Freitag, 30. November 2012

Handelsreise in den Süden

Nach dem Wirrwarr der letzten Tage musste ich mich endlich mal wieder um meine Geschäfte kümmern. Da die Stadtkette jetzt leer war und die meisten Arbeiten für die Stadt abgeschlossen, nutzte ich die Gelegenheit um zu einer schon länger geplanten Reise aufzubrechen. Es ging um Kakao den Core bei mir bestellt hatte, ich hoffte diesen in Kasra aufzutreiben, immerhin lag es recht nah an der Region wo die Pflanzen dafür angebaut wurden. Sollte ich jedoch Pech haben, würde mich meine Reise noch weiter bis nach Schendi führen. Auf dem Weg zur Fähre traf ich noch Kin und Talia und nutzte die Gelegenheit mich beim Hauptmann abzumelden, damit die rote Kaste weiß wo sie mich suchen muss falls ich verloren gehe.

Jedoch lief das dann alles ein wenig anders als gedacht, denn Kin schlug vor mich zu begleiten und auch die Schreiberin wollte mit, hoffte man doch auch noch etwas über Delka in Erfahrung zu bringen. Na gut, nun hatten wir doch eine kleine Reisegruppe zusammen und so würde der Trip nicht allzu langweilig werden. In Kasra angekommen, herrschte wie immer dichter Nebel der sich auch nur sehr langsam lichtete. Als man endlich was erkennen konnte fielen mir die Worte von Luc ein, das sich Kasra sehr verändert hätte und man die Stadt kaum wiedererkennen würde. Nur hier im Hafen konnte ich nun beim besten Willen nichts Neues feststellen. Also erklommen wir die Rampe zur Stadt und als wir durch das Haupttor gingen, erschlug es uns fast.


Nichts aber auch gar nichts mehr erinnerte auf den ersten Blick noch an das alte Kasra. Gut der alte Bogen mit der Stadtglocke der früher den Eingang zur Feste markierte war noch da, allerdings die Feste nicht. Das Sklavenhaus obwohl auch schon neueren Typus kam mir noch bekannt vor aber ansonsten hieß es, sich erst einmal neu zu orientieren. Am Sklavenhaus stand eine Meute, wild gestikulierend, die ich vorläufig ignorierte, sollen sie ihren Geschäften nachgehen, mir war es wichtiger eine Bleibe für die Nacht zu finden. Der neue Feuerkrug war nicht zu verfehlen und dann auch leicht an den immer noch horrenden Preisen wieder zuerkennen. Doch leider wurde er nicht bewirtschaftet, zumindest nicht am gestrigen Abend.


Mir klangen noch die Worte von Luc im Ohr das der Feuerkrug jetzt zweigeteilt wäre und zwar in eine Taverne und in einen gesitteteren Bereich wo man sich auch als freie Frau hineintrauen konnte. Da auf den ersten Blick nicht erkennbar war, was Taverne sein sollte und was nicht, die Betreiber nicht anwesend waren und ich Talia nicht aus versehen kompromittieren wollte, zog ich weiter um mich in der Stadt umzuschauen. Ich fand noch ein weiteres Sklavenhaus ein paar Geschäfte, einen riesigen Palast, einen Sack voller Fliegen und eine schlafende Bäckerin, kein Wunder bei der Hitze. Ich streifte also weiter durch die Gassen der Stadt, in meiner Begleitung immer noch Talia  und Shani, Kin ahnte wohl den Ausgang des heutigen Abends und hatte es sich schon längst auf dem Schiff bequem gemacht.

Was mich aber nicht davon abhielt meinen Weg fortzusetzen. Irgendwie muss ich aber im Kreis gegangen sein denn plötzlich stand ich wieder bei dem Sklavenhaus in der Nähe des Stadttores. Die Meute davor hatte sich stark dezimiert, genau genommen bestand sie nur noch aus zwei Rarii und einer von denen hielt uns auch noch auf. Eigentlich hatte ich mich ja längst entschlossen es Kin gleich zu tun und auch auf dem Schiff zu übernachten aber wenn der Krieger uns schon ansprach konnte man vielleicht noch ein paar Sachen in Erfahrung bringen. Bevor ich aber meine Fragen stellte und wohl auch um nicht gleich irgendwelcher Spionagetätigkeiten verdächtigt zu werden, kündigte ich für den folgenden Tag Kin an und das er als Hauptmann aus Jorts Fähre den hiesigen Hauptmann sprechen will.


Das nahm man zur Kenntnis und versprach es weiterzuleiten, nur nutzte mir das recht wenig, denn ich wollte ja eigentlich meinen Geschäften nachgehen. Was ich erfuhr war aber nicht so erfreulich. Jemanden der die Herberge bewirtschaftet gibt es, ist aber nicht greifbar, wo die Schneiderin abgeblieben war wusste keiner und die Bäckerin schlief wohl weil ihr Unwohl wurde als sie zufällig mit ansehen musste wie man eine Sklavin bestrafte. Nur wollte ich mir weder frische Unterhosen schneidern lassen noch ein Brötchen kaufen sondern eigentlich in ganz anderen Größenordnungen einkaufen, doch das schien heute aussichtslos. Da der andere Krieger mittlerweile immer unruhiger wurde und eh man  mir hier noch was anhängen konnte, verschwand ich  dann doch lieber Richtung Hafen und dort aufs Schiff. Morgen war auch noch ein Tag, vielleicht werde ich da mehr Glück haben, ansonsten muss ich meine Reise doch noch nach Schendi fortsetzen.

GR

Waldweiber vor der Stadt

Cori hat sich in ihren Blog beschwert das keiner mehr mit Panthern/Talunas im allgemeinen und den Pyranas im besonderen spielt. Ausgangspunkt ist dieser Post, dem dann noch ein paar weitere folgten. Auch ich hab mich an der Diskussion da drüben beteiligt und greif das jetzt mal bei mir auf um meine Gedanken dazu in Ruhe darzulegen und nicht als eilig hingekritzelten Kommentar. Eines noch vorne weg, ich schreibe hier nur für mich und spreche nicht für die Bewohner von Jorts Fähre, die dazu durchaus andere Ansichten haben können.

Ja ich gehöre zu denen die einen Pantherraid auf eine Stadt nicht mitspielen, erst recht nicht wenn die Waldweiber dazu über tausende von Pasang anreisen müssen. Das heißt aber nicht das ich jegliches RP mit mit Panthern ablehne. Wo ich noch in Kasra spielte und ab und zu in die Oase musste, bin ich eigentlich jedesmal gereist, zu Fuß, mit dem Kanu und manchmal hab ich ab dem Handelsposten auch den Tarn genommen, geb ich ja zu. Allerdings bin ich bis auf zwei Ausnahmen in über zwei Jahren nie in eine brenzlige Situation gekommen. Selbst als ich gepilgert bin und meine Zeiten, die üblichen drei Stunden, auf Thassaland verbrachte, hatte ich keinen Panther- bzw in dem Fall Talunakontakt. Also an mir lags nicht. Wahrscheinlich waren die aber grade alle irgendwo raiden.

Auch in Jorts Fähre wird mit Panthern gespielt, so waren bzw sind zur Zeit zwei Wakandas aus unterschiedlichen Gründen in den Besitz von Bürgern unserer Stadt. Gut die Erste ist nun nach mehrere Hand endlich wieder frei gekommen aber die Zweite hängt immer noch an einer Kette. Wann sie die Möglichkeit zur Flucht nutzt liegt nun ganz allein bei ihr. Da die beiden Waldweiber recht lange bei uns waren oder eben noch sind, ist das sicherlich kein Beweis dafür das wir RP mit Panthern grundsätzlich ablehnen. Auch das von den Pyranas angefangene und nie zu Ende gebrachte Münz-RP haben wir mitgespielt. Nur mit diesen Raids haben eben viele ein Problem. Was hab ich nun für Vorstellungen wie man Panther in das RP integrieren kann?

Wenn ich also eine Panther wäre, dann würde ich mit meiner Bande irgendwo im Wald bei Jorts einen Unterschlupf suchen und die Sache langsam angehen lassen. Ein kleines mobiles Lager einrichten, keine Festung, und dann die Gegend erkunden. Vielleicht den Hof beklauen, Anfangs vielleicht nur ein paar Eier oder mal ein Vulo, später ein Verr oder vielleicht sogar ein Boskkalb. Man würde feststellen das bei uns ein Sleen sein Unwesen treibt und das am Waldrand eine Jägerin lebt die auch Felle gerbt. Man könnte mit ihr wie auch mit dem Bauern handeln oder sie auch bestehlen oder was auch immer. Man könnte mit der Zeit immer mutiger werden und die Handelsstraße oder die Fähre belagern (aber auf der richtigen Seite), vielleicht schafft man es sogar eine Kajira zu fangen. Die Bewohner würden mit der Zeit nervös werden und ihre Krieger zum Handeln zwingen.

Das Ganze ist natürlich nicht dafür geeignet um sich mal an einen Abend eben die Langeweile zu vertreiben, sondern würde sich schon über Tage hinziehen, vielleicht auch zwei drei Wochen und könnte in einen großen Showdown enden wenn die Krieger zu einer Strafexpedition ausrücken, so das auch das Ballern nicht zu kurz kommt. Ausgang offen! Nur wie gesagt dafür braucht es etwas Ausdauer und wenn ich da an die Geschichte mit den Hochburger Münzen zurückdenke, scheint es gerade bei den Pyranas nicht viel Interesse zu geben einen einmal angefangenen Handlungsstrang auch zu Ende zu spielen. Wahrscheinlich musste man zwischendurch mal eben raiden gehen, war grad langweilig.

GR

Donnerstag, 29. November 2012

für 15 Kupfertarsk

Es war Zeit die Sklavin abzustoßen, das mit der Stadtkette lief schließlich nur nebenbei und ich wollte mich damit nicht mehr als nötig befassen. Shani hatte den Auftrag eine Verkaufsschild anzufertigen und nun machte ich mich auf den Weg selbiges am Kennel anzubringen. Während Shani sich um die Insassin kümmerte, hämmerte ich das Schild an die Kennelwand. Noch ganz in meine Arbeit vertieft hörte ich plötzlich eine männliche Stimme hinter mir und drehte mich um. Es war Diego der mich wegen meiner Beschwerde über ihn beim Hauptmann zur Rede stellen wollte. Ich formulierte die Wiederholung meiner Beschwerde relativ vorsichtig, befürchtete ich doch das der nächste Knall kurz bevorstand.

Er meinte auch er hätte noch mit anderen gesprochen und die würden seiner Meinung sein  das man seine Worte unmöglich als Drohung auslegen konnte und ich hätte da was in den falschen Hals bekommen. Ich berief mich darauf das wir wohl verschiedene Sprachen sprechen. Er die rauhe, harte und direkte Sprache der Krieger und ich mehr die von Diplomatie und und Verhandlungsgeschick geprägte Sprache der Händler. Das war der Punkt auf den wir uns einigten und es vorerst beruhen ließen. Doch das war noch nicht alles was er von mir wollte. Jetzt ging es noch um die Kennelsklavin und sein Vorkaufsrecht auf diese. Zumindest hatte ich gestern also nicht falsch spekuliert als ich vermutete er würde sie kaufen wollen.


