Samstag, 30. April 2011

Team erweitert

Da gestern ein ruhiger Tag war in Kasra, muss auch mal sein nach der ganzen Aufregung der letzte Tage, hatte ich ein bisschen Zeit für etwas anderes. Gut die anonymen Po'Ka-Spieler trafen sich wieder mal zu einer ihrer Spielrunden im Untergrund von Kasra, da aber diesmal keine Spielerin mit am Tisch saß reizte es mich weniger mich daran zu beteiligen. So schaute ich eine Weile zu und begann mich dann anderen Dingen zu widmen. Ich stellte also meinen Ava in die Ecke um den Traffic eine bisschen zu schönen und begann meine IM´s  und PN´s abzuarbeiten. Das war tatsächlich eine gute Idee, so ergab sich nämlich die Möglichkeit das Team der Autoren zu erweitern.

Einige werden es ja schon bemerkt haben das jetzt auch die Lady Jini hier ihre Erlebnisse niederschreibt. So haben wir jetzt also einen Freien, eine freie Frau und eine Kajira im Team. Somit sollte das was in und um Kasra passiert aus fast allen Blickwinkeln beleuchtet werden und der Blog noch vielschichtiger werden. Klar werden wir uns noch was einfallen lassen müssen wie wir die Blogeinträge besser voneinander trennen können, so das man auf den ersten Blick sieht wer was geschrieben hat. Weiterhin sollten wir uns auch um eine Idee für einen knackigerer Titel bemühen, denn "Mein zweites Leben" trifft es ja nun wirklich nicht mehr, und eine Layoutauffrischung, den neuen Gegebenheiten angepasst sollte auch langsam fällig werden. Jetzt bleibt mir allen nur allen Lesern viel Spaß zu wünschen im alten Blog mit neuer Vielfalt.

GR

Nuss jagd Eichhörnchen oder umgekehrt? Erlebnisse einer Händlerin

Es war einer dieser vielen Abende in Kasra....aus der Herberge ertönten rauhe Männerstimmen, die Freien Frauen hatten sich hastig in ihre Zimmer begeben, und lediglich am Hafen war es still geworden. So stand ich am Ufer des Fayheen und genoss die kühle Brise. Viel hatte ich erlebt und auch gelernt seit meiner Ankunft in Kasra, nicht immer Respekt geerntet und doch schien mein Ansehen allmählich zu wachsen, so hatte ich nun endlich einen Auftrag vom Regenten erhalten. Gerade frisch vom ersten Händler eingestellt, in der Hoffnung so nun endlich den lästigen Hauptmann, der mich stets argwöhnisch im Blick hatte, einfach mit den Worten "ich stehe in den Diensten des ersten Händlers Kasras, wenden Sie sich an den" abschmettern zu können.

Tja der Hauptmann, ein ganz und gar humorloser Mann, versessen auf jeden Tarsk den er einer schwer arbeitenden Frau aus dem Beutel mopsen kann. Meinen kleinen Scherz vor etwa zwei Hand, als er mich fragte ob ich den Schmied gesehen hätte, und ich antwortete, das er oben in der Herberge nicht sei, kostete mich eine scharfe Unterredung, im Nachhinein noch Unterstellungen vom Hauptmann.

Naja der Schmied und sein Ruf.....seitdem er eine angeblich Freie Frau aus Ar versklavt hatte, hörte man aus allen Ecken der Stadt getuschel über Ihn, scheinbar hatte es zuvor noch keinen derartigen Vorfall gegeben. Mir wäre es egal gewesen, wenn die angeblich feine Lady nicht kurz vor ihrer Versklavung noch eine Truhe bei mir bestellt hätte, jeder entgangene Tarsk schmerzt mich bitterlich, nicht weil ich sonst am Hungertod nagen würde, sondern weil ich noch großes vorhabe! Aber wortgewand wie ich mit etwas mühe manchmal sein kann, hatte ich den Schmied wegen meines finanziellen Verlustes zu einem anderen Ausgleich überreden können.

Tja und nun...langsam schienen sich mir die Wege zu ebnen, in der Stadt wurde ich langsam so respektiert und angesehen, wie ein Bürger, auf die teuren Kosten von Söldnern konnte ich so langsam verzichten und bei Reisen ausserhalb der Stadt begleiteten mich mittlerweile nicht nur Wachen, es boten sich zu meiner Freude immer mehr an. Und auch auf die tatkräftige Unterstützung des ersten Händler kann ich zählen, nungut es kostet mich leider 1/3 meiner Einnahmen, er verlangte anfangs sogar die Hälfte, worauf ich natürlich nicht einging.
Aber was blieb mir übrig, ich brauche schließlich in Kasra einen festen Handelsstand, einen großräumigen Lagerplatz und natürlich Handelsbeziehungen, als Frau ist es nicht gerade einfach, mit einem erfahrenen und bekannten Händler an meiner Seite sollte mir nun aber nichts mehr im Wege stehen.

Ausser mein Bruder....den Brief meines Vaters mit der Bitte an ihn, mir einen Gefährten zu suchen, nahm er leider sehr ernst, er schien auch den Hauptmann dafür zu erwägen, was mir nun gar nicht gefiel. Vom Regenten erfuhr ich, das mein Bruder mit ihm ein Gespräch diesbezüglich hatte, was sie genau besprochen haben, wollte er mir leider nicht verraten.
Aber ich bin ja nicht dumm, ich erfahre schon noch was ich wissen will, auch wenn mein Bruder sich in Schweigen hüllt.

Mir wurde es am Ufer langsam zu frisch und zu gespenstig, die Erinnerungen der letzten Wochen mit einem Seufzer beendent wendete ich mich ab und schritt in die Stadt hinauf, huschte in die Herberge und eilte auf mein Zimmer, denn im Schankraum ging es immer noch hoch her zu meinem Entsetzen.

Lady Jini

Freitag, 29. April 2011

Unerwartete Tanzhemmungen

Viel war passiert in den letzten Tagen, die Ereignisse überschlugen sich nur so. Zum einen mein Verkauf an den Leutnant aber auch viele neue Gesichter.

Langsam tapste ich nach einer kleinen Erfrischung am Wasser zum Marktplatz, doch herrschte hier noch kein allzugroßer Betrieb. Gerade als ich noch überlegte, ob ich meinen Herrn in der Herberge oder in der Wachstube suchen sollte, kam der Imker mit einem mir unbekannten Mädchen hinzu. Wenig später folgte auch der ehemalige Sklavenhändler in roter Kleidung hinzu und verkündete stolz, dass er heute einen ausgeben wollte, da er erfolgreich bei der Wache aufgenommen wurde.

So folgte ich den Herrschaften hinein, wo ich auch meinen Herrn und Terry vorfand. Sofort durfte ich mich um die Lokalrunde kümmern, als mein Herr mir befahl zu tanzen. Erst am Vortag hatte ich für ihn getanzt, ganz im Stillen am Ufer des Fayheen was ich sichtlich genossen hatte. Doch vor so vielen stieg wie immer meine Nervosität an. Zum Glück aber auch zur Steigerung der Anspannung sollte Dina, eine der besten Tänzerinnen in Kasra, dann auch mit mir tanzen und so ging sie los sich umzuziehen. Ein wenig Zeit hatte ich daher noch, um auch andere Gäste noch zwischenzeitlich zu bedienen und einen Auftrag der Herrin Jini entgegenzunehmen.

Als ich den Händler gerade bediente, der auch noch einen Paga wünschte, kam Dina auch schon in einer schönen Tanzseide hineingeschritten.Mein Herr rief dann auch schon recht bald nach mir, die Ungeduld war ihm ins Gesicht geschrieben. Zögerlich stieg ich auf diesen kleinen Tisch, doch aufeinmal ging nichts mehr. Die anfänglichen Blicke die auf mich gerichtet waren ließen mich fast in den Erdboden versinken. Ich wollte doch gerade auch meinen Herrn nicht enttäuschen und ebenso schön und feurig für ihn tanzen wie am Vortag, aber nichts ging.

Zum Glück kam der Schmied hinzu und meinte noch, dass er es nicht mit ansehen konnte wie ich mich dort verkrampfte und wozu wir eigentlich diesen Tanzkreis haben. Also zogen wir, nach einer zusätzlichen Ermahnung meines Herrn, zum Tanzkreis um. Etwas ungewohnt stand ich noch im Tanzkreis, doch lockerte ich mich endlich und begann so zu tanzen, wie ich es einst im Norden wild auf den Tischen tat. Vielleicht lag es auch am Rülpsen meines Herrn, was ich damals auch oft hörte von den Jarls und für mich eher Ansporn war. Doch so recht schaute mir auch nur der Schmied zu, waren doch die anderen beiden Herrn mit den Mädchen beschäftigt. Feurig umgarnte ich daher den Schmied und die Wirkung ließ auch nicht lang auf sich warten. Sicher wollte ich viel lieber für meinen Herrn tanzen um seinen Kauf wieder zu bestätigen, aber das klappte diesen Abend eher beim Schmied.

Als ich mich gerade vor dem Schmied räkelte und der neue Wachherr mit Dina in die Felle schunkelte, übergab mein Herr mich dem Schmied, sollte ich ihm doch in den Fellen dienen. Sichtlich überrascht schaute ich zu meinem Herrn, war ich mir zumindest in diesem Moment sicher, ihn enttäuscht zu haben, dass er mich so schnell loswerden wollte. Leise schluchzte ich dem Schmied hinterher und zwang mich schon selber mich zusammenzureißen. Denn noch mehr in Ungnade fallen wollte ich nun wirklich nicht. Das Dienen in den Fellen, auch wenn es am Tor stattfand, wirkte sichtlich. Zufrieden mit mir schickte mich der Schmied auch danach zurück zu meinem Herrn.

Nackt schlich ich mich über den Marktplatz mit meinem Oberteil in der Hand, wo der Rest abgeblieben war, wollte ich lieber am anderen Tag suchen.In der Wachstube angekommen hörte ich schon ein Poltern aus der Schlafstube und luscherte vorsichtig hinein, auch wenn mein Schlafplatz abseits sonst war. Mein Herr stand schwankend am Tisch und ein Grinsen konnte ich mir kaum verkneifen. So hatten Terry und ich noch sichtlich unsere Freude unseren Herrn für das Bett auszuziehen. Ihn so locker zu erleben, entspannte mich zusehends, doch trotz aller Albernheiten, war mir die Müdigkeit anzumerken. So schickte mein Herr mich in einem klaren Moment schlafen. Zur Feier des Tages durfte ich sogar in dem Schlafraum schlafen und nicht abseits im Nebenraum.

Mina

Feuriges

Eigentlich wollte ich mir im Feuerkrug ein Ale gönnen aber der war bis auf eine Neuheilerin wie ausgestorben. Ich unterhielt mich kurz mit dieser da sah ich wie sich gegenüber bei meiner Schmiede was regte, scheinbar Kundschaft. Beim näherkommen sah ich das es unser Imker war, scheinbar hatte er eine neue Kajira. Mir war schon klar das er nicht zu mir gekommen war  um sie zu verkaufen aber fragen kann man ja mal. Ich liebe jedesmal das Entsetzen in den Augen der Mädchen, sie wissen dann meist nicht was für sie schlimmer ist die Aussicht verkauft zu werden oder die Aussicht auf einen schmerzhaften Brand. Leider ließ er sich nicht auf einen Handel ein und so versuchte ich zumindest noch ein Tauschgeschäft und bot ihm Lita an wenn er mir seine Neue überlassen würde.


Wollte er nicht, dabei hätte er dadurch sogar das Geld fürs Branding gespart. Wie auch immer! Ich bereitete dann alles für das Branding vor, Eisen erhitzen, das Gestell vor die Türe buckeln, sowas halt. Während das Eisen, ein Kef sollte es werden, langsam Temperatur aufnahm und zu glühen begann, band der Imker sein Mädchen fest. Da der Imker es so wünschte steckte ich dem Mädchen noch ein Beißholz zwischen die Zähne und fixierte zusätzlich ihren linken Oberschenkel, dann holte ich das mittlerweile glühende Eisen. Ich trat neben sie, führte das Eisen ganz dicht an ihre Haut, so das sie das glühende Metall schon spüren konnte dann suchte ich ihren Blick. Als ich sah wie sie krampfhaft auf das Holz biss und die Augen schloss, setzte ich das Eisen auf, ein leises Zischen nur, dann nahm ich es wieder weg und trat zur Seite.

Tränen schossen ihr in die Augen und als ihr Herr ihr den Knebel wegnahm schrie sie ihren Schmerz hinaus. Als sie sich beruhigt hatte band ihr Herr sie los und sie sank vor ihm auf die Knie. Während wir uns über den Preis einigten schickte er sie was zu trinken holen. Sie war ein wenig länger unterwegs als es hätte dauern dürfen aber das lag wohl an der frischen Wunde an ihren Oberschenkel. In der Zwischenzeit kamen wir noch mal auf das Thema Sklaventausch. Tauschen wollte der Imker immer noch nicht aber kaufen wollte er auf einmal. Na gut, schulterzuckend ging ich auf sein Angebot ein, wenn der Preis stimmt! 20 Kupfer wollte ich haben, klar soviel war sie bei weiten noch nicht wert, dafür stand Lita erst am Anfang ihrer Karriere als Kajira aber ich sah das irgendwo auch als Schmerzensgeld für mich wegen der ganzen Aufregung die es um sie gab.

