Dienstag, 31. Januar 2012

Wa(h)lkampf

Aus der aktuellen Diskussion "Ich bin ein Folterknecht, holt mich hier raus!" beziehungsweise "Wie viel Sadismus verträgt Gor?" halte ich mich raus. Zu finden ist diese auf Slinfo und auf diversen Nebenkriegsschauplätzen in dem einen oder anderen Blog, wer will wird diese sicher finden. Ich habe da sicher meine Meinung zu, die ich aber für mich behalte und stecke meine Energie lieber in die Erziehung meiner Kajira. Das endet dann zwar meistens mit Sex und das ist ja für einige fast noch schlimmer aber lieber gut gecybert als sich in Lachen von Blut gewälzt.

Ach so, RP gabs gestern auch noch. Mein "Lieblings-RP", es war, einige ahnen es schon, mal wieder Rat, deswegen war es ganz gut das ich durch die Erziehungsmaßnahme zu spät kam und die zu dem Zeitpunkt noch anstehenden Tagesordnungspunkte recht schnell abgehakt wurden. Zu meinem Verdruss geht es heute gleich im Ratssaal weiter. Die turnusmäßige Regentenwahl steht an und so ist dort gleich die nächste Veranstaltung. Zum Glück bin ich kein Sitzkissen und kann meinen Aufenhaltsort frei wählen. Da meine Entscheidung für die Wahl nächste Hand eigentlich schon feststeht brauch ich mich ja nicht unbedingt dem Wahlkampf stellen.


GR

Montag, 30. Januar 2012

Ivendust

Da der Lag gestern so zäh war, wie das Rollenspiel dadurch zu werden drohte, teilweise tauchten ganze Sätze erst gefühlte 5min später im Chat auf, gibt es heute nichts zu erzählen. Irgendwann wurde dann aus eben diesen Performancegründen die SIM neugestartet und danach hatte ich keine Lust mehr wieder einzusteigen und das Thema RP war für den Rest des Abends gegessen. Eines habe ich natürlich noch. Nach dem das RP Ivendust nun schon vor gut ein und einem viertel Jahr eingestellt wurde ist nun auch vom Provider das Forum wegen Inaktivität geschlossen wurden. Damit ist Ivendust nun endgültig Geschichte.


Ein paar Geschichten aus Ivendust findet man noch hier:

http://georgrang.blogspot.com/search/label/Ivendust

GR

Samstag, 28. Januar 2012

SLURL im Firestorm als TP öffnen

Ich hab mal wieder was "geklaut" und zwar einem Tipp zum Firestormviewer. Viele, auch ich, haben ja das Problem das wenn sie auf SLURL klicken sich der Viewer ein zweites Mal öffnet anstatt einem Teleport anzubieten. Die Lösung findet sich hier:

http://www.slinfo.de/vb_forum/phoenix-firestorm/80606-firestorm-problem-map-link.html

Kurz zusammengefasst geht es um folgendes, man downloadet diese Datei und entpackt sie. Dann startet man den Slurl-Proxy und beantwortet die ersten beiden Fragen zustimmend. Dann zieht man in das Programmfenster die Icon der verwendeten Viewer und setzt bei einem, nicht dem Firestorm, den Haken für "Default".


Als letztes klickt man oben links auf "Make me Default" und in Zukunft wird sich der Proxy darum kümmern das die SLURL im Firestorm, bzw im gerade aktiven Viewer, geöffnet wird. Das Fenster des Proxys kann man wieder schließen, er wird sich trotzdem um die SLURLs kümmern. Wer mag, kann das Ganze hier noch einmal auf englisch nachlesen.

GR

Freitag, 27. Januar 2012

Den Wanst vollgeschlagen

Das es mir finanziell zur Zeit nicht so gut geht hatte ich ja schon thematisiert. Da kam es mir ganz recht das eine Gefährtenschaftszeremonie anstand. Zu der ich zum Glück auch eingeladen war. Also an sich ist das ja nun nichts weltbewegendes aber es gibt immer jeden Menge zu Essen und zu Trinken und wenn man wie ich zur Zeit, jeden Tarskbit dreimal umdrehen muss, bevor man ihn ausgibt, dann sollte man sich diese Chance, sich mal wieder richtig den Wanst vollzuhauen nicht entgehen lassen. Also nutzte ich die Gelegenheit, warf mir eine frische Tunika über und ging zur Feier.


Alle saßen schon an der Tafel, so das ich die Befürchtung hegte das die eigentliche Zeremonie schon gelaufen war und ich zu spät bin. Doch so war es keineswegs und obwohl ich ziemlich spät dran war, war ich noch lange nicht der Letzte auf den gewartet wurde. Ich wartete also mit  und und verkürzte mir die Zeit mit einem saftigen Stück Fleisch vom Bosk und da ich ja eingeladen war und es kein Ale gab, spülte ich eben mit Paga nach. Tatsächlich verging die Zeit dadurch etwas schneller und meinetwegen hätten wir die Zeremonie auch ausfallen lassen und mit dem gemütlichen Teil weitermachen können. Das wäre dann aber doch zu viel verlangt gewesen und plötzlich war die Zeit heran wo wir alle in den Innenhof der Feste gebeten wurden.


Ich nahm einen Platz in der hinteren Reihe und folgte eher gelangweilt der Zeremonie. Allzu aufregend war sie nun wirklich nicht, da der Schreiber sie selbst abhielt, sich sozusagen mit der ersten Heilerin selbst vermählte. Ehrlich gesagt habe ich auch nur gewartet das ich endlich an die Tafel zurück konnte. Endlich! Nun hatten sie auch irgendwie den Wein getrunken, die Verträge waren unterschrieben, besiegelt und bezeugt, die Feier konnte weiter gehen. Nichts wie an den Tisch! Dort waren schon Berge von Fleisch aufgefahren und jede Menge volle Pagabecher standen herum. Genau mein Ding! Na gut, zumindest wenn es Trinkhörner mit Ale gewesen wären.

Zu später Stunde verließ ich die Feier und verkroch mich in meinen Fellen um dabei ein wenig auszunüchtern. Der nächste Tag würde mich wieder jede Menge Nerven kosten, doch das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Erfuhr es aber am nächsten Morgen sehr schnell. Alles fing damit an das ich mich aus den Fellen schälte und nach draußen wollte. Dabei rannte mich fast Lu um die gerade von den Feldern zurück kam. Dachte ich, stimmte auch fast, nur das sie einen Umweg über die Ärztin genommen hatte, das war so nicht eingeplant gewesen. Sie hatte es doch tatsächlich geschafft dieser von meinen ausgefallenen Haaren zu erzählen und nun wollte die Ärztin mich sehen. Gut ich hatte Lu erlaubt ihr die Haare zu zeigen aber es auch schon wieder fast verdrängt.


Nun hatte ich den Salat! Lu bekam noch einen strafenden Blick und ich trat vor die Schmiede. Angeblich sollte die Ärztin am Brunnen auf mich warten, doch da war weit und breit niemand zu sehen. Erleichtert atmete ich aus, hatte ich doch so gar keine Lust mich in die Fänge einer Ärztin zu begeben. Zur Strafe scheuchte ich Lu in die Schmiede, damit sie endlich das Feuer entzündet, es könnte ja ein Kunde kommen.

GR

Donnerstag, 26. Januar 2012

Keine Arbeit aber genügend Ale

Keine Aufträge und auch keine Aufträge in Sicht. Was blieb mir also groß übrig als meinen letzten Kupfertarsk zusammen zu klauben und sie im Feuerkrug zu vertrinken? Genau, nichts! Also machte ich mich auf den Weg, so weit war es ja nun auch nicht. Ein zwei Leute waren schon da. Ich setzte mich zu ihnen und da alle anderen scheinbar schon was hatten, bekam ich auch ziemlich schnell mein Ale. Die Kajira wünschte mir noch das dieses Ale den Staub der Schmiede wegspülen sollte. Da hatte sie ja genau den Nerv getroffen. Besser wäre es ja wenn es den Ruß wegspülen würde aber wo es nichts zu schmieden gibt bleibt auch das Feuer kalt. Dem Fass den Boden ins Gesicht schlug dann die Frage des Regenten was denn die Schmiedekunst machen würde.

Was besseres hätte er mich fast  nicht fragen können. Nichts macht sie, war meine Antwort. Er meinte dann wenn erst die Händlerkaste wieder auf den Beinen sei würde es bestimmt besser werden. Als ob es daran gelegen hat? Wenn ich nicht auf der Ware für die Rote Hand sitzen geblieben wäre, wäre mir schon deutlich geholfen gewesen. Wenn die Stadt nicht das Sklavenhändlerpärchen vergrault hätte, hätte ich einen Großauftrag gehabt. So sah es doch aus! Stattdessen saß ich nun hier und konnte zusehen von was ich mein Ale bezahle. Zu meinem Erstaunen bot der Regent mir an die Waffen nach Skaldjar zur Roten Hand schaffen zu lassen, den Transport auch noch in Rechnung zu stellen und wollte zu guter Letzt auch noch wissen ob ich mitreisen will.

Nun, das klang nicht schlecht. Die Gesichter der Söldner wollt ich schon gerne sehen wenn wir mit den Kisten dort stehen. Ganz ausdiskutiert haben wir das allerdings noch nicht, denn jetzt kam diese komische Frau aus dem Handelsposten vorbei, die nur gebrochen goreanisch spricht. Sie sollte da mal Nachhilfe nehmen. Egal, jedenfalls hatte der Regent ziemliches Interesse daran was sie zu berichten hatten und verschwand mit ihr. Zeit für mich mir von Dina ein frisches Ale bringen zu lassen. Eins ohne Milch wohlgemerkt. Ohne Milch deshalb weil so ein Fremder an der anderen Seite des Tisches, sich gerade matschiges Brot in Milch zum Kalana servieren ließ. So etwas wollte ich dann doch nicht.

Das mit dem Ale klappte auch ganz gut und ich entließ Dina fürs erste wieder und widmete mich meinem Getränk und lauschte so mit halben Ohr wie Dinas Kettenschwester sich bei ihrer Herrin ausließ, das ja nie jemand Interesse an ihr hätte. Das roch nach einer Lektion! Und wie der Zufall es so will sollte meine innere Stimme Recht behalten, sie wurde tatsächlich von ihrer Herrin losgeschickt mir ein Ale zu servieren. Wuah, sie kam als erstes zu mir und wollte mir mein fast volles Trinkhorn wegnehmen. So ging es ja nun nicht und ich schickte sie auf den Weg, irgendwo musste es ja auch noch ein paar frische Hörner geben, so das ich die Zwischenzeit nutzen konnte um auszutrinken.Puuh, das war knapp! Hastig trank ich mein Ale aus, so eine Hektik war ich gar nicht mehr gewöhnt.

Es dauerte auch wirklich nicht lange und sie kniete wieder mit einem Trinkhorn, gefüllt mit frischen Ale neben mir allerdings mit geschlossenen Knien. Wie sollte das ihr bester Serve werden? Den wollte ihre Herrin immerhin von ihr sehen. Ich versuchte sie händisch ein wenig anders zu drapieren aber die Angst vor ihrer Herrin, beziehungsweise sie mit etwas erotischeren Auftreten zu brüskieren, schien doch stark ausgeprägt, so dass das Ganze ziemlich verkrampft wirkte. Na ja, Hauptsache noch ein Ale.

