Montag, 31. Oktober 2011

Feiertag

Heute auch in groß!

Hab ich schon erwähnt das ich heute FREI habe? Und wenn man frei hat, hat man auch mal Zeit längere Forenbeiträge zu lesen. Deshalb habe ich für alle Gorspieler mit Pioniergeist hier einen Link zum Slinfo-Forum der über ein Gorprojekt im Germangrid (Opensim) informiert. Ich lass das mal unkommentiert stehen, soll sich jeder seine eigene Meinung bieten.

GR

Samstag, 29. Oktober 2011

Interessenkonflikte


Ich nehme in diesen Post mal Bezug auf eine kurze Diskussion in der Südlandgruppe. Es ging in erster Linie um den Handel zwischen Talunas und Städtern und hier in besonderen um die Städter aus Kasra. Na ja, zumindest hat man gefragt ob Kasra auch mitliest. Im groben zusammengefasst hieß es, das im Dschungel immer mal wieder Schriftrollen kursieren die die Talunas auffordern in die Städte zum Handel zu kommen. Das wäre aber kein buchnahes RP zu denen man auch im Wald angehalten wird. Stimmt erstmal! Denn so wie Onkel Norman sich das ja ausgedacht hat, tun ja Waldweiber ihre Waren am Flussufer präsentieren und hoffen das mal ein Schiff anhält und jemand mit ihnen handelt. Ansatz 1 aus dem Wald, vom Grundsatz her richtig und nichts zu meckern.

Schauen wir uns nun mal die andere Seite der Medaille an, nämlich die der Städter. Der heimsteintreue Bürger, verlässt ja kaum die Mauern seiner Stadt und wenn dann nicht um mit Sagengestalten zu handeln. Ich mach das mal an meinen Schmied fest. Der kehrt so gut wie nie den Mauern der Stadt den Rücken und wenn, dann meist weil die Krieger ihn zu irgend einen Feldzug mitgeschleppt haben. Gut in der Oase war er auch schon mal aber dann immer im großen Pulk, also nichts mit Talunahandel. Demzufolge kommen ja für den Handel nur ein paar Schiffsfahrer in Frage die wenn sie zufällig so einen Handelsplatz entdecken anlegen und schaun was sich machen lässt. Auch alles so wie sich das der gute John ausgedacht hat.

Wo stehen wir nun? Genau, bei einem Patt. Die Talunas dürfen nicht in die Stadt wenn sie buchnah spielen wollen und die Städter aus dem gleichen Grund nicht in den Dschungel. Was haben wir davon? Eigentlich doch gar nichts oder? Gibt ja kaum einen der den Fayheen hoch und runter schippert um mal "zufällig" mit den Talunas zu handeln. Der Handelsplatz an Kasras Osttor ist ein Kompromissangebot. Klar, ich hör es schon schreien das die Talunas aber mehr in den Kompromiss investieren müssen als die Städter. Schließlich ist es ja weit weg vom Gebiet des Stammes, was ja nicht den Büchern entspricht. Viel zu nah an einer Stadt und was weiß ich nicht was man da als Gegenargument noch alles ins Feld führen könnte.

Aber er liegt außerhalb der Stadt, im Schutz von Bäumen am Ufer des Fayheen. Nutzbar für jeden Talunastamm in Südland. Niemand muss an irgendwelchen Hintertüren handeln. Andere Möglichkeiten gibt es sicher auch noch, man muss sie nur nutzen. Es gibt ja auch noch das Heilerhaus und die Blockhütte im Norden von Thassaland. Und wenn doch mal wieder eine Taluna verkleidet vor meiner Schmiede steht, mir Pfeilspitzen mit aberwitzigen Begründungen abkauft und mit merkwürdigen Gegenständen bezahlen will werde ich auch mit ihr handeln.

GR

Freitag, 28. Oktober 2011

Was Gutes tun!

So die erste Charge an Schwertern war fertig, zufrieden strich ich mir ein paar schweißnasse Haarsträhnen aus der Stirn. Noch ein paar ordnende Handgriffe dann sollte es das eigentlich für heute gewesen sein, als ich plötzlich ein "Tal!" hörte. Ein offensichtlich verwirrter Rarius stand dort. Er behauptete einer kleinen Delegation aus Kasra anzugehören die unbedingt mit einem Ratsmitglied oder einen anderen Menschen aus Kasra reden wollten die hier etwas zu sagen hatten. Hatte ich was verpasst? War das hier nicht Kasra und warum reist eine Delegation von Kasra nach Kasra um mit einem Kasraer zu sprechen? Wie gesagt, er war verwirrt und aus Lydius, seinen Heimstein kann man ja schon mal verwechseln. Ich erklärte ihm also wie er eventuell den Ubar erreichen könnte und hoffte für ihn das er bei den folgenden Gesprächen seine Sinne beisammen hatte.

Ein weiteres "Tal!" diesmal mit einem "Herr" hintendran riss mich wieder aus meinen Tagträumen. Es brauchte fast eine ganze Umdrehung bis ich endlich entdeckte von wem diese Worte stammten, ist halt blöd wenn man sich falsch herum dreht. Egal, es war jedenfalls Shirin, die zur Zeit wohl dem Imkerkäsekapitän gehörte und auf der Suche nach dem selben war. Da sie diesen aber nicht habhaft werden konnte und ich auch nicht in der Lage war ihr neue Anhaltspunkte zu seinem Aufenhalt zu liefern, vertrieb sie mir eben ein wenig die Zeit. Sie war zwar ein auch wenig verwirrt weil sie mir unbedingt Paga servieren wollte, dabei weiß doch eigentlich jede Kajira in ganz Kasra das ich diesen nur in Notfällen konsumiere, aber ich bekam sie doch noch eingenordet und dann endlich auch ein Ale.

Eine weitere Kajira kam noch dazu, die aber genauso schnell und ungefragt wieder verschwand wie sie aufgetaucht war, so das ich meine Aufmerksamkeit bei Shirin und dem Ale lassen konnte. Wir sprachen gerade über diverse Möglichkeiten des Serves, wie brustwarm oder auf dem Schoß sitzen und die Sklavin fixiert durch den festen Pfahl eines Herren, als doch noch einmal Kundschaft zu später Ahn eintrudelte. Schlecht für Shirin die nun nicht mehr ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen konnte aber sicher gut für meinen Geldbeutel, der sich hoffentlich gleich füllen würde.


Der Hauptmann mal wieder und wie so oft kaufte er für seine Kajira das Ergänzungsset zum Collar. Also vier Cuffs und die entsprechenden Ketten dazu. Allerdings sollte es was besseres sein und keinesfalls aus den Restbeständen des Feldzuges stammen. Kein so großes Problem hatte ich doch meine Lagerbestände vorsorglich aufgefüllt bevor ich den Truppen in das Feldlager folgen musste. Ich suchte also einige verschiedene Cuffs heraus, nahm noch ein paar Ketten dazu und schleppte alles nach draußen um es auf dem Tisch zu drapieren, damit der Hauptmann sich was aussuchen konnte. Er wurde auch schnell fündig und ich kann nur sagen, es war eine gute Wahl. Sorgfältig verarbeitet, kein Grat mehr daran, kein Hauch von Rost zu entdecken und vor allem mit einer dezenten Gravur versehen. der Sklavin eines Hauptmannes gerade so würdig.

Nur waren ihm die 20 Kupfer für diese überaus sorgfältige Arbeit dann doch zuviel und auch alles anpreisen half nichts und so wühlte er in den restlichen Stücken weiter herum. Er entschied sich dann für etwas einfacheres und leicht angerostetes für 10 Kupfer. Angerostet ist übrigens das Stichwort, er hielt mir dann nämlich noch einen Vortrag über verrostete Dächer und feuchte Keller, schien dabei aber komischerweise gar keine Häuser im Sinn zu haben. Zumal seine rothaarige Kajira so merkwürdig dabei grinste. Na ja, in Cos, dort wo der Hauptmann herkommt, sollen ja angeblich auch die Fische fliegen. Warum soll es da nicht auch verrostete Dächer geben, feuchte Keller werden auf so einer Insel sicher sowieso nichts besonderes sein. Da sein Wachdienst ihn nun forderte, ließ er mir seinen Einkauf da, damit ich ihn noch bis morgen aufbereiten konnte. Rost entfernen und mit hautfreundlichen, antiallergischen und antiseptischen Öl einreiben damit die Haut der Kajira keinen Schaden nimmt.

Endlich Ruhe! Denkste! Ich hatte gerade alles weggeräumt da tauchte Dina auf. Gut ganz so schlimm wie es nun gerade klang war es nicht aber ich ließ nun erstmal meine Unmut über die andere Kajira des Hauses Pinion aus, derer ich vorhin nicht habhaft werden konnte. Und nun nahm das Unglück seinen Lauf. Dina bat mich, nun sie an ihrer Stelle zu bestrafen, doch irgendwie war ich dazu zu faul und ließ es sein. Zumal ich glaube das der Gedanke daran schon genug Strafe für sie war. Jedenfalls war ihr die Erleichterung anzumerken und die Frage ob sie mir etwas Gutes tun dürfe, beantwortete ich mit einen Nicken. Nur nach Ale stand mir nicht der Sinn, sondern viel mehr interessierte mich ob man auch unter schwarzen Dächern feuchte Keller findet.


GR

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Der Abschluss!

Die meiste Zeit des Tages hab ich damit zugebracht die beiden Muster für die rote Hand anzufertigen. Das Gladius wie auch den Wurfspeer und nun sah ich mit gemischten Gefühlen dem Augenblick entgegen wo mein Kunde seine Probeexemplare in Augenschein nehmen würde. Einerseits war ich mir natürlich sicher sehr gute Arbeit abgeliefert zu haben aber andererseits konnte man ja nie wissen, wie genau man die Erwartungen erfüllt hatte und, fast noch wichtiger, in welcher Gemütsverfassung sich der Kunde gerade befindet. War er schon beim Heerführer essen und es hat ihm nicht geschmeckt oder er hat Hunger weil das Mahl noch nicht stattfand, beides konnte sich schlecht auf mein Geschäft auswirken. Am liebsten wäre mir ein satter, zufriedener  und somit umgänglicher Kunde. Obwohl dann nimmt er sich vielleicht die Zeit und ist überpenibel.


Viel Zeit zum überlegen blieb mir nicht mehr, denn plötzlich stand der Hauptmann der roten Hand schon vor der Schmiede, in Begleitung eines Söldners und, wie konnte es anders sein, die verwirrte Frau der Zahlen war auch dabei. Zum Glück hielt sie sich aber aus diesem Geschäft heraus, schließlich ging es hier in erster Linie um Stahl. Um guten, wehrhaften Stahl vor allem. Wie nicht anders zu erwarten wurde zuerst das Gladius einer Begutachtung unterzogen. Ich hielt mich dezent etwas im Hintergrund derweil der Hauptmann sich das Gladius besah, die Größe und die Beschaffenheit als auch die Schärfe der Klinge prüfte. nervös sah ich ihn dabei zu. Lange Zeit sagte er nichts, doch dann, nach einer halben Ewigkeit, fällte er sein Urteil.

Seine Worte waren voll des Lobes, das Gladius musste wohl ziemlich genau seinen Vorstellungen entsprechen. Nur wollte er jetzt noch wissen ob ich auch eine Scheide für jedes der Schwerter liefern würde. Stahl oder Leder war hier die entscheidende Frage. Wir einigten uns auf Leder und das die rote Hand mir das Material dafür zur Verfügung stellen würde. Eine weise Entscheidung, den so brauchte bei dem Preis nicht nach verhandelt werden und Lu war auch ausgelastet. Zumindest wenn sie es schafft bis dahin sich die Nadel wieder aus dem Finger zuziehen die sich sich auf der Suche nach der selben dort hinein gerammt hatte. Das Begutachten der Wurfspeere war dann nur noch Formsache, waren sie doch eh so etwas wie Wegwerfartikel.

