Freitag, 31. August 2012

Zahltag

Geweckt wurden bin ich mal wieder durch den Klang der Schwerter. Ich glaub ich werde eine Mietminderung beantragen, denn das was hier auf dem Trainingsgelände passiert, ist rein vom Geräuschpegel her, eine klare Beeinträchtigung meiner Lebensqualität. Wenigstens vorwarnen hätte man mich können das mindestens einmal pro Hand hinter meinem Haus trainiert wird. Noch schöner wäre es natürlich wenn man sich an dieses Einmal pro Hand halten würde, nein heute war schon der dritte Trainingstag diese Hand. Ich werde Su ein Lärmprotokoll führen lassen und Klage gegen die Stadt einreichen, wenigstens die Kosten für ein Hörgerät, welches ich im Alter auf Grund dieser Umstände wohl brauchen werde, sollten dabei herausspringen.

Jedenfalls machte auch das übliche Weckritual keinen Sinn, soviel Krach kann man ein fach nicht ausblenden und so beschränkte ich mich darauf das Su mir beim Ankleiden helfen durfte, wobei ich penibel darauf achtete, das sie keine Gelegenheit hatte sich zu weit vorzubeugen. Erstens kämpfte ich noch mit den Nachwirkungen des Sitztanzes von gestern Abend  und zweitens wie gesagt, war es viel zu laut für solcherlei Beschäftigung. Deswegen machte ich mich dann auch gleich auf in Richtung Gasthaus, dort würde es zumindest leiser sein und Su konnte für eine Stärkung sorgen, damit ich den nächsten Tanz überlebe.


Als ob die Krieger meine Nähe suchen würden, tauchten sie jetzt, wo ich im Gasthaus war, einer nach dem anderen auf. Wenigstens kämpften sie hier aber nicht, sondern beschränkten sich darauf lautstark ihre Getränke zu sich zu nehmen. Aber nicht nur die Krieger aus Jorts Fähre zog es ins Gasthaus, sondern kurze Zeit später tauchte auch noch eine Frau auf, in Begleitung eines weiteren Kriegers. Es war wie Kin mir glaubhaft versicherte, genau jene Frau die wir vor einigen Hand nach Hochburg geleitet hatten. Das roch nach Zahltag! Schließlich stand der zweite Teill unseres Lohnes noch aus. Sie hatte uns zwar die eine Hälfte bei Abreise gezahlt und wollte die andere Hälfte nach Ankunft in Hochburg begleichen, doch dies ist nie passiert.

Kin drückte sich etwas unglücklich mit seiner Forderung nach Zinsen aus und auch Rock war damit einverstanden und sah seinen Geldbeutel schon wachsen, doch mich interessierte etwas anderes. Zumal die Zinsen, wenn man ehrlich ist, sich im Tarskbitbereich bewegen würden. Mich interessiert vielmehr welcher Kaste diese Frau angehörte, dies hatte sie bisher, was an sich schon sehr ungewöhnlich ist, erfolgreich verheimlicht, auch die zwei drei Hand die sie bei uns in Jorts wohnte. Außer um meine Neugier zu befriedigen war der Gedanke dabei, was will ich mit ein paar Tarskbit wenn diese Frau dem Heimstein einen Dienst erweisen könnte. Schließlich waren diverse Kasten unter oder gar nicht besetzt, so das der Gedanke vielleicht gar nicht so abwegig war.

Eine Ärztin die sich diverser Wehwehchen annehmen könnte, eine Sklavenhändlerin oder vielleicht war sie ja auch eine Baumeisterin. Eine Bäckerin wäre auch nicht schlecht, das brächte etwas Abwechslung in das einerlei der Backwaren, gut für einen Schmied war sie zu weiblich aber vielleicht war sie eine sehr gute Winzerin und konnte uns noch ein paar Tipps für die bevorstehende Kalanaernte geben. Es gab also viele Gründe nachzuhaken. Doch sie blieb stur und wollte partout nicht damit herausrücken welcher Kaste sie angehörte, lieber wollte sie uns allen einen Obolus zahlen. Erst als ich sie bei ihrer Ehre packte, mutmaßte das sie eine Ausgestoßene, womöglich sogar eine Gesetzlose ist und als auch der Krieger aus Hochburg der sie begleitete hellhörig wurde, wurde sie langsam gesprächig.

Sie stammelte was das sie ihre Kaste nicht viel Ehre macht, da sie ihr Handwerk nicht gut beherrscht und sie deshalb diese nicht nennen mag. Doch jetzt wo wir sie schon soweit hatten ließen wir nicht locker und brachten sie dazu ihre Kaste endlich zu verraten. Grün! Toll jetzt hatten wir eine Ärztin hier sitzen die nach eigenen Worten nicht zu gebrauchen war. Rock war schon sauer weil er nun seinen Nebenverdienst schwinden sah und das obwohl wir ja nicht mal einen Dienst für die Stadt dabei heraushandeln konnten aber die Lady war doch so großzügig, das sie, trotzdem einen jedem von uns zusätzlich zu seinem vereinbarten Lohn noch zwei Kupfertarsk mehr zahlte, dann reiste sie aber auch äußerst eilig ab.

Mir stellt sich jetzt nur die Frage wie eine Ärztin die nach eigenen Angaben ja nicht mal selbstständig praktizieren darf, soviel Geld haben kann um sich regelmäßig solche Escorten leisten zu können. Nun da der sie begleitende Krieger uns nach Hochburg zu seiner Gefährtenschaftsfeier eingeladen hat, wird das wohl die nächste Gelegenheit sein, sie dazu zu befragen.

GR

Donnerstag, 30. August 2012

Der Tanz

Ich hatte noch etwas mit meinen Papieren zu tun und blieb deshalb noch eine Weile im Haus. Als ich damit fertig war, ging ich nach draußen und sammelte Su ein. Ich wies sie an sich umzuziehen, etwas ansprechenderes und dann wieder zu mir zu kommen. Sie kniete vor mir und sah mich völlig verwirrt an, sie schien nicht zu wissen worauf ich hinaus wollte. Ich präzisierte das Ganze noch ein wenig, etwas anziehen, mit dem sie Männer mit verrückt machen könnte. Sie verstand immer noch nicht, was Kurzes oder Seiden? Seiden knurrte ich sie mehr oder weniger an und trieb sie endlich ins Haus zurück.


Kurze Zeit später stand sie in Tanzseiden nervös vor mir, kurz nur musterte ich sie und ging wortlos zur Taverne rüber. Das Su mir folgte hörte ich an den feinen Klang der Glöckchen an ihren Fußgelenken. Ich setzte mich an den Tanzkreis und und Su kniete sich vor mir in den selbigen, sie ahnte wohl was auf sie zukommen würde. War ja auch nicht so schwer! Doch zuerst sollte sie mir einen Paga bringen, dieses gewohnte Ritual schien ihr eine gewisse Ruhe und Sicherheit zurückzugeben, das war zwar nicht der Grund, sondern einzig und allein das ich Durst hatte aber wenn es ihr half? Mit dem Paga in der Hand schickte ich sie zurück in den Tanzkreis, wieder musterte ich sie eine ganze Weile, dabei trank ich. Dann stellte ich die Pagaschale weg und sprach sie an.


Was fühlst du? wollte ich von ihr wissen. Lange Zeit kam nichts von ihr, nur das es in ihr arbeitete, das sah man.  Zu sehr wühlte es sie auf das sie nach dem gestrigen Versagen schon wieder im Tanzkreis war, dazu die Angst wieder zu versagen, ich hakte nach. Vergrab deine Hände in den Sand, lass ihn durch deine Finger fließen und dann sag mir was du spürst! Sie tat wie ich es ihr befohlen hatte, sie schloss die Augen, der Sand rieselte durch ihre Finger, dann sprach sie. Erzählte von der Freude die sie empfand als man ihr erlaubte das Tanzen zu lernen und von der Freiheit die sie dabei fühlte, sich im Tanzkreis zu bewegen.


Sammle dich, schließ die Augen, lass den Sand auf dich wirken und dann mach es besser als gestern! Su rutschte in die Mitte des Tanzkreises und verharrte dort einen Moment, die Finger im Sand vergraben, den Kopf gesenkt. Wieder trank ich von meinem Paga und geduldig wartete ich. Plötzlich begann Su ihren Oberkörper leicht zu wiegen, sie hob den Kopf und langsam öffnete sie die Augen, ihre Finger lösten sich aus dem Sand und nach und nach nahm ihr ganzer Körper den Rhythmus des Tanzes auf. Erst noch im knien und noch sehr zögerlich, erhob sie sich dann und der Tanz nahm an Fahrt auf. Die Geschwindigkeit erhöhte sich, das Feuer und die Leidenschaft die ich gestern in ihrem Tanz so vermisst hatte kehrten zurück.


Ich sah ihr zu, meinen Paga hatte ich schon lange vergessen, ich hatte nur noch Augen für meine Sklavin, die da wild und voller Leidenschaft durch den Sand wirbelte. Ich bemerkte nicht wie weitere Leute die Taverne betraten, ich übersah das geschäftige Treiben der Kajirae, so sehr hatte sie mich mit ihrem Tanz wieder in ihren Bann gezogen. Später als der Tanz zu Ende war und sie schwer atmend vor mir im Sand kniete, gab ich ihr ein Zeichen näher zu kommen. Meine Hand strich über ihren erhitzten Körper eine paar Sandkörner, bröselten dabei von ihr ab, ich zog sie zu mir, ein paar Worte und ein Kuss sollten vorerst genug Lob sein. Ich erlaubte ihr sich etwas Wasser zu holen, nicht um ihr Feuer zu löschen, nein das nicht aber ich hatte noch etwas mit Kin zu besprechen und konnte mich vorerst nicht weiter um sie kümmern. Doch als die Preisverhandlungen über Stoffe und renitente Sklavinnen abgeschlossen waren, schnappte ich mir Su und ging, ich hatte da noch so Vorstellungen von einem Sitztanz.

GR

PS: Das Ganze aus der Sicht der Kajira, findet man hier.

Mittwoch, 29. August 2012

Vermasseltes

So ziemlich als erstes erreichte ich mich gestern ein Verkaufsauftrag von Kin. So wie er sagte, hatte er wohl genug von dieser renitenten Sklavin, die seit ein paar Tagen im Kennel dahin vegetierte und ich sollte sie für ihn loswerden. Da traf es sich ganz gut das dieser abgewrackte Voskschiffer, der eigentlich auf der Suche nach Paga war, auftauchte. Dem drückte ich sie für ein paar Kupfer aufs Auge. Jede Kajira bekommt den Herrn den sie verdient! Als ich mich anschließend auf den Weg zum Trainingsplatz machte, einfach der Abwechslung wegen und auch weil man den Kriegern vielleicht was aufschwatzen kann, lief mir Asma über den Weg. Ich trug ihr auf, ihrem Herrn auszurichten das ich ihre Fastkettenschwester verkauft hätte und ich den Erlös dann mit den noch ausstehenden Beträgen für die Stoffe verrechnen will.

So nun aber zum Trainingsplatz! Es gab nur noch Stehplätze. Gut es gab eigentlich immer nur Stehplätze, es sei denn man gehört zu den Sklaven und hockt sich irgendwo ins Grüne. Dann doch lieber einen Stehplatz, so konnte ich wenigstens mit den Kriegern auf Augenhöhe verhandeln, falls doch einer was bräuchte und wenn es nur Stoff ist weil er seine Tunika im Eifer des Gefechts beschädigt hatte. Tatsächlich gelang es mir mit einem der lydianischen Krieger ins Gespräch und vor allem ins Geschäft zu kommen. Er wollte 6 Ah-il roten Stoff haben, für sich, welcher nicht mehr als einen Silbertarsk kosten sollte und wenn es reicht noch etwas preisgünstigeres für seine Kajira.


