Donnerstag, 31. März 2011

Tag 10 - En`Kara - Der Irrgarten

Der vorletzte Tag der En`Kara Feierlichkeiten war angebrochen, heute sollte es nur ein paar Spiele für die Kajirae geben, wie den Irrgarten zur Binasuche eben. Gut, die Freien konnten noch ein paar Wetten platzieren welche Kajira nun die Beste sein wird, das war es dann aber auch schon mit der Zerstreuung für diese. Wobei Irrgarten war ja dezent untertrieben, Labyrinth wäre der bessere Ausdruck gewesen. Mannshohe Mauern und ein Dach boten keinerlei Möglichkeiten zum schummeln. Eigentlich war ich schon am Überlegen ob ich Lu darein lassen sollte, es konnte mir ja keiner garantieren das sie auch wieder heraus fand. Noch mehr wurden meine Bedenken geschürt als Dina mit einer Überlebensausrüstung erschien die einen Höhlenforscher gerecht geworden wäre.

Das machte die anderen Mädchen noch verrückter und während Mina nun auch noch Proviant einsammelte ging Lu sich erstmal übergeben vor lauter Aufregung. Zum Glück beruhigte sich die Situation aber allmählich und man konnte die Mädchen sogar überzeugen ohne diese Überlebensausrüstung ins Labyrinth zu gehen. Die Regeln wurden verkündet, wobei die ziemlich einfach waren, rein ins Labyrinth und die Kajira die nach einer halben Ahn die meisten Binas gefunden hatte, galt als Siegerin und würde auch einen Preis bekommen. Jetzt sollte es aber losgehen, 5 Kajirae aber nur 4 Tore. Ein Ungleichgewicht dem ich erst gar keine Bedeutung beimaß, was sich später aber noch als wichtig herausstellen sollte.

Kurz vorm Start.
Doch nun hieß es erstmal warten, die Kajirae waren im Irrgarten verschwunden und es sollte einen halbe Ahn dauern bis sie wieder heraus konnten. In der Zwischenzeit wurden von den anwesenden Freien Wetten abgeschlossen. An Mina schien eine Freie was gefressen zu haben und platzierte recht hohe Einsätze auf sie während sich die restlichen Wetteinsätze auf die anderen Mädchen verteilten. Die Zeit verrann überhaupt nicht, die halbe Ahn schien sich eine kleine Ewigkeit hinzuziehen, zwischenzeitlich war noch ein sechstes Mädchen in das Labyrinth gelassen worden, deren Chancen waren jedoch mehr als schlecht, doch dann kamen sie alle wieder heraus und gaben ihre gefundenen Binas  ab. Das Zählen der Perlen ergab das Lu mit 27 Stück nur vorletzte geworden war.

Irrgarten ohne Dach nach Beendigung des Spiels
Erst war ich ziemlich wütend auf Lu weil sie nicht mehr erreicht hatte, dann fiel es mir wieder ein. Sie war es gewesen die sich einen Eingang mit einem der anderen Mädchen teilen musste, während die drei Mädchen der Sklavenhändlerin jede ihren eigenen Eingang hatte und dadurch einen Vorteil erhielten den die anderen beiden unmöglich wieder aufholen konnten, mussten sie sich doch am Anfang, bis sich dann irgendwann ihre Wege trennten, die gefunden Perlen teilen. Wütend machte ich meinen Ärger lauthals Luft. Logisch dass, das auch andere mitbekamen und mich von meiner Nachbarin mehr als ein wütender Blick traf aber diese Bevorzugung ihrer eigenen Mädchen war einfach zu offensichtlich gewesen, da konnte sie noch so beteuern das die Verteilung der Startplätze dem Zufall geschuldet war.

Lu schickte ich weg, ihrer weitere Anwesenheit machte es auch nicht besser, dann trank ich mein Ale aus und warf das Horn wütend von mir. Eigentlich wollte ich auch gerade gehen als sich Mina vor mich kniete und mir eine größere Menge Münzen brachte. Diese wären von der Herrin die auf sie gewettet hatte und sie, also die Herrin möchte sie mir schenken als Ausgleich für die Benachteiligung bei dem Spiel. Die Münzen nahm ich an mich und dann trollte ich mich so langsam in Richtung des Männerzeltes, ein späteres zählen ergab das es 50 Kupfer waren. Die Lady muss also richtig gut bei den Wetten abgesahnt haben, viel besser fühlte ich mich nun aber auch nicht.
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Nun noch ein paar Randbemerkungen OOC. Weil ich gestern Abend schon von verschiedenen Seiten angeschrieben wurden bin und eh das auch hier einer falsch versteht. NEIN! Ich hatte nicht vor den Ausgang des Spieles OOC in Zweifel zu ziehen. Ich habe einfach nur eine Unzulänglichkeit, 4 Eingänge - 5 Kajirae, die man nur hätte verhindern können wenn man ein Mädchen ausgeschlossen hätte, das aber wollte zum Glück keiner, für etwas kontroverses RP nutzen wollen. Lasst den Schmied IC einen schlechten Verlierer sein, schließlich hat er beim Steinespiel seine Kajira geschlagen als er fast verlor, hat sich beim Tharlarionrennen vom Wirt ein Ale ausgeben lassen als er gegen ihn verlor und nun bei der Binasuche eben dieses kleine Eklat. Klar hätte ich auch meine Kajira verprügeln können weil die so schlecht war aber dann wäre das in 5min erledigt gewesen und so hatten mehrere noch Gelegenheit sich um diese Affaire herum im RP zu produzieren.

Vielmehr kann man davon ausgehen, das ich eigentlich vollkommen relaxt war bis zu jenen Zeitpunkt wo die ersten IMs kamen unter dem Motto was ich mir denn bei der Aktion gedacht hätte. Und ich kann ehrlich sagen nichts, außer das ich ein bisschen RP versucht habe. Ohne jetzt schon ein Fazit ziehen zu wollen, muss ich aber sagen, das ich die Leistung aller die an der Organisation der des En`Kara beteiligt waren anerkenne. Ob es nun Kasras Regent war der die Idee hatte, Nasty Bauleistungen im Sky von Thassaland oder die der vielen anderen Helfer die nicht so offensichtlich in den Vordergrund getreten sind. Ganz vorn dabei war eben auch Teddy mit ihren Mädchen, Dina, Lina und Mina, ohne die vieles so nicht möglich gewesen wäre. Deswegen tut es mir auch leid das es nun gestern gerade sie getroffen hat und es so aussah als wollte ich etwas schlecht machen. Nein die Gelegenheit da im RP ein wenig kontrovers drauf einzusteigen war einfach zu groß, der Verlockung konnte ich nicht widerstehen.

GR

Mittwoch, 30. März 2011

Tag 9 - En`Kara - Tharlarionrennen

Heute sollte also das Tharlarionrennen sein. Als ich vor das Zelt trat waren die Bauarbeiten an der Rennstrecke noch im vollen Gange und überall stank es nach den Viechern und deren Exkremente, die sie auf dem Pakour verteilt hatten. Ich schlenderte zu dem Start- Zielbereich und unterhielt mich mit den Organisatoren. Da ich mir keine Chance ausrechnete als Schmied an den Rennen teilzunehmen, nahm ich dankend das Angebot war eins der Tiere und die Strecke mal vorab zu testen. Ich wählte ein zwar schnelles aber nicht ganz so nervöses Tier. Mit dem ließ sich zwar nicht so schnell die Richtung ändern aber dafür versprach ich mir durch die hohe Spurtreue Vorteile auf der Geraden.


Nachdem ich dem Parkour mehrfach umrundet hatte übergab ich das Tier einen der Pfleger und begab mich zu den ersten Zuschauern die mittlerweile eingetroffen waren. Bis die Rennen anfingen war noch etwas Zeit und so ließ ich mir ein Ale bringen und unterhielt mich mit den anderen Freien. Besonders die pinke Lady aus Ar hatte den gestrigen Theaterbesuch noch immer nicht verdaut. Sie hatte ja gestern schon nach dem dritten Akt, in der Pause einen ziemlichen Aufstand gemacht weil der vermeintlichen Bauerntochter von niemanden geholfen wurde als man sie versklavte. Ich versuchte ihr klar zu machen das das nur Schauspielerinnen waren, die zu dem sowieso schon versklavt waren aber das wollte nicht in ihren Kopf rein.


Nein das war ein ganz bezauberndes Bauernmädchen und erst recht keine Schlampe wie der Knecht am Ende des Stückes behauptet hatte und ja man hätte ihr helfen müssen, beteuerte sie immer wieder. Ich rief erst Mina, dann noch Dina zu mir, beide waren gestern als Darstellerinnen dabei, es half nichts, sie blieb stur dabei, selbst das als ich ihr sagte das die Bäuerin von der Sklavin des Kasraers Schatzmeister gespielt wurde änderte das nichts an ihrer Meinung. Ich gab es auf und wandte mich nun den beginnenden Rennen zu. Tatsächlich waren nach anfänglichen Startschwierigkeiten sechs Reiter und damit 3 Paarungen zusammen gekommen. Nach dem ersten drei Rennen standen die Finalisten fest die nun versuchten den Sieger im Ritt jeder gegen zu ermitteln.

Es kam wie es kommen musste, genau wie beim Tarnrennen hatte jeder der drei einen Lauf gewonnen und wir waren genauso weit wie vorher. Zum Glück beugte sich die Rennleitung diesmal dem Zuschauerwillen und startete eine Ausscheidungsrennen an dem alle drei Reiter gleichzeitig teilnahmen. Es war ein reines Beschleunigungsrennen auf einer geraden Strecke. Kasras Regent gewann diesen Lauf und hielt somit Kasras Fahne und Ehre hoch. Jetzt gab es für alle Reiter, egal ob erfolgreich oder nicht eine Runde Freipaga und wir ließen den Abend im Feuerkrug, Filiale Sardargebirge, ausklingen.

GR

Der Kap mit dem großen Kopf... (Das große Rennen und andere Katastrophen)

Nach einer ruhigen Nacht in der endlich der dröhnenden Kopf Ruhe gab, stand ich wieder voller Tatendrang auf. Ich hatte diesmal wohl etwas länger geschlafen, denn sogar meine Herrin war schon wach und allerlei anderer Menschen. So halfen sehr viele dieses Mal bei den Vorbereitungen des Rennens. Kurz bevor es dann endlich losgehen sollte, zogen sich die meisten jedoch noch einmal kurz in die Zelte zurück. Verständlich, denn körperliche Arbeit liegt nicht jeder Herrin.

