Donnerstag, 30. Dezember 2010

Rückblick

So dann will ich mich mal in die Reihe der Jahresendposter einreihen und mal kurz 2010 Revue passieren lassen, natürlich mit Schwerpunkt RP. Immerhin hat sich gerade in diesen Bereich mein zweites Leben stark verändert. In den letzten Tagen des Jahres 2009 hatte ich meinen Blogprovider gewechselt (kann man das so nennen?) und hab dann alle Inhalte nach hier übertragen. Die zweite Sache die Sache die dann noch Auswirkungen auf 2010 haben war, das wir Ivenduster beschlossen hatten, auf Grund mangelnder Beteiligung und zu geringen Interesse, unsere SIM abzugeben und für die verbliebenen Treuen einen anderen Unterschlupf zu suchen, bzw bei einen anderen RP mit anzudocken.

Also begann das Jahr 2010 mit der Suche nach einer Bleibe für die Zwei Handvoll Ivenduster die das RP noch fortsetzen wollten. Wir bekamen dann das Angebot bei den Amazonen anzudocken, man stellte uns eine viertel SIM zur Verfügung, damit hatten wir genau soviel Prims wie auf unserer ehemaligen Homesteadt-SIM aber an Spielfläche ein vielfaches davon. Der Gedanke dabei war das wir dann ja die letzte christliche Bastion in einen Land voller Heiden spielen konnten. Also bauten wir die viertel SIM so um das sie für uns nutzbar war und da ja Ivendust nur an zwei Tagen die Woche stattfand spielten wir parallel den Untergang des alten Dorfes und die Suche nach einer neuen Heimat aus. Dabei ging es über Carima und quer durch Amazonien in unser neues Dorf.

Anfangs lief das auch ganz gut, doch dann kam es zu, hmm nennen wir es mal Richtungsstreits, was die Spielerschaft weiter ausdünnte. Trotzdem schafften wir es im Mai den zweiten Jahrestag des RP Ivendust zu begehen. Zwischenzeitlich hatte ich angefangen auch auf Gor zu spielen, was auf das RP in Ivendust keinen weiteren Einfluss hatte, die beiden Tage hab ich mir jede Woche gegönnt aber meine Aktivitäten im RP-Amazonien ließen merklich nach. Gor nahm mich mehr und mehr gefangen. Ich war ja vorher schon viel auf diversen Gor-SIMs herumgeschlichen und hab observert was das Zeug hielt, konnte mich aber nie zu einen Einstieg durchringen. Das wäre wahrscheinlich noch ewig so weiter gegangen wenn mich nicht Dina, ich war mindestens schon das zweite oder dritte Mal in Kasra, festgehalten hätte und sinngemäß meinte ich solle nicht immer nur gucken sondern endlich auch spielen.

Ein paar Tage später hatte ich es auch probiert und nach ein paar holprigen Anfangstagen lief es dann ganz gut. Auch deswegen weil mich jemand an die Hand nahm, sie war auch neu in Kasra und so hatten wir ein gemeinsames Ziel, nämlich uns die Bürgerschaft von Kasra zu erspielen. Was ich auch schaffte, nur sie verschwand irgendwann in den Weiten von Gor. Mittlerweile wurde es Juni und das RL-Treffen der Ivenduster stand auf dem Plan. Meine Hoffnung war ja das dieses Treffen noch mal eine wenig Aufwind bringt aber da hatte ich mich getäuscht. Das Treffen selber war schön, hätte vielleicht schon viel eher mal stattfinden sollen, nur am weiteren Niedergang von Ivendust änderte sich nichts.

So kämpften wir uns noch ein paar Wochen durchs RP und fassten dann Ende August den Entschluss Ivendust den neuen Bedingungen ein weiteres Mal anzupassen. Wir verkleinerten das Dorf, passten die Rollen ein wenig an aber im Prinzip war das nicht mehr als das letzte Aufbäumen eines Todgeweihten. Ungefähr zu dieser Zeit fasste ich auch den Entschluss meinen Char aus dem RP-Amazonien rauszunehmen und ihn wieder mehr dem Status Gastspieler zu verpassen. Zwei 7Tage RPs das geht einfach nicht, da muss man sich entscheiden und Gor war zu diesen Zeitpunkt einfach neuer und dadurch reizvoller und spannender. So endete im August meine 22 monatige Karriere in Amazonien.

Ivendust blieb ich aber treu und spielte weiter zweimal die Woche dort. Das Spiel in Gor wurde mit der Zeit immer intensiver, so langsam wurde ich sicherer und bewegte mich entsprechend freier in meinen Umfeld. Ich fing nebenbei noch die Pilgerreise an um die ganzen SIMs die ich schon als Observer bereist hatte mir auch mal IC anschauen konnte. Unterwegs hatte ich mir noch eine Kajira aufgelesen die mich von nun an beim pilgern. Die Tage gingen ins Land, Ivendust befand sich weiter auf dem absteigenden Ast und mein Gorspiel wurde immer intensiver. Irgendwann kam mein RL-Geburtstag ran und mal abgesehen davon das ich wieder mal ein Jahr älter werden sollte, passierten noch zwei Dinge die mein RP-Dasein weiter verändern sollten.

Zum einen war es so das in den ersten Minuten dieses Tages mich meine Pilgerkajira IC anflehte sie zu kaufen, das war sozusagen das erste Geschenk des Tages auch wenn die davon nichts wusste, und am Abend es gleichen Tages beschlossen wir verbliebenen Ivenduster das RP zu schließen. Es war ein Entschluss der uns sicher nicht leicht gefallen war aber letztendlich unumgänglich war. Ivendust hatte damit 29 Monate existiert und ich war 26 Monate ein Teil davon gewesen. Mittlerweile spiel ich nun nur noch auf Gor, einige andere Spieler aus Ivendust haben auch oder wieder den Weg dorthin gefunden andere sind in Amazonien geblieben. Nur die wenigsten haben ganz mit RP oder gar SL aufgehört.

2010 war also, zumindest was den RP-Teil meines Ichs ausmacht ein Jahr voller Umbrüche und Veränderungen. Mal schauen was 2011 bringt.

GR

Dienstag, 28. Dezember 2010

Kajiraenotstand

Der herrschte gestern tatsächlich in Kasra, so das sich alle Männer auf die einzige freie Frau in der Stadt stürzten. Selbst unser Schreiber, den ich eigentlich noch an einen Baum gefesselt bei den Talunas vermutet hatte, schließlich hat bis heute noch keiner die 5Fässer Paga für ihn an die Waldmädchen übergeben, war dabei. Lange Zeit sah es so aus als ob die Schöne aus dem Freihafen Asperiche nur die Wahl hat sich auszusuchen wer sie, wie versklavt aber nicht das sie wirklich eine Chance hätte den Kragen zu entgehen. Wider Erwarten schaffte sie es trotzdem, selbst einen Umtrunk beim Schreiber im Beisein des Regenten überstand sie wohl unbeschadet.

Was ich gestern allerdings noch dazu gelernt hab ist, das es auf Gor ein Tassa-Pulver geben soll. Das war nicht nur mir unbekannt sondern auch Derjenigen der es vorgesetzt wurde. Da ich ins RP nicht mehr involviert war und man mich per IM fragte was denn das Zeug bewirken soll, schaute ich mal kurz nach, damit die Gute wusste wie sie sich verhalten soll. Eine erste Recherche bei der Gegenerde ergab das dort dieses Pulver, zumindest unter diesen Namen, unbekannt war. Die Googlesuche selber verwies dann auf folgende Seite: GIC - goreanische Medizin , woher wohl auch unser Giftmischer seine Information hatte.

Zitat:

Tassa-Pulver: Das rötliche Pulver, auch Tassa-Pulver genannt, macht Menschen auch bewusstlos. Es wird sehr oft rotem Wein oder auch Essen beigemischt. Im Wasser würde es Argwohn erregen, da es das Wasser rosa verfärbt. Frauen sind immer gut beraten, keinen roten Wein mit Fremden zu trinken, da man nie wissen kann ob dieser mit Tassa-Pulver versetzt wurde.