Wir einigten uns schlussendlich auf eine Lieferzeit von 10 Tagen, wobei man mir zusicherte rechtzeitig das Rohmaterial für die Schilde, als auch ausreichend Boskleder für die Scheiden der Schwerter zur Verfügung zustellen. Dann noch das übliche Geplänkel über Heimstein, Ehre, Freund und Feind, dann trat auch schon der Heerführer auf den Plan und holte den Hauptmann der roten Hand zum gemeinsamen Essen ab. Das war jetzt genau der Zeitpunkt um den gemütlichen Teil des Abends einzuläuten bevor morgen der Stress beginnt und ich machte das was ich die ganzen Tage schon vorhatte. Ich ließ Lu ein Bad herrichten um endlich auch den letzten belnender Dreck mir von meinem Körper waschen zu lassen.


GR

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Fast Normalität

Eigentlich wollte ich so langsam wieder in mein normales Leben zurückfinden. Kein Schlafen mehr unterm Sternenhimmel, keine Angst mehr plötzlich wieder von einem Schwarm Pfeile heimgesucht zu werden, keine Siegesfeiern, mal wieder ein paar normale Geschäfte und vor allem mal wieder ein anständiges Bad und sich anschließend nicht nur von den Händen einer Kajira verwöhnen lassen. Ganz soweit war es noch nicht aber zumindest konnte ich es mir leisten vor der Schmiede rum zulungern um auf Kundschaft zu warten. Kundschaft kam zwar keine aber dafür eine, wie mir schien ziemlich verwirrt oder zumindest überdrehte Frau die den Ubar suchte.


Als ob ich als Schmied wüsste wo sich gerade der Ubar herumtreibt und den Sieg über Belnend auskostet. Wenigstens bot ich ihr drei Alternativen an wo sie suchen konnte. Herberge, Zitadelle und die Feste. Blöderweise wusste sie nicht mal wo eins dieser Gebäude war Besonders aufnahmefähig war sie auch nicht und unterbrach meine Erklärungen als ich ihr den Weg zur Zitadelle erklären wollte und nahm zuerst den Weg zur Herberge. Da der Ubar dort nicht war hatte ich sie wenige Ehn später wieder an der Backe. Ich war kurz davor dieses Nervenbündel von Frau mit einem Fußtritt in Richtung Feste zu befördern als durch Zufall der Ubar in Begleitung einiger Krieger auftauchte.

Ich hielt mich zurück und ließ die Frau in ihr vermeintliches Verderben laufen, doch ganz so schlimm kam es dann doch nicht. Es stellte sich heraus das sie die Schatzmeisterin der roten Hand war und ihm die Rechnung für den Kriegseinsatz präsentieren wollten, nur dumm das sie diese verloren hatte. In dem Zusammenhang traf es sich gut das auch der Hauptmann der roten Hand anwesend war und sich schon mit dem Ubar geeinigt hatte, womöglich wären die Söldner sonst leer ausgegangen. Ich hörte dem aufgeregten Treiben noch eine Weile zu und meine Gedanken trifteten schon ab als mich der rote Hand Hauptmann ansprach und mich für ein Gespräch von der Masse weglotste.


Kasra musste ihn wirklich gut bezahlt haben denn unser Gespräch drehte sich um neue Ausrüstungsgegenstände und Waffen für seine Söldner. Natürlich würde ich ihm die beschaffen bzw sie für ihn herstellen können. Er hatte zwar ziemlich präzise Vorstellungen und Wünsche was seine Bestellung betraf aber nichts war dabei was unmöglich gewesen wäre. Nur das Kalanaholz für die Schilde machte mir Sorgen, doch da würde er sich drum kümmern, einigten wir uns, so das ich sie nur noch mit Bronzeplatten belegen müsste. Genau so einen Auftrag habe ich jetzt gebraucht, klar hatte ich auch in und um Belnend mein Scherflein ins Trockene bringen können, doch dies hier war der erst große Auftrag nach dem Krieg.

GR

Dienstag, 25. Oktober 2011

Bürgerversammlung - mal wieder

Der Krieg war zu Ende und nach dem auch die meisten Einwohner die Siegesfeierlichkeiten überlebt hatten, sollte heute mal wieder eine Bürgerversammlung stattfinden. Nur zur Erinnerung, die Bürgerversammlungen waren das Äquivalent zur früheren Ratsversammlung, nur das der Rat deutlich mehr Rechte hatte. Die Hoffnung war ja das auf dieser Bürgerversammlung auch das Ubarat aufgehoben wird aber ich will dem Lauf der Dinge mal nicht vorgreifen. Jedenfalls hatte ich, der ich die letzten Ratsversammlungen gemieden hatte wie die Dar Kosis, vor auch an dieser Bürgerversammlung teilzunehmen.


Machte ich dann auch, doch vorher verrammelte ich noch die Schmiede. Nicht das wieder mal jemand auf die Idee kommt mal eben Probearbeiten anzufertigen. Im Ratssaal angekommen suchte ich mir einen bequemen Stehplatz aus. Die weichen Kissen ließ ich lieber für die, die an den überlangen Debatten so ihren Spaß haben. Die Gefahr auf einen selbigen einzuschlafen war mir einfach zu groß. Wobei, wenn ich dann an dieser Stelle doch mal vorgreifen darf, die Debatte an diesen Abend erfreulich kurz, straff und zügig über die Bühne ging. Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder! So nach und nach trudelten alle ein und der Saal füllte sich zusehends. Das Gemurmel der Anwesenden verstummte erst als der Ubar das Wort ergriff.

Gut es war nicht die von allen erwartete Beendigung des Ubarats, sondern vorerst hob er nur die Sonderregeln, die während des Krieges für die Einbürgerung in Kasra galten, auf. Zumindest war das ein Anfang. Zwei Einbürgerungen standen auch gleich auf der Tagesordnung, jeweils Krieger die als Söldner an Kasras Seite gegen Belnend gekämpft hatten. Gut bei dem ersten war ich mir ziemlich schnell einig das er meine Stimme für die Bewohnerschaft als Voraussetzung für die Einbürgerung in Kasra erhalten soll, beim zweiten enthielt ich mich dann der Stimme. Nicht weil meine Nachbarin bei dessen Befragung aus dem Saal stürmte, einen Grund konnte ich nicht erkennen, sondern weil dieser Krieger auf die Frage warum er ohne Waffen erschien, antwortete er hätte diese zur Aufarbeitung gegeben und sie wären noch nicht fertig.

Nicht das ich erwartet hätte das ein Krieger, vor allem dann wenn er nicht in den Diensten der Stadt steht, ständig mit Waffen herumläuft, nein weil er seine Waffen zur Aufarbeitung gab und bei mir waren sie nicht! Es blieb also nur eins, anstatt, diesen Auftrag in Kasra zu vergeben, der Stadt auf dessen Heimstein er schwören wollte, schien er wohl lieber einen Heimsteinfremden zu bezahlen. Zwar relativierte er seine Aussage noch das die Waffen ja noch gar nicht zur Aufarbeitung weggeben wurden seien und nur eingeölt in seinem Zimmer liegen würden aber das wird die Zeit noch zeigen. Deswegen meine Stimmenthaltung.

Der nächste Tagesordnungspunkt sollte nun aber der eigentlich entscheidende sein. Es ging um die Fortsetzung des Ubarats. Es sieht wohl so aus das die blaue Kaste damit beauftragt wurde Regentschaftswahlen vorzubereiten, da die letzte Regentenschaft während des Ubarats abgelaufen war. Der Ubar selbst wollte bis zur Wahl im Amt bleiben. Na ja das war ein Kompromiss mit dem man leben konnte, scheinbar auch deswegen gab es kaum bis gar keinen Widerspruch. Trotzdem hatte ich noch einen Antrag zu stellen. Nämlich den, die Kriegsränge der Wachen aufzuheben. Das wäre zum einen ein deutliches Signal an die Bürger von Kasra gewesen das der Krieg tatsächlich vorbei ist und zum anderen blickt ja keiner durch wenn der Hauptmann dem Leutnant untersteht, dieser aber machen muss was der Hauptmann befiehlt. Alles klar? Nein? Genau deshalb mein Antrag.

Leider wurde dieser aber mehr oder weniger abgelehnt, man müsse bevor man dem nachkommt erst noch gewisse Befindlichkeiten innerhalb der roten Kaste klären. So oder so ähnlich war die Erklärung dazu warum man meinem Antrag jetzt noch nicht nachkommen wollte. Sollen sie machen, der Krieg scheint da intern Machtgelüste und Intrigen geweckt zu haben. Da die Bürgerversammlung nun für beendet erklärt wurde, machte ich mich auf zu Schmiede, mich in die zärtlichen Hände meiner Kajira begebend.

GR

Montag, 24. Oktober 2011

Freigehandelt

Die letzte Schlacht war geschlagen, die Siegesfeiern zu Ende, das letzte Stück Boskbraten verschlungen und das letzte Fass mit Siegespaga war auch gelehrt. So langsam konnte man jetzt eigentlich zur Normalität übergehen. Könnte man, wenn es da nicht noch die Kriegsbeute des Feldherrn gegeben hätte. Jetzt zwar nur eine unbedeutende Sklavin aber doch schien Belnend ein gesteigertes Interesse an dieser Frau zu haben. Ein so großes Interesse das der Commander selber und die Diplomatin angereist waren um diese Sklavin auszulösen. Davon bekam ich zwar kaum was mit da ich immer noch damit zu tun hatte nüchtern zu werden aber irgendwann setzte ich doch mal meinen Fuß zum lüften vor die Schmiede.


Tief durchatmend schaute ich rüber zum Sklavenhaus wo sich ein Teil dieses Dramas abspielte. Die eigentliche Entscheider, der Feldherr und der Commander schienen sich zurück gezogen zu haben um die Formalitäten der Übergabe in Ruhe zu besprechen. Wahrscheinlich war das eh langweilig wenn da zwei Männer um eine Sklavin feilschten, interessanter war doch vielmehr wie die Botschafterin Belnends versuchte noch Profit aus der Sache zu schlagen und meinte Kasra würde ihr noch was dafür bezahlen wenn sie uns dieses Sklavin abnehmen würde. Jedenfalls redete sie auf diese Art und Weise auf den Ubar ein, der aber darauf gar nicht einging.

Auch ein Wechsel der Verhandlungsstrategie brachte keinen wirkliche Erfolg, meinte die Diplomatin doch tatsächlich das eine Nichtherausgabe einer Sklavin den mühsam ausgehandelten Frieden zwischen Belnend und Kasra gefährden würde. Einfach irrational, da sie aber nicht locker ließ, drehte sich das Gespräch noch eine ganze Weile im Kreis. Jedenfalls so lange bis der Feldherr aus der Zitadelle kam und verkündete das er sich mit dem Commander geeinigt hätte. Über das wie und was wurde zwar zunächst nichts bekannt aber der Feldherr löste die Fesseln und band sie vom Sklavenpfahl los und lies sie frei. Also so richtig in die Freiheit, das war der einzige Teil der Abmachung der bekannt wurde. Der Commander hatte darauf bestanden das sie in den Status einer freien Frau zurück versetzt werde.

Jetzt war der spannende Teil auch schon vorbei und ich trug meinen wummernde Schädel zurück in die Schmiede, ein bisschen Ruhe würden mir und dieser Murmel noch gut tun.