Zum meinen Erstaunen ging der Imker tatsächlich drauf ein, gut wir feilschten noch und einigten uns auf 18 Kupfer, doch zum Schluss sollte sie ihm gehören wenn.... ja wenn nicht noch einer mehr bieten würde, dieses behielt ich mir noch vor und nahm aus diesen Grunde auch nicht die Anzahlung an. Das Geschäft würde sowieso erst über die Bühne gehen wenn Lita von den Feldern zurück war. Nun war es aber an der Zeit meinen Lebensmittelpunkt wieder in die Herberge zu verlagern. Durst ist was schlimmes. Dort feierten die Rarii ein neues Kastenmitglied, entsprechend hoch ging es her, die freien Frauen hatten den Feuerkrug schon fluchtartig verlassen und zwei Kajirae waren von den Kriegern zum Tanzen aufgefordert.

An sich keine schlechte Sache, nur das sie auf den wackligen Spelunkentischen tanzen sollten passte mir nicht, sie wirken da immer so verkrampft, das raubt einen ja jede Stimmung. Zum Glück konnte ich die anderen davon überzeugen zum Tanzkreis zu gehen, da konnten sich die Mädels wenigstens richtig entfalten. Als erstes musste Mina dran glauben. Das Mädchen was eben noch auf den Tisch so verkrampft wirkte, taute im Sand jetzt langsam auf und begann sich lasziv zu bewegen. Da die anderen Männer mehr mit den bei ihnen knienden  Kajirae zu tun hatten als das sie die Sklavin im Tanzkreis beobachteten, hatte ich sie eben für mich allein und bedeutete ihr näher bei mir zu tanzen. Was sie auch tat und nachdem ich sie vorher schon mit meinen Blicken ausgezogen hatte, konnte ich ihr jetzt auch den einen oder anderen Fetzen mit den Händen vom Leib reißen.


Die Musik endete, sie sank vor mir zusammen, ich hob sie aus den Tanzkreis und zog sie zu mir. Da eh keine freien Frauen anwesend waren, der Feuerkrug also mehr Taverne als Herberge war, dachte ich gar nicht weiter darüber nach und begann mich der Kajira etwas intensiver zu widmen, als mich ihr Besitzer fragte ob sie mir gefallen würde. Was für eine Frage? Jedenfalls meinte er ich könnte sie haben und mit in die Felle nehmen. Na gut dann eben nicht hier, ich stand auf und zog die Kajira hinter mir her. Bis in die Felle kamen wir nicht mehr. Ich drückte ihren erhitzten Körper gegen die kalte Holztür der Schmiede und holte mir dort schon was ich wollte. Einige Ehn später, schickte ich sie zurück zu ihren Herrn, sie wirkte plötzlich so anders, hoffentlich würde ihr Herr ihr dann auch glauben das ich zufrieden mit ihr war.

GR

Zwischenruf

Manchmal wundere ich mich immer wieder welche Reichweite die so ein Blog hat, klar man kann sich denken das bei diesen Zugriffszahlen nicht nur die Leute von der eigenen SIM und ein paar Freunde mitlesen, trotzdem hat es mich gestern doch gewundert wie viele, auch mir völlig unbekannte Leute, auch nicht Goreaner an den Erlebnissen des Kasraer Schmiedes Anteil nehmen und wissen wollten ob er den Heimstein gewechselt hat. Tja das kommt halt davon wenn man es nicht deutlich genug hinschreibt das man mit seinen alternativen Charakter, dem Mann für die besonderen Fälle unterwegs war. Also für alle die gefragt haben und für alle die sich nur im stillen gewundert haben, der Schmied lebt immer noch in Kasra und wird seinen Heimstein auch nicht so schnell verlassen. Der Schuldeneintreiber lebt rein theoretisch in Tor, IC hat ihn dort aber noch Niemand gesehen.

So und jetzt schreibt der Schmied mal auf was gestern Abend in Kasra passiert ist.

GR

Donnerstag, 28. April 2011

Das Fischermädchen

Fina ein kleines Nest am Vosk mit einen stinkigen Fischerviertel. Ich schaute nochmal auf den Schuldschein und nickte, den Gestank ausblendend ging ich weiter und suchte den im Schuldschein benannten Fischer auf. Er hatte sich Geld geliehen um sich ein neues Boot zu kaufen, dabei hatte er sich wohl übernommen und konnte den Kredit nicht zurückzahlen. Da sein Gläubiger mit dem Boot nichts anfangen konnten und sonst angeblich bei ihm nichts zu holen war hatten er mir den Schuldschein mit Abschlag verkauft um wenigstens einen Teil seines Geldes zu retten. Wenn ich allerdings auch nur ansatzweise geahnt hätte wie es hier stank hätte ich den Schuldschein noch weiter heruntergehandelt.

Das musste er sein, zumindest passte die Beschreibung auf ihn und nach einen kurzen Gespräch stellte sich heraus das ich auf den richtigen getroffen war, meinen Schuldner. Geld hatte er wirklich keins aber ein Boot und eine hübsche Tochter. Das Boot wollte ich zwar nicht wirklich aber ich richtete da meinen Fokus drauf. Ich wusste, ich würde damit seine Existenz zerstören, hoffte aber das er, um das abzuwenden, mir was anderes anbieten würde. Es dauerte dann auch nicht lange und er bat mich zur Seite, schickte Gefährtin und Tochter weg und machte mir ein Angebot was ich nicht ausschlagen konnte, er bot mir seine Tochter, wenn ich ihn dafür das Boot lasse. Nun ist für solche unausgebildeten 19jährigen Mädchen von weißer Seide normal nicht viel zu holen, ich wusste aber wo man für solche Rohdiamanten gut zahlte und so schlug ich ein.


Das Gezeter war groß als ich das Mädchen mit mir schleppte und es auf das Schiff verfrachtete was uns zum Voskdelta bringen sollte. Von dort sollte es weiter über die Thassa den Fayheen hinauf nach Kasra gehen. Wie immer war dieser Ort meine letzte Station auf dem Weg nach Tor. Auf dem Schiff hatte ich dann genug Zeit dem Mädchen, Nea hieß es zu diesen Zeitpunkt noch, klar zu machen was gerade mit ihr passiert war. Es brauchte ein zwei Ohrfeigen und etwas Nachdruck am Hals bis sie begriff das sie vor mir zu knien und mich mit Herr anzusprechen hatte, ein paar wüste Drohungen später trug sie auch mein Collar. Ich beschloss, da die Reise ungemütlich und kalt zu werden drohte, sie nicht zu entkleiden, wollte ich sie doch gesund verkaufen, doch für jede Verweigerung wollte ich ihr ein Kleidungsstück nehmen. Als erstes wanderten ihre Schuhe über Bord.

So kam es das ihre Kleidung als wir in Kasra ankamen höchst unvollständig, sie aber doch um einiges gefügsamer war. Trotzdem nahm ich sie an die Kette als ich in Kasra das Schiff verließ und brachte sie zum Sklavenhaus der Pinion. Auf den Weg dorthin lief mir ihre Erste in die Arme und ich schickte sie vor mich anzumelden. Als ich meinen kleinen Wildfang dann endlich zum Sklavenhaus bugsiert hatte, wurde ich schon erwarte und man lud mich ein herein zu kommen. Das Mädchen ließ ich an der Tür zurück, dann setzte ich mich zu meiner Gastgeberin an den Tisch. Nach etwas Smalltalk kamen wir ziemlich schnell zum geschäftlichen Teil des Abends.


Ich lobte meine Ware, schilderte ihr das mit dem Mädchen alles legal zugegangen sei und zeigte ihr auch, den in Fina beglaubigten Kaufvertrag und schaffte es so das die Sklavenhändlerin sich das Mädchen wenigstens schon mal anschaute. Diese musste sich entkleiden und machte wohl auch einen überzeugenden Eindruck, denn wir stiegen danach in die Preisverhandlungen ein. Ich wollte 80, wie damals bei Kaisa, sie nur 60 zahlen. Wir feilschten, bewarfen uns im für und wieder mit Argumenten und einigten uns am Schluss auf 66 Kupfer und einen Paga. Das deckte die Unkosten für das Kreditgeschäft, eine Übernachtung im Feuerkrug fiel auch dabei ab und paar Kupfer im Plus war ich auch noch.

Ich winkte Nea zu mir, nahm ihr mein Collar ab, in der Zwischenzeit hatte eins der Mädchen aus dem Hause Pinion mir einen Paga geholt den ich mir gönnte als ich das Geld einstrich und bei der Unterwerfung von Nea, die nun Nina hieß, zu sah. Einen Paga später, die Unterwerfung war auch gerade beendet, stand ich auf und verabschiedete mich. Meine Füße trugen mich hinüber zum Feuerkrug wo ich mir ein Zimmer für die Nacht nahm. Morgen geht es nach Hause, nach Tor.

GR

Mittwoch, 27. April 2011

Ich heiße nicht Fremder!


Tal Fremder! Sagt man ja so gemeinhin wenn einer vorbei kommt den man nicht kennt. Zumindest war ich bis gestern Abend dieser Meinung. Da erhielt ich die Antwort: "Ich heiße XXX und nicht Fremder!" Hmm, nun erschließt sich mir allerdings nicht warum, bloß weil ich auf einmal seinen Namen kenne, er mir nicht mehr fremd sein soll. Deshalb blieb ich bei meiner Anrede, was den Mann namens XXX, der nicht Fremder heißt, gehörig auf die Palme brachte. Na gut es war vielleicht ein wenig unhöflich aber sicher nicht beleidigend, wie er meinte. Nachdem er vorher schon mittels Denkemote versucht hatte mich zu beleidigen, meinte er jetzt, das er mich mit Waffengewalt zwingen könnte ihn beim Namen zu nennen. Nun ist der Schmied ja Kummer gewohnt, mal prügelt ein kriegerischer Musikant auf ihn ein, mal lässt ein in den Diensten Kasras stehender Söldner seine Wut an ihm aus, diesmal eben ein ganz fremder Rarius.

Nun, ein Faustkampf, sozusagen ein ernsthaftes Gespräch unter Männern, lass ich mir ja gern mal gefallen. Wenn es aber gleich auf einen Schwertkampf hinausläuft und ich dann nur so ein kleines Küchenmesser dabei habe, dann werde ich in der Regel doch unruhig, zumal ich nicht schon wieder bei Zasta einkaufe wollte. Doch gestern hatte ich Glück das die Wachen auf uns aufmerksam wurden. Na ja, die Frauen in der näheren Umgebung haben ja auch laut genug gezetert. Wobei sich die Zuschauer in zwei Fraktionen spalteten, zum einen  die "Wir finden den Schmied mit blauen Auge schöner!", und zum anderen die die ihrer Verwunderung Ausdruck verliehen wie mutig dieser Krieger doch war, mich innerhalb der Mauern von Kasra anzugreifen. Dieser Mut verließ ihn selbst dann nicht als schon die ersten Rarii der Stadt anrückten.

Anscheinend hatte man gestern zum Kastentreffen der Roten vorausschauend mit verstärkten Auftreten übel gelaunter Rarii gerechnet, denn man beließ es bei seinen Ehrenwort, keinen Bürger von Kasra anzugreifen. Blöd nur das ausgerechnet für den Schmied die Einschränkung "aber nur innerhalb der Mauern" gilt. Was solls, wann komm ich schon mal aus der Stadt? Was mich in diesen Zusammenhang interessiert ist folgendes. Das goreanische Wort für Fremder und Feind soll ja das selbe sein. Wenn ich jetzt jeden Fremden als Fremder anspreche ist das ja nun eigentlich die Lightversion. Ich könnte aber genauso gut jeden Fremden gleich als Feind anreden. Ist ja im goreanischen das selbe Wort. Also eigentlich gar kein Unterschied. Ich glaub, auch wenn es mir das nächste blaue Auge einbringt, das probier ich mal aus.

GR

Dienstag, 26. April 2011

Gewonnen......

..... na ja eigentlich nicht ich, sondern Kasra, nämlich den Prozess um die Rechtmäßigkeit einer Versklavung. Allerdings stand auch für mich einiges auf dem Spiel forderte man doch in der Anklageschrift mich in einen extra Verfahren für mein "unrechtmäßiges" Handeln zu bestrafen. Entsprechend angestrengt sah ich dem Prozessverlauf zu, auch war ich als Zeuge geladen, noch war es aber nicht so weit. Um was ging es überhaupt? Ich hatte vor einiger Zeit in meinen Bett eine Frau gefunden und diese dann versklavt. Die Wirtin bezweifelte die Rechtmäßigkeit dieses Vorganges und hat weil der Vorgang ja durch den Regenten als rechtmäßig abgesegnet war, gleich mal Kasra verklagt. Auch wenn sie so tat als gehe es ihr nur um ihre "beste Freundin", so glaube ich doch das sie eigentlich auf das Geld scharf war das ihr die ehemalige Lady noch schuldete, dafür sprach ja auch das sie forderte das man die Kajira nicht nur freilässt sondern ihr auch noch eine Entschädigung zukommen lässt. Die hätte sie sich dann sicher gegriffen.