Nur so richtig entscheiden konnte er sich scheinbar nicht bzw wollte er noch das Ende der Vorverkaufsfrist abwarten bevor er ein Gebot abgibt. Mir wiederum war so eine Frist nicht bekannt und somit war der nächste Streit programmiert. Diego rauschte dann ab nicht ohne mir zu drohen das ich ihn kennen lernen würde wenn ich die Fristen nicht wahren sollte. Hmmm, ich sprach noch mal mit Kin, denn bei dem hatte sich Diego vorab über mögliche Fristen informiert und es stellte sich heraus das Kin das Gesetz etwas anders interpretiert hatte als ich. Um nun unnötigen Stress zu vermeiden schlug ich ihm vor das wir in dem Fall jetzt so verfahren wie er es Diego gesagt hatte, im Nachgang das Gesetz aber wasserdicht machen müssen an dieser Stelle.

Kin schickte darum Asma die Schreiberin aufzutreiben und ich wies Shani an die Stadtsklavin in ihre Arbeiten einzuweisen. Dann machte ich mich mit dem Hauptmann auf zur Schreibstube. Ganz bis dahin schaffte ich es aber nicht. Ich weiß nicht was in der Zwischenzeit vorgefallen war aber Diego holte mich ein und wollte nun plötzlich die Sklavin sofort kaufen. Ich fühlte mich zwar leicht überrumpelt, machte ihm aber doch, zumindest glaube ich das, einen ganz vernünftigen Preis. 20 Kupfertarsk sollten es sein. Doch Diego war das zuviel er wollte nur 10 zahlen unter anderem verwies er auch auf das fehlenden Haupthaar. Na gut das wächst ja nach und im Zweifelsfall konnte ich noch 75% ihrer Haare nachliefern, die hingen ja bei mir im Kontor.

Wir einigten und schließlich auf 15 und das er den Gesichtsschmuck den die Sklavin mal trug, nachgeliefert bekommt. Ich schlug ein und die Sklavin wechselte den Besitzer. Als ich dann endlich in der Schreibstube ankam waren sich Kin und Talia schon weitestgehend einig geworden was die Neuformulierung besagter Passage betraf. Während ich Shani die 15 Kupfertarsk in die Hand drückte, damit sie diese in die Stadtkasse einzahlte, blieb mir nur noch ein Abnicken und das Warten auf die nächste Ratssitzung wo das Gesetz neu beschlossen werden sollte und auch noch ein paar andere Punkte zur Abstimmung anstanden. Doch jetzt war erstmal die Zeit für einen Absacker gekommen, den ich auf der Terasse des Gasthauses nahm und dann verdrückte ich mich in die Felle.

GR

Ich schreib subjektiv!

Damit man weiß auf was ich mich gleich beziehe hier der Link dazu. Nirans Kommentar zu einem Blogpost über den Kirstenviewer. Mal abgesehen davon das es mir, vorsichtig ausgedrückt, dezent schleierhaft ist wie man sich jetzt, 2 Monate später, so aufregen kann, denn nichts ändert sich so schnell wie die Viewerentwicklung. Eine Vermutung hab ich ja aber dazu später.

Was mir aber auch nicht in den Kopf reingeht ist die Tatsache das es immer noch Leute gibt die der Meinung sind das ich objektive Berichte über Software, Sims, Clubs oder sonstwas schreibe. Bin ich die Stiftung SL-Viewer? Nein bin ich nicht! Genauso wenig wie ich Stiftung Clubtest oder die Stiftung Roleplaytest bin. Ich halte es hier nochmal für alle fest die es immer noch nicht glauben können, meine Postings strotzen gerade so vor Subjektivität. Wenn ich hier in meinem Blog über etwas berichte dann ist in erster Linie ausschlaggebend ob es mir gefällt und wenn das nicht der Fall ist dann sag ich das auch. Und wenn ich die Grüne UI des Kirsten, extrem bescheiden finde, dann ist sie das für mich auch.

Nun nochmal speziell zu den Viewern. Für mich ist Stabilität wichtig und dann kommt schon der Bedienkomfort und dann erst die letzte FPS die man noch so rausquetschen kann. Mich interessiert überhaupt nicht wie der Viewer unter der Haube aussieht, sondern nur wie er auf meiner Hardware läuft, das ich ihn gut bedienen kann und das er bestimmte Funktionen hat, die mir wichtig geworden sind. Ich mach keine Machinas, brauch ich nicht, ist für mich kein Kriterium. Ich brauch keine ausgefeilten Fotofunktionen, für mein bisschen Talent reicht das was beim Firestorm mitkommt.

Was ich aber brauche ist das ich die von mir gesuchten Einstellungen und Funktionen schnell finde. Windlightsettings mal schnell verändern, AO-Zugriff usw, das muss alles fix erreichbar sein und jeder Klick mehr als nötig ist ein Klick zuviel. Und das hat nicht mal was mit Faulheit zu tun. Ich seh das in meiner täglichen Arbeit, da ist jeder Klick mit der Maus die der Kunde mehr machen muss schon ein Ausschlusskriterium für den Kauf einer Software, wenn es eine andere besser und mit weniger Klicks kann. Was für einen versierten Anwender und erst recht für jemanden mit Programmierfähigkeiten unverständlich ist, warum jetzt dieser Klick zu viel ist, reicht mitunter doch genau dieser Klick mehr um normale User in den Wahnsinn zu treiben und ja im SL bin ich ein normaler User und will meinen Spaß haben und mich nicht durch dutzende Menuebenen hangeln. Und erst recht nicht will ich meine Einstellungen im Debugmenu suchen.

Wenn man mich dafür als Fanboy bezeichnen will, dann macht das. Nur ändert das nichts an meier Meinung und ich werde auch weiterhin beim Firestorm bleiben so lange er meine Ansprüche erfüllt. Ich teste regelmäßig, und zwar nicht nur dann wenn ich mal was drüber schreibe, auch andere Viewer. So haben außer Firestorm und Kirtens auch schon der Exodus, der Cool, der Radegast, der Phoenix sowieso und noch zwei drei andere den Weg auf meinen Rechner gefunden, doch keiner konnte mich bisher davon überzeugen zu wechseln. Der einzige Viewer der bei mir noch ab und zu zum Einsatz kommt ist der Radegast weil es ein paar spezielle Fälle gibt wo er seine Stärken ausspielen kann.

Aber warum nun die ganze Aufregung? Nirans Viewer und auch der Kirstens, sind meines Wissens nach ja bei der Machinagemeinde sehr beliebt. Teilweise werden sie aber nur parallel, eben zum Filmchen drehen benutzt und ansonsten nutzte man eben andere Viewer. Nun ist es so das seit ein paar Tagen eine Betaversion des neuen Firestorms draußen ist. Ich hab sie noch nicht getestet aber wenn ich meinem schlechten Englisch trauen kann, dann bietet der Firestorm jetzt auch Machinaunterstützung und wird somit zur Konkurrenz für Kirstens und Nirans Viewer. Für mich hat es den Eindruck als ob hier jemand seine Felle davon schwimmen sieht.

GR

Mittwoch, 28. November 2012

Nachwirkungen

Nach dem stressigen Tag gestern wollte ich es heute eigentlich ruhig angehen und in paar Pasang nordwärts nach Rarn reisen, doch leider verdichteten sich die Gerüchte das der Ort zur Zeit wohl nicht erreichbar sei und so ließ ich es lieber bleiben. Wenn ich schon da blieb, konnte ich mich auch um die Stadtkette kümmern, seit gestern hatte ich ja wieder eine Sklavin im Kennel sitzen und der Sklavenhändler war von seiner Reise noch nicht zurück. In dem Zusammenhang gefiel mir gar nicht was mir Shani berichtete, wieder hatte sich Diego in meine Arbeit eingemischt, nach dem er meinte mir vorschreiben zu können wie mein Abstimmungsverhalten im Rat zu sein hat, glaubte er jetzt bestimmen zu können wer Kontakt zu der Kennelsklavin haben darf und wer nicht, konkret hatte er Shani weggeschickt die eigentlich den Auftrag hatte sich um diese zu kümmern.

Also machte ich mich selber auf dem Weg zum Kennel, zum einen um mir einen Überblick zu verschaffen und zum anderen stand ja noch die Strafe für die Sklavin aus. Wie ich es vermutet hatte stand Diego mit seiner anderen Sklavin vor dem Kennel und katschte an einer Brezel herum. Ich stellte ihn wegen Shani zur Rede und sprach ihn auch nochmal auf die Drohungen des Rates betreffend an, doch er stellte sich dumm und tat so als wüsste er nicht wovon ich rede. Mir wars egal, denn ich war mir sicher das er ganz genau wusste was ich wollte, nur musste ich mir noch was einfallen lassen womit ich ihn empfindlich treffen könnte, doch jetzt war erstmal die Sklavin dran.


Sie hatte sich ihrer Herrin gegenüber, bei der sie zeitweise untergebracht war, nicht loyal verhalten und Interna aus deren Haus und deren Leben an Diego verraten. Da der Krieger versuchte dieses Wissen gegen die Schreiberin zu verwenden, hatte er sie dadurch ziemlich in die Bredouille gebracht. Da die Sklavin schon keine Kleidung mehr hatte, nahm ich ihr das letzte was sie noch besaß und sie ein wenig schmückte, ich schnitt ihr die Haare und schor ihr den Kopf kahl. Was jetzt geschah verwunderte mich, die Sklavin ertrug die Prozedur klaglos, dafür fing jetzt Diego an sich aufzuplustern, wieso ich mich an einer Sklavin räche wenn ich doch mit ihm Ärger hätte und er will die Sklavin ja sowieso nicht kaufen also würde ihn auch die Haarlänge nicht interessieren.

Gut zu wissen, nur warum, regte er sich dann auf? Als ich mit der Rasur fertig war und wieder nach draußen kam war der Krieger verschwunden. Ich ließ Shani auf Anregung von Talia den abgeschnittenen Zopf durchbürsten und ihn dann ins Kontor hängen, vielleicht findet sich ja ein Käufer für sowas. Dann suchte ich mir einen Platz auf der Terrasse des Gasthauses. Zum Glück war mein Lieblingskissen frei und was noch besser war, ich hatte von dort einen perfekten Blick auf den Kennel, denn ich war mir ziemlich sicher das der Krieger, der die Sklavin nicht haben will, bald wieder auftaucht. Doch jetzt genoss ich erst einmal die gelöste Stimmung bei einen Umtrunk mit den anderen Kriegern die gerade vom gemeinsamen Waffentraining mit den Lydianern kamen. Neben mir noch der Schmied, dazu die Talia und die Bäckerin, es wurde voll im Gasthaus.

Doch die Krieger blieben nicht lange, wie fast immer nach dem Training führte die Anstrengung dazu das der Alkohol bei Zeiten seine Wirkung zeigte und sie nach und nach verschwanden, als es ruhiger wurde und die Schreiberin die Gelegenheit nutze den Schmied im Rahmen der Volkszählung zu befragen, wanderte mein Blick zum Kennel hinüber. Innerlich musste ich lachen, der Krieger der so gar kein Interesse an der Sklavin hatte, war wieder da. So sieht also "Die will ich nicht haben!" aus! Diese Gelegenheit konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen, ich trank aus, zahlte und nahm dann einen Umweg um nach Hause zu kommen. Das alles nur um dem Krieger im vorbeigehen sagen zu können: "Ab morgen steht die Sklavin zum Verkauf und dann darfst du ein Angebot abgeben.".