Also immer gut auf die Emotes achten, das man frühzeitig genug gegensteuern kann. Sollte nur eine IM kommen, so nach dem Motto: "Ich hab dir grad was in den Wein gemischt!", würde mich das gar nicht anheben.

GR

Montag, 27. Dezember 2010

Endlich mal Fleisch

Ich lungerte vor der Schmiede herum, die Collare für Aventicum hatte ich endlich fertig, gelangweilt puhlte ich mir den Eisenstaub von der Haut, als eine mir fremde Frau auftauchte. Da ich nun nicht wirklich viel zu tun hatte suchte ich das Gespräch mit ihr. Dabei stellte sich heraus das es die Stoffhändlerin war, von der mir Lu schon berichtet hatte. Sie erzählte mir das sie weiter zur Oase der 4Palmen wollte, darum riet ich ihr, ab den Handelsposten, den Tarn zunehmen. Das ist zwar ein wenig teurer aber da die Wälder nicht sicher sind, für sie als freie Frau bestimmt besser. Sie bedankte sich noch für den Rat und wollte dann auch schon los. Allerdings bemerkte sie das sie auf der Rückreise noch einmal in Kasra Station machen wollte und das ich doch meine Kajira von ihr grüßen solle, sie hätte ihr sehr gut gedient.

Hmmm, nun freute es mich zwar zu hören das Lu keinen Ärger bereitet hatte, das eine Freie aber eine Kajira grüßen lässt, erschien mir doch sehr merkwürdig. Was solls, vielleicht war sie ja bloß ein besonders freundliches Wesen. Ich räumte dann noch ein wenig mein Werkzeug zusammen als Lu auch wieder auftauchte. Ich sprach noch kurz mit ihr über die Händlerin, den Stoff für einen neuen Camisk, den sie sich wohl seit gestern erträumte, gab es trotzdem nicht. Irgendwie kam ich drauf das man ja auch mal was essen könnte, weshalb Lu Anstalten machen wollte zu backen. Doch das dauerte mir zu lange und ich ging in den Feuerkrug, in der Hoffnung das es mal was anderes als Fisch gab.

Da keine Herbergskajira anwesend war schickte ich Lu in die Küche um zu schauen ob es die Boskfleischplatte, die zwar auf der Karte stand, die ich aber noch nie gesehen hatte, wirklich gibt. Da wie gesagt niemand von der Herberge da war der die Fischsuppe wie Sauerbier anpries, gab es tatsächlich heute Fleisch, einen Paga dazu zum nachspülen, das Leben konnte so einfach sein. Lu ließ ich sich dann auch was vom Sklavenbrei nehmen, sie sollte mir ja nicht die ganze Zeit beim Essen zuschaun. Irgendwie hatte ich den Eindruck das das Boskfleisch besonders reichlich war, jedenfalls schaffte ich nicht alles. Ich weiß nicht ob sie es mit mir nur gut gemeint hatte oder ob es Berechnung war von Lu, aber es fiel noch etwas für sie ab womit sie ihren Brei aufpeppen konnte.

Ich hatte gerade mit einen lauten Rülpsen das Ende meiner Mahlzeit verkündet als die Tür der Herberge aufging und ein offensichtlich weibliches Wesen den Raum betrat und sich in meiner Nähe hinkniete. Gerade als ich noch überlegte wieso eine Kajira einen Lederbikini trug und ihr Hals so nackig wirkte, fing sie auch schon mit reden an. Sie legte mir ein Bild vor, auf dem ein nackter und gefesselter Mann zu sehen war. Dies wäre der Schreiber aus Kasra meinte sie und und für fünf Fässer Paga könnten wir ihn heute Abend noch wiederhaben. Die Frage was es kostet wenn sie ihn behalten verkniff ich mir, allerdings machte ich ihr klar das ein Austausch heute nicht mehr möglich ist da ich selber nicht im Besitz von soviel Paga sei und der Wirt oder jemand der soviel aufkaufen könnte, nicht in der Stadt ist.

Zum Glück ging sie darauf ein. Kurz überlegte ich noch ob ich nicht einfach das Waldmädchen, was es ja zu sein schien, dabehalten sollte aber da dann ja niemand die Nachricht überbringen würde und so vielleicht auch das Leben des Schreibers in Gefahr käme, ließ ich sie wieder laufen. Als sie weg war, brachte Lu mir noch einen Paga und ich machte es mir auf den Kissen bequem. Da ich spürte das das gute Essen und der Alkohol mich langsam schläfrig machten, zog ich es vor in die Schmiede zu gehen. Zum einen schläft es sich in den eigenen Fellen besser als hier zwischen den Kissen und zum anderen hatte Lu dann noch genug Gelegenheit zu beweisen ob sie in der Lage ist mich wachzuhalten.

GR

Sonntag, 26. Dezember 2010

in the heat of the moment

Ich war etwas länger in der Erzmine geblieben, als ich wieder ans Tageslicht kam lief mir Lu über den Weg. Was es neues gäbe wollte ich von ihr wissen. Sie berichtete mir mit so einen merkwürdigen Leuchten in den Augen davon, das in der Herberge eine Stoffhändlerin abgestiegen wäre und das Beste sei das sie auf dem Schiff, welches im Hafen, liegt ganz viele wunderbare Stoffballen liegen haben soll und man könnte doch...... Da ich aber keine neue Tunika brauchte winkte ich ab, merkwürdiger Weise brach auch gleich Lu´s gute Laune zusammen. Was solls, ich schickte sie in der Herberge um dort auszuhelfen. Ich hatte jetzt eh keine Verwendung für sie und in der Schmiede noch genug zu tun. So musste ich noch ein paar Collare anzufertigen, die Teil des Kaufpreises von Lu waren und die ich wenn es in zwei Hand nach Aventicum ging, ihren ehemaligen Herrn aushändigen wollte.

Das Timing war perfekt als ich mit den groben Arbeiten an den Collaren fertig war kam auch Lu aus der Herberge herüber. Nach den ganzen Tagen wo sie sich mit dem verstauchten Knöchel herum plagte war ihr Gang an diesen Tag zum ersten Mal wieder so wie ich es von ihr gewöhnt war. So machte auch wieder Spaß ihr beim Laufen zuzuschauen. Trotzdem hielt ich ihr noch mal einen Vortrag über ihre Tollpatschigkeit. Lu versicherte mir zwar das sie schnell lernt und keine Fehler zweimal macht aber es gab ja noch genug andere Möglichkeiten sich in einer Schmiede zu verletzen. Lu wärmte sich am Schmiedefeuer auf und während unseren Gespräches war ich ihr ziemlich nahe gekommen, was sie auch sofort ausnutzte und sich gegen mich drängte.

Da ich dieser Nähe heute nicht abgeneigt war ließ ich sie machen, nein eigentlich griff ich in ihr Hüfttuch und zog sie noch näher zu mir. Das Hüfttuch mit den dicken Knoten drin machte ich ihr gleich ab, das störte nur und während sie schon ein Bein um mich schlang, wanderten meine Hände gierig über ihren Körper, ich beugte mich vor ihren Hals zu küssen den sie mir durch ein zurücklehnen ihre Kopfes darbot. Im letzten Augenblick sah ich noch wie die Flammen des Schmiedefeuers ihren Haaren bedrohlich nahe kamen, geradeso konnte ich sie noch wegziehen, so das außer ein paar Haarspitzen angesengt wurden und sich der dazu passende Geruch breitmacht machte, nichts weiter passierte.

So viel zum Thema Tollpatschigkeit! Ich werde mir wohl merken müssen das man in der Nähe eines Feuers nicht mit der Hitze einer Kajira spielen sollte, wenn nicht alles ein Opfer der Flammen werden soll. Vorsichtshalber bugsierte ich Lu nun aus der Werkstatt in die Kammer, der Feuertopf stand weit genug weg von den Fellen, so das nun nichts mehr passieren konnte und Lu genug Gelegenheit hatte zu beweisen das sie selber heiß genug ist.

