung wieder herzustellen.

Als die Krieger gegangen waren trat ich wieder vor die Schmiede und ließ mir das eben Gehörte nochmal durch den Kopf gehen. Das klang einfach zu gut. Die Aussicht das Kasra bald wieder unter der Herrschaft der Männer stehen würde war einfach zu verlockend. Leider dauerte es nicht lange und meine Laune trübte sich wieder ein. Ich hatte gerade ein Gespräch mit dem Blaukastigen angefangen, der sich seit neuestem in Kasra rumtrieb, später kam auch noch meine Nachbarin dazu und es hatte den Anschein das es eine ganz entspannende Unterhaltung werden sollte. Doch so kann man sich täuschen! Es dauerte nicht lange und die Regentin tauchte auf, zum Glück verschwand sie kurz darauf mit der Sklavenhändlerin in deren Haus, für mich war der Tag gelaufen.

GR

Dienstag, 7. Februar 2012

Regentenwahl - OOC

Da ich gestern Abend schon das Gefühl hatte das einige der Meinung waren das ich mir den Ausgang der Wahl OOC zu sehr zu Herzen nehmen würde und der heutige Blogpost diesen Eindruck noch verstärken könnte, noch ein paar erklärende Worte von mir.

Mir ist es OOC eigentlich völlig egal wer Kasra regiert. Die Rolle des Regenten ist für mich eine Rolle wie jede andere auch. Ich messe ihr keine besondere Bedeutung zu außer der, das sie zwingend besetzt sein sollte, weil sonst das RP in der Stadt auf Dauer unglaubwürdig wird. Wer also die Rolle des Regenten spielen will soll sich gerne IC darum bewerben aber nicht von  mir erwarten das ich auf Grund irgendwelcher OOC Überlegungen für ihn stimme. OOC sollte da eigentlich keine Rolle spielen, sondern die Entscheidung so fallen wie sich die Spielfigur entscheiden würde. Das man keine Stimme abgibt weil man sich nicht zwischen seiner IC und OOC Meinung entscheiden kann, finde ich dann schon, na zumindest bemerkenswert.

Warum hat nun der Schmied so gestimmt wie er gestimmt hat und warum verhält er sich auch weiter sehr abweisend bis aggressiv? Nun der entscheidende Punkt ist natürlich er ist ein Mann, ein goreanischer Mann wohlgemerkt und als dieser wird er sich nicht freiwillig einer Frau unterordnen. Eine freie Frau ehren und achten, ok aber sie darin unterstützen der mächtigste Mensch in einer Stadt zu werden? Das ganz bestimmt nicht! Dafür gebe es nur einen Grund, das man sie als Marionette einsetzt und die Männer im Hintergrund die Fäden ziehen, so wie es in Corcyros der Fall war. Doch danach sieht es nicht aus und ein einfacher Schmied käme eh nie in solch eine Situation.

Zweitens, wie im IC Post schon erwähnt ist die Baumeisterin eine die ihre angestammte Kaste verlassen hat. Nun kann ich persönlich irgendwo verstehen das man als Rollenspieler irgendwann an den Punkt kommt wo man sich zumindest teilweise neu erfinden will, für einen goreanischen Mann, ungebildet und von niederer Kaste ist so ein Wechsel suspekt und beeinflusst seine Entscheidung natürlich stark.

Drittens aber schon gar nicht mehr entscheidend, sondern den Entschluss des Schmiedes nur noch bestärkend, der Affront der anderen Baumeisterin ihm Gegenüber kurz vor der Wahl. Nennt es die Rache des kleinen Mannes aber warum soll er Eine wählen die einer Kaste angehört deren Mitglieder seine Existenzgrundlage angreifen. Dann wählt er als Schmied doch lieber Jemanden aus der roten Kaste wo er weiß das es wenigstens ab und zu ein Schwert zu schleifen gibt. Oder auch zwei oder drei!