GR

Sonntag, 23. Oktober 2011

Herbstputz

... hab ich gemacht da sich meine Mitautorinnen über ganz Gor verstreut haben, teilweise sogar auf die Erde zurückgekehrt sind. Nun bin ich wieder alleiniger Autor in diesen Blog und muss zusehen wie ich ihn regelmäßig mit Inhalten gefüllt bekomme. Das schreib ich ganz ohne Gram, das Leben geht weiter und das Schreiben eines Blogs kann sicher nicht der Lebensmittelpunkt sein. Trotzdem freue ich mich das dies Drei mir geholfen hatten den Blog mit Leben zu erfüllen. Als Autoren stehen sie zur Zeit nicht mehr zur Verfügung ihre Blogposts bleiben natürlich erhalten und sind jederzeit unter anderen über diese Links erreichbar.

http://georgrang.blogspot.com/search/label/jenny
http://georgrang.blogspot.com/search/label/Kaisa
http://georgrang.blogspot.com/search/label/Mell

Sollte sich wieder mal jemand finden der passend zu der Thematik dieses Blog ab und zu einen Post verfassen möchte, so bin ich gerne bereit wieder Schreibrechte zu vergeben. Sei es an meine alten Mitstreiterinnen oder jemand Neues. Ach ja den Link zum Forum "Gor auf Deutsch" habe ich noch entfernt, da es scheinbar nicht mehr aktiv ist. Nun fehlt mir nur noch ein passender Titel für den Blog.

GR

Samstag, 22. Oktober 2011

Siegesfeier

Heute sollte es nun soweit sein, nachdem gestern schon den Truppen ein prunkvoller Empfang bereitet wurde, sollte heute eine Siegesfeier stattfinden die alles bisher dagewesene in den Schatten stellt. Die Tafeln bogen sich unter der Last der Speisen, ein Bosk drehte sich am Spieß. Kajirae wuselten herum um letzte Vorbereitungen für die Feier zu treffen. Das Volk sammelte sich  und staunte über das was die Stadt aufgefahren hatte um ihre siegreichen Truppen zu würdigen. Doch noch hieß es warten. Die Krieger berichteten von ihren Heldentaten schwärmten von dem Erlebten, prahlten damit wer die meisten Feinde getötet hätte und spekulierten wem welche Ehre zuteil werden sollte.


Die wichtigste Person jedoch fehlte noch! Teibar der Ubar, ließ sich nicht blicken. Als das Volk immer unruhiger wurde fuhr der Hauptmann mit seinem Streitwagen dem erwarteten Tross entgegen, die Kajirae versuchten ihrerseits die Leute bei Laune zu halten in dem sie Obst und Getränke reichten. Doch die Ungeduld der Bürger wuchs und wuchs, man merkte ihnen an das sie nach der Anspannung der letzten Hände nicht mehr warten wollte und endlich den Ubar sehen und feiern wollten als Zeichen dafür das der Friede nach Kasra zurück gekehrt war. Als die Stimmung fast am kippen war ergriff der Feldherr die Initiative und wollte gerade die Feierlichkeiten eröffnen als sich am Stadttor eine riesige Staubwolke bildete.


Und da fuhren sie durch die geschmückten Straßen Kasras, die prunkvollen Streitwagen, verziert mit Gold, im ersten der Ubar, gefolgt von dem Befehlshaber der Arer Söldner. Rufe erhalten und die Bürger feierten ihren siegreichen Herrscher und die ihm gefolgten Truppen. Als der Staub sich legte und die Jubelrufe etwas leiser wurden setzte der mit einem Lorbeerkranz geschmückte Ubar zu einer Rede an. Er würdigte die Leistungen der Truppen und vergaß auch nicht die daheim gebliebenen für ihre Geduld und ihr Ausharren zu loben. Zu guter Letzt eröffnete er endlich die Feierlichkeiten aus Anlass des Sieges über Belnend das nun Teibarien hieß.


Das Volk stürmte die Tafeln, die Kajirae liefen so schnell ihre Beine sie tragen konnte und servierten sich die Seele aus dem Leib. Der Bosk am Spieß wurde immer dünner und Paga, Ka La Na, und endlich auch wieder Ale flossen in Strömen. Immer wieder ließ man den Ubar und seine Truppen hochleben, die Freude über den Sieg schien keine Grenzen zu kennen.

GR

Freitag, 21. Oktober 2011

Siegestaumel

Nach den ganzen Siegesfeiern und der daraus folgenden Trunkenheit kam ich am Morgen wieder zu mir. Mehrere Handvoll kaltes Wasser aus der Thassa brachten mich langsam wieder zur Besinnung und sorgten dafür das ich so nach und nach auch wieder klar sehen konnte. Frisch und gestärkt machte ich mich dann irgendwann auf in Richtung Belnend. Wie hatte der Krieger gestern Abend noch gesagt? "Schau dir mal die Schmiede an, da lässt sich bestimmt was brauchbares finden." Also raus aus dem Lager und einen Weg über das Schlachtfeld nach Belnend gesucht. Über all waren noch die Spuren der letzten Schlacht zu sehen, nicht nur das es den Wald förmlich niedergemäht hatte, nein überall waren auch noch ungelöschte Brandnester und Stellen voller Glut die noch vor sich hinschwelten.


Zügig durchschritt ich das Stadttor und versuchte mich in der mir eigentlich bekannten Stadt zu orientieren. Eigentlich deswegen weil durch die Zerstörungen die die Katapulte angerichtet hatten vieles fremd und unwirklich wirkte. Auf dem Weg zur Schmiede lief ich dem Ubar über den Weg der mir nun ganz offiziell die Schmiede zusprach. Natürlich dankte ich ihm, war das doch nur ein fairer Ausgleich für den Verlust meiner Feldschmiede, den ich bei dem Kämpfen erleiden musste. Vom Marktplatz drang Geschrei und Gezeter herüber das ich erst nicht beachtete, war ja sicher eh nur das übliche Theater wie es nun mal bei Versklavungen so ist. Ich sah mich lieber in der Schmiede um, als nicht weit entfernt von mir eine Sklavin zu keifen anfing das dies alles ihren Herrn gehören wurde. Mit der Großmut eines Mannes der zu den Siegern gehört ließ ich sie in ihren Glauben, wusste sie doch noch nicht das, wenn sie dem Schmied gehört hatte, jetzt auch mir gehört und insofern stimmte ja ihre Aussage auch wieder.


Ich hörte noch etwas scheppern in der Schmiede und als ich mich umdrehte sah ich gerade noch wie die Kajira etwas hinter ihren Rücken verschwinden ließ und was von "...Lieblingshammer......" murmelte. Das konnte ich nun natürlich nicht durchgehen lassen und zitierte sie zu mir. Ein paar Ihn später hatte ich den Hammer zurück und die Kajira ihren letzten Schuss vor den Bug bekommen, beim nächsten Mal würde sie nicht so glimpflich davon kommen. Dann hörte ich den Feldherrn schreien, er brauchte unbedingt ein Collar für seine neueste Errungenschaft. Lachend warf ich ihm eins zu und wollte wissen ob er sie auch noch branden lassen will. Dies verneinte er zu meiner Verwunderung aber wie sie sich herausstellte war diese Freie schon einmal versklavt gewesen und trug schon ein Branding. Na ja, einmal Sklavin immer Sklavin! Hier bestätigte sich das mal wieder.

Zwischendurch kam Unruhe auf, ein kahlgeschorene Sklavin war aufgetaucht, sie war auf der Suche nach dem Feldherrn oder dem Ubar. Scheinbar hatte sie eine Nachricht auf der Kopfhaut eintätowiert, denn der Feldherr musterte längere Zeit ihren Schädel und wirkte dabei ziemlich nervös. Um was es ging sagte er nicht aber das er sie mit seine Kajira zum Ubar schickte, beruhigte nicht gerade. Das war einer jener Momente wo ich verfluchte das ich der Schrift nicht kundig war. Nah genug um zu erkennen was auf ihren Kopf stand war, nur entziffern konnte ich es nicht.

Mit der Inspektion der Schmiede war ich fertig und hatte auch diverse Sachen zum Abtransport bereit gestellt als der Feldherr noch mal auf mich zukam. Er hätte ein Fäßchen Ale aufgetrieben und das wolle er mir schenken. Nach nun schon mehr als einer Hand ohne Ale war das mal ein gutes Zeichen und ich folgte ihm in das von ihm requirierte Haus. Und tatsächlich, dort stand es, ein Fäßchen mit Ale. Freudig lud ich mir das auf die Schulter und bedankte mich, ich war mir sicher dieses Fass würde einen Ehrenplatz unter den anderen von mir erbeuteten Sachen finden. Dann setzte ich zu einen längeren Rundgang durch die Stadt an, doch hier war nicht mehr viel zu finden, da waren die Krieger wohl schneller gewesen als ich.

Zum Glück waren aber die Vorräte im Wirtshaus noch nicht ausgesoffen  und so gesellte ich mich zu denen die schon dort waren und ließ mir von einer Kajira, da auch hier kein Ale zu finden war, gleich einen doppelten Paga bringen, besser als nichts. Ich ließ es mir also gut gehen, sah der Kajira beim Honig kosten zu und wie sie dabei lasziv ihren Finger in ihrem Mund bewegte. Doch bevor dieser Anblick noch weitere Assoziationen auslösen konnte, kam völlig überraschend das Signal zum Aufbruch. jetzt wurde es hektisch! Ich packte meinen Kram auf einen Karren und brachte meine Beutestücke ins Feldlager wo sie zugleich auf ein Schiff verladen wurden. In Kasra würde uns ein triumphaler Empfang erwarten, dessen war ich mir sicher.



GR

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Der letzte Kampf

Die große Ruhe vor den Sturm, so schien es zumindest, war angebrochen. Der Waffenstillstand war seit zwei Tagen  vorbei und seit dem gab es vereinzelte Bombardements die ziemlichen Schaden im Lager angerichtet hatten, schlimmer jedoch war der für Kasra äußerst verlustreiche Kampf vor zwei Tagen. Doch heute war alles anders, kein Waffenklirren, keine Bombardement, keine Brände zum löschen. Einfach nur friedliche Stille. Das konnte natürlich auch daran liegen das die Krieger schon seit einer Ewigkeit beim Ubar und Feldherrn beisammen saßen. Was auch zur Folge hatte das es für mich nichts zu tun gab. Da auf einen der Versorgungsschiffe nun auch endlich Lu, meine Kajira nachgeführt wurde, nutzte ich die Gelegenheit mir den Dreck, Ruß und Staub der letzten Tage vom Körper zu waschen. Ich legte meine Ausrüstung und meine Sachen ab und sprang in die für diese Jahreszeit schon verdammt kalte Thassa. Ich glaub so schnell hatte ich mich noch nie gewaschen.


Zähneklappernd kam ich wieder an Land wo Lu schon mit einem Reptuch auf mich wartete und mich trocken rieb, die Wärme der provisorischen Schmiede tat ihr übriges. Wieder trocken und aufgewärmt kleidete ich mich an als auch schon Rufe durch das Lager hallten und sich eine hektische Betriebsamkeit entwickelte. Alles deutete darauf hin das sich die Krieger zu einen Angriff formierten. In dem allgemeinen Durcheinander räumte ich meine Sachen zusammen, wer weiß wie der heutige Tag enden wird. Meine Kajira wurde requiriert um eventuellen Verletzten zu helfen und dann leerte sich das Lager bis auf eine Notbesetzung. Ich  blieb zurück und alles was ich tun konnte war warten. Also blieb ich im Dunstkreis des Schmiedefeuers und tat genau das, warten. Aus der Ferne drang das Kriegsgeheul der Rarii und die Schreie der Verletzten, die Nachrichten vom Schlachtfeld die uns erreichten waren dünn gesät.