GR

Dienstag, 24. Januar 2012

Baufortschritt

So da gestern nur so etwas wie Rat in Kasra war in Vorbereitung auf Regentenwahl und diverse Feierlichkeiten, gibt es nichts zu erzählen, es sei denn man steht auf Bürokratie und der Staub der sich so im Laufe der Zeit auf Büchern ablagert bezeichnet man als sein Lebenselexier. Nichtsdestotrotz muss sowas auch mal sein und damit mir keiner beim Lesen einschläft gibt es heute nur ein paar frische Impressionen aus dem Brundisium im Germangrid. Bitte nicht mit der römischen Gladiatoren-SIM in Secondlife verwechseln, deren Stadt ja den gleichen Namen trägt. Alle Bilder diesmal auch wieder zum groß klicken.







GR

Montag, 23. Januar 2012

Schwarz, die Farbe der Saison

Die Nacht ging ohne Störung vorüber, ob es nun daran lag das meine Alarmanlage so gut abschreckte oder sich dieser heimstein- und Gesetzlose sich doch vom Acker gemacht hat, kann ich nicht beurteilen. Fakt war jedoch, als ich erwachte war alles bestens. Das Bild das sich mir bot als ich vom oberen Stockwerk herunter kam war einfach göttlich. Die Rote lag immer noch zusammengerollt vor der Tür und schlief. Kurz nur überlegte ich, ob ich sie wecken sollte, ließ es dann aber sein und stieg über sie hinweg. Ihr Glück war das die Tür nach draußen öffnete. Im hellen Licht des Tages fiel ich fast über die nächste Kajira. Es war die vom Bauernhof, die hier mit zwei Milchkannen durch die Gegend wuselte. Als ich wissen wollte warum sie sich vor meinem Haus herumtrieb, stellte sich schnell heraus das alles ganz harmlos und sie auf den Weg zur Feste war um dort im Keller Butter einzulagern und Käse zu holen. Ich ließ sie laufen denn schon hatte ich die nächste Gesprächspartnerin vor der Nase.

Die Sängerin vom vorigen Abend, sie schien einen Hang zu gesunder milchhaltiger Ernährung zu haben. Ihrer Missionierung zu Thema "Milch, Kalzium und gesunder Knochenbau unter Berücksichtigung des Kleeanteils im Gras auf der Boskweide" konnte ich mich nur schwer entziehen. Irgendwann gelang es mir aber doch und ich weiß nicht warum aber der Drang endlich einen Paga zu trinken war jetzt überdurchschnittlich hoch. Also gab ich diesem nach und lenkte meine Schritte zum Gasthaus, wo ich mich in relativ großer Runde niederließ. Nachdem der Sklavenhändler endlich durchsortiert hatte welche Kajira wen bedienen durfte, gab es endlich auch den ersehnten Paga für mich.


Ich vermute, ich hatte der Kajira die mir den Paga brachte einmal zu viel auf den Hintern geschaut, was dazu führte das er mir diese gleich andrehen wollte. Ihm zuliebe schaute ich sie mir etwas genauer an, entschied mich dann aber sie nicht zu kaufen, hatte ich doch im Moment keinen Bedarf an einer weiteren Kajira. Auch das Angebot sie für einen Kupfertarsk die Nacht über zu behalten musste ich ablehnen da ich mich mit der Rückgabe schwer getan hätte, immerhin beabsichtigte ich heute noch abzureisen. Außerdem wurden jetzt andere Dinge interessant. Heute schien nämlich der Tag der schwarz gekleideten Frauen zu sein. Keine Ahnung ob das die Farbe der Saison für die modebewusste Frau von Welt ist aber diesen Eindruck konnte man heute gewinnen.


Jedenfalls setzte sich die Eine neben mich und behauptete das sie ja eigentlich weiß und gar nicht schwarz trägt, was mir schon ziemlich verwirrend erschien und die Andere setzte noch einen drauf als sie sich als neue Bürgerin der Stadt vorstellte. Gut das ist noch nichts verwunderliches, das sie aber meinte sie sei eine Schneiderin aus der Kaste der Händler, war das für mich doch ziemlich absurd. Ich schimpfte noch etwas vor mich hin in Bezug auf Kastenfarben, Kastenstolz und vor allem über ihr Wissen in welche Kaste sie nun gehörte. Schlussendlich war mir das alles sehr suspekt, da ich hier aber mehr oder weniger nur zu Gast war, gab ich bald Ruhe, sollte das doch die ansässige Kaste klären.


Das Gespräch das Schmied mit der anderen Frau führte, ja diese die uns einreden wollte das ihre schwarzen Sachen eigentlich weiß sind, wurde gerade sowieso von Wortwechsel zu Wortwechsel interessanter, zumal es immer mehr an Schärfe gewann. Ich war ja auch der Meinung, bei dem verschrobenen Zeug was sie erzählte, das sie zuviel vom Kanda genascht hatte aber dem Schmied ging scheinbar etwas anderes durch den Kopf. Als er rüberkam und plötzlich handgreiflich wurde, stand ich lieber auf und ging ein paar Schritte zur Seite. Tatsächlich dauerte es nicht lange und die Frau die eben noch solche verschworbelten Reden hielt lag nackt im Staub der Terrasse. Ich weiß nicht genau was der Grund war der zu dieser Eskalation geführt hatte aber im nachhinein legitimierte sich dieses Geschehen von allein und der Grund warum sie zu diesem schwarzen Kleid solch einen dicken roten Schal trug wurde deutlich sichtbar. Sie trug ein Collar, eine entlaufene Sklavin! Da hatte sich die Aufregung ja gelohnt, nur musste ich jetzt los, mein Schiff wartete.

GR

Sonntag, 22. Januar 2012

Der Camisk und was daraus wurde

Nachdem ich die Behauptung aufgestellt habe, das mir ein Camisk nicht steht, hatte ich die eine oder andere Frage aus dem nichtgor Bereich was denn überhaupt ein Camisk, bzw in den deutschen Übersetzungen Kamisk, sei.
Auch wechselte eine große Menge grober Stoff den Besitzer. Ich sollte später erfahren, das hieraus
Kamisks geschneidert wurden die einfache, ponchoartige Kleidung der goreanischen Sklavin. Die Kamisks der Mädchen waren bei dem Überfall verbrannt und sie machten sich nun unter Targos Anleitung daran, neue knielange Kleidungsstücke zu schneidern.
Band 7, Sklavin auf Gor

Die wichtigen Punkte: derber Stoff, Ponchoartig, Knielang! Dann habe ich mich mal auf die Suche gemacht, hauptsächlich im Marketplace. Beim Versuch was zu finden das der Beschreibung nahe kommt bin ich kläglich gescheitert. Gerade mal ein einziger Camisk entsprach in etwa der Beschreibung in dem Buch.

https://marketplace.secondlife.com/p/Camisk-light-blue/2012370
Die regelmäßigen Blogleser werden wissen wo es herstammt. Richtig, von Zasta! Warum das Angebot in dem Bereich so unwahrscheinlich klein ist, ist klar! Welche Spielerin einer Kajira legt sich schon solch einen oder einen noch buchnäheren Camisk zu wenn sie so etwas tragen kann.

https://marketplace.secondlife.com/p/JR-Vella-Camisk-White-MEGA-PROMO-15L/1967728
https://marketplace.secondlife.com/p/Songfeather-Sugared-Sweet-white/2463002
https://marketplace.secondlife.com/p/Floor-Candy-Cute-Pink-Camisk-gorean-camisk/2155744

Drei Beispiele von tausenden. Eventuell muss man sich einloggen weil die Angebote als Adult geflaggt sein können. Ich will hier aber auch niemanden was vorschreiben und schon gar nicht den Spielern einer Kajira die Schuld geben, genauso liegt es ja auch an den Männern, ich nehm mich da gar nicht aus, die ihre Kajira so rumlaufen lassen. Wir sind ja auch visuell sehr stark ansprechbar.

GR

menschliche Alarmanlage

Zurück aus dem heißen Süden fand ich immer noch ein paar Sandkörner in meiner Kleidung und vor allem auch in meinen Schuhen. Trotzdem hielt ich es für besser, mich erst mal im Ort sehen zu lassen und mich nach dem neuesten umzuhören bevor ich mich vielleicht in ein Bad oder frische Klamotten werfe. Der sonst so belebte Marktplatz wirkte ziemlich leer aber auf der Terrasse des Gasthauses steppte der Kur. Na ja nicht ganz aber zumindest waren dort ein paar Leute, mit denen man sich bei einem Paga unterhalten konnte. Zwei Fremde, der Schmied mit seiner Kajira und später kam noch eine Frau aus Lydius dazu die sich als Sängerin vorstellte. Nachdem ich meinen Paga bekommen hatte, zog der der eine Fremde meine Aufmerksamkeit auf sich, er erzählte das er viel auf Reisen sei und das er zuletzt sogar die Wüste durchquert habe und dort einige Abenteuer erlebt habe. Dabei wirkte er gar nicht wie ein Mann der in der Wüste allein überleben könnte.


Auf mein Nachhaken reagierte er nicht weiter und noch ehe ich mich darüber aufregen konnte verwickelte mich die Sängerin in ein Gespräch und neugierig wie Frauen nun mal sind wollte sie allerhand wissen. Als sie erfuhr das ich Händler bin stieg ihr Interesse deutlich, angeblich rein geschäftlich da sie ja mit einem Händler unterwegs war um für Lydius einzukaufen. Ich machte mir einen Spaß daraus sie im Ungewissen zu lassen mit was ich handele und als sie es doch unbedingt wissen wollte, zog ich meine Schriftrolle mit den Namen aller Schuldner hervor und tat so als überprüfe ich sie darauf, ob der Name dieser Frau da auch drauf steht. Die Leute aus Jorts die mittlerweile dazu gekommenen waren schauten in einer Mischung aus Spannung und Neugierde zu, wussten sie doch was mein bevorzugtes Handelsgut war. Als ich mit der Schriftrolle fertig war tat ich enttäuscht und verkündete ihr das sie nicht auf meiner Handelsliste stehen würde.

Was denn gewesen wäre, wenn sie auf meiner Liste stehen würde, wollte sie wissen.Grinsend erwiderte ich das ich dann meiner Arbeit nachgegangen wäre und mein mir zustehendes Geld von ihr eingefordert hätte. Jetzt konnte ich mir wieder die üblichen Beteuerungen anhören das sie natürlich nie mehr Geld ausgibt als sie habe und natürlich niemals nie Schulden machen würde. Leise lachend nahm ich das zur Kenntnis, genau deshalb habe ich ja auch zuviel zu tun. Jedenfalls musste ich ihr mein Geschäftsprinzip noch erklären weil sie nicht verstand wie man von den Schulden anderer Leute leben kann. Bei einen weiteren Paga tat ich ihr den Gefallen.


Mittlerweile hatte ich gemeinsam mit dem Schmied schon überlegt die Sängerin festzusetzen bis Lydius ihm seine Schulden bezahlt, allerdings verhinderte das ein Krieger bevor wir uns dazu durchringen konnten. Irgendwann kippte dann das Gespräch und der Fremde brachte sich mehr ein, jener welcher angeblich allein die Tahari durchquert hatte. Sichtlich stolz berichtete er das er ja keinem Heimstein habe und die Leute ihn deshalb Vagabund nennen würden. Ich bereute es nun so viel von mir preisgegeben zuhaben, saß hier doch augenscheinlich ein Gesetzloser, ein Outlaw mit am Tisch. Ein Mann ohne Heimstein, sicher vertrieben und entehrt, nur die Priesterkönige mögen wissen was er alles auf den Kerbholz hatte. Genau das sagte ich ihm auch, am liebsten wäre ich auf ihn losgegangen. Doch einer Krieger hielt mich zurück und verwies auf den Pilgerstab und wies mich darauf hin das Pilger hier im Ort Schutz genießen, egal ob sie einen Heimstein haben oder nicht.