So stand ich da mit dem Schmied und dem Regenten. Ich versuchte noch dem Regenten zu erklären, wozu diese komischen Ringe aufgebaut wurden, doch sprachen die Herren dann von seltsamen Sportarten. Es half nichts, ich konnte nur noch schmunzeln und nicken. Ein klein wenig später stießen auch der Schreiber und ein Mann der später Flottenadmiral oder so ähnlich aber auch Imker sein sollte. Verstehe einer die Herren, ich machte es mir einfach und merkte mir nur Imker. Ein gewisser Durst der Herren ließ sich kaum verbergen und so schickte man mich schnell die passenden Getränke holen. Es dauerte etwas länger, denn bei der Getränkebestellung des Imkers, nämlich einmal Dings mit ohne MIT, stutzte ich noch etwas. Aber ich brachte ihm einfach auch Paga, das tranken sowieso die meisten.

Immer mehr Herrschaften kamen hinzu und auch Nakisa war mit ihren Arbeiten fertig und ermahnte mich abzukassieren. Ja natürlich hatte ich das wieder vergessen, aber wegen drei oder vier vergessener Rechnungen würden die Wirtsleute sowieso nicht am Hungertod nagen, auch wenn Nakisa dies gern behauptete. DerWohlstandsbauch des Wirtes sagte hierbei eindeutig etwas anderes. Nach einigen geglückten und einigen gescheiterten Versuchen abzukassieren, versuchte ich für den Hauch einer Ihn zu entspannen.

Es dauerte selbstredend keine halbe Ihn bis ich wieder losgeschickt wurde irgendwas zu holen. Dabei fielen mir zwei seltsame Gestalten auf. Ich glaubte auch den kleineren von den beiden Männern, vorher noch irgendwas von Paga schreien gehört zu haben und fragte daher nach ob sie denn schon gezahlt hätten, denn der dunkelgekleidete mit dem großen Kopf hatte eindeutig Paga in den Händen. Mit meiner Frage hatte ich wohl aber etwas ausgelöst, denn der Große fragte schon leicht gereizt den Kleinen, den er Iltras nannte, ob er denn wirklich gezahlt hatte. Selbstverständlich glaubte ich dies und schlich erstmal weiter zu den anderen Herrschaften, schließlich hatte dieser Iltras auch schon die ganze Zeit einen Knüppel in der Hand.

Endlich begann dieses Rennen, doch trotz meiner todesmutigen Behauptungen mir kann so ein Vieh nichts anhaben, verließ mich der Mut so schnell wie er gekommen war und ich flitzte hinter die beiden seltsamen Gestalten von vorher. Irgendwie hatte dieser Iltras, den der Große auch ab und zu Maat nannte, genauso einen Respekt vor den Viechern wie ich und bot mir dennoch tapfer an, mich zu beschützen. Ein klein wenig mehr mochte ich diesen Herrn nun, schließlich wollte er mich beschützen. Während der Große, der auch Kap genannte wurde, scheinbar eingeschlafen war, sprach ich ein wenig mit dem kleinen Herrn. Er warnte mich etwas vor diesem Kap, denn auch wenn dieser scheinbar alt und tattrig war, so hörte er doch noch gut und scheute wohl auch nie davor zurück mit seinen Riesenpranken zuzuschlagen. Ehrfürchtig schaute ich zu der Statur eines alten aber kräftigen Mannes hinauf und hätte ich nicht schon gekniet, so hätten meine Knie nur wild herum geschlottert. Genau in diesem Moment als es gar nicht schlimmer werden konnte, war der Maat weg.

So kniete ich ängstlich aber immer noch lächelnd da, was einige argwöhnische Blicke des großen Mannes mit sich zog. Sollte er doch denken ich sei bekloppt, ich hatte einfach nur Angst und hechtete dem Maat hinterher, als ich ihn endlich ausmachen konnte. Das Ganze hin und her zog sich eine Weile und nach einer dramatischen Wuschelattacke des Maats und einiger Mitteilungen über meinen Geisteszustand, verschwanden die beiden so schnell wie sie gekommen war. Schade, ich schien zumindest den Kleineren fast zu mögen.

Doch nun war es Zeit sich das Rennen aus sicherer Distanz anzuschauen. Zähneknirschend stellte ich fast, dass ich wirklich alles verpasst hatte. Aber es schien nicht sonderlich aufgefallen zu sein und so half ich zum Schluss noch Dina bei der Getränkelieferung für die erfolgreichen Teilnehmer. Nur waren die irgendwie alle schon in ihren Zelten und so bot ich sogar unserem Leutnant einen kostenfreien Paga an. Doch Stimmen von allen Seiten, wiesen mich darauf hin, dass er nicht mit geritten war. Aber gut er hatte auch noch Paga und schien auch so zufrieden. Nach der Runde kostenfreien Pagas, schickten mich meine Herrin und Dina auch schnell schlafen. Irgendwie schien man es mir doch stärker anzusehen wie müde ich tatsächlich war. Als ich dann auch noch das Tablett ins Herbergszelt wegbrachte, übermannte mich die Müdigkeit auch noch schneller als gedacht und so rollte mich zwischen den Fässern zusammen und schlief augenblicklich ein.

Dienstag, 29. März 2011

Tag 8 - En`Kara - Theater "Die Pilgerreise"


Da ich in einen der Zelte mit meiner Kajira eine bohrendes, tiefer gehendes Gespräch über ihre Spielsucht führen musste, kam ich zu spät zur Theateraufführung. Die Aufführung war, glaub ich zumindest, schon beim dritten Akt wo ich dazu stieß. Platzanweiser und Kartenabreißer gab es nicht und so suchte ich mir einen gemütlichen Stehplatz in den hinteren Reihen und folgte der Aufführung. Zum Glück hatte ich das Stück schon mal gesehen und fand mich schnell wieder in die Geschichte herein. Interessant waren die Reaktionen der Zuschauer die gebannt den Stück folgten und in den Pausen zwischen zwei Akten immer das Geschehen lautstark kommentierten.

Besonders eine Zuschauerin war sehr mitgenommen und so gefesselt von der Aufführung das sie allen ernstes die Wachen rief damit diese die Bauerstochter, die in der Aufführung versklavt wurde, wieder befreien. Nur mit Mühe konnte man ihr begreiflich machen dass, das Theater war und die Schauspielerinnen sowieso alles Kajirae waren. Zum Glück beruhigte sie sich und die Darstellerinnen konnten den nächsten Akt aufführen. Die Zuschauer ließen sich immer wieder zu Szenenapplaus hinreisen und als die Vorstellung beendet war brandete tosender Beifall auf. Ausrufe der Begeisterung waren zu hören und Kupfermünzen flogen en mass auf die Bühne. Die Schauspielerkajirae durften an diesen Abend sicher sein ihrer Herrin viel Ehre eingebracht zu haben.


GR

Montag, 28. März 2011

Tag 7 - En`Kara - Brettspiele

Kaissa
Eigentlich bin ich ja nicht der Spielertyp aber wenn man schon mal hier ist, kann man sich auch ruhig mal umschaun, dachte ich mir und drehte eine Runde über den Platz wo die diversen Spiele aufgebaut waren. Kaissa, Zar, Mancala und für die einfacheren Gemüter wie mich auch das Steinespiel. Ich hatte noch gar nicht alles gesehen da sprang schon die erste Animationskajira hervor und wollte mich an einen der Tische ziehen. Ich schüttelte sie aber wieder ab, denn ich wollte ja nicht spielen, maximal vielleicht auf den Ausgang der einen oder anderen Partie wetten. Aber Lu ließ ich mitgehen, ich brauchte sie nicht und sollte sie doch auch mal ein wenig Spaß haben. Ein Fehler wie sich herausstellte.

Die Animationskajira erklärte ihr die Regeln, spielte ein zwei Runden mit ihr zum anfüttern und verschwand dann zum nächsten Tisch. Da hatte ich sie wieder! Das Problem was ich nun hatte war, das Lu mit mir spielen wollte, also nicht in den Fellen sondern, nun ja diese Steinespiel da. Sie bettelte und flehte und irgendwann hatte sie mich erweicht und ich setzte mich an einen der Tische. Jeder also einmal in das Säckchen gegriffen eine Handvoll Steine entnommen und dann geraten ob die Gesamtsumme gerade oder ungerade ist. Ich lag mit ungerade richtig und wollte gerade aufstehen, doch da ging es wieder von vorne los. Wir sollten doch wenigsten so lange spielen bis einer dreimal gewonnen hätte. Ich weiß auch nicht was mich da geritten hatte, jedenfalls willigte ich ein.

Mancala
Und das zog sich! Zwar ging ich mit zwei Siegen in Führung aber die Anzahl der Unentschieden stieg ins Unermeßliche. Zwischenzeitlich glich Lu sogar noch zum 2:2 aus. Jetzt wurde es eng, wollte ich doch auf keinen Fall gegen eine Kajira verlieren. Wieder nur Unentschieden, sei es weil wir beide richtig oder beide falsch geraten hatten, dann endlich der erlösende Sieg für mich und wie es sich für eine richtige Kajira gehört fiel mir Lu freudestrahlend um den Hals und beglückwünschte mich zu meinen Sieg. So muss es sein! Nun aber schnell die Steine verstaut und aufgestanden, eh es wieder von vorne losgeht. Dann schaute ich mich noch ein wenig bei den Zar- und Mancalaspielern um. Die Kaissavorrunden hatte ich, wegen dem Steinespiel, schon verpasst.

Zar
So aber heute Abend wird es ruhiger. Theatervorführung, hinsetzen, Paga trinken und zuschauen, das Stück nennt sich "Die Pilgerreise" und handelt davon wie die Tochter eines Bauers sich auf den Weg ins Sardargebirge macht und was sie dabei erlebt. Ich kann es jeden nur ans Herz legen, große Dramen, schicksalhafte Wendungen, Spannung und Gefühl, für jeden ist was dabei.

GR

Glück im Spiel..... (Der Brettspieletag)

Der Morgennebel umspielte noch die Felsen des Sardargebirges als ich aus dem Zelt kroch. Ein schöner Anblick, den ich sicherlich vermissen würde wenn wir wieder heimwärts reisen. Ein wenig orientierungslos wandelte ich noch umher, so musste ich doch selber erstmal durchzählen welche Tag heute war und welcher Programmpunkt somit anstand. Doch schon sah ich Lina und den Herrn aus Thentis, die schon eifrig alles für den großen Brettspieletag vorbereiteten. Also spuckte ich die Hände und versuchte mein bestmöglichstes um mit anzupacken.

Die Zeit verging wie im Fluge und so war auch schon der Zeitpunkt des Turniers gekommen, doch oh Schreck, der Herr aus Thentis war weg. Als könnte die Panik nicht ohnehin schon größer sein, so kamen auch immer mehr der Kaissaspieler an. Teils mit fremdem Dialekt, doch diesen kannte ich noch aus den Wüstenzeiten. Nun gut, es hieß nun erstmal die Gäste beschäftigen bis der Herr wieder auftauchte. Odin sei Dank, so kam er dann auch eine halbe Ahn später. Um das Kaissaturnier musste ich mich nun nicht mehr kümmern und sie zogen sich zurück.