GR

PS: Weil es gestern hieß die gewollte Ordnung der Priesterkönige verbietet nicht das eine Frau an der Spitze einer Stadt steht, sondern nur die niederen Kasten wären für das höchste Amt der Stadt nicht erlaubt. Das ist falsch! Der verbrecherischen Tatrix von Corcyros folgte, als sie gestürzt wurde, der Metallarbeiter Menicus als Administrator im höchsten Amt der Stadt. Band 19 "Kajira auf Gor"

Regentenwahl

Heute sollte sie also sein, die Wahl des neuen Regenten. Klar war wie sie ausgehen würde, ich war mir sicher das an der Wiederwahl des bisherigen Regenten kein Weg vorbeiführen würde. Das hatte verschiedene Gründe, zum einem war die Gegenkandidatin eine Frau und zum andere ein Emporkömmling, eine die ihre Kaste gewechselt hat und jetzt als Baumeisterin durch die Stadt wedelt. Etwas was einfach unvorstellbar ist für mich. Wie soll so Eine die Stadt vernünftig regieren? Eine die es fertig brachte ihrer Kaste den Rücken zu kehren, wer konnte garantieren das sie selbiges nicht auch mit ihren Heimstein tat? Zumal die letzten Ehn vor der Wahl mir ein Erlebnis bescherte was mich in meinem Entschluss für den Krieger zu stimmen noch bestärkten.

Hatte ich schon erwähnt das sich neben meiner Werkstatt neuerdings eine Baustelle befand? Hatte ich schon! Wie der Zufall es wollte inspizierte die andere Baumeisterin, die Hochnäsige aus Ar, eben jene Baustelle und fand aber nur eine Schmiererei am Bauzaun, wegen der wir dann ins Gespräch kamen. Allerdings wusste ich nicht wer diese verzapft hatte, interessiert mich auch nicht und außerdem hab ich besseres zu tun als auf die Baustelle aufzupassen. Wo ich sie aber einmal bei mir stehen hatte, nutzte ich die Gelegenheit und wollt von ihr wissen wie es dann mit dem Nachschub an eventuelle nötigen Werkzeugen und Gerätschaften für den reibungslosen Baubetrieb aussehen würde.

Die Antwort war sinngemäß, nur wenn ich unter den Bedingungen eines Rahmenvertrages, was immer das auch ist, liefern würde, würde man bei mir kaufen, ansonsten eben nicht. Für mich hieß das, wenn ich mich nicht deren Preisdiktat unterwerfen würde, kauft man eben bei Heimsteinfremden. Ich bohrte noch ein wenig nach aber sie tat nichts, was diese Aussage abschwächen tat. Dafür besaß sie aber die Frechheit, von mir zu verlangen das ich meine Stimme bei der Regentenwahl der Frau aus ihrer Kaste geben sollte. Für wie bescheuert hielt die mich denn? Erst dieser Versuch der Erpressung, dann die Drohung bei Heimsteinfremden zu kaufen und nun sollte ich für eine aus der gelben Kaste stimmen? Nein jetzt erst recht für den Roten, die Kriegerkaste war zur Zeit die einzige mit deren Angehörigen ich noch ab und zu Geschäfte machen konnte.

Es war Zeit zum Ratssaal zu gehen. Ich war zwar fast einer der Ersten aber so nach und nach füllte sich der Raum. Ich nutzte die Gelegenheit und erzählte genüsslich von meinem Erlebnis der besonderen Art mit der Baumeisterkaste. Vielleicht konnte ich ja den Einen oder Anderen so noch ein wenig beeinflussen. Zumindest erreichte ich aber ein wenig Aufmerksamkeit und Verwunderung. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste war, das die Wahl schon verloren war, bzw nicht in meinem Sinne ausgehen würde. Doch noch war ich zuversichtlich. Mit jeder abgegeben Stimme sank diese Zuversicht aber, selbst gestandene Männer stimmten für die Baumeisterin und als sich dann sogar Krieger der Stimme enthielten oder gar nicht erst zur Wahl erschienen war die Niederlage des bisherigen Regenten besiegelt.


Die Anhänger der Baumeisterin brachen in Jubel aus und feierten sie als Gewinnerin, doch ich fand das es an diesem Tag nichts zu feiern gab, es gab keine Gewinner sondern nur Verlierer. Kasra hatte sich zum Gespött von ganz Gor gemacht, da es sich freiwillig unter tatkräftige Hilfe der kasraer Männer unter die Herrschaft einer Frau begeben hatte. Entsprechend laut tat ich meinen Unmut kund, es war wohl Zeit die Gussformen für die Silbermasken anzufertigen. Zumindest hatte ich aber noch soviel Anstand ohne zu stören der Vereidigungszeremonie der Regentin beizuwohnen. Dann musste ich nur noch raus, in der Schmiede lag noch genug Eisen rum das darauf wartete das ich mich daran abreagierte.