Das passte mir überhaupt nicht, ich trank meinen Paga aus und warf das Geld dafür auf den Tisch. Dann nahm ich die Rothaarige, die eh schon die ganze Zeit bei mir kniete mit. Ihre Hitze war schon deutlich entflammt, das spürte ich. Doch das war nicht der Grund weshalb sie mit in mein Haus durfte, ich brauchte einfach eine Alarmanlage. Doch das erfuhr sie erst später. Im Haus angekommen sah sie mich mit leuchtenden Augen an, es zog sie förmlich aufs Fell. Ich wieß ihr jedoch einen Platz direkt vor der Tür zu so das sie, sollte sich jemand Zugang verschaffen wollen, wach wird und mich warnen konnte. Klar gefiel ihr das nicht, hatte sie doch was anderes erwartet. Doch das war mir egal. Ich drehte mich um und ging, nachdem ich mich überzeugt hatte das sie richtig an der Tür lag, nach oben.

GR

Samstag, 21. Januar 2012

Camisk steht mir nicht

Irgendwie lasse ich mich zur Zeit vom allgemeinen Freitagstief was seit längeren schon auf Sl-Gor herrscht anstecken und kann mich nicht wirklich aufraffen mich in einer der wenigen SIMs wo Freitags noch RP stattfindet mich in selbiges zu stürzen. Dabei habe ich ja mit meinem Händleralt alle Möglichkeiten SL-Gorweit herumzukommen. Selbst in der Oase der 4 Palmen, die gestern zur Oase der 9 Frauen mutiert war, Männer waren nämlich keine da, und somit eigentlich fast das Paradies für jeden Mann war, konnte ich mich nicht zu RP durchringen. Allerdings, angeregt durch den Anblick vieler, zum Teil halbnackter Frauen auf eine Fleck habe ich gedacht das man ja dann eben das tuen kann was Frauen sonst so tun.

Also nicht halbnackt im kurzen Camisk durch die Wüste springen, das sieht bei männlichen Avas extrem bescheuert aus, sondern einfach shoppen gehen. Zum einem brauchte ich für meinen Alt noch das eine oder andere Kleidungsstück, der ist in der Beziehung ein wenig knapp ausgestattet und zum anderen hatte ich noch eine Notecard im Gepäck von einen 50% Sale aller der Läden die sonst beim 30 Linden Samstag dabei sind. Da das 30 Lindendingens für männliche Shopper meistens ergiebiger ist als der vergleichbare 25er Dienstag war ich eigentlich auch guter Dinge das das was werden könnte. Darum habe ich mal die Notecard durchstöbert was so im Angebot ist und musste schnell feststellen das sich das losgehen nicht wirklich lohnt. es waren zwar ein paar interessante Sachen dabei aber so selten wie man die braucht lohnte es sich einfach nicht das Geld auszugeben und ansonsten trifft das zu was ich vor ein paar Zeilen schon geschrieben hatte, Camisk steht mir einfach nicht!

Blieb jetzt also nur noch ein vernünftiges, schneefestes Winteroutfit für meinen Händler zu besorgen. Denn eigentlich wollte ich gestern Abend mal nach Hrungnir und musste feststellen das ich da nicht das passende im Inventar habe. Der Schmied hatte zwar was, dieses war aber nicht Transfer gewesen. Deswegen führten mich meinen ersten Schritte zu ViGo wo ich natürlich auch auf Anhieb was fand. Ich habe es aber noch  hängen gelassen, weil, ja warum eigentlich. ach ja ich wollte mich noch weiter umschauen. Denn das ViGo-Gewand kam meinen Vorstellungen schon recht nahe allerdings hat man da immer den Nachteil das man sich an jeder dritten Ecke wiederfindet da dieses Label mittlerweile doch einen recht hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat.

Außerdem war ich mit dem falschen Ava da und "Buy for Friend" wollte ich nicht und überhaupt war ich langsam auch zu müde um irgendwelche Knöpfe zu drücken außer den um zu meinem Homepoint zu kommen. Der Winter geht ja noch ein paar Tage und wer weiß vielleicht brauch ich es ja auch gar nicht mehr und ich mach mir doch mal einen weiblichen Ava, zumindest ist es mit denen leichter Geld auszugeben und wenn es nur für diese verdammt knappen, nicht wintertauglichen  Camisk ist.

GR

Freitag, 20. Januar 2012

Der Profilstalker

Neues aus der Rubrik Begriffe die man nicht kennen muss. Da bin ich nun schon 5 Jahre dabei, die paar Tage bis zu meinem Rezzday kann man eigentlich vernachlässigen aber man stößt doch immer wieder auf Begriffe die man nicht wirklich zuordnen kann. Wie ich gestern den des Profilstalkers. Nicht zu verwechseln mit dem Profistalker, das L macht den Unterschied. Angefangen hat alles damit das jemand auf Slinfo einen Thread aufmachte zum Thema verpartnern. Da der Partner ja beim jeweilig Anderen im Profil auftaucht, stellte sie die gewagte These auf das dieser Eintrag dann ja eine Grundlage fürs Stalking wäre. Da ich nicht in der Lage war meine Gehirnwindungen so weit zu verbiegen wie man auf Grund dieses Eintrages jemanden stalken könnte, ich mein, es ist ja nicht so das man den Partner standardmäßig über die Karte findet oder sonst irgendwelche Rückmeldungen hat wo er sich gerade aufhält, frug ich mal nach, wie das denn gehen soll, mit dem Stalken.

Ohne jetzt direkt auf meine Frage einzugehen wurde mir geantwortet das sie einige Profilstalker, männlich wie auch weiblich, kenne. Hmm, da war er, der Begriff den ich noch nicht kannte. Die Frage was nun ein Profilstalker ist, fand ich zumindest nahe liegend. Ist das Jemand der armen unschuldigen Profilen in dunklen Ecken auflauert und denen wegen verschmähter Liebe eine mit dem Baseballschläger überzieht? Wie gesagt so etwas Richtiges konnte ich mir darunter nicht vorstellen, also habe ich noch einmal nachgehakt. Die Antwort war, Trommelwirbel und Zitat:

Man lernt nie aus Georg... schnüffel, abchecken... gucken was los ist, statt einfach per IM fragen. Das verstehe ich darunter.

Also wenn ich das jetzt richtig interpretiere, ist jeder der mal neugierig in das Profil eines anderen schaut ein Profilstalker. Wie paranoid muss jemand sein der Leute, die sich Profile anschaun mit den Begriff des Stalkers belegt? Das ist ja schon krankhaft, schließlich nutzt man ja nur eine legale Möglichkeit der Information. Wer das nicht will soll einfach nichts in sein Profil reinschreiben und der Käs ist gegessen. Und andererseits, wenn niemand Profile "stalkt" wie soll man dann erfahren das die Threaderöffnerin einen Shop bei Marketplace hat wo sie ein paar selbst gebastelte Dinge verkauft? Für wen sind denn die ganzen Freundschaftsbeschwörungen und Liebesbekundungen geschrieben? Wie soll man denn sein Limits unters Volk bringen oder in die Welt hinausschreien wen man gerade hasst? Wozu gibt es eigentlich Profile? Fragen über fragen!

Ach hab ich schon erwähnt das ich ein Profilstalker bin? Ich habe es tatsächlich gewagt mir dieser Tage das ein oder andere Profil anzuschauen. Und wenn es nur ist damit ich weiß wem ich besser aus dem weg geh.

GR

Donnerstag, 19. Januar 2012

Steine im Glashaus

Da hab ich nun den Salat! Da ist man mal ein wenig gutmütig, lässt die Zügel mal ein wenig lockerer und schon nutzen sie das gnadenlos aus. Wer? Kajirae natürlich! Und alles nur wegen ein paar Haaren. Kaum hatte Lu heute ein paar ruhige Ehn, verschwand sie mit den Haarbüscheln, inklusive der Haare die sie mir eben von der Tunika geklaubt hatte in Richtung Ärztin. Zeit genug für mich noch ein wenig darüber nachzusinnen wer denn wohl dem Regenten die Fensterscheibe eingeworfen haben könnte. Das war mir so gar nicht aufgefallen aber der Regent selber sprach davon und machte sich mit einem Rarius, war wohl Sid sein Sohn, auf um die Spuren zu sichern. Na was solls? Solche Probleme treffen mich nicht mal peripher, schließlich hat die Schmiede ja nicht einmal Fenster.


Nebenan im Sklavenhaus kam jetzt auch Bewegung hinein und meine Nachbarin aus der Tür heraus. Damit war jetzt Zeit und Gelegenheit ihr auszurichten, das der Regent sie sprechen will. Warum wusste ich natürlich nicht aber ich denke das wird sie in der Zwischenzeit erfahren haben. Nun war sie weg und ich stand wieder allein da. Dafür wurde ich jetzt fast von zwei neugierigen Kajirae über den Haufen gerannt. Dina und Cassia auf der Suche nach was auch immer. Diese stellten sie jedoch ein als Lu, zum Glück unverrichteter Dinge, wieder auftauchte und von dem neuen Krieger berichtete, den die beiden aber schon zu kennen schienen. Dabei fiel mir auf das in letzter Zeit die rote Kaste sich aus den niederen Kasten nährt, sprich sich vermehrt. Wahrscheinlich müssen sie ihre Gene auffrischen

Wie ich darauf komme? Nun der eine Kriegerneuling ist Sohn eines Bauern, der andere Sohn eines Fischers. Jetzt fehlt nur noch das unser cosianischer Hauptmann der Sohn eines Winzers ist. Egal, da lohnt das Kopfzerbrechen nicht! Oder doch? Cassia jedenfalls schien das so zu beschäftigen das sie sich denkerisch am Haaransatz kratzte was Lu wieder aufs Tableau rief. Zum Glück reichte ein Blick um Lu zum verstummen zu bringen, eh sie unter den Kajirae noch eine Massenpanik auslöst, sie könnten ja ihre Haare verlieren. Zumal ich mir sicher bin das da nichts dran ist. Ungefähr in jenem Augenblick tauchte auch der Kriegersohn eines Bauern wieder auf und suchte Zeugen, das kaputte Fenster des Regenten betreffend. Ich nutze die Gelegenheit und verschwand mit Lu in die Schmiede, nur weg, nicht das sie sich doch noch verplappert.

GR

Mittwoch, 18. Januar 2012

Haarausfall

Es ist zum Haare raufen! Nein ich habe das Schreiben nicht verlernt und auch die Lust dazu nicht verloren, sondern es ist eine Mischung aus RL-Stress und dürftigen RP-Erlebnissen, jaja ich weiß jeder ist für sein RP selbst verantwortlich, das mich zur Zeit ein wenig am schreiben hindert. Allerdings von einer Schreibblockade zu reden ist es noch ein wenig früh. Nehmen wir mal gestern! Da wird der Schmied, geweckt vom Baulärm, viel zu zeitig wach, steht grummelnd in der Werkstatt rum und verlangt nach kaltem Wasser um endgültig zu sich zu kommen. Im ersten Anlauf gibts von seiner Kajira nur einen Schwamm, den er natürlich als nicht ausreichend betrachtet und jagt sie samst Eimer zum Brunnen um sich endlich die Restmüdigkeit und den Baustaub der von der Feste herüber wabert aus dem Gesicht waschen zu können. Und was ist der Dank dafür das man seiner Kajira um diese frühe Uhrzeit ordentlich Bewegung verschafft? Sie findet nach dem Abtrocknen büschelweise Haar im Reptuch.