GR

Dienstag, 27. November 2012

Rat, Heimsteinschwur und ein Eklat

Bis zur eilig einberufenen Ratssitzung war noch etwas Zeit, ich überflog nochmal kurz das ominöse Schreiben und ging dann schon mal nach draußen. Auf dem Markt traf ich Kin im Gespräch mit einem anderen Krieger. Unter einem Vorwand lotste ich den Hauptmann vorab ins Schreiberhaus, wollte ich doch mit ihm gerade über diesen Krieger sprechen. Es war nämlich genau der, der mir am Vortage drohte das ich im Rat gefälligst so zu stimmen hätte wie die beiden Krieger dies tun würden. Ich hielt das für unverschämt wenn nicht sogar für gefährlich wenn er seine Drohungen wahr macht und ob es zu seinem Schwur auf dem Heimstein passt, mir im Kriegsfall den Schutz zu verweigern, sei mal dahin gestellt. Kin sah das ähnlich und bestärkte mich darin meinen Sitz im Rat zu behalten und vor allem nach meinem Gewissen abzustimmen, den Krieger wollte er sich die Tage noch vorknöpfen.


Das hatte zumindest den Vorteil das es noch Sinn machte an der Ratssitzung teilzunehmen und da der dritte Mann im Bunde noch nicht da war, sprachen wir schon mal vorab darüber was von dem Delkaschreiben zu halten ist und loteten verschiedene Vorgehensweisen aus. Die Schreiberin, die zwar nicht den Heimstein angehörte aber der das Schreiben durchaus bekannt war, hatte der Überbringer es doch fälschlicherweise ihr ausgehändigt, kam dazu und bot ihre Hilfe an. Doch mussten wir das verschieben da in der Zwischenzeit weitere Bewohner der Stadt kamen um sich ins Einwohnerregister eintragen zu lassen. Gelegenheit das ich mit Kin weiter über das Schreiben palaverte. Zum Glück kam dann auch endlich das dritte Mitglied des Rates dazu und das Gerätsel ging noch mal von vorne los.


Wir kamen aber zu einem ähnlichen Ergebnis wie schon zu zweit und auch die Schreiberin, die wieder dazu stieß, gab uns noch zusätzliche Informationen. Da diese Delkageschichte angeblich von der blauen Kaste ausging saß sie da natürlich an der Quelle. Wir fasten also einen Beschluss wie wir vorerst weiter verfahren werden und verteilten die Aufgaben dazu. Eigentlich hätte man jetzt die Sitzung auflösen können doch überraschender Weise hatten wir noch einen zusätzlichen Punkt, Talia, die Schreiberin, bat darum auf dem Heimstein schwören zu dürfen. Was sie nun genau getrieben hat weiß ich nicht, Fakt ist aber das ihre Entscheidung dies zu tun auch den Interessen des Heimsteins entgegen kam und so gab es gegen ihren Antrag auch keinen Widerstand.

Da in den nächsten Tagen eine ziemliche Terminnot herrschte, beschlossen wir außerdem die Zeremonie sofort durchzuführen. Bei den Kriegern stieg die Anspannung weil der Heimstein aus seinem Versteck geholt werden musste, bei Talia weil sie ja den Schwur ablegen wollte und bei mir weil ich die Zeremonie leiten sollte. So hatte jeder etwas was ihm zum Schwitzen brachte. Die Zeremonie selber war erfreulich kurz aber deswegen nicht weniger feierlich, man sah der Schreiberin an das sie ernst meinte und sich der Tragweite ihres Entschlusses bewusst war. Für manche ist ja das wichtigste am Heimsteinschwur der anschließenden Umtrunk in der Herberge, den sollte es auch heute geben, da ahnten wir allerdings noch nicht das der aufregendste Moment des Tages noch bevorstand.


Denn eigentlich wollten wir ja nur auf die neue Angehörige des Heimsteines anstoßen, doch dabei sollte es noch zu einem Eklat kommen. Diego, der selbe Krieger der mir schon wegen meinen Abstimmungsverhalten im Rat drohte, konnte sich nicht damit abfinden das Talia jetzt dem Heimstein angehörte, irgendwie meinte er da um ein dunkles Geheimnis zu wissen. Die ganze Geschichte war ziemlich verworren, Es ging um eine Vergewaltigung, die dann doch keine gewesen sein soll, um blaue Flecke, einen Sa-Tarna Sack und nicht zuletzt um Freilassungspapiere. Den Höhepunkt erreichte die Farce als der Krieger mal wieder meinte eine Sklavin als Zeugin aufzurufen und ausgerechnet die Sklavin die bei der Schreiberin in Obhut gegeben war. Keine Ahnung wie er sie gefügig gemacht hatte, ob er ihr versprach sie dann zu kaufen wenn sie das Gewünschte aussagte oder ob er sie bedroht hat. Erreicht hat er nur das die Sklavin an die Stadtkette zurück geht und dort für ihre fehlende Loyalität zu ihrer vorübergehenden Herrin bestraft werden wird. Von der schlechten Reputation, seiner eigenen, der seiner Kaste, wie auch der der Schreiberin, mal abgesehen.

Oh man was für ein Tag, dabei können wir uns solch eine Zerissenheit in der Bürgerschaft gar nicht leisten, nicht nach dem dieses Schreiben aufgetaucht war, dessen Inhalt man durchaus explosiv nennen konnte. Nachdem Ruhe eingekehrt war, trank ich endlich meinen Paga aus und sah zu das ich in mein Haus kam, noch ein paar Dingen zu ordnen. Sicher ist Sicher!

GR

Montag, 26. November 2012

Die Nachricht

Wie ich erfahren hatte war der Richter mal wieder in der Stadt, das war eigentlich die Gelegenheit endlich die Farben loszuwerden die er bestellt hatte. Ja aber eben nur eigentlich, denn während ich über meinen Papieren gebeugt gearbeitet hatte, musste es in der Stadt schon wie hoch her gegangen sein. Shani war draußen gewesen und gerade als ich sie ins Kontor scheuchen wollte die Farben zu holen, meinte sie das sie mir noch etwas berichten will, bzw eine Nachricht für mich hat. Wie sich herausstellte war ein fremder Krieger in der Stadt gewesen der eine Nachricht von einer ominösen Vereinigung, die sich Delka nannte, überbracht hatte. Die war zwar eigentlich nicht für mich bestimmt, genaugenommen war sie nur für die Ersten der hohen Kasten gedacht, da Kin aber deswegen eine Ratssitzung einberufen wollte, erhielt ich auch eine Kopie des Schreibens.

Als ich das Schreiben in der Hand hielt und las wurde es mir ganz anders. Es schien die Vereinigung zu sein, vor der uns schon die Tatrix von Hochburg gewarnt hatte und tatsächlich sahen diese Leute Händler als ihre vorrangigen Feinde an. Der Rest war ziemlich verschwurbelt, angeblich war Ar gefallen und in den Händen von Cos. Nur merkwürdig das wir, so nah wir immerhin bei Ar lagen, davon noch nie was gehört hatten. Ich hielt das für eine glatte Lüge und mir wäre es lieb wenn wir dazu erst noch Informationen einholen könnten. Doch noch war es nicht soweit, ich versuchte diese Gedanken abzuschütteln und machte mich auf den Weg zum Richter. Trotzdem machte sich in mir ein Anflug von schlechter Laune breit, diese Nachricht ließ mir, egal ob sie stimmte oder nicht, zumindest was Ar betraf, doch keine Ruhe. Sie hinterließ zuviel Ungewissheit und eine gewisse Bedrohung, beides konnte ich für meine Geschäfte nun gar nicht gebrauchen.

Das Jort sich mit seiner Fähre nun auch noch am anderen Voskufer herumtrieb, trug auch nicht dazu bei meine Laune aufzubessern, entsprechend gereizt kam ich beim Richter an. Seine Sklavin öffnete erst nach einer gefühlten Ewigkeit, was meine Laune endgültig in den Keller beförderte. Das ich auch noch draußen warten musste da die Sklavin erst nachfragen wollte ob ich überhaupt herein durfte, führte dazu das ich kurzzeitig Schaum vorm Mund hatte. Zum Glück beruhigte ich mich halbwegs bis ich dann endlich dem Richter gegenüberstand. Bei einem Glas Wasser erklärte ich ihm warum ich überhaupt da war und trotz seines hohen Alters erinnerte er sich daran bei mir die Farben bestellt zu haben.


Er bot mir einen Silbertarsk und obwohl ich wusste das, das vereinbarte Limit ursprünglich höher lag, stimmte ich dem Preis zu, hatte ich die Farben doch recht günstig erstanden. Greta, seine Sklavin, brachte mir das Geld und Shani übereignete ihr die Farben und während die Sklavinnen noch tuschelten, verabschiedete ich mich schon von dem Richter und der ebenfalls anwesenden Schreiberin. Ich machte mich auf den Rückweg und als ob heute einfach alles schief gehen sollte war die Fähre wieder am anderen Ufer. Doch so langsam regte mich heute nichts mehr auf. Dachte ich noch so ohne zu ahnen wie falsch ich damit lag. Auf dem Weg zur Stadt hoch kam ich noch an dem Lager der Jägerin vorbei, diese war nicht da, doch Shani versicherte mir das gestern noch Rauch aufgestiegen wäre, was zumindest die Vermutung nahe legte das die Jägerin am Vortage noch am Leben war.


Auf halben Wege zur Herberge, ging ich noch kurz ins Schreiberhaus um die Einnahmen vom Fleischverkauf in die Stadtkasse einzuzahlen, dann war es endlich Zeit für einen Paga. Auf der Terrasse traf ich nur zwei Krieger an. Thema war wie es schien das gemeinsame Training der Wachen mit Kasra, es schien in der roten Kaste zu diesem Punkt stark voneinander abweichende Meinungen zu geben, um es mal vorsichtig auszudrücken. Wollte man ihnen was unterstellen könnte man auch von mehr oder weniger offener Rebellion reden. Egal ob sie nun eine Krankheit vortäuschen wollen oder einfach so nicht so nicht am Training teilnehmen wollen und sich damit offen gegen ihren Kastenersten stellten. Eigentlich hielt ich das nun aber für ein Problem von Kin, soll er zusehen wie er seine Kaste im Zaum hält, doch es kam noch schlimmer.

Denn das Gespräch kam auf einen möglichen Krieg mit Kasra und man war scheinbar tatsächlich der Meinung das allein die rote Kaste über einen Krieg zu entscheiden habe und als ich einwarf das der Rat da schon ein Wort mitzureden hat, drohte man mir unverhohlen das ich gefälligst im Rat so zu stimmen hätte wie die dort anwesenden Krieger. Ich verkniff mir weitere Aussagen dazu und ließ Diego reden, es würden sich andere Möglichkeiten finden um das zu klären. Da die Krieger nun auch gingen blieb ich allein zurück. Shani nutzte die Gelegenheit um auch noch was zu beichten. Sicher war eins, dies war nicht der perfekte Zeitpunkt. Ich war eh schon wieder reichlich aufgebracht nach dem Streitgespräch mit den Kriegern.

Als sie mir dann erzählte das sie ja einiges mitbekommen hatte was die Nachricht betraf die heute eingetroffen war und das sie ihre Neugier nicht zügeln konnte und tatsächlich die an mich gerichtete Schriftrolle gelesen hatte, landete meine Hand hart in ihrem Gesicht. Es rettete sie eigentlich nur das genau in jenem Moment die Schreiberin auftauchte die ihre gelieferten Möbel und merkwürdigerweise etwas grünen Paga bezahlen wollte. Ich hakte da aber nicht weiter nach, nahm ihr dafür ein paar Kupfer ab, die ich zusammen mit den Gastauseinahmen der letzten Hand der Stadtkasse zuführen lasse. Mittlerweile hatte ich auch den dritten oder vierten Paga intus, deswegen sah ich zu das ich vom Acker kam, für heute hatte ich genug Stress gehabt.