Zu gerne hätte ich dem Turnier zugesehen, doch ging es dort auch um viel Kupfer und ich wollte mir nicht nachsagen lassen, Herrschaften abgelenkt zu haben. So hockte ich lieber bei den anderen Spieleinteressierten. Nur von Lina hielt ich mich noch etwas fern, ich glaube sie wir noch etwas nachtragend aufgrund meiner missglückten Idee, den Hauptmann zum Spielen zu bewegen. Dabei fand ich Lina als Preis recht attraktiv und der Hauptmann schien auch Gefallen an ihr als Preis zu haben. Wer kann aber auch ahnen, dass er sie gleich ganz behalten wollte.

Langsam schritt ich umher und beobachte die lachenden Menschen. Das Konzept des Spieletages schien aufzugehen und ein klein wenig stolz war ich schon auf unsere Arbeit. Auch Lina schien ganz und gar in ihrer Funktion als Erklärkajira aufzugehen. Leider hatten wir es aufgrund des Ansturmes nicht mehr geschafft die Regeln gemeinsam durchzugehen. Ich versuchte zwar noch die Regeln durchs Zusehen aufzuschnappen aber da war es ansich auch zu spät.

Nach einer kleinen Runde durch die Menschenmassen gab ich meinen Versuch, selber irgendwo mitspielen zu können auf. Dabei fiel mir unser Regent auf, dem es scheinbar ebenso ging. Ohne lang nachzudenken stellte ich mich neben ihm, was seinerseits durch einen verwunderten Blick quittiert wurde. Nach einer kleinen Erklärung, dass ich nur rumstehen würde, ging er zu dem Mancalaspiel und mein Schattenspender war somit fort. Eine kleine Runde lief ich über den Platz um einen neuen und gleichwertigen zu finden doch dies war vergebens. Also kniete ich mich schnurstracks wieder neben ihm. Zusammen mit ihm beobachtete ich eine Partie Mancala des Herrn aus Thentis und einer Herrin aus Belnend. Unser Regent wettete doch tatsächlich auf die Herrin, aber leider musste ich meine Meinung für mich behalten, war mir schließlich schon klar, dass die Herrin es schwer haben würde.

Das Spiel blieb spannend, immer wieder sah es so aus, als könnte die Herrin gewinnen, doch am Ende war es immer der Herr. Eigentlich brauchte ich jedoch gar nicht hinschauen, denn immer wenn der Regent mir das Köpfchen kraulte sah es für die Herrin gut, wurde sein Griff jedoch fester, hatte wohl der Herr wieder gewonnen. Nach dem die Frisur endgültig hinüber war und der Herr aus Thentis als Gewinner feststand wollte ich nur noch weg, denn nun wo der Regent einiges an Kupfer verloren hatte, wollte ich nicht wirklich wissen, was er mit meinen Haaren anstellen würde.

Noch kurz sagte ich Dina Bescheid und sie sah mir an, dass ich wieder Opfer einer Wuschelattacke geworden war. Doch als ich ihr stolz erklärte, dass es diesmal der Regent war, meinte sogar sie, dass es etwas Besonderes sei. Ich ließ somit die letzten abstehenden Haare stehen und schritt herrschaftlich in das Zelt.

Sonntag, 27. März 2011

Tag 6 - En`Kara - Tarnrennen


Anfangs sah es ja noch so aus als hätten die Priesterkönige rund um das Sardargebirge eine Flugverbotszone eingerichtet. Jedenfalls konnte man das vermuten, denn obwohl die Tarnrennen auf dem Plan standen, die Strecke festgelegt und markiert war, ließen sich keinerlei Tarnreiter sehen. So hatte ich anfangs noch genug Muße mir den Parkour genauer anzusehen. Der Start war gekennzeichnet mir zwei grünen Ringen die in der Arena standen, denen in regelmäßigen Abständen graue Ringe folgten die durchflogen werden mussten. Wurde der Ring ordnungsgemäß passiert zeigte der das mit einer grünen Flagge an. Der Track bog dann nach außen ab und führte zurück, nach einen weiteren Bogen, durch dem man wieder auf die Innenbahn kam, mussten sich die Tarne wieder in die Tiefe stürzen derjenige der als erster den einzelnen roten Ring in der Arena durchflog hätte dann gewonnen gehabt.

Tja, so sollte es ablaufen aber noch war es nicht soweit. Außer Kasras Regent hatte ich noch kein weiterer Tarnreiter eingefunden. Zum Glück fanden sich dann doch noch zwei weitere so das das Rennen zumindest im kleinen Maßstab durchgeführt und den Zuschauern was geboten werden konnte. Da immer nur zwei Tarns gleichzeitig starten konnten und man nur drei Starter hatte entschloss man sich, nicht wie ursprünglich geplant im KO-Modus zu fliegen, sondern jeder gegen jeden. So standen uns also drei kurzweilige Rennen bevor. Das Blöde war nur das jeder der Tarnreiter ein Rennen gewann und somit zum Schluss ein Punktegleichstand herrschte.


Der Rennleiter rief die drei Tarnreiter zu sich um das weitere Vorgehen zu besprechen. Obwohl die Zuschauer lautstark ein Fortsetzen der Rennen forderten bis ein eindeutiger Sieger feststeht, einigte man sich darauf alle Drei als Sieger auszurufen. Die Zuschauer quittierten das mit einen langsamen Abwandern zu ihren Zelten und der Platz um die Arena leerte sich zusehends. Ich blieb allerdings noch ein wenig denn ich war in ein Gespräch mit einer Lady aus Ar vertieft. Sie schien ein tiefes Interesse für das nächste Spiel der Kajirae, den Irrgarten mit Binasuche, zu hegen. Ich redete ihr ein das diesen Irrgarten nur Kajirae betreten dürften und ehrbare freie Frauen sich bestimmt nicht dazu herablassen würden sich darin sehen zu lassen.

Das schien ihr ein wenig die Stimmung zu verhageln, man sah ihr an, so weit die Roben dies zuließen, das ihre Neugier sie förmlich auffraß und sie krampfhaft nach einen Ausweg suchte diese zu befriedigen. Nachdem zwischendurch eine Kajira noch ihre schlechte Laune zu spüren bekam, schien sie für sich eine Lösung gefunden zu haben. Jedenfalls fragte sie mich vertraulich ob man sie, wenn sie sich verkleidet, erkennen würde und wenn nicht ob sie sich dann den Irrgarten anschauen könnte. Nun dachte ich erst sie wollte sich als Sklavin verkleiden aber im letzten Moment meinte sie das sie eher an die Kleidung einer Bäuerin dachte. Na dann! Ich versicherte ihr das man sie, die man nur in den Roben der Verhüllung kannte, unmöglich in den Kleidern einer Bäuerin erkennen würde. Sichtlich erfreut über ihren Einfall und darüber eine Möglichkeit gefunden zu haben, scheinbar unerkannt sich den Irrgarten anschauen zu können, verabschiedete sie sich von mir. Irgendwas von Schönheitsschlaf murmelte sie noch, dann war sie verschwunden.

GR

Samstag, 26. März 2011

Kaissa-Turnier am 27.03.2011

Im Zuge der Festivitäten starten am 27.03.2011 ab 20 Uhr die Vorrundenentscheidungen des Kaissa-Turnier. Sei kein Langohrturt und messe dich mit den Besten. Das große Finale wird am 31.03.2011 stattfinden.

Als kleiner Motivationsschub wird es auch ein wenig Kupfer geben, der Weg soll sich ja lohnen. Für die Zuschauer und vor allem auch für unsere Damen werden ebenfalls Zar und andere Brettspiele aufgebaut.

Interessenten melden sich am Besten IC bei Hanes Himmel oder OOC bei Kaisa McMillan.

Tag 5 - En`Kara - Kajiraehaschen

Heute war Stress angesagt, hatte mich doch gestern Abend die Sklavenhändlerin überredet am Kajiraehaschen teilzunehmen und einen Rückzieher wollte ich nun auch nicht machen. Allerdings stattet ich der Feuerkrugfiliale erst noch einen Besuch ab. Leider war das Zelt verwaist und so ließ ich mich auf einen der Kissen nieder und harrte der Dinge die da noch passieren sollten. Als ich kurz davor war einzuschlafen tauchte Lina auf und brachte mir auch gleich ein Ale. Schließlich braucht man ja viel Flüssigkeit wenn man gleich wie ein Verrückter am Joggen ist. Auch Lina versuchte mich zu überreden am Kajiraehaschen dran teilzunehmen, da kam sie allerdings ein wenig zu spät, hatte ich doch schon zugesagt. So drehte sich das Gespräch jetzt nur noch darum aus welchen Mund die Einladung nun besser geklungen hatte.

Dann war die Zeit aber auch schon ran und ich ging hinüber zum Zelt der freien Frauen, dort sollte der Treffpunkt sein. Unterwegs traf ich noch auf ein paar weitere Teilnehmer und da vor besagten Zelt auch schon ein paar Kajirae hockten, füllte sich das Teilnehmerfeld nun zusehends. Die Sklavenhändlerin erklärte uns noch mal die Spielregeln, während ihre Erste die Armbinden an die Mädchen verteilte und diese einwies. Zu guter Letzt hatten wir sieben Kajirae und fünf Fänger. Der erste Preis war für die Männer eine Kajira nach Wahl für diesen Abend und alle Getränke und Speisen frei. Das Mädchen was am wenigsten gefangen wurde sollte ein Schmuckstück aus Binas bekommen.

Das Starterfeld.
Dann ging es auch schon los, die Mädchen bekamen zwei Ehn Vorsprung bevor die Männer sich auf den Weg machten sie zu fangen. Das Spiel sollte über 20 Ehn gehen. Die ersten zehn Ehn vergingen ohne das ich auch nur ein Armband erobern konnte. Doch dann ging es Schlag auf Schlag und ich hatte 4 Armbänder zusammen. Das erste das ich bekam war von Dina und sie war auch die Einzige die mich versuchte zu überreden was anderes zu nehmen. Doch da half kein Betteln, schließlich wollte ich nicht mit leeren Händen dastehen und alles was sie mir bieten konnte, konnte ich mir auch später noch holen. Ich ließ mir also das Armband geben und dann ging es weiter, das letzte der vier holte ich mir quasi mit dem Schlussgong.

Als alle am Zelt angekommen waren stellte sich heraus das sowohl auf Seiten der Fänger als auch bei den Mädchen jeweils ein Teilnehmer verschütt gegangen war. Es konnten also maximal 6 Armbänder eingesammelt werden und das hatte nur einer geschafft. Für den zweiten Platz reichten 4 Armbänder, doch leider stellte sich heraus alle der übrigen Teilnehmer 4 Armbänder errungen hatte. Bei den Mädchen war es ähnlich, da mussten sich Zwei den ersten Platz teilen. Zum Glück wurde der Preis verdoppelt so das sie sich nicht mit jeweils einen halben Binaschmuck begnügen müssen. Der Gewinner wählte als Preis seine eigene Kajira und dann ging es ab ins Herbergszelt, den Durst zu stillen.