Baustelle, die Mutter aller Übel
Na toll! Ich mein mit einer Glatze kann man ja leben, sieht eh viel männlicher aus, aber das man gleich wegen ein paar verlorener Haare zum Arzt soll, ist ja nun wirklich übertrieben. Gut, ein zweiter prüfender Blick von ihr förderte weitere lose Haare zum Vorschein aber man muss es ja nicht gleich übertreiben. Um des lieben Kajirafriedens willen, hat er ihr erlaubt mit den Haarbüscheln zur Ärztin zu gehen, die sie dann zum Glück nicht gefunden hat. Beruhigt das ihm ein Besuch bei der Ärztin erspart geblieben ist, hat er, in einem Anfall von Nachgiebigkeit, auch noch zugestimmt das sie die Haare aufheben darf um sie zu einen anderen Zeitpunkt der Ärztin zu zeigen.

Danach bin ich dann OOC und Shoppen gegangen, nein keine Haare, die brauch ich ja, je nach dem wie sich das entwickelt dann nicht unbedingt. Ne, war ja 25 Linden Dienstag, nur eben nicht sehr ergiebig. Das lag vor allem daran das in gefühlt 30 von 25 Läden es nur Dinge für die Goreanerin von Welt gab. Hätte ich mir sparen und statt dessen gleich die Bilder in der Skybox aufhängen können. Zum Haare raufen halt.

GR

Montag, 16. Januar 2012

Aufmerksamkeitsprobleme

Tja, da war ich wieder in Jorts Fähre. Es blieb zwar nur ein Tag um mal zur Ruhe zu kommen aber was solls? Besser als gar nichts! Nachdem ich ein paar Sachen geordnet hatte, ging ich auf einen Paga hinüber ins Gasthaus. Von weiten gesehen, waren auch einige Gäste da so das es sich tatsächlich zu lohnen schien und man vielleicht auch die neusten Geschichten aus Jorts erfuhr. Merkwürdigerweise verschwanden aber alle Gäste als ich auftauchte. Wenigstens ließ mir der Sklavenhändler eine Kajira da, wenn auch nur damit sie mir was zu trinken bringt, dann wollte er sie bei sich haben. Also ließ ich mir wenigstens einen Paga für einsame Männer bringen und harrte der Dinge die eventuell noch auf mich zukommen sollten. Zum Glück tauchte zusammen mit dem Paga auch eine der Gasthauskajirae auf, so das ich dem Sklavenhändler seine beruhigt entlassen konnte.

Es war die Rothaarige, die mit den gefühlt 50 Namen und da ich ja wieder ein paar Tage weg war interessierte mich nun erstmal wie sie denn gerade heute hieß. Guls, meinte sie! Gut das war nun auch nicht gehaltvoller als die anderen Namen vorher und merken würde sich wahrscheinlich eh nicht lohnen, nächste Hand hat sie bestimmt schon wieder einem neuen Namen. In der Zwischenzeit wurde es unruhig hinter mir, warum wusste ich nicht genau aber die Rote starrte interessiert zum Marktplatz und so blieb mir nichts weiter übrig als ihren Kopf per Hand wieder asuzurichten damit sie mir ihre ungeteilte Aufmerksamkeit widmet. Es war eine Reisekajira, die sie ablenkte, wie es schien und der Slavenhändler kümmerte sich auch schon um sie, nichts also was meine Aufmerksamkeit erforderte und schon gar nicht die einer anderen Kajira


Ich drückte der Roten meinen Pagabecher in die Hand und schickte sie Nachschub holen. Als sie zurück war meinte ich nur: "So und nun mit aller Aufmerksamkeit!" und ließ mir den Paga servieren, zur ihrer Rettung sei erwähnt das sie den Paga auch voller Hingabe servierte und mich dadurch zumindest kurzzeitig besänftigte. Dann kam tatsächlich nochmal Leben in die Bude. Die Ärztin und auch der Hauptmann setzten sich zu mir, wobei die Ärztin die Gelegenheit nutzte die andere Gasthauskajira in irgendwelche Pflegedinge eines wahrscheinlich kranken Mannes einzuweisen und mehr oder minder auch unterstellte das die beiden in Versuchung kommen könnten ihm Alkohol zu geben, was nun gar nicht gut sein sollte

Das rief die Rote auch wieder auf den Plan und sie meinte sich dagegen verwehren zu müssen. Mal abgesehen davon das mich diese Pflegegeschichte überhaupt nicht interessierte, sollte sie es in gerade jenen Moment auch nicht intererssieren. Eine letzte Verwarnung und der Hinweis das sie gleich was anderes holt außer Paga, brachten sie wieder zur Besinnung. War es nun Angst vor einer Strafe oder nur ihr schlechtes Gewissen oder doch die Besinnung darauf warum sie hier war, so bot sie mir jetzt an mich zu massieren, damit ich mich besser von den Strapazen des Tages erholen kann. Gut, so strapaziös war der Tag heute nicht aber die Tage davor schon und da ich morgen schon wieder auf Reisen wollte, erlaubte ich es ihr

Ich hoffe nicht das ich mich unter ihren Händen zu sehr gehen ließ aber die Ärztin nutzte die Gelegenheit zusammen mit ihrem Gefährten, dem Hauptmann, aufzubrechen. Mir sollte es recht sein, so konnte ich mich der Kajira etwas intensiver widmen. Sie kniete ja hinter mir, so dicht das ich ihre vollen Brüste durch meine Tunika hindurch spüren konnte. Ich trank den letzten Schluck Paga und stellte den Becher auf den Tisch, dann fuhren meine Hände über ihre Schenkel und als ich merkte das sie reagierte, suchte die eine den Weg zu ihrer Hitze und widmete sich dieser intensiv. Als ich der Meinung war das diese voll entfacht war, warf ich mit der anderen Hand das Geld auf den Tisch und stand auf. Ich dreht mich um und sagte noch zu ihr: "Ich glaube dieser Denkzettel wird dich härter treffen als es die Kurt könnte!" Dann ging ich zurück zu meinem Haus.

GR

Samstag, 14. Januar 2012

Offline-IM kommen nicht an

Ich gebe zu, ich habe den folgenden Tipp geklaut und zwar hier! Da das Problem aber scheinbar ziemlich häufig auftritt und sicher nicht jeder in Slinfo mit liest, geb ich diesen Tipp hier gern weiter Zumal dieser Fehler auch mich betroffen hatte. Wer also das Problem hat das er seine IMs und Gruppennachrichten zwar als E-Mail erhält wenn er Off ist aber nicht mehr wenn er später einloggt, sollte mal folgendes probieren. Einfach einen stinknormalen Würfel oder ein anderes x-beliebiges Objekt rezzen und dieses dann muten. Im selben Augenblick tauchen eure vermissten Nachrichten wieder auf. Das Objekt kann dann wieder gelöscht oder wieder aufgenommen  werden. Keine Ahnung warum aber es funktioniert. Ich habe das gestern selber erfolgreich mit dem aktuellen Firestorm getestet. Zusätzlich sollte man noch seine Spam-Einstellungen überprüfen, zu finden im Firestorm unter Avatar-Einstellungen-Firestorm, Registerkarte Sicherheit und vorsichtshalber auch mal auf "Alle blockierten Spam-Quellen freigeben" klicken.


GR

Freitag, 13. Januar 2012

Port Kar II

Da ich gestern nicht so lange und so intensiv gespielt habe wie die letzten Tage und auch alle mich sonst betreuenden Kajirae entweder beizeiten Off gegangen oder erst gar nicht in Kasra erschienen sind, hatte ich noch Zeit mich ein wenig in Secondlife bzw OOC in SL-Gor herum zutreiben und da ich neugierig war hat es mich ein weiteres Mal auf die Baustelle von Port Kar gezogen. Mittlerweile sieht alles, wie erwartet, ein wenig anders aus, Schon bei meinem letzten Besuch hatte die SIM-Ownerin erwähnt das in großen Teilen die SIM nochmal umgebaut werden soll. Das sieht man auch ganz deutlich. Dort wo früher der Kriegshafen war befindet sich jetzt der Sumpf und damit Platz für ein paar Rencer. Der Handelshafen wurde zweigeteilt in den eigentlichen Hafen und die Docks. Zumindest interpretier ich das so. Dazu kommt ein Gebäude was mal eine Taverne werden könnte. Die Stadt ist in den Grundzügen so geblieben, hat jetzt aber schon eine Mauer bekommen der man ansieht das sie nicht mehr nur mit dem Platzhaltertexturen überzogen ist. Doch schaut selbst!




Die SIM heißt jetzt übrigens "PortKar of Gor" und die Bilder kann man dieses Mal wieder groß klicken.

GR

Nackt Schmieden?

Da hat man die eigene Sklavin mal wieder im Haus, weil sie ihre Zeit auf Kasras Feldern rum hat und was passiert? Nichts! Zumindest nichts anderes als sonst auch. Man wird wach, dreht sich rum und die Frau die einem in den Fellen wärmen soll ist weg. Nicht nur das sie weg ist, sie hatte nicht mal eine frische Tunika rausgelegt. Ich schälte mich also aus den Fellen und machte mich lautstark bemerkbar. Nun stand ich also nackt in der Schmiede auf der Suche nach Kajira oder Tunika und bewegte mich so auf die Türe zu, an der dann ein fröhliches pfeifen einer mir unbekannten Melodie zu hören war. Tatsächlich war das Lu die draußen  frisch gewaschene Wäsche aufhing, was mir aber nicht wirklich weiter half.

Ich fuhr sie also an was mit meiner Tunika ist und ob sie sich einbildet das ich den ganzen Tag nackt herum laufen will. Das rief dann auch gleich noch die Wache auf den Plan, die mich belehrte das dauerhaftes nackt sein in der Öffentlichkeit nicht erwünscht sei und entsprechend bestraft wird. Da hatte ich den Salat! Ich trieb also Lu noch mehr an endlich eine saubere und trockene Tunika aufzutreiben. Das klappte dann endlich auch beziehungsweise hätte geklappt, wenn sie denn auch meine Sandalen dabei gehabt hätte. Ein weiterer Anlauf von Lu und ich war endlich angezogen und konnte meinem Tagwerk nachgehen. Das wurde auch Zeit denn nun tauchte auch noch der Regent vor der Schmiede auf und dem hätte ich nun nicht unbedingt nackt gegenübertreten wollen.

Mal abgesehen davon das der Regent sich über den wuchernden Schilderwald in Kasra wunderte. Im Innenhof der Feste war jetzt wohl auch eins aufgetaucht, ging es ihm eigentlich um eine Informantin zum Thema "Nordleute wollen Kasra angreifen". Er wollte wissen ob ich sie gesehen habe und beschrieb sie als rothaarig und gekleidet in einer Mischung aus Nordfrau und She Urt. Nun hatte ich zwar die meiste Zeit des Tages den Marktplatz im Blick aber solch ein Geschöpf war mir nicht aufgefallen. Ich versprach dem Regenten aber die Augen offen zu halten und ihn zu informieren falls diese Frau auftauchen sollte.

So langsam leerte sich dann der Platz vor der Schmiede wieder, die Krieger hatten wohl Training, und ich hatte jetzt alle Zeit der Welt den Riegel am Kontor anzubringen. Zumindest fast alle Zeit der Welt, denn erst galt es noch die Ärztin zu vertrösten die eine Kajira für die Herberge suchte damit dort die Gäste versorgt werden können. Doch das musste ich leider ablehnen, heute brauchte ich meine Kajira mal für mich selber und sei es nur das sie mir bei der Anbringung des Riegels am Kontor das Werkzeug zureicht.