Na da sollte sich doch was finden lassen, er schickte mir seine Kajira damit ich der die Ware überantworten konnte. Doch war ich heute ein wenig zu faul mich selber zu bewegen und schickte sie mit Su ins Kontor. Su sollte sich eigentlich auskennen und das Richtige herausgeben. Wieder widmete ich mich den Training, wenn auch nicht mehr wirklich weltbewegendes passierte. Zumindest wenn man davon absieht das sich der Krieger, jener welcher den Stoff bestellt hatte, sich mit seinen langen Haaren in irgendwelchen Büschen verfing und zwar so sehr das er unter Verlust nicht weniger Haare von mehreren Kajirae frei geschnitten werden musste.


Darauf einen Paga! Hieß es dann aber oder zumindest so ähnlich, jedenfalls lud der Krieger zu einem Frustsaufen ein. Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen und folgte ihm zum Gasthaus, wo extra deswegen ein frisches Fass angestochen werden musste. Als sich die Reihen der Gäste lichtete, kam der Wunsch nach einen Tanz von Su auf. Auch wenn Su heute ziemlich unkonzentriert wirkte, kam ich doch den Wunsch nach und schickte sie in den Tanzkreis. Es war vielleicht nicht die beste Entscheidung aber dem Krieger schien es zugefallen, sogar einen halben Kupfertarsk hatte er übrig, damit sich Su was süßes kaufen konnte, so ich es ihr erlaube.


Ob ich das tun werde, steht allerdings noch in den Sternen! Zwar ließ ich mir gestern nichts anmerken das ich mit ihr unzufrieden war, schließlich schien der Krieger ziemlich zufrieden, doch wird darüber noch nicht das letzte Wort gesprochen sein.

GR

Dienstag, 28. August 2012

Gewummer an der Tür

Ein Tag wie viele andere, so hatte es den Anschein, Reisen waren nicht vorgesehen, weder zu Zarturnieren noch Handelsreisen. Fast schien es so als hätte ich so etwas wie Urlaub. Um den Tag dann auch zu genießen scheuchte ich Su mir eine Tunika zu holen und wälzte mich selber auch aus den Fellen, dabei fiel mein Blick auf Su. Vielleicht hätte sie sich nicht über die Truhe beugen sollen, vielleicht hätte sie auch nicht unbedingt eine Tunika aus den tiefsten Tiefen der Truhe nehmen sollen, vielleicht hätte sie mir nicht diesen Anblick bieten sollen? Ja vielleicht! So führte es dazu das es mit dem Anziehen noch etwas dauerte und ich mich vorerst diversen Entspannungsübungen widmete. Selbst das Gewummer an der Tür unten ignorierte ich, die Geräusche die aus dem Haus drangen sollten selbsterklärend sein.

Doch irgendwie schaffte ich es doch noch das Haus zu verlassen, wenn auch vorerst nur um mich am Brunnen vor dem Haus zuwaschen und mich ein wenig zu erfrischen. Su ging mir dabei zur Hand, ich glaub auch sie hatte eine Abkühlung notwendig, und als ich dabei war mich abzutrocknen, kam Asma dazu um mir ihr Leid zu klagen mit der neuen Sklavin. Während ich mich anzog hörte ich ihr zu, das was sie erzählte kam mir bekannt vor hatte ich doch ähnliches mit dieser Sklavin erlebt. Da ich dem Hauptmann versprochen hatte, mich in seiner Abwesenheit um seinen Neuerwerb zu kümmern, machte ich mich auf den Weg zum Kennel.


Dort war richtig gut was los. Im Kennel die eigentlich schon halbverdurste Sklavin und jede Menge Kajirae davor die auf sie einredeten. Die Sklavin sah mittlerweile ziemlich mitgenommen aus, auch wenn sie sich gar nicht wegbewegt hatte. Der Essensentzug und das fehlende Wasser hatte ihre Spuren hinterlassen, von den selbstzugefügten Verletzungen, vor allem am Kopf, weil sie den ja ständig gegen das Gitter schlug gar nicht zu reden. Mir war klar das sie nur raus wollte und deswegen diesen Terror machte, doch so lief das nicht. Ich hatte ihr letztens schon gesagt das sie ihr Bitte so vorbringen sollte wie es sich für eine Sklavin gehörte. demütig, im knien, nichts unmögliches also. Für sie jedoch anscheinend schon.

Ich ließ sie zappeln oder sagt man besser, weiter mit dem Kopf gegen das Gitter rennen? Wie auch immer! ich hielt mich zurück während die ganzen Kajirae wie ein wilder Haufen Vulos auf sie eingackerten. Das alles brachte natürlich nichts, außer das ich dies ziemlich amüsant fand. In einer etwas ruhigeren Ehn wiederholte ich die Forderung, wie sie ihre Bitte vorzutragen habe. Doch vorläufig tat sich nichts, außer das sie apathisch im Kennel hockte, während draußen die Kajirae durcheinander und vor allem auf sie einredeten. Plötzlich bat sie mich leise, mit mir allein reden zu dürfen. Ich schickte also den aufgeregten Vulohaufen, mit der Maßgabe in Rufweite zu bleiben fort, und hörte mir an was die Nackte im Kennel mir zu sagen hatte.

Jetzt wo die ganzen Mädchen weg waren und es auch deutlich ruhiger zuging, schaffte sie es tatsächlich auf die Knie zu sinken und endlich die Bitte hervorzubringen, den Kennel verlassen zu dürfen. Geht doch! Ich pfiff die Mädchen wieder heran. Su sollte sie in Sklavenhaus bringen und dort anketten Asma ihr das vorbereitete Essen hoch schaffen und für die anderen fiel auch noch etwas Arbeit ab. Als Su wieder aus den Sklavenhaus herauskam, schnappte ich sie mir und ging nach Hause. Eigentlich wollte ich nun den Tag in Ruhe ausklingen lassen, doch wieder wummerte es an der Tür. Asma war es, sie berichtete das die Neue, kaum aus dem Käfig raus schon wieder Oberwasser bekam, nicht knien wollte oder besser angeblich nicht konnte, frech wurde und sie wollte wissen ob es richtig war das sie ihr das Essen wieder entzogen hatte. Gut, wer keine Kraft zum knien hat, hat auch keine zum Essen, wer nach mehreren Tagen Nahrungsentzug bei der Fütterung frech wird, der brauch nichts zu essen.

GR

Du sollst von Fremden nichts annehmen.....

.... hat Mutti schon immer gesagt und genau dieser Schwachsinn kursiert in letzter Zeit immer öfter im RP, zum Teil mit den abenteuerlichsten Behauptungen. Die einen sagen, das ist so weil ich das schon immer so gemacht habe und die anderen sagen, ja aber die SIM-Besitzer XY haben das so gesagt, da muss es ja stimmen. Ach um was es geht? Um einen stinknormalen Submit. Gegen einen Submit, eine Unterwerfung ist ja an sich auch nichts einzuwenden und wenn sich eine freie Frau füttern lässt und man das als Submit ansieht OK, dann ist das so, sie ist frei und nur sie kann entscheiden wem sie sich unterwirft und ob sie das über das übliche la Kajira macht oder ob sie sich unterwirft in dem sie sich füttern lässt, und damit meine ich tatsächlich das ihr ein Mann einen Bissen in den Mund steckt, dann ist das eben so. Bis hierher ist auch alles völlig normal.

Was passiert aber wenn ein Mann eine ihm nicht gehörende Sklavin füttert? Na? Naaaaa?

Genau, nichts passiert! Die Sklavin ist im Besitz ihres Herren und frei von jeglicher Entscheidung, sie kann sich niemanden unterwerfen, weder mit La Kajira, noch durch Fütterung, noch sonst irgendwie. Noch verrückter wird es wenn man behauptet, hab ich auch schon erlebt, das die Fütterung im Kennel, also das man der Kajira eine handvoll Brei und etwas Wasser gibt, schon ausreicht um es als Submit zu werten. Ich stell mir das ganz lustig vor, vor allem in größeren Sklavenhäusern, wo sich die Eigentumsverhältnisse bei jedem Schichtwechsel ändern, je nachdem welcher Wärter die Fütterung beaufsichtigt hat. Also reiner Schwachsinn. Eine Unterwerfung kann immer nur durch eine freie Person stattfinden, nie durch eine versklavte. Wenn auch das La Kajira, meinetwegen auch mit Fütterung, beim Besitzerwechsel ein schönes Ritual ist, so bleibt es schlussendlich doch ohne Bedeutung.

Ansonsten wäre es auch verdammt einfach seinen Herrn zu wechseln, einfach um etwas zu Essen betteln und zack hat man einen neuen Herrn und der Alte guckt dumm aus der Wäsche. Was es im Zusammenhang mit der Unterwerfung, dem Besitzerwechsel noch gibt oder was viele gerne machen ist, man gibt der Sklavin einen Bissen zu Essen als Zeichen dafür das man für sie sorgen wird. Das aber ist ein Zeichen des Herrn an seine Kajira und nicht umgekehrt als Zeichen der Kajira zur Unterwerfung anzusehen. Wer Unfrei ist, kann sich nicht unterwerfen und wenn jetzt alle Kajirae die ich die ich irgendwann mal in den letzten 2 Jahren gefüttert hab, nun mir gehören würden, dann müsste ich langsam anbauen.

Dieser vermeintliche Submit durch Essensannahme einer Sklavin ist eine reine Erfindung jener die mal schnell und ohne Aufwand an eine Kajira kommen wollten. Es bleibt aber was es ist, Diebstahl! Und wer es nicht glaubt der sollte sich noch mal Band 22 "Die Tänzerin" durchlesen, da werden die Mädchen laufend durch andere Männer gefüttert ohne das ein Besitzerwechsel stattfindet. In einer Szene dürfen zwei Männer die Kajirae füttern aber diese nicht anfassen um sie so neugierig auf einen Tavernenbesuch zu machen. Skandal!

GR

Montag, 27. August 2012

Avination - eine kleine Rundreise

Als ich vor diesen beiden Bildern mit dem Teleport stand, entschied ich mich gegen die Roleplay- und für die Welcome-Area. Die Hoffnung dabei war, das man dort noch ein paar Freebies abgreifen konnte um sich vielleicht ein wenig umzustylen, Geld wollte ich schließlich vorerst nicht in meinen Ava investieren. Der war ja vorerst nur zum erkunden hier und noch war nicht klar ob ich länger hier verweilen werde. Die Sache mit den Freebies klappte ganz gut, solange der Ava jünger als 30 Tage ist und das war er ja. Also AO, Translator, diverse Klamotten, sogar nen Haus und diverse Komplettavatare eingesackt und schon fühlte sich das Inventar deutlich voller an.

Su machte das gleiche und dann ging es weiter. Wir klapperten noch die eine oder andere SIM ab, wurden aber nicht wirklich fündig, stellten dabei aber fest das in Avination auch nicht alles eitel Sonnenschein ist. Was nützt einen die schönste SIM mit 45000 verbaubaren Prims wenn die einzige Bewegungsmöglichkeit ist sich um die eigene Achse zu drehen und man sich nur per Doppelklick-TP fortbewegen kann? Und das auf einer avamäßig fast leeren SIM und von den 45000 Prims waren auch nur knapp 17000 verbaut. Egal wir hatte erstmal genug gesehen und machten uns auf in eine Sandbox um unsere Freebies auszupacken.