GR

Freitag, 24. Dezember 2010

Ratssitzungen

Aus dem vorangegangen Posting könnte man ja fast den Schluss ziehen ich mag die regelmäßigen Ratssitzungen in Kasra nicht so sehr. Der Eindruck ist nicht so ganz falsch. Ich hab Dienstbesprechungen schon im RL gehasst, warum soll ich sie da im SL und erst recht im RP lieben. Der Grund ist ganz einfach das man ein Haufen Zeit absitzt und nur ein geringer Teil davon ist für einen selber wirklich relevant ist und ein Großteil der Themen gehen eben an einen vorüber. Aber, so eine Ratssitzung ist nunmal die Möglichkeit die Geschicke einer SIM halbwegs demokratisch und trotzdem IC zu lenken. Das ist meiner Ansicht nach auch einer der Gründe warum die niederen Kasten von Kasra ebenfalls dem Rat angehören, mal abgesehen davon das es sonst im Rat ziemlich einsam werden würde.

Noch schlimmer kann es eigentlich nur für die ebenfalls im Raum befindlichen Kajirae sein. Die sind dann zwar top informiert, da sie aber IC keine Stimme haben ist so eine Sitzung für sie dann wahrscheinlich auch nur eine bessere Theateraufführung mit einen Hauch von Standup Comedy. Da es in Kasra aber offiziell keine Owner gibt ist diese Regelung ein in meinen Augen gangbarer Kompromiss. Auch wenn wir uns manchmal vom hundertsten ins tausendste verlieren, kommt unterm Strich doch meisten etwas Vernünftiges heraus und da dies schon deutlich länger so gehandhabt wird als ich in Kasra spiele, scheint es sich in meinen Augen auch bewährt zu haben. Demzufolge unterwerfe ich mich alle 14Tage diesen Prozedere, werde aber trotzdem nie jemand sein der das Telefonbuch so spannend findet das er es von vorn bis hinten durchliest.

GR

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Kurz vor Weihnachten

Nun hat die Vorweihnachtszeit doch ihre Auswirkung bis nach Gor. SIMs werden leerer, RPs ruhiger, selbst der gemeine Honk scheint ein Einsehen zuhaben, und der Blog füllt sich langsamer. Nicht das kein RP mehr stattfindet, so ist es nicht aber es lassen sich nicht wirklich kleine Geschichten daraus schreiben und zu einer Aufzählungsliste unter dem Motto: "Was sonst noch passierte!" konnte ich mich nicht durchringen. Klar könnt ich mich jetzt in epischer Breite darüber auslassen wie meine Kajira ihren Knöchel gekühlt  und was sie alles angestellt hat das sie wieder zu mir in die Felle darf. Auch kann der Bericht darüber wie die letzte Ratssitzung verlaufen ist sicher mal ein ganz spannender Roman werden, zumindest für die Leute die mit Begeisterung auch das Telefonbuch von vorn bis hinten lesen. Vielleicht hätte ich ja von der rotkastigen Frau erzählen sollen die sich seit einigen Tagen mittellos in Kasra herumtreibt aber in die Geschichte bin ich viel zu wenig involviert und wenn ich mehr wüsste und es hier erzähle, nimmt es auch bloß die Spannung für die Beteiligten.

Also ich mag es ja auch mal wenn das RP bloß so ein wenig dahinplätschert, das ist dann mal ein wenig entspannter und ein kleiner Kontrast zur Hektik des Alltags. Nur Geschichten lassen sich daraus schlecht schreiben und so lass ich den Blog eben mal ein paar Tage ruhen. Selbst für einen Rant habe ich zur Zeit keine Lust. Wobei Themen gäbe es sicher genug aber wer will schon kurz vor Weihnachten stänkern, selbst wenn man dieses Fest auf Gor nicht kennt. Heb ich mir das eben fürs nächste Jahr auf. Und so werde ich heute Abend noch einmal ins RP gehen, bevor dann morgen die Weihnacht mit ganzer Macht zuschlägt und nur noch die ganz hartgesotteten sich aufmachen die SIMs zu bevölkern.

Nun will ich den Blog ganz sicher noch nicht für dieses Jahr schließen aber doch allen meinen Lesern ein friedliches Weihnachten 2010 und ein hoffentlich sehr gutes Jahr 2011 wünschen.

GR

Montag, 20. Dezember 2010

Ein Fass Paga versenkt

Eigentlich wollte ich ja dem Wirt sein Schild bringen mit dem er seinen Sitzplatz im Gastraum reservieren kann, doch leider traf ich ihn nicht an. Darum warf ich das Schild auf den Tisch so das es vor dem von ihm bevorzugten Sitzplatz in der Tischplatte stecken blieb und ging wieder zur Schmiede zurück. Dort hockte noch immer Lu und versuchte durch kühlen die Schwellung ihres Knöchels zu verringern. Doch damit war nun erstmal genug, denn ich brauchte sie als Kleiderständer für den Keuschheitsgürtel.

Es war ihr deutlich anzusehen, das das tragen des selben ihr mehr als unangenehm war, erst recht als ich den Gürtel laut und vernehmlich schloss. Während ich an den Gürtel noch einige kleinere Änderungen vornahm jammerte sie herum, von wegen Hitze wegschließen und so. Dabei war ich mir sicher das sie Männer auch auf andere Weise glücklich machen kann. Sie selber würde aber verglühen dabei, meinte sie. Ich ließ nun erstmal ab von ihr und begutachtete mein Werk eingehender, der Gürtel saß nun endlich richtig und viel wichtiger der Verschluss funktionierte korrekt, es sollte ihr also unmöglich sein das Teil abzunehmen.

An Lus Rückseite blieb ich dann stehen, ließ meine Fingerspitzen sanft über ihren Rücken gleiten, hinab zu ihren Po. Leicht zuckte sie schon zusammen und es wurde stärker als ich meine Hände weiter zu ihren Beinen gleiten ließ. Lachend gab ich ihr einen Klaps auf den Hintern, sie solle sich zusammenreißen und stillhalten sonst würde sie den Gürtel heute gar nicht mehr loswerden. Dann öffnete ich den Gürtel wieder und gab ihn ihr mit der Bemerkung, das das jetzt endgültig der für sie bestimmte sei und sie diesen in die Kammer schaffen solle. Mit nicht enden wollender Begeisterung hinkte sie nach nebenan und verstaute den Gürtel in der Kiste. Tiefer wird in der Kiste wohl nichts liegen.

Lu durfte sich dann wieder anziehen und, sie wollte es ja so, sich dann einen Stock suchen gehen, damit es sich besser humpelt. Ich ging derweil ein paar Schritte und traf am Stadttor den Regenten und unseren ersten Händler. Die hatten wohl gerade ein Fass Paga entsorgt. Nein, nicht ausgetrunken, obwohl der Händler muss es wohl versucht haben und dabei ist ihm in der Wachstube einiges aus dem Gesicht gefallen. Jedenfalls hatten sie das Fass jetzt zum Hafen gerollt und im Fayheen versenkt und dabei fast noch eine dort schwimmende Panther ertränkt.

Da sie nun ungefähr so viel zu tun hatten wie ich, im Prinzip also so gar nichts, einigten wir uns das man auf dieses Ereignis einen guten Paga im Feuerkrug genießen könnte und das Lu nach dem sie uns die Getränke serviert hat sich um die Sauerei im Wachlokal kümmert. Die ganze Serviererei dauerte dann doch etwas länger als gedacht, ist eben nicht von Vorteil wenn eine Kajira nicht richtig laufen kann. Zum Glück ist keiner verdurstet in der Zwischenzeit. Lu entschwand dann ins Wachlokal um das wieder in einen repräsentativen Zustand zu versetzen und sollte dann in der Schmiede noch eine Runde ihren Knöchel kühlen bis ich zu ihr komme.

Nach den kleinen Umtrunk ging ich hinüber, tatsächlich saß Lu neben einen Eimer Wasser und kühlte wie besessen. Ich haute mich aufs Bett und sagte ihr wenn sie ihren Fuß trocken gelegt hätte dürfe sie zu mir kommen. Tatsächlich strahlte sie auch mal wieder. Vielmehr als vorher wo sie den Keuschheitsgürtel anhatte. Ich weiß ja nicht was sie sich erhofft hatte aber ich machte ihr schnell klar das ich sie, solange der Fuß nicht geheilt ist, in den Fellen nicht mehr haben will. Ha, so schnell kann das funkeln in den Augen einer Sklavin erlöschen. Selbst schuld, warum passt sie nicht besser auf sich auf.