GR

PS: Dieses Posting wurde verfasst im Stile von Melinda Nadj Abonji


Donnerstag, 12. Januar 2012

Ein Riegel zu reparieren

Die Gerüchte verdichteten sich weiter, dass das Sklavenhändlerpärchen weiter gezogen wäre und sich doch nicht in Kasra niederlässt. Somit hatte ich wieder jede Menge Zeit, den Großauftrag fasste ich vorerst nicht an, noch so einen Reinfall wie mit der roten Hand konnte ich mir einfach nicht leisten. Dafür lief ich nun ein wenig ziellos durch die Stadt. Am Haus der Pinion hielt mich einer von Kasras Söldnern auf und warf mir sinngemäß vor ich würde versuchen durch die Fenster in das in das Haus zuschauen, es praktisch auszuspionieren. Das konnte ich mir natürlich nicht gefallen lassen und so versuchte ich ihn vom Gegenteil zu überzeugen, was mir auch mehr schlecht als recht gelang. Jedenfalls redete ich ihm ein das ich nur die Gitter vor den Fenster geprüft hätte, damit ich meiner Nachbarin einen Vorschlag für einen zeitgerechten Austausch machen kann, der Rost hätte den Stäben doch schon ziemlich zugesetzt.


Er schien, wenn auch widerwillig, die Erklärung zu akzeptieren. Außerdem rettete mich noch das Auftauchen des Regenten der mich anwies alle Steine die im Abraum der Erzmine zu finden sind, dem Straßenbau zum Dorf zur Verfügung zu stellen und dann war ja da noch der neue Söldner der mir den Auftrag vom Hauptmann überbrachte den Verschlussriegel vom Kontor zu überprüfen und gegebenenfalls auf Kosten der Händlerkaste zu ersetzen. Also machte ich mich auf den Weg und wurde dabei fast von Dina über den Haufen gerannt. Zumindest wenn sie größer und schwerer gewesen wäre, so prallte sie nur von mir ab. Da Lu noch auf den Feldern war, kam mir Dina gerade recht und ich nahm sie mit zum Kontor.

Tatsächlich war dieses unverschlossen und der Riegel beschädigt. Ich baute also die Reste ab und nahm sie mit in die Schmiede. Eigentlich war das nur noch Schrott und ich warf ihn in die Ecke, dann wies ich Dina an Wasser zu holen und den Eimer neben dem Amboss abzustellen. Während Dina sich auf den Weg zum Brunnen machte, füllte ich die Kohle im Glutbett des Schmiedefeuers auf und stellte, nachdem sie zurück war Dina an den Blasebalg, das hatten wir ja letztens schon mal geübt. Es zeigte sich das sie in den zwei Tagen die das her war auch nichts verlernt hatte, denn es gelang ihr die Glut gehörig zu entfachen. Da sie wieder ihren Hintern dabei gehörig in Bewegung setzte, gab es einen Klaps auf den selbigen und den Hinweis das erst gearbeitet wird und später der Spaß folgt.


In der Zwischenzeit hatte ich auch ein passendes Stück Eisen gefunden und erhitzte es bis es rot glühte. Dann legte ich es auf den Amboss und brachte es mit gezielten Hammerschlägen in Form. Dieser Vorgang wiederholte sich noch mehrmals und obwohl ich Dina angewiesen hatten den Blasebalg weniger heftig zu bedienen und nur noch die Glut zu halten stand sie schweißüberströmt an den Hebeln und ihre Hautfarbe änderte sich, da ihre nasse Haut den Kohlenstaub und den Ruß magisch anzog, langsam zu schwarz. Trotzdem war das kein hässlicher Anblick. Wie auch immer ich musste den Riegel fertig bekommen, seine Form hatte er und so warf ich ihn in den Wassereimer zum abkühlen.

Ein erneutes, diesmal langsames Erhitzen und ein weiteres blitzschnelles Abkühlen sorgten dafür, das der Riegel widerstandsfähig genug aber auch nicht zu hart war, jetzt musste er nur noch geschliffen werden. Darum wechselte Dina vom Blasebalg zur Kurbel des Schleifbockes. Die Schleifscheibe in Schwung zu halten kostete sie sichtliche Anstrengung, man merkte ihr an das sie die Arbeit in der Schmiede nicht gewohnt war. Nachdem die letzte Scharte, der letzte Hammerschlag aus dem Riegel geschliffen war, drückte ich das warme Metallstück Dina in die Hand, sie sollte den Schleifstaub entfernen und es mit Öl einreiben. Das tat sie dann auch voller Hingabe. So wie sie über den öligen Riegel rieb merkte man ihr die rotseidene Kajira sofort an. Erst mein Hinweis das dieser Riegel dadurch weder härter noch größer wird, ließ sie dann ihre Arbeit beenden.


Jetzt war ein Bad fällig, ein gründliches sogar, denn ich sah nicht weniger schwarz aus als Dina. Also ging es ins Badehaus, wo Dina mir aus den Sachen half. Ich sollte mich dann auf ein Matte legen wo sie mir mit Hilfe von Öl und einem Strigil den ersten groben Schmutz von der Haut kratzen wollte. Das Einmassieren des Öles tat ja noch richtig gut und wieder erwarten war auch das Abgeschabe noch ganz angenehm. Trotzdem war ich ganz froh als ich endlich im warmen Wasser war und und Dina mir auch den letzten Staub vom Buckel wusch. Als ich zwischendurch mal prustend aus dem Wasser auftauchte, weil Dina mir die Haare ausspülen wollte, stand Lu plötzlich im Raum. Sie war von den Feldern zurück und hatte mich gesucht.


Das traf sich ganz gut, brauchte ich doch noch eine frische Tunika. Darum scheuchte ich sie zurück in die Schmiede, damit sie eine holt und dann durfte sie mit ins Wasser kommen. So hatte ich zum Finish zwei Kajirae die sich voller Hingabe um mich kümmerte, auch wenn Lu dann immer mehr das Zepter übernahm und Dina sich leise zurück zog.

GR

PS: Dieses Posting wurde geschrieben im Stile von Günter Grass.


Dienstag, 10. Januar 2012

Ein Tag vor der Schmiede

Eigentlich hätte ich ja gut zu tun aber die Gerüchte mehrten sich dass das Sklavenhändlerpärchen sämtliche Absichten sich in Kasra niederzulassen verworfen hätte. Da ich, nachdem ich schon auf der Ware für die rote Hand sitzen geblieben war, nicht noch einen Großauftrag in den Sand setzen wollte, beschloss ich erst einmal abzuwarten. Also erledigte ich nur ein paar kleinere Aufträge und ansonsten bestand meine Aufgabe darin mir das Licht des Zentralfeuers auf den Pelz brennen zu lassen. Ein bisschen Abwechslung gab es dann doch als der Richter vorbei schlurfte und wissen wollte ob ich den Schreiber gesehen hätte. Hatte ich zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht, dafür war ich aber neugierig was es denn so wichtiges gibt das der Richter seinen Schmerbauch so weit durch Kasra schiebt. Ein Vulkanausbruch stand nicht bevor und auch die Oase der vier Palmen war nicht von einer Springflut bedroht. Weitere aufregende Dinge fielen mir nicht ein die so eine hektische Betriebsamkeit beim Richter auslösen könnten, da blieb nur die direkte Frage.

Und die Antwort war? Er wollte mit dem Schreiber über jemanden reden der in die blaue Kaste aufgenommen werden will. Leider verriet er mir weder wer es war, noch ob es überhaupt ein Bürger aus Kasra ist der um die Aufnahme in die blaue Kaste gebeten hatte. Da half auch alles bohren nicht, dies war ihm einfach nicht zu entlocken. Also für mich wäre das ja nichts, nicht nur weil ich nicht schreiben kann, nein ich mein so ein Kastenwechsel allgemein. Das hat auch was mit Stolz zu tun und dem Ehrgefühl das einen mit seiner Kaste und seiner Herkunft verbindet. So lange wie ich mich nicht aus versehen in der Schmiede verstümmele und meinen ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben kann, wechsel ich nicht meine Kaste! So aber kann mich keiner dazu bringen eine andere als die graue Tunika der Metallarbeiter überzustreifen.

Der Richter war mittlerweile verschwunden und ich hing immer noch meinen Gedanken nach als mein Blick auf Dina fiel. Vielleicht war es ja ihre Herrin die die Kaste wechseln wollte. Immerhin fällt das ja bei Sklavenhändlern nicht so auf, haben sie doch schon viel Blau bei ihren Kastenfarben dabei. Dina verneinte das aber, hätte ich mir bei meiner Nachbarin aber auch denken können. Also blieb alles weiterhin nebulös. Es blieb auch keine Zeit da weiter drüber nachzusinnen, denn jetzt tauchte eine mir fremde Frau vor der Schmiede auf, sichtlich gezeichnet von der Angst in der Herberge verdursten zu können. Jedenfalls entnahm ich das so ihren Worten.Quintessenz ihres Gejammers war, das sie mich bat ihr meine Sklavin auszuleihen damit diese in der Herberge die Gäste bedient.

Hätte ich ja gerne, nur blöd das diese ja auf den Feldern von Kasra war und ich sie frühestens in zwei, drei Tagen zurück erwartete. Da ich es für zweifelhaft hielt das sie dann immer noch im Feuerkrug sitzt, musste ich ihre Bitte zunächst einmal ablehnen. Ja mir war schon klar das sie davon ausging das Dina mir gehörte aber dem war ja nun mal nicht so. Aber ich war ja gar nicht so. Man will ja nicht das die Besucher Kasras verhungern und verdursten und so gab ich ihr Dina mit, mit der Maßgabe das sie, sobald sie für eine gewisse Grundversorgung gesorgt hat, wieder zurückkommen soll. Als ich dann irgendwann schon dabei war mein Zeug zusammen zuräumen und die Schmiede abzuschließen, tauchte Dina dann doch wieder auf. Zwar ziemlich abgekämpft und ein wenig verwirrt weil sie einem Gast rohe Eier servieren musste aber sie war zurück.

Über einige Umwege, zum Beispiel über besonders heißen Tee, kamen wir wieder zu einem unserer Lieblingsthemen, nämlich den Blasen. Also die richtige Bedienung des schmiedeeigenen Balsebalges. Worüber Dina dann wieder ins schwärmen verfiel als sie erzählte woran sie dabei alles gedacht hatte und dabei erwähnte was ihre Herrin ihr mal eingebleut hatte. "Eine gute Rotseidene könne ein jedes Ding so umfassen das Männer dabei an sonstwas denken." Na ja, oder so ähnlich. Da es schon ziemlich spät war, verzichtete ich für heute auf den Test, ging aber schon mal in Gedanken die Gerätschaften durch die sie morgen so umfassen könnte, damit es mir ganz anders wird.

GR

PS: Dieser Text wurde geschrieben im Stil von Ingo Schulze!


Ich schreibe wie.....

Mal eine andere Form des Schwanzvergleiches. Während sich die meisten mit Statistiken, Zahlen und Suchbegriffen bewerfen, ok könnt ich auch machen, bin ich stattdessen mal einem Link von Zasta aus diesem Posting gefolgt. Dort will die FAZ einem weiß manchen das sie den Schreibstil so analysieren kann, das sie daraufhin in der Lage ist zu sagen welchem Schriftsteller man damit am nächsten kommt. Nun hatte ich ja damit gerechnet das irgend etwas unterirdisches dabei raus kommt aber da sollte ich mich täuschen. Die FAZ meint ich schreibe wie Franz Kafka. Nun dachte ich erst das bei jeder Textprobe was anderes heraus kommt aber nein, bei ca 75% meiner Versuche kam als Ergebnis Franz Kafka. Ab und zu war noch ein Thomas Bernhardt dabei.

Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, das ich ja noch nie ein Buch von Kafka gelesen habe, von Thomas Bernhardt übrigens auch noch nicht, ganz dunkel erinnere ich mich, mal eins von Kafka versucht zu haben, bin aber nicht weit gekommen, dann bleibt nur noch der Schluss, das ich meinen Blog wahrscheinlich auch nicht lesen würde. Ganz schön bitter für mich!