Der Schreiber der Kasra vertrat, forderte, noch bevor es richtig losging, aufgrund von Verfahrensfehlern die Klage niederzuschlagen, leider kam er trotz gut begründeter Anträge damit nicht durch und somit nahm die Verhandlung ihren Lauf. Es wurde die Anklageschrift verlesen und als erstes der Leutnant der Wachen in den Zeugenstand gerufen. Er schilderte dann aus seiner Sicht die Vorgänge an jenen Abend, das er Rufe hörte, denen nach ging, die ihn in die Schmiede führten und er mich dort mit der ehemaligen, teilweise entkleideten Lady Lita vorfand. Das er Haare von ihr in meinen Bett fand und das die Nochlady dann in den Kennel verbracht wurde, wo man sie mir dann am nächsten Tag übergab. Anklage und Verteidigung hatten dann noch ein paar Fragen an den Leutnant die aber keine weiteren Erkenntnisse zu Tage förderten.


Nachdem man den Leutnant aus dem Zeugenstand entlassen hatte, war es an mir meine Aussage zu machen. Also schilderte ich als erstes wie die Lady überhaupt in die Schmiede kam, von unserer kleinen Wette und wie ich sie schließlich in meinen Bett fand. An dieser Stelle wurde meine Befragung unterbrochen und die Advocata rief Verteidigung und Anklage zu sich, scheinbar hatte sie genug gehört und wollte das Verfahren mit einen Vergleich beenden. Da die Anklage damit aber nicht einverstanden war, musste ich zurück in den Zeugenstand und meine Aussage fortsetzen. Ich berichtete also über den weiteren Verlauf bis zu dem Zeitpunkt wo die Wachen eintrafen und musste dann noch eine paar Fragen über mich ergehen lassen. Als ich endlich den Zeugenstand verlassen durfte, setzte ich mich wieder auf meinen Platz zwischen die Zuschauer des Verfahrens und wartete ungeduldig das Urteil ab.


Es dauerte eine ganze Weile bis die Advocata ihren Urteilsspruch verkündete, wir Zuschauer und Zeugen standen auf und lauschten ihren Worten. Sämtliche Anspannung fiel von mir ab als sie den Vorgang des versklaven als rechtmäßig beurteilte. Nicht nur das ich die Kajira behalten konnte, sie endgültig in meinen Besitz überging, nein auch das in der Anklageschrift angedrohte Verfahren blieb mir dadurch erspart. Nach der Urteilsverkündung richtete der Regent noch einmal das Wort an die Anwesenden. Leider hörte ich im Freudentaumel gar nicht so genau zu weshalb es mir dadurch nicht mal ansatzweise möglich ist seine Worte wieder zugeben. Eigentlich wollte ich nur raus hier und als der Regent endlich seine Rede beendet hatte stürmte ich nach draußen, griff mir meine beiden Kajirae und machte mich auf zur Schmiede.

GR

Montag, 25. April 2011

Neulich auf Gor II

Eines Tages ging eine Dame mit einen Beutel voller goldener Tarnscheiben zur Bank. Sie beharrte darauf, einzig und allein mit dem Besitzer des Bankhauses zu sprechen, um das Geld einzuzahlen. Es gehe um viel Geld. Nach langem Diskutieren ließ man die Dame zum Besitzer der Bank. Der Besitzer fragte nach der Geldmenge, die die Dame einzahlen wolle. Sie sagte ihm, es handele sich um zehn goldene Tarnscheiben und leerte den Beutel vor ihm aus. Den Besitzer packte die Neugier nach der Herkunft des Geldes. "Wie haben Sie das denn geschafft?", fragte er. Die Dame antwortete ihm: "Ganz einfach. Ich wette." "Wetten?", fragte der Besitzer: "Was für Wetten?" "Na ja, so alles mögliche. Zum Beispiel wette ich mit ihnen um 5 Silbertarsk, dass ihre Hoden quadratisch sind." Der Besitzer der Bank brach in lautes Gelächter aus und sagte: "Das ist doch lächerlich!" "Nun ja", sagte die Dame, "Wären Sie denn bereit, die Wette einzugehen?" "Selbstverständlich", antwortete der Mann: "Ich wette also um 5 Silbertarsk, dass meine Hoden nicht quadratisch sind." "Abgemacht, aber da es um sehr viel Geld geht, würde ich gerne morgen zur zehnten Ahn mit einen Angehörigen der blauen  Kaste hier vorbeischauen, damit wir einen Zeugen haben." Der Bankier willigte ein. In der Nacht war er sehr nervös und verbrachte viele Ahn damit, seine Hoden genauestens zu überprüfen und zu vermessen. Von der einen und der anderen Seite: Er würde die Wette gewinnen, ganz sicher. Am nächsten Tag kam dann die Dame mit dem Blaukittel zur Bank. Sie bat den Bankier, doch die Tunika anzuheben, um sich die Sache mal anzuschauen. Der Mann hob die Tunika hoch. Die Dame näherte sich, guckte sich in aller Ruhe die Sache an und fragte dann vorsichtig an, ob sie die Hoden denn mal berühren dürfe. Weil es doch um so viel Geld ginge. "Na gut", sagte der Bankier siegesgewiss: "5 Silbertarsk sind es wert, und ich kann gut verstehen, dass Sie ganz sicher gehen wollen." Also wog die Dame die Hoden des Bankiers in der Hand. Da bemerkte der Bankier, dass der Blaue angefangen hatte, seinen Kopf gegen die Wand zu schlagen. "Was ist denn mit dem los?", fragte er. Die alte Dame antwortete: "Nichts. Ich habe mit ihm lediglich um einen Goldtarn gewettet, dass ich heute zur zehnten Ahn die Hoden des Bankbesitzers in der Hand halten würde."

GR

Sonntag, 24. April 2011

Letzte Vorbereitungen

Der letzte Abend in Kasra, bevor ich zwei Tage auf Reisen sein wollte um dann pünktlich zum Prozess wieder da zu sein. Diesen nutzte ich vor allem um mich mit Lita zu unterhalten, man könnte auch sagen sie zu beeinflussen. Es ging zwar wie üblich los das sie über raue Stoffe bei den Sklaventuniken jammerte, das sie sich beschwerte das ihre Finger vom Schrubben des Fußbodens in der Herberge auch nicht glatter waren aber es war ein guter Einstieg ihr klar zu machen das sie sich daran gewöhnen soll, je eher desto besser, denn besser wird es nicht werden. Allerdings machte ich ihr auch klar das sie von den Herbergssklaven keine Befehle anzunehmen braucht und sie deshalb den Boden der Herberge nicht hätte schrubben müssen, ein typischer Fall von selbst schuld.

Nebenher besah ich mir das Branding etwas näher. Es war gut abgeheilt, zeigte deutliche Konturen, viel besser hätte man es nicht machen können. Ich hatte Lita befohlen so lange wie ich mir das Branding ansah ihre Arme auf den Rücken zu legen, unwillkürlich straffte sich ihr Oberkörper und sie reckte mir ihre Brüste entgegen. Und das wollte keine Sklavin sein? Während sie noch irgendwas murmelte von wegen das Branding würde sie doch nun für alle Zeit als Sklavin kennzeichnen musste ich wieder mal feststellen das ihr Körper eine andere Sprache sprach als sie selbst. Während sie sich immer noch nicht damit abgefunden hatte, präsentierte sie sich doch genau so wie man es von den anderen Kajirae kennt.

Deshalb schob ich meine Hand unter ihre Tunika und tatsächlich, während sie versuchte sich mir zu entziehen hörte ich doch wie sie leise stöhnte wie schon diese leichte Berührung ihre Hitze entfachte. Während sie sich vor mir wand, nicht wusste ob sie bitten sollte das ich aufhörte oder ob sie doch lieber ihrer Lust nachgeben sollte, ließ ich von ihr ab und schickte sie in die Kammer, allerdings ohne ihr zu folgen soll ihre Sklavenhitze sie ruhig ein wenig quälen. Ich ging dann noch ein paar Schritte durch Kasra, dabei traf ich auf den Schreiber. Ich wusste ja schon das er der die Stadt in dem anstehenden Prozess vertreten würde. Er hatte noch ein paar Fragen die ich ihn recht schnell beantworten konnte.

Dann meinte er aber das er mit der Kajira um die es geht noch sprechen wollte. Das ging heute leider nicht mehr, ich sagte ihm aber das er in den Tagen bis zum Prozess in der Beziehung über sie verfügen könnte. Neugierig geworden was denn eine Sklavin zum Prozessausgang beitragen könnte, fragte ich ihn um was es denn ginge. Er legte es mir mit knappen Worten dar. Der Gedanke dahinter war so genial wie einfach, wenn er denn klappt. Doch nun wollte ich noch in den Hof der Feste schauen, immerhin schien da einige Aufregung zu herrschen. War dann aber doch nichts besonderes. Das neu nach Kasra gezogene Sklavenhaus hatte eine Lieferung bekommen und begrüßte diese gerade aufs heftigste.

Das musste ich mir nicht weiter mit anschauen, hatte ich doch so etwas schon oft genug gesehen und machte mich auf den Weg in die Herberge den Abend mit ein zwei Ale zu beschließen. Dort traf ich aber nur auf die Advocata, was aber gar nicht so schlimm war, so konnte ich noch mal in Ruhe mit ihr über den Prozess reden. Schließlich hatte ich da noch ein paar Fragen. Zum Beispiel zwischen welchen Polen sich die Entscheidung bewegen würde. Also was würde besten- oder schlimmstenfalls auf mich zu kommen. Das der schlimmst mögliche eintretbare Fall mir nicht gerade zu sagen würde war mir vorher klar und so werde ich einfach mal auf mein Glück und auf die Rechtssprechung vertrauen.

Bevor ich mich verabschiedete machte ich aber noch mal meinen Unmut darüber Luft das es Leute in Kasra gibt die ihre eigenen Interessen über das Wohl Kasras stellen. Das diese Leute die Urteilsfähigkeit des Regenten anzweifeln und damit auch das Ansehen Kasras und des Heimsteines beschmutzen. Mir kann doch keiner Erzählen das es den Wirtsleuten um die ehemalige Lady Lita geht, nein die wollen einfach nur die 7 Silbertarsk einstreichen die sie ihnen als Freie noch geschuldet hatte. Ich weiß, ich weiß, ich hab das jetzt schon öfters geschrieben und allen möglichen Leuten in Kasra erzählt aber man kann diese Ungeheuerlichkeit auch nicht oft genug anprangern.

Nicht das ich die Advocata beeinflussen wollte, NEEEEIIIIIN, niemals aber ich musste mir einfach mal Luft machen.

GR

Samstag, 23. April 2011

Neulich auf Gor

Unterhalten sich zwei Rarii. Fragt der eine, Astorix sein Name: "Sag mal wo hast du denn diese Kaiila her? Das ist ja ein wundervolles Tier und hat sicher ein Vermögen gekostet." Der andere, Merknix gerufen, schaut ihn verwundert an und erwiedert: "Nein, ganz und gar nicht! Ich war unterwegs nach Kasra als ich plötzlich ein lautes Geschrei hörte, also bin ich nichts wie hin, um zu schauen was los ist. Da sehe ich wie eine Frau auf ihrer, dieser Kaiila reitend von mehreren Räubern angegriffen wird. Da habe ich sofort mein Gladius gezogen und bin der freien Frau beigestanden." "Ja und wie bist du dann zu dieser Kaiila gekommen?" wollte Astorix wissen. "Ganz einfach!" meinte dann Merknix "Als die Räuber fortwaren sprang die Frau von ihrer Kaiila, riss sich ihre Roben vom Leib und rief dankbar als sie nackt vor mir stand, das ich alles von ihr haben könne, und da hab ich mir natürlich die Kaiila genommen." "Recht hast du getan" erwiederte Astorix "die Roben hätten dir bestimmt nicht gepasst!"

Freitag, 22. April 2011

Gefeilsche

Helle Aufregung draußen auf den Marktplatz trieb mich vor die Schmiede. Dort standen die Händlerin und der Hauptmann der Wachen, dazu noch eine mir unbekannte Frau. Lautes Gezeter ging von dort aus. Neugierig ging ich näher. Als ich nah genug war stellte ich enttäuscht fest das sich die beiden Weiber nur über einen Schleier stritten, bzw wie viel der kosten sollten. Da hörte ich dann doch lieber den Hauptmann zu der mich über die neuesten Entwicklungen zu dem Prozess der wegen meiner neue Kajira anstand informierte. Ein lautes Klatschen, das sich nach einer Ohrfeige anhörte und ein dumpfes Plumpsen wie wenn ein Sack umfällt, war aber nur die Händlerin die auf den Hosenboden saß, ließen uns herum fahren.

Beiden Frauen waren aus dem Norden, die eine aus Kassau, die andere aus dem nördlichen Norden, und beide wohl nicht mit den südlichen Handelsgewohnheiten vertraut. Das führte dazu das Luc sich genötigt sah sie in die Tradition des Feilschen einzuführen, da das ausfechten eines Preises mittels Ohrfeigen in Kasra nicht üblich ist. Das Ganze sah dann ungefähr so aus.


Natürlich zog das immer mehr Neugierige an und der Platz füllte sich zusehends. Da die beiden Frauen mit der südländischen Handelskultur scheinbar nicht viel anfangen konnten, war das Unterfangen des Hauptmannes ziemlich nutzlos und die beiden Weiber zeterten immer weiter. Wobei die ganz Nördliche nun schon wüste Beschimpfungen über Kasra ausstieß, so das sie meiner Meinung nach längst im Kragen oder wenigstens im Kennel hätte landen müssen. Doch keiner der anwesenden Rarii, fasste sich ein Herz und strafte das vorlaute fremde Weib. Ich selber hatte von Versklavungen genug, erstmal einen Prozess überstehen bevor weitere drohen. Deshalb ging ich zur Schmiede wo Lita wartete, schließlich waren da noch ein paar Sachen zu klären.