GR

Samstag, 18. Dezember 2010

HP Ivalo und Ma Leckers Haus der Genüsse

Samstags fall ich ja öfters mal in eine gewissen Leere, RP-Mäßig gesehen, so auch Heute. Was lag da näher als mal wieder auf Wanderschaft zu gehen. Diesmal hab ich mir aber keine ganze SIM ausgesucht sondern nur zwei kleine Zufluchtsorte, ideal für Reisende auf Gor. Beide hatte ich vorsichtshalber mit meinen Alt besucht , vor allem um meine normale RP-Geschichte nicht zu verbiegen. Mein Alt ist ja nun mal ein Reisealt, da passt das. Diese Vorsichtsmaßnahme war unbegründet da beide Orte völlig leer waren. Wochenende halt.

Handelsposten Ivalo

Aufmerksam geworden durch diesen Blog, muss ja gut sein, schließlich verwenden sie das gleiche Grunddesign für ihren Blog wie ich, machte ich mich auf den Weg nach Ivalo. Die TPs liegen ja ein wenig versteckt im Sky der SIM, irgendwo hinter dem OOC-Markt, sind aber zu finden. Im Blog hieß es man soll den TP nehmen wo das Hinweisschild zum HP daneben steht. Hmmm. das ist der TP der zu den Panthern führt. Das heißt der HP selber soll ja Safezone sein aber auf den ersten Metern sollte man sich doch vorsehen das man es auch bis dorthin schafft.



Der Handelsposten besteht in erster Linie aus drei Häusern, zwei Wohnhäusern und dem Gasthaus, sowie einen an dem Berghang klebenden Glaskasten, man könnte ihn auch als menschliches Terrarium bezeichnen. Der dazugehörige Stall war leer, einen Brunnen gab es noch und eine Feuer um das ein paar Baumstämme drapiert waren. Sollte reichen um eine kleines RP aufzuziehen. Wer sagt denn das eine Handelsposten nach Markt aussehen muss. Das Gasthaus hatte zwei Gästezimmer zu vermieten von denen eins als belegt gekennzeichnet war.



Zu den Glaskasten kam man wenn man sich hinter das Gasthaus begab und rechts neben der Höhle durch den Tunnel läuft. Stockdunkle Finsternis umgibt einen bis man am anderen Ende des Tunnels heraus kommt und vor der Leiter steht die zu dieser merkwürdigen Behausung führt. Schade das hier scheinbar das Wochenende auch seinen Tribut gefordert hat. Einer kleinen Stärkung wäre ich sicherlich nicht abgeneigt gewesen.

Ma Leckers Haus der Genüsse



Mein Zweiter Anlaufpunkt an diesen Abend, leider genauso verwaist wie der Erste. Der Landepunkt liegt ebenerdig auf der SIM Greenland welche zum Gegenerdeverbund gehört, von dort aus sind es nur ein paar Schritte bis zum Gasthaus. Wenn man das hier liest, wird man schnell auf den Gedanken kommen das dieses Gasthaus mehr RP der schrägeren Sorte liefert. Testen konnte ich es nicht aber die Einrichtung bestätigt erste Vermutungen. Das Gasthaus beherbergt außer seinen Gästezimmern. einen Tarskgehege und einen Gemüsebeet noch eine Arena für die Kämpfe der besonderen Art, wie man dem Bild hoffentlich entnehmen kann.



Schade, auch hier Wochenendstille und so hab ich wieder nichts bekommen was an Essen und was zu Trinken erinnert.

GR

Große und kleine Missgeschicke

So müssen Tage anfangen, grrrr, da springt man voller Tatendrang aus den Fellen und landet mit seinen Füßen statt in den Sandalen auf dem Teppich, von den Sandalen weit und breit nichts zu sehen und Lu hatte nichts besseres zu tun als singend durch die Schmiede zu wandeln. Nachdem ich meinen Unmut laut Luft gemacht hatte machte sie sich auf die Suche. Tatsächlich fand sie die Sandalen dann auch irgendwo zwischen Alefass und den Fellen und der Tag konnte beginnen. Allerdings sollte das noch nicht das letzte sein was heute schief ging.

Als ich sie fragte was aus meinen Fisch geworden ist den sie letztens gefangen hatte, berichtete sie mir das sie den an die Wirtin gegeben hatte und sich nicht getraut hatte nach einer Gegenleistung zu fragen. Sie schaffte es heute tatsächlich mir die Laune weiter zu vermiesen. Wie um mich zu beruhigen schwärmte sie mir vor was man für leckeres Essen mit Fisch und ein paar Suls bereiten könnte. Nur wir hatten beides nicht im Haus. Kein Fisch, keine Suls, kein gar nichts außer einen halbvollen Fass mit Ale. normalerweise war das auch kein Problem da ich mich ja bisher mit dem Kantinenessen der Herberge zufrieden gegeben hatte.

Nun wenn Lu kochen kann, und auf den Versuch wollte ich es ankommen lassen, dann sollte ich mir vielleicht ein paar Vorräte zulegen. Da der nächste Donnermarkt noch ein Stück ins Land war, schnappte ich mir Lu und machte mich auf den Weg zum Handelsposten.Die Überfahrt klappte weitestgehend ohne Probleme und im Handelsposten angekommen machte ich mich auch gleich auf den Weg zum dortigen Markt. Eigentlich dachte ich ja das Lu sich noch hier auskennen würde, schließlich waren wir nicht zum ersten Male hier, doch sie kam mit jede Menge Ausflüchten warum das so nicht sei und wo es Suls gebe wisse sie gleich gar nicht, da wir sie damals nicht gekauft hätten. Ruhe war erst als ich sie fragte ob sie mit Mauli tauschen wolle und sei es nur der Name.

Dabei hätte sie dich die ganze Aufregung sparen können, denn es gab auf dem ganzen Markt keine Suls. Weshalb Lu als Ausweichvariante Sa Tarna Brot vorschlug was sie selber backen wollte. Eigentlich wollte ich ja Korn mitnehmen aber auch dieses war Mangelware, so das ich mich mit ausreichend Mehl begnügen musste, was mir eigentlich gar nicht passte, da sich Korn dauerhafter lagern lässt. In einen Anfall von Gutmütigkeit, den sich Lu heute eigentlich gar nicht verdient hatte, wollte ich ihr dann noch das vor einigen Tagen versprochene Sklavenparfum kaufen. Ich hätte es mir aber denken können. Dieser Markt war darauf spezialisiert genau die Waren zu führen die ich nicht haben wollte.

Also reiste ich, abgesehen von den Sack Mehl, unverrichteter Dinge wieder ab. In Kasra wieder angekommen zeigte ich Lu wo sie backen kann und was fragt sie mich? Wo sie Salz herbekommen kann! Waren wir nicht gerade am Handelsposten gewesen? Woher soll ich wissen was sie alles zum backen und kochen braucht? Relativ konsterniert und einer Laune die sich so langsam einen kritischen Tiefpunkt näherte, sagte ich ihr sie soll es sich in der Herberge ausleihen und anschreiben lassen, dann scheuchte ich sie zurück in die Schmiede. Für das Mehl sollte sie einen trockenen Platz auf dem Vorratsboden suchen.

Da heute aber wahrscheinlich alles schief gehen sollte was schief gehen konnte, stürzte Lu nun auch noch auf dem Rückweg vom Boden die Leiter herunter. Erschrocken schaute ich zu ihr. Da lag sie nun weinend vor der Leiter, während der eine Knöchel anfing dick anzuschwellen. Zum Glück schaffte sie es noch sich zu berappeln und sich zum Wassereimer zu schleppen um den Fuß zu kühlen. Da sie schimpfte das das Wasser nicht kalt genug sei, bot ich ihr an das ich sie ja in den Brunnen herablassen könnte. Merkwürdigerweise munterte mein Scherz sie überhaupt nicht auf.