Das Ganze kann man hier ausführlich nachlesen und sich selber testen:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/ich-schreibe-wie/stiltest-ich-schreibe-wie-11480570.html

GR

Montag, 9. Januar 2012

Die Kurt provoziert

Heute hatte ich diese lästigen Nachwirkungen des Pagas endlich abgeschüttelt. Dafür hielten die Priesterkönige die nächste Prüfung parat. Irgendwas schien Tehis, meiner Kajira, etwas nicht zu bekommen. Entweder nehm ich sie zu oft auf Reisen mit oder die zwei Tage im Haus um den Mief meiner Abwesenheit zu vertreiben waren ihr zu Kopf gestiegen. Erst echauffierte sie sich über den Lärm der vom Trainingsplatz der Krieger herüber drang und dann meinte sie mich noch belehren zu müssen,  bzw gestand sie den Leuten hier in Jorts nicht zu, zu wissen wie man solche Trainingsplätze anlegt. Normal reicht bei ihr in solchen Fällen ein Blick, eine Drohung, maximal eine Ohrfeige, so wie sie die jetzt auch bekam, damit sie wieder zur Besinnung kommt, doch heute war alles ein wenig anders und sie verschanzte sich hinter der Behauptung das sie sich ja nur um mich sorgen würde. Ich ging nach draußen, ich brauchte dringend frische Luft sonst hätte ich nicht gewusst was ich mit ihr anstelle.

Das half aber nur kurzzeitig, da Tehis meinte im Haus bleiben zu müssen anstatt mir zu folgen. Langsam bereute ich es das ich sie damals aufgelesen hatte bzw nicht schon längst wieder verkauft hatte, so wie ich es mit all den Anderen gemacht hatte. Ich zerrte sie also aus dem Haus, vielleicht hilft ihr ja die frische Luft auch zur Besinnung zu kommen. Dann machte ich mich auf den Weg zum Marktplatz um mich ein wenig nach dem neuesten Tratsch umzuhören. Zumindest der Hauptmann war da, blieb aber nicht lange, weil es ihn wohin trieb. Grund genug für Tehis sich über eine mangelnde Wertschätzung des Hauptmanns mir gegenüber aufzuregen und das obwohl ich ihr gerade erst verboten hatte über Freie her zuziehen. Ich griff ihr ins Haar, beugte ihr den Kopf in den Nacken und gab ihr deutlich zu verstehen das mein Geduld mit ihr am Ende sei, dann stieß ich sie von mir.


Als sie sich wieder aufgerappelt hatte schickte ich sie ins Gasthaus, mir einen Paga zu holen. Irgendwie hatte ich das Gefühl den jetzt zu brauchen. Während sie los trottete, ging ich langsam hinterher und wartete auf der Terrasse auf sie. Da sie etwas länger brauchte hatte ich genug Gelegenheit mich zu beruhigen. Dachte ich! Beziehungsweise hatte ich schon, nur hielt es nicht lange an, denn kaum hatte sie mir den Paga serviert, fing  sie wieder mit dem Hauptmann und seiner angeblich mangelnden Wertschätzung an, spätestens jetzt reichte es mir, ich stürzte den Paga hinter und sagte nur zu ihr: "Ab ins Haus! She Sleen bis ich da bin!" Ich hatte zwar keinen Paga mehr aber ich ließ sie warten, ging nicht gleich hinter her, sondern ließ mir Zeit.


Als ich dann endlich nach Hause ging und die Tür aufstieß, kniete sie zittrig auf allen vieren, so wie ich es ihr befohlen hatte. Sie nicht beachtend ging ich zu der Bank mit den Sklavenring, bei der unter anderen auch Ketten  und Cuffs lagen und natürlich auch eine Kurt. Auf die hatte ich es abgesehen, ich nahm sie in die Hand und als ich mich umdrehte fuhr ich sie an: "Ausziehen!" Seit dem wir wieder im Haus waren hatte sie wohl begriffen was die Ahn geschlagen. Sie streifte den Camisk ab und nahm wieder die befohlene Position ein. Ich ging zu ihr, legte die Riemen der Peitsche auf ihren nackten Rücken ab. Auf ihren Rücken, den sie vor Angst immer tiefer durchdrückte, als könnte sie so ihrer Strafe entkommen. Ich war mir sicher das sie längst begriffen hatte, was sie alles falsch gemacht hatte aber so einfach wollte ich es ihr nun doch nicht machen. Einen kräftigen Schlag mit der Kurt bekam sie trotzdem und den Rest des Tages verbrachte sie angekettet an der schweren Holzbank.

Ich ging wieder nach draußen. Am Markt war es nochmal etwas unruhig geworden, da man versuchte mit einem rechteckigen Gitter einen runden Brunnen abzudecken. Das passte aber vorne und hinten nicht. Wenigstens kam man auf die Idee, die überstehenden Ecken abzusägen. Das Problem dabei war, der Schmied hatte keine Säge. Dafür die Ärztin aber, nur die ihr aus dem Kreuz zu leiern gestaltete sich ziemlich schwierig. So schwierig das der Hauptmann und ich eine Wette über den Ausgang abschlossen. Und obwohl ich die vermeintlich schwächere Position hatte, gewann ich am Ende doch noch. Gut es war nur ein Paga aber besser als nichts.

GR

PS: So schlimm war es gar nicht! ;)

Sonntag, 8. Januar 2012

Schmerzmittel im Test

Von wegen Paga ohne Kopfschmerzen! Wach wurde ich von dem Lärm der vom Übungsplatz der Krieger drang. Ich dachte mein Schädel würde platzen von dem Gebrüll der Rarii und dem lauten Klirren wenn ihre Schwerter aufeinander trafen. Trotzdem ich dadurch weitere Kopfschmerzen hervor rief, versuchte ich es damit das ich nach Ruhe brüllte. Das Ergebnis war, na.......? Gleich Null natürlich! Da konnte ich mir die Seele aus dem Leib brüllen, sie machten sich einen Spaß draus und trieben es gleich noch wilder. Wenn ich jetzt schon mal wach war, versuchte ich nun wenigstens dem Krach zu entfliehen. Ich trat vor die Tür, geblendet vom grellen Licht des Zentralfeuers, schleppte ich mich, mich an den Häuserwänden festhaltend zum Brunnen auf dem Marktplatz.


Zum Glück war ein Eimer in Reichweite so das ich mir einen Schwall Wasser über den Kopf gießen konnte, was kurzzeitig zu einer Besserung meiner Situation beitrug. In der Zwischenzeit hatten sich auch schon die ersten Schaulustigen angesammelt und es fielen Kommentare wie: "Aber in den Brunnen wird nicht gekotzt!". Hatte ich ja auch nicht vor aber ein zweiter Schwall Wasser fand den Weg über meinen Kopf, so das ich halbwegs in der Lage war zu kommunizieren und begriff was die Anderen von mir wollten. Zum Beispiel das ich das trinken sollte mit dem ich gestern Abend aufgehört hatte, als ob ich das jetzt noch wüsste. Eine Kajira brachte mir ein Wasser mit irgendwelchen Mittelchen drinnen die wieder für einen klaren Kopf sorgen sollten. Das erste Vernünftige heute!

Bei einem Kelch Kalana erzählte der Hauptmann das er mir gestern noch gefolgt sei um mich notfalls ins Heilerhaus zu schaffen, falls das denn nötig gewesen wäre. Sehr nobel, wobei, seiner Tunika hätte es ja nichts ausgemacht falls ich da Blut von mir drauf verteilt hätte, sie war ja eh schon rot. Lachend erwiderte er, das es so schlimm schon nicht geworden wäre und selbst wenn, es gäbe genug Kajirae die diese Tunika waschen könnten. Waschen? Kajira? Das waren doch zwei ganz wichtige Stichwörter. Ich schaute mich um. Tatsächlich da kniete noch die Rothaarige die mir vorhin den Kalana gebracht hatte, wie immer die heute auch gerade hieß. Sie schickte ich ins Badehaus, sie sollte alles vorbereiten, ich würde ihr gleich folgen.


Während mir diese nun hoffentlich ein ordentliches Bad einließ, damit meine Lebensgeister endgültig erwachen, unterhielt ich mich noch einen Augenblick mit dem Hauptmann und seiner Gefährtin, der Ärztin, die ein sichtliches Problem damit hatte das ich gerade diese Kajira ausgewählt hatte. Ich vermutete das da eine Krankheit dahinterstecken könnte, was aber nicht der Fall war. Vielmehr waren irgendwelche Strafen der Grund  und das die Rote eigentlich einen Keuschheitsgürtel tragen sollte. Tat sie aber noch nicht und ich meinte scheinheilig das, dies ja ganz gut wäre weil ja sonst die Gefahr bestünde das er anfängt zu rosten. Mit diesen Worten verabschiedete ich mich und ging zum Badehaus in der Hoffnung das alles vorbereitet war.

War es und die Rote, deren aktueller Name mir immer noch nicht geläufig war, wartete schon und half mir beim auskleiden. Das was sie dann von mir wissen wollte, überforderte meinen immer noch benebelten Kopf fast ein wenig. Nicht weil die Frage so schwierig war, sondern weil ich damit nun wirklich nicht gerechnet hatte. Ob sie nackt oder bekleidet mit in den Zuber sollte? Ich glaub für einen Moment habe ich fast die Fassung verloren, gab ihr dann aber zu verstehen das sie schleunigst aus ihren Fetzen steigen soll. Dann schwang ich mich in den Zuber und ließ mich langsam in das warme Wasser gleiten.Die Kajira sorgte dann, in Verbindung mit viel Wasser und Seife, dafür das ich doch so langsam wieder zu mir kam. Die letzte Frage die sie noch stellen konnte war, ob ich denn bloß baden will oder ob sie mich sonst noch verwöhnen könnte? Ich gab irgendwas mit "all inclusive" von mir, dann hatte sie nicht mehr viel Gelegenheit zum sprechen.

GR

Samstag, 7. Januar 2012

Paga ohne Kopfschmerzen?

Nach mehreren Hand war ich endlich mal wieder in Jorts Fähre aufgelaufen. Dem Haus sah man die lange Abwesenheit an. Deshalb ließ ich Tehis das Haus auf Vordermann zu bringen, insbesondere sollte sie die dicke Staubschicht entfernen und ich selber machte mich, nachdem ich mich ein wenig erfrischt hatte, auf den Weg ins Gasthaus, ein zwei Paga würden mir sicher gut tun. Die Terrasse war schon gut gefüllt, trotzdem bekam ich noch einen freien Platz. Da von den Pagamädchen keins verfügbar war, kümmerte sich, zumindest kurzzeitig die Kajira des Schmiedes um mich, von der ich mir einen Paga bringen ließ. Einen der keine Kopfschmerzen macht, wie ich extra noch betonte.

Wegen der erstaunten Blicke am Tisch, erklärte ich, das ich vor einiger Zeit, hier in Jorts, auf einer Gefährtenschaftsfeier war wo es auch jede Menge Paga gab, dieser jedoch starke Kopfschmerzen verursachte wie ich am nächsten Tag feststellen musste. Diese Sorte wollte ich eben nicht. Das sah man auch irgendwie ein und unter Lachen stellte man fest das die in Jorts die Kopfschmerzen in letzter Zeit, nach solchen Feiern, längern dauern als die Gefährtenschaft selber. Nach einem bösen Blick der Ärztin revidierte man sich jedoch sofort und bescheinigte ihr das es natürlich auch Ausnahmen von dieser Regel gebe. Langsam wandte sich das Gespräch dann anderen Dingen zu. So war ein fremder Sklavenhändler da, der mit dem Gedanken spielte sich hier niederzulassen und auch ein Händler aus Lydius stieß später noch dazu, so das für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt war.