Linas Tanz
Als wir uns soweit erholt hatten gab es noch eine Überraschung, Lina sollte ihren ersten, selbstständig erarbeiteten Tanz vorführen. So wie es angekündigt wurde erzählte sie darin die Geschichte von einen Herren in dem sie sich verliebt hatte und welcher sie dann verschmähte. Der Tanz erzählte wie sie um ihn kämpfte, versuchte ihn zu verführen und wie es ihr schließlich das Herz brach. Nur wer der Herr war, das erfuhren wir an diesen Abend nicht mehr. Nach einer kurzen Pause trat auch Dina in den Tanzkreis und führte den Tanz des Verlangens auf. Dabei schien es so zu sein das sie beim Schreiber mehr Verlangen weckte als sie selber zeigte, denn kaum war der Tanz zu Ende riss er sie aus den Tanzkreis und verschwand mit ihr ins Männerzelt.

Dinas Tanz
Ich kehrte mit den Anderen an den Tisch zurück und trank noch einen Schluck bevor ich beschloss meine müden Knochen auf ein paar Felle zu betten. Zum Glück war ich erschlagen und betrunken genug, das ich trotz eindeutiger Geräusche die von ein paar Schlafplätzen weiter weg herüber drangen, zügig einschlafen konnte.

GR

Freitag, 25. März 2011

Tag 4 - En`Kara - Schwertkampfturnier

Eine weitere Nacht im Zelt, ein weiterer Tag beim En`Kara. Heute schnappte ich mir Lu und nahm sie mit aufs Festgelände. Wie immer war sie leicht zu begeistern und staunte und wunderte sich was das Zeug hielt. Bis zum Schwertkampfturnier war noch etwas Zet und so machten ich einen Rundgang über den Markt. Es war zum Teil schon sehr amüsant mit anzusehen wie sich drei Kajirae gleichzeitig mit einen riesen Teil von Hammer abmühten um beim Hau den... ja wen eigentlich auf Gor...... was zu gewinnen. Das Gerät beschimpfte sie nach dem Schlag als Looser und ich ging lachend weiter. An einen Stand mit Süßkram hatte ich dann fast Lu verloren, wie angewurzelt stand sie davor und zog den Duft der Süßigkeiten ein, ausnahmsweise gab ich ihr was zu naschen und wollte dann weiter, als mich ein fremder Pelzhändler und wenig später der Emir ansprachen. Nach einer kurzen Smalltalkrunde ging ich weiter, ungeduldig wartend das endlich die Kämpfe anfangen.

in Action
Dann kam langsam Bewegung in die Sache, von der Arena klang das metallische Scheppern der Waffen herüber und der Ausrufer kündigte den Beginn der Kämpfe an. Die Massen strömten zum Kampfplatz und ich folgte ihnen. Tatsächlich gelang es mir sogar einen Platz in der vordersten Reihe zu ergattern. 8 Kämpfer hatten sich angemeldet die dann im KO-System ihren Besten ermittelten. Diesmal schnitt Kasra etwas besser ab. Wenn auch kein Bürger der Stadt das Turnier gewann, so doch ein Krieger der in den Diensten von Kasra stand. Als das Turnier beendet war schickte ich Lu zurück zu den Zelten, ich wollte mich noch etwas allein umtun.

Gewonnen!
Ich ging dann noch ein paar Schritte und nicht unweit der Arena traf ich Kasras Sklavenhändlerin, wie sie Kajirae für das morgige Haschen rekrutierte. Nein nicht nur das, sie war auch dabei diverse Freie dazu zubringen sich als Fänger zur Verfügung zu stellen. Dabei konnte sie sehr überzeugend sein und so steh ich nun auch auf der Liste. Wenigstens erklärte sie auch kurz die Regeln, mal schaun ob ich sie auf die Schnelle zusammen bekomm. Also jede Kajira bekommt eine bestimmte Menge Armbänder, jede in einer anderen Farbe. Dann haben sie eigentlich nichts weiter zu tun als vor den Fängern wegzulaufen. Schafft es ein Freier sie zu berühren, so muss sie ihm eines ihrer Armbänder geben, hat sie keine mehr ist sie raus. Gewonnen hat der Freie der die meisten Armbänder und am besten von jeder Farbe eins hat. Der Gewinner kann sich für den Rest des Abends eine Kajira aussuchen und erhält außerdem alle Getränke und sein Essen kostenlos. Damit die Mädchen auch einen Anreiz haben sich nicht fangen zu lassen, bekommt jene die zum Schluss noch die meisten Armbänder hat ein paar Binas geschenkt.

Rekruting fürs Kajiraehaschen
Ja, so ungefähr war das, zum Glück werde die Regeln heute Abend ja noch mal erläutert. In der Zwischenzeit macht ich mich auf zum Festzelt des Feuerkruges. Unterwegs traf ich noch Sid. Den hatte ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen. Wen man nicht alles trifft beim En`Kara? Die wichtigste Information war aber das er die Tage zurück nach Kasra kommen will. Schaun wir mal, das würde zumindest die Honigversorgung der Herberge stabilisieren und da unser momentaner Kapitän ja auch verschollen scheint, wäre er ja auch hier wieder ein adäquater Ersatz. Na ja, unser Gespräch war nur kurz, irgendwie zog es ihn in die Büsche, was für mich hieß das es ihm zuletzt nicht so schlecht ergangen sein konnte wenn er sich die teuren Getränke hier leisten konnte.

Nun reichte es nur noch für einen kurzen Zwischenstopp im Feuerkrug und dann kroch auch ich wieder in meine Felle.

GR

Donnerstag, 24. März 2011

Tag 3 - En`Kara - Tarnkämpfe

Die zweite Nacht in dem Zelt am Sardar hatte ich ganz gut überstanden. Mina, die gestern Abend zu mir durfte um sie für ihre Servierleistungen zu belohnen, war schon weg und so schälte ich mich aus den Fellen und machte mich frisch, warf mir die Tunika über und ging in Richtung Festplatz. Heute sollten die Tarnkämpfe Stattfinden, das wollte ich auf keinen Fall verpassen. Nicht das ich daran teilnehmen wollte, nein ganz bestimmt nicht, schließlich bin ich Schmied und kein Krieger, und der Flug damals nach Aventicum wegen der Heimsteinsache steckte mir immer noch in den Knochen, aber anschauen wollte ich mir die Kämpfe schon und dabei auf einen Sieg der Mannschaft aus Kasra hoffen.

Das Einfliegen der Tarns
Doch noch war es nicht soweit, die Mannschaften trugen sich bei der Turnierleitung noch ein und derweil fanden Belustigungsrundflüge für die Zuschauer statt. Wie gesagt ich wollte ja nicht fliegen und verstrickte mich in der Zwischenzeit in eine Diskussion mit dem Hauptmann aus Kasra über Seuchen, Kauschheitsgürtel und bestechliche Heiler. Irgendwie war er immer noch auf dem Trip das da unter der Hand was gelaufen sei und der Heiler für jeden verkauften Gürtel eine Provision bekommen hätte. Da er aber weder mir noch dem Heiler was nachweisen kann, verlief die Diskussion dann aber schnell im Sande.

Tarnkämpfe
Endlich begannen die Kämpfe, was ja auch noch zusätzlich von der Diskussion ablenkte, und so konzentrierte ich mich darauf was in der Luft passierte. Jeder Tarnkorb war mit zwei Bogenschützen besetzt, der Tarn selber wurde von einen Reiter gesteuert der nicht in den Kampf eingriff sondern nur das Tier in eine möglichst gute Position für die Schützen brachte. Die Schützen aus Kasra vollbrachten dabei eine wahre diplomatische Glanzleistung. Sie schafften es tatsächlich ihren hohen Ausbildungsstand und die überragenden Fähigkeiten der Kasraer Tarnstaffel zu verbergen und verloren alle Wettkämpfe, so das sich zukünftige Feinde Kasras in Sicherheit wiegen werden was ein nicht zu unterschätzender Vorteil für Kasra bei eventuellen zukünftigen kriegerischen Auseinandersetzungen sein wird.

Feuerkrug Filiale Sardar
So, die Wettkämpfe waren beendet und so langsam bekam ich Durst. Doch bei den Preisen die die Wirtin aufrief überlegt man sich das ja dreimal ob man was trinkt. Deshalb ließ ich mich erstmal auf ein Gespräch mit unserer Neubewohnerin, der Advokata ein. Sie wollte unbedingt ihren Bürgerschaftsantrag loswerden und hatte Angst irgendwelche Fristen zu versäumen. Damit sie beruhigt war, nahm ich als Ratsmitglied diesen Antrag an mich und versprach ihn entsprechend weiterzuleiten. Das veranlasste sie mich auf ein Ale einzuladen und so gingen wir ins Feuerkrugzelt. Dort hatte sich eine illustre Mischung aus Kriegern, Sklavenhändlern, Schriftgelehrten und auch schon den ersten Kaissaspieler eingefunden. So ließ ich den Abend bei einen großen Ale und interessanten Gesprächen ausklingen.

GR

PS: Und hier noch das aktualisierte Programm.

Mittwoch, 23. März 2011

Nachtrag zum ersten Tag - En`Kara


Nicht von mir gedreht aber dafür besser als wenn ich es gemacht hätte. ;)

GR

Feuerpolonaise und ein buntes Treffen

Endlich war es so weit, der Tag des Feuermarsches war gekommen. Lange Zeit bereits trainierten Dina, Lina und ich schon für diesen Tag und die Aufregung stieg von Tag zu Tag. Neugierig steckte ich den Kopf immer wieder aus der Tür um die Abreise ja nicht zu verpassen, doch noch war es ruhig, seltsam ruhig. Die Sachen waren gepackt, doch wo waren nur die Einwohner. Lina und ich hielten es nicht mehr aus und so setzten wir uns zu einer kleinen Gruppe Verwunderter. Sogar der zwischenzeitlich abreisefertige Regent tippelte nervös von rechts nach links. Wie so oft trugen die zarten Füße der Herrinnen die Last der Kleider nicht mehr und sie wanderten in die Herberge um sich noch einmal auszuruhen bevor es losging. Nach endlosen Ahn und gefühlten Millionen Pinkelpausen der Anwesenden später waren die Bürger dann endlich so weit. Wir klatschten in die Hände und jedem wurde eine Fackel in die Hand gedrückt. Auf gings....es dauerte kaum eine Ahn und schon jammerten die ersten Herrinnen wie steinig der Weg doch war. Zum Glück kam niemand auf die Idee sie mit Sänften zu tragen, sonst wären wir heute noch unterwegs.