Sie kühlte lieber fleißig weiter unter Tränen ihren Fuß und als sie aufstehen wollte um sich in die Kammer zu schleppen, klappte das nicht wirklich. Obwohl sie mir heute mehr Ärger als Freude bereitet hatte konnte ich mir das nun doch nicht länger mit ansehen und so hob ich sie auf, trug sie nach nebenan und legt sie am Fußende der Bettes auf dem Teppich ab und gab ihr für den Rest des Tages frei. Hoffend das das Problem sich von alleine klärt, Kasra ist ja immer noch ohne Heiler, schöpfte ich mir ein Ale aus meinen Privatfass und ließ Lu zurück.

GR

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Eh jemand was falsch versteht, wir waren nicht auf NLS-Waren aus, sondern haben nur das was auf den Ständen auslag zur Grundlage genommen, egal ob es da nun wirklich was gegeben hätte oder nicht. Sa Tarna und Suls gab es nun wirklich nicht aber eben Mehl, Brot oder auch Salz, wenn auch alles auf Null stand was uns aber nicht weiter interessierte, da wir wie gesagt nicht auf NLS-Waren aus waren, sondern eben nur den Markteinkauf emotete hatten auf Grundlage dessen was anscheinend vorhanden war.

Freitag, 17. Dezember 2010

ein entgangenes Geschäft

Eigentlich hatte ich ja noch in der Schmiede zu tun aber als ich Geschwätz und Gelächter vor dem Haus hörte ging ich nach draußen um zu schauen was da los ist. Lu und Kina hatte sich daran gemacht den Platz zwischen Sklavenhaus und Schmiede zufegen und häuften die Blätter unter dem Baum an. Kina die noch immer keine Kleidung tragen durfte hatte sich dabei notdürftig mit feuchten Laub bedeckt. Trotz des für Kasra kühlen Wetters schienen sie Spaß zu haben. Ich beobachtete sie eine Weile. Allerdings bemerkte mich Lu recht bald und kam auf mich zugelaufen, was mich zu der Frage brachte wieso sie nicht auf den Feldern wäre. Die Antwort hätte ich mir auch selber geben können, angeblich würde sie nicht gebraucht und der Aufseher hätte sie zurück geschickt. Mir sollte es recht sein so lange sie  mich nicht anlog.

Ich winkte auch Kina zu mir, die sich im Laufen noch schnell ihr Blätterkleid abstreifte, und schaute mir das Branding an, welches aber gut zu verheilen schien. Lu hatte ich sich waschen geschickt sie sah aus als hätte sie den Kopf in einen Blätterhaufen gesteckt, ihre Stirn war ganz dreckig. Während Lu sich dabei etwas ungeschickt anstellte und ihren Camisk mit einweichte, schickte ich Kaisa los die Feuertöpfe zu löschen, danach durfte sie sich in der Schmiede aufwärmen. Nachdem Lu sich endlich trocken gelegt, ähm also umgezogen hatte und Kina im Sklavenhaus verschwunden war dauerte es nicht lange bis Dina auftauchte und nachfragte ob ich Zeit für ihre Herrin hätte.



Natürlich hatte ich die, für solch eine gute Kundin. Komischerweise schien das Dina aber gar nicht zu erfreuen, den Grund sollte ich dann noch erfahren. Kurze Zeit später stand sie dann vor der Schmiede, im Schlepptau alle verfügbaren Kajirae des Sklavenhauses. Alle drei sollten einen neuen bzw überhaupt einen Keuschheitsgürtel bekommen. Das da die Freude groß war, wahr verständlich. Kina sollte die Erste sein, sie war eh noch nackt und so hatte sie schon mal was zum anziehen. Also ließ ich mir von Lu schon den kleinsten verfügbaren bringen, trotzdem war der für Kina, die zwischenzeitlich auf Grund ihres Benehmens in Mauli umbenannt wurde, immer noch zu groß und leider ließ er sich auch nicht weiter verstellen. Also kleiner bzw enger in diesen speziellen Fall.

Da Lina auch nicht viel breiter gebaut war und die Sklavenhändlerin ihrer Ersten das Schicksal wohl alleine nicht zumuten wollte war das Geschäft natürlich für diesen Abend geplatzt. Missmutig packte ich meinen Kram zusammen und ging in den Feuerkrug meinen Ärger mit Paga herunter zu spülen. Was aber nicht gut klappte, klappte eigentlich nie mit Paga aber eigentlich wollte ich mich ja auch ärgern und so trank ich weiter. Plötzlich tauchte Lu, die ich eigentlich schon weggeschickt hatte, wieder auf. So allein in den Fellen das wäre nichts und jetzt wo sie so schön warm wären, ob ihr Herr da nicht.....
Der Feuerkrug hatte sich sowieso schon ziemlich geleert und da ich sie die letzten Tage auch ein wenig vernachlässigt hatte, brauchte es auch gar nicht viel um mich zu überreden.

GR

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Der Käfig

... und es begab sich, das ich als Schmied einen Kunden hatte, der bei mir einen Käfig bestellte. Nicht irgendeinen Käfig, nein einen wo er zwei Kajirae unterbringen konnte. Dekorativ sollte er sein, schließlich sollte er in seinen Privaträumen stehen, niedrig genug das man nicht stehen konnte aber hoch genug das zwei Kajirae nebeneinander schlafen konnten. Natürlich nahm ich den Auftrag an. Dachte ich doch zu diesen Zeitpunkt noch, das er das Ding schon längst hat und er jetzt die Anschaffung im RP bloß ausspielen will. Denkste! Aber mal der Reihe nach.

Er sagte, er hätte da bestimmte Ansprüche  und wir einigten uns das er vorher einen Entwurf bekommt. Eigentlich hätte ich an der Stelle schon stutzig werden müssen aber was solls? Nach ein zwei Tagen bin ich zu ihm hin und hab emotet das ich ihm eine Zeichnung übergebe. Sekunden später machte es bling und ich hatte eine IM in der sinngemäß stand: "Was nur ein Emote, nur RP? Ich hätte ja gedacht das ich den direkt bei dir kaufen kann oder das du mir eine LM gibst wo ich sowas bekomme." Bitte schön, was soll denn das? Denkt er sich das ich meine kostbare Onlinezeit dafür opfere um sämtliche BDSM-Läden in SL abzuklappern, nur um dann vielleicht doch nicht das gewünschte zu finden, während er weiter schön seinen Hobby RP nachgehen kann? Nicht mit mir!

Also hab ich per Emote die Zeichnung wieder weggenommen und gesagt das ich den Entwurf nochmal überarbeite. Per IM hab ich mich nicht weiter dazu geäußert, ich hatte einfach kein Bock auf weitere Diskussionen aber eins war mir klar, ich such den Käfig nicht! Ich hoffte noch das der Auftrag im Sande verlaufen würde aber da hatte ich mich getäuscht. Wochen später, ich hatte den Käfig fast schon vergessen, fragte er das erste Mal nach. Da schob ich es auf zu viel Arbeit und es war für den Tag erstmal gegessen. Zwei Tage später fragte er mich wieder nach dem Käfig und der Dialog wurde diesmal länger.

Ich versuchte erst wieder mit zuviel Arbeit abzulenken, klappte diesmal aber nicht und er drohte mir den Auftrag zu entziehen und sagte etwas das in die Richtung ging das es doch besser wäre wenn seine Kaufkraft in Kasra bleiben würde. Gut dachte ich Strategiewechsel, versuchste halt ihm den Käfig auszureden. Soll er doch seine Kajira irgendwo anketten, das sollte doch reichen das sie nicht weg läuft. Und vor allem wenn es denn eine gute Kajira wäre die ihren Platz kennt und das verinnerlicht hätte dann bräuchte er so etwas doch erst recht nicht. Ich hatte aber nicht mit der Hartnäckigkeit meines Kunden gerechnet. Er meinte, es ginge nicht darum das sie nicht weg läuft sondern darum die Kajira zu formen.

Vielleicht bin ich ja in der BDSM.Szene zu wenig bewandert aber warum er eine viereckige Kajira mit Wabenmuster auf der Haut haben will hat sich mir bis heut noch nicht erschlossen.