GR

Sonntag, 25. November 2012

Minizarturnier

Heute war es nu soweit, das Zarturnier sollte stattfinden. Die Bretter waren aufgestellt, der Spielplan hing aus und auch ein Podest für die Siegerehrung war herangekarrt worden. So nach und nach trudelten die Spieler und Zuschauer ein. Gemeldet waren 8 Spieler und 3 Ersatzleute, eigentlich genug für dieses Turnier. Trotzdem musste die Turnierleitung feststellen das nur 6 Spieler angereist waren und von den Ersatzspielern nur Einer. Also verschob man den Turnierbeginn. Als klar wer das niemand mehr auftaucht begann die Suche nach den achten Spieler. Da Kin sich standhaft weigerte selber zu spielen und auch seine Sklavin ums verrecken nicht zum Einsatz kommen sollte, schickte ich, damit das Turnier nicht platzt, Shani ins Rennen.


Gut eigentlich hatte ich ihr ja verboten zu spielen aber wer wenn nicht ich konnte es aufheben und außerdem war es ein guter Test inwiefern sie schon wieder tauglich war für Turnierspiele. Das Ergebnis war zwiespältig. Sie verlor gleich ihr erstes Spiel und war damit raus aus dem Turnier. Das war natürlich nicht geeignet meine Laune zu heben Missmutig wand ich mich ab und den anderen Spielen zu. Shanis Glück war, das sie gegen die spätere Gesamtsiegerin ausgeschieden war. Als das feststand besserte sich meine Laune etwas. Es war doch noch nicht alles an ihr verloren, ansonsten hätte ich mir überlegen müssen ob ich nicht doch auf das Angebot von Lucs Haushälterin zurückkomme und Shani für zwei Kupfer verkaufe.


So aber war alles im grünen Bereich, wenn ich ihr ein wenig Training verschaffe sollte sie im neuen Jahr wieder erfolgreich spielen können. Soll sie jetzt der Schreiberin erstmal auf die Sprünge helfen und dann in der Zarladder mitspielen um sich ein wenig Wettkampfpraxis zu verschaffen, dann sollte es bald wieder für erfolgreiche Turnierteilnahmen reichen. Jetzt jedoch schickte ich Shani erstmal los die Preisgelder aus der Stadtkasse zu holen, die sie dem Hauptmann überbringen sollte. Die Siegerehrung endete mit dem üblichen Gedöns von Danksagungen von seitens der veranstaltenden Zargilde an die Stadt, welche sich ihrerseits auch wieder überschwänglich bedankte das sie dieses Turnier ausrichten durfte. Zeit bei einem Paga wieder Normalität einkehren zu lassen.


GR

Samstag, 24. November 2012

Vor dem Turnier

Es hieß Fremde sind in der Stadt, also hielt ich es für eine gute Idee mich mal nach draußen zu bewegen, vielleicht konnte ich ja was von meinen Waren auch loswerden. Zunächst sah es jedoch nicht so aus denn auf dem Markt stand nur Diego und sonst niemand, erst recht kein Fremder. So nutzte ich dann die Gelegenheit und unterhielt mich eben mit ihm bis ich dann hinter mir eine bekannte Stimme hörte. Luc aus Kasra, damit sanken meine Chancen was zu verkaufen rapide, denn das er auf Shoppingtour hier war glaubte ich nun echt nicht. Tatsächlich war es so das er erstmal nach Kin bzw. dessen Stellvertreter fragte. Wie es sich herausstellte wollte er mit denen über gemeinsame Trainings sprechen. Ich schickte also Shani den verantwortlichen Krieger suchen und währenddessen hörte ich mir noch ein paar Neuigkeiten aus Kasra an, bis dann die Haushälterin des kasratischen Hauptmanns auftauchte.


Und diese versuchte tatsächlich etwas zu kaufen, nur waren ihre Vorstellungen bzw das was sie auf ihren Zettel stehen hatte nicht passend zu dem was bei mir im Kontor lagerte. Paga gibts nur beim Brauer, der war nicht da und Kräuter haben wir ja eh einen Engpass seit unsere Apothekerin beim Kräuter sammeln vom Sleen gefressen wurde. Nur mit etwas Fleisch konnte ich ihr aushelfen. Abverkauf aus dem Lager halt, eh es schlecht wird. Ich ging also mit ihr in die Katakomben unter dem Gasthaus und zeigte ihr was so da war. Sie entschied sich für zwei größere gepökelte Fleischstücke die sie mir oder eben dem Gasthaus nach einigen hin und her abkaufte. Für zwei Kupfer mehr wollte sie mir dann sogar Shani abkaufen was ich aber lachend ablehnte.


Immerhin bringt sie mir pro Turnier, sobald sie wieder spielen darf, deutlich mehr als zwei Kupfer ein und wir reden hier nicht von 4 oder 5 Kupfer, sondern davon das ein zwei Goldtarn möglich sind. Ich wäre ja blöd sie unter diesen Umständen zu verkaufen. Was ich aber zusagte war das Shani beim Verladen des Fleisches helfen durfte. Die beiden Sklavininnen, die von Luc war auch noch mit unten schleppten dann das Fleisch zum Schiff, während ich auf der Terrasse wartete. So langsam merkte man das Handende war, denn jetzt lag die Stadt wie ausgestorben da, nur ab und zu lief ein Krieger über den Marktplatz.

Dafür kam jetzt aber die  Blaue aus der Schreibstube wo sie gerade einen Krieger ausgehorcht hatte und fragte mich ob ich ihr bei einem Tee Gesellschaft leisten würde. Klar würde ich, solange ich nicht auch Tee trinken muss. So schlimm wurde es aber nicht und während ich meinen Paga schlürfte wollte Talia noch einiges über das anstehende Zarturnier wissen. Da gab ich ihr bereitwillig Auskunft und als sie mich fragte ob Shani ihr nicht dieses Spiel beibringen könnte stimmte ich zu. Es war eigentlich die perfekte Gelegenheit Shani ohne Druck wieder an das Zarspielen heran zu führen und gleichzeitig damit ein paar Münzen zu verdienen. Wie vereinbarten also das sie ihr ein paar Anfängerkurse gibt, nicht länger als jeweils 1,5Ahn zu einem Preis von einem Kupfer und einem Paga.

Ich war zufrieden, sollte sich herausstellen das Talia im Zar so gut wird, das sie damit Geld verdienen könnte, würde ich mit meinen Preisen für die Kurse durchaus anziehen. Doch für heute sollte es gut sein, ich trank aus und machte mich nach Hause.

GR

Freitag, 23. November 2012

etwas Bürokratie

Nachdem die Schreiberin ihren Auftrag hatte, ich gestern unterwegs war, wollte ich heute mit gutem Beispiel voran gehen. Auch wenn ich vielleicht nicht mehr der Erste bin, sollte mir keiner nachsagen können das ich mich Anordnungen der Stadt entziehe. Deswegen machte ich mich auf den Weg zur Schreibstube. Die Blaue war in ihrer Arbeit vertieft und bemerkte mich erst gar nicht aber irgendwie schaffte ich es doch ihre Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Sie bot mir einen Platz an und nach einen kurzen Vorgeplänkel kam sie endlich zur Sache, also dem Einwohnerregister. Während ich Shani nach oben schickte, die Stadtkasse mit den Gasthauseinnahmen der letzten Hand aufzufüllen, beantwortete ich geduldig alle anfallenden Fragen zu Namen, Stand, Alter etc.


Nachdem ich sie auch in Bezug auf ihre Möbelbestellung vertröstet hatte, es dauerte noch bis der Händler aus Fina liefern konnte, machte ich mich auf den Rückweg. Eigentlich wollte ich mir nach der gestrigen Reise einen entspannten Resttag gönnen, hatte aber nicht mit Diego und seinem Jagdsinn gerechnet. Dabei hätte ich mir das denken können, sah ich ihn doch vorhin durchs Fenster der Schreibstube durch die Gassen hetzen. Ich hätte also auf die Idee kommen können das da was im Busch ist. Gerade als ich es mir auf den Bank vorm Brunnen gemütlich gemacht hatte und Shani nach einen Paga schicken wollte, passierte es. Diego kam und hatte mal wieder eine entlaufene Sklavin im Schlepptau.

Nach dem Stadtgesetzen ging jede herumstreuende Sklavin an die Stadtkette und da ich Core zugesagt hatte, mich in seiner Abwesenheit um selbige zu kümmern, hatte ich die Sklavin nun an der Backe. Ich schleppte sie erstmal ins Sklavenhaus um sie genauer in Augenschein zu nehmen. Sie trug frischen Spuren einer Kurt, einen eisernen Gürtel und dafür kein Brandzeichen. Es stellte sich heraus das sie aus Landa war und noch eine white Silk ist. Was tun? Ich mein, ich hab keine große Lust mich mit der Erziehung einzelner Sklaven herum zu ärgern, schließlich hatte ich mit meiner eigenen Kastenarbeit und mit meinem Amt als Kämmerer genug zu tun. Doch Shani flüsterte mir den rettenden Einfall zu.


Da war ja noch Talia, die was Handzahmes am besten mit nicht geweckter Hitze suchte. Klar sie sollte auch noch schreiben können und noch ein paar andere Dinge aber so war es zumindest ein Anfang. Deshalb schickte ich Shani in die Spur die Schreiberin zu mir zu bitten und ein paar Ehn später stand sie auch in der Tür des Sklavenhauses. Meine Frage ob sie noch immer Interesse an einer Sklavin habe, bejahte sie. Deshalb bot ich ihr an, diese Sklavin, die wohl Kim hieß, zu sich zu nehmen. Zumindest für den Zeitraum von einer Hand. Sollte sich in den nächsten Tagen ihr Besitzer nicht melden, würde man weitersehen. Talia schlug ein und ich gab ihr die Sklavin mit. Shani besorgte noch etwas Salbe gegen die Striemen auf den Rücken der fremden Sklavin und dann war dieses Thema auch abgehakt. Jetzt endlich was Zeit für einen Absacker.

GR

Donnerstag, 22. November 2012

Einfach mal so abhängen.....


..... war zumindest gestern das Motto. Schließlich hatte ich ja Feiertag und da gönnt man auch seiner Sklavin mal was. RP gab es natürlich trotzdem denn ich hatte gehört das in Nadira Markttag sein soll und auch wenn es hieß es gibt nur landwirtschaftliche Produkte so fuhr ich trotzdem hin, man weiß ja nie. In Nadira herrschte wie immer heftiger Wind und es dauerte eine Weile bis ich mich zum Marktplatz durchgekämpft hatte. Dafür hatte ich dort auch meine erste Überraschung, denn es erwartete mich eine völlig unverschleierte Frau die mir unbedingt Paga verkaufen wollte, was ich jedoch ablehnte. Ich werde doch nicht mit solch schamlosen Personen handeln.

Allerdings musste ich feststellen das man es hier in Nadira Outpost, es allgemein nicht so hatte was die Bedeckung des Gesichts einer ehrbaren Frau anbelangte. Eigentlich war ich schon drauf und dran unverrichteter Dinge wieder abzuziehen. Doch dann sah ich eine mir bekannte Gestalt. Die Parfümhändlerin aus Vigo und die war auch noch ordentlich verschleiert. Nachdem ich mich kurz mit ihr unterhalten und ein paar Neuigkeiten ausgetauscht hatte, kam mir eine Idee. Irgendwann würde ich Shani ja wieder Zar spielen lassen und dafür orderte ich bei ihr ein Parfüm, so sinnlich und verführerisch, das es Männern den Verstand raubt, freien Frauen die Schamesröte ins Gesicht treibt und Sklavinnen vor Neid erblassen lässt, kurz es soll einfach bewirken das egal wer gegen Shani am Brett sitzt, sich einfach nicht mehr auf sein Spiel konzentrieren kann.