Vorbei an dem beinahe endlosem Dschungel und allerlei merkwürdiger Vögel die wir immer wieder mit den Fackeln verscheuchten, ließ ich mich immer weiter zurückfallen. Ja ich gebe zu, der Anblick diverser Herrenwaden und Herrenhintern entzückte mich zusehends und machte den Marsch wenigstens halbwegs lohnenswert. Ein gefühltes halbes Leben später kamen wir endlich in die Oase. Da war sie wieder die Oase, die ich vor kurzem erst zusammen mit unserem Regenten und dem Wirt besuchte um neue Vorräte zu besorgen. Ja genau die Oase mit dem gemeinem Händler, der mir, ausgerechnet mir einen Keks verwehrte. Ich gestehe, ich habe ein kleines Problem zu weilen beim Geruch und Anblick von Keksen und diese Kekse beim Händler dufteten einfach nur herrlich. Ich hatte sogar gehofft einen zu bekommen, doch anstatt mir einen Keks zu geben, hielt der Händler ihn über meinen Kopf so hoch dass ich nicht ran kam. Ja er fragte mich auch noch ob ich den Keks haben möchte. Was für eine Frage, natürlich wollte ich den Keks und bettelte und flehte drum. Ein breites Grinsen huschte über sein Gesicht, als er sich den Keks selber in den Mund steckte. Ich bin selten sprachlos, aber dies war einer dieser Momente. Zu Tode betrübt trat ich mit den Herren damals die Rückreise an, doch nun war nicht die Zeit an dies mehr zu denken.

Schön war es diesmal die Oase im Dunkel der Nacht zu erhellen und ich hatte den Keks fast vergessen. Die weitere Reise in Sardargebirge verging recht schnell und so dauerte es nur noch einmal ein gefühltes halbes Leben bis wir endlich ankamen. Die Freude der Ankunft wich der Aufregung des bevorstehenden Tanzes und so ließen wir die Herrschaften schon einmal vorgehen. Nervös entledigten wir uns der Kleidung und zündeten die Feuerschalen an. Ich gestehe, ich hätte mir vor Angst fast in die Tunika gemacht, aber nach einem Hinweis meiner Kettenschwestern stellte ich fest dass ich keine mehr trug. Also Augen zu und durch. Langsam schritten wir zu der Bühne, als ich oben angekommen in die Gesichter der Herrschaften blickte wäre ich vor Aufregung am liebsten umgekippt. Es half nichts und ich konzentrierte mich auf die leisen Glöckchen Dina´s. Schnell fand ich den Takt und ich glaube es hat den Herrschaften gefallen. Zumindest bildete ich es mir ein, als ich so einige Mimiken zu deuten versuchte. Doch viel glücklicher war ich, dass ich das ganze ohne Verbrennungen überstanden hatte. Überaus glücklich und auch etwas müde huschten wir in die Nacht, als dann auch noch unsere Herrin zu uns kam und uns lobte. Mit geschwellter Brust ging ich dann zum Nachtlager, meine Müdigkeit hatte man mir anscheinend doch angesehen. Nur stand ich plötzlich in einem Zelt , was mehr ein Lager war als das Zelt der Herrinnen. Ehe ich mich lange wundern konnte, schlief ich auch schon zwischen den Fässern ein.

Nach einer kurzen Nacht wachte ich voller Tatendrang auf. Laut Dinas Plan, den sie uns mehrfach vorbetete stand für heute das Kastentreffen an. Als ich so aus dem Zelt schaute, war davon noch nichts zu erkennen. So nutzte ich das Tageslicht und stromerte über den Markt ehe ich mich im Zelt unserer Herberge einfand. Zum Glück herrschte auch hier noch kein großes Treiben. Lediglich die Schreiberin aus Ar saß bereits bei einem Tee dort. In beinahe lockerer Atmosphäre unterhielten wir uns. Es tat gut sich normal zu unterhalten und wusste schnell wieder warum ich sie so schätzte. Ein etwas verwirrter Herr stoß zu uns, doch irgendwie war er schnell wieder weg. Ich dachte mir nichts dabei, doch als der Hauptmann ins Zelt kam und beim Anblick von mir schnell wieder das Zelt verließ, war ich mir sicher. Schnell schnupperte ich an mir, ob ich stank, doch mein feines Näschen verneinte dies eindeutig. Doch der Hauptmann kam wieder hinzu und auch die Herrin aus Kassau fand den Weg zu uns. Als sich das Zelt so füllte war ich unendlich dankbar einmal Nakisa zu sehen, so musste ich nicht alleine servieren. Der Hauptmann wünschte diesmal nichts, jedoch die Herrin aus Kassau. Während ich mich um neu hinzugekommene Gäste aus einem mir unbekannten Ort kümmerte, bekam ich nur am Rand die neuen Preise mit die Nakisa gerade grinsend der Herrin offenbarte. Man darf auch nicht vergessen wie mühsam der Transport war und schließlich war dies doch ein besonderer Ort und so priesen wir die Speisen und Tränke als gesegnet an. Die Gäste die ich bediente zahlten auch ohne zu murren, doch die Herrin aus Kassau suchte lieber das Weiter. Da hatte sie jedoch die Rechnung ohne Nakisa gemacht die Alarm schlug. Ich meine noch etwas Gezeter von draußen gehört zu haben, doch durfte ich auch zwischenzeitlich auch dem Schmied sein wohlverdientes Ale bringen. Leider hatte ich mich bei dem Preis geirrt und er profitierte auch noch von einem viel zu günstigen Preis. Das schlug ich bei der Fleischplatte der Gäste wieder drauf. All meine Bemühungen diese als äußert delikat und lecker anzupreisen halfen nichts und der fremde Schmied moserte herum. Ich sollte sogar selber probieren, was mir sichtlich gefiel. Denn selbst das noch halb rohe Fleisch war allemal besser als das was ich sonst bekam und der Herr hatte schließlich schon gezahlt.

Als die Gäste langsam wieder das Zelt verließen bekam ich die Preise von Nakisa noch einmal mitgeteilt. Trotz bescheinigter Zahlenschwäche bekam ich es irgendwann hin mir halbwegs die neuen Preise zu merken. So konnte das Servieren losgehen, denn die Plätze an den Tischen der Kasten hatten sich gefühlt.

Etwas planlos schritt ich eine Runde über den Platz und lächelte als ich zwischen den Massen meine Herrin entdeckte. Doch so sehr ich ihre Nähe genoss, die Arbeit tat sich nicht von alleine und ich ging wieder zu den Tischen um nach dem Rechten zu schauen. Ich ließ den Tisch der Heiler mit einem kleinen schlechten Gewissen aus, doch war die Angst vor Spritzen einfach zu groß und so fand ich mich lieber bei den Kriegern ein. Nach einer üblichen Bestellung mit Sul-Paga und Wasser sowie einmal Nichts...kehrte ich mit den Getränken zurück. Auch das gewünschte Nichts servierte ich dem Hauptmann mit großer Freude. Endlich mal ein Becher wo ich nichts verschütten konnte. Als alle zufrieden und glücklich an ihren Bechern nippten, fand ich mich bei den Schreibern ein. Doch der Tisch wurde schon versorgt und so ging ich an den letzten Tisch der Aussätzigen. Nun gut es waren keine Aussätzigen aber ein bunter Haufen aus Schmied, Wirt, Sängerin und meiner liebsten Herrin. Der Wirt konnte es kaum erwarten bedient zu werden und so flitzte ich auch schon los.

Japsend kehrte ich zurück und servierte den glücklichen Herrschaften ihre Getränke. Irgendwie vergaß ich wie so oft das nötige Kleingeld zu verlangen, doch beim Schmied fiel es mir prompt wieder ein und so hielt ich die Hand auf. Doch anstatt zu zahlen, flüsterte er mir lieber etwas zu. Vielleicht dürfen es Sklavinnen nicht sein aber ja ich war bestechlich in diesem Moment und ließ mich auf den Deal ein. Eine Nacht in warmen Fellen zog ich nun wirklich lieber dem letzten Nachtlager vor. Grinsend rutschte ich wieder zu meiner Herrin und lauschte ruhig dem Gespräch. Ruhig war jedoch nur das Gespräch, mich plagte vielmehr die Unruhe, ob auch wirklich alle Herrschaften versorgt waren. Doch als die Herrin die sich schon als Sängerin herausstellte zu singen begann, war es auch um mich geschehen. Wohlig seufzend lauschte ich ihren Liedern. Ein wenig vermisste ich eine Schulter zum Anlehnen aber das traute ich mich nicht bei meiner Herrin, um so glücklicher war ich, als sie mich und Dina zu sich ran zog und ich das zwischenzeitlich adoptierte Kissen nur noch beiläufig in den Händen hielt.

Schön war dieser Ausklang ehe mich meine Herrin in die Felle schickte. Müde tapste ich in Richtung der Zelte als mir der Schmied nochmal die Richtung nachbrüllte. Im richtigen Zelt angekommen, machte ich es mir schon einmal mit dem Kissen gemütlich und schlief auch mit einem Lächeln im Gesicht ein.

Neue Autorin

So die Mina da *zeigt auf den Vermerk auf der rechten Seite unter Autoren* ist nicht die, die da oben auf den Bild neben mir kniet. Die oben auf den Bild neben mir kniet ist ja Lu, meine Kajira und hat wichtigeres zu tun als hier ellenlange Texte zu schreiben. Zum Beispiel soll sie mir ja gefallen. Aber die Andere, die zur Zeit mal grade Mina heiß, die ist ja aus dem Haus meiner Nachbarin und da gibt es nicht soooo viele Männer denen man als Kajira gefallen kann. Dem zu Folge hat sie viel Zeit und die nutzen wir jetzt in dem sie ihre Erlebnisse rund um Kasra und vor allem um den En`Kara hier mit niederschreiben darf. Bei mir vor allem auch deshalb, weil wenn sie doch verkauft wird und dann wieder einen Herren hat um dem sie sich kümmern muss, gibt es wenigstens keinen Blog der dann verweist im Internet rumdümpelt.

Da Mina ja ihre Blogposts aus einer ganz anderen Perspektive schreibt, mehr so aus Kniehöhe und sie auch einen anderen Schreibstil hat als ich, denke ich werden wir uns ganz gut ergänzen. Irgendwas von Gegendarstellung hatte sie noch genuschelt. Na ja, wer weiß was sie da gemeint hat, mich wird das sicher nicht betreffen.