Lange Zeit schien es so als ob die Sleens aus Belnend den Sieg davon tragen würden. Es hieß das Heer aus Kasra und seine Verbündeten wären schon aufgerieben, es gäbe nur noch vereinzelte Angriffsbemühungen und die Niederlage sei nah und dann hallten Rufe über das Schlachtfeld "Sieg!" "Sieg!" immer wieder "Sieg!" Doch wer hatte gewonnen? Nach dem was wir im Lager zu hören bekamen musste man mit dem schlechtesten rechnen, doch dann ein Ruf der Klarheit brachte! "Sieg Teibarien!" "Sieg Kasra!" das glorreiche Heer hatte den Kampf doch noch gedreht und die Schlacht gewonnen. Nein nicht nur die Schlacht, die Stadt wurde eingenommen und der Kommandant der feindlichen Truppen in Ketten gelegt. Jetzt würde der Ubar den Heimstein an sich nehmen können und Belnend wäre, sofern man einen Stein auf den anderen lässt, nur noch eine Vasallenstadt von Kasra.


Als die Euphorie über den Sieg das Lager erreichte brachen alle Dämme der Erleichterung, so das sogar ein Mindestmaß an Vorsicht fallen gelassen wurde. Dies nutzte ein versprengter Tarnkämpfer dazu das Lager aus der Luft zu beschießen. Wieder spürte ich dieses merkwürdige Brennen, doch diesmal zeigten die Treffer mehr Wirkung und ich ging ohnmächtig zu Boden. Ein Umstand der mir wohl das Leben rettete. Als ich wieder zu mir kam waren die Krieger schon zurück im Lager, ein paar Männer halfen mir auf und hießen mich meine Wunden versorgen zu lassen und zur Aufmunterung meinten sie ich solle mal nach Belnend schaun, in der Stadt gebe es noch eine Schmiede, das eine oder andere könnte ich sicher gut gebrauchen.

GR

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Einkaufen in Belnend

Ein neuer Tag, der fünfte den ich nun schon hier bin. Halbwegs ausgeruht versuchte ich aus den Resten der Schmiede noch was verwertbares zu retten, doch das war vergebene Liebesmüh. Außer das ich hinterher dreckig war wie ein Tarsk gab es keine sichtbaren Ergebnisse. Also schmiss ich den Kram in die Ecke und machte mich auf zum Verpflegungsplatz, was zu beißen und ein Schluck Paga würden mir nun gut tun. Auf halben Wege traf ich den Hauptmann der roten Hand, jedenfalls stellte er sich mir so vor, der meine Hilfe benötigt. Leider kam er nicht dazu auszusprechen um was es ging denn genau in jenem Moment flog wieder ein Feuerball zwischen die Zelte. Entsetzt und erschrocken machen ich einen Satz zur Seite. Dann gingen die üblichen Löscharbeiten los.


Es blieb merkwürdigerweise bei diesen einen Schuss und als die Situation sich wieder entspannte, kam dieser Hauptmann wieder auf mich zu. Sein Schwert wollte er geschliffen haben. Ich sah es mir an, es hatte tatsächlich sehr gelitten, doch leider kam er damit einen Angriff zu spät, seit dem gestrigen gab es ja nichts mehr was man Schmiede nennen konnte. Ich wollte gerade anbieten das Schwert provisorisch herzurichten, doch für die Krieger war das eine willkommene Abwechslung und man verabredete sich spontan zu einen kleinen Kommandounternehmen. Es hatte sich herum gesprochen das sich die Belnender Schmiede außerhalb der Stadtmauern befand und nun wollte man die Gelegenheit nutzen dringend benötigte Werkzeuge von dort zu beschaffen. Sollte dieser Angriff ein Erfolg sein so hatte das den Charme das ich die benötigten Werkzeuge hätte um meine Arbeit hier fortzusetzen und zum anderen die Logistik der Belnender entscheidend geschwächt wäre.


Für mich hieß es nun nur aufpassen das mich die Rotröcke nicht mitschleppen, Tendenzen dazu gab es, doch das Glück war mir hold und ich durfte dann doch im Lager bleiben. Die Zeit bis zur Rückkehr der Krieger vertrieb ich mir mit einen Paga auf Kosten des Ubar. Die Aktion dauerte dann doch länger als ich gedacht hatte und langsam wurde nicht nur ich unruhig, als plötzlich unter großem Hallo die Krieger das Südtor passierten und so ziemlich alles dabei hatten was ich brauchte, sogar ein paar Waffen waren noch dabei abgefallen. Ich sortierte also den Kram auseinander, ließ den Kriegern ihre Beutewaffen und baute die Feldschmiede wieder neu auf, diesmal deutlich dichter am Wasser. Man weiß ja nie! Und als wenn ich es geahnt hatte, kaum war ich fertig und hätte den ersten Kunden annehmen können, ging das Inferno von neuem los.


Feuerbälle flogen durch die Luft und als das erste Bombardement vorbei war folgte ein dichter Pfeilhagel. Um nicht völlig schutzlos zu sein versteckte ich mich hinter der Schmiede. Als die Pfeile immer noch dicht, links und rechts neben mir einschlugen war plötzlich Titus da. Er forderte mich auf das Lager mit zu verteidigen, sollte einer der Feinde ins Lager eindringen sollte ich mir den größten Hammer schnappen den ich habe und ihn nieder strecken. Gut, das hätte ich auch ohne sein Zuspruch getan, besser so als das sie mich erwischen. Nur das ich mit auf die Palisaden komme und mit einem Bogen herum hantiere, das konnte er sich aus dem Kopf schlagen. Wahrscheinlich hätte ich mich mit so einen Ding eher selbst erschossen. Er verschwand dann auch und als der Pfeilhagel nachließ traute ich mich so langsam auch wieder aus meiner Deckung heraus, den Hammer immer griffbereit, doch zum Glück war ein eingreifen von mir heute nicht mehr nötig.

GR

Dienstag, 18. Oktober 2011

Feuerregen

Ein weiterer, der vierte Tag für mich im Feldlager und hoffentlich ein weiterer Tag der Waffenruhe. Jedenfalls fühlte es sich so an. Kurze Gespräche mit anderen Campbewohnern und noch ein paar Restarbeiten an dem Gitter füllten meinen Tag, als es plötzlich passierte. Ein Zischen durchschnitt die Luft und noch bevor ich überhaupt wusste was geschah, spürte ich schon ein höllisches Brennen an meinen Arm. Pfeile flogen durch die Luft, ein oder zwei hatten mich am Arm gestreift, sie schienen sie aber nicht für mich bestimmt gewesen zu sein. Ich suchte Schutz hinter meiner Schmiede, weitere Pfeile trafen mich nicht. Zum Glück hatten unsere Rarii die Situation auch schnell wieder unter Kontrolle, zumal es keine Belnender waren sondern irgendwelche Outlaws die sich wohl das schnelle Glück erhofften.


Als die Situation sich beruhigt hatte machte ich mich auf zum Zelt der Ärztin, damit sie sich meinen Arm, bzw die Wunden an diesem, mal anschaut. Allerdings fand diese meine Wunden gar nicht so schlimm und meinte was von Kratzer. Ich glaub das desinfizieren war bald schlimmer als der Streifschutz selber. Ein bisschen Wundsalbe drauf dann durfte ich wieder gehen. Nicht mal für einen Verband hat es gereicht! Dabei wollt ich doch ein wenig heroisch wirken wenn ich die Tage nach Kasra zurück fahre. Na egal, ich ging dann noch die paar Schritte zum Verpflegungsplatz und wollte wenigsten einen Paga trinken. Doch das Pech verfolgte mich weiter. Nicht das keine Kajirae da waren, nein ich konnte zwischen dreien wählen auch Paga war reichlich vorhanden, nein das Ungemach drohte von anderer Seite.


Ich hatte gerade meinen Paga bekommen, die Kajira kniete noch vor mir und versuchte meine Aufmerksamkeit zu erringen, was ihr auch ganz gut gelang und gerade als ich ihr sowieso schon verrutschtes Hüftuch mit meinen Fuß noch ein wenig weiter beiseite schieben wollte, brach das Inferno los. Es war als regnete es Feuerbälle, abgeschossen von irgendwelchen Katapulten der Belnender, setzten sie das ganze Zeltlager in Brand. Ich sprang auf, ließ die Kajira, Kajira sein warf meinen Pagabecher weg und versuchte von meiner Feldschmiede zu retten was noch zu retten war. Als ich von meinen nutzlosen Löschversuch zurückkam waren die die noch im Lager verblieben mit Löscharbeiten und und Rettungsversuchen der Vorräte beschäftigt. Aus der Ferne konnte man aber immer noch das Kampfgeschrei der Krieger hören.


Mit der Zeit wurde es ruhiger und die ersten Krieger kamen ins Lager zurück. Sie sahen elend aus und waren blutüberströmt. Erste Gerüchte machten sich breit, sie sprachen von einer verheerenden Niederlage für Kasra. Apathisch stand ich zwischen den rauchenden Überresten des Zeltlagers, sah den Kajirae zu wie sie die Verletzten versorgten und beobachtete wie ein Gefangenenaustausch vorbereitet wurde. Für mich gab es hier nichts mehr zu tun, ich ging zu den Resten die mal meine Schmiede waren und setzte mich dort hin um dem nächsten Tag unruhig entgegen zu dämmern.

GR

Montag, 17. Oktober 2011

Magic Birds

... oder auch Briefvulos wären nur eine Legende, dachte ich immer. Doch gestern habe ich zum ersten Mal einen erlebt. Da belagert eine Heer eine Stadt, in dieses Heerlager spaziert nun eine fremde, allein reisende wenn auch freie Frau einfach so hinein. Allein das zeugt ja schon von angeborenen Wahnsinn, zumindest wenn man sich das Setting der goreanischen Welt vor Augen hält wo eine Frau, sofern sie denn frei bleiben will, nie ohne Eskorte oder zumindest männliche Begleitung reist. Egal jedenfalls betritt sie das Lager und trifft auf einen schlecht gelaunten Krieger, der sich gerade erst seiner Kajira entledigt(?) hatte. Für den ist das eine willkommene Gelegenheit sich neu auszustatten und im Krieg sieht man das ja eh nicht so eng mit dem versklaven.

So bis hier her ist ja alles noch im grünen Bereich. Doch nun passiert folgendes. Frau zaubert aus irgendeinem Stück Fell, das sie lupft, einen Vulo hervor welches sie fliegen lässt. Das Emote lautete ungefähr so:

/me reißt das Fell hoch und lässt einen  Vulo frei, den sie extra für solche Fälle vorbereitet hat und der sich sofort in die Lüfte erhebt

Boah, jetzt hat dieser arme Vogel wochen- wenn nicht sogar monatelang in der Dunkelheit unterm Fellrock dieser Frau gehockt und hat genau auf diese Gelegenheit gewartet. Ohne vom Licht geblendet zu sein und keine Rücksicht nehmend auf die vom langen warten steifen Glieder, steigt er sofort auf  und fliegt nach Hause um  Kunde zu bringen von der schändlichen Tat. Also mal angenommen das Federvieh findet tatsächlich von Belnend nach Folkvangar, woher wissen dann die Leute dort wo der Vogel gestartet ist? Ich mein reden kann der nicht und einen Zettel, möglichst einen aktuellen, hatte er auch nicht dabei und selbst wenn doch, bis die die hunderte von Pasangs aus Folkvangar nach Belnend zurück gelegt hätten um sie zu befreien, würde das ja mehrere Tage wenn nicht sogar Wochen dauern und bis dahin ist das Heer schon längst abgezogen.