Sie hatte mittlerweile was zum Anziehen gefunden aber da es immer noch keine Roben waren, bekommt sie auch nicht wieder wenn es nach mir geht, fühlte sie sich immer noch nicht richtig wohl. Ich sagte ihr das sich ihre Zukunft am ersten Tag der kommenden Hand entscheiden würde und sie mindestens so lange noch meine Kajira bleiben würde. Das kurze Leuchten der Hoffnung in ihren Augen das sie wieder frei käme nahm ich ihr, denn das konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wer immer sie auch nach dem Prozess besitzen wird.

Ich ging dann noch auf ein Ale in die Herberge, Lita nahm ich mit, auch mit dem Gedanken das sie sich dort etwas von den anderen Kajirae abschauen konnte. Merkwürdigerweise heimste ich schon das erste Lob für sie ein, da sie sich zumindest besser zu benehmen verstand als die ehemalige schwarze Perle der Wirtin, welche aber gestern verkauft wurden war. Mir sollte es recht sein. Zwischenzeitlich kam noch Dorian und wollte sie in den Kennel sperren und obwohl ich wusste das sie in der Obhut der Wachen stand, fand ich das ziemlich übertrieben. Zum Glück konnte ich den Leutnant davon überzeugen das es letztendlich keinen Unterschied machte ob sie im Kennel sitzt oder bei mir in der Schmiede wo sie wenigstens noch zu was nütze war. Ich versicherte ihm das ich alle Auflagen des Richters bezüglich Kleidung, Essen und Strafen erfüllen und sie unbeschädigt zum Prozess bringen werde.

Das genügte ihm und so blieb Lita weiterhin bei mir. Eh aber noch mehr Rari auf den Gedanken kamen sie wegzusperren schickte ich sie in zurück in die Schmiede. Ich trank dann mein Ale aus, lauschte noch ein wenig dem Gesprächen am Tisch und ging dann auch. In der Schmiede warte derweil schon Lu auf mich, die Felle waren angewärmt.

GR

Donnerstag, 21. April 2011

Fischauflauf und andere Versammlungen

Nachdem das ja gestern mit dem ruhigen Abend im Feuerkrug nicht geklappt hatte, nahm ich heute einen zweiten Anlauf. Da merkwürdigerweise heute nur Fremde anwesend waren setzte ich mich zu diesen. Der eine, ein rotgeschopfter Blaukittel, kam mir irgendwie bekannt vor und als er meinte das er aus Lydius war dämmerte es mir so langsam. Er war mir in Belnend bei einer Feier schon mal über den Weg gelaufen. Jedenfalls war er für ein Mitglied der blauen Kaste ziemlich mutig und bestellte sich einen Fischauflauf, den er dann auch mit Todesverachtung in sich hinein stopfte. In der Zwischenzeit füllte sich der Feuerkrug. Sehr zur Freude des lydianischen Blaukittels tauchte auch der Schreiber auf, wollte er doch irgendwas in Kasra kopieren.

Für mehr Aufmerksamkeit sorgte aber unser, von einen Tabuk stark in Mitleidenschaft, gezogener Regent. Nicht nur das er die eine oder andere Wunde bei der Jagd davon getragen hatte, nein auch geistig schien er nicht völlig auf der Höhe zu sein. So hatte er diverse Dinge vergessen, und erzählte irgendwas von einen Dorf namens Aquarna in den Wäldern wo er nach seinen Jagdunfall aufopferungsvoll gepflegt wurde. Zum Glück lief er der Ärztin in die Arme die sich seiner dann annahm. Nach einen kurzen Geplänkel mit der Wirtin die sich über mein blaues Auge lustig machen wollte, worauf ich sie im Gegenzug fragte ob sie Mundgeruch habe da sie auf einmal ein Schleier trug, bekam ich dann endlich auch mein Ale.

So konzentrierte ich mich jetzt auf mein Ale und überließ die Aufregung den Anderen. Der Blaukittel kämpfte immer noch mit dem Fischauflauf, die Wirtsleute versuchten die Advocata in bezug auf den  Prozess zu beeinflussen, Sid hatte einen stinkenden Fisch dabei den er an den Feuerkrug verkaufen wollte, zwischendurch wurde Nakisa noch an den Hauptmann verkauft und Dina versuchte erfolglos den Gefährten der neuen Sklavenhändlerin in ihren Bann zu ziehen. Nach und nach leerte sich der Feuerkrug wieder genauso wie mein Ale. Da ich immer noch Durst hatte und Dina sich nun mit einer Kajira aus dem zugezogenen Sklavenhaus unterhielt, hielt ich den beiden das Trinkhorn hin damit sie es wieder füllten. Dina machte sich selber auf den Weg und kniete sich dann neben mich.

Ob ich noch einen weiteren Wunsch hätte? Klar hatte ich! Sämtliche freie Frauen hatten die Herberge verlassen und so war die Gelegenheit günstig. Ich drückte Dina das Ale wieder in die Hand und zog sie zu mir auf den Schoß. Das kurze Erstaunen wich dann doch einen freudigen Entgegenkommen und während sie mir das Ale zu trinken gab, reckten sich bei mir bestimmte Körperteile ihr entgegen. Gerade als unsere Übungen an Intensität zunahmen, betrat die Advocata wieder den Feuerkrug und richtete eine Frage an mich. Als erstes tat ich so als würde ich Dina zurechtweisen, weil sie so merkwürdige Bewegungen auf meinen Schoß vollführte, dann beantwortete ich die Frage und bestätigte der Advocata das ich an dem vorgeschlagenen Termin für den Prozess Zeit hätte.

Zum Glück verzog sich die Advocata, sie hatte wohl nichts bemerkt, dann in den hinteren Bereich des Schankraumes und ich gab Dina ein Zeichen das sie weiter machen dürfe. Dabei versuchte ich die Advocata im Blick zu behalten was mir aber nicht wirklich gelang da Dina meine ganze Aufmerksamkeit verlangte. Ich kann nicht sagen ob die Advocata wirklich nichts mitbekam oder ob sie unser Treiben einfach nur gekonnt ignorierte, egal, wichtig war es gab kein Gezeter. Einige Ehn später und sichtlich entspannter, schickte ich Dina mir noch ein Ale zu holen. So langsam füllte sich der Feuerkrug, auch Lu war von den Feldern zurück und huschte an meine Seite und wie immer dauerte es nicht lange bis sie sich mit Dina in der Wolle hatte. Für heute hatte ich genug, darum trank ich mein Ale aus und während der Sklavenhändleringefährte, den Dina vorhin noch vergeblich angeschmachtet hatte, nun so etwas wie einen Termin zum Thema Felle wärmen mit ihr ausmachte, schnappte ich mir Lu und ging rüber zur Schmiede.

GR

Mittwoch, 20. April 2011

Jetzt hab ich´s schriftlich!

Die Aufregung vom Vorabend war ein wenig abgeklungen und ich wollte erst mal abwarten bis ich den richterlichen Beschluss betreffs meiner neuen Kajira in den Händen halten würde. Da es ein an sich ruhiger Tag war und meine beiden Kajirae noch auf den Feldern beschäftigt, machte ich mich beizeiten zu einen Ale in die Herberge auf. Dort herrschte noch gähnende Leere, nur der Hauptmann war da und verhörte die neue Händlerin. Er schien da was missverstanden zu haben und machte sich wohl Sorgen um deren ehrenvollen Lebenswandel. Irgendwie spielte ich in seinen Überlegungen wohl auch eine Rolle denn er wollte wissen wann ich das letzte Mal bei der Lady auf dem Zimmer gewesen war.

Ich glaube das ich es geschafft habe alle Bedenken zu zerstreuen aber wirklich sicher bin ich mir da nicht. Jedenfalls wechselte er nun ziemlich schnell das Thema und hielt mir ein Schreiben mit folgenden Inhalt unter die Nase.
An den Hauptmann der Wachen:

Ich, Harold Ordinary, Richta zu Kasra, ordne hiermit folgendes an:

Die vermutliche Kajira, ehemalige Lady Lita aus Ar, wird unter die Obhut der Wachen gestellt. Bis zur Feststellung der Umstände, die zur Versklavung führten - durch das Gericht von Kasra - hat die vermeintliche Sklavin ein Anrecht auf Kleidung, drei Mahlzeiten sowie Aufschub von eventuellen Bestrafungen (für Fehlverhalten als Kajira) bis nach dem Gerichtsbeschluss.

Gez. H. Ordinary
Richter zu Kasra
Tja, da war sie wieder meine schlechte Laune! So ganz koscher schien dem Hauptmann die Aktion auch nicht zu sein denn er meinte noch fast entschuldigend das er nun mal solche Vollstreckungsbescheide ausführen müsste und er selber ja nichts dafür könnte. Wie gesagt, die Neue war eh noch auf den Feldern und so tat sich in der Beziehung vorläufig noch nichts. Meine schlechte Laune ließ ich dann erstmal an Nakisa aus die mich fragte ob ich WAS haben wollte und dann doch kein WAS da hatte. Schlussendlich entschied ich mich dann doch für ein Ale und ließ mich auf eins der Kissen nieder. So langsam füllte sich jetzt auch die Herberge und das Ale löste meine Zunge so das ich nun auch meinen Frust freien Lauf ließ und über das Wirtspaar und Teile der blauen Kaste herzog die sich in meinen Augen verbündet hatten und ihren eigenen Vorteil über das Wohlergehen von Kasra stellten.

Immerhin hatten sie die Urteilsfähigkeit des Regenten in Zweifel gezogen und das in so einer nebensächlichen Sache wie die Versklavung eines hitzigen, heimsteinfremden Weibes. Mit dieser Klage hatten sie nicht nur das Ansehen des Regenten beschädigt, sondern weil ja der Regent auch der oberste Diener der Stadt ist, das Ansehen der Stadt und des Heimsteines beschmutzt. So argumentierte ich und das alles nur weil sie zu dumm waren ein paar Kupfer von einer säumigen Schuldnerin einzutreiben und jetzt über diesen Umweg versuchen an mein Geld zu kommen. Jedenfalls redete ich mich ziemlich in Rage und auch die Frage ob es mir lieber gewesen wäre wenn man mich gleich selber verklagt hätte, immerhin würde ja jetzt noch die Chance bestehen das Kasra die Schulden begleichen würde, beruhigte mich nicht wirklich.

Ungefähr zu dieser Zeit kam auch die Neue von den Feldern zurück. Da ich sie ja noch den Wachen übergeben sollte, nach Möglichkeit eingekleidet, verließ ich die Herberge und nahm die Kajira mit. Sie erzählte mir was sie die letzten Tage getan hatte auch das sie in der Herberge ausgeholfen habe aber über das Fußboden schrubben ist es wohl nicht hinaus gegangen, wie auch, sie trug ja noch den Gürtel. Den nahm ich ihr auch als erstes ab. Wollen wir doch mal sehen wie die Obhut der Wachen dann aussieht, war der der eine Gedanke dabei. Wie sie nun so vor mir stand hielt ich es für eine gute Idee ihren Seidenstatus, sie behauptete ja immer noch eine White zu sein, dem ärztlichen Attest anzupassen und obwohl sie sich am Anfang noch wand und wehrte, jammerte und flehte änderte sich das doch bald, ihre Hitze übermannte sie und sie benahm sich wie man es von einer Kajira gewohnt war.

Gerade wie ich mit ihr fertig war hörte ich wie man draußen nach mir rief, also sortierte ich mich  und gab der Kajira zu verstehen das sie den Gürtel in der Truhe verstauen und sich was zum anziehen heraus suchen sollte. Ich selber ging zur Tür. Draußen stand die Advocata und auch Lu, gerade von den Feldern zurück schlüpfte in die Schmiede, ich schickte sie in die Kammer das sie sich um die Neue kümmert. Die Advocata allerdings wollte mich zu der richterlichen Anhörung und den bevorstehenden Prozess befragen. Nun war ich eigentlich gerade ein wenig entspannt gewesen aber nun brach der ganze Frust sich wieder freie Bahn und wieder schimpfte ich drauf los. Merkwürdiger Weise ließ die Advocata meinen Redeschwall ziemlich gleichmütig über sich ergehen ja sie versuchte sogar mich wieder zu beruhigen und forderte mich auf um meinen Besitz und für mein Recht vor Gericht zu kämpfen.

Ich weiß nicht, hab ich mich nun einlullen lassen oder meint sie es tatsächlich besser mit mir als ich dachte, jedenfalls sagte ich zu bei dem Prozess als Zeuge auszusagen und gab ihr jetzt schon alle Informationen über die ich zu Fall verfügte, dann verabschiedete sie sich wieder und ich schloss die Schmiede und ging nach hinten in die Kammer. Dort knieten die beiden Mädchen. Die Neue zur Abwechslung mal nicht nackt, sie trug eine etwas längere Tunika und war damit für eine Kajira sogar relativ zurückhaltend bekleidet aber doch immer noch so das man sie nicht mit einer Freien verwechseln konnte, zumal ich ihr auch nicht mein Collar abnahm. Ich nutze die Gelegenheit und informierte die beiden Mädchen über die veränderte Situation.