Nach einer Weile des herumprobieren fanden wir auch den richtigen Duft, zumindest an Shani wirkte er betörend, betörend war aber auch der Preis von 75 Kupfertarsk, selbst wenn bedenkt das sie mir angeblich einen Sonderpreis mit schon 15 Kupfer Nachlass gemacht hatte. Also weiter suchen! Die Alternative gefiel mir aber nicht ganz so gut und so zahlte ich zähneknirschend die 75 und nahm den Flakon entgegen. Da unsere Parfumhändlerin und Apothekerin ja Sleenfutter geworden ist lud ich die Händlerin ein uns in Jorts zu besuchen und doch ihre Produkte auch dort einmal vorzustellen. Dann verabschiedete ich mich von ihr und wo ich nun einmal hier war und mit handeln angefangen hatte schaute ich mich um was ich noch so gebrauchen konnte, hilfreich war die Liste der Bestellungen die Shani zum Glück mitgenommen hatte.

Kerzen standen ganz oben auf dem Zettel, dazu Salz und Gewürze. Kerzen konnte ich auch an zwei verschiedenen Ständen auftreiben aber leider nur 20 Stück, ich brauchte aber 25, besser 30 also zog ich weiter um die Stände hatte aber kein Glück mehr auch mit Salz und Gewürzen handelte hier niemand. Dafür traf ich auf eine Händlerin die sich bereit erklärte, dies alles nach Jorts zu liefern wenn sie dafür im Gegenzug, Kalana bei uns einkaufen könnte. Das sah ich nun als das kleinste Problem an, zumal sie auch versicherte das sie, wenn sie in Jorts Fähre ist, ihr Gesicht verschleiern wird, etwas zu dem ich ihr sonst sicher noch dringend geraten hätte. Ich stapelte also die 20 großen Kerzen auf Shani, obendrauf das Flakon mit dem Sklavenparfüm und zum Abschluss noch den Korb mit dem 12 Eiern den ich noch als Werbegeschenk ergattert hatte, dann ging es ab zum Hafen, das Schiff wartete schon.

GR

Mittwoch, 21. November 2012

geruhsamer Übergang

Im RP war gestern in der Hauptsache prügeln angesagt, was in erster Linie damit zusammenhing, das dass regelmäßige Waffentraining angesetzt war und die jortschen Krieger mit dem Rarii aus Lydius, im Sinne der Waffenbrüderschaft und Steigerung der Kampfkraft, die Klingen kreuzten. Muss auch mal sein! Mir gab das ausreichend Gelegenheit meine Bestrebungen zum füllen der Stadtkasse voranzutreiben. In dem Zusammenhang passte es mir ganz gut das wir wieder eine Schreiberin in der Stadt haben, die die Vorlagen die ich ihr gab, ganz in meinem Sinne aufnahm und mir die restlichen Informationen die ich brauche zuarbeiten wird.

Ansonsten war das für mich ein ganz entspannter Abend bei etwas Wasser und Paga, der perfekte Übergang in den heutigen Feiertag. Wer jetzt weiß welchen Feiertag ich meine hat zumindest die Erkenntnis gewonnen in welchem Bundesland ich lebe und in welchen 15 anderen nicht. Passend dazu gibt es mein Lieblings- und Standardfaulenzerbild aus Secondlife.


Ach eins hab ich dann doch noch. Am Samstag, dem 24.11. findet in Jorts Fähre ein Mini Zar Turnier statt. Beginn ist 19Uhr und es sind Preisgelder von 500 für den dritten, bis 1500 für den ersten Platz ausgelobt. Mini bedeutet maximal 8 Spieler, die an bis zu vier Brettern gleichzeitig spielen. Für den Gesamtsieg reichen also 3 Spiele. Für die die Interesse haben nicht nur zuzuschauen, es sind noch Plätze frei. Anmeldungen bei Interesse an Indira Furse oder, wie ich sie nenne, Shani. Eine kurze Erläuterung des Spiels findet man hier. Der Tarn nach Jorts Fähre startet hier. Englsichsprachige Infos über die die Zar- und Kaissagilde findet man auf dieser Website.

GR

Dienstag, 20. November 2012

Amtseinführung

Nach der kleinen Orgie gestern ging es heute ziemlich ruhig zu, eigentlich zu ruhig. So ruhig das ich einen unbändigen Drang verspürte mich von Shani mal wieder im Zar besiegen zu lassen. Na gut, unbändiger Drang ist sicher übertrieben aber in der Regel endet so ein Spiel ja genau so. Und auch heute sollte es nicht anders sein und das Spiel als knapp verloren zu bezeichnen wäre sicherlich mehr als schmeichelnd für mich gewesen. Zum Glück kam langsam Bewegung in die Stadt und ich musste mir diese Schmach, zumindest heute, kein zweites Mal antun. Auch sah ich auf die Entfernung das die Schreiberin in Wallung gekommen war und vor dem Gasthaus herumstand, mit ihr hatte ich eh noch ein Gespräch zu führen.


Doch ich hatte mich zu früh gefreut, der Blauen stand der Sinn erstmal nach Nahrungsaufnahme und sie bat mich noch ein wenig zu warten. Ich vertrieb mir deshalb die Zeit mit ein paar Frotzeleien über das Tagesgeschehen. So hatten wir eine verwirrte Kajira die versuchte Wasser aus dem Vosk für einen Kupfertarsk zu verkaufen, warum auch immer? Immerhin haben wir ja einen Brunnen in der Stadt und selbst im Gasthaus ist das Wasser für umsonst. Irgendjemand erbarmte sich dann auch und scheuchte das verwirrte Wesen vom Markt. Gesprächsstoff gab es aber auch sonst noch genug und wenn es nur um eine verschwundene Heilerin ging und das Kin wohl der Unterschied zwischen verschlissen, verschissen und beschissen nicht ganz geläufig war und sich dessen Kajira, brennend für meine Kaiila interessierte.

Doch das alles wurde mit einem Mal uninteressant, denn endlich hatte die Schreiberin ihre Zufuhr erneuerbarer Energien beendet und fand das es nun an der Zeit war mit mir über eine mögliche Anstellung in Jorts zu reden. Ich ließ also die Lästereien und ging mit ihr zum Haus der Schreiber. Dort angekommen ließ ich die großzügigen Räumlichkeiten erstmal wirken und gab ihr dann ein kurze Einweisung wo sie was finden wird, das hier auch Heimsteinzeremonien stattfinden und im Obergeschoss der Rat tagt, erwähnte ich natürlich auch. Dann begann ich darüber zu sprechen was wir ihr für Aufgaben übertragen wollten. Natürlich konnten wir sie nicht vollumfänglich als Schreiberin mit allen Befugnissen der blauen Kaste einsetzen. Sie war noch fremd, musste sich erst unser Vertrauen erarbeiten, gehörte ja nicht mal dem Heimstein an und ja, irgendwo im Hintergrund war da auch noch die Warnung der Tatrix aus Hochburg das die blaue Kaste etwas plane, im Untergrund operieren soll.


Ich übertrug ihr also etwas einfachere Aufgaben, solche wo sie auch nicht wirklich dem Heimstein schaden konnte und entsprechend fiel auch ihr Gehalt aus. Sollte sie sich bewähren, vielleicht sogar auf den Heimstein schwören, unser Vertrauen erlangen dann könnte man später auch über weitere Aufgaben und eine Erhöhung ihrer Bezüge reden. Sie war mit allem einverstanden, auch mit dem geringen Gehalt und schlug ein. Ich überreichte ihr noch einen Schlüssel für das Haus der Schreiber und damit waren wir eigentlich durch. Außer das sie natürlich noch nach einen Haus für sich fragte. Sie sprach zwar nur davon in Jorts Fähre überwintern zu wollen, doch die ganze Zeit in der Herberge wollte sie dann doch nicht wohnen. Ich gab ihr Shani mit damit sie ihr eine paar angemessene Häuser zeigt, ich selber machte mich auf den Weg zur Herberge.

Dort hatten sich die Reihen schon ziemlich gelichtet, nur Kin und Diego waren noch da und fabulierten über Sklavenerziehung und trugen gerade ihre Meinungsverschiedenheit darüber aus ob eine Kopfnuss schon als Erziehungsmaßnahme bzw Strafe durchgeht. Ich ließ dann nebenbei fallen das ich die Schreiberin eingestellt habe, was Kin zwar freute aber bei Diego wie zu erwarten Unmut hervorrief. Der Knackpunkt war das er "nur" ein Drittel mehr verdient als die Schreiberin. Wobei ich ein 30% höheres Gehalt für einen Krieger auch schon fast für überzogen hielt, doch ihm dies zu erklären dazu kam ich nicht mehr, denn er verließ wutschnaubend das Gasthaus.


Dann eben nicht! Ich ließ mir dann von Asma die Einnahmen der letzten Hand des Gasthauses vorzählen, während mir Kin von seiner Idee einer Kaiilazucht erzählte, wenigstens wusste ich jetzt aber wieso seine Kajira vorhin so neugierig war. Das mit der Zucht macht sich allerdings schlecht mit nur einem Hengst, mehr Tiere dieser Art gab es einfach noch nicht in Jorts Fähre, aber auch dafür hatte Kin schon eine Idee. Ein Kailla, eine Stute in diesem Fall, wollte er selber anschaffen und weitere drei oder vier Stuten auf Stadtkosten, so das mittelfristig allen Kriegern ein Tier zur Verfügung gestellt werden kann und man auf langer Sicht mit dieser Zucht vielleicht sogar Geld verdient. Ich sah das naturgemäß alles etwas skeptischer, doch die gerade von erfolgreicher Haussuche zurückgekehrte Schreiberin unterstützte Kin bei seiner Idee und wollte ihm sogar helfen eine Kosten/Nutzenanalyse zu erstellen.

Mir schwirrte jetzt langsam der Kopf und so schlug ich Kin vor, sich doch mit dem Bauer zu unterhalten, immerhin züchtet der ja schon seit einiger Zeit Bosk und wird ihm da sicher ein paar nützliche Tipps geben können. Ich erhob mich dann und ließ Kin und die Schreiberin noch in ihren Traum von einer erfolgreichen Kaiilazucht schwelgen. So lange die Schreiberin keine schlechten Träume bekommt, weil sie sich ausgerechnet das Haus ausgesucht hatte wo wir die Einzelteile von Maakena, die der Sleen übrig gelassen hatte, aufgebahrt hatten war alles in Ordnung. Auch für meine Träume war es jetzt an der Zeit und so schlug ich den Rückweg zu meinem Haus ein.

GR

Montag, 19. November 2012

Die letzte Gelegenheit

Und weil es noch nicht genug ist, schieb ich noch einen typischen Wochenendpost nach. Mag sein das es daran lag das gestern Abend die Formel 1 zur besten Sendezeit lief und Vettel angeblich auch ein Frauentyp sein soll, zumindest wenn ich den Meinungsäußerungen des weiblichen Anteils meiner Familie glauben darf. Jedenfalls war gestern keine der von uns so liebevoll aufgenommenen freien Frauen im RP. Gut die Asyl Suchende war schon wieder abgereist, die Jägerin bestimmt auf der Pirsch und ja die Blaue, die hat bestimmt Formel 1 geschaut. Ja ja, genauso wird es gewesen sein. Das alles hatte nun zur Folge das sich auf der Terrasse eine typische Männerrunde eingefunden hatte. Da auch noch die eine oder andere Kajira anwesend war, war recht schnell klar wohin sich der Abend entwickeln würde.