Wie vieles andere auch was wir hier gesehen hatten, hatten auch diese Freebies den Charme des Jahres 2007 und so sahen dann unsere beiden Avatare dann auch aus. Selbst die Glatze kam, aufgrund Ermangelung vernünftiger Haare, wieder zu ihren Ehren. Auf alle Fälle sind wir jetzt soweit um sich mal etwas intensiver in Richtung  Roleplay umzuschauen, ohne noch so auszusehen wie frisch geschlüpft. Angeblich soll es ja Mittelalter- wie auch Gor-RP geben. Gut, dafür sind wir klamottentechnisch noch nicht gewappnet aber vielleicht findet sich da ja was im Eingangsbereich.

Allerdings bin ich nachdem ich mir mal ein paar Zahlen und Gruppen angeschaut hab, skeptisch was die Euphorie derer betrifft, die uns nach Avination  gelockt haben. Es gibt eine Gruppe "Gor auf Deutsch", die ist gut gefüllt, trotzdem waren die einzigen beiden aus der Gruppe die on waren, Su und ich. In anderen Gruppen war das ähnlich. Man fand zwar den einen oder anderen bekannten Namen aus Secondlife aber auch keiner von denen war on. Nichtmal die, die uns die vollmundigen Versprechungen gemacht haben. Deshalb habe ich auf den Loginscreen und dort mal auf die Onlinezahlen geachtet. Sonntag gegen 16Uhr waren von über 50000 angemeldeten User gerade mal 59 on und gegen 20:15 waren es 88 und das bei über 500 SIMs,

Kann man groß klicken!

GR

Der Sklave

Da kniete er tatsächlich, ein Mann, in seinem Selbstverständnis irgendwo zwischen Freier und Sklave. Als mir Su beim Wecken berichtete was sie da angeschleppt hatte, war ich schon mehr als verwundert und dachte jetzt sei sie durchgedreht oder würde an Wahnvorstellungen leiden. Nein, alles hatte seine Richtigkeit. Ich besah mir den Typen genauer der da in einer Ecke meines Hauses kniete. Er war gekleidet wie ein Sklave aber er trug weder Brandzeichen noch ein Collar. Nachdem ich etwas näher gegangen war, forderte ich ihn auf sich zu erheben, er sei ja schließlich ein Mann und sollte seine wieder gewonnene Freiheit genießen. Doch dieser Aufforderung kam er nicht nach.


Vielmehr bat er darum wieder als Sklave unterzukommen. Er sei ein Sklave und wünsche sich nichts sehnlicher als wieder als Sklave zu dienen. Von seiner Vergangenheit wusste er nicht mehr viel, nur das er bei einem Schiffsbruch den gebrochenen Mast gegen den Kopf bekommen hatte. Dies schien ihn mehr geschädigt zu haben. als man es ihm zunächst ansah. Gut! Ich entschloss mich, ihn vorläufig bei mir zu behalten. Wenn er zupacken konnte, war er vielleicht im Kontor zu gebrauchen und wenn nicht würde ich ganz bestimmt den einen oder anderen Kupfer bei seinem Verkauf verdienen.

Da ich nur Collare mit kleinem Durchmesser hatte, schickte ich Su in die verlassene Schmiede in der Hoffnung das sich dort noch was größeres, was für einen Männerhals geeignet war, finden würde. Tatsächlich war dem auch so und ich legte dem Sklaven dieses Collar um. Ich wies ihn an das er sich in der Kette, hinter Su einzureihen hätte und das er bis auf weiteres im Kennel des Sklavenhauses übernachten würde. Noch war ich mir seiner nicht sicher. Nachdem er seine Sandalen in der Truhe mit den Sklavensachen verstaut hatte, die brauchte er nun nicht mehr, schickte ich Su mit ihm los, das er sich mit der Stadt vertraut machte.


Ich selber ging so lange auf einen Paga ins Gasthaus. Viel später sah ich die beiden wieder. Der Sklave bot noch an für mich zu kochen, irgendwie ist ihm wohl eingefallen das er mal einen Wirt gehört hatte und so gewisse Fähigkeiten in ihn schlummerten, doch für heute verzichtete ich darauf sondern ließ ihn von Su wegschließen. Er bekam noch etwas Wasser und Nahrung, damit sollte es erstmal genug sein. Wenn ihm langweilig wird hat er ja noch die Käfignachbarin, jene welche immer gegen das Gitter läuft, mit der er sich noch unterhalten kann.

GR

Sonntag, 26. August 2012

Avination

Klar RP hatte ich gestern auch, da es sich aber in erster Linie darum drehte wie die brünette Sklavin das blonde Haar in die Kekse bekommen hat, lass ich es lieber davon zu erzählen, sondern schreib darüber wie die Geschichte mit Avination weitergegangen ist.

Es ist tatsächlich so das Avination ein Problem mit Freenet oder eben Freenet eins mit Avination hat. Bestätigt hat sich das dadurch das ich, als ich eine E-Mail Adresse von T-Online benutzt habe, die Verifizierungsemail sofort da war. Ich gehe mal davon aus das heutzutage wo im Prinzip jeder E-Mail Provider noch einen vorgeschalteten Spamfilter nutzt und bestimmte Mails gar nicht erst ins Postfach lässt, dieser von Freenet einfach schärfer reagiert als der von anderen Providern. Denn obwohl ich die beiden E-Mail Adressen bei Freenet schon länger habe, bin ich dort bisher von Spam jeglicher Art verschont geblieben. Der Nachteil ist halt, man kann die Adressen nicht bei der Anmeldung bei Avination verwenden.

Also, Verifizierungsmail war da, drauf geklickt, fertig. Jetzt ist es so bei Avination, das man sich dort nach der guten alten SL-Variante seinen Namen vor der Anmeldung aussuchen muss. Freien Vornamen ausdenken und dann aus der Liste über ein Dropdown-Feld den Nachnamen auswählen. Leider stand der Nachname Rang nicht in der Liste, was relativ blöd ist, schließlich hängt man ja an dem alten Zeug. Hier greift eine Besonderheit, wenn der gewünschte Nachname in der Liste nicht vorgegeben ist, kann man seinen Namen aus Secondlife rüberretten.

Man loggt sich mit seinem Avinationnamen auf der Website ein, unter Kontodetail trägt man seinen SL-Namen ein, loggt sich dann in SL mit eben diesen Ava ein und wählt aus der Liste der ATM-Terminals eines aus, wo man per Touch seinen Namen bestätigt und kann sich dann in Avination mit seinem SL-Namen einloggen. Klingt einfach, wäre es im Prinzip auch, wenn man Glück hat und sich auf Anhieb ein vorhandenes Terminal aussucht. Das Ganze ist ein wenig wie eine Lotterie und mit Glücksspielen hatte ich noch nie viel am Hut.  Beim ersten ausgesuchten Terminal existierte die SIM nicht mehr, beim zweiten landete ich mitten in einem Baum aber eine Terminal war weit und breit nicht zu sehen, beim dritten war die SIM wieder weg, erst im vierten Anlauf klappte es dann. Anklicken, die Abfragen im blauen Fenster richtig beantworten, fertig.

Ausloggen aus SL und nun der Versuch ob man nach Avination einloggen kann. Ich habe dazu nicht den Avination-Viewer benutzt, sondern den Firestorm in der aktuellen Version. Dieser hat im Gridmanager Avination vorkonfiguriert und funktioniert soweit problemlos. OK, der erste Versuch brachte mich trotz richtiger Gridauswahl noch mal nach Secondlife aber das lag wahrscheinlich einfach an mir, weil ich zu voreilig auf einloggen klickte obwohl der Loginscreen noch nicht vollständig geladen war und er wahrscheinlich im Hintergrund sich noch nicht fertig umkonfiguriert hatte. Dachte ich zumindest, ist aber nicht so, denn auf meinem anderen Rechner war es genauso, das er es erst im zweiten Anlauf schaffte mich in Avination einzuloggen und das obwohl ich geduldig gewartet hatte, bis der Loginscreen von Avination fertig geladen war.


Landen tut man dann auf einer SIM mit Namen Tutorial Island samt Lehrpfad, da die Bedienung logischerweise der in SL entspricht, habe ich mich damit nicht weiter aufgehalten. Was man aber sagen kann ist, das die Avatare ein Stück weit besser aussehen als die die man im Germangrid als Noob zur Verfügung gestellt bekommt. (kann man sich hier nochmal anschaun) Allerdings ist das Inventar leer, bis auf das was man am Körper trägt, dazu eine paar Gesten und Texturen, findet man dort nichts. Wie gesagt ich bin den Lehrpfad dann zwar gefolgt allerdings ohne ihn wirklich zu nutzen, am Ende selbigen stand ich nun hier und hatte die Wahl.


GR

Samstag, 25. August 2012

Verlegenheitspost

Über was bloggt man wenn es nichts zu bloggen gibt? Das ist zumindest die Frage die sich mir heute stellt, da ich mich gestern aus dem RP zurückgezogen habe. Nein ich bin nicht RP müde oder mit meinem RP extrem unzufrieden, es gab auch keinen Ärger, ich brauchte lediglich mal einen Abend was anderes. Damit wäre also die Gelegenheit für einen Rant. Das hat einige Vorteile, zum Beispiel einen erhöhten Zulauf an Lesern, zumindest höher als wenn man nur Berichte übers RP schreibt. Also Rantmodus liefert definitiv mehr Traffic als Tagebuchmodus. Macht aber keinen Sinn wenn das Fass noch nicht am überlaufen ist. Klar aufregen kann man sich immer über was aber sind wir mal ehrlich, aufregen macht doch nur dann Spaß wenn einen eh gleich der nicht vorhandene Kragen platzt.

Also was dann? Hmm meine Grafikkarte hab ich ausgetauscht. Eine Nvidia GTS 250 mit 1 GB RAM gegen einen GTX 550ti mit 2GB RAM. Ja ich weiß auch keine Highend Karte, fiel aber ab bei einem Rechnerumbau, wo diese Karte gegen eine GTX 680 getauscht wurde. Da ich aber keine intensiven vorher - nachher Test gefahren hab, macht das auch nicht viel Sinn. Die FPS haben sich deutlich erhöht von irgendwas um die 25 auf um die 35 und mehr. Das Ganze bei Ultra mit 256m Sichtweite ohne Schatten. Mit Schatten und anderen Spielereien gibt es immer noch deutliche Einbrüche bei den FPS, so das ich es im RP nicht verwenden will, bleiben mein Bildchen fürs Blog eben so langweilig.


Hmmm, Mesh wäre noch ein Thema! Genau, ich glaube über Mesh hab ich noch nie was geschrieben und außer ein paar Boxhandschuhen die mal bei einem Trainingsdummy dabei waren und die der jedem schenkt der auf ihn einprügeln will, hab ich auch nichts an Mesch in den Inventaren meiner beiden Avatar. Da nicht mal diese Boxhandschuhe richtig passen und ich sowieso in der Masse nur RP-Bekleidung kaufe und da der große Durchbruch für Mesh, nicht nur aussteht, sondern nicht mal in Sicht ist, lasse ich mich von Mesh momentan nicht mal tangieren. Oder weiß jemand wo es ein weiß/goldene Tunika gibt die zu einem Händler aus Zentralgor passen würde? Na also, auch kein Thema!

Eigentlich wollte ich mir dieser Tage mal das Grid Avination ansehen. Wahrscheinlich auch ein auf Open SIM basierendes Projekt, wie auch Germangrid. Einer der Gründe war, das es dort angeblich eine funktionierende Gor-RP Gemeinde geben soll. Überprüfen konnte ich das allerdings nicht. Es war nämlich so das ich mir prima einen Account einrichten konnte, die Verifizierungsmail aber nie in meinem Postfach angekommen ist und auch ein wiederholtes anfordern dieser Mail, also einloggen, Fehlermeldung das man nicht verifiziert ist abwarten, dann den Link klicken das man die blöde Mail nochmal haben will, brachte nichts. Und nein, im Spamordner, weder beim Webmailer, noch im E-Mailprogramm, dümpelte diese Mail herum. Momentan geh ich davon aus das Avination Freenet nicht mag. Denn bei anderen hat es ja geklappt. Ich werde es bei Gelegenheit mal mit einer anderen E-Mail Adresse, von einen anderen Anbieter, probieren.