Ich gab der Neuen zu verstehen das sie bis zum Prozess, der sich mit der Gültigkeit ihrer Sklaverei befassen würde, in die Obhut der Wachen übergeht, das sie aber trotzdem immer noch mir gehört und das sie, um es für alle einfacher zu machen, bis zum Prozessende ihren alten Namen "Lita" wieder tragen darf. Auch die anderen Punkte aus der richterlichen Verfügung hielt ich ihr nicht vor. Sie ließ sich nicht wirklich anmerken wie sie diese Nachricht aufnahm, nur kurz zischte sie was, das sich nach "vermutliche Kajira" anhörte, ich aber nicht deuten konnte wie sie es meinte. Es war mir aber auch egal und um es aus ihr herauszuprügeln waren mir laut richterlicher Anordnung sowieso die Hände gebunden. Für heute behielt ich sie noch bei mir, es war spät geworden, sollten sich doch die Wachen dann morgen mit ihr vergnügen.

GR

Dienstag, 19. April 2011

Bürgerschaftsantragsrat

Eigentlich wollte ich mir ja einen richtig ruhigen Abend machen und mich vielleicht auch etwas intensiver um die Namenlose kümmern, denn ein Rat stand ja eigentlich nicht an, hatte den der Schreiber doch fürs Handende angekündigt und da gleich zwei von. Was aber den Richter nicht davon abhielt heute noch einen einzuschieben. Also hieß es sich wieder Ahnlang den Arsch plattsitzen im Ratssaal. Entsprechend schlecht gelaunt trat ich vor die Schmiede um mich ein wenig mit der neuen Händlerin zu unterhalten. Sie hatte eine Sklavin bei sich knien von der ich vermutete das sie ihr gehörte doch dem war nicht so, vielmehr gehörte sie einen der Blaukittel von Kasra. Zumindest war diese aber so aufmerksam und fragte mich ob sie mir was zu trinken holen dürfte.

Zuerst dachte ich zwar sie meinte jemanden anderes denn sie sprach mit einen Jarl aber ein kurzes Umschauen bestätigte mir das kein anderer da war den sie gemeint haben könnte. Ich winkte sie zu mir aber nicht um eine Bestellung aufzugeben sondern um ihr eine gehörige Ohrfeige zu verpassen und ihr klar zumachen das sie beim nächsten Versuch mich anzujarlen im Fayheen als Fischfutter landet. Dann schickte ich sie nach einen Paga. In der Zwischenzeit unterhielt ich mich noch ein wenig mit der Händlerin und ging dann irgendwann doch noch in die Herberge um die Zeit bis zum Rat zu überbrücken. Dort saß schon der Regent und die Wirtin kam auch noch dazu. Diese machte so merkwürdige Andeutungen die Lady Lita bzw eben meine Namenlose betreffend. Was sie genau meinte erschloss sich mir noch nicht ganz, sollte aber im Laufe des Abends noch deutlicher werden.

Doch jetzt war erst einmal die Zeit für den Rat heran. Der Saal füllte sich zusehends, sogar zusätzliche Stühle mussten beschafft werden. Gleich mehrere Bürgerschaftsanträge standen zur Debatte von denen wir es aber nur schafften 4 abzuarbeiten. Die Befragung der eventuellen zukünftigen Bürger gestaltete sich diesmal besonders aggressiv. Trotzdem schafften es alle die nötige Mehrheit der Stimmen zu erhalten und wurden vorläufig für eine Probezeit von zwei Hand in den Status eines Bewohners erhoben, bevor endgültig über eine Einbürgerung entschieden wird. Der Rat schien fast schon beendet als der Richter noch einen Kracher zum Abschied hatte.

Tatsächlich war es so dass, das Wirtspaar die Stadt Kasra verklagt hatte. Sie schienen die Versklavung der Lady Lita wohl für nicht rechtmäßig zu halten. In meinen Augen ein einmaliger Fall! Wie können Mitglieder der niedrigen Kasten es wagen die Rechtmäßigkeit eines Schiedsspruch des Regenten anzuzweifeln, zumal es ja nicht mal um eine Angehörige des Heimsteins ging? Es kann ja sein das ich in dieser Angelegenheit befangen bin aber soviel Unverfrorenheit muss man erstmal besitzen. Jedenfalls soll die Sklavin und deren Kleidung, sichergestellt werden und die Advocata den Prozess leiten da der Richter selber keine Zeit für so etwas hat. Nun lass ich mich mal überraschen was da auf mich zu kommt, zumal ich den Zeitpunkt für solch eine Intervention für äußerst unpassend halte.

GR

Montag, 18. April 2011

Kasra wächst - Richtigstellung

Da es nun offiziell ist, heute zur Abwechslung mal eine Richtigstellung. Das was ich vor ein paar Tagen unter dem Thema Kasra wächst geschrieben habe, stimmt so nicht mehr. Richtig ist natürlich das Kasra wächst aber das wie hat sich geändert. Kasra bleibt auf der SIM Thassainsel, niemand muss um seine LM´s Angst haben, und diese SIM mutiert zu einer Fullsim, so das Kasra den momentanen Zuwachs an Bewohnern und Bürgern gerecht werden kann.

Die SIM Thassaland wird zu eine sogenannten  Lowsim gewandelt, eine Homesteadt mit 3500 Prims, und wird damit auch ihren derzeitigen Auslastungsgrad gerecht. Weiter Informationen dazu findet man auch im neuen Südlandforum.

GR

Samstag, 16. April 2011

Und wieder ne blutige Nase

So da hat es mich mal wieder erwischt aber diesmal war es wenigstens kein durchgeknallter Musiker sondern ein Krieger mit dem ich mich geprügelt hab. Und das alles nur weil die Gefährtin des Kriegers diesen eingeredet hatte das ich sie versklaven wollte oder eben sowas ähnliches. Dabei war das absoluter Blödsinn, ich hab nur versucht sie ein wenig einzuschüchtern damit sie mir nicht weiter mit dieser " ich will deine Kajira kaufen" Geschichte auf den Sack geht. Was solls irgendwie war er ein wenig schneller als ich und so sieht nun das Ergebnis aus aber wenigstens hat er mir verboten mit seiner Gefährtin zu reden und dieser sich noch mal im Handwerkerviertel herum zutreiben. So wäre das wenigstens geklärt und ich hab Ruhe vor diesen Weib.

Ja, ansonsten war es ein ruhiger Abend, da ich nur noch den Sklavenhändler aus Lydius zu Besuch hatte der seine Kajira branden lassen wollte. Nach dem ich meine blutenden Lippen halbwegs beruhigt hatte kümmerte ich mich auch um dieses Mädchen. das Problem was nur das diese sich zierte wie ein Verr am Strick. Bis ihr Herr sie endlich am Kreuz hatte wäre mir fast das Brandingeisen durchgeschmort. Damit das Gejammer endlich aufhörte, steckte ich ihr noch schnell ein Beißholz zwischen die Zähne, so das ich mich ungestört um sie kümmern konnte. Nach dem ich das endlich hinter mich gebracht und die Kajira ihr Mal hatte wollte ich eigentlich im Feuerkrug es mir noch gut gehen lassen aber leider saß da dieser Krieger von vorhin, so das ich lieber die Spelunke verließ und mich von meiner Kajira verwöhnen und pflegen ließ.

GR

Freitag, 15. April 2011

Marktplatzgesabbel

Ein Aufruhr auf dem Marktplatz trieb mich vor die Schmiede. Zum Glück war meine neue Kajira nicht daran schuld, die hockte immer noch angekettet vor der Werkstatt. Ich strafte sie vorerst mit Missachtung und ging in Richtung Brunnen um zu schauen was los ist. Drei sich streitende Sklaven, die einen Krach machten das auch der letzte Bewohner von Kasra wach wurde und mittendrin Hauptmann und Regent die sich davon aber nicht stören ließen. Worum es bei den Sklaven ging ist mir bis heute noch nicht klar, scheinbar ob die Türe vom Feuerkrug offen oder zu sein sollte, war aber auch egal. Wichtiger bzw interessanter war es zu erfahren das der Hauptmann der Wirtin scheinbar ihre schwarze Perle von Kajira abgekauft hatte und das wahrscheinlich zu einen Preis der sich gewaschen hatte.

Aber genaueres war nicht zu erfahren, die Papiere waren noch nicht geschrieben, Geld war auch noch keins geflossen und so drangsalierte Nakisa den armen Herbergskajirus so lange mit einen Besen. Ich nutzte die günstige Gelegenheit Regent und Hauptmann gleichzeitig zu erwischen, dazu meine Bedenken gegenüber den Krieger aus Ar und seiner Gefährtin zu Gehör zu bringen und erwähnte auch das sie mich am Tage zuvor schon wieder versuchten hatten zu erpressen. Die Beiden, zumindest aber der Hauptmann taten das unter Einkaufsverhalten ab. Als ob man in Ar mit dem Schwert in der Hand feilschen würde. Zumindest sicherten sie mir zu das ich als Bürger von Kasra natürlich, sollte es notwendig werden, den vollen Schutz genießen würde. Deren Wort in der Priesterkönige ihre Ohren, hoffentlich kommen sie nicht zu spät wenn der Krieger durchdreht.

In der Zwischenzeit hatte ich meine neue Kajira losgemacht und sie durfte zu mir kommen. Noch immer zog sie interessierte Blicke der kasraer Männerwelt auf sich und auch die Fragen danach wie sie sich denn mache blieben die gleichen. Da unser ehemaliger erster Händler von Kasra auch da war, er sich auch für sie zu interessieren schien, fragte ich die Namenlose ob denn Lady Lita auch schulden bei diesen Händler hatte. Sie verneinte das und auch als ich ihr Schläge androhte falls sie wieder gelogen hätte, blieb sie dabei. Zum Glück für sie bestätigte Enco ihre Aussage. So langsam löste sich die Runde dann auf, der Hauptmann und der Regent pinkelten einträchtig nebeneinander gegen die Feste und den Händler zog es wohl mehr in den Feuerkrug. Deshalb machte ich mich auf den Weg zurück zur Schmiede. Der Kajira wies ich bis auf weiteres einen Platz vor der Schmiede zwischen ein paar Bretterstapeln zu und dann wollte ich mich eigentlich wieder an die Arbeit machen.

Doch daraus wurde nichts, neue Aufregung bahnte sich an. Ein fremder Krieger der scheinbar unbedingt eine Sklavin aus dem Hause Pinion kaufen wollte und ungeduldig den Marktplatz umrundete und was viel interessanter war, ein Sklavenhändler aus Lydius kamen in die Stadt. Das interessante waren dabei weniger die Kajirae die er dabei hatte, sondern die dritte Frau, angeblich eine Freie aber ohne Schleier und relativ freizügigen Oberteil. Da sich das Gespräch vorläufig noch um andere, mich weniger interessierende Dinge drehte, beließ ich es erstmal dabei diese vermeintliche Freie anzustarren. Ihr Gesicht, der nackte Hals an dem sich sicher auch ein Collar gut machen würde und auch ihr freizügiges Dekolletee zogen meinen Blick magisch an.

Erst als der Sklavenhändler mich wegen eines Brandings für seine Kajira ansprach, schaffte ich es meinen Blick von seiner Gefährtin loszureißen. Kurz musste ich noch meine Gedanken sortieren bevor ich ihm antworten konnte und wir einen Termin vereinbarten. So ist zum Handende doch noch ein wenig Arbeit dazugekommen. Für heute reichte es mir aber und ich beschloss für den Rest des Abends Lu zu mir zu nehmen.

GR

Donnerstag, 14. April 2011

Verkaufsverhandlungen

Tja da stand ich nun, die eine Kajira auf die Felder geschickt das sie sich an körperliche Arbeit gewöhnt und Lu war gerade auch verschwunden. Kunden waren auch keine in Sicht und so stand ich gelangweilt vor der Schmiede herum als eine meiner Lieblingskundinnen auftauchte. Ganz stimmt das nicht mit Lieblingskundin, zumindest aber hat sie sich in letzter öfters bei mir blicken lassen weil sie unbedingt meine namenlose Kajira erwerben wollte. Natürlich war das auch heute der Grund für ihr Erscheinen. Um ihr den Wind aus den Segeln zu nehmen erwähnte ich das ihre kleine Erpressung nicht funktionieren würde, da eh ganz Kasra Bescheid wisse wer die Kajira früher war und demzufolge ihr Gefährte auch so dahinter kommt.

Sie war zwar der Meinung das sie ihn besänftigen könnte wenn ich ihr die Kajira verkaufe aber so ganz traue ich ihr nicht und schlug das Kaufangebot ein weiteres mal aus. Dabei blieb es natürlich nicht und sie drohte weiter und wollte wissen was ich denn tuen würde so ganz ohne Daumen wenn ihr Gefährte mich erst besucht hätte. Ich ließ mich aber nicht beirren und wollte stattdessen von ihr wissen was denn mit Frauen geschieht deren Gefährte gepfählt, weil er einen Bürger der Stadt angegriffen hatte, auf den Mauern der Stadt thront. Mir fiel es aber selber ein, sie würde sich um den Schmied kümmern müssen der ja nun ohne Daumen seinen Tagewerk nicht mehr nachgehen kann. Auf diesen Niveau wogte das Gespräch noch eine Weile hin und her ohne das wir uns tatsächlich einig werden konnten. Zumal ihre Preisvorstellungen viel zu niedrig waren, wenn ich die Neue als Münzmädchen durch die Gassen von Kasra schicken würde, würde sie mir ein vielfaches des Preises den mir die Lady bot einbringen.