Was macht man also in dieser Situation? Man ignoriert die Frau und wünscht ihr vielleicht noch einen schönen Abend, schon allein um nicht noch einen zwei Frontenkrieg heraufzubeschwören. Die Möglichkeit das sich da welche gefunden hätten um diese Frau nach wenigen Minuten, trotz der Entfernung versteht sich, zu befreien ist gar nicht mal so abwegig. Hätte ich auch gemacht, also nicht die Befreiung sondern das ignorieren, schon um mir auch den unausweichlich folgenden OOC-Stress zu ersparen.

GR

Lagerleben

Tag 3 für mich im Feldlager nahe Belnend. Den gestrigen Tag konnte ich in aller Ruhe der Erstellung des geforderten Gitters widmen. Günstig wirkte sich für mich aus das es hieß es sei ein Waffenstillstand ausgehandelt wurden. Keine Alarme, keine plötzlichen Übergriffe auf das Lager, kein hektisches Treiben. Fast könnte man meinen im Frieden zu leben, doch die behelfsmäßige Schmiede und die nicht mehr so ganz taufrisch aussehenden Krieger um mich herum belehrten mich eines besseren. Jedenfalls hatte ich das Gitter fertig, zerlegt in handliche Stücke die sich leicht transportieren  und vor Ort schnall zusammensetzen ließen. Heute nun wollte ich es an Ort und Stelle schaffen und aufbauen.


Da war allerdings mehr der Wunsch der Vater des Gedankens, keiner war da der mir die genaue Stelle zuweisen konnte. Bis man sich einig werden würde beschloss ich mich ein wenig zu stärken. Viel gab es hier ja nicht und Ale schon gleich gar nicht aber im Zweifelsfall tat es auch Paga und ein Stück Tabukfleisch. Ich ließ mich also am Feuer nieder, unterhielt mich mit den anderen und ließ mir den Paga munden. Leider war das Tabuk noch nicht ganz durch und schmorte weiter über den Feuer. Das führte dazu das mein schon in den Kniekehlen hängender Magen fast rebellierte, ich hatte Knast und brauchte unbedingt was zu essen, das Letzte was ich mir wünschte war in diesem Zustand einen Stück Braten beim gar werden zuzuschauen. Darum erhob ich mich und machte mich wieder vom Acker. Ich wusste bei meinen Sachen hatte ich noch ein wenig Trockenfleisch das würde mir über die Zeit helfen bis ich was richtiges zu beißen bekomme.


Ich kaute noch auf dem Stück Trockenfleisch herum da lief ich dem Feldherrn über den Weg der mir sein Schwert entgegen hielt. Stimmt, da war ja noch was! Das schartige Beutestück brauchte dringend eine Aufarbeitung. Während ich mich also mit dem Teil und dem Schleifbock beschäftigte, erzählte er mir durch das kreischende Geräusch hindurch welcher der Krieger Bescheid wüsste wo das Gitter verbaut werden muss. Blöd nur das genau dieser Krieger nirgends aufzutreiben war. So ließ ich mir erstmal das Schleifen des Schwertes bezahlen, natürlich mit Gefahrenaufschlag, und mich dann noch zu einem Paga einladen.

Doch soweit kam es gar nicht. Kaum hatte wir den Lagerplatz erreicht, gab es Theater wegen einer Sklavin. Angeblich hatte man gesehen das sie auch im Lager des Feindes gewesen sei. Das warf natürlich auch ein schlechtes Licht auf ihren Herrn, der gerade erst als Söldner im kasraer Heer angeheuert hatte. Noch verworrener wurde die Sache als dieser behauptete das jene Kajira ihm gar nicht gehöre. Er wäre gerade vom Schiff herunter gewesen, da hätte sie sich ihm zu Füßen geworfen und sei ihm seit dem hinterher getrottet. Schon merkwürdig! Wie dem auch sei es ging noch eine ganze Weile hoch her, wie denn nun mit dieser Sklavin zu verfahren sei. Zwischen ertränken, nach Kasra verschiffen und nur einsperren war so ziemlich alles in der Diskussion.

Wie das nun wirklich ausgegangen ist? Keine Ahnung, denn auf einmal kippte der Streit und es war kurz davor das sich zwei Krieger duellierten. Man hatte alle Mühe das auf die Zeit nach dem Feldzug zu verschieben, schließlich hatte niemand ein Interesse daran das sich das Heer selber dezimierte. Nur die Worte des Ubars und jede Menge Paga schienen dem Irrsinn Einhalt gebieten zu können. Das war dann auch der Zeitpunkt wo ich mich aus dem Staub machte, schließlich wollte ich als Schmied nicht zwischen die Fronten der eigenen Truppe geraten.

GR

Samstag, 15. Oktober 2011

Ankunft in Belnend

Der Tag begann wie so viele in letzter Zeit. Wiedereinmal stand jemand in aller Frühe vor der Schmiede und wummerte an das Tor. Diesmal war es der Käsereiimkerkapitän, der mir erzähltes das ich in Belnend gebraucht würde. Nur wusste ich das schon und so half mir diese Information nicht wirklich weiter, hatten mich doch die Krieger vor zwei Tagen hier sitzen lassen. Doch er meinte er hätte ein Schiff aufgetan und er und der Waffenmeister müssten sowieso neue Ausrüstung nach Belnend schaffen und da könnte ich mich anschließen. Also schien das Ganze doch noch zu einen guten Ende zu kommen. Ich ließ dann mein Material und die Teile der Feldschmiede verladen und eine gute Ahn später legte das Schiff ab.


In Belnend angekommen traute ich meinen Augen kaum, alles hatte sich verändert, der Bereich um den Hafen herum war fest in kasraer Hand, überall Zelte, Palisaden, Wachposten gingen ihre Wege ab. Alles in allem eine sehr angespannte Atmosphäre. Ich folgte den Beiden zum Zelt des Ubar, der uns in Empfang nahm. Nach einem kurzen Gespräch das sich mehr um die Katapulte drehte als um das zu fertigende Gitter, gingen wir zu einem Platz wo der neue Katapult getestet werden sollte. Da mein Einsatz noch nicht bevorstand ging ich mit und nutze die Gelegenheit mich im und um das Lager herum zu orientieren wer weiß wie lange ich noch hier bleiben muss.


Während die Rarii also das Katapult testeten verkroch ich mich in eine der Hütten die dort standen, denn immer wieder kreisten Tarnkämpfer über unseren Köpfen und ich hatte keine Lust ihren Pfeilen zum Opfer zu fallen. Als die Zeit dann endlich heran war und man mir die Stelle zeigen wollte wo das Gitter hin soll, stellte sich heraus das der Angriff des kasraer Heeres auf Belnend begonnen hatte und der vorgesehene Platz nun mitten im Kampfgebiet lag. Außer dem schien sich der Kampf in unsere Richtung zu verlagern, denn zusätzlich zu den Tarnkämpfern, flogen jetzt auch immer wieder Pfeile und andere Geschosse zu uns die eindeutig am Boden abgeschossen sein mussten. Wir sahen zu das wir ins schützende Lager kamen. Hinter den Palisaden lebte es sich doch gleich viel ruhiger.


Während die Truppen langsam vom Schlachtfeld zurück in das Lager strömten und sie sich ihre Wunden leckten, machte ich mich daran meine Utensilien vom Schiff zu entladen, immerhin sollte es heute noch zurück nach Kasra segeln. Ich baute mein Lager und eine kleine Behelfsschmiede auf und da bekam ich schon die ersten Anfragen ob ich denn in der Lage wäre auch hier im Feldlager Schwerter wieder auf Vordermann zu bringen. Klar war ich das, nur mal abgesehen davon das es nach einen guten Geschäft klang, sollte man hier im Kriegsgebiet wohl auf Vorkasse bestehen, wer weiß ob der Kunde am nächsten Tag noch lebt. Als ich mit allem fertig war hatte ich eigentlich noch vom Feldherrn eine Einladung zum Paga, die ich leider ausschlagen musste, zusehr steckte mir die Überfahrt und die Erlebnisse des Tages in meinen Knochen und ich verkroch mich in mein Zelt.

GR

PS: Der Schmied wird heute leider nicht on sein. IC ist er natürlich in seiner Feldschmiede und schwer damit beschäftigt diese weiter herzurichten und die ersten Teile für das Gitter zusammen zu bauen.

Freitag, 14. Oktober 2011

Sabotage?

Da schlägt man sich die ganze Nacht um die Ohren und den Tag natürlich auch, nur um das Geforderte für die Front in Belnend herzustellen und dann sowas. Aber mal der Reihe nach! Ich hatte als erstes das Operationszeug von der fremdem Ärztin auf Vordermann gebracht, dann habe ich es in der Herberge für sie hinterlegen lassen und dann nur noch an dem Auftrag des Feldherrn gearbeitet. Wie gesagt ich hatte mir kaum Schlaf gegönnt, ich wollte ja fertig werden. Als meine Arbeit in den letzten Zügen lag habe ich Lu losgeschickt, sie sollte sich erkundigen wann denn das Versorgungsschiff ablegt. Es dauerte nicht allzu lange da kam sie völlig aufgelöst zurück und berichtete das der Krieger und auch die Ärztin nicht warten wollten und das jenes Schiff gerade ablegte. Alle unsere Bemühungen die Beiden aufzuhalten schlugen fehl. Der Krieger ließ sogar verlauten er wolle den Schmied nicht begleiten.

Doch wie war das noch gleich? In dem Schreiben aus Belnend hieß es nicht der Schmied ist zu begleiten oder zu bitten damit er nach Belnend kommt, es hieß der Schmied ist nach Belnend zu bringen. Vorsichtshalber ließ ich mir diese Passage noch mal von Lu vorlesen. Da zeigte es sich mal wieder das es auch Vorteile hat wenn man von einem Arzt eine gebildete Kajira abkauft. Und es war tatsächlich so, ich sollte gebracht werden, da war nichts mit eventuell, mal sehen, vielleicht oder so. Nun gut sollen die Krieger sehen wie sie ihre Ungeduld vor dem Feldherrn und dem Ubar rechtfertigen, die 5 Ehn hätten es nun auch nicht mehr ausgemacht. Ich stapelte die vorbereiteten Teile in der Werkstatt ein und wollte es mir dann eigentlich gut gehen lassen und ein wenig Schlaf nachholen.

Trotzdem packte mich aber mein schlechtes Gewissen und ich machte mich auf in den Hafen nach einer Passage nach Belnend zu suchen. Nun war es zwar ziemlich unwahrscheinlich das ich mit meinen begrenzten finanziellen Mitteln jemanden finden würde der mich inklusive meiner Fracht nach Belnend schippern würde aber versuchen musste ich es einfach. Es war so wie ich es schon vermutete, statt einen Käpten zu finden der mich mitnahm, erntete ich nur Spott und Hähme und so trollte ich mich wieder. Meine letzte Hoffnung war nun Charon der Händler, der eigentlich auch was an die Front liefern sollte und ich hoffte das die Krieger in ihrer Arroganz ihn auch "vergessen" hatten. Scheinbar nicht, denn ich traf ihn nicht an, weder im Kontor noch im Feuerkrug.

Da ich nun einmal hier war, ließ ich mich schlecht gelaunt auf eines der Kissen fallen und folgte mehr schlecht als recht den laufenden Gesprächen. Die Ärztin vom Vortag war auch noch da und so erfuhr ich wenigstens das sie mit meiner Arbeit zufrieden war. Das war dann ja doch noch ein Lichtblick. Ansonsten herrschte auch hier eine leicht aggressive Grundstimmung, was wohl vor allem an den Gästen aus dem Norden lag. Die schienen es sich zur Aufgabe gemacht zu haben die freien Frauen des Heimsteines zu brüskieren, ja selbst Versklavungen drohten sie an. Irgendwann entspannte sich diese Situation aber wieder, zumal ich eh mehr mit dem Ale beschäftigt war , welches mir Dina gebracht hatte, als mit den dauerhaften Provokationen am Tisch. Dann jedoch, forderte die zuvor fast durchgearbeitete Nacht ihren Tribut und ich trank mein Ale aus und verschwand.