Dann eben zum Schluss ganz was anderes, mal wieder eine Video zu einen Lied was mir zur Zeit nicht aus dem Kopf will und dabei so völlig abseits von dem ist was ich sonst höre. Keine Ahnung warum das so ist, vielleicht gerade deshalb und irgendwo haben wir doch alle eine Leiche im Keller liegen.


Fazit also, wenn man nicht weiß was man schreiben soll, dann soll man es an diesem Tag lassen. Beim nächsten mal klappt das. Ganz bestimmt!

GR

Freitag, 24. August 2012

Rhapsody in Red

Als ich mein Haus verließ und die paar Schritte zum Gasthaus laufen wollte, kam ich diesmal nicht allzu weit. Am Brunnen auf den Marktplatz hatte sich gerade eine rote Wolke verschiedener Rarii gegründet. Ein Gemenge aus jortschen, kasratischen und mir unbekannten Kriegern stand dort herum und palaverte. Der Neugier halber gesellte ich mich dazu, irgendeinen Grund musste dieser rote Auflauf doch haben. Ich tippte ja auf Geleitschutz für die Pinion, hatte sie doch dieser Tage angekündigt nach Lydius weiter zu reisen und das dieser Luc aus Kasra das für sie organisieren sollte. Genau dieser Rarius war auch dabei und meine Vermutung bestätigte sich recht schnell.

Da der Geleitschutz für die Lady wohl noch zu klein war, warb er gerade weitere Krieger hier in Jorts Fähre an. Als er seine Eskorte vervollständigt hatte und sich die Pinion noch nicht blicken ließ raideten die Rarii das Gasthaus um ihren Flüssigkeitshaushalt für den Marsch auf Lydius auf Vordermann zu bringen. Ich setzte mich mit dazu und harrte der Dinge die da kommen werden. Eine ganz Weile kam nichts, außer den Getränken, doch dann tat sich was und die Pinion tauchte auf und als ob es nicht schon rot genug war, trug sie über ihrer Sklavenhändlerrobe auch noch einen roten Umhang, selbst Dina, ihre Erste, trug eine rote Tunika. Ganz schön einfarbig heute. Nach einer weiteren Runde Paga, diesmal ausgegeben von der Sklavenhändlerin, setzte sich der Tross in Bewegung.



Zurück blieb nur ich und Maakena, die sich aber relativ schnell aus den Staub machte. Während ich also vereinsamt mit meinem zweiten Paga kämpfte, schickte ich Su zum Kennel damit sie nach der neuen Kajira des Hauptmanns schaut. Schließlich hatte ich ihm zugesagt, sie während seiner Abwesenheit in Obhut zunehmen. Auf die Frage von Su, ob sie die Kajira auch aus dem Kennel lassen dürfe, gab ich ihr den Schlüssel mit und meinte, das sie dies dürfe aber nur wenn sie den Eindruck hat das die Neue keinen Ärger macht. Am Ende dauerte mir das alles zu lange. Su war schon ewig weg und tauchte weder allein noch mit der Sklavin wieder auf.

Ich machte mich also selber auf den Weg zum Kennel, schon vom weitem sah ich das Su vor dem Käfig hockte und mit der Neuen sprach, es schien also Schwierigkeiten zu geben. Leider bewahrheitete sich meine Vermutung, denn genau in diesem Moment stand Su auf, kam zu mir und berichtete was vorgefallen war. Anscheinen verhielt sich diese fremde Kajira ziemlich ruppig und es schienen schon andere versucht zu haben sie mit kaltem Wasser zu beruhigen. Das musste ich mir doch mal genauer anschauen, was für einen Wildfang sich Kin da angetan hatte. Die Zelle war tatsächlich überall nass und die Kajira sah ziemlich verbeult aus. Was vor allem daran lag, das sie scheinbar der irrigen Meinung erlegen war, das sie das Gitter ihres Gefängnisses mit dem Kopf zertrümmern könnte.


Ich ließ sie toben und schaute mir die Nackte erstmal in Ruhe an. Bis auf ihre Hände und ihren Kopf, die ziemlich zerschunden aussahen, war der Rest des Körpers ganz ansehnlich, sie trug eine Collar aber kein Brandzeichen. Sie flehte das sie raus wolle, weil sie sonst im Kennel verrückt werde. Nur verrückt schien sie mir so schon zu sein, warum also ein Risiko eingehen? So lange sie sich nicht beruhigt, wollte ich sie auch ich herauslassen. Das sagte ich ihr auch und diktierte ihr meine Bedingungen. Leider schien sie die gar nicht wahr zu nehmen, sondern tobte weiter. Wieder wartete ich bis sie sich halbwegs beruhigt hatte, ich hatte Zeit, meinetwegen konnte sie bis zur Rückkehr des Hauptmannes da drinnen bleiben.

Auch das versuchte ich ihr nahe zu bringen, doch wieder tobte sie darinnen. Später schien sie langsam zu begreifen und flehte mich schon wesentlich ruhiger an. Fast wäre ich auch geneigt gewesen ihrer Bitte nachzukommen, nur erwartete ich ein wenig mehr Demut und Respekt und forderte sie auf diese Bitte ihrem Stand als Sklavin entsprechend vorzutragen. Da hatte ich wieder mein Problem, nein eigentlich sie! Wieder tobte sie, erzählte was davon was sie doch für eine tolle Frau war und wo sie schon überall gelebt hatte und das sie auf keinen Fall vor mir knien werde. Na gut dann eben nicht! Todernst wies ich Su an der Tatrix der Wälder, der Ubara der Steppen, der Perle der Thassa, etwas zum anziehen zuholen, ihr ein Bad zu und ein Festmahl vorzubereiten, dann entschuldigte ich mich bei der hohen Lady.

Beiden Mädchen verschlug es die Sprache, keine von beiden wusste wohl so richtig ob ich es ernst gemeint hatte. Hatte ich natürlich nicht! Ich legte dann fest das die Kajira bis auf weiteres nichts zu Essen bekommen soll und das sie, wenn sie Durst hat von dem trinken soll was in ihrer Zelle auf dem Erdboden schwamm, dann drehte ich mich um und ging, morgen sehen wir weiter.

GR

PS: Wie es mit der Eskorte weiter ging kann man bei Dina und Dark nachlesen.

Donnerstag, 23. August 2012

Bürgerversammlung

Komisch immer wenn ich was vor hab ist Su nicht da und ich muss mich allein in die Tunika wühlen. Wenigstens hatte sie schon eine rausgelegt und nicht schon wieder das Möbilar umgeräumt. Ich zog mich also an und ging die paar Schritte bis zum Brunnen am Marktplatz. Dort stolperte ich wie fast immer über den Hauptmann, irgendwie machte er den Eindruck als wollte er die Bürger einzeln einfangen und zur Versammlung schleppen. Denn noch hatte es den Anschein als wollten sich die meisten drücken, es war aber aber auch noch eine knappe Ahn Zeit. Zeit die ich nun mit etwas Smalltalk totschlug.

Je näher der Beginn der Versammlung rückte, um so mehr Bürger trafen so nach und nach ein, so das man davon ausgehen konnte das der Versammlungsraum nachher gut gefüllt sein sollte. Irgendwann, kurz vor der festgelegten Zeit machte ich mich auf den Weg. Immerhin sichert rechtzeitiges Erscheinen die besten Plätze und kostenlos essen und trinken sollte ja auch noch drin sein. Wenigstens war dann, von jeder in Jorts vertretenen Kaste mindestens einer anwesend so das die Versammlung beginnen konnte. an sich gab es eh nur zwei Tagesordnungspunkte und die sollten schnell abgearbeitet sein.


Zum einem ging es um die Neuordnung des hohen Rates, der zur Zeit auf Grund diverser Personalprobleme nicht arbeitsfähig war und zum anderen sollte durch den neuen Rat dann die Bündnispolitik überprüft werden. Die Sache mit dem eigentlichen Rat war schnell geklärt, die grüne und auch die blaue Kaste, ersetzten ihre ausgeschiedenen Vertreter relativ zügig und unbürokratisch durch neue Abgesandte, blieb eigentlich nur noch den Beisitzer der niederen Kasten zu wählen. Da diese aber nicht allzu zahlreich vertreten waren, fiel die Wahl ziemlich schnell auf mich. Ohne lange zu Zögern nahm ich die Wahl an. Was tut man nicht alles für seinen Heimstein und den Einfluss den man dort hat.

Bündnispolitik! Auf Grund verschiedener Vorgänge in den letzten Tagen mit einem unserer Bündnispartner und noch mehr durch die dort vor sich gehenden Veränderungen schlugen die Krieger vor diesen Bündnisvertrag zu kündigen. Zur Information wurden allen Ratsmitgliedern eine Abschrift des noch bestehenden Vertrages zur Prüfung vorgelegt und die Gründe für eine Kündigung erläutert. Das alles klang sehr überzeugend und so ging dieser Vorschlag einstimmig durch den Rat. Blieb nur noch zu klären wer den Job übernimmt und die Kündigung überbringt. Auch da wurde eine Variante gefunden, die sich als durchführbar erweisen sollte, so hoffe ich zumindest. Der Tag der Übergabe wird es zeigen.

GR

Mittwoch, 22. August 2012

Sieben Fässer Wein......

 ach ne, viere vom Paga, doch davon später mehr.

Su hatte ihren Umräumwahn endlich hinter sich gebracht, zumindest hoffe ich das für sie! Diesmal musste das Erdgeschoss dran glauben, so das ich dort einige Ehn zur Orientierung brauchte und dann doch lieber, nach dem ich mir eine Tunika übergeworfen hatte, das Haus verließ. Draußen schien alles normal zu sein, wer verrückt auch schon Häuser. Ich wollte aber zum Kontor rüber. Angeblich war die Lieferung aus Venna mit den Stoffen eingetroffen, so hatte Su es mir jedenfalls berichtet. Auf dem Weg zum Kontor wirkte die Stadt wie ausgestorben, was aber diesmal daran lag, das wieder ein Training der Krieger angesetzt war und die halbe Stadt dort zuschaute.


Um so mehr Ruhe hatte ich im Kontor wo ich ausführlich die Stoffe prüfte ob sie auch in der bestellten Qualität geliefert wurden. Su wies mich immer wieder auf die weißen und goldenen Stoffe hin, ich wusste erst gar nicht was sie von mir wollte, schließlich hatte ich die Stoffe ja eingekauft und wer, wenn nicht ich, sollte wissen das auch weiße und goldene Stoffballen dabei waren. Langsam schwante mir aber was, vor allem als Su so einen bettelnden Unterton an den Tag legte. Ihr ging es um neue Kleidung! Ich tat aber so als ob ich sie gründlich missverstand und erfüllte ihr den Wunsch den sie meiner Meinung nach hatte, praktisch war in diesen Zusammenhang das sie sich eh schon hingekniet hatte.


Wenn ich dann schon einmal beim Wunsch erfüllen bin dann lass ich mich auch nicht von lauten Rufen die draußen über den Platz schallten stören. Keine Ahnung ob die mir galten, meine Gehörgänge schienen in jenem Moment nicht richtig zu arbeiten. Wie dem auch sei, Su bekam dann doch für sehr gute mündliche Leistungen die Erlaubnis sich ein neues Kleidungsstück in den Farben der Händlerkaste zu nähen. Sichtlich tiefenentspannt machte ich mich dann auf den Weg zum Gasthaus um meine Körperflüssigkeiten mit etwas Paga auszugleichen.