Ein Fremder der plötzlich auftauchte und dann nach einen kurzen Gespräch im Feuerkrug verschwand unterbrach unser Gespräch, welches wir dann auch nicht wieder aufnahmen. Die Lady interessierte sich nämlich für eine Sklavin die aufgetaucht war. Ich sagte ihr das sie doch diese mitnehmen solle wenn sie unbedingt eine Kajira bräuchte, denn meines Wissen nach ist sie herrenlos. So ganz traute sie mir aber nicht und vermutete eine Falle meinerseits dahinter um sie des Diebstahls bezichtigen zu können. Mit diesen Worten schwebte sie davon. Ich wollte ja eigentlich zur Ärztin um diese Falarinageschichte ein für alle mal zu klären, doch die schien an jenen Abend nicht in der Stadt zu weilen. So blieb mir nichts weiter übrig als den Vulohaufen von Kajirae die sich auf den Marktplatz sammelten, zuzuschauen.

GR

Mittwoch, 13. April 2011

Falarina

Ich hatte noch ein wenig zu tun in der Schmiede und als ich mir eine kleine Pause könnte und das metallische Klingen des Hammers verstummte, hörte ich draußen nicht weit weg von meiner Werkstatt, schon wieder aufgeregte Diskussionen. Als ich vor die Tür trat sah ich die Wirtin und die Händlerin die wegen der Versklavung der Lady aus Ar aufgeregt auf den Hauptmann der Wachen einredeten. Genaues vernahm ich nicht nur so viel verstand ich, das der Hauptmann den beiden riet die Entscheidung des Regenten zur Rechtmäßigkeit der Versklavung nicht in Frage zu stellen. Hmmm, das klang doch gut in meinen Ohren.

Da in diesen Moment auch die Ärztin die Praxis betrat schnappte ich mir die neue Sklavin, ließ die Weiber weiter mit dem Hauptmann diskutieren, und brachte sie zur Untersuchung. Da die Ärztin scheinbar bei Sklavenuntersuchungen auf Barbaren spezialisiert war, gab ich ihr noch zu verstehen das die Kajira eine waschechte Goreanerin ist und verschwand erstmal wieder. Auf den Rückweg zur Schmiede passte mich die Händlerin ab und wollte mich unter vier Augen sprechen. Missmutig gab ich nach, eigentlich konnte es ja nichts Gutes bedeuten, bestimmt trauerte sie immer noch ihren entgangenen Truhengeschäft nach. Doch es sollte anders kommen.

Im Gegensatz zu ihren Wutausbruch gestern war sie heute gerade zu zahm, druckste rum, suchte nach Worten, schmeichelte mir was ich denn für ein rechtschaffener Mann wäre und bestimmt keine Frau im Stich lassen würde. So langsam schwante mir was sie wollte, garantiert versuchte sie mir diesmal auf die Mitleidstour die Truhe anzudrehen bzw eine Entschädigung zu erlangen. Doch weit gefehlt, es ging gar nicht mehr um die Truhe, zumindest nicht direkt. Sie bat mich vielmehr um ein Collar, eine Sonderanfertigung, nein nicht für sich, für die Sklavin die sie gedachte zu kaufen. Natürlich für umsonst, sozusagen als Ausgleich für das entgangene Geschäft. Was solls ich ließ mich breitschlagen und versprach ihr das gewünschte Collar anzufertigen sobald sie im Besitz einer Sklavin ist, unter einer Bedingung das es nur aus Stahl besteht, Sonderwünsche wie eventuelle Schmuck- und Goldeinlagen sind zu bezahlen bzw hat sie das Material dafür zur Verfügung zu stellen.

So, wenigstens war jetzt auf einen Kriegsschauplatz Ruhe eingekehrt, blieb nur noch das Wirtspaar, na ja und um meine Nachbarin und beste Kundin sollte ich mich vielleicht auch noch bei Gelegenheit kümmern. Doch jetzt ließ ich mich auf die Bank vor der Schmiede fallen und wartete das die Kajira von der Untersuchung zurückkehrte. Tatsächlich dauerte es noch eine ganze Weile bis es soweit war, derweil hatte ich ja das Sklavenhaus Pinion im Blick, die Geschäfte dort schienen in letzter Zeit gut zu laufen, wenn das so weiterging kämen sie besser wenn sie schon mal die Drehtür erfinden, so wie die Kundschaft dort die letzten Tage ein und aus ging. Ein Geräusch ließ mich aus meinen Gedanken schrecken. Es war meine Kajira die sich vor mich kniete und mir raschelnder weise die Papiere, die die Ärztin ausgestellt hatte, hinhielt.

Ich öffnete die Schriftrolle und kämpfte mühsam mit den Schriftzeichen, das meiste war mir unwichtig, gut sie war gesund und das sie weiblich war sah ich auch so. Sklavenwein hatte sie bekommen, das war gut! Dann blieb ich am Silkstatus hängen. Die Kajira hatte mir ja gesagt das sie schon ab und zu einen Sklaven im Haus ihres Vaters mit in den Fellen hatte. Egal wie wahrscheinlich das nun war, so ging ich doch davon aus das sie von roter Seide war. Und was stand da? FALARINA! Wenn da white, red oder Glana gestanden hätte, gut damit hätte ich was anfangen können aber Falarina? Ich fragte die Kajira was damit gemeint sei doch die tat so als wüsste sie nicht was ich von ihr wollte. Ich fasste sie in die Haare bog ihren Kopf nach hinten und fragte sie eindringlicher. Wieder nur Gestotter!

Wütend fragte ich sie jetzt noch mal nach ihren wahren Silkstatus. White war die Antwort. Sie hatte mich also vor Tagen belogen wo ich sie darüber schon einmal befragte. Hart landete meine Hand in ihren Gesicht. Sie warf sich auf den Bauch und flehte mich an sie nicht zu bestrafen. Als erstes verschloss ich wieder ihren Gürtel, dann kettete ich sie draußen an der Schmiede an. Sie würde die Nacht im Freien verbringen bis mir eine passendere Strafe für sie eingefallen ist.

GR

Dienstag, 12. April 2011

Die Schulden einer Sklavin - OOC

So jetzt mal unabhängig davon wie die Geschichte ausgehen wird. Wie wäre es denn nach den Büchern, was hat sich Norman gedacht? Vorher noch eine kurze Zusammenfassung. Da gab es also die hochnäsige aber scheinbar mittellose Frau aus Ar, die von sich behauptete die Tochter eines reichen Händlers zu sein und das ihr Vater ihr Geld schicken würde. Mit dieser Aussage lebte sie dann in Kasra auf ziemlich großen Fuß und häufte jede Menge Schulden an. Eigentlich hätte sie auch schon längst in der Schuldsklaverei landen können aber scheinbar ist das Vertrauen und die Güte der Menschen in Kasra grenzenlos. Zur Falle geworden ist ihr dann ihre Eitelkeit, weil sie beweisen wollte das sie schön ist, schöner als eine Sklavin.

Weil sie dabei "zufällig" auch noch in den Fellen eines Mannes landete wurde ihr wegen sklavenhaften Verhalten ein Collar umgelegt. So weit so gut. Bis hierher lief alles wie geplant, die Versklavung wurde sogar vom Regenten persönlich als rechtmäßig abgesegnet. Doch nun tun sich die "Probleme" auf. Wobei ich gut finde dass das so hoch kocht und das Thema Schulden nicht einfach im Sande verläuft, das sorgt zur Zeit für jede Menge RP. Welche Lösungsangebote gibt es nun?
  1. Der Besitz der Versklavten geht an den Besitzer über, der Akt de Versklavung löscht jegliches vorheriges Leben aus und somit auch die Schulden, Strafttaten usw.
  2. Der Besitz der Versklavten geht an den Besitzer über, genauso wie auch die Schulden.
  3. Die Versklavte wird ihren Besitzer genommen und sie wird zur weitestgehenden Schuldentilgung versteigert.
  4. Der Besitz der Versklavten geht an ihren nächsten männlichen Verwandten, Vater, Bruder, Onkel, Cousin wer auch immer. Sollte es so etwas nicht geben fällt der Besitz und alle Verpflichtungen der Stadt zu, dessen Heimstein die Versklavte angehört hat. Der Besitzer geht leer aus, hat aber die Sklavin.
Punkt 4 scheint mir dabei am logischsten, nicht weil er mir IC in die Karten spielt, ich werde mich da jeder Entscheidung beugen die zustande kommt, sondern wenn es anders wäre gäbe es bald keine freien Frauen auf Gor. Sonst würde ja jeder der ein bisschen Geld braucht die nächste freie Frau die ihm über den Weg läuft versklaven und sich ihren Besitz an sich reißen. Ein Vorwand wird sich schon finden. Unter Punkt 4 bleibt also als Grund zur Versklavung dann nur ungebührliches Verhalten und nicht das materielle Interesse. Schuldsklaverei durch ein Gericht ausgesprochen, mal außen vorgelassen.

So ich hab jetzt mal noch ein wenig auf der Gegenerde gestöbert und bin in der zweiten Schriftrolle, darauf bezog sich gestern Abend auch sicher die Spielerin, auf folgendes gestoßen:
89. Der Kragen löscht, durch goreanisches Gesetz, die Vergangenheit aus. Wird eine Person versklavt, beginnt sie ein neues Leben als Sklave und kann nicht mehr für frühere Vergehen, die während der Zeit der Freiheit vorkamen, zur Rechenschaft gezogen werden.

90. Der Besitz einer versklavten Person wird an den nächsten männlichen Verwandten, oder an den nächsten Verwandten, wenn es keine männliche Angehörige gibt, oder aber an die Stadt oder einen Treuhänder übertragen. Selbst wenn der Sklave später befreit wird, kann er sein Vermögen nicht zurück erhalten.
Leider ist da kein Verweis auf irgendwelche Buchzitate dabei, insofern kann ich da auch nicht sagen inwiefern das jetzt durch die Bücher abgedeckt ist oder ober der Verfasser der Scrolls da nur etwas hinein interpretiert hat. Wichtig sind für mich dabei zwei Punkte: ".... und kann nicht mehr für frühere Vergehen ...... zur Rechenschaft gezogen werden......." Heißt für mich, auch die Schulden sind erloschen! Und falls jetzt einer kommt und sagt ja erloschen schon aber nur für den Sklaven dann wird der Punkt interessant das der Besitz und damit auch die besessenen Schulden an die männliche Verwandschaft des Versklavten übergehen. Egal welche Regel hier zur Anwendung kommt, ich wäre raus aus der Nummer aber wie gesagt ich lass mich überraschen wie es ausgeht und ob Punkt 4 überhaupt zur Anwendung kommt.

GR

Die Schulden einer Sklavin

Oh man, was habe ich mir da eingehandelt? Würde ich wahrscheinlich am Ende des Tages sagen, doch noch war es ja nicht so weit und ich nahm den Tag gut gelaunt in Angriff. Sogar eine gute Tat hatte ich mir vorgenommen, wollte ich doch die Händlerin warnen bei der die ehemalige Lady Lita eine wertvolle Truhe bestellt hatte. Doch ich kam zu spät das Geschäft lief schon und die Truhe befand sich auf einen Transport irgendwo zwischen Ar und Kasra. Wutschnaubend, zum Glück nicht auf mich, noch nicht, stiebte die Händlerin davon. Noch hielt aber meine gute Laune, so ziemlich genau bis zu jenen Zeitpunkt wo die Gefährtin des Kriegers auftauchte der gestern gedroht hatte mir beide Daumen abzuhacken.

Ich ahnte das sie mir wieder die neue Kajira abkaufen wollte. Was ich nicht ahnte war, das sie mir drohen würde ihren Gefährten zu sagen wo sich die vermisste Lady aus Ar befindet, wenn ich nicht verkaufe. So sehr ich mich auch vor ihren Gefährten in acht nehmen musste, von einer Frau würde ich mir nicht drohen lassen. So komplimentierte ich sie aus der Schmiede, na ja, es waren nicht gerade die Komplimente der feinen Art, im Prinzip habe ich durchblicken lassen das sie sich ja mit der feinen Lady aus Ar einen Platz an der Kette teilen könnte wenn sie mir weiter droht. Jedenfalls verschwand sie wieder, allerdings nicht ohne zu drohen sich am Ende der Hand nochmal nach der Sklavin zu erkundigen.

Puuh, das war überstanden, so ganz wohl war mir bei der Sache allerdings nicht. Ablenkung wäre eine gute Idee, dachte ich mir und zog Lu mit mir mit in Richtung Felle. Wir waren noch gar nicht richtig in der horizontalen angekommen als schon wieder jemand wie wild ans Tor der Schmiede hämmerte und eine Frauenstimme keifend nach mir rief. Sollte denn heute gar keine Ruhe einkehren? Ich schob also Lu von mir runter und ging zur Tür. Es war die Händlerin, wo ich vorhin noch so freundlich war sie zu warnen, in Begleitung des Regenten den sie sich als Schutz vor mir mitgenommen hatte. Irgendjemand muss ihr erzählt haben das ihre Käuferin bei mir im Kragen steckt und jetzt forderte sie Schadensersatz von mir, da ich ja gewusst hätte das meine jetzige Kajira bei ihr was bestellt hatte.