Mal abgesehen davon das Hauptmann mir die Schulden einer She Urt verkaufen wollte, so blöd bin aber noch nicht mal ich das ich darauf eingehe, und die Ärztin eben wegen dieser She Urt, den Brunnen abdecken lassen wollte, erhielt der Sklavenhändler und auch ich endlich eine vorläufige Lizenz um unserer Kastentätigkeit vollumfänglich hier nachgehen zu können. Da ich hier keine Schulden einzutreiben hatte half mir das nicht wirklich weiter aber es zeugte doch von einer gewissen Anerkennung für mich als Heimsteinfremder. Interessant wurde es dann wieder als der Händler mitbekam, mit was ich handle, sprich das ich Schulden aufkaufe und sie eintreibe. Daraus entwickelte sich ein ganz interessantes Gespräch und so wie es aussieht könnte daraus ein neuer größerer Auftrag entstehen.

Leider fiel es mir immer schwerer seinen Ausführungen zu folgen, denn irgendwie hatte sich der Hauptmann in den Kopf gesetzt, trotzdem ich es abgelehnt hatte die Urtschulden zu kaufen, mir was Gutes zu tun. Jedenfalls gab er mir einen Paga nach dem anderen aus und er sorgte dafür das immer eine Kajira da war die mir nachschenkte, ich kam ja kaum mit dem Trinken nach. Zum Glück hatte der Händler keinerlei Unterlagen dabei die bewiesen das die Person von der er sprach ihm tatsächlich was schuldet. Ich wäre nämlich gar nicht mehr in der Lage gewesen einen klaren Gedanken zu fassen. So einigten wir uns das wir uns im laufe der nächsten ein zwei Hand nochmal zusammen setzen.

Mittlerweile stieg mir der Paga immer mehr zu Kopf und ich hatte Mühe mich in der Senkrechten zu halten auch dürfte das was ich sagte nicht mehr so verständlich gewesen zu sein. Eigentlich wollte ich gehen, zumal die Runde am Tisch sich zusehends geleert hatte. Doch der Hauptmann wollte unbedingt noch einen mit mir trinken und da kann man ja schlecht nein sagen. Also stürzte ich noch einen Paga in mich herein, Merkwürdigerweise passte dieser Becher aber so gar nicht zu meinem Mund, denn das Gesöff lief mir literweise an den Mundwinkeln heraus und tropfte mir am Kinn herunter. Zeit zu gehen! Ich zog  mich am Tisch hoch und stemmte mich nach oben. Leider versahen meine Beine ihren Dienst nicht mehr ordnungsgemäß und so torkelte ich nach hinten weg, nur die Begrenzungsmauer der Terrasse hielt mich auf.


Langsam zog ich mich an dieser entlang in Richtung Ausgang. Irgendjemand schickte die Rote noch zu mir, damit sie mir hilft nach Hause zu finden. Scheinbar nicht die schlechteste Idee. Ich stützte mich also auf sie und lief, meine Füße hinterher schlurfend, zu meinem Haus. Ich könnte wetten, das jemand in meiner Abwesenheit den Schließmechanismus der Tür verändert haben muss, denn ich bekam sie beim besten Willen nicht auf. Zum Glück bewies die Kajira da mehr Können und die Tür öffnete sich als sie es versuchte. Links und rechts an den Türpfosten anschlagend schaffte ich es dann doch noch ins Haus. Die Treppe nach oben zu nehmen gelang mir nicht mehr aber zum Glück gab es hier im Erdgeschoss genug Felle und Kissen. Umfallen und sofort einschlafen muss dann eins gewesen sein.

GR

Freitag, 6. Januar 2012

Vom Kurbeln und Blasen

Da steht man einmal nicht mit dem Rücken zur Schmiede, sondern schaut direkt drauf, schon zieht das neugierige Kajirae an, die sich darüber wundern. Bevor ich mich jetzt aber lang und breit in Erläuterungen darüber ergehen konnte das ein Mann tun muss was ein Mann tun muss, in dem Fall die Schmiede anschaun, folgte für die Dina auch schon die Strafe, in Gestalt eines Kriegers der sein Gladius geschliffen haben wollte, auf den Fuß. Schließlich konnte ich ja schlecht den Krieger die Kurbel des Schleifbockes bedienen lassen. Also schnappte ich mir das Schwert und Dina und verschwand mit beiden im Dunkel der Schmiede. Eigentlich war es unvorstellbar das Dina, so oft sie schon bei mir in der Schmiede war, noch nie an dieser Kurbel gestanden haben soll, es war aber so. Nach einer kurzen Einweisung, von wegen immer rechts rum und nicht nachlassen egal wie schwer es geht, ging es dann aber auch schon los.


Ein Kreischen erfüllte die Luft, gemischt mit fliegenden Funken und dem Geruch verbrannten Eisens und zeugte davon das eine unansehnliche Klinge wieder zu neuen Leben erwachte. Betäubt durch den Lärm bekam ich gar nicht mit wie sich der Platz vor der Schmiede füllte. Der Krieger dem das Schwert gehörte war ja sowieso da, dazu kam noch eine Kajira die mir, warum auch immer, ein Ale brachte, dazu das Sklavenhändlerpärchen, die noch eine weitere Sklavin mitbrachten. So voll war es schon lange nicht mehr gewesen und da ich das Schwert gerade fertig hatte, riss ich meinen Blick von der verschwitzen und mit Eisenpartikel überstäubten Dina los und ging neugierig nach draußen. Am meisten interessierte mich natürlich das Ale, welches Cassia in den Händen hielt und das, wie sich herausstellte, von dem Sklavenhändler kam und der Ersatz für den versprochenen Versöhnungspaga war. Ich bedanke mich schon mal und ging dann aber doch erst zu dem Rarius um ihn sein Schwert auszuhändigen und meine zwei Kupfer zu kassieren.

Jetzt hatte ich auch die Hände frei um das Ale anzunehmen und und stieß mit den beiden auf eine gute Zusammenarbeit an, bevor es dann wieder zum geschäftlichen Teil überging. Die Frau wollte nämlich wissen ob ich den Kostenvoranschlag für die Ausstattung des Sklavenhauses zusammen habe. Klar hatte ich den aber eben nur in meinem Kopf, sie musste sich nun am Tisch ein wenig Platz machen und sich das Ganze aufschreiben. ich diktierte ihr also die Preise für Sklavenringe, Collare in verschiedenen Ausfertigungen, Türbeschläge, Schlösser und natürlich die Käfige. Summa sumarum kamen wir auf 220 Kupfer. Dann passierte das was unvermeidlich war, sie versuchte noch zu feilschen um den Preis zu drücken.

Ein wenig ging es hin her, hatte ich doch eigentlich schon niedrigere Preise angesetzt und war nicht gewillt diese mir noch drücken zu lassen, auch das Angebot das ich, sofern sie denn irgendwann welche haben, auch ihre Kajirae benutzen zu dürfen war für mich nicht der überzeugende Grund mit dem Preis herunterzugehen, nicht bei der Menge an Kajirae in Kasra. Da kommt kein Mann zu kurz. Allerdings machte ich ihr ein Gegenangebot, sie zahlt die volle Summe und bekommt dafür die ersten zehn Brandings für umsonst. Situation gerettet, sie nahm an, hielt mir ihre kleine Hand hin und ich schlug ein. Hoffentlich nicht zu fest! Das Sklavenhändlerpärchen machte sich dann zufrieden auf den Weg zur Herberge und nun wurde es still vor der Schmiede.


Na ja nicht ganz, Dina war noch da sie wollte wissen ob es es denn für den Großauftrag der Sklavenhändler noch was zu kurbeln gäbe. Gab es nicht, denn erst muss ja was geschmiedet werden bevor man schleifen kann und da war blasen wichtiger als kurbeln. Also der Blasebalg natürlich, um die Glut am Lodern zu halten. Was jetzt folgte war eine erste Einweisung für Dina an einen weiteren Gerät in der Schmiede. Natürlich erst nachdem ich es aus einer dunklen Ecke hervorgezerrt und am Feuer aufgebaut hatte. Mit ihren ersten Versuchen hatte mir Dina dann fast die Schmiede abgefackelt so fest zog sie den Blasebalg zusammen, so hoch flogen die Funken dabei. Nach meiner Drohung sie erst Kohle schaufeln zu lassen zum abreagieren, bediente sie den Blasebalg deutlich einfühlsamer und schaffte es die Glut zum lodern zu bringen ohne das gleich ein Großbrand ausbricht.

Ich schaute ihr dabei zu, anfangs konzentrierte ich mich noch darauf was vorne am Blasebalg passierte, wie der Luftstrom durch die glühenden Kohlen zog und sich die Glut gleichmäßig im Kohlebett ausbreitete. je besser das aber funktionierte wanderte mein Blick wieder zu Dina und als ich sah wie sie bei jeden zusammendrücken des Blasebalgs ihren Hintern nach hinten wegstreckte brachte mich das auf ganz andere Gedanken die ich dann auch ohne lange zu überlegen umsetzte.

GR

Donnerstag, 5. Januar 2012

Belohnungen

Des Hauptmanns Messer hatte ich fertig, nur ein paar Kleinigkeiten waren noch zu erledigen. Ich breitete sie also draußen auf den Tisch aus und zog sie noch mal mit einem feinen Wetzstein ab, keine noch so kleine Scharte sollte das Ergebnis trüben. Mit halben Ohr lauschte ich nebenher was sich so auf dem Vorplatz der Zitadelle tat wo der Hauptmann sich zum einem in Einweisungsversuchen für den frischen Söldner erging in und zum anderen versuchte drei bis vier Kajirae im Schach zu halten. Gerade letzteres konnte mitunter schwieriger sein als einen Sack Flöhe zu hüten. Irgendwie schaffte er es aber doch dort Ordnung hinein zubringen. Zum Ende gab es für drei von den vier Vulos jeweils eine Rambeere und die Vierte, jene welche die Früchte servieren musste ging leer aus. Irgendwas wird sie sich schon zu Schulden kommen lassen haben.


Mir sollte es egal sein, ich war ja noch mit den Messern beschäftigt und mich nervten sie ja auch nicht. Noch nicht! Denn nach der Rambeerenfütterung kamen die beiden Kajirae des Hauptmannes um die Messer abzuholen. Die Frage war jetzt eigentlich nur noch ob sie Geld mithaben oder doch mit ihren Hintern eine Nuss knacken, doch es sollte ganz anders kommen. Denn die Erziehungsversuche des Hauptmanns schienen gerade an seiner schwarzen Perle immer wieder zu scheitern, denn in einen Tonfall der jeglichen Demut vermissen ließ fragte sie nach den Messern. Zeit für eine Lektion! Da sie die ersten leisen Warnungen nicht wahrhaben wollte, gab ich ihr zu verstehen das sie deutlich näher kommen sollte. So nah das ich nicht mal großartig meinen Arm ausstrecken musste um den Kettenrest der an ihren Collar baumelte habhaft zu werden. Ich zog sie ganz dich vor mich, beugte mich zu ihr und leise doch nicht ohne eine gewisse Drohung im Tonfall mitschwingen zu lassen fragte ich sie ob sie ihre Worte nochmal wiederholen könnte, ich hätte sie so schlecht verstanden.