GR

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Es tut sich was

Die Tage werden langsam unruhiger, nachdem gestern der Wirt bewies das Abstinenz vom Alkohol auf Dauer auch die Sinne verwirrt, so hämmert heute die Ärztin und Gefährtin des Feldherrn wie verrückt am Tor der Schmiede. Und warum das Ganze? Nur um mir einen Zettel zu geben mit dem ich eh nichts anfangen konnte. Schließlich war Lesen noch nie mein Stärke. Das merkte sie auch recht schnell und wunderte sich auch noch darüber. Was solls kann nun mal nicht jeder in der grünen Kaste und der Schrift mächtig sein. Zum Glück erbarmte sie sich und las mir vor was auf diesen Zettel stand. Nicht alles davon war wichtig für mich aber wenn ich das für mich interessante richtig extrahiert hatte, dann hatte ich jetzt eine Aufgabe die bis morgen erledigt werden musste, denn dann lief das Versorgungsschiff wieder gen Belnend aus.


Ich wollte mich gerade an die Arbeit machen als mir Charon der Händler ein Gespräch aufdrängelte. Andererseits war das auch gar nicht so schlecht so konnte ich ihm gleich das Pergament weiter reichen damit er sich um die anderen Nachschubanforderungen des Feldherrn kümmern konnte. Damit hatte nun jeder seine Aufgaben. Wenn, ja wenn jetzt nicht der Wirt aufgetaucht wäre. Dem stand es nämlich weniger nach Krieg als vielmehr danach die Welt von seinem Gesundheitsfimmel zu überzeugen. Deshalb nahm er nun den Händler in Beschlag, ließ sich ein angewärmtes Wasser bringen und versuchte Charon davon zu überzeugen das er sich mal nach alkoholfreien Wein, Bier, Ale  und Met umschaut. Wie das dann ausgegangen war, kann ich leider nicht sagen denn ich bekam noch Kundschaft rein um die ich mich kümmern musste.


Es war eine Ärztin wie sich später herausstellen sollte. erst druckste sie ziemlich rum, von wegen Auftrag und sie wüsste ja nicht ob ich der Richtige dafür wäre. Wusste ich lange Zeit auch nicht, da sie ja nicht damit rausrückte was ich für sie tun sollte. Irgendwann überwand sie sich und sie packte eine Art Operationbesteck aus. Jedenfalls waren in den Bündel jede Menge Skalpelle und Nadeln, von denen sie behauptete die wären dafür da um Wunden zu nähen. Näheres interessierte mich dabei gar nicht, was mich viel mehr interessierte war, das sie auch noch ein Stück Boskbraten als Reiseproviant dabei hatte. Das wäre mal eine schöne Abwechslung zum ewigen Fisch. Doch noch wollte sie nicht von diesen lassen.


Erst wollte sie eine Probe meiner Arbeit sehen und gab mir die verbogenen Nadeln. Die nahm ich und erwärmte sie vorsichtig damit ich sie wieder in Form bringen konnte. Dann kühlte ich sie ab und gab sie der Ärztin zur Begutachtung. Die schien ganz zufrieden und erlaubte Lu ein Stück von dem Braten abzuschneiden. Das war nun die Gegenleistung. Ich ließ mir das Fleisch schmecken und gab Lu auch ein Stück davon zum kosten, danach machte ich mich daran eines der Skalpelle zu schärfen. So ganz zufrieden schien sie damit nicht, meinte sie doch noch eine kleine Scharte erwischt zu haben. Eine kurzes nachbearbeiten mit einem kleinen, feinen Wetzstein reichte aber um sie von der Qualität meiner Arbeit zu überzeugen. Jetzt endlich war der Boskbraten meine, sie überließ ihn mir, außerdem alles was noch zu schärfen war und ließ sich dann von Lu die Herberge zeigen.

Ich selber hatte jetzt noch genug zu tun, immerhin waren bis das Schiff morgen ablegte die Forderungen des Feldherrn zu erfüllen, nebenbei musste ich auch noch die Instrumente der Ärztin schärfen und ganz wichtig Lu musste meine Sachen noch packen. In Belnend soll doch immer so ein Scheißwetter sein.

GR

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Nachrichten aus Belnend

Ruhig war es in Kasra seit die Masse der Krieger nach Belnend aufgebrochen war, die Nachrichtenlage war dünn, kaum einer wusste wie es um das Heer von Kasra stand, nur die Gerüchte kochten hoch. Viel bekam ich davon allerdings nicht mit. Mehrheitlich war ich damit beschäftigt meine Vorräte wieder aufzufüllen. Erz aus der Mine ranschaffen, Kohlevorräte zusammenkratzen und die Lagerbestände an Eisenwaren des täglichen Bedarfs wieder ergänzen. Doch irgendwann hat man genug vom klingen des Hammers auf den Amboss und genau jetzt war es bei mir so weit. Ich legte meine Werkzeug beiseite und trat vor die Schmiede. Der Marktplatz war wie ausgestorben nur eine alte Frau stand am Brunnen. Fast schien es als würden sich die Bürger Kasra, so ganz ohne den Schutz durch die Rarii in ihren Häusern verstecken. Nur aus dem Feuerkrug drangen ein paar Stimmen.


Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn und meine Hände an der Tunika ab und dann ging ich hinüber, ein wenig Abwechslung würde mir sicher gut tun. Na ja viel Betrieb war dann doch nicht, Wirt, Wirtin und meine Nachbarin die noch zwei ihrer Kajirae im Schlepptau hatte. Eins der Kissen war dann meine und ich ließ mich darauf fallen. Während Dina noch mit der Milch für ihre Herrin beschäftigt war, war die andere Kajira scheinbar so durch den Wind das sie nicht in der Lage war etwas zu servieren. Durch den Wind deshalb weil sie eigentlich bei den Truppen auf den Schlachtfeld sein müsste. Doch von dort wurde sie zurückgeschickt nach Kasra, als Begleitung für unseren Käsereiimkerkapitän, den es dort wohl schwerer erwischt hatte und der angeblich viel Blut verloren hatte, und den sie auf der Überfahrt pflegen sollte. Das und das auf dem Schlachtfeld erlebte nahmen sie so mit das sie nicht mal in der Lage war ihrer Herrin einen zusammenhängenden Bericht zu erstatten.

Wenigstens war die Sache mit der süßen Milch ausgestanden und Dina brachte mir ein Ale. Allerdings eines wo ein gewisser Anteil des Getränks sich an der Außenwand des Trinkhorns befand so das ich dieses an ihrer Tunika noch trocken reiben musste. Jetzt nach den ersten Tropfen des Ales, fiel es mir auch leichter dem Gestammel der anderen Kajira zu folgen. Was ich noch so heraus hören konnte war, das es wohl etliche Verletzte gab, insbesondere die Verletzung des Hauptmanns löste unter den anwesenden Frauen, egal ob frei oder unfrei, einiges Entsetzen aus, aber zum Glück noch keine Toten sowie das der Kampf immer noch hin und her wogte und eine Entscheidung nicht in Sicht war. Doch bald schon flachte dieses Gespräch ab und man wandte sich anderen, scheinbar wichtigeren Dingen zu.

Nämlich der Pagasucht, bzw der nicht mehr vorhandenen Pagasucht des Wirtes. Dieser wies nämlich den ihm servierten Paga zurück und verlangte tatsächlich etwas angewärmtes Wasser mit einem Spritzer Milch. Die Verwunderung am Tisch war groß, zumal der Wirt auch alle Anwesenden davon überzeugen wollte das Alkohol im allgemeinen und Paga im besonderen gesundheitsschädlich sein, er also auch den Genuss von Wein, Bier, Ale usw. abgeschworen hätte. Gut die Wirtin rieb sich ihre Hände weil ihr bester aber eben auch nicht zahlender Kunde wegfiel und rechnete sich im geheimen wahrscheinlich schon aus was sie mit dem finanziellen Überschuss der dadurch entsteht anfangen könnte. Bis hierher konnte ich dem Gespräch noch folgenden, doch als der Wirt dann in immer tiefgründigere Gedanken verfiel, er sprach wohl von ihm gemalten Bildern, von der Beschränkheit unseres Bewusstsein und was weiß ich nicht noch alles, da war es für mich an der Zeit mich zu verabschieden. Mein Schädel brummte so noch von den Klängen des Hammers das er für solche Gedanken einfach nicht aufnahmebereit war.

GR

Dienstag, 11. Oktober 2011

On a Lark

Das ist ja hier kein Fashion und Styleblog, nicht mal ansatzweise, und soll es auch nicht werden. Trotzdem komme ich nicht umhin meinen aktuellen Lieblingsladen vorzustellen. Ok es geht dabei sowieso weniger um Kleidung, sondern um Möbilar, technische Spielereien und ein wenig Landschaftsgestaltung. Von welchem Laden ich rede? Die Überschrift sagt es ja schon "On a Lark", zu finden hier in luftiger Höhe über der SIM Hibari. Darauf aufmerksam gemacht durch Lu war ich in letzter Zeit öfters dort gewesen und ich bzw wir haben da einiges an Geld liegen gelassen. Am Landepunkt angekommen, sollte man nicht gleich die Steine mitsamt den Posen die sie anbieten ausprobieren sondern sich erstmal in Ruhe umschauen.


Der Laden ist nicht unbedingt der billigste, ganz bestimmt nicht und er ist auch nicht der Prim-sparenste aber von dem was hier zum Verkauf steht habe ich einiges so, woanders noch nicht gesehen. Der Store ist in vier Abteilungen gegliedert, die sich Captive, Seating, Female und Fantasy nennen. Wobei mich nur die beiden Ersten wirklich interessieren. Warum, darüber werden sicher die Bilder Auskunft geben.

Captive

Seating
Die Abteilung für die Frau können sich ja die geneigten Leserinnen selber anschauen, das meiste was man dort erstehen kann geht in die Kajira/Bond-Ecke aber nicht alles ist wirklich auf Gor tragbar wenn man halbwegs authentisch bleiben will. Für die verspielten kann ich die Fantasyabteilung empfehlen, es ist ja bald Halloween, vielleicht braucht ja der Eine oder die Andere noch etwas um ihr Erdenheim zu verschönern. Es ist auch was kürbisartiges dabei. Dieses Jahr scheinbar ganz groß in Mode, Trolle in allen nur möglichen Ausführungen. Das erste Mal fiel mir das auf als der Owner von Dragans Varg seinen Tomte aufs Tableau brachte.

Tomte von Dragans Varg
Ob er nun der Erste war und andere nur nachgezogen haben oder ob das dieses Jahr ein allgemeingültiger Trend ist, mag ich nicht beurteilen, Fakt ist aber das es bei On a lark auch so etwas ähnliches gibt.

The Gnome Avatar
Wenn ich jetzt eventuell bei einigen das Interesse geweckt habe, denen sei noch gesagt das es jeden Samstag mindestens ein Produkt für 30L$ und jede Dienstag mindestens ein Produkt für 25L$ gibt. Heute sind verschiedene Gnome und eine Bank mit diversen Animationen im Angbot. Und wenn sich wer fragt wieviel der Typ dafür bekommt das er das hier schreibt, dem sei gesagt das hier keinerlei Provision fließt weder in Form von Linden, Rabatt oder Geschenken, es nutzt auch nichts sich auf diesen Blogpost zuberufen auch dafür wird keine Nachlass gewährt.