Es wurde so etwas wie ein Jungesellenabschied, ja man hatte fast den Eindruck als wollte man sich noch einmal richtig gehen lassen, bis dann wieder Zucht und Ordnung im öffentlichen Bereich der Herberge einziehen würden. Der Paga floss in Strömen und die Kajirae waren aufs äußerste darauf bedacht den Männern das Leben möglichst angenehm zu gestalten und boten dabei die komplette Bandbreite weiblicher Verführung. Egal ob es nun ein Tanz war oder das gewisse Fingerspitzengefühl bei einer Massage bis hin zum auslösen ekstatischer Freuden, ja man könnte fast sagen, das was dort stattfand war eine kleine Orgie. Zasta du kannst einen Strich machen, nicht das ich ins Hintertreffen gerade.

Nur einmal hatte ich das Gefühl das sich im Gasthaus, dort wo wir unsere weiblichen Gäste untergebracht hatten, etwas regte. Doch müssen die Geräusche die von der Terrasse nach oben drangen dergestalt gewesen sein das sie freie Frauen davon abhielten, sich zu unserer Runde zu gesellen. Was gestern Abend sicher auch gut so war. Doch heute, tiefenentspannt nach dem gestrigen Abend, werden wir wieder wissen wie sich ein goreanischer Mann einer ehrbaren Frau gegenüber zu verhalten hat. Schließlich sind wir lernfähig! Bilder gibt es heute nicht! Woran das wohl liegen mag?

GR

Sonntag, 18. November 2012

mit Knoblauchfahne geschrieben

Da meine Schwester gestern kurzfristig zum griechischen Abend gebeten hatte und ich viel Fleisch mit viel Knoblauch und dazu viel Ouzo noch nie widerstehen konnte, wars das natürlich fürs RP gestern. Schlemmen war angesagt! Und nein wir haben nicht Sirtaki getanzt, das hätte dann wahrscheinlich genauso schlecht aus gesehen wie Weiland in Wien.


Im RP ist natürlich trotzdem einiges passiert, wie ich es mir hab sagen lassen. Da sind zwar keine Griechen vorbeigekommen aber es gab gestern weiteren Zulauf an freien Frauen. Ich glaub zwar nicht das dies was mit meinem Aufruf von letztens zu tun hat aber schön ist es doch außer Männern und Kajirae auch ein paar freie Frauen in der Stadt zu haben. Mal schaun welche sich davon längerfristig in der Stadt niederlässt.

GR



Samstag, 17. November 2012

Immer wieder Freitags

Gestern war wieder einer der typischen RP-Freitage, ja ich weiß so fangen Samstags viele Postings von mir an aber was will man machen? Gestern war es so das ich mich gerade davon überzeugt hatte mal was anderes zu tun als RP und genau in jenem Moment tauchte eine Fremde auf der SIM auf, dazu noch eine Freie, also nichts wie raus und RP als Grund zum bleiben anbieten. Ob sie nun nur auf der Durchreise ist, an Fallsucht leidet wie so viele vor ihr oder doch tatsächlich eine Spielerin ist die unseren Bestand an freien Frauen aufstocken möchte, wird die Zeit zeigen.


Noch was anderes oder wie es so schön heißt, aus gegebenen Anlass teile ich mit: Alle Postings die mit dem Tag "Roleplay" gekennzeichnet sind, sind reine RP-Berichte und keine OOC-Auswertung des Spielgeschehens. Das bedeutet das ich dort so schreibe wie es sich meinem Charakter IC darstellt. Wenn meinem Händler was erzählt wird, so wägt dieser anhand seine IC-Wissens ab ob er dies für bare Münze hält oder ob es gelogen sein könnte. Weder fordere ich dazu, noch nehme ich Logs darüber an wie das Geschehen über das man mir im RP erzählt hat tatsächlich verlaufen ist, sondern mein Charakter agiert und reagiert nur auf Grund dessen was er im RP erfahren hat.

Das heißt aber auch, wenn eine Lüge für meinen Char als wahr akzeptiert ist, steht diese Lüge logischerweise auch im Bericht. Der Bericht selber ist aber wahr, weil das Geschehen um meinen Händler herum genau so passiert ist. Wer wissen will wie es ist wenn ich wertend schreibe kann sich gerne unter dem Tag "RP-Gedanken" umschauen, da wird sich sicher das eine oder andere finden, ist aber in letzter Zeit weniger geworden, wenn nicht sogar eingeschlafen, man muss also schon weit zurückblättern im Blog.

GR

Freitag, 16. November 2012

Nachgehakt

Wie schon gesagt, ich hatte ein ungutes Gefühl was die Sache mit dem Essen für die Kennelsklavin anging. Nur aus diesem Grund war ich beizeiten in  mein Haus zurückgekehrt, denn nur dort konnte ich in Ruhe Shani aushorchen. Im Haus angekommen ließ ich mich auf ein Kissen fallen und mir von Shani eine Schale mit Wasser bringen. Eine Weile wartete ich noch und ließ meine Kajira im Unklaren darüber was ich von ihr wollte dann sollte sie mir berichten was an den Vorwürfen des Kriegers dran ist. Immerhin gab es doch einen Zeitpunkt wo sie für längere Zeit verschwunden war. Nach einem kurzen herumdrucksen rückte sie dann mit der Sprache heraus. War sie doch tatsächlich mit etwas Brot und Wasser am Kennel gewesen.


Zum einen in der irrigen Annahme das diese Sklavin ja der Stadt gehört und somit ich für diese verantwortlich wäre und zum anderen wollte sie aber auf jeden Fall auch fragen ob sie ihr was geben darf. Doch nach ihrer Darstellung kam es dazu gar nicht erst. Kaum am Kennel angekommen soll Tuhfah ihr Brot und Wasser aus der Hand geschlagen haben, sie hatte also gar keine Möglichkeit A zu fragen oder B der Sklavin das Essen zu geben. Dazu soll sie ziemlich zickig gewesen sein und Shani vorgeworfen haben das diese nur neidisch sei weil sie die neue Sklavin nicht ausbilden dürfe.

Also blieb festzuhalten, Shani hat schlussendlich gar nicht versucht der Sklavin was zu geben, es war eigentlich nur Gezicke unter Sklavinnen gewesen und der Krieger hat sich von einer Sklavin in deren Sinne instrumentalisieren lassen. Arme rote Kaste! Die Strafe die ich für Shani im Hinterkopf hatte verwarf ich aber ein wenig Angst machen kann nie schaden. Deshalb griff ich in ihr schon gekürztes Haar zog sie dicht zu mir und drohte ihr an, wenn sie mich noch einmal in solch eine Lage bringt, sie auf ihr restliches Haar auch verzichten muss. Ich glaubte das reichte wie ich ihren vor Schreck weit geweiteten Augen entnehmen konnte.

Ich begnügte mich damit und ging wieder rüber zum Markt. Dort sah es zwar aus als würde die rote Kaste ein Treffen abhalten, es wimmelte geradezu von Kriegern, was mich aber nicht davon abhielt mich dort einzumischen. Nein ich behielt meine Erkenntnisse zurück und posaunte das nicht heraus, wer weiß wozu dieses Wissen eines Tages mal noch gut sein wird. Außerdem löste sich das vermeintliche Kastentreffen eh gerade auf und ich verblieb mit Kin allein zurück. Das hatte auch seine Vorteile denn er war in Kauflaune und orderte Sklavenschuhwerk für die kalten Tage und obendrein noch einen ollen Sack. Was er damit wollte war anfangs nicht so klar aber als seine Panthersklavin nackt mit einem nassen Camisk über den Arm vom Wäschewaschen zurückkam wurde es schon deutlicher, erst recht als er in den Sa-Tarna Sack, den Shani eben schnell aus dem Kontor geholt hatte, drei Löcher schnitt.

Warum auch nicht? Wir jedenfalls gingen zum Gasthaus um den Tag bei einem Paga zu beschließen. Allerdings rechneten wir nicht damit das Jorts Fähre zu so später Stunde noch Besuch bekam. Eine Abordnung aus Rarn traf ein. Mit dabei wieder die Fellhändlerin die zum xten Male versuchte uns ihre Ware zu verkaufen und doch nie ihre Lieferverpflichtungen einhielt. Angeführt wurde das Gefolge allerdings von Gawan, den Hauptmann aus Rarn, der auch wieder Honig im Gepäck hatte. Er gab eine Kostprobe davon heraus und als ich mehr davon ordern wollte, hieß es er verkauft mir den Honig erst wenn ich vorher die Felle der Händlerin in Augenschein genommen hab. So wie es aussah ließ sich eine Reise nach Rarn nicht vermeiden.

Für heute ließ ich es aber gut sein und machte mich auf den Rückweg zu meinem Haus. Shani sackte noch den Honig ein, war ja ein Werbegeschenk und würde sich gut in meiner Küche machen, dann verschwand ich auch. Die Felle riefen.

GR

Donnerstag, 15. November 2012

Anschuldigungen

Eigentlich ein ganz normaler Tag sollte man meinen, zumindest bis zu dem Zeitpunkt wo ich den "drunken Tarn" betrat. Diego, der gerade dabei war eine Kajira mit Paga abzufüllen, bat mich mich zu ihm zu setzen und tat verdammt freundlich, redete was von Achtung und Respekt den er mir entgegen brächte und das er mich als Freund sieht. So ganz koscher war mir das nicht was er da verbal absonderte und so blieb ich auf der Hut, trank den Paga den mir Shani zwischenzeitlich gebracht hatte und wartete ab. Tatsächlich dauerte es auch nicht lange und der Krieger änderte seine Stimmlage hin zu etwas mehr Aggressivität. Er beschuldigte Shani gestern seiner im Kennel einsitzenden Kajira etwas zu Essen und zu Trinken gebracht zu haben und das obwohl er es verboten hatte.

"Sagt wer?" war meine Reaktion, denn ich konnte mich nicht entsinnen das Shani gestern die Gelegenheit dazu hatte, denn sie war mir, wie üblich nicht von der Seite gewichen. Das brachte den Krieger nur auf die hier nicht vorhandene Palme und er behauptete das dies ja völlig egal wäre woher er das wüsste. Mein Frage ob er dies den selbst gesehen hatte, beantwortete er nicht, sondern verlangte das ich Shani befragen sollte, fast im gleichem Atemzug brüllte er meine Sklavin an, sie solle zugeben das sie am Kennel war um seine Sklavin zu füttern. Bevor Shani antworten konnte verbot ich ihr zu reden. Soweit kommt es noch das wir uns auf Aussagen von Kajirae verlassen. Ich machte Diego deutlich das er solange er mir keine Namen nennt gar nichts erfährt und das außerdem einer seiner Kastenbrüder bezeugen kann das meine Sklavin in der fraglichen Zeit bei mir gewesen war.


Doch leider brachte ihn das nicht auf den Boden der Tatsachen zurück. Er vertraute weiter seiner anonymen Quelle und regte sich nun erst recht auf, was vor allem die Pagaschale zu spüren bekam die er durch den Raum warf. Da er dann wütend aufsprang und ging hatte ich wenigstens die Gelegenheit mich um den Händler zu kümmern der gerade eingetroffen war. Es stellte sich heraus das er aus Belnend war und im Auftrag von Sasina mir endlich die bestellten Farben lieferte. Ich bat ihn in mein Haus damit unsere Verhandlungen nicht im allgemeinen Hintergrundrauschen untergingen. Dort packte er dann auch seine Waren aus und ich konnte mir die Malfarben etwas genauer besehen. Ich tat so als ob ich Ahnung hätte, doch leider ging die mir komplett ab, trotzdem machte ich einen auf zufrieden und schloss das Geschäft ab.