Das interessierte mich aber herzlich wenig. Sie meinte noch das der Versklavende ja den gesamten Besitz der Kajira erhält also auch deren Schulden. Im Beisein des Regenten verzichtete ich auf sämtlichen ehemalige Besitz der Sklavin also auch auf ihre Schulden. Mal schaun ob ich damit durch komme. Die Händlerin wollte es aber nicht dabei bewenden lassen und holte sich Rat bei meiner Nachbarin, der Sklavenhändlerin von Kasra. Wenn ich das, was an Wortfetzen zu mir herüber drang, richtig deutete dann war sie der Meinung das in diesen Fall die Sklavin versteigert und der Erlös zur Tilgung der Schulden eingesetzt werden sollte. Ganz zufrieden mit der Auskunft schien die Händlerin immer noch nicht, befürchtete sie doch noch weitere Gläubiger. Womit sie leider nicht ganz Unrecht hatte.

Als ich so über den Platz schaute, sah ich vorm Feuerkrug den Regenten mit dem Wirtspaar in einer hitzig geführten Diskussion, ahnend um was es da ging machte ich mich auf den Weg zu den Dreien. Der eisige Empfang und das Gejammer darüber das der Feuerkrug nun pleite geht, machte mir klar das ich mit meiner Vermutung richtig lag und das Wirtspaar mich sogar verklagen wollte. Aber auch sie wollten sich noch eine weitere Meinung einholen und befragten die Sklavenhändlerin die gerade mit ihren Tross im Feuerkrug abgestiegen war. Diese sagte im ersten Anlauf das der Halsreif das vorherige Leben auslöscht und damit auch die Schulden verfallen, bat aber um einen Moment um sich in ihren Unterlagen belesen zu können. Diese Aussage passte nun dem Wirt überhaupt nicht und er ging sich im Hause Pinion eine zweite Meinung einholen.

So erfuhr er erstmal nicht was die von ihm zu erst befragte Sklavenhändlerin aus ihren Schriftrollen ans Licht förderte. Ich dafür war damit mehr als zufrieden, schien diese Aussage doch alle meine Probleme zu lösen. Wenn jemand versklavt wird, zitierte sie, fällt das gesamte Vermögen an des oder der Versklavten nächsten männlichen Verwandten, gibt es diesen nicht so fällt der Besitz an die Stadt deren Heimstein der Versklavte angehörte. In diesen Falle also Ar. Sollte Brad doch ihren Vater verklagen und falls es diesen nicht gibt eben Ar. Ich versprach ihm sogar, als er später siegessicher aus dem Hause Pinion zurück kam, ihm den Namen des Vaters zu beschaffen. Ich weiß zwar nicht was man ihm im Hause Pinion erzählt hatte, ist mir auch egal, mir ist nur wichtig das, wenn ich den Regenten richtig verstanden habe, es auf Grundlage der Aussage das das Vermögen und damit auch die Schulden an die Verwandtschaft oder den Heimstein fallen, es keinen Prozess gegen mich geben wird.

Siegessicher, bzw zumindest ziemlich beruhigt ging ich zur Schmiede zurück. Um die Erpressung brauchte ich mir keine Gedanken mehr machen, wusste doch nun ganz Kasra wer die neue Kajira war. Die Schuldengeschichte schien sich auch in Wohlgefallen aufzulösen, blieb mir also nur noch auf meine beiden Daumen aufzupassen.

GR

Montag, 11. April 2011

Das erste Kleidungsstück

Na ja, nicht ganz. Eigentlich hatte die noch immer namenlose Kajira ja schon was zum Anziehen erhalten. Nämlich den Halsreif. Heute sollte noch was dazu kommen. Der Keuschheitsgürtel. Schließlich hatte sie noch immer keinen Sklavenwein bekommen und wenn ich die gierigen Blicke der anderen Männer richtig deute sollte ich sie bis dahin wohl ein wenig schützen. Oder eben mich vor ungewollten Sklavenbälgern. Lu´s Blick sprach Bände als die Neue ihren Gürtel bekam, nur das es diesmal kein Mitleid sondern eher Schadenfreude war.


Nach dem der Gürtel angepasst war sollte Lu der Neuen ein paar Dinge erklären und zeigen wie verschiedene Sachen funktionieren, währenddessen ich mich ein wenig in Kasra rumtrieb. Dabei traf ich auf eine in grün gewandte Frau. Nach einen kurzen Gespräch stellte sich heraus das sie Ärztin und bei der neuen Sklavenhändlerin, die sich seit ein paar Tagen in Kasra aufhielt, angestellt ist. Tatsächlich konnte ich ihr auch einen Termin abringen wo sie sich der Sklavin annehmen und ihr auch den Sklavenwein verabreichen will. Etwas entspannter ging ich zur Schmiede zurück.

Die beiden Kajirae waren noch immer mit der Einweisung beschäftigt als plötzlich jemand von hinten an mich herantrat. Es war ein Krieger mit seiner Gefährtin. Ein Krieger aus Ar der zur Zeit bei der Stadt Kasra im Sold stand. Er meinte es gebe Gerüchte das ich mich an einer Frau aus Ar vergriffen habe und schielte dabei immer wieder in die Schmiede als suche er jemanden. Die beiden Kajirae waren auch gerade nach draußen gekommen und so fragte ich ihn ob er eine Frau sehe die wie eine Lady aus Ar aussieht, bot ihm sogar an sich in der Schmiede umzusehen. Das Angebot nutzte er nicht, warnte mich aber das, falls sich herausstellen sollte das dieses Gerücht der Wahrheit entspricht er mir beide Daumen mit den von mir geschmiedeten Schwert abhacken wolle.

Erleichtert atmete ich aus als er endlich weg war, ein falsches Wort der neuen Sklavin und der ganze Bluff wäre aufgeflogen. Darum knöpfte ich mir die Neue gleich vor und warnte sie, machte ihr nochmal deutlich das sie nur eine Sklavin ist und die Lady Lita aus Ar nicht mehr existiere würde. Ich glaub sie hatte mich verstanden. Dann trottete sie Lu hinterher zur Herberge, so ganz schienen die beiden mit ihrer Einweisungstour immer noch nicht fertig zu sein. Derweil ließ ich mich auf die Bank vor der Schmiede fallen und dachte darüber nach was ich mache wenn der Krieger doch noch Wind von der Geschichte bekommt. Viel fiel mir nicht ein aber eins war mir klar, seiner Gefährtin durfte ich die Sklavin auf keinen Fall verkaufen.


Mittlerweile waren die Beiden aus dem Feuerkrug zurück, Lu schickte ich schon mal in die Felle, die Neue behielt ich noch kurz bei mir. Zum einen machte ich ihr klar das sie, solange keine freien Frauen in der Nähe waren, nicht im Tower zu knien hatte, schließlich hatte sie ja behauptet keine weiße Seide zu sein, und zum anderen sagte ich ihr, das ich sie ab dieser Nacht nicht mehr anketten werde und das sie sich ab sofort auch in Kasra frei bewegen dürfe aber die Mauern der Stadt sollte sie sich nicht wagen zu verlassen. Wenn doch würde ich sie wieder an die Kette legen.

GR

Samstag, 9. April 2011

Branding statt Heiler

Als ich erwachte, hörte ich ein leises klappern vom Fußende meines Lagers, ich richtete mich auf und sah nach. Ah ja, da war ja noch was. Nicht Lu, die war ja heute auf den Feldern, sondern die Neue lag ja da und war noch angekettet. Ich erhob mich aus den Fellen und machte sie los damit sie sich waschen konnte. Tagsüber würde sie sicher nicht weg laufen. Ich hielt es für eine gute Idee die Kajira einen Heiler vorzustellen, so ganz traute ich der Sache mit dem Aushifssklavenwein, den mir der Schreiber gegeben hatte und der nur 4 Wochen wirken sollte, nicht. Leider ist der Kasraer Heiler schon ewig nicht mehr gesehen wurden und so trat ich grübelnd vors Tor.

Die Priesterkönige schienen aber gute Laune zu haben, drüben bei der Bank standen zwei ganz in grün gekleidete Frauen. Wo immer die auch herkamen, sie sahen aus wie Heilerinnen. Es sollte aber nur ein kurzer Lichtblick sein. Denn bis ich es zu der Bank geschafft hatte, war die Eine schon verschwunden und die Andere erwies sich als noch in der Ausbildung. Tja Pech gehabt, zumal die Azubi-Heilerin scheinbar nur da war um uns vor Getreide aus Asperiche zu warnen, das sollte wohl krank machen, und war auch schon wieder auf den Sprung zu ihren Schiff. Damit hatte sich die Sache mit dem Heiler erledigt, heute noch in die Oase zu reisen hatte ich nun auch keine Lust mehr.

Als ich zurück zur Schmiede kam, war dort schon der Hauptmann und betrachtete eingehend, so wie er es den Tag zuvor schon angekündigt hatte, die ehemalige Lady Lita. Er schien tatsächlich Gefallen an ihr zu finden und fragte an ob ich sie mal für eine Nacht den Wachen zur Verfügung stellen könnte. Klar kann ich das aber erst wenn sie endlich ihren Sklavenwein bekommen hat. Das reichte ihm als Auskunft, bevor er ging malte er der Kajira noch in leuchtenden Farben aus was sie dort alles erwarten würde. Nun gaben sich die Neugierigen die Klinke in die Hand. Erst der Leutnant, der sich noch für die Unannehmlichkeiten, zwei Abende zuvor, entschuldigte, später dann noch der Imker. Dem schien es besonders wichtig zu sein ob sie denn schon servieren könne und ließ sich von ihr einen Paga bringen.


Zum Glück klappte das halbwegs, scheinbar hatte sie sich in ihrer Vergangenheit beim Kalanatrinken von den anderen Kajirae was abgeschaut. Der Imker wollte mich noch in die Herberge einladen aber ich schlug erst einmal aus. Wenn es schon mit dem Heiler nicht klappte so wollte ich der Kajira wenigstens ihr Branding setzen. Einen Kragen konnte man sich abnehmen lassen, doch das Mal würde sie für alle Zeiten als das kennzeichnen was sie ist, eine Sklavin. Sie ahnte es und wollte sich erst dagegen wehren doch ich band sie fest und schließlich fügte sie sich in ihr Schicksal. Nach dem Prozedere löste ich die Fesseln und riet ihr etwas von der Brandsalbe aufzulegen die sich in der Kammer befand.


Als sie wieder bei mir war und vor mir kniete besah ich mir ihre Hände. Sie schien wirklich noch nie gearbeitet zu haben doch das wird sich in den nächsten Tagen ändern. Wieder wollte ich von ihr wissen was sie denn alles kann. Diese Frage hatte ich ihr schon einmal gestellt als sie noch frei war und hoffte nun das ich was anderes erfuhr. Doch sie blieb dabei das sie nichts kann und ich könnte sie doch freilassen so nutzlos wie sei. Ich riet ihr nach einen kurzen Schlag vor die Stirn, lieber schnell zu lernen wenn sie am Leben bleiben will. Nicht mal die einfachsten Tätigkeiten die ein Haushalt erfordert brachte sie zustande. Lesen und schreiben kann sie wohl, schön aussehen und einen einfachen Pagaserve und das sie keine White ist erfuhr ich auch aber das war es dann auch schon. Lu würde einiges zu tun haben mit ihr.

Sie sah müde aus, das Leben als Sklavin schien ihr noch zu schaffen zu machen und das Branding heute trug auch seinen Teil dazu bei. Ich brachte sie in die Kammer und kettete sie wieder am Bett fest, bevor ich dann noch auf ein Ale in die Herberge ging.

GR

Freitag, 8. April 2011

Vom Himmelbett zum Reptuch

Auf dem Weg zum Kennel wo ich mein Eigentum endlich in Empfang nehmen wollte, hielt mich die scharze Perle aus dem Feuerkrug auf. Sie jammerte ein wenig rum weil die andere Kajira da drinne ihren Spaß mit einen Blaukittel hatte und sie mit dem Kehren des Schankraumes vorlieb nehmen musste, und geholfen hätte das auch nicht. Tja sollte sie zusehen wohin mit ihrer Hitze, ich hatte anderes vor. Vorm Kennel war schon das Höchste was die Kriegerkaste zu bieten hatte, Regent und Hauptmann, versammelt und begutachteten was sich da hinter den Gitterstäben befand.

Auch für mich hatte sich das Blatt zum Guten gewendet, denn es war entschieden worden dass, das gestern Abend alles rechtens gewesen wäre und ich mir meine Fastsklavin mitnehmen könnte. Der Hauptmann persönlich schloss mir auf und ich betrat die Zelle, wo ich unter lauten Gejammer des Mädchens, ihr die Kleider vom Leib schnitt. Wenn man sie so nackt sah war es ein Jammer das sie so lange unter den Roben verborgen gewesen war. Das sagte ich ihr natürlich nicht sonder zwang sie sich hinzuknien damit ich ihr besser das Collar umlegen konnte. Noch immer zeterte sie herum und schrie nach Hilfe, doch ich war mir sicher das sie sehr bald verstummen würde.