Redaktionssitzung
GR

Tag 2 - En`Kara - Die Kastentreffen

Das Kastentreffen war ein einziges Desaster, zumindest das der Metallarbeiter. Nur ein einziger Kastenbruder war angereist und der auch nur weil seine Gefährtin der grünen Kaste angehört und ihn wohl einfach mitgeschleppt hatte. Zu dem Zeitpunkt wo ich auf ihn traf wusste ich das aber noch nicht und bevor die Kastentrefffen begannen setzten wir uns auf ein Ale bzw einen Met zusammen in die Sardarfiliale des Feuerkruges. Dort herrschte eine gereizte Stimmung, das Wirtspaar hatte wohl die Preise angezogen, teilweise um bis zu 100 Prozent, was seine Wirkung nicht verfehlte. Deshalb beließ ich es auch bei einen Ale, welches ich, durch einen glücklichen Umstand, sogar zu einen Preis erhielt der um die Hälfte des üblichen Preises von Kasra lag.

provisorischer Rat
Aber das lag daran das die Kajira ein wenig verwirrt war und nach einen kurzen Anranzer vorm Personal verlangte sie auch die erhöhten Preise. Doch ich musste nun zu einer provisorischen Ratssitzung, Lady Milla sollte eventuell der Status einer Bewohnerin zuerkannt werden, bevor in einer der nächsten Ratssitzungen über ihren Bürgerschaftsantrag entschieden werde sollte. Das Problem dabei war den Rat beschlussfähig zu bekommen, was die Anwesenheit von sechs stimmberechtigten Bürgern erfordert hätte. Lange Zeit waren wir nur fünf, die Anziehungskraft des Marktes war wohl größer als die einer Ratssitzung. Doch kurz vor knapp stieß auch noch die Sklavenhändlerin dazu und die Sitzung trat mit der Befragung der Advocata in ihre heiße Phase und endete damit das ihr der Status einer Bewohnerin zugestanden wurde. Der Regent persönlich bürgt für sie und auch das Stadtsäckel freut sich über die von ihr zu erwartenden Steuereinnahmen.

blaue Kaste
Doch nun wurde es Zeit für das Kastentreffen. Zielstrebig irrte ich umher, auf Grund meiner eher rudimentären Fähigkeiten die Beschriftung der Schilder zu entziffern, freute ich mich das diese auch farblich codiert waren und ich so tatsächlich den für die Metallarbeiter vorgesehenen Bereich fand. Da mein Kastenbruder nicht auftauchte und auch weitere Metallarbeiter nicht in Sicht waren, kam ich mir doch ziemlich vereinsamt vor. Während sich die Tische der roten, blauen und grünen Kasten zusehends füllten, blieb ich doch Einzelkämpfer. Da es in anderen niederen Kasten ähnlich war, beschlossen wir, uns gemeinsam an einen Tisch zu setzen. So kam es das Wirt, Schmied, Slavenhändlerin und eine Sängerin den Abend an einen Tisch bestritten, ab und an kamen noch weitere dazu, die aber nie lange blieben.

rote Kaste
Kasras Sklavenhändlerin war fasziniert davon eine Sängerin mit am Tisch zu haben und bat sie um eine Probe ihres Könnens. Während sie sich darauf vorbereitete, ließ ich mir von Mina noch ein Ale bringen für das sie dann tatsächlich 12 stolze Kupfer verlangte. Das war mir aber zuviel und ich gab ihr zu verstehen das sie nach dem Kastentreffen zu mir in die Felle kommen soll, damit wir in Ruhe über den Preis reden können. Das schien ihr zu genügen denn sie zog freudestrahlend von dannen. In der Zwischenzeit hatte sich die Sängerin genug geräuspert und die Stimmbänder geölt und sie begann mit ihrer kurzen Vorstellung. Wie sie es im voraus schon angedroht hatte waren es in der Hauptsache Lieder von Herzschmerz und Liebe bzw wie sie es formuliert hatte, mehr was für die Ladys.

grüne Kaste
Während also die weibliche Zuhörerschaft völlig entrückt den Klängen lauschte die der Kehle der Sängerin entwichen, versuchte ich so gut es ging mein 12 Kupfer Ale zu genießen. Ich weiß nicht mehr wie viele Lieder sie sang, 5........6? ist ja auch egal, jedenfalls war ihre Darbietung so überzeugend das die Sklavenhändlerin nach einer kurzen Rücksprache mit dem Regenten und anwesenden Ratsmitgliedern aus Kasra sie vom Fleck weg für die Abschlussfeier engagierte. In der Zwischenzeit schlich sich Mina von dannen und fragte noch mit einen merkwürdigen Leuchten in den Augen wo denn das Männerzelt steht. Das Mittlere gab man ihr zu verstehen.

GR

Dienstag, 22. März 2011

Tag 1 - En`Kara - Die Prozession

Langsam wurde es dunkel in Kasra und die ersten Einwohner versammelten sich in und vor dem Feuerkrug um an der gleich beginnenden Prozession zum En`Kara teilzunehmen. Fackeln wurden verteilt und angezündet, der Zug formierte sich und verließ die Stadt durch das Nordtor. Wir überquerten den Vulkan und zogen entlang des Ufers des Fayheen in Richtung des Dschungels. Am Rande des Dschungels legte der Zug eine kurze Pause ein, bevor es weiterging in Richtung Oase der 4 Palmen. Der Zeitpunkt schien günstig gewählt , die Waldweiber ließen sich nicht blicken und so konnten wir unbehelligt den Dschungel durchqueren.

Durch den Dschungel
Sicher und auch etwas erleichtert erreichten wir die Oase. Insgeheim hofften wir das sich spätestens hier uns weitere gläubige Goreaner anschließen würden. Obwohl wir mit unseren Fackel Licht in das Dunkel der Gassen brachten blieben diese wie ausgestorben.

In der Oase der 4 Palmen
Lange hielten wir uns nicht auf und setzten die Prozession gen Sardar fort. Auch der Rest der Reise verlief zum Glück ohne Zwischenfälle und so erreichten wir das Sardargebirge und nahmen den Markt und das Festgelände in Augenschein.

angekommen
Diese Zeit nutzten die Kajirae des Hauses Pinion sich auf den Feuertanz vorzubereiten der als der Höhepunkt des Abends galt und zugleich diesen beschließen sollte. Die Augen aller Männer waren nun natürlich zur Bühne gerichtet wo die Kajirae ihr bestes gaben die Männer in ihren Bann zuziehen. Den Reaktionen aus dem Publikum konnte man aber entnehmen das es auch die eine oder andere freie Frau es wagte einen Blick zur Bühne zu werfen.

Feuertanz
Erschöpft aber auch sichtlich erhitzt beendeten die Kajirae ihren Tanz und die Gesellschaft zog sich in die Filiale des Feuerkruges zurück um sich von den langen Marsch zu erholen.

im mobilen Feuerkrug
GR

Montag, 21. März 2011

Es ist soweit!

Heute ist der erste Tag des Jahres fünf contasta Germanium Gor angebrochen, der erste Tag der ersten Hand im En'Kara!
Um das neue Jahr angemessen zu begrüßen, begibt sich die Stadtgemeinschaft Kasras in Form einer Prozession mit Fackeln auf die Reise zur traditionellen Messe am Fuß des heiligen Sadar-Gebirges.
Wer sich der Pflichterfüllung gläubiger Goreaner anschließen will, ist dazu herzlich eingeladen. Wir starten um 21:30 ab Kasra


Für die folgenden Tage gilt dann dieser Weg ins Sardargebirge

GR

Weiterreise

Nach mehreren Hand auf dem Schiff, tat es gut mal wieder eine Nacht in einer festen Unterkunft zu genießen. Ausgeruht und gestärkt verließ ich die Herberge. Noch hatte ich die Hoffnung nicht aufgegeben das eine oder andere Geschäft abzuschließen. Doch die Hoffnung trog, zwar traf ich noch ein paar Leute aber Kasra scheint kein gutes Pflaster zu sein für Händler wie ich einer bin. So übte ich mich noch ein wenig in Smalltalk. Eine Lady aus Ar beschwerte sich, das sie im Hause ihres Vaters jeden Tag in Boskmilch baden durfte und die Kajirae in Kasra nicht mal richtig warmes Badewasser hinbekommen. Also wollte ich ihr was Gutes tun und zitierte eine Kajira heran von der ich annahm das sie in der Lage ist ein heißes Bad zu bereiten. Schließlich hatte ich diese im kalten Norden selber mal eingesammelt und wo wenn nicht dort wird man ein heißes Bad besonders schätzen. Nur die feine Lady zierte sich auf einmal wie ein Verr am Strick und suchte eine Ausflucht nach der anderen um ausgerechnet heute nicht zu baden, ja um mehrere Hand wollte sie es sogar verschieben. Merkwürdig diese Frauen aus Ar! Ich gabs auf. Geschäfte konnt ich keine machen und selbst eine gute Tat blieb mir verwehrt. Zum Glück war die Zeit ran und ich musste zum Schiff, das letzte Stück meiner Reise nach Tor antreten.
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Danach hab ich dann auf meinen Schmied umgeloggt aber nicht mehr groß gespielt, zwar hab ich noch eine Kajira, die sich dort versteckte, aus der Schmiede geworfen.  Hab mir von weiten noch die Bestrafung der Wirtin angeschaut, die Heimsteingeschiche, ihr wisst schon. Hab mich auch noch ein wenig mit einer Kajira aus dem Nachbarhaus unterhalten und schließlich einen OOC-Ausflug ins Sardar-Gebirge unternommen wo gerade die Zeltstadt für die En`Kara Messe aufgebaut wurden. Heute starten nun die Feierlichkeiten mit der Lichterprozession. Start ist gegen 21:00 Uhr in Kasra (SIM Thassainsel), sie führt durch ganz Südland und in der Oase gibt es dann zum abkürzen einen TP zum Sardar. Dort steigt dann der erste Höhepunkt, der Feuertanz der Kajirae aus dem Hause Pinion.



GR

Sonntag, 20. März 2011

Wieder mal in Kasra

Wie immer wenn ich auf den Weg von oder nach Tor bin mache ich Station in Kasra. So auch diesmal. Ich war auf der Rückreise von Aventicum und gedachte mir für eine Nacht ein Zimmer zu nehmen bevor es weiter, den Fluss aufwärts über Kurtzal und von dort landeinwärts nach Tor gehen sollte. Anders als auf meiner letzten Reise wo ich hier noch eine Sklavin namens Kaisa verkaufen konnte, stand ich diesmal mir leeren Händen da. Gut mein Geldbeutel war mehr als gefüllt aber ich hatte nichts mehr dabei was sich noch zu Geld machen ließ und auch Schuldscheine hatte ich hier keine einzulösen. Darum hoffte ich auf ein paar kleinere Geschäfte in der Stadt. Insbesondere hoffte ich da auf das Wirtspaar, vielleicht hatten sie ja ein paar säumige Zecher. Vielleicht waren die ja auch weiter gereist aber ich würde sie schon finden, das war ja mein Job.

Doch leider waren die Wirtsleute nicht anzutreffen und auch andere Bürger der Stadt schienen meine Dienste nicht zu benötigen, so nutzte ich die Zeit damit neue Kontakte zu knüpfen. Ich sprach mit einen der Krieger und noch wichtiger ich ließ mich einer Adcokatin aus Ar, die wohl anstrebte Bürgerin von Kasra zu werden, vorstellen. Ihre Dienste werde ich sicher noch benötigen und wenn sie nur den Verkauf der Schuldscheine notariell überwacht. Da es scheinbar wirklich nichts zu tun gab für mich ließ ich mich im Feuerkrug nieder, trank noch ein zwei Paga und lauschte dem was die Anwesenden so zu erzählen hatten.