GR

vom Angeln

Ich trat vor die Schmiede, dort kniete Lu und fummelte mit irgendwas herum. Bei genauerer Betrachtung stellte sich die Dinge als Stock und Strick heraus, einen rostigen Nagel hatte sie wohl irgendwo auch gefunden. Ich hoffte für sie das es eine Angel werden sollte und kein Bogen. Tatsächlich wollte sie angeln gehen, sie hätte das früher schon öfters gemacht, behauptete sie, da ihr damaliger Herr sie viel alleine ließ und das die einzige Möglichkeit war sich was zu essen zu beschaffen. Ich hoffte zwar das sie kein Flusshai oder gar ein Flussthalarion an die Angel bekam aber ich erlaubte es ihr unter der Bedingung das der Fisch den sie dann zubereitet besser schmeckt als der den es in der Herberge gibt.

Das versprach sie, doch bevor sie sich auf den Weg machte kam Dina noch dazu und fragte neugierig was Lu denn da vorhabe und über das Thema Angeln kamen wir ganz schnell zur Herbergsfischsuppe und das die Wirtin letztens erwähnt hatte das da auch getrockneter und pulverisierter Flussthalarionpenis drin sei. Obwohl sich eben noch das Gespräch der beiden Kajirae darum drehte ob dieses Flussthalarionteil eine potenzfördernde Wirkung haben könnte, ging plötzlich das Gezicke los. Verwundert schaute ich erst zu der Einen, dann zu der Anderen griff aber nicht ein. Fühlte ich mich doch gerade nicht wenig gebauchpinselt, ging der Streit der beiden doch darum welcher von ihnen ich es besser besorgt habe.

Irgendwann beruhigten sie sich auch wieder, ohne sich allerdings wirklich geeinigt zu haben. Ich weiß gar nicht mehr wie das Gespräch dann in Richtung Paga schwappte, jedenfalls erzählte Dina mir dann von ihren Erfahrungen mit diesen Zeug und warum sie keinen Paga mehr trinken durfte. Das wurde eine längere Geschichte zu der auch ihre Herrin ihren Teil mit beitrug so das ich Lu schon mal zum Angeln wegschickte, sonst würde das heut nämlich nichts mehr werden mit dem Abendessen. Tatsächlich war das Timing so gut das Lu mit einen Fisch eintraf wo die Lady mit ihre Kajira Richtung Feuerkrug abrauschte.

Allerdings hatten wir nun genug Zeit mit Geschwätz verplempert und ich wollte auf den Fisch ja auch nicht ewig warten also entschied ich das Lu diesen, nach dem sie ihn ausgenommen hatte, in die Herberge bringen soll um ihn dort einzusalzen und somit haltbar zu machen. Ich erledigte noch ein paar Arbeiten in der Schmiede und schaute Lu dann zu wie sie sich wusch, hatte sie sich doch beim ausnehmen ungeschickter angestellt als gedacht und sich mit Fischblut und anderen Dingen besudelt. Ich geb ja zu ich mach das gerne und das kleine Luder hat es bestimmt auch schon längst bemerkt und lässt sich beim waschen immer extra viel Zeit und ihre Bewegungen sind garantiert auch um einiges aufreizender als wenn ich nicht in der Nähe wäre.

Als sie mit ihrer kleinen Show fertig war, winkte ich sie zu mir, drehte sie einmal um ihre eigene Achse um sie zu begutachten und gab, da ich zufrieden war mit dem was ich sah, ihr zu verstehen das sie sich schon mal in die Felle begeben dürfe um sie vorzuwärmen. Voller Vorfreude düste sie schon mal ab und verschwand in der Schlafkammer, während ich mich noch auf einen kleinen Umtrunk in den Feuerkrug begab. Leider waren heute nur politische Gespräche im Angebot. Kein Wunder wenn Regent, Schatzmeister und Sklavenhändlerin an einen Tisch sitzen. Trotzdem schaffte es Dina mir einen Paga zu servieren, was den Vorteil hatte das die Themen nicht mehr ganz so trocken wirkten.

Regentenwahl, das fehlen eines Heilers oder einer Heilerin, Gesetze zum Schutz freier Frauen oder war es deren Vesklavung, na egal, die Runde war eh schon in der Auflösung begriffen und so blieb ich mit Enco, der zwischenzeitlich dazu gekommen war allein zurück. Da dieser aber mittlerweile sein Interesse für des Schreibers Kajira entdeckt hatte, trank ich meinen Paga aus und machte mich auf dem Weg zur Schmiede, hoffend das Lu nun mit dem Vorwärmen der Felle fertig war.

GR

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Die Ruhe nach dem Sturm

Nach dem ganzen Durcheinander der letzten Tage um vermeintliche Versklavungen, Mordversuche und einen Prozess als Finale war wieder Ruhe eingekehrt in Kasra. Lu kam freudestrahlend vom Fayheen, hatte sie doch beim Wäschewaschen ein paar bunte Muscheln  gefunden und damit ihren Camisk verziert, als sich auch zwei Armbänder daraus gebastelt. Ich ließ es ihr, wofür sie sich überschwänglich bedankte. Dann nahm ich das Schild für den Wirt und machte mich auf zum Feuerkrug um es loszuwerden und vor allem aber um meinen Durst zu stillen.

Den Wirt traf ich leider nicht an, dafür aber eine Heilerin mit ihren Kajirus aus Ar´s Station, die mich neugierig nach dem Regentschaftsverhältnissen ausfragte. Soweit es mir möglich war gab ich ihr Auskunft und versuchte ihr deutlich zu machen das die Wirren der ständigen Regentenwechsel vorbei sind und mit der Verfassung in Kasra auch politische Stabilität eingezogen ist. Als der Regent selber den Schankraum betrat verstummten erstmal ihre Fragen, bevor sie sich später ein Herz fasste und den Regenten selber versuchte auszuhorchen. In der Zwischenzeit hatte mir Lu einen Paga gebracht und auch der Schreiber hatte sich zu uns gesetzt. Ich beobachtete derweil die anderen Kajirae, die wohl in Ermangelung anderer Aufgaben, sich gerade gegenseitig erzogen.

Der Heilerin schien das zu missfallen, weswegen sie sich bei uns beschwerte aber warum sollte ich mich darüber aufregen ich brauchte sie ja gerade nicht und da auch noch der eine oder andere Camisk fiel, gabs ja auch noch was für die Augen. Natürlich sagte ich das nicht so der Heilerin sondern drückte mich da ein wenig gewählter aus. Trotzdem gab sie keine Ruhe, sie wolle sich keine nackten Sklavinnen anschaun, meinte sie. Was mir völlig unverständlich war, da sich diese Szene ja in ihren Rücken abspielte. Da sie mir aber mit ihren Kajirus direkt gegenüber saß, behauptete ich nun das mich dessen Anblick auch stören würde, immerhin sei er deutlich weniger ansehnlich und bei weiten nicht so erotisch wie jede einzelne der anwesenden Kajirae. Ich bot ihr also an das sie ihn mir für die Erzmine verkaufen könne, damit er endlich weg ist.

Leider oder vielleicht auch zum Glück ging sie nicht darauf ein. Denn erst jetzt rückte sie damit raus das es eine ausgebildeter Seidensklave ist der da an ihrer Seite kniete. Sowas wollte ich nicht für die Mine, wahrscheinlich hätte ich den nach zwei Hand schon an die Fische im Fayheen verfüttern können. Mehr noch wunderte mich aber das die Heilerin dies so offen aussprach, zumal sie offensichtlich allein reiste. Da aber weder der Regent, noch der Schreiber daran Anstoß nahmen, beschloss ich für mich auch nichts zu sagen und ließ mir lieber von Lu noch einen Paga bringen.