GR

PS: Wie mir der Ersteller vom Tomte glaubhaft versicherte, gab es den bzw die ersten Tomtes schon im Dezember 2009. Nur scheint der kleine Hype um diese Typen jetzt erst so richtig losgegangen zu sein.

Montag, 10. Oktober 2011

Um das Grauen zu bekämpfen

... also die grau bleibende Avatartexturen, gibt es ja verschiedene Möglichkeiten. Da hatte ich zum Beispiel mal die Nutzung eines Cachecleares empfohlen, so als letztes Mittel wenn alle anderen Einstellungen die man im Viewer und im Virenscanner vornehmen kann nichts mehr nutzen. Ich weiß gar nicht wo ich es her habe, ob mir das Jemand sagte oder ich es irgendwo gelesen habe, jedenfalls soll das Wechseln des Gruppentags auch helfen. Das gab es früher ja schon mal, vorzugsweise im damaligen Phoenixviewer. Wenn ein oder mehrere Avatare eine Wolke blieben dann setzte man eine andere Gruppe aktiv, wartete einen Moment und schwupps wurden aus den Wolken ganz ansehnliche Avas.


Das gleiche Prinzip soll nun auch bei grau bleibenden Avataren helfen. Man sieht einen oder mehrere graue Avatare, setzt eine andere Gruppe aktiv, wartet kurz und bums, sind alle bunt. Dann kann man beruhigt auch die Gruppe wieder zurücksetzen auf die vorherige. Das wäre natürlich eine elegantere Lösung, vor allem für RPler. Kein umständliches rezzen der Cacheclearer mehr, kein kurzzeitiges Verschwinden aus der Szene mehr. Einfach nur Gruppentag wechseln und gut ist. Fällt kaum auf, wenn man nicht grad was völlig unmögliches aussucht. Klingt zu gut um wahr zu sein?

Klappt aber! Ich habe es selber mehrfach probiert und auch andere, wo ich gesehen habe das sie den Clearer gerezzt hatten, gebeten es auf diese Weise zu probieren und hatte damit eine gefühlte Erfolgsquote von 95%. Das hat doch was oder. Wer immer noch skeptisch ist, einfach mal ausprobieren. Der Aufwand ist gering und fällt kaum auf. Den Clearer kann man dann im Falle eines Misserfolges immer noch nutzen.

GR

Samstag, 8. Oktober 2011

Contact Sets erstellen im Firestorm

Man hat jetzt die Möglichkeit innerhalb seiner FL die Kontakte über Sets zu organisieren. Weil der Eine oder die Andere dazu Fragen hatte, hab ich mich mal aufgemacht und versuche das hier zu erklären. Getestet mit den Versionen v3.0.1.22526 und v3.0.1.22566. Dazu geht man wie folgt vor und öffnet seine Freundesliste und klickt auf Contact Sets.


Danach öffnet sich dieses Fenster in dem wir nun die folgenden Einstellungen vornehmen werden.


Als erstes schreibt man in das Feld mit dem Namen "New Set Name" einen aussagekräftigen Titel hinein und klickt dann auf "Create Set". Ich habe hier den Namen "Ivendust" gewählt. Links oben im Dropdownfeld wählt man das Set aus, dann sieht man das es automatisch eine rote Farbe zugewiesen bekam, diese kann man rechts oben ändern. Bei der Farbauswahl sollte man darauf achten das sie später im Chat gut lesbar ist. Bei Rot war das bei mir nicht unbedingt der Fall.


Ich habe dann all jene ausgewählt aus meiner FL, die früher im ehemaligen RP Ivendust unterwegs waren. Dann habe ich einen der Spieler mit der rechten Maustaste angeklickt und bin dann auf "Add to: Ivendust" gegangen. Alle angehakten Spieler waren danach im Contact Set "Ivendust". Hat man einen Avatar vergessen, einfach rechtsklick drauf und ihn in das entsprechende Set adden. Was nützt uns das jetzt aber? Man könnte meinen nicht so viel, da man ja alle auch noch über die bestehende RP-Gruppe erreichen könnte. Die aber ist ja viel größer und beherbergt auch viele Karteileichen. So aber habe ich dir mir wichtigsten Leute aus dieser Gruppe auf einen Blick. Was genau kann man nun aber machen?


Also ich habe jetzt im Drop Down Feld  "Ivendust" ausgewählt und den den Haken bei "All Friends" raus genommen. Nun werden mir nur noch die Leute vom Contact Set "Ivendust" angezeigt. alternativ könnte man jetzt noch den Haken bei Offline rausnehmen und dann sieht man nur die momentan in SL aktiven Avatare. Jetzt hat man noch genau zwei Möglichkeiten man kann eine Konferenz führen oder einen Massen-TP durchführen. Ich denke das ist noch ausbaufähig.


Ich habe dann mal noch zwei weitere Contact Sets angelegt. Wichtig ist das man aus Gründen der Übersichtlichkeit rechts oben die Farbe ändert, da jedes Contact Set automatisch die Farbe Rot erhält. Jetzt kann man wieder das gewünschte Contact Set auswählen und entsprechend damit arbeiten. Wichtig noch, man kann einen Avatar mehreren Contact Sets zuordnen. Richtig interessant wird es aber erst wenn man auf den Button "Settings" klickt, dann erhält man folgendes Fenster.


Ich hoffe mein dünnes Englisch verlässt mich jetzt nicht aber hier kann man jetzt links oben eine Farbe für alle festlegen die in keinen Contact Set sind. Die Geschwindigkeit festlegen wie schnell die Liste scrollt und festlegen ob die Freunde je nach Zugehörigkeit zu einem Contact Set in Radar, Chat, Minimap oder Nametag eingefärbt werden sollen. Ich die Optionen für das einfärbe alle mal ausgewählt, im Radar sieht das dann zum Beispiel so aus.



Zum Schluss kann man dann noch die Zoomeffekte in der Liste steuern und das Namensformat und die Sortierung festlegen. Ich werde dieses Tool sicher weniger brauchen aber vielleicht wissen andere damit ja mehr anzufangen. Ach eins noch, das Ganze ist Viewer- bzw PC-abhängig. An einen anderen PC stehen euch, trotzdem dort vielleicht der gleiche Viewer in der selben Version läuft, diese vorgenommenen Einstellungen nicht zur Verfügung. Ebenso muss dies natürlich für jeden Alt extra vorgenommen werden.

GR

Freitag, 7. Oktober 2011

Es beginnt!


Den ganzen Tag habe ich gearbeitet um die Vorräte aufzufüllen, die Lücken zu schließen die der Feldzug in mein Lager gerissen hat. Aber ich will mich nicht beschweren ich habe ja auch gut verdient dabei bzw. hoffe ich das noch zu tun denn noch habe ich meine Arbeit der Stadt nicht in Rechnung gestellt, was auch daran liegen konnte das ich nicht wirklich schreiben kann. Mit diesen und ähnlichen Gedanken war ich beschäftigt als der Hall fester Tritte durch die Gassen klang. Neugierig trat ich vor die Schmiede. Das was ich sah war schon beeindruckend. Krieger über Krieger die im Takt des Schlages ihrer Ausrüstung zum Hafen marschierten.

Kasras Krieger, angeheuerte Söldner und die Krieger unserer Verbündeten, sie alle sammelten sich im Hafen und enterten nach und nach die Schiffe der Kriegsflotte. Die Luft war erfüllt von den rauhen Stimmen der Befehlshaber die ihre Anweisungen riefen, dem metallischen klingen der Waffen die bei jedem Schritt gegen die Ausrüstung schlugen und dem Knarren des Holzes aus dem die Schiffe gebaut waren. Überall standen die Bürger von Kasra, die zuschauten wie sich das stolze Heer von Kasra aufmachte den Feind vernichtend zu schlagen. Mit einem lauten Knall öffneten sich die Segel der Schiffe und die Flotte setzte sich Flußabwärts in Bewegung.


Okay, das Video ist ein wenig modern und die Waffen verstoßen gegen die Technologiegesetze der Priesterkönige aber vielleicht hilft es ja trotzdem.

GR

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Endspurt

Nach einen arbeitsreichen Tag in der Schmiede dachte ich, es wäre ein gute Idee wenn ich mir zum Abschluss des Tages ein oder zwei Ale im Feuerkrug gönnen würde. Die Gelegenheit war günstig, denn auch zwei Rarii waren dort so das ich hoffte ich könnte neues über meine Anzeige den angeblichen Schmied betreffend in Erfahrung bringen. Auf meine Frage hin ob den der Deliquent schon im Kerker sitzen würde erhielt ich als Antwort das der Ubar befohlen hätte die Untersuchungen einzustellen und schon an einem Urteil schreiben würde. Diese Auskunft hatte zur Folge das eine mittelschwere Schimpftirade aus mir heraus brach, denn ich konnte mir unmöglich vorstellen das dieses Urteil gerecht sein würde. Darunter leiden musste auch die Kajira die mir gerade das Ale brachte und der ich dieses mehr aus der Hand riss als abnahm.

In einem Zug trank ich das Ale und warf das leere Trinkhorn auf den Tisch. Gerade als ich wutentbrannt die Schenke wieder verlassen wollte, schien sich doch mein Eindruck von gestern zu bestätigen das die rote Kaste dieses heimsteinfremde stinkende Fellbündel von einen nordischen Barbaren in ihr Herz geschlossen hatte, bekam ich noch einen Auftrag. Der Hauptmann wollte mehrere Kisten voller Ketten und Collare, für die zu erwartenden Kriegsgefangenen, außerdem sollte ich der Wachkajira endlich das Collar wechseln. Halbwegs besänftigt machte ich mich auf den Weg rüber zur Schmiede. Das Collar war schnell gewechselt, bestand doch der Verschluss nur aus einen dünnen Kette und eine Zange tat da gute Dienste.

Gerade als ich den Hauptmann das Stadtcollar gegeben hatte, kam der Ubar hinzu um mich über das Urteil zu informieren. Sinngemäß stand darin das man nicht einbrechen kann wenn die Tür offen ist und zwei Bürgerinnen der Stadt hätten genau das bezeugt, nämlich dass das Tor schon lange vorher offen gewesen wäre, zudem seien keine Spuren von Gewaltanwendung an dem Tor festgestellt wurden. So blieb nur noch die Tatsache das er mein Material verschwendet, also Kohle, Stahl und mein Werkzeug missbraucht hatte. Die Menge der verbrauchten Güter sollte ich dem Statthalter melden damit dieser den finanziellen Schaden festsetz und dieser Verbrecher dann den Schaden ersetzt, außerdem sollte er noch den zehnten Teil davon als Strafe in die Stadtkasse einzahlen. Richtig zufrieden war ich mit den Urteil nicht, wer sagt dann das man ein Tor unbedingt mit der Brechstange öffnen muss, mit einem Dietrich ist doch so etwas viel unauffälliger und es hinterlässt kaum Spuren.

Wieder machte ich laut meinen Unmut Luft. Na ja so laut nun auch nicht, wer würde es schon wagen einen Ubar ernsthaft zu widersprechen? Der Ubar war dann schon gegangen aber die anderen Krieger waren noch da. Auch denen war mein Unmut nicht entgangen und sie sicherten mir zu das sie sich nicht in Kastenangelegenheiten einmischen würden und der Neue auf keinen Fall unter dem Schutz der Wachen stehen würde, ja sie gaben mir sogar Tipps wie man seine Schläge am wirkungsvollsten ansetzt. Eine beruhigende Aussage hatte es doch bis dahin so ausgesehen als würde dieser Mistkerl gewissen Sympathien in der roten Kaste genießen.