Dort saßen schon vier Krieger, welche gerade aus Rarn zurück gekommen waren. Es hatte sich bestätigt das des Brauers Kajira tatsächlich dort war und sie hatten diese in einer schnellen Aktion zurück geholt. Blöd nur das der Brauer und Krieger nun meinte Ersatzansprüche an mich stellen zu müssen. Für jeden beteiligten Krieger sollte ich ein Fass Paga bei ihm kaufen. Was kann ich dafür das sich seine Kajira einfach so fangen lässt? Gut mit ein bisschen guten Willen konnte man vermuten das ich ein klitzekleines bisschen Schuld daran habe, da ich ja diese Kajira aus Rarn mitgebracht und weiter verkauft habe aber mal ehrlich, welche Kajira ist schon vier Pagafässer wert?

Das sah er natürlich anders und drohte mir seine Forderung notfalls mit Waffengewalt durchzusetzen. Das war der Moment wo ich mal wieder merkte das es eine gute Entscheidung war auf den Heimstein von Jorts Fähre zu schwören. Schließlich galt der Krieger der die vier Fässer forderte als Heimsteinfremd, so das ich mich ganz entspannt zurücklehnen konnte. Das er seine Forderung unter den Augen mehrere anwesender Krieger des Heimsteins mit Waffengewalt durchsetzen würde, hielt ich nun für äußerst unwahrscheinlich. Tatsächlich sollte ich Recht behalten und er verließ, nicht ohne mir noch einmal verbal zu drohen, das Gasthaus.

Ich sprach dann nochmal abschließend mit Kin, ich denke wir werden eine Lösung finden mit der alle beteiligten Seiten gut leben können, gut die von Rarn vielleicht nicht aber das ist dann auch nicht ganz so wichtig.

GR

Dienstag, 21. August 2012

Veränderungen

Endlich mal wieder ein Tag in Jorts Fähre, ein Tag wo keine Reise anstand, sondern ein Tag mal so völlig zum entspannen und abschlaffen. Hätte auch fast geklappt wenn nicht das halbe Haus umgeräumt gewesen wäre und ich mich erst neu orientieren musste. Zum Schluss bin ich auf dem Weg zur Leiter fast noch über einen Stuhl gestolpert, ich schwör gestern stand der noch nicht da, und hätte mir die Kletterei sparen können. Abstürzen geht ja eh schneller. Auch unten hatte sich einiges getan aber ich hatte das wundern schon aufgeben und war auf den Weg zum Marktplatz.

Dort standen schon Kin und der Brauer und unterhielten sich äußerst an- bzw aufgeregt. es war wohl nun doch so das Phoebe verschwunden war. Allerdings hatte keiner einen Plan wo sie sein könnte, auch der Brauer nicht, ihr Herr. Dann war sie wohl weggelaufen, auch wenn ihr Herr das kategorisch abstritt, aber was solls, die letzten Tage war ja kein feindseliger Besuch in der Stadt gewesen der sie hätte stehlen können. Der Brauer ließ sich aber davon nicht überzeugen und außerdem hatte er sich eh schon in den Kopf gesetzt seine Kajira zu suchen und so dauerte es auch nicht mehr lange und er zog los.


Kin hatte eh andere Probleme, er sinnierte nämlich darüber ob es sinnvoll wäre, eine Gefährtin die den Vertrag gebrochen hat, einfach zurück zu holen, sie ins Collar zu pressen und eventuell meistbietend zu verkaufen. Dazu wollte er meine Meinung wissen, vor allem was für ein Preis erzielbar wäre, interessierte ihn brennend. Eine allgemein gültige Aussage konnte ich dazu nicht treffen, käme es doch sehr auf die versklavte Frau an und vor allem welche Zielgruppe sie ansprach. Eine versklavte Ärztin die sonst kaum ausgebildet ist für ihr dasein als Kajira, wird auch nur bei einen Angehörigen der grünen Kaste einen hohen Preis erzielen. Wir gingen zum Wirtshaus rüber wo wir das Ganze bei einem Paga noch etwas detaillierter besprachen.

Später wandelte sich das Thema hin zur Bürgerversammlung und vor allem ob ich mir da Gedanken darüber gemacht hab. Wieso eigentlich ich? Ich hab doch die Bürgerversammlung gar nicht einberufen. Schoss es mir noch durch den Kopf, bis Kin sich dann etwas genauer erklärte und meinte das er aus den Reihen der niederen Kasten noch ein zwei Beisitzer für den Rat braucht. Stimmt, da war was! Ich denke aber da wird man sich schon einig werden und die Bürger von Jorts Fähre die Richtigen für den Rat wählen. Wie Kin dann auf dem Trichter kam das ich ihm Su verkaufen werde, wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben, vor allem jetzt wo sie nun endlich die ersten Gewinne einfährt. Kin verabschiedete sich dann, irgendwas  von der Nacht bewachen, meinte er noch, dann war er weg. Zeit sich etwas intensiver mit Su zu befassen.

GR

Montag, 20. August 2012

Endlich was gewonnen

.... wenn auch nicht viel. Es standen zwei Spiele an, jedes Mal gegen den gleichen Gegner. Einmal in Harstad und einmal bei dem Turnier in Vigo. Während Su das Spiel in Harstad äußerst knapp verlor und somit den Fluch des vierten Platzes durchbrach, wenn auch in die falsche Richtung als Fünfte, hatte sie nun in Vigo die Chance zur Revanche. Da sie nun in Harstad verloren hatte, wurden Einige mutig und wagten es gegen sie zu wetten, in der Hoffnung das sie wieder verliert. Die Chance dagegen zu halten ließ ich mir natürlich nicht entgehen. Auch Kin war einer der Mutigen und setzte 10 Kupfertarsk.


Gestern nun kam es zum Showdown. Su verlor wie immer das Würfeln und musste wieder mit den Sticks spielen und war damit von Haus aus einen Zug hinten, doch dieses Mal sollte das keine Rolle spielen und schon nach kurzer Zeit lag sie vorn. Zum Ende hin machte sie es noch mal spannend aber sie gewann doch deutlich, wenn auch mit weniger Zügen Vorsprung als von vielen Beobachtern voraus gesagt wurde. Ich strich also meine Gewinne ein und Kin der noch auf der Suche nach seiner Ex-Gefährtin war, ließ verlauten, das er erst in Jorts Fähre zahlen wollte.

Da ich vermutete das er in finanziellen Schwierigkeiten steckte, so eine Suche kann ja teuer sein, rief ich ihm noch nach das er sich keine Gedanken machen brauch und ich auch seine Sklavin in Zahlung nehmen würde. Dann reiste ich ab. In Jorts angekommen, sprach ich gerade mit Su und ließ ihr ein wenig Lob zukommen und strich auch die Strafe für die Tags zuvor erlittene Niederlage als es an der Tür klopfte. Su öffnete und es war tatsächlich Asma die davor stand. Sie sagte das sie gekommen sein, die Schulden ihres Herrn zu begleichen.


Schön! Hatte ich also richtig vermutet, Kin steckte in Schwierigkeiten und überließ mir nun doch seine Sklavin. Doch leider war dem nicht so, Asma war viel mehr geschickt wurden um mir die 10 Kupfertarsk auszuhändigen. Schade eigentlich, wenn ich Asma weiter verkauft hä#tte, hätte mir das sicher einiges mehr eingebracht. Obendrauf gab es noch ein paar Gerüchte. Phoebe, die Sklavin des Brauers, war schon einige Tage nicht mehr gesehen wurden und die Kajirae von Jorts äußerten nun die wildesten Vermutungen wo sie abgeblieben war. Ich ließ die beiden tuscheln, was interessierte mich das? Ihr Herr wird schon wissen wo sie steckt, vielleicht hat er sie ja auch verkauft.

GR

Samstag, 18. August 2012

Die Entführung - OOC

Wie war das nun mit der Entführung? Wir bekamen vor einigen Tagen die Anfrage von einen Kajiraspielerin ob wir ihr helfen könnten die SIM zu wechseln. Wechseln wollte sie, wer hätte das gedacht, aus OOC-Gründen. Klar  hätte man jetzt mit den Anderen reden können aber wir entschlossen uns dazu das Ganze in ein RP zu packen und zu schauen ob wir das ohne Absprache über die Bühne bekommen, so war wenigstens ein bisschen Nervenkitzel dabei. Wir, zwei Freie und eine Sklavin, reisten also auf die SIM mit dem Entschluss besagte Kajira zu klauen, natürlich unter dem IC-Grund einer Handelsreise. Auf der SIM befanden sich drei Freie und außer der besagten Kajira noch eine weitere. So weit so gut!

Das ließ sich alles auch gut an wenn man mal davon absieht das sich auf der dortigen SIM einiges geändert hatte und damit meine ich nicht das die SIM zum Norden mutiert ist, sondern das sie umgebaut hatten und uns unsere Ortskenntnisse nichts nützten, unter anderen war auch ein verschlossenes Tor dazu gekommen. Wir mussten uns also was einfallen lassen, da der ursprüngliche Plan so nicht funktionierte. Zwischenzeitlich sah es mal so aus als wollte man uns die Kajira die wir klauen wollten verkaufen, doch das erwies sich als Trugschluss und wir mussten uns was einfallen lassen wie wir sie von der Gruppe absondern.

Letztendlich gelang uns das auch und die Kajira war unser. Wie, kann man ja zwei Posts weiter unten nachlesen. Im Nachgang gab es noch die Info das wir sie mitgenommen hatten und das es ihr OOC-Wunsch war die SIM zu wechseln. Es gab dann noch die üblichen Worte, was das doch für eine schlechte Spielerin sei und man wünschte uns, ironischer weise, viel Spaß mit ihr. Damit schien die Sache erledigt zu sein und tatsächlich war fast zwei Tage Ruhe gewesen. Bis gestern Abend sich Jorts Fähre fast geleert hatte. Da tauchte er dann auf, der Rächer aller gestohlener Kajirae. Also ihr ehemaliger Herr.

Auf der SIM waren zu diesem Zeitpunkt zwei Kajirae. Eine davon ging gerade off, blieb also noch eine über. Diese wurde nun zu der gestohlenen Sklavin befragt, konnte aber keine wirkliche Auskunft dazu geben da sie  IC nicht wirklich was über den Fall wusste. Ende vom Lied, in einem heroischen Kraftakt und unter Lebensgefahr sackte er die Kajira auf der ansonsten menschenleeren SIM ein und verschwand. Ganz tolle Leistung!

Nur was will er damit bezwecken? Der Wechsel erfolgte aus OOC-Gründen, ein Austausch der beiden Kajirae wäre also ziemlich sinnlos und wird sicher nicht erfolgen. Was allerdings sein könnte ist, das er was brauchte um sein Ego wieder aufzupolieren, klaust du mir, klau ich dir. Ändert aber an der Situation auch nichts. Dazu kommt noch ein Verstoß gegen die SIM-Regeln, die solche Aktionen, wie einsame Sklavin klauen, an sich verbieten. Wenn er diese "Racheaktion" also auf einer bespielten SIM versucht hätte, dann könnte man das Argument "Ich will doch nur RP!" noch irgendwo akzeptieren aber auch hier stellt sich die Frage, warum jemanden zurück holen der gar nicht mehr dort spielen will?

GR

Freitag, 17. August 2012

... und gleich verkauft!

Das eine Turnier war noch nicht zu Ende gespielt, da stand schon das nächste an. Diesmal in City of Vigo. Su sollte natürlich die Gelegenheit haben daran teilzunehmen und so die nächste Chance bekommen mir ein paar Münzen einzuspielen und so ein wenig dessen zurück zu geben können was ich bisher in sie investiert hatte. Doch bevor ich abreiste, überzeugte ich mich noch das die mir "zugelaufene" Sklavin noch am Leben war und keinen Ärger machte. Doch da brauchte ich mir keine Sorgen machen, sie hatte sich, wie es schien, mit ihrem Schicksal abgefunden und saß brav im Kennel, begafft von ein paar Sklavinnen und interessiert gemustert durch einige Freie. Ich konnte also beruhigt abreisen.