Dabei fiel mir noch eine Lady aus Ar auf. War die Adcokatien in ihrer studierten Spache schon schwer zu verstehen, so war die Kommunikation mit dieser verwöhnten hochnäsigen Händlerstochter nicht wesentlich einfacher. Versuchte ich mich am Anfang noch von meiner charmanten Seite zu zeigen, so machte sie mir es im Verlaufe des Gespräches doch immer schwerer Haltung zu bewahren, sie konnte froh sein das ich nur zu Gast war in dieser Stadt. Ich ließ es dann gut sein und begab mich auf mein Zimmer um morgen frisch zu sein für den letzten Teil meiner Reise.
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Kleine Begebenheit am Rande. Wie ich mich mit einen Krieger unterhalte, kommt ein, in modische schwarze Felle gehüllter, Nordmann mit nackter Bond dazu und grüßt. Seine Sklavin redet mich mit Jarl an und wie fast immer wenn ich im tiefsten Süden bin, reagierte ich beleidigt und verlange vom den Nordmann das seine Sklavin mich gefälligst mit Herr anzureden hat sonst würde ich ihr das jarlen schon lehren. Parallel dazu nannte der Krieger ihn, weil er ja seinen Namen nicht kannte, Barbar, was zur Folge hatte das die beiden auf den Hacken kehrt machten und Kasra verließen

Manche sind aber auch empfindlich!

GR

Samstag, 19. März 2011

Ein ganz normaler Tag

Gestern wollte ich es eigentlich ein wenig ruhiger angehen lassen um ein wenig Kraft zu sammeln für die En´Kara Feierlichkeiten aber wie so oft kommt es anders als man denkt. Mal abgesehen davon das ich immer noch halbblind auf Grund des geschwollenen Auges durch Kasra gestolpert bin, fing der Stress damit an das Lu von den Wachen aufgegriffen wurde wie sie Unrat von der Schmiede am Haupttor entsorgen wollte, was mir eine Verwarnung und die Androhung von 50 Kupfer Ordnungsgeld bei Wiedeholung einbrachte. Wütend schickte ich sie erstmal kaltes Wasser vom Brunnen holen. Damit wollte ich eine metallene Schale soweit abkühlen das ich damit meine Schwellung am Auge weiter behandeln konnte.

Nebenher wollte ich von Lu wissen was das eben für eine Aktion war.Sie meinte sie hätte es ja nur gut gemeint, es wäre ja Wasser gewesen mit Asche versetzt und das wäre doch ein hervorragender Dünger gewesen für die Pflanzen am Haupttor. Wütend ob dieser Ausreden warf ich mit der Metallschale nach ihr. Wirklich besser ging es mir dann aber auch nicht, das Auge schmerzte genauso wie vorher und die Schale zum kühlen hatte ich ja gerade in Richtung Lu entsorgt. Die kam aber schon mit der Schale wieder und versuchte sich einzuschmeicheln. Zwar nicht in dem sie mich das Auge weiterkühlen ließ, sondern sich der Sache jetzt selber annahm und das Auge sich mal genauer anschaute, da machte sich positiv bemerkbar das sie mal einen Heiler gehört hatte.

Sie war aber doch gerissener als ich dachte und so wandelte sich die Behandlung plötzlich zu Zärtlichkeiten und sie schaffte worauf sie es wahrscheinlich die ganze Zeit schon abgesehen hatte, nämlich das ich mich beruhigte und nicht anders konnte als mit ihr kurz in der Schmiede zu verschwinden. Nachdem ich nun so richtig tiefenentspannt war ging ich noch auf einen Umtrunk in den Feuerkrug. An der Tür traf ich eine der vielen Ladys die zur Zeit in Kasra Station machten. Merkwürdigerweise erschrak sie als ich sie ansprach. Auf meine Frage was denn los sei, stammelte sie was von Wärme und nach was schnappen, ich glaube frische Luft war es, aber wirklich schlau wurde ich aus ihren Gestammel nicht. Darum zog ich es vor doch lieber den Feuerkrug zu betreten und mich zu der Männerrunde am hinteren Tisch zu gesellen. Zumal da ein Fremder hockte, ein Geldverleiher wie sich später herausstellte, vielleicht hatte der ja was interessantes zu erzählen.

Hatte er nicht wirklich, dafür war er aber sehr neugierig und hatte viele Fragen zu den Frauen am Nebentisch. Da keine von denen eine Bürgerin Kasra war, beantwortete ich geduldig seine Fragen. Besonders jene Frau die eben noch verwirrt am Eingang der Herberge stand schien es ihm besonders angetan zu haben. Diese schien sich plötzlich für einen überstürzten Aufbruch zu rüsten und so wurde auch der Händler und Geldverleiher betriebsam und erkundigte sich wie denn die Fähren zum Handelsposten fahren würden. Die Antwort das diese auf Zuruf fuhren, schien ihn nicht wirklich zu beruhigen, denn er sprang auf und lief zum Hafen herunter. Als er wiederkam hieß es auf einmal das heute keine Fähre mehr fahren würde. Diese Auskunft ließ die abreisewillige Lady förmlich zusammensacken und sie verschwand wieder auf ihr Zimmer.

Auch der Geldverleiher wirkte zufrieden und verabschiedete sich nach oben. Der Regent machte einen sehr schläfrigen Eindruck und an den Frauentisch wollte ich mich heute auch nicht setzen. Also nutzte ich die Möglichkeit ein wenig, vor allem in Hinblick auf den En`Kara, vorzuschlafen.

GR

Freitag, 18. März 2011

Musiker

Da will man sich nur ein wenig die Zeit vertreiben bis man dann endlich zur Genaralprobe des Theaters gehen kann und dann das. Ein Musiker in Kasra! Soweit erst mal noch nichts schlimmes, es sollte sich aber noch entwickeln. Der vermeintliche Musiker kommt als zu mir und will wissen ob ich der Schmied dieses Dorfes bin und ob ich mich um sein Schwert kümmern könnte. Dorf? Also äußerte ich meine Entrüstung, was ihn aber nicht weiter anfocht. Unter diesen Umständen habe ich es natürlich abgelehnt für ihnn zu arbeiten. Drei Anläufe brauchte ich bis er das begriff, eine Entschuldigung war natürlich nicht drin.

Er gab es dann auf und verschwand, scheinbar versuchte er sich ein paar Kupfer mit seiner Musik zu verdienen, zumindest hörte man ihn an verschiedenen Stellen der Stadt spielen. Irgendwann tauchte er auch wieder vor der Schmiede auf. Sein Anblick veranlasste Lu dazu mir en paar Fragen zu stellen, wieso ein Musiker ein Schwert trägt, ob er damit überhaupt umgehen kann und solche Sachen. Leider konnte ich ihr diese Zweifel nicht ausräumen denn ähnliches ging mir auch durch den Kopf. Unser Gespräch schien er wohl mitgehört zu haben, denn er kam wieder auf mich zu. Wieder fragte er mich ob ich sein Schwert schleifen würde, wieder verneinte ich, was dazu führte das er ohne Vorwarnung auf mich einschlug.

Da Passanten, die in der Nähe waren, Alarm auslösten, waren relativ schnell Wachen da und stellten diesen kämpferischen Musiker zur Rede. Da kamen dann solche Sachen hervor wie, er wäre ein Musiker des Krieges und durchaus in der Lage ein Schwert zu führen und was weiß ich nicht alles. Jedenfalls hatte er Glück das die Wachen einen guten Tag hatten und es bei einer Verwarnung beließen. Er trollte sich dann auch nach längerer Diskussion und Lu konnte sich endlich um meine blutende Nase und mein blaues Auge kümmern. Der Krieger aus Cos schickte sie dann noch in die Herberge nach einen Fisch oder einen Bosksteak zu schauen das sie mir aufs Auge legen sollte. Das kühle Steak dann auf den Auge balancierend ging ich zur Theaterprobe, die nun leider schon weit fortgeschritten war, so das ich nicht mehr viel zu sehen bekam.

Anschließend fand noch die Abschlussbesprechung zum En`Kara statt und es gab vernünftige Plakate zum verteilen.


GR

Donnerstag, 17. März 2011

Das Fest kommt näher.....

.... oder wir ihm. Die meiste Zeit ging gestern wieder für die Vorbereitungen des En`Karas drauf, zumindest für viele andere. Mich selber betraf es gestern weniger und so hatte ich Zeit für ein wenig RP. Nichts wildes, im Prinzip drehte sich alles um die Parkbank im Schatten des großen Baumes. Sozusagen viel Smalltalk. So ging es unter anderen um die modischen Vorlieben der vielen Besucherinnen aus Ar die zur Zeit bei uns weilen. Auch um den extremen Schwund der Getränke in der Herberge und während sich eine kleine Handelsdelegation auf den Abmarsch zur Oase vorbereitete, um Nachschub zu organisieren, durfte ich mir Geschichten über fliegende Fische anhören.

Irgendwie hatte ich das Gefühl der Krieger aus Cos verarscht mich. Dachte ich am Anfang noch das man die fliegenden Fische vom Tarn aus jagt, verneinte er das jedoch und auch mit meiner Frage wie hoch denn die Netze über der Thassa gespannt werden müssen, konnte er nicht viel anfangen und meinte diese Fische würde man wie jeden anderen Fisch auch fangen. Jaja von wegen fliegende Fische. Ach ja und angeblich wären die Fischeier auch eine Spezialität. Ja klar Fischeier, jetzt glaubte er wohl ich wäre total verblödet aber nicht mit mir, schließlich lebe ich in Kasra und wer wenn nicht wir kennt sich mit Fischen aus? Vor allem wer soll denn die kleinen Eier alle schälen? Aber nein, die werden ungeschält gegessen, na wenigstens mit roten Salz aus Kasra.

Ich tat so als würde ich ihm glauben was zur Folge hatte das der Krieger nun vom vielen erzählen Durst hatte und sich in Überzeugungsarbeit bei den anwesenden freien Frauen übte, damit eine von denen uns Männern was zu trinken bringt. So kam ich wenigstens noch zu ein zwei Paga aus den Restbeständen der Herberge. Als die Gespräche sich nach und nach in Richtung Kriegerkodex, Söldner die in der roten Kaste sind und um vermeintliche Spione in Kasra drehte, spürte ich das es Zeit war für mich, mich um weniger hochgeistige Sachen zu kümmern. Auf dem Weg zur Schmiede hat mir dann noch jemand einen Zettel zugesteckt. Angeblich soll dass, das vorläufig endgültige Programm zum En´Kara sein.
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21.03   Prozession mit Lichtern und Feuertanz
22.03   Tag für Kastentreffen
23.03   Tarnkampf, weitere Wettkämpfe in Planung
24.03.  Schwertkampf
25.03   Kajiraehaschen (falls genug Kajirae zur Verfügung gestellt werden)
            Saufen
26.03   Tarnrennen
27.03   Brettspieletag, inkl. der Vorrunden zum Kaissa-Turnier
28.03   Theater
29.03   Kailla oder Tharlionrennen
30.03   Irrgarten
31.03   Kaissa-Finale
            Feier und wieder Saufen

GR

Mittwoch, 16. März 2011

Kastentreffen zum En`Kara

Die letzten Tage hatte ich kaum RP gehabt, womit sich auch erklärt warum ich zuletzt so wenig geschrieben habe. In erster Linie hängt das aber mit den geplanten Feierlichkeiten zum En´Kara zusammen, die zur Zeit von den Spielern aus Kasra vorbereitet werden. Da kommt es jetzt in der heißen Phase schon mal vor das man das RP ein wenig vernachlässigt und sich mit anderen Dingen rund um Vorbereitung und Aufbau beschäftigt. Was genau wann stattfindet will ich so genau noch gar nicht sagen, da vieles noch im Fluss ist, sei es das der Programmteil ersetzt, abgeändert oder vom Termin verschoben wird. Losgehen wird es auf alle Fälle am 21.03. mit einer Prozession die hoffentlich unbehelligt ihren Weg am Rande der Wälder gehen kann.