Da sich die Herberge langsam leerte und auch die Heilerin mit ihren Seidensklaven auf eins der Zimmer verschwand, beschäftigte ich mich ein wenig mit Lu, schickte sie aber dann in die Schmiede mit der Maßgabe auch rechtzeitig die Felle anzuwärmen. Das Gespräch plätscherte so dahin, so das ich mich nach anderen Beschäftigungsmöglichkeiten umsah. Also ließ ich mir von Dina erstmal einen weiteren Paga bringen. Als ich ihr den Becher abnahm, berührte ich sie zufällig und sie reagierte sofort. Sie schien ausgehungert zu sein, nach gut zwei Hand auf den Felder. Das war gut, so würde sie mir heute Abend noch leidenschaftlicher dienen als sie es so schon immer tat.

GR

Dienstag, 14. Dezember 2010

Die Reise ins Glück

Verlassen wir heute erstmal Gor und begeben uns auf die gute alte Erde. Das ist gar nicht so schwer wie es sich anhört. Man verharrt einfach auf der Umlaufbahn, lässt den Planten Gor weiterziehen und in gut einen halben Jahr kommt die Erde vorbei und man steigt zu. Nehmen wir also mal an wir befinden uns auf der Erde, zu einen Zeitpunkt wo das beginnenden dritte Jahrtausend gerade mal 10 Jahre alt ist, die Sitten lose, One Night Stands nichts ungewöhnliches und Flugreisen mit knapper Überschallgeschwindigkeit durchaus normal. Zu dieser Zeit begab es sich das ein kleiner Beamter, sagen wir mal aus Istanbul nach Bergen in Skandinavien reist. Dort trifft er zwei Frauen. Soweit nichts ungewöhnliches. Die eine ist meinetwegen aus Kopenhagen, die andere gehört der Störtebeckerischen Handelsgesellschaft mbH an und treibt sich normalerweise auf der Ost- und Nordsee herum.

Alles klar? Nicht?. Macht nichts es wird noch verwirrender. Dieser kleine Beamte lädt nun die beiden Frauen auf ein Wetttrinken zu sich nach Hause ein, so als würde er sie in Istanbul auf dem Markt treffen und nicht tausende Kilometer nördlich davon. Die beiden Frauen sagen natürlich zu und reisen mit ihm nach Istanbul überqueren dabei noch die Breitengrade ihrer eigentlichen Heimatorte. In Istanbul angekommen versucht er sie in seiner heimischen Wohnung mit Alkohol und Drogen sich sexuell gefügig zu machen. Das klappt Anfangs auch ganz gut bis sie plötzlich wieder zu sich kommen und eine der Damen einen Minirevolver aus dem Strumpfband zieht um sich zur Wehr zu setzen. Ende vom Lied die Frauen werden gefangen genommen und die eine des Mordversuches angeklagt. Verständlicher? Ne? Aber Denkbar? Auf der Erde, zu heutiger Zeit?

Also für wen solch eine Geschichte auf der Erde, bei dem dort vorherrschenden Möglichkeiten viel zu Hanebüchen ist, sollte sich mal zurück auf Gor versetzen. Also absteigen auf der Umlaufbahn verharren bis das halbe Jahr rum ist und auf den Planeten Gor wieder zusteigen. Dort reist also Jemand von den Ufern des Fayheen, nach Scagnar, trifft dort auf eine freie Frau aus Belnend und eine Frau die den Black Sharks angehört. Lädt sie zu sich nach Hause ein, ist ja gleich um die Ecke, wer sich nochmal ein Bild von den Entfernungen machen will, Gorkarten findet man u.a. auf Port Lydius, Kassau und im GIC, und füllt sie nach der Ankunft am Fayheen mit Alkohol und Drogen ab, sie entkleiden sich wohl auch ein wenig und nun meint er sie sind Sklaven, bis diese dann wieder zu sich kommen und die eine unter ihren Rock einen Minibogen hervorzaubert. Dann eben Gefangennahme, freihandeln, Prozess das volle Programm.

Und ohne jetzt über Ehre, Moral, Respekt vor freien Frauen und so weiter philosophieren zu wollen, in einer Gesellschaft auf der man zur Überbrückung größerer Distanzen auf durch Wind- und Ruderkraft angetriebene Boote angewiesen ist, man bestenfalls auf einen Tarn zurückgreifen kann, solch eine Reise also durchaus mehrere Hand dauern würde, wäre da ein kleiner Beamter mehrere tausend Pasang gereist um sich zwei Frauen gefügig zu machen, wären diese mit ihm, zumal ohne Gefolge, gereist? Wenn man also diese Reise beiseite lässt, das nicht nachvollziehbare und an den Haaren herbeigezogene Wirrwarr was sich dann in den Privaträumen abgespielt hat ausblendet, dann bleibt als einzig gutes, hintenraus die Gerichtsverhandlung mit einen in meinen Augen politisch motivierten Urteil.

Wenn man wissen will was die Verteidigung der Frau zu sagen hat dann findet man das hier.

GR

Samstag, 11. Dezember 2010

Mal wieder Animationen

Eigentlich bilde ich mir ja ein, ein recht pflegeleichter Rollenspieler und erst recht Herr im Gor-RP zu sein. Was nun nicht heißt das ich auf Kuschel-RP aus bin aber im allgemeinen meide ich übertriebene Aggressivität, manchmal platzt es aber auch aus mir heraus. So wie diese Tage erst wieder. Ich hab mich auf ein wenig Gasthaus-RP eingelassen, 2 Männer, 2 freie Frauen und eine fremde Kajira bediente. Nun bin ich niemand der auf das kleinste Detail eines Serves achtet, wie hingebungsvol sie das nun macht, ob da nun der Kelch geküsst wird oder nicht, wie viel Strophen da gebetet werden und für was, das überlasse ich gerne der Kajira, freue mich aber wenn sie mir das Gefühl gibt das sie ausgerechnet für mich einen ganz besonderen Serve hinlegt.

Allerdings gibt es Sachen wo ich dann wieder drauf achte, eine davon ist eben das ich von links bedient werden will, nicht weil das Norman irgendwo so geschrieben haben könnte oder weil es auch so in den Scrolls steht sonder eben auch weil ich Rechtshänder und der Meinung bin das ich einen Becher mit der rechten Hand von links besser abnehmen kann als wenn ich meinen Arm mühevoll nach rechts außen verbiegen muss. Ja ja ich weiß der Ava bewegt sich eh nicht und das wird alles nur emotete aber für mich hat da auch was mit in der Rolle versinken zu tun. OK das ist ne Kleinigkeit das kann man im RP ohne großen Aufwand korrigieren, ein Wink mit der Hand oder ähnliches reichen da meistens.

Was mich aber viel mehr stört ist folgendes. Da kommt die Kajira mit wogenden Hüften auf einen zu, kniet sich formvollendet hin, hat dabei meinen Paga in der Hand und fängt dann an ihr Emote für den Serve zu tippen. Bis hierher ist noch alles ok und ich warte gerne auch etwas länger und je länger es dauert um so mehr freue ich mich auf das was dann gleich im Chat stehen wird, denn sie gibt sich ja bestimmt grad Mühe für mich einen besonderen Serve hinzuzaubern .......... und dann passierts. Wie aus den Nichts fällt die Kajira, egal ob sie nun im Tower oder im Nadu kniet nach hinten um und ich denk nur noch: "Shit jetzt hat sie sich meinen Paga ins Gesicht geschüttet!"

Das ist dann immer die Stelle wo ich überleg sie einen Neuen holen zu lasse oder ob ich sie einfach nur anpflaume das sie vernünftig knien soll, mit der entsprechenden Oberkörperhaltung. Meist entscheide ich mich für das zweite, weil die Diskussionsgrundlage bei der ersten Variante: "Nö ich hab ja den Becher gerade gehalten und gar nicht verschüttet!" einfach zu groß ist. Ich mein, mir ist klar das die Kajira vermutlich einfach nur ihren AO nicht ausgeschaltet hat aber es sieht trotzdem Scheiße aus und zerstört das Bild und mein Kopfkino. Ich schau ja auch ziemlich genau was ich für Animationen nutze, klar hab ich es da einfacher als eine Kajira, die deutlich mehr Posen braucht. Deswegen ist es mir aber zum Beispiel schon wichtig das die Standposen von meinen AO eine gewissen Ruhe ausstrahlen und nicht den Eindruck erwecken als würde ich gerade einen Stepptanz aufführen. Besonders gut sieht so etwas immer dann aus wenn man bis an die Zähne bewaffnet ist und mit solch einen Zappel-AO einen vor Nervosität strotzenden Eindruck hinterlässt. Oder wie letzten der Administrator einer fremden Stadt der in Kasra zu Besuch war, der mit seinen verwendeten AO mehr den Eindruck machte als suche er das Klo und bei weiten nicht die Würde ausstrahlte die man mit diesen Amt verbindet.