In City of Vigo angekommen, war schnell klar das dieses Turnier hier mehr Zuschauer anzog als in es in den anderen Austragungsorten üblich war. Das sorgte für einige Verwirrung und machte es Su gar nicht so einfach zum Spielbrett vorzudringen. Diesmal gewann Su das würfeln um die Spielsteine, trotzdem war ich zuversichtlich das sie gegen diese Gegnerin auch mit den Steinen gewinnen würde. So war es auch, ein leichter Sieg gegen eine Gegnerin die ihr erstes Turnier spielte und noch ganz am Anfang ihrer Karriere stand. Danach konnte ich mich kaum vor Glückwünschen retten die mir zu meinem Besitz gratulierten. Ich hatte Mühe mich aus der Menge zu lösen aber ich musste weg hier, es stand noch ein Geschäft an.


Wieder in Jorts machte ich mich auf dem Weg zum Kennel. Ich gab Su den Schlüssel, damit sie die Sklavin holen konnte und unterhielt mich in der Zeit mit ein paar Freien. Die Krieger verzogen sich recht schnell zu einem Gespräch und so blieb ich mit der Kräuterfrau allein zurück. Auch sie suchte eine Sklavin aber eben eine die schon ausgebildet war, da war jene die Su mir nun brachte natürlich nicht geeignet und deshalb blieb ich bei meinem Entschluss, sie der Pinion anzubieten. Mit der Kräuterfrau vereinbarte ich aber, das wir uns die nächsten Tage mal zusammensetzen um uns zu unterhalten wie wir ihre Produkte besser vermarkten können. Dann machte ich mich auf den Weg zur Sklavenhändlerin.


Ich hoffte das sie heute da war und ließ meine Faust auf der Tür tanzen, in der Hoffnung das sie sich gleich öffnen würde. Die Hoffnung war nicht ganz unbegründet denn tatsächlich ging die Tür auf und noch bevor ich Dina klar machen konnte was ich wollte hörte ich schon wie die Pinion mich mit der Stimme aus dem Hintergrund herein bat. Dem folgte ich natürlich gern und auch der Bitte Platz zu nehmen kam ich gerne nach. Nach dem üblichen Geplänkel, das ich wohl eine neue Sklavin hätte und ich ihr jetzt endlich Su verkaufen wollte, kamen wir dann doch zur Sache. Schließlich ging es um Almas, so hieß die Neue immer noch, die wollte ich los werden, nicht Su.


Wie üblich musste ich ihre Bedenken zerstreuen in Bezug darauf ob es eventuelle Forderungen Dritter geben würde. Also sowas, als ob ich Sklavinnen stehlen würde. Was kann ich dafür wenn die mir immer zu laufen? So oder zumindest so ähnlich argumentierte ich und als sich herausstellte das diese Sklavin auch eine Zeit lang in Kasra gelebt hatte, war das Eis gebrochen und wir mussten uns nur noch über den Preis einigen. Einen Preis der diesmal deutlich geringer ausfiel als bei den letzten Mädchen die ich ihr bisher verkaufte aber immer noch genug um die Unkosten der letzten Reise zu decken. So konnte ich zufrieden sein. Ich strich das Geld ein und verabschiedete mich von ihr, die Sklavin ließ ich gleich dort. Su allerdings nahm ich mit.

GR

Donnerstag, 16. August 2012

Die Entführung

Rarn sollte es diesmal sein. Rarn deshalb weil es hieß, dieser Ort sei mit Jorts Fähre verbündet und ich es für eine gute Idee hielt als Händler dort vorstellig zu werden. Vielleicht ließ sich ja die eine oder andere Geschäftsbeziehung anbahnen. Das eigentliche Problem dabei war Su aufzutreiben, die sich draußen herumtrieb und angeblich Fische gefangen und in einem Bassin ausgesetzt hatte. Ich aber hatte jetzt keine Zeit, weder ihre Aussagen zu prüfen, noch sie zu bestrafen weil sie sich herumgetrieben hatte. Schließlich wollte ich heute noch in Rarn ankommen. Der Hauptmann bot an mich zu begleiten so das sogar für ein wenig Schutz gesorgt war.

In Rarn abgekommen irrten wir erst etwas herum. Eigentlich hatte ich ja angenommen wenn Rarn zu unseren Verbündeten zählt, das sich der Hauptmann hier auskennen würde. Doch weit gefehlt, behauptete er doch das sich hier viel geändert hätte. Schließlich fanden wir doch noch das Tor zu Siedlung, welches jedoch selbst am helllichten Tag verschlossen war. Nach einem kurzen Disput mit der Wache ließ man uns doch ein und bat uns an ein Feuer. Die Kajirae kümmerten sich un die Getränke und ich versuchte in Erfahrung zu bringen mit was man hier Geld verdienen könnte. Doch einen ansässigen Händler gab es nicht und die Leute die da waren hatten auch nichts zu verkaufen, nicht mal Farben, geschweige denn Stoffe.


Gut der Sklavenhändler bot mir eine Kajira an, machte dann aber einen Rückzieher als er merkte das ich doch tatsächlich Interesse haben könnte. Ich war kurz davor aufzugeben. Da fiel mir ein das ich draußen vor den Palisaden einen Meiler zur Herstellung von Holzkohle gesehen hatte. Wenigstens ein wenig Kohle wollte ich mitnehmen, schließlich könnte ja auch mal wieder ein Schmied in Jorts Fähre ansässig werden und dann wäre es gut etwas Kohle im Ort zu haben. Ich fragte also nach ob ich zwei Sack davon haben könnte und ob eine der ansässigen Kajirae Su beim füllen der Säcke helfen könnte. Man stimmte zu und gab mir sogar zwei Mädchen mit. Eines davon war die, die vorhin noch zum Verkauf stand.

Während also die Kajirae sich zum Kohle schaufeln entfernten blieb ich mit Kin noch am Feuer, wir tranken in Ruhe aus und dann machten wir uns auch auf dem Weg. Die Kohle war schon auf den Schiff und die drei Kajirae gerade fertig mit dem Verladen. Das war jetzt die Gelegnheit. Während wir die eine Kajira wegschickten, behielt ich die, welche vorhin noch zum Verkauf stand da. Eigentlich mag ich es nicht wenn mir Ware angeboten wird und man sie dann unter fadenscheinigen Vorwänden doch nicht verkauft. Außerdem hatte der Slaver ihre ganzen schlechten Seiten hervorgehoben so das es ihn bestimmt nicht stören würde, wenn ich sie mitnehme.


Gesagt, getan! Sie wollte zwar noch flüchten aber Kin zerrte sie an ihren Haaren aufs Schiff, wo ich sie an eine Kette legen ließ. In Jorts ließ ich die Kohle ins Kontor schaffen und an liebsten hätte ich die Neue auch gleich an die Sklavenhändlerin verkauft, so hätte ich wenigstens die Reisekosten gedeckt. Doch daraus wurde nichts. Nicht das die Sklavenhändlerin sie nicht haben wollte, nein, sie war schlichtweg nicht da. Da ich mich aber mit diesem Geschöpf von Kajira nicht weiter belasten wollte, ließ ich sie in den Kennel des Sklavenhauses der Stadt sperren. Su sollte ihr noch etwas zu Essen und zu Trinken bringen, damit sie die nächsten Ahn bis zu ihrem Verkauf überlebt, dann verzog ich mich in mein Haus.


GR

Mittwoch, 15. August 2012

Das Essen machts


Wieder ging es nach Harstad, wieder stand ein Spiel an. So langsam finde ich den Weg dorthin im Schlaf und auf den letzten Pasang muss man sich sowieso nur noch am Gestank der Boskherden orientieren. So klappte es auch diesmal prima und ich fand das Lager der Wagenvölker ziemlich schnell. Sie waren weiter gezogen, die Bosk hatten wohl am alten Platz alles kahl gefressen aber auch hier war für das Turnier alles perfekt vorbereitet. Das Spiel begann wie immer damit das Su das Würfeln um die Wahl der Spielsteine verlor und mit den Sticks spielen musste, ein gutes Zeichen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, ging Su ziemlich schnell in Führung und gab diese auch nicht mehr ab so das sie schlussendlich deutlich mit 7 Zügen Vorsprung gewann.


So lass ich mir das gefallen! Einen Schritt näher an dem Ziel das Su endlich mal ein Preisgeld einspielt. Zügig trat ich dann die Rückreise an. Als ich in Jorts Fähre eintraf lief noch das Waffentraining, welches ich geflissentlich ignorierte, schließlich bin ich ja kein Krieger. Stattdessen strebte ich meinem Haus zu um mich ein wenig frisch zu machen. Durch die Wände drang leise der Tratsch der Kajirae die beim Training zusahen. Es ist schon erstaunlich worüber sich diese Geschöpfe so ihren Kopf zerbrechen. Ob eine Breiallergie ein Grund ist eine Sklavin zu verkaufen und wenn, ob sie dann tatsächlich an die Pinion geht und vor allem wie lange es dauert bis ich meiner Sklavin überdrüssig werde, wenn ich sie wegen dem Makel der Breiallergie schon nicht verkaufe.

Was interessiert mich aber dieses Sklavengewäsch? Genau, nichts! Ich machte mich lieber auf ins Wirtshaus um mir dort auf Su´s Sieg den einen oder anderen Paga zu genehmigen. Zwei der Krieger waren schon da  und ich gesellte mich zu ihnen. Nur änderte sich das schnell. Kin schien nur darauf gewartet zu haben bis er sein Essen serviert bekam um dann aufzuspringen und ohne einen Bissen zu sich genommen zu haben zum Richter zu gehen. So blieb mehr für Rock, ich hielt mich vornehm zurück und beschränkte mich auf mein Getränk und philosophierte mit Rock über den gewünschten Intelligenzgrad von Sklavinnen und ob mit zunehmender Klugheit die Gefahr beklaut zu werden steigt.


Aber auch philosophieren macht mit der Zeit hungrig, zumindest ein wenig und als Su wieder mal nachhakte ob ich nicht doch was essen wollte, trug ich ihr auf mir eine Larma zu bringen. Das tat sie auch, doch hatte ich damit gerechnet das sie mir eine in die Hand gab, sie brachte mir die Frucht aber aufgeschnitten mit etwas Honig. Phoebe schaute wissend zu Su und auch ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, beschränkte mich aber vorläufig darauf die Frucht zu verspeisen. Zwischendurch fütterte ich Su mit einem honiggetränkten Stück Larma, welches sie dankbar annahm. Nach dem ich satt war, durfte sie mir mit ihren Lippen und ihre Zunge meine Finger von Honig und Fruchtsaft reinigen, eine eindrucksvolle Demonstration ihrer Fertigkeiten.

Dann ließ ich ihr ein größeres Stück von der Larma und etwas Honig, über das sie sich genießend hermachte. Nachdem ich meinen Paga alle hatte, erhob ich mich und ging zu meinem Haus, dort sollte Su mir zeigen ob sie halten konnte was sie mir mit der Larma versprochen hatte.

GR

Dienstag, 14. August 2012

Einkaufsversuche

Die Verträge blieben bestimmendes Thema in Jorts, zumindest war das so als ich mein Haus verließ und mich zu der kleinen Menschentraube am Brunnen dazu gesellte. Zum Glück, denn bis zu jenem Moment sprach man noch über Einläufe und ihre heilsame Wirkung bei Erkältungen. Etwas, was ich nicht wirklich nachvollziehen konnte, deswegen war mir der Themawechsel, hin zur Kräuterfrau und der grünen Kaste ganz recht. Somit waren wir wieder bei den Verträgen die diese nun als Kastenerste mit zu erfüllen hatte. Dabei schwankte man aber noch ob der Gefährtenschaftsvertrag den die ehemalige Ärztin mit dem Hauptmann abgeschlossen hatte nun ein Privatvertrag war oder doch ein politisch motivierter welcher der grünen Kaste Vorteile verschaffen sollte.