Weiterhin gibt es bis zum 31.03. diverse Wettkämpfe, Spiele, ein Kaissaturnier, ein Irrgarten und natürlich Theater. Das genaue Programm und die jeweiligen Orte dafür werden noch rechtzeitig bekanntgegeben. Auf jeden Fall sind für den 22.03. die Kastentreffen geplant. Von der grünen Kaste haben wir schon eine begeisterte Rückmeldung erhalten, mit der Aussage das sie das für eine sehr gute Idee halten und ihr Treffen selber organisieren, so das wir nur den Platz zur Verfügung stellen müssen. Die Blauen die wir angesprochen haben, sagten uns das sie es vorziehen würden wenn man sie IC anspricht und jeden einzeln einladen würde. Das verstehe ich nun nicht, bisher dachte ich das jeder darauf erpicht ist an solche Kastentreffen dran teilzunehmen und ohne Einladung zum Sardar reist.

Bei den Roten sieht es nicht viel besser aus und mit den Gelben haben wir, glaub ich zumindest, noch nicht gesprochen und dann haben wir ja noch die ganzen niederen Kasten. Also was wollen wir? Wir wollen an diesen Tag den verschiedenen Kasten, so weit Interesse besteht, die Möglichkeit geben sich zu treffen und auszutauschen, vielleicht auch ein für das deutsche SL-Gor gültiges Kastenoberhaupt zu wählen um damit vielleicht auch eine Tradition zu begründen das die Kasten sich einmal im Jahr treffen. Sollte da also Interesse bestehen dann wenden sich Krieger an Teibar Zane, Wirte an Brad Eisenhart und alles was sich zu der Kaste der Metallarbeiter zählt an mich. Darüberhinaus können Interessierte für ihre Kaste, also Blaue, Gelbe, Händler, Bauern, was weiß ich noch alles, ebenfalls diese Treffen organisieren und wenden sich zwecks einer kurzen Absprache und einer Platzzuweisung ebenfalls an Teibar.

GR

PS: Wie man in den Kommentaren nachlesen kann melden sich an einen Kastentreffen interessierte Sklavenhändler bei Teddy Pinion.

Montag, 14. März 2011

Wenn man Kajirae zu oft .....

... durch die Haare wuschelt!


GR

Samstag, 12. März 2011

Die Rechnung präsentiert

Wie fast jeden Abend stand ich noch eine Weile vor der Schmiede herum und hielt nach potentiellen Kunden Ausschau. Doch leider tat sich nichts in die Richtung. Dafür tat sich aber einiges auf der Bank, die nicht allzu weit von der Schmiede entfernt unter einen Baum stand. Zwei freie Frauen echauffierten sich lautstark darüber das angeblich vor ein paar Tagen es ein Schreiber mit einer Kajira auf genau jener Bank getrieben hatte und das man sich ja nun nicht mehr darauf setzen könnte, weil ja diese hässliche Kajira auch als sehr nachlässig gelten würde und die Bank ganz sicher nicht sauber wäre. Darum zitierten sie die gerade vorbeilaufende Kajira hinzu die Bank zu schrubben.

Nach dem die Bank nun wieder sauber war und die beiden Weiber sich wieder beruhigt hatten, ging ich die paar Schritte hinüber in der Hoffnung auf ein anregendes Gespräch. Doch weit gefehlt! Anstatt sich von der Kajira was bringen zu lassen, verscheuchten sie das schamlose Ding, wie sie es nannten, und beschlossen den Abend in der Herberge fortzusetzen. Ausnahmsweise folgte ich ihnen auch wenn die Lady in Pink darüber nicht erfreut schien. Dort herrschte allerdings schon wieder Ausnahmezustand weil keine der Herbergskajirae zum servieren anwesend war. Ich war noch am überlegen ob ich versuchen sollte die Kajira von eben wieder aufzutreiben als Der Hauptmann auch den Feuerkrug betrat, im Schlepptau eine Kajira die der Wirtin gehörte. Der Abend schien gerettet.

Er, also der Hauptmann, schien Gefallen an ihr gefunden zu haben und wollte die Kajira der Wirtin abkaufen. Zu seinen Leidwesen bot aber auch die Aushilfsslavenhändlerin mit. So gab es, während die Kajira endlich die ersten Getränke brachte, ein spannendes Verkaufsgespräch. Am Anfang lagen die Positionen, hier nur ein paar Kupfer geboten, dort wurden mindestens zwei Silbertarsk verlangt, ziemlich weit auseinander aber zum Schluss hatte sich die Wirtin doch durchgesetzt und die Kajira ging für zwei Silberne in den Besitz des Hauptmanns über. Die Wirtin nahm ihr den Kragen ab und platzierte ihn so auf dem Tisch das die Lady in Pink ihn gut sehen konnte und sprach dann endlich das Thema Zwischenrechnung an. Schließlich sei die Lady schon lange Gast im Hause Feuerkrug und sie nicht mit unendlichen Reichtum gesegnet, kurz und gut, sie die Tochter eines reichen Händlers aus Ar werde diesen kleinen Betrag von 5Silber und 65 Kupfer sicher locker begleichen können.

Merkwürdigerweise bezahlte die Lady aber nicht sondern schien sich viel mehr dafür zu interessieren was denn in Kasra mit Leuten passiert die ihre Schulden nicht begleichen können. Die Wirtin zählte ihr ein paar Möglichkeiten auf wie pfählen, vierteilen, versklaven usw, das übliche halt wie in anderen Städten auch. Das war die Stelle wo ich mich aus dem Gespräch ausklinkte, da der Hauptmann nach einen Collar für seine neue Errungenschaft verlangte. Ich ging mit ihm zur Schmiede und verkaufte ihn natürlich das gewünschte, inklusive eines Satzes Cuffs. So hatte ich an diesen Abend doch noch ein paar Kupfer eingenommen. Es lohnte sich also noch auf ein letztes Ale wieder in die Herberge zu gehen.

Dort war inzwischen eine weitere, der vielen Ladys aus Ar eingetroffen. Das schien unserer Lady in Pink nur Recht zu sein. Sprach sie diese doch auch als Freundin an. Ich weiß nicht ob sie sich von ihr Hilfe erhoffte, denn sie machte auf mich nicht den Eindruck als ob sie tatsächlich in der Lage wäre die, ihr von der Wirtin präsentierte Rechnung bezahlen zu können. Leider weiß ich nun nicht wie die Geschichte ausgegangen ist, die harte Arbeit eines Schmiedes und das viele Ale verlangten ihren Tribut und ich wankte nach Hause in meine Felle.

GR

Freitag, 11. März 2011

Die Rote Hand und kein Ende in Sicht

Eigentlich dachten oder zumindest hofften alle, wenigstens die, die den nicht so kämpferisch veranlagten Kasten angehörten, das nach dem Austausch der Heimsteine endlich Ruhe einziehen würde. Doch weit gefehlt. Die Geschichte geht weiter, neue düstere Wolken brauen sich am Horizont zusammen. Die Nachricht darüber erreichte uns im Feuerkrug.

Ich leistete der Sklavenhändlerin etwas Gesellschaft, die zwar ohne ihre Milch mit Honig auskommen musste, da auch keines ihrer Mädchen anwesend war, dafür war ein undefinierbarer Dreckshaufen an einen der Pfeiler gekettet dessen sie sich annehm. Das was da hockte, entpuppte sich als eine in Lumpen gehüllte total verdreckte aber dafür blonde Kajira. Das Mädchen schien nicht unbekannt zu sein, anscheinend hatte sie früher einen Herrn hier. Nach einer Grobreinigung war sie sogar in der Lage ein paar Getränke zu servieren. Nur das sie immer noch an der Kette hing machte zwischendurch immer wieder artistische Einlagen der anwesenden Personen notwendig wenn man nicht Gefahr laufen wollte dich darin zu verheddern.

Nur auf Dina schien die Kette eine magische Anziehungskraft auszuüben, denn sie verfing sich darin und schlug lang hin was eine blutende Nase zur Folge hatte. Da ich gerade im zweiten Anlauf mein Ale bekommen hatte, hatte ich aber andere Prioritäten als auf blutende Kajiranasen zu achten. Außerdem erfuhr ich eben das dieses dreckige Blondchen zum Verkauf stand, die Wirtin pries sie an. Ich glaub in diesen Moment kam auch die Aushilfssklavenhändlerin herein ebenfalls mit einer Kajira die zum Verkauf stand, auch ne Blonde, muss wohl gerade ne Schwemme sein. Es hieß, wenn ich das richtig verstanden habe, das sie jemanden von der Roten Hand gehörte hatte. Das war nun etwas was sie nicht gerade begehrenswert machte, so das sie, für nur drei Kupfer an die Sklavenhändlerin ging. Das Collar von ihr kaufte die Wirtin für weitere drei.

Jetzt kam Unruhe auf denn ein Krieger stürmte sichtlich aufgeregt und ausgepumpt in den Feuerkrug und verbreitete eine, zumindest aus seiner Sicht, freudige Nachricht. Er behauptete das Quintus, der Anführer der roten Hand tot sei, getötet, wenn schon nicht durch einen Krieger Kasras, so doch durch Jemanden der im Auftrage Kasras unterwegs war. Diese Nachricht ließ die saubere Blondine unter den Kajirae zusammenbrechen, man konnte fast annehmen das es ihr Herr gewesen ist der das Zeitliche gesegnet hatte. Weiterhin war der Krieger der Meinung das Kasra jetzt sicher sei und nun glorreiche Zeiten anbrechen würden. Das wollte er feiern. Mir war allerdings so gar nicht zu feiern zumute, deshalb verließ ich den Feuerkrug und ging nach Hause. Irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los das die Rote Hand wenn sie sich von diesen Schock erst erholt hat, diese Schmach nicht auf sich sitzen lassen würde.

GR