Einige Zeit später, nach dem ich etwas heruntergekommen war, ging ich dann doch noch zu dem Gelage im Feuerkrug. Nicht das ich der Meinung war, das es was zu feiern gebe, nein das ganz und gar nicht aber ein Grund sich zu besaufen, den gab es für wahr. Und wie geht besaufen am besten? Genau, auf anderer Leute Kosten! Da meine Laune eh schon im Keller war, verzichtete ich sogar auf mein geliebtes Ale und füllte mich ganz im Gegensatz zu meiner sonstigen Gewohnheit mit besten Paga in übergroßen Gefäßen ab.

GR

Montag, 6. Februar 2012

Blasen

Irgendwie hatte ich es schon bereut ohne Kajira nach Jorts gereist zu sein, andererseits, wer weiß ob ich die nach dem gestrigen Tag denn noch besessen hätte. Jedenfalls war es mühsam mit Händen voller Blasen, sich anzuziehen. Rudern und Hämmern ist eben nicht meins. Schreiben ging auch nicht so richtig also blieb nur noch eins. Mit Paga besaufen! Auf ins Gasthaus also! Am Brunnen legte ich einen Zwischenstopp ein. Stand doch dort ein Typ rum der aussah als wenn ihn seine Verbrecherkumpane gestern vergessen hätten. Ich legte mich mit ihm an, ok nur verbal, selbst wenn ich mit einem Gladius umgehen könnte, würde ich es heute nicht in der Hand halten können. Zum Glück, für wen auch immer von uns beiden, ging das ganze ziemlich glimpflich aus, da sich herausstellte, das er so etwas wie ein Schmied war und beim selbigen in Jorts aushalf.

Auf den Schreck brauchte ich nun wirklich einen Paga und ich warf mich, auf der Terrasse angekommen, auf eins der Kissen. Ich bestellte Paga und was gegen meine Blasen an den Händen. Zum Glück kam keiner auf die wahnwitzige Idee da drauf zu pinkeln. Nein es sollte tatsächlich eine Salbe geben. Doch zuerst wurde mir ein Paga gebracht, den ich mir mit spitzen Fingern zum Mund führte, den Becher zu umfassen ging einfach nicht. Während sich die anwesenden Schreiber gegenseitig den Kalana über die Roben gossen, machte sich die Kajira vom Schmied auf etwas Salbe zu besorgen. Tatsächlich war ihr Vorhaben von Erfolg gekrönt und kurze Zeit später tauchte sie mit einen kleinen Tiegel und zwei Tüchern wieder auf.


Ich hielt ihr meine Hände hin und ließ sie mir mit dem Zeug einschmieren, dann wickelte sie noch jeweils eins der Tücher herum und gut war. Nein war es nicht, denn nun konnte ich meine Finger auch nicht mehr bewegen und somit war erst recht Essig von wegen den Pagabecher anfassen. Dabei hatte ich den noch gar nicht ausgetrunken. Gut mit zwei Hände wäre es auch noch gegangen aber sind wir mal ehrlich das sieht dann schon ganz schön blöd aus. Zum Glück hatte die Kajira ja noch zwei gesunde Hände und so ließ ich mir von ihr den Paga einflößen. Das klappte so gut das ich mir gleich noch einen Zweiten bringen ließ.

Blöd nur das der Schmied, kaum das ich den zweiten Paga ausgetrunken hatte, sein Kajira wiederhaben wollte. Eine andere war nicht mehr da die mir was zu trinken bringen und vor allem einflößen konnte und so schlich ich mit meinem Salbentiegel in der Tasche und meinen verbundenen Händen noch eine Runde durch den Ort. Ich hatte ja vorhin gesehen das welche auf der Jagd und wohl auch erfolgreich gewesen waren. Also schaute ich bei den Schlächtern noch vorbei wie sie die Tiere ausnahmen. Das hatte zumindest den Vorteil das man mir ein größeres Stück Fleisch anbot, welches mir eine der Kajirae dann in mein Haus bringen sollte. Da ich am nächsten Tag aber abreisen musste und ich mit dem frischen Fleisch nicht viel anfangen konnte, bot man mir an das Fleisch zu räuchern, so das ich, wenn ich nächste Hand wieder da bin zumindest einen saftigen Schinken haben würde. Ich schlug ein, also hätte ich wenn ich mit meinen Händen gekonnt hätte, und so nahm diese Hand doch noch ein versöhnliches Ende.

GR