Doch erstmal hatte ich noch genug zu tun, heute sollte alles für den Feldzug verladen werden und ich hatte mit der zusätzlichen Bestellung noch nicht einmal angefangen. Die rote Kaste zog sich außerdem zu einer Besprechung zurück so das ich ich wieder allein in der Schmiede war und mich dem Auftrag widmen konnte. Zumindest kurz, denn kaum waren die Krieger verschwunden tauchte eine Delegation aus Jorts Fähre auf die den Ubar sprechen wollte. Ich schickte sie zur Zitadelle, machte ihnen aber nicht viel Hoffnung das man sie empfangen würde.

So nun aber fix, zum Glück muss ich bei solchen Allerweltsaufträgen nicht so viel neu schmieden, habe ich doch immer eine reichliche Auswahl auf Lager. Ich stellte also eine ansehnliche Kollektion zusammen und verpackte alles in drei Kisten. Die nächsten Tage werde ich aber dazu nutzen müssen mein Lager wieder aufzufüllen. Als ich fertig war wischte ich mir den Schweiß von der Stirn und schaute nach draußen. Da knieten zwei Kajirae aus dem Hause Flamnium und wollten meine Sachen auf das Schiff im Hafen verladen. nach einigen hin und her stellte sich heraus das sie weniger meine Sachen meinten, sondern das was ich für den Feldzug bereitstellen sollte. Allerdings konnten sie es nicht besser wissen, die Auftragserteilung vom Lademeister war wohl nicht ganz eindeutig gewesen.

Da ich ziemlich skeptisch war das die Beiden in Lage wären das alles wegzutragen sprach ich mit dem Lademeister ob er denn nicht irgendwo einen Karren stehen hätte. Während dieser zusammen mit den Mädchen nun zwei Karren aus dem Kontor holte, räumte ich schon mal alles vor die Schmiede. Drei Kisten mit Ketten und Collaren, sechs Alarmglocken und jede Menge Waffen. Der Platz auf den beiden Karren reichte gerade so aus und kurze Zeit später trabten sie damit ab in Richtung des Hafen. Genug gearbeitet für heute, ich verschloss das Tor und verschaffte mir nun endlich noch einen Überblick was der Mistkerl mir gestohlen hatte, damit ich es die Tage den Kämmerer melden konnte.

GR

Dienstag, 4. Oktober 2011

Vom Dieb zum Bürger?

An den sauberen Brüsten der Kajira war deutlich zu erkennen das der Hauptmann seinen Kostenvoranschlag erhalten hatte. Außerdem richtete mir die Sklavin aus, das es ruhig ein Collar für 10 Kupfer sein dürfe, der Herr wäre nicht knausrig, hätte er gesagt. Nun gut, heute sollte der Tag sein wo sie das neue Collar bekommt. Doch daraus wurde erstmal nichts. Denn zum einem war in meine Schmiede eingebrochen wurden und zum anderen konnte ich mich selbst darum nicht kümmern, da zu einer Bürgerversammlung gerufen wurde. Die Bürgerversammlung ist so eine Ding womit der Ubar die Kasraer ruhig halten will. Ruhig halten deshalb weil ja der Rat abgesetzt ist damit er als Diktator regieren kann.

Die Bürgerversammlung soll ja den Rat in der Zeit des Ubarats ersetzen, hat aber nicht mehr Befugnisse als sich die Entscheidungen des Ubars anzuhören und ab und zu mal einen Fremden einzubürgern. Und selbst dieses Recht wurde im Sinne des Ubars beschnitten. Jedenfalls war es gestern mal wieder so weit. Da bei diesen Sitzungen nicht so ausufernd gelabert wird wie sonst im Rat, ging ich auch mal wieder hin, was sich noch als kluge Entscheidung beweisen sollte. Es gab erst eine Ansprache des Ubars, zu den Kriegsvorbereitungen und eine Abfrage über den Erfüllungsstand wichtiger Aufgaben bevor er das Wort an den Statthalter übergab.

Dieser berichtete darüber was die Volkszählung von Kasra ergeben hatte und wer jetzt alles als verschollen oder tot galt, bevor er zu einer Einbürgerung überging. Dieser Typ, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe stellte sich als Kampfschmied vor, na ja nicht ganz, er meinte er wäre Schmied und könne auch ein Schwert führen und das er alles was er fängt Kasra zur Verfügung stellen will um den Nahrungsmittelengpass zu überwinden. Hatte ich was verpasst? Als ob wir in Kasra hungern würden! Dazu stellte er sich hin und erklärte er würde in der Schmiede aushelfen. Gehts noch? Spätestens jetzt war das Maß voll und ich erklärte das ich niemanden bräuchte. Noch suche ich mir aus wer bei mir arbeiten darf.

Doch das war noch nicht das Ende der Fahnenstange. Als auch andere skeptisch wurden, erklärte er das er ja in der Schmiede schon eine Probe seines Könnens abgelegt und drei Schwerter gefertigt hätte. Jetzt war es endgültig vorbei und ich ging ihn an, stieß ihn durch den Raum um ihn zur Rede zu stellen wie er es wagen konnte in meine Schmiede einzubrechen und mich zu bestehlen. Das er unmöglich ein Angehöriger der Kaste der Metallarbeiter sein könne, da diese das Eigentum anderer achten würden.

Nur mit Mühe konnten uns die Wachen trennen. Er war sogar so unverfroren zu behaupten die Schmiede wäre nicht verschlossen gewesen. Leider hielten mich die Wachen fest, so konnte ich ihm diese Frechheit nicht heimzahlen. Dafür erstatte ich aber Anzeige und brachte damit auch den Bürgerschaftsantrag zu Fall. Nur mit Mühe konnte ich mich nach dieser Auseinandersetzung zwingen dem weiteren Verlauf der Sitzung zu folgen. Am Ende kam der Leutnant noch auf mich zu und sagte mir das ich in der Schmiede nichts verändern soll, er will morgen die Tore auf Einbruchsspuren untersuchen. Da das ganz in meinen Sinne war, sagte ich natürlich zu.

Im rausgehen bekam ich noch mit wie Teile der roten Kaste sich bei dem fellbehangenen, schwarz gekleideten Mann, der behauptete ein Schmied zu sein, einschleimten und ihm, trotzdem er zugab in die Schmiede eingedrungen und mich bestohlen zuhaben, ihr Vertrauen aussprachen. Mal sehen wie sich das auf die Ermittlungsergebnisse auswirkt.

GR

Sonntag, 2. Oktober 2011

Wunder der Evolution

Da ist man mal wieder nach Tagen der Auszeit im RP und was läuft einem über den Weg? Zumindest wenn man dem Profil glauben darf, den Avatar sah ich ja nur als Wolke, ein *Trommelwirbel*
Dominantes Kur Weibchen

Story: Nach Gor gesandt, um die Goreaner gegen die Priesterkönige aufzuhetzen. Intriegen und der alte nie enden wollende Krieg. Doch das Raumschiff kam unvorhergesehen vom Kurs ab und schlug zu früh auf. Von der ursprünglichen Besatzung überlebten nur Zwei. Hor Tah, einer der besten Krieger der Raumstation, übernahm die Führung der Expedition ins Ungewisse!

Charakter Stärken: Sehr dominant, guter Geruchssinn, Augen Hauptsinn, mäßig aggressiv, Nicht wasserscheu, Vorsichtig, greift nur an wenn siegessicher, eine der wenigen die etwas mehr kulturelle Annehmlichkeiten schätzt .

Charakter Schwächen: Bei Blutgeruch Neigung zur Raserei, Hass gegen verwilderte Kurii, Klimawandel wird schlecht vertragen.
Das ist mal zusammengefasst ihr Charakterbeschreibung. Ansonsten trug sie noch sehr viele Infos über die Kurii in ihrem Profil spazieren, die für sich genommen, zum großem Teil alle richtig waren. Zumindest wenn ich das mit dem vergleiche, was ich so an Infos aus den Büchern behalten haben. Gut es waren auch ein paar Klopse dabei wie, das Kurii unempfindlich sind gegen Pfeile, da das Fell zu dicht und die Muskeln zu hart sind. Hehe, das sei jetzt mal dahin gestellt ob ein Kurii seine Muskeln so fest anspannen kann das da kein Pfeil mehr eindringen kann und selbst wenn, läuft der den ganzen Tag mit angespannten Muskeln rum? Egal, das war ja auch nur der Grund warum sie ihr Meter resetten darf, denn sie kämpft natürlich auch. Aber der Rest passte dann irgendwie schon.

Das eigentliche anatomische Wunder war nämlich nicht das dichte Fell und die steinharten Muskeln, sondern das Kurweibchen an sich und vor allem das es auch noch dominat ist. Jetzt lassen wir mal alles weg was der gute John Norman über die Fortpflanzung der Kurii geschrieben haben und halten uns mal an den Grundgedanken der Bücher. Danach gibt es auf Gor eben nur ein dominantes Geschlecht und das ist immer das Männliche. Der gute alte John hat das mal am Beispiel der Sleenpaarung beschrieben. Demnach ist es so das das Weibchen zwar aggressiv sein kann,was die Jagd betrifft aber dominant ist nur das Männchen. Und jetzt soll es ausgerechnet bei den Kurii dominante Weibchen geben? Aber schauen wir doch mal was der Autor dazu sagt.
Wir haben dagegen drei oder, um genau zu sein, sogar vier Geschlechter. Da ist das dominante Geschlecht, das wohl am ehesten dem menschlichen Mann entsprechen würde. Dem Instinkt nach drängt es den Dominanten, zu töten und sich zu paaren. Dann gibt es eine Art von Kur, die dem Dominanten ähnelt, sich aber nicht paart und auch keine Tötungen mitmacht. Wenn man will, kann man das als zwei Geschlechter ansehen. Dann gibt es da die Ei-Träger, die befruchtet werden. Diese Art von Kur ist kleiner als der Dominante oder Nicht-Dominante, von dem wir eben gesprochen hatten. Der Eiträger ist das Weibchen«, sagte ich. Wenn du willst. Aber kurz nach der Befruchtung, innerhalb eines Mondzyklus, setzt die Ei-Trägerin den befruchteten Samen in einer weiteren Kur-Art ab, die einen Mund besitzt, aber sich nicht vom Fleck bewegen kann, eine Art Tentakelwesen. Diese setzen sich an harten Oberflächen fest, dunklen, kugelförmigen Anemonen gleich. Das Ei entwickelt sich im Körper dieser Blut-Amme und bricht sich einige Monate später einen Weg in die Freiheit. Das junge Wesen hat keine Mutter«, stellte ich fest. Nicht im menschlichen Sinne«, lautete die Antwort. Wenn es nicht selbst eine Blut-Amme ist, wird es dem ersten Kur folgen, den es sieht, vorausgesetzt, es handelt sich dabei um eine Ei-Trägerin oder einen Nicht-Dominanten. Was passiert, wenn es einen Dominanten zu Gesicht bekommt? Wenn es selbst Ei-Trägerin oder Nicht-Dominanter ist, wird es dem Dominanten aus dem Weg gehen«, lautete die Antwort. Und wenn es selbst potentiell ein Dominanter ist? Das Ungeheuer bleckte die Zähne. »Das hoffen ja alle. Wenn es ein Dominanter ist und einem Dominanten begegnet, wird es die Zähne fletschen und seine Klauen zeigen.

John Norman Band 12 "Die Bestien von Gor" Seite 266/277
Das ist ein Zitat aus einen Gespräch das Tarl mit dem Kur Halbohr, der ihn ans Ende der Welt gelockt hatte, führt und wo ihm dieser die Welt der Kuri erläutert. Schon aus diesen Zitat geht hervor das nur die Dominaten, jene welche dem menschlichen Mann entsprechen, kämpfen und dominant sind. Wie hätte es auch anders sein können in einen Roman nach der Philosophie von Norman, auf Gor in einer von Männern dominierten Welt.

GR