Da ich bei Sasina auch nach Pelzen gefragt hatte, versuchte ich es nun auch bei diesen Händler, tatsächlich hatte er welche dabei. Die Verkaufsverhandlungen gestalteten sich allerdings etwas schwierig da er als Gegenleistung keine Münzen sondern Waren haben wollte. Ich nahm ihn also mit ins Kontor damit er sich etwas im gleichen Warenwert aussuchen konnte. Er entschied sich für ein paar Stoffballen und einen Sack Zucker. Ich stellte ihm alles zusammen und wir besiegelten den Handel per Handschlag. Dann brachte ich ihn zurück zu seiner Begleiterin in die Herberge und setzte mich auch noch eine Weile mit dazu. Während ich zuschaute und feststellte das Kin sein Panthersklavin wohl so langsam in den Griff bekommt, sinnierte ich noch etwas über den gestrigen Abend und die Anschuldigungen von Diego nach, mir schwante da was. Ich erhob mich wieder, gab Shani ein Zeichen und ging zurück in mein Haus, es gab was zu klären.

GR

Mittwoch, 14. November 2012

Und dann war es doch wieder ganz anders

Dachten wir eben noch das wir nun endlich unsere Fraktion der freien Frauen verstärken konnten, so mussten wir heute feststellen das sie wieder auf den Bestand von 1 geschrumpft war. Grund war, das die eben noch eingestellte Hauswirtschafterin für den Herbergsbetrieb im Collar gelandet war. Nicht weil die Männer in Jorts Fähre alles was nicht bei Drei auf dem Baum ist versklaven, sondern weil sie unter einer Krankheit litt, wie so viele andere vor ihr auch. Diese Krankheit ist eine besondere Form der Fallsucht und führt dazu das freie Frauen fallen. Bevorzugt auf die Knie und dann gleich noch ins Collar, was mich zum heutigen Thema bringt.

mal wieder Kennelgucken

Gibt es auf Gor noch gesunde freie Frauen die immun gegen diese Krankheit sind oder zumindest versuchen ihr zu trotzen? Frauen die noch ihrer Kastenarbeit nach gehen und wissen wie sich eine freie Frau auf Gor verhält? Die sich noch an die Sitten und Gebräuche hält und dem Drang nach übertriebener Freizügigkeit und Halsschmuck widerstehen können. Wenn du in der Rolle als freie Frau, egal welcher Kaste, gerade einen neuen Heimstein suchst, am besten auf einer SIM die gut bespielt ist, in einer Spielergemeinschaft die sich weitestgehend an die Vorgaben der Bücher hält, dann versuch doch dein Glück in Jorts Fähre.

GR

PS: Wir sind natürlich auch weiterhin für andere Spieler offen und freuen uns über jeden der bei uns spielen will.

Dienstag, 13. November 2012

Noch mehr Tiere


Eigentlich wollte ich mir heute nur einen ruhigen Tag machen und dabei einen Blick auf die Aushilfe der Herberge werfen, ob sie es wert war eingestellt zu werden oder ob ich lieber die Notbremse ziehe. Das war einer der Gründe warum ich überhaupt das Haus verließ und mich unters Volk mischte. Das man mich aber auf dem Marktplatz gleich mit irgendwelchen Gruselgeschichten empfangen würde, das hatte ich so nicht erwartet. Die beiden Rarii sprachen von etwas großem behaarten, mit riesigen Augen, etwas was sogar fast mein Kaiila gefressen hätte und das sie uns allen sozusagen den Arsch gerettet hätten. Mir kam das alles ein wenig komisch und übertrieben vor, genauso gut hätte es auch sein können das irgendwo ein Sack Sa-Tarna umgefallen ist und sie diesen wieder aufgerichtet hatten. Schließlich kann das, falls so ein Sack beim Umfallen jemanden erwischt auch ziemlich gefährlich sein.


Als sie dann endlich mit der Sprache rausrückten, hieß es das sie nicht von einem Getreidesack sprachen sondern von einer Spinne. Nun kennt man das ja von Frauen das da ne kleine Spinne zum furchterregenden Monster hochstilisiert wird aber von Kriegern? Und wenn ich mich so umschaute war ich nicht der Einzige der, vorsichtig ausgedrückt, sich doch sehr wunderte. Das hatte zur Folge das man uns ins Moor schleppte wo noch Reste von den Spinnennetzen hängen sollten. Die in der Stadt hatte man angeblich schon von einer Sklavin beseitigen lassen. Ich stapfte der Meute also hinterher und tatsächlich hingen da noch ein paar dieser Netze herum und wenn man die Spinne in Relation zur Größe der Netze setzte muss das schon ein Riesenvieh gewesen sein. Nach dem die Aufregung sich gelegt hatten wollte ein Teil der Leute noch das tote Tier sehen, ich zog es jedoch vor wieder hoch in die Stadt zu gehen.


Dort lungerte ich noch eine Weile auf dem Markt herum und sah den Sklavinnen beim Laub zusammenharken zu und hatte natürlich immer noch ein wachsames Auge auf die Terrasse des Gasthauses wo die Hilfsurt mittlerweile wieder ihrer Arbeit nachging. So nach und nach trudelten auch die anderen ein und das Leben auf der Terrasse entwickelte sich zum gemütlichen Sit in. Ich gesellte mich nun auch dazu, ließ mir von Shani einen Paga bringen und von den anderen Gästen in die Gespräche verwickeln bis, ja bis es auf einmal vorm Kennel des Sklavenhauses zu einer dezenten Aufruhr kam. Eigentlich sollte nämlich Kin seiner Panthersklavin der Sklavenwein verabreicht werden, was ja an sich kein Grund zur Aufregung ist, nur behauptete diese, das sie schwanger wäre.


Nun wurde es interessant! Zum einem hatten wir keinen Arzt in der Stadt de so etwas überprüfen konnte und zum anderen behauptete Kin das er diese Sklavin überhaupt noch nicht in den Fellen hatte. Blieb also nur noch deren Vorbesitzer Diego, der sich zu diesem Thema in Schweigen hüllte, oder sie war schon schwanger eingefangen wurden, nur wer schwängert eine Panther mitten im Wald und lässt sie wieder laufen? Es war klar das sich dieses Mysterium heute nicht mehr klären lassen würde. Das Interesse schwenkte dann auch ziemlich schnell um als eine merkwürdig gekleidete Frau auftauchte. Eine Blonde, bauchfrei, ganz in schwarz gekleidet und einen merkwürdigen Akzent sprechend, näherte sich den Gasthaus.

Sie käme von dem Ufer des Ushindi, lautete die abenteuerliche Geschichte die sie uns auftischte. Core und Katara die längere Zeit in Schendi gelebt hatten, horchten die Frau aus aber die schien für jede Widersprüchlichkeit eine Erklärung zu haben. Auch schien die Hilfsurt diese komische Frau zu kennen, jedenfalls dann wenn ich ihre Reaktionen auf deren erscheinen richtig gedeutet hatte. Mich ermüdete diese Diskussion trotzdem und auch meine Neugier dahinter zukommen was die beiden Frauen verband war nicht so groß das sie mich länger hier im Gasthaus hielt. Deshalb trank ich meinen mittlerweile zweiten Paga aus und machte mich auf den Weg zu meinem Haus.

GR

Montag, 12. November 2012

Ein neues Haustier

Heute trieb es mich aus dem Haus, ich wollte hinunter zur Handelsstraße, immerhin erwartete ich heute einen guten Freund der mit Kaiilas handelte und wie der Zufall es wollte, zog sein Tross heute an Jorts Fähre vorbei. Zumindest hatte er mich das durch einen Boten wissen lassen denn ich hatte schon vor einiger Zeit wegen eines Kaiilas bei ihm anfragen lassen. Shani ließ ich im Ungewissen, sie trottete mir zwar aufgeregt hinterher, getrieben von der Neugier was ich denn unbedingt an der Handelsstraße wollte aber sagen tat ich ihr nichts. Stattdessen hielt ich Richtung Norden Ausschau in der Hoffnung das der Tross bald auftauchen würde. Tatsächlich dauerte es aber noch eine ganze Weile bis sich am Horizont eine Staubwolke aufbaute die langsam näher kam.


Um mir die Wartezeit zu vertreiben machte ich mir einen Spaß daraus Shani weiter im unklaren zu lassen und zuzuschauen wie sie vor Neugierde bald platzte. Doch nun war der Tross heran und machte kurz Station, wohl auch um sich zu sortieren wenn es dann auf die Fähre ging. Auf der Suche nach meinen befreundeten Händler ging ich die Wagen ab und fand ihn dann auch endlich im hinteren Drittel. Wie versprochen hatte er mehrere Kaiilas dabei die er angebunden an seine Wagen mitführte. Eins von denen wollte ich mir aussuchen. Nach einer gründlichen Begutachtung der Tiere entschied ich mich für ein Braunes mit schwarzer Mähne, jetzt galt es nur noch sich über den Preis einig zu werden. Wir feilschten hart aber fair und als der Tross weiter zog wechselte das Tier seinen Besitzer.


Ich hielt es bei den Zügeln und als der Tross Richtung Fähre verschwunden war, führte ich es etwas abseits. Shani war immer noch aufgeregt, doch diesmal nicht mehr wegen ihrer Neugier, die war ja nun verflogen sondern ganz allgemein wegen dem Tier. Am liebsten wäre sie wahrscheinlich selber mit der Kaiila geritten, doch den Gefallen tat ich ihr nicht. Ich stieg auf die Kaiila, zog Shani hinterher und warf sie über den Sattel. Bevor ich ich nach Jorts Fähre zurückkehrte wollte ich erst noch eine Runde drehen um mich mit dem Tier vertraut zumachen. Nach dem ersten Metern erlaubte ich Shani sich aufrecht hinzusetzen und setzte den Ritt fort. Ich war nach den ersten Eindrücken zufrieden mit dem Tier und lenkte es zurück nach Jorts Fähre.


Dort angekommen band ich das Tier am Haus fest und schickte Shani los um Wasser zu holen, das Kaiila sollte noch was zu saufen bekommen, dann ging ich in die Taverne und ließ mir bei einem Paga die Einnahmen der letzten Hand vorzählen. Das Ergebnis war nach anfänglichen Schwierigkeiten überdurchschnittlich, was auch daran lag das Diego auf seinen Schwertkampfsieg 2 Silbertarsk in die Kasse geworfen hatte, dazu waren die Gästezimmer gut belegt gewesen, es lohnte sich also. Ich trank meinen Paga aus und sackte die Münzen ein. Als ich mich auf dem Weg in Richtung Stadtkasse machte lief ich Diego in die Arme. Im Schlepptau hatte er eine neue Sklavin, wohl auch eine Panther, dazu Hoshi und zuletzt noch eine heruntergekommene Freie die er als Wirtin unterbringen wollte.


Doch dies passte mir nun gar nicht, das wir einen angeschlossenen Tavernenbetrieb in der Herberge haben war nur ein Vorwand warum eine Frau als Wirtin nicht in Frage kam. Auch erschien sie mir nicht besonders Vertrauenswürdig. Um Diego nun aber nicht im Regen stehen zu lassen, schließlich hatte er ihr Hoffnungen auf einen Job gemacht, bot ich an das sie als eine Art Haushälterin anfangen und sich um den Herbergsbetrieb kümmern kann. Darunter verstand ich das sie sich um die Vermietung und die Sauberkeit der Zimmer kümmerte und auch die Mädchen im Terrassenbetrieb überwacht. Nur die Taverne zu betreten verbot ich ihr, zumindest wenn ihr, ihre Freiheit wichtig ist.