Ein unverständliches Stammeln war die Folge. Ich gab ihr zu verstehen, das sie, sofern sie nicht will das ihr Hautton von dunkelbraun zu bunt wechselt, sich ganz schnell überlegt was sie hier eigentlich wollte und das sie  ihr Anliegen dann so vortragen soll wie es sich für eine Kajira gehört. Der Finger den ich zwischen Collar und ihren Hals schob und ein wenig Luftknappheit bewirken sollte, tat sein übriges. Tatsächlich war sie nun in der Lage sich so auszudrücken und einen entsprechenden Tonfall an den Tag zu legen wie es sich für eine Kajira gehört. Ihrer Kettenschwester, die eben noch bei der Verteilung der Früchte leer ausgegangen war, schien das zu gefallen, die zwei waren sich ja auch sonst nicht ganz grün. Was mir aber egal war. Ich knöpfte der Dunkelhäutigen das Geld ab, drückte ihr das Bündel mit die Messer in die Hand und ließ sie ziehen. Das Gezeter der beiden Kettenschwestern war noch ewig zu hören. Ihr Herr wird das schon richten.

Den Rest des Abends philosophierte ich mit Dina über Geschenke für Frauen, Demut, Toleranz und ähnliche wichtige Dinge wie das jeweils andere Geschlecht, Konkurrenzdenken und irgendwie habe ich jetzt das Gefühl das sie mich über meine damalige fast Gefährtenschaft ausgehorcht hat. Na egal! Wahrscheinlich wäre Sex mit ihr doch besser gewesen, da verrät man nicht so viel.

GR

Mittwoch, 4. Januar 2012

Vom Nüsse knacken

Eigentlich wollte ich den Tag in Ruhe beschließen, ich hatte mich vor meine Werkstatt gesetzt und zog noch ein paar Schwerter mit einem Wetzstein ab, als sich das Licht des Zentralfeuers verdunkelte. Als ich aufblickte stand der Hauptmann vor mir der in hochoffiziellen Ton verkündete das seine Kajira mir etwas überreichen will. Die Hoffnung auf Geschenke zerschlug sich jedoch sehr schnell, stattdessen hatte sie nur ein Bündel voller stumpfer Messer dabei. Also Arbeit! Was allerdings auch nicht das Schlechteste ist. Ich schlug also das Tuch auseinander und sah mir die Bescherung an. Ein erster Blick sagte mir das nach der Anzahl der Messer zu urteilen dass, das entsprechende Fach in der Besteckschublade im Hause Loire leer sein muss und sein Kajira ihm heute Abend wohl seine Butterbrote mit dem Gladius schmieren wird. Für das Schleifen der Messer veranschlagte ich drei Kupfer sowie, angesichts der puren Masse, noch ein Ale gegen den Durst.


Ein kurzes nachrechnen brachte den Hauptmann auf den Dreh das dies ja einen Gegenwert von 9 Kupfer entsprechen würde. Seiner Meinung nach viel zu teuer. Um mir das zu verdeutlichen meinte er für dieses Geld bekäme er drei Sklavinnen und die ihm die Früchte mit den Zähnen zerteilen und die Nüsse mit dem Hintern knacken würden, dann bräuchte er keine Messer mehr. Hmmm, gut! Ich hakte nach ob seine derzeitige Sklavin denn auch in der Lage wäre Nüsse mit ihrem Hintern zu knacken. Das bestätigte er mir und ich schlug ihm vor das, wenn sie es tatsächlich schaffen würde, ich sämtliche Messer umsonst schleife. Mit einer Arroganz wie sie nur die hohen Kasten an sich haben, antwortete er mir das er nicht für die Belustigung der niederen Kasten zuständig sei und lieber die 9 Kupfer bezahlt. Mir auch Recht, so kommt wenigstens noch etwas Geld in Kasse. Obwohl das Thema mich noch über den Abend verfolgen sollte.

Während ich mit dem Hauptmann danach noch über eine eventuelle Begleitung auf seinen Besuchsreisen in die  im Belnender Krieg besiegten Städte verhandelte, drang immer wieder Gezeter vom Boskstall herüber. Die fremden Sklavenhändler schienen mit der Baumeisterin über die Errichtung eines Gebäudes zu verhandeln, allerdings wohl nicht sehr erfolgreich denn diese ging bald darauf entnervt. Geblieben war nur noch die Wirtin die sich dem beiden Gegenüber ebenfalls als Baumeisterin auswies und und nun die Verhandlungen weiter führte. Ganz schön mutig! Irgendwann schien man sich auf ein vorläufiges Ergebnis geeinigt zu haben, zumindest mit der Wirtin, den die beiden Sklavenhändler kamen kurz darauf zur Schmiede herüber. Trotzt der nervenaufreibenden Diskussion mit den beiden gelben Damen, schienen sie noch nicht genug zu haben und setzten ihre Einkaufstour fort.


Diesmal zum Thema Eisenwaren. Käfige, eisenbeschlagene Türen mit schweren Schlössern, Collare in verschiedenen Qualitätsstufen sowie Sklavenringe die im Mauerwerk eingebracht werden sollen. Zum Glück war die Sklavenhändlerin intelligent genug gewesen dies nicht aufzuschreiben, sondern auf der Schriftrolle befanden sich kleine Skizzen dessen was sie haben wollten. So ließ es sich doch gleich viel besser verhandeln. Jedenfalls hab ich jetzt ein wenig zu tun und kann bei dem Berg an Messern die ich zu schleifen habe gleich noch darüber nachdenken wie viel ich für die Herstellung der gewünschten Artikel verlange. Während ich schon am grübeln war, nahmen die Sklavenhändler nun Dina näher in Augenschein, scheinbar überlegend ob sie diese kaufen sollten, doch konnten sie sich nicht zu einen endgültigen Entschluss durchringen und verschwanden dann in Richtung der Herberge.

Meine Gedanken waren derweil schon wie bei beim Nüsse knacken bzw bei knackigen Hintern gelandet. Allerdings hatte ich zwar noch eine Kajira, Dina, mit vermeintlich knackigen Hinterteil da aber leider keine Nüsse zur Verfügung. So blieb es dann bei theoretischen Betrachtungen und ängstlichen Anmerkungen von Dina die um ihren Hintern fürchtete. Auch der Gedanke das man ja auf diese Art und Weise die Kajira mit dem knackigsten Hintern wählen konnte schien sie nicht wirklich zu begeistern. Ich packte dann meine Sachen zusammen, inklusive der hauptmännischen Messersammlung und ging nach drinnen, in meinen Kopf arbeitete es noch immer. Die Idee schien mir ausbaufähig.

GR

Dienstag, 3. Januar 2012

Streitgespräche

Wusste ich es doch das der Bauer sich gestern nicht richtig ausgedrückt hatte! Ich war dem Regenten über den Weg gelaufen und der wollte wissen ob ich denn Bescheid wüsste und ob Sid mit mir geredet hätte. Klar hatte er, aber ich werde ja wegen dem nicht meine Werkstatt stilllegen und mich tagelang am Handelsposten rumtreiben. Das hab ich dem Regenten auch so gesagt und der hat das dann erstmal alles gerade gerückt. Denn davon war nie die Rede gewesen, zumindest nicht vom Regenten, der wollte nur das jeder der im Handelsposten was zu erledigen hat, seine Augen und Ohren offen hält und vielleicht noch auf einen Paga in die dortige Taverne einkehrt um vielleicht etwas zu erfahren was es nun mit der angeblichen Verschwörung zwischen den Nordmännern und den Waldweibern zu tun hat. Das klang doch schon ganz anders und damit kann man doch auch leben, gut ich würde zwar viel lieber ein Ale trinken als einen Paga aber wenn sie das dort nicht haben.


Der Regent hatte noch was für den gestrigen Rat vorzubereiten und so wagte ich es nicht ihn weiter aufzuhalten als er gehen wollte aber ein wenig hatte ich ja auch noch zu tun. Zum Beispiel mich mit dem fremden Sklavenhändler rumärgern. Dabei fing das Gespräch ganz friedlich an. Er schien sich tatsächlich zu interessieren wie man in Kasra Fuß fassen konnte und fragte auch an wen er sich in der Beziehung wenden könnte. Nur machte er einen Fehler er nannte Kasra immer wieder Dorf, was mich vorsichtig ausgedrückt in eine mittelschwere Rage versetzte. Ich war schon kurz davor ihn zu verprügeln, er hatte auch schon seine Hans am Griff seines Dolches, während seine Gefährtin versuchte uns abwechselnd zu beschwichtigen. Zum Glück ruderte er wieder zurück und entschuldigte sich, so das die ganze Geschichte ziemlich unblutig und ohne  das obligatorische blaue Auge für mich aber auch ohne den angebotenen Beruhigungspaga ausging.

Was solls! Tatsächlich schafften wir es noch, nach dieser Meinungsverschiedenheit, wieder wie Männer miteinander zu reden. Da die Beiden sich nun doch für eine Handelserlaubnis in Kasra interessierten und die Händler- wie auch die Sklavenhändlerkaste zur Zeit stark unterrepräsentiert ist, blieb ihnen nichts weiter übrig als sich dem Rat zu stellen. Das war zwar ein wenig knapp aber, es blieben ihnen nur noch wenige Ehn bis er begann, trotzdem gab ich ihnen Lu mit, die den Sklavenhändlern den Weg zum Ratssaal zeigen sollte. In der Zwischenzeit räumte ich auf, der Tag war eh gelaufen und wenn alle beim Rat hocken konnte ich sowieso nicht mehr mit Kundschaft rechnen, dafür aber mit einer neugierigen Kajira. Lu wollte nämlich, als sie zurückkehrte wissen wo denn die Ware der Beiden  sei.

Da sie ja ihr Geschäft hier in der Gegend neu aufbauen wollten, konnten sie natürlich nicht soviel bis gar keine Ware dabei haben. Das verstand sie aber ihre Neugier war noch nicht gestillt und sie wollte wissen was für Mädchen denn von denen gesucht wurden. Wieder besseres Wissen beschrieb ich einen Typ Frau der haargenau auf Lu passte, dunkelhäutig, langes welliges haar, etwas fülliger um die Hüften. Das löste einiges Entsetzen und Angst bei Lu aus, verständlich ließ ich sie doch im Zweifel ob ich sie im Fall der Fälle verkaufen würde. Später revidierte ich dann meine Aussagen und meinte das sich das was der Sklavenhändler suchte natürlich von Tag zu Tag ändern könnte. Das war wahrscheinlich schon zuviel des Guten, denn Lu atmete erleichtert auf und sagte etwas was in die Richtung ging, das sie sich ja dann nicht so sehr Sorgen machen müsse das ich sie verkaufe.


Nun reichte es aber! Wütend ging ich zur der Knienden hin, zwang sie mir ins Gesicht zu sehen und fuhr sie an, nie sollte sie sich sicher sein das ich ich sie nicht verkaufe, das "G" würde sie nicht vor allem schützen. Unter Tränen beteuerte sie, das sie mich verstanden habe und versprach mir keinen Anlass mehr dazu zu geben über einen Verkauf nachzudenken. Darauf hin ließ ich von ihr ab. Irgendwann hatte sie sich wieder beruhigt, kam zu mir und bat darum meine Tunika waschen zu dürfen, das hatte zwar Cassia erst letztens getan aber sie beteuerte, das die Tunika immer noch nicht richtig sauber wäre. Gut wenn sie unbedingt wollte, dann sollte sie ihre Gelegenheit bekommen die Tunika besser zu reinigen. Ich ging in die Schmiede und gab ihr ein Zeichen mir zu folgen.

Lu sollte mir eine frische Tunika raussuchen und mir beim umkleiden helfen, doch irgendwie schien da was falsch zu laufen, denn plötzlich war nach dem entkleiden Schluss und ich fand mich neben ihr in den Fellen wieder. So ein wenig hab ich den Verdacht es ging gar nicht um die Tunika, sondern darum mir etwas zu beweisen.

GR