Im zweiten Falle müsste die Kräuterfrau vielleicht doch die Stelle der Ärztin an des Hauptmanns Seite einnehmen. Aber Spaß beiseite, das wird ja dann doch keiner wollen. Dafür wollte Kin mal wieder eine Sklavin kaufen, obwohl er ja gar keine Gefährtin mehr hat der er diese schenken kann. Trotzdem versuchte er es und biss erstmal bei der Sklavenhändlerin auf Granit. Weder schaffte er es eine Kaufzusage zu erhalten noch ihr eine Preisvorstellung abzuringen. Das wird sich also noch eine Weile hinziehen. Dafür nutzte die Sklavenhändlerin die Gelegenheit für den Versuch mir Su abzukaufen. Was auch nicht viel erfolgversprechender war, denn dann hätte ich ja komplett ohne dagestanden, versprach ihr aber wenn ich der Sklavin überdrüssig sein sollte, wäre sie die Erste der ich diese Kajira anbiete.

Irgendwie löste, das es nicht zum Verkauf kam, auf mehreren Seiten Erleichterung aus. Bei Su sowieso, das war ja klar aber auch Dina, die Erste der Sklavenhändlerin schien darüber nicht gerade unfroh zu sein. Da die Gespräche nun langsam ins Stocken gerieten, nutzte ich die Gelegenheit mich zu verabschieden und machte mich auf nach Hause. Morgen stand wieder eine Reise an, wieder nach Harstad, wieder ein Zarspiel. Hoffentlich taucht Su´s Gegner heute auf. Immer nur kampflos weiter zu kommen ist ja nun auch nicht das Gelbe vom Ei!

GR

Montag, 13. August 2012

Mittelalter vs. Antike

Zur Zeit scheint es in der deutschen Rollenspielsphäre eine leichte Verschiebung zu geben, weg vom Mittelalter hin zur Antike. Nicht das ich das als aktiver Spieler bemerkt hätte, meine beiden Charaktere sind ja immer noch auf Gor unterwegs, nein es fiel mir beim überfliegen der einschlägigen Foren auf das immer mal wieder eine antike Rollesnspiel-SIM angekündigt wird und man aus dem Mittelalterbereich zur Zeit nur noch hört das immer mal wieder ein Welt wegbricht. Gibt es Akron noch, die Buren oder Fema? Die Liste ließe sich noch beliebig weiterführen.


Dafür liest man jetzt immer mal wieder das eine neue Antik-SIM aus dem Boden oder eben aus den Fluten des Lindenozeans gestampft wurde. Angefangen hatte alles mit Brundisium welches jetzt in der xten Inkarnation hier zu finden ist. Auch wenn es mehrmals die Sim gewechselt hat und dadurch auch mehrmals umgebaut wurde so scheint es doch die älteste, stabilste und die SIM zu sein die am dichtesten an der historischen Vorlage dran ist, von Longus mal abgesehen. Dann kamen so nach und nach die Nächsten.

Rome Impire Stadt Tolosum, Bitte diesen Weg entlang
etwas ausführlichere Informationen findet man hier.

Antik Rom, Spartacus, hier gehts lang
die weiteren Infos dann hier abgreifen.

Ob das nun wirklich ein neuer Trend ist oder nur eine Modeerscheinung, bleibt abzuwarten, ich persönlich finde es ganz lustig wie man sich versucht von anderen Rollenspielwelten, insbesondere Gor, abzugrenzen. Zitat Surelia in Avameet,com:
Du suchst eine Sim, wo keine Raids das aufgebaute Roleplay stören? Du hast auf Knien rutschende Sklaven satt, die man aber nicht anfassen darf, weil der dazugehörige Herr oder die Herrin dies als persönliche Beleidigung auffasst und dich per IM stundenlang über den Sinn tiefer menschlicher Beziehungen zutextet?
Nur frage ich mich warum der Spieler der seine Kajira auf Gor behütet, beschützt und auf Dinas gebettet hat, auf einmal in der Antike so ganz anders spielen sollte und seine Sklavin allen zur Verfügung stellt. Na ja warten wir es mal ab, wie sich das entwickelt. Ich tippe auf einen Trend der vorübergehen wird. Warum? Na ganz einfach! Weil es in der Antike noch schwieriger wird die ganzen Fantasywesen wie Drows, Elben, Elfen, Hexen, Magier und Drachen zu integrieren als es das schon im Mittelalter ist. Ganz zu schweigen von den geliebten Highlandern, Wikingern und Amazonen.

GR

Verträge

Nachdem ich Hochburg verlassen und Jorts noch gestreift hatte, reiste ich weiter nach Kurtzal und verbrachte zwei Tage bei meinem alten Kumpel dem Schmied. Das hatte vor allem dem Vorteil das man mal 40Ahn lang seine Ruhe hatte und die Füße im Fayheen baumeln lassen konnte. Das ich hier schon den größten Teil meines Weges nach Harstad schon zurück gelegt hatte war auch nicht zu verachten. Harstad, deswegen weil dort die nächsten Spiele im Zarturnier stattfanden. Allerdings hätte ich mir diesen Trip sparen können, denn als ich dort eintraf, stellte sich heraus das Su´s Gegnerin nicht antrat und sie somit kampflos eine Runde weiter war. Mir blieben also nur die 40 Ahn Erholung am Fayheen und eine entspannte Rückreise zum Vosk.

Mitten in der Nacht traf ich in Jorts Fähre ein, ich schlief noch ein paar Ahn, bis Su mich irgendwann auf ihre unnachahmliche Weise weckte. Sinnlich und intensiv holte sie mich aus meinen Träumen zurück in den Alltag. Bevor ich mich dann wieder in meine Geschäfte stürzte, beschloss ich mich erstmal in Jorts umzuhören und der ideale Platz dafür ist die Terrasse des Wirtshauses. Viel Betrieb war heute nicht aber wenigstens fand ich den Hauptmann und die Kräuterfrau vor. Su schickte ich los sich um mein leibliches Wohl zu kümmern, ich selber setzte mich zu den Beiden. Anfangs lauschte ich noch dem Gespräch, es ging vornehmlich um die verschwundene Ärztin und den auslaufenden Gefährtenschaftsvertrag den der Hauptmann mit dieser Ärztin abgeschlossen hatte.


Als das Gespräch am stocken war, klinkte ich mich mit ein. Schließlich interessierte mich vor allem welcher Kaste sich die Kräuterfrau angehörig glaubte. Ich ging ja immer von Händlerin aus, das sie sich auch ab und zu Parfümeur nannte aber nein sie meinte so wie ihr Vater und auch ihr Großvater gehörte sie der grünen Kaste an auch wenn die keine Ärztin wäre. Ich vermute sie bezog sich dabei auf ihr Wissen in Bezug auf die Heilwirkung diverser Kräuter und ihr Können daraus verschiedenen Pasten, Tinkturen, Öle und Arzneien herstellen zu können. Mir war es recht, so war ich wenigstens der einzige Händler in Jorts und konnte zumindest in Kastenangelegenheiten, schalten und walten wie ich wollte.

Allerdings konnte ich es mir nicht verkneifen ihr noch ein wenig Angst einzujagen und meinte, da die Ärztin nun weg war, sei sie ja nun Kastenerste der Grünen und müsste für entsprechend abgeschlossene Verträge auch eintreten. Der Hauptmann bestätigte mir das, wenn er auch nicht wusste worauf ich hinaus wollte, er dachte da wohl eher an Lieferverträge. Ich hingegen nicht, ich spielte auf den Gefährtenschaftsvertrag an. Klar war das völlig unrealistisch, zu fordern das die Kräuterfrau den Platz als Gefährtin an des Hauptmanns Seite einzunehmen hätte aber es reichte um ihr einen gehörigen Schreck in die Glieder und einen unverdünnten Paga durch die Kehle zu jagen.

Nach einer kurzen Diskussion über die Sinnhaftigkeit dieser Forderung, der Hauptmann war zum Glück auf diesen Joke mit eingestiegen, schwankte sie lieber nach Hause und ließ uns allein auf der Terrasse. Wir spekulierten noch im Scherz darüber wie lange die Pagavorräte des Hauptmannes reichen würden, sollte er die Kräuterfrau tatsächlich zur neuen Gefährtin nehmen aber dann hatte ich auch schon genug vom Tratsch für heute und machte mich auf den Weg zurück in mein Haus, die Reisen der nächsten Tage vorzubereiten.

GR

Freitag, 10. August 2012

So langsam geht es zurück

Nach den gestrigen langen und leider fruchtlosen Verhandlungen bin ich eigentlich nur noch todmüde in irgendwelche Felle gefallen, in denen wahrscheinlich schon sonstwer drin gepennt hat. Was Wunder das es mich heute als erstes in ein Bad zog. Zwar hielten mich die Rarii noch mit etwas Smalltalk auf. Doch nachdem dieser aber überstanden war, konnte mich nichts mehr aufhalten und ich strebte unaufhaltsam dem Bad dieser Stadt zu. Auf den ersten Blick auch wieder ein deutlich Edleres als wir in Jorts Fähre haben. Was lag also näher als die Gelegenheit zu nutzen und sich hier verwöhnen zu lassen.


Su ließ ihre wenigen Stoffe von ihrem Körper gleiten, als sie nackt vor mir stand half sie mir beim ausziehen und folgte mir in das Becken in welchem sie sich im warmen Wasser neben mir niederließ. Ich machte es mir bequem, so gut es eben in solch einem steinernen Becken geht, lehnte mich zurück und gab mich den pflegenden Hände von Su hin. Die es natürlich nicht nur bei ihren Händen beließ, sondern sich mit vollem Körpereinsatz um mich kümmerte, so das deutliche Reaktionen meinerseits nicht ausblieben. Reaktionen auf die sie sicher gehofft hatte und die ich ihr gerne zukommen ließ.

Nach dem entspannenden Bad ging es zurück zu unserer Reisgruppe, die sich mittlerweile schon ziemlich dezimiert hatte. Teilweise waren welche schon los, andere wollten noch ein paar Tage bleiben. So hätte es also in geringerer Besetzung eigentlich losgehen können, wenn, ja wenn Kin sich nicht im Tarnturm herumgetrieben hätte und Sandalen und Füße voller Tarnscheiße gehabt hätte. Als ich eintraf hatte er sich aber schon Dina zum reinigen ausgeliehen. Nachdem Dina zu seiner Zufriedenheit seine Füße wieder in einen Zustand gebracht hatten wo sie zumindest nicht mehr nach Tarn rochen, konnte es endlich losgehen.

Die ganzen Treppen ging es wieder nach unten, wobei das für den einen oder die andere auch nicht einfacher war als hoch zu, denn mehrmals zerriss es die Gruppe. Unten angekommen sammelten wir uns und ich suchte eine Karawane die uns sicher zum Vosk bringen sollte, von wo aus wir die letzten Pasang mit dem Boot zurück legen wollten.

GR

Donnerstag, 9. August 2012

Reise nach Hochburg

Wach wurde ich diesmal weil Stimmen nach oben drangen, Su schien mit irgendjemanden zu reden. Noch hatte ich aber überhaupt damit zu tun meine Wahrnehmungsfähigkeit nach oben zu fahren, als das es mich interessierte was unten passierte. Kurze Zeit später stürmte dann aber Su auch nach oben um mir beim Ankleiden zu helfen. Es wurde langsam Zeit, schließlich stand heute die Reise nach Hochburg an. Der Tross der Reisenden wartete schon auf der Terrasse des Gasthaues, die Lady um die es ging, verteilte die Handgelder und es konnte losgehen. Zuerst mit dem Schiff noch ein Stück Voskaufwärts und dann schlossen wir uns einen Handelstross an, bis wir endlich Hochburg erreichten.