Dann gab ich ihr Shani mit damit sie ihr die Zimmer zeigt und sie kurz einweist. Ich selber machte mich auf den Weg und die Einnahmen vom Wirtshaus in die Stadtkasse einzuzahlen. Als ich wieder im Gasthaus war, waren die Beiden noch oben in den Zimmern unterwegs. Eine Weile dauerte es noch bis sie wieder herunterkamen. Die Frau wollte die Nacht am Vosk in ihren leck geschlagenen Kahn verbringen. Allerdings konnte ich sie davon überzeugen das sie die Nacht besser in der Herberge bleibt, noch eine Sleenopfer konnten wir nun nicht gebrauchen.

GR

Samstag, 10. November 2012

Kaiilakauf

Der Freitag war wieder ein typischer die Woche ist zu Ende ich geh heut einen trinken und lass das RP ruhen  Tag und entsprechend beschränkte sich das Roleplay auf ein wenig Geplänkel weil die entsprechenden Personen fehlten um die Handlungsstränge voran zu treiben. Deshalb nutzte ich dann die Gelegenheit und verdrückte mich beizeiten aus Jorts um mich wie schon am Tag zuvor auf der Erde herum zutreiben. Das hab ich in letzter Zeit viel zu selten gemacht und es tut auch mal gut ein wenig Abstand zum RP zu gewinnen. Ziel war es eigentlich den roten Mond zu besuchen und zu schauen wie das aktuelle Projekt aussieht bevor sich wieder alles ändert aber das verschob sich dann doch noch, weil vorher war noch Kaiila gucken angesagt.

Ich mein der Händler reist ja viel per Schiff und Karawane oder meinetwegen auch per Handelstross, Tarn mag er gar nicht, und wer weiß eh er mal zu Fuß los muss ist es ganz gut wenn er so ein Tier schon mal in der Tasche hat. Da die Faulheit gesiegt hatte war ich nur bei AKK und hab mir nach reiflicher Überlegung und nach Absolvierung des einen oder anderen Testparcours das Braune gezogen, Schwarz hat schließlich Jeder. Gut das Schwarze hatte ich zum testen war aber auch die einzige Demo die es gab. Warum die Viecher nun alle bunte Hände als Kriegsbemalung drauf haben, hat sich  mir noch nicht ganz erschlossen aber zum Glück lassen die sich relativ komfortabel entfernen.




Jetzt brauch ich nur noch den Double Rider, den hab ich erst heute im Marketplace entdeckt, dann ist das Tier komplett, ich werd ja meiner Kajira nicht erlauben selber mit so einem Teil durch die Lande zu ziehen.

GR

Freitag, 9. November 2012

Urlaubsreif?

Der RP-Abend gestern begann damit das jemand im GaD nachfragte ob es denn normal wäre das, wenn man sich im RP was zu Essen bestellt, dieses dann auch im RP bezahlen müsste. Als das bejaht wurde, fand man das echt krass. Ich für meinen Teil finde es echt krass wie ich gut 2 Jahre Gor-RP machen konnte ohne in dieser Gruppe zu sein, jetzt wo ich sehe das man fast täglich solch ein Highlight geliefert bekommt, möchte ich diese Gruppe fast nicht mehr missen. Auf Grund dieser Diskussion startete ich dann etwas verspätet ins RP aber dieses Schmankerl konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen. Zumal ich auch noch erfahren durfte das besagte Fragestellerin OOC auch in Jorts Fähre war, wahrscheinlich um zu überprüfen ob es bei uns auch eine Preistafel in der Herberge gibt, denn sie teleportierte sich vor dieser stehend wieder weg.

Diesmal Synchronstehen
Ach ja RP, ich hab versucht gestern Jort zu erreichen um in Erfahrung zu bringen was der Fährbetrieb pro Hand so abwirft. Der Typ war natürlich nicht aufzutreiben, nur die Fähre lag verlassen am Ufer, was nun zwei Schlussfolgerungen aufwirft. Entweder der Ertrag des Fährbetriebes ist so gering das arbeiten sich nicht lohnt oder aber er könnte viel höher sein wenn dieser Nichtsnutz seinem Tagesgeschäft regelmäßig nachgehen würde. Egal, heute würde ich es nicht mehr erfahren. Auf den Rückweg von der Fähre bog ich noch kurz ab um in die Stadtkasse die 30 Kupfertarsk einzuzahlen die mir der Krieger mit bäuerlichen Nebengewerbe am Tag zuvor noch in die Hand gedrückt hatte. Da ich einmal hier war suchte ich auch noch nach der alten Stadtkasse, die sich ja immer noch nicht angefunden hatte. Ich hoffe ja das der letzte Schreiber sie nicht mitgenommen hat sondern sie hier irgendwo verschlossen in einem Schrank oder ähnlichen herumoxidiert. Eine Vermutung hatte ich zwar, doch ohne Zeugen wollte ich hier nichts aufbrechen.

Und damit war der RP-Abend gestern auch schon gelaufen für mich, Antriebslosigkeit gepaart mit Müdigkeit ist nie ein richtiger Motivationsschub für das RP aber seit neuesten gibt es da ja Abhilfe und die nennt sich Secret Falls. Die Urlaubsinsel für ausgelaugte Roleplayer. Laut Slinfo schon geöffnet, laut Begrüßungstext der einem am Landepunkt entgegen gespammt wird noch nicht. Ansehen geht aber immer. Also habe ich mir das so ziemlich einzige Jetztzeiterdenoutfit was der Jharls hat übergeworfen, hab mir Shani geschnappt und habe das Ferienressort mal in Augenschein genommen. Das Erste an dem man vorbeikommt ist die Krankenstation, das Polizeirevier und die öffentlichen Waschräume, ob das einen tieferen Sinn hat muss dann jeder für sich selbst entscheiden. So nach dem Motto erst Quarantäne, dann erkennungsdienstliche Behandlung und wer das alles überstanden hat, von dem wird erwartet das er sich erstmal richtig wäscht bevor er die anderen Urlauber mit seiner Erscheinung behelligt.

Denn wenn man an diesen drei Häusern vorbei ist warten auch schon die ersten Ferienunterkünfte auf den gestressten Roleplayer. Dazu findet man noch Kirche, Cafe, was Barartiges mit Tanzschuppen, einen Friedhof und auch eine Mine gilt es zu erkunden. Doch seht selbst!







GR

Donnerstag, 8. November 2012

Die nächsten Verhandlungen

Neuer Tag, neues Glück! So zumindest war heute die Maxime und ich wollte versuchen die Gestern nicht geschafften Gespräche nachzuholen, das diese mich heute sogar einholen würden, war ja nicht vorherzusehen. Ich machte mich also auf den Weg in Richtung Marktplatz mit dem Endziel zum Sklavenhaus zu gehen, in der Hoffnung dort Core zu treffen. Doch dieser passte mich schon auf Höhe der der Taverne ab. Er hatte es wohl genauso eilig wie ich, vielleicht war es aber auch nur die Neugier warum ich ihn sprechen wollte, die ihn trieb. Wir einigten uns das Gespräch im Sklavenhaus zu führen, dort waren wir wenigstens ungestört und zumindest vor den Trunkenbolden aus der Taverne sicher.


Nachdem wir Platz genommen hatten kamen wir ohne Umschweife zum Thema. Im wesentlichen ging es darum was er von der Stadt an Entschädigung erhält, dafür das er die Kette mit den Stadtsklaven führt. Dazu muss man wissen das alle herrenlosen Sklaven die in und um Jorts Fähre aufgegriffen werden automatisch der Stadt gehören und dem "Finder" maximal ein Vorkaufsrecht zusteht. Bis es aber zum Verkauf der selbigen kommt entstehen dem Sklavenhändler natürlich Kosten. Um diese abzufedern schlug ich ihm zwei Möglichkeiten vor. Zum einen könnte er eine Art Gehalt bekommen und müsste dann sämtliche Gewinne aus dem Verkauf der Sklaven an die Stadt überweisen oder, die von mir favorisierte Lösung, das er auf eigene Rechnung arbeitet und die Stadt am Verkaufsgewinn nur prozentual beteiligt.

Zum Glück sah das Core ähnlich, jetzt kam es also nur noch auf die Höhe der Provision an die er der Stadt zahlt für das Privileg die Stadtkette führen zu dürfen. Da ich vor zwei Tagen schon das "Vergnügen" hatte mit seiner Gefährtin finanzielle Verhandlungen über deren Sold als Zeugmeisterin führen zu dürfen, ahnte ich schon nichts Gutes. Doch es stellte sich mal wieder heraus das Verhandlungen unter Männern deutlich entspannter verlaufen und man trotzdem zu einem Ergebnis kommt mit dem Jeder zufrieden sein kann. So auch heute. Wir wurden uns relativ schnell einig und besiegelten den Vertrag mit einem Handschlag. Mit dem gutem Gefühl wieder etwas geschafft zu haben verließ ich das Sklavenhaus.

Wenn ich jetzt noch Kin und Nila in einer ruhigen Ehn antreffen würde, könnte ich heute sogar noch das Tagespensum, welches ich mir vorgenommen hatte, schaffen. Leider waren beide Krieger in Gesprächen vertieft. Gut Nila war eher dabei eine Sklavin zu strafen, das konnte nicht mehr allzu lange dauern. Nachdem er auf der Terrasse Platz genommen und sich einigermaßen beruhigt hatte, suchte ich das Gespräch mit ihm. Shani brachte uns was zutrinken und als der Krieger seinen geliebten Kalana in der Hand hatte, drückte ich Shani eine Schriftrolle in die Hand die sie Nila überreichen sollte. Es war der Entwurf der Steuergesetzgebung, den er sich als Ratsherr zu Gemüte ziehen sollte.

Nicht unbedingt jetzt und sofort aber in den nächsten Tagen schon, damit er bei der kommenden Ratssitzung im Bilde ist. Doch die Neugier siegte, wie so oft auch heute und der Krieger überflog zumindest den Text rasch. Was ihm an meisten aufstieß war die Steuerfreiheit für Rock was das Ale- und Pagabrauen anbetraf er aber für das was sein Hof abwirft zahlen soll. Doch da konnte ich ihn zumindest für den Moment beruhigen. Er schob mir sogar ein paar Münzen rüber obwohl er dazu noch gar nicht verpflichtet ist. Was solls, die Stadtkasse freut sich. Da nun auch Kin auftauchte, konnte ich auch ihm einen Entwurf des Gesetzes zukommen lassen. Doch Kin ging die Sache deutlich gelassener an und warf nicht mal einen Blick darauf. Er steckte die Schriftrolle mit der Bemerkung sie später in Ruhe lesen zu wollen weg.


Der Rest des Tages verlief deutlich entspannter Shani schickte ich mit Kin seiner Panthersklavin ins Kontor damit sie ein paar Ah-il an Slavenfetzen raus gibt und für uns Freie war sogar Zeit sich dem erhöhten Pilgeraufkommen der letzten Tage zu widmen. Momentan weilte ein Schmied in der Stadt der zwei Frauen auf ihrer Reise zum Sardar begleitete. Auch die Tage davor waren immer mal wieder welche aufgetaucht, die zumindest in der Stadt übernachteten und dann weiter reisten, doch diese hier waren nun schon den zweiten Tag da. Doch als wir ihre Neugier gestillt hatten und sie sich sich auf auf eigener Faust in Jorts Fähre umsehen wollten, hielt ich es für richtig mich auch zurückzuziehen und auf eigene Faust meine Felle zu erkunden.

GR