Doch jetzt hakte ich erst einmal die Kette ein und zerrte sie, so nackt wie sie war, hinter mir her zur Schmiede. Unterwegs traf ich noch auf die Advocata. Meine neue Errungenschaft flehte sie an ihr zu helfen, doch schien kein Freier, wie auch schon vorhin im Kennel, sich für ihre Vergangenheit zu interessieren. Allgemein schien sie aber trotzdem eine gewaltige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, denn an der Schmiede standen schon die ersten Interessenten, die sie zwar nicht gleich kaufen wollten aber sie zumindest in Augenschein nahmen. Nach dem die erste Aufregung sich gelegt hatte, band ich das Mädchen ans Kreuz und ließ Lu die Kurt holen.

Die Neue hatte oder wollte immer noch nicht begreifen was hier vor sich ging, deshalb brachte ich ihr das etwas schmerzhaft bei. Es brauchte ein paar Schläge bis sich die Einsicht welches ihr neuer Status ist in ihr Bewusstsein eingebrannt hatte. Als ich mir sicher war das sie verstanden hatte und auch davon ausgehen konnte  das sie nicht versuchen würde zu fliehen, band ich sie los und übergab sie Lu, sollte sie sich um sie kümmern und eventuelle Wunden versorgen. Die beiden verschwanden und plötzlich tauchte die Aushilfsslavenhändlerin auf, auch sie hatte Wind von der Sache bekommen, laut genug hatte die Kajira ja geschrien, und wollte das Mädchen gleich kaufen. Die zwei Kupfer waren mir aber bei weiten zu wenig, da bekommt man ja nicht mal einen Paga von und so lehnte ich erstmal ab.

Jetzt wurde es unruhig auf dem Platz vor der Schmiede denn eine weitere, diesmal wohl richtige, Sklavenhändlerin mit Gefolge war aufgetaucht, sie suchte den Regenten. Darüber gerieten die beiden Frauen in Streit, da ich mir das nicht antun wollte ging ich in die Schmiede. Es war schon spät und Lu wollte wissen wo die namenlose Sklavin schlafen sollte. Was für eine Frage? Angekettet am Fußende meines Lagers natürlich, schließlich sollte es ihr nicht zu gut gehen und Gelegenheit zur Flucht sollte sie auch nicht haben. Die noch Namenlose fiel aus allen Wolken aber zumindest hatte sie schon begriffen das Protest nicht helfen würde und fügte sich in ihr Schicksal. Ein paar derbe Reptücher als Unterlage mussten ihr genügen.

GR

Donnerstag, 7. April 2011

Wenn Eitelkeit zur Falle wird

Als ich vor die Schmiede trat sah ich wie Lu im Stroh vom Vulostall herum wühlte, da das nun nicht wirklich zu ihren Aufgaben gehörte ging ich näher um sie zur Rede zu stellen. Wie sich herausstellte hatte ihr eine She Urt oder so etwas in der Art, ihr am Hafen erzählt das sie Vuloeier mitgenommen hätte und dafür als Bezahlung rote Schmucksteine am Vulostall hinterlegt zu haben. Lu war natürlich darauf hereingefallen und suchte wahrscheinlich schon eine kleine Ewigkeit danach. Doch vorläufig konnte ich mich nicht darum kümmern denn Lady Jini kam dazu und fragte mich ob ich wüsste wo die Sklavenhändlerin ist. Da war sie allerdings noch zu zeitig dran und so verfielen wir in ein kurzes Verkaufsgespräch über Truhen, Stoffe und Parfum, ein Gespräch zu dem sich auch Lady Lita gesellte.

Auch sie interessierte sich für diese neumodischen luftdichten und geruchsverschlossenen Kisten, natürlich in der Luxusausführung. Ich hörte den beiden beim feilschen zu, bis Lady Jini dann ging um endlich eine Sklavin zu erstehen. So plauderte ich noch ein wenig mit Lita, es war ja ein offenes Geheimnis das sie Geldschwierigkeiten hat, deswegen wunderte ich mich ja auch das sie solch eine teure Truhe bestellte, und ich riet ihr sich eine Anstellung zu suchen, irgendwas wird sie ja als Tochter eines reichen Händlers gelernt haben. Ja meinte sie, Konversation, Bildung, Intelligenz und vor allem Schönheit gehören zu ihren Stärken. Gut das war nun alles nichts womit man so richtig viel Geld verdienen kann und so machte ich mir einen Spaß daraus ihre Schönheit in Zweifel zu ziehen.

Und siehe da es klappte, einmal bei ihrer Eitelkeit gepackt reagierte sie so wie ich es gehofft hatte.Sie bestand darauf eine ausgesprochenen Schönheit zu sein, schließlich wäre ihre beste Freundin vor Wut fast geplatzt als diese merke das Lita schöner wäre als sie. Meine Antwort das ihr Freundin sie sicher angelogen hat, passte ihr überhaupt nicht und meine Bemerkung das sie die Schönheit einer Sklavin nie erreichen würde, erst recht nicht. Dann setzte ich fünf Kupfer das sie bei weitem nicht so schön ist wie Lu. Jetzt hatte ich sie an dem Punkt wo ich sie hin haben wollte. Sie willigte ein mit Lu in die Schmiede zu gehen und dieser ihr Gesicht zu zeigen. Lu sollte dann sagen wer schöner war. Lu verschwand also mit der Lady in der Schlafkammer während ich das Schmiedetor schloss, natürlich nur um unliebsame Blicke auszuschließen.


Ich selber blieb in der Werkstatt, während aus der Kammer immer wieder Gesprächsfetzen herüber drangen. Lu schien ihr was vorzuschwärmen, wie weich und angenehm doch die Felle wären und sie solle mal mit ihrer Hand darüber fahren, am besten ohne Handschuh und hinlegen könne sie sich auch ruhig da würde sie merken wie bequem das alles wäre. Und ja am besten nackt, damit man spürt wie die Felle der Haut schmeicheln. Als ich das typische knarzende Geräusch vernahm das ertönt wenn sich ein Mensch in ein Bett legt, hatte ich genug gehört und ging nach neben an. Tatsächlich lagen Lu und Lita in meinen Fellen, nun zwar nicht nackt aber das war mir auch egal. Frauen die in meinen Fellen liegen, betrachte ich ganz gern einmal als mein Eigentum.


Lächelnd beugte ich mich über Lita und fragte sie wie es ihr da gefällt. Erschrocken sprang sie auf  und lief Richtung Tür, doch bevor sie diese erreichte, stellte ich sie wieder und riss ihr den Schleier vom Gesicht. Ob ich denn nun erkennen würde wie schön sie sei, fragte sie mich hochmütig. Sie war schön, ohne Frage, doch das sagte ich ihr nicht, gab ihr aber zu verstehen das sie bald schöner sein wird, wenn sie denn erst mal ein Collar trägt und eine Sklavin ist. Mit diesen Worten zog ich mein Messer und begann ihr die Kleidung vom Leib zu schneiden. Im Hintergrund hörte ich schon Lu mit einen Collar und der dazu gehörigen Kette klappern. Mein Fehler war das ich Lita nicht gefesselt und geknebelt hatte, den plötzlich fing sie ohrenbetäubend an zu schreien, was dazu führte das plötzlich zwei Krieger in der Schmiede standen.

Sie wollten wissen was los war und während Lita zitternd und zeternd da stand versuchte ich ganz ruhig zu erklären das ich diese Frau in meinen Bett gefunden hatte und sie als mein Eigentum betrachte. Die Krieger waren zwar etwas skeptisch, da sie aber in meinen Fellen sogar Haare fanden die nur zu Lita gehören konnte, glaubten sie mir wohl doch. Trotzdem schienen sie sich ihrer Sache nicht sicher zu sein und verfügten das Lita über Nacht in den Kennel kommt und man das Problem morgen lösen will. Notgedrungen willigte ich ein, was sollte ich auch sonst tun? Aus den Augenwinkel sah ich noch wie Lu die Robenteile die ich Lita schon genommen hatte aus der Schmiede schaffte, als Beweisstück falls ich sie noch brauchen sollte, erzählte sie mir später.

Wütend schaute ich zu wie man meine Fastsklavin in den Kennel brachte und hoffte das sich das Glück mir morgen wieder zuwenden wird. Aber ich hatte ja noch Lu die versuchte mir den Restabend zu versüßen und meine Laune wieder zu heben.

GR

Odin vs. Priesterkönige

Nach unserer Rückkehr war endlich wieder Ruhe eingekehrt. So kümmerte ich mich endlich wieder ein wenig um das Haus meiner Herrin, fegte etwas auf dem Marktplatz herum und erledigte was es zu erledigen gab.

Nach einer erfolglosen Suche nach roten Steinen, wurde ich in die Herberge beordert um dem durstigen Leutnant seinen üblichen Paga zu servieren. Dabei fiel mir ein Kajirus auf, der dort rumwuselte. Er war mir noch nie zuvor aufgefallen, doch meinte ich einmal etwas von ihm gehört zu haben, aber wer merkt sich sowas schon so genau.

Nun begab es sich, dass dieser Kajirus nicht nur Defizite beim Gesang hatte, nein er ließ auch hin und wieder etwas fallen, zu meiner allgemeinen Erheiterung. Als ich mein erneutes Erstaunen bei einer seiner Aktionen nicht mehr zurückhalten konnte, entwichen mir doch tatsächlich die Worte „bei Odin“. Nun sagte ich dies noch aus Gewohnheit meiner alten Heimat und dachte mir anfangs nichts dabei, doch ein Handabdruck vom Leutnant auf meiner Wange verdeutlichte mir, dass ich nicht mehr im Norden war.

Auch wenn er mir sofort verdeutlichte, dass er mir so etwas schon austreiben würde sollte ich jemals an seine Kette kommen, so beruhigte er sich doch auch schnell. Aber die Worte meiner Herrin schwirrten mir sofort durch den Kopf, ich solle ihr doch immer vor den anderen Bescheid geben wenn ich den Ärger auf mich gezogen hatte. Nach einem noch kurzen Gespräch mit dem Kajirus, der sich als Wilbur vorstellte, ging ich dann auch zur Beichte zu meiner Herrin.

Dort angekommen hatte sie wieder einmal Besuch, die Händlerin der ich neulich schon behilflich war, war zu Gast. Die Beichte musste also noch warten und ich lauschte zusammen mit Dina den Ausführungen der beiden Herrinnen. Doch was hörte ich da, nicht nur dass die Herrin gern auf den Heimstein schwören wollte, nein sie wollte auch mich kaufen. Ja ich gebe zu, ein wenig schmeichelt es mir immer, wenn es Kaufinteressenten gibt, denn ansich muss ich den Menschen dann wohl doch gefallen. Doch egal, ich musste beichten, dann einem Herrn hatte ich heute kurzzeitig eher missfallen.

Als die Händlerin nach dem Plausch wieder das Haus verließ, konnte ich endlich loslegen. Ein wenig unwohl war mir schon, denn mir war schon früher aufgefallen, dass meine Herrin beim Thema Priesterkönige und Odin keinerlei Späße verstand. So war es auch nicht verwunderlich, dass ich nach meiner Beichte, so gleich mir einen Vortrag anhören durfte, warum die Priesterkönige so mächtig sind und was sie zu weilen mit ehrlosen Städten anrichteten. Ich musste zugeben, dass ich noch nie etwas solches gesehen hatte. Einzig Odins Macht lernte ich im Norden kennen. So strafte er meine kalte Heimat doch einige male mit furchtbaren Stürmen, also was konnten da schon Priesterkönige anrichten. Wobei sie wiederum in der Mehrzahl zu sein scheinen, doch wird man sich da wohl nie einigen können.

Fazit des Vortrages war, dass ich erstmals ein wenig von der Lebensgeschichte meiner Herrin hörte und ganz fasziniert lauschte. Aber meinen Odin würde ich mir dennoch nie ausreden lassen, zu spannend waren immer die Geschichten über Odin denen ich nächtelang im Langhaus lauschen durfte. Doch musste ich wirklich vorsichtiger sein, was ich in wessen Gegenwart sagte, denn nun lebte ich im Land der Priesterkönige und dass diese auch mächtig war, stand außer Frage.

Mina, Kajira mit Bondmigrations-Hintergrund

Mittwoch, 6. April 2011

Kasra wächst!

Zumindest legt es die Grundlagen dafür. Das heißt die Stadt Kasra verlässt die SIM Thassainsel und wechselt auf die SIM Thassaland. Der Wechsel wird relativ geräuschlos von statten gehen, die Stadt wird auch erst mal nicht anders aussehen und es wird auch keine IC-Geschichte darum geben. Da haben halt die Priesterkönige über Nacht gezaubert und die Erinnerung an den alten Standort ausgelöscht. Hintergrund ist das Kasra mittlerweile an die Grenzen des machbaren gestoßen ist. Immer öfters schrammen wir Abends an der Avatarbegrenzung von 20 herum. Dabei müssen da nicht mal irgendwelche Events laufen, nein immer öfters reicht der normale Spielbetrieb dazu aus.

Auch hat sich gezeigt das viele Ideen auf der jetzigen SIM aus eben diesen Grund nicht realisierbar waren. Eine langfristige, stabile und belastbare Lösung musste her. Dies wird nun der Umzug nach Thassaland werden. Ein Fullsim wo wir uns einmieten und wo Kasra die Möglichkeit hat seine Größe den Erfordernissen anzupassen. So bekommen in einen ersten Schritt die Krieger ihre Kaserne und es wird auch zusätzliche Wohnhäuser geben. Weitere Änderungen werden sich ergeben und an den Bedarf der Stadt angepasst.

Weitere Informationen dazu holt man sich im Feuerkrug.

GR