Der Tross zog weiter ins Voltai, wir nahmen aber die Mühen auf uns und bezwangen den Berg und die Treppen die uns nach oben in die Stadt führten. Oben keuchend angekommen wurden wir vom Präfekten und einem Krieger in Empfang genommen. Nach einem kurzen Geplänkel und den üblichen Fragen nach dem woher und wohin, führte man uns ein Gebäude was einem überdimensionalen Vogelkäfig glich und sich als Teehaus entpuppte. Dort wollte man alles weitere mit uns besprechen.Die Fremde die wir begleiteten, schien sich indes für diverse Schriftrollen zu interessieren, die sie morgen , studieren oder zumindest erstmal suchen wollte, während ich ein paar Möglichkeiten des Handels versuchte auszuloten. Doch leider waren unser Mangel und unser Überschuss ziemlich gleich, so das wir nicht zu Potte kamen. Nur etwas rote Malfarbe mitzunehmen wird mir wohl gelingen.


Die Einzige die richtig Spaß hatte war die Sklavenhändlerin, die hier einen Pudding serviert bekam und bei dem Genuss des selbigen fast verging. Mir blieb also nichts weiter übrig als mich dem Paga hinzugeben und später Su loszuschicken, ein Quartier für mich zu organisieren. Eins der Gästehäuser wurde es dann. Zwar spartanisch eingerichtet aber besser als eingerollt in einem Fell unter freien Himmel zu übernachten.

GR

Mittwoch, 8. August 2012

Die Feste

Nur ein kurzer Tag heute und nochmal Kräfte sammeln für die Reise nach Hochburg morgen. Die Krieger sahen das natürlich anders und hauten mal wieder die Klingen aneinander. Da der Trainingsplatz direkt hinter meinem Haus liegt war an Ruhe natürlich nicht zu denken. So das ich mich mehr oder weniger ungewollt, auch aufraffte und das Haus verließ. Ich wollte zur Feste hoch, mich dort ein wenig umschauen, schließlich kannte ich mich dort noch gar nicht aus und wer weiß vielleicht entdeckt man ja auch die eine oder andere Gelegenheit für ein Geschäft. Auf dem Weg dorthin lief ich Kin in die Arme und wir sprachen noch mal kurz über die morgige Reise und vor allem über seinen Fitnesszustand. Er nutzte die Gelegenheit sich das Oberteil der Tunika vom Leibe zu reißen und ein wenig zu posieren.


Ich weiß nicht ob er damit wenigstens auf die Sklavinnen etwas Eindruck machte, mich riss es nun nicht gerade vom Hocker und ich ließ auch meine Tunika an, wollte ich ihn doch nicht in Verlegenheit bringen. Als die Krieger dann an der Stelle wo wir standen einen lockeren Haufen bildeten, verdrückte ich mich und ließ mir von Su die Feste zeigen. Natürlich schaute ich mich nicht mit den Augen eines Kriegers um, sondern vielmehr interessierte es mich festzustellen wo Mangel herrschte und ich der Stadt vielleicht gegen ein gewisses Endgeld die fehlenden Waren beschaffen könnte. Alsowarf ich erst einen Blick auf die auf dem Hof eingelagerten Waren und folgte Su später in die höher gelegenen Räumlichkeiten.


Der Kriegersaal war das nächste was ich zu sehen bekam. Der sah ganz gut ausgestattet aus und war leider auch nicht wirklich abgenutzt, so das hier nicht wirklich was zu verdienenwar, die kleine Küche dazu wirkte zwar ziemlich leer, was aber in erster Linie daran lag das die Vorräte woanders gelagert wurden.Weiter gings zu dem Schlafsaal, der zum Glück auf Grund guter Belüftung keinerlei Lufterfrischer brauchte. Vielleicht war er auch nur lange nicht mehr genutzt wurden. Von dort aus hatte man auch einen herrlichen Blick zum Vosk. Abwärts ging es dann in die Katakomben der Feste. Dort wo die Vorräte lagern und der Kennel für die Deliquenten ist. Der Kerker war übrigens so angelegt das die Insassen jederzeit einen guten Blick auf die Essensvorräte haben, was sich besonders gut macht wenn man sie mal hungern lässt.


Doch das war nicht mein Problem, ich sichtete die Vorräte. Haltbares hielt sich mit leicht verderblichen die Waage. Keine Ahnung wann hier die letzte Lieferung kam und wann die letzte Inventur war. Nur eins war klar, die Urts lebten noch. Mal schauen ob sich hieraus Profit schlagen lässt. Nein nicht aus den Urts, sondern aus dem Wissen um die Vorräte. Ich für meinen Teil hatte nun erstmal genug gesehen und machte mich auch den Rückweg zu meinem Haus. Das Klirren der Schwerter war noch nicht verstummt, trotzdem zog ich mich zurück. Ich hielt ausreichend Schlaf in Vorbereitung auf die Reise für wichtiger als heute noch einmal ins Schwitzen zu kommen.

GR

Dienstag, 7. August 2012

Geschwätz

Mir ein paar Termine weggebrochen, so das ich die Reise nach Hochburg gut und gerne auch heute hätte antreten können. Doch nun war die Reise für übermorgen vereinbart und die Frau um die es ging war auch nicht zu sehen, da blieb es halt so. Dafür war nun genug Zeit um mal dummes Zeug zu reden und die Steine auf den Marktplatz fest zutreten. Wobei es aber in erster Linie um die Reisevorbereitungen ging und da vor allem um die Frage ob Kin nicht vorher noch ein paar Trainingseinheiten absolviert. Schließlich kocht Asma, seine Kajira, gut und Hochburg besteht wie der Name schon vermuten lässt nur aus steilen Anstiegen und Treppen. Er stritt das natürlich ab und behauptete gut in Form zu sein, wobei Form und Form, ach lassen wir das. Jedenfalls überlegte er trotzdem ob es nicht besser sei einen Tarn zu mieten um auf den Berg zu kommen.


Über die Reise kamen wir auch zu passender Reisebegleitung, egal ob es nun Sandalen im Gebirge waren oder hautschützende Kleidung für die Tahari. Kin schien sich nicht gerade mit Wonnen an seinen letzten Sonnenbrand zu erinnern und so bestellte er passende Kleidung. Na ja nicht ganz, er revidierte sich dann noch und wollte nur die Stoffe dafür haben, nähen soll Asma. Mal schauen was das wird, abgucken kann sie ja bei Su, die hat so was ja schon. Über die Bezahlung sind wir uns noch nicht einig geworden, zu teuer soll es nicht werden aber Asma will er auch nicht in Zahlung geben. Immerhin könnte das sein Problem der Überernährung gleich mit lösen. Jedenfalls hab ich die Bestellung aufgenommen und werd schon was bezahlbares finden.


Als wir dann so am spekulieren waren, was diese Reisende denn nun wirklich ist und welcher Kaste sie angehört und wie man sie vielleicht als entlaufene Sklavin überführen könnte passierte das was immer passiert wenn man sich über Sklaven unterhält, ein Sklavenhändler tauchte auf. Diesmal der Administrator aus Lydius persönlich. Allerdings hatte er keinerlei Interesse an neuen Sklaven sondern wollte sich beim Paga mit den ansässigen Sklavenhändlern austauschen. Was daraus wurde kann ich im Moment nicht nachvollziehen, was vor allem daran liegt das ich ja weniger mit Sklaven handele und mein Interesse an diesem Gespräch gegen Null ging und ich es vorzog mal etwas zeitiger in die Felle zu kommen.

GR

Montag, 6. August 2012

Mein Kontor

Endlich war Zeit sich um das Kontor zu kümmern, Reisen standen keine mehr an und auch in Jorts schien das Leben ein wenig beschaulicher zu laufen. Deshalb wollte ich heute unbedingt die Warenbestände aus der Übernahme sichten und vor allem kenntlich machen das es jetzt mein Kontor ist. Ich klemmte mir also ein Banner der Händlerkaste von Jorts Fähre unter den Arm und mit Su im Schlepptau ging ich hinüber. An der Terrasse des Wirtshauses wurde ich noch kurz aufgehalten, weil dieser kauzige Einäugige dort wieder herumlungerte. Es gelang mir aber mich loszueisen und meinen Weg fortzusetzen.


Viel war nicht mehr im Kontor, ein riesiger Haufen Tabukfelle, ein kleines Salzsäckchen und ein großer Sack mit undefinierbaren Inhalt. Meine beiden Zuckersäcke kamen sich dazwischen richtig verloren vor. Als erstes ließ ich Su die Tabukfelle durchsehen, nicht das da Feuchtigkeit dazwischen war und sie schon stockten. War aber nicht der Fall, sie waren trocken wie gerade erst hingelegt. Dafür war der Inhalt des Sackes nicht mehr zu definieren. Es könnte Korn gewesen sein aber auch irgendwas anderes, zu mehr als das Zeug irgendwo als Kompost unterzugraben, taugte das nicht mehr. Su sollte den Kram so bald als möglich auf dem Hof entsorgen, als Dünger war er vielleicht wirklich noch zu gebrauchen.


Blieb also nur noch die Fahne anzubringen. Dies erwies sich indes ein wenig schwieriger als gedacht, da keine Halterung dafür vorgesehen war. Trotzdem schaffte ich es noch einen Platz zu finden wo sie sich ganz gut machte. Jetzt noch an der Pumpe die Hände waschen, damit das vergammelte Korn von selbigen kommt und dann könnte ich mir im Wirtshaus eigentlich was gutes zum Essen gönnen. Die Terrasse hatte sich mittlerweile gut gefüllt aber ich fand noch ein freies Kissen für mich auf das ich mich fallen ließ, Su verschwand gleich in die Küche um sich um mein Getränk und das anschließende Essen zu kümmern.


Ich für meinen Teil folgte ein wenig den Gesprächen am Tisch, wobei es sich in erster Linie um rechtliche Fragen handelte die mich weniger interessierten. Noch bevor ich dann mein Essen bekam hatte sich die Runde auch schon halbiert, was zumindest den Vorteil hatte das ich weniger Zuschauer beim Essen hatte. nebenbei informierte ich Kin das endlich wieder Zucker in der Stadt ist, er war ja einer der Hauptinteressenten und desweiteren auch darüber das ich das Handelskontor von Grae übernommen hatte. Das erstaunte ihn dann doch ein wenig mehr aber länger darüber zu sprechen schafften wir nicht mehr denn eine Reisende kam uns in die Quere. Mal abgesehen davon das ich um Su ruhig zustellen ihr mal wieder ihr Lieblingsspielzeug, eine Sul, in die Hand drücken musste.

Es stellte sich heraus das diese Frau, die gerade dazu kam, nach Hochburg weiterreisen wollte aber keinerlei Begleitung hatte. Nun war zwar dieser einäugige Kauz gerade dorthin aufgebrochen aber dem zu folgen sollte sich für sie als zu spät erweisen. Deswegen bot ich ihr an für ein kleines Handgeld, mit ihr zu reisen. Allerdings erst in drei Tagen. Ganz so eilig schien sie es nicht zu haben denn sie ging auf das Angebot ein, jedoch erst als sie den Preis für die Begleitung noch deutlich gedrückt hatte. Was tut man nicht alles für die holde Weiblichkeit? Nach dem das geklärt war und auch Kin bekundete uns ebenfalls zu begleiten, beendete ich den für mich den Tag und machte mich auf den Weg nach Hause.

GR