GR

Freitag, 10. Dezember 2010

Aus Bond wird Kajira

Eigentlich wollte ich mich, wenn schon nichts zu tun war, volllaufen lassen. Doch selbst im Feuerkrug war Totenstille. Also ging ich wieder und stolperte dabei fast über den Neuzugang vom Sklavenhaus. Da ich wie gesagt eh nicht viel zu tun hatte horchte ich sie ein wenig aus, wer weiß wozu das mal gut sein wird. Teilweise war sie zwar schlecht zu verstehen aber ihr Genuschel wird man ihr schon abgewöhnen. Als ich ihre Herrin über den Marktplatz laufen sah schickte ich sie zu ihr, sicher würde diese endlich ihre Milch haben wollen, doch es sollte etwas anders kommen.

Ziemlich schnell hatte ich sie wieder an der Backe aber wenigstens sprang ein kleiner Auftrag dabei heraus. Das alte Collar sollte entfernt werden um Platz für das Neue zu machen und ein Branding sollte sie auch bekommen. Ich ging schon mal zur Schmiede alles vorbereiten. Ich legte mir mein Werkzeug zurecht, schickte Lu zum Feuertopf die Glut hoch zuschüren und das Brandeisen zu erhitzen. In der Zwischenzeit kam Lina aus dem Sklavenhaus und brachte einen Knebel und ein paar Mittelchen um die Wunde dann zu behandeln. Als alles vorbereitet war schickte ich sie Kina holen die noch bei ihrer Herrin stand. Diese kam noch kurz dazu und sagte das es eine Dina werden solle, dann wies sie Lina kurz ein, das sie die erste an der Handelskette sei und somit für Kina verantwortlich wäre. Mit diesen Worten verschwand sie in der Herberge.

Als erstes versuchte ich mich an den Collar, ich bog Kinas Kopf nach hinten so das sie ihren Hals freigab und ich besser an den Halseisen arbeiten konnte. Einige Versuche brauchte ich dann sprang das Schloss auf. Ich nahm ihr das Collar ab und warf es achtlos in eine Ecke. Dann strich ich ihr mit der Hand über den nackten Hals, der jetzt so leer und nackt wirkte, doch das würde sich nachher noch ändern. Lina kam näher und ich gab ihr zu verstehen das das sie ihre Kettenschwester ans Kreuz binden solle. In der Zwischenzeit kümmerte ich mich um die Brandeisen. Lu hatte sich wirklich alle Mühe gegeben und es geschafft sie gleichmäßig zu erhitzen.



Die Eisen legte ich zurück in die Glut und ging dann zum Kreuz um die Fesseln zu prüfen, die eine oder andere zog ich noch etwas nach, dann sagte ich Lina das sie die andere Kajira knebeln solle. Die Sklavin trug immer noch den langen Kirtle der Bondmaids, der ihre Beine fast völlig bedeckte. Da dies beim branden mehr als hinderlich ist riss ich ihr diesen vom Leib. Grinsend betrachtete ich sie dann holte ich mir ein Brandeisen. Ich legte meine Hand auf ihren Oberschenkel zog die Haut straff und schaut zu der Sklavin ob sie bereit ist, doch sie schien so als versuche sie gerade alles was um sie herum passierte zu vergessen. Diese Gelegenheit nutzte ich aus und setzte das Eisen auf. Der Schmerz musste sie in die Realität zurückgeholt haben aber nur ein erstickter Schrei war durch den Knebel zu hören.

Ich gab Lu das Eisen damit sie es im Wasser abkühlt und dann reinigt. Nachdem Kina wieder ein wenig bei Sinnen war gab ich Lina ein Zeichen ihr den Knebel abzunehmen und sie loszubinden. Schwankend stand Kina dann neben den Kreuz und Lina brachte sie zum Sklavenhaus. In der Zwischenzeit war die Herrin der beiden wieder aufgetaucht und zahlte mir den Lohn für meine Arbeit. Da die Gelegenheit günstig war, verwies ich sie darauf das ich etwas hätte was sie interessieren könnte. Ob ich ihr Lu verkaufen wolle, fragte sie mich, doch das musste ich verneinen aber ein neues Modell eines Keuscheitsgürtels hätte ich fertiggestellt und für das eine oder andere ihrer Mädchen wäre das doch sicher von Interesse. Sie fand die Idee nicht so schlecht und wir einigten uns auf einen Termin nächste Hand, wenn die meisten ihrer Kajirae von den Feldern zurück sind, so das ich den Gürtel im Zweifel auch gleich anpassen kann.

Dann ging ich zu Lu, sie war noch ganz irritiert wegen der Kaufanfrage. Ob ich sie denn hätte lieber verkaufen sollen fragte ich sie da ich ihren Gesichtsausdruck nicht ganz deuten konnte. Erschrocken schaute sie mich an und beeilte sich mir zu versichern das sie auf keinen Fall weg wolle und wenn ich sie an eine Frau verkaufe wäre das so etwas wie die Höchststrafe für sie. Gut zu wissen, eine Weile druckste sie noch herum dann erlöste ich sie. Sie soll ihre Arbeit tun dann würde ihr schon nichts passieren. Noch immer schaute sie mich an als würde sie mich nicht verstehen. Schmiede fegen, Schmiedeofen reinigen, Wasser austauschen, die Kurbel vom Schleifbock drehen, so etwas eben. Sie nickte und wollte sich den Eimer mit dem schmutzigen Wasser greifen als ich ihr bedeutete zu warten.

Zuerst wollte ich wissen ob sie denn ihre anderen Aufgaben noch beherrschte, sagt ich zu ihr und gab ihr zu verstehen das sie mich küssen dürfe. Ihr Gesicht hellte sich auf und schneller als gedacht war sie bei mir, legt ihre Arme um mich und ich spürte ihre sinnlichen Lippen auf meinen. Meine Hand glitt über ihre Seiten, hinab zu ihrer Hitze und wie ich sie berührte spürte ich wie stark sie schon erregt war, als sie ein Bein um mich schlang, löste ich mich von ihr und sagte: "So jetzt kannst du das Schmutzwasser wegschaffen!" Enttäuscht ließ sie von mir ab, lachend hielt ich sie am Arm fest: "Hast du gedacht ich lass dich jetzt gehen?" Ihre Augen leuchteten auf und ich schob sie vor mir in die Kammer, riss ihr förmlich den Camisk vom Leib und drängte sie gegen die Wand.

GR

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Der Keuschheitsgürtel

Bevor mir hier jemand vorwirft ich würde mich mit fremden Federn schmücken schreib ich mal lieber noch ein paar Zeilen dazu. Natürlich habe ich den nicht wirklich hergestellt, sondern diesen Gürtel habe ich extra fürs RP anfertigen lassen. Ich selber habe weder die Zeit und noch viel wichtiger die Fähigkeit dazu solch einen Gürtel, zumal in solcher Ausführung anufertigen. Der ausschlaggebende Punkt war, das ich als Schmied immer wieder Anfragen zu solch einen Teil hatte, so das ich dachte das es besser wäre solche Anfragen nicht nur durch RP sondern auch durch die Übergabe solch eines Teiles zu beantworten.

Also hab ich jemanden gesucht und vor allem auch gefunden der so etwas kann. Der Gürtel besteht aus 203 Prims es gibt ihn zur Zeit in einer ungescripteten Version und eine weitere Version mit Opencollar und RLV-Funktionalität ist noch in Arbeit, zickt aber noch rum. So scheint der Belt zwar alle Einstellungen vom Collar zu übernehmen, wenn man sich das im Menu anschaut, Owner, Verschluss, RLV etc, aber irgendwie wirkt es sich doch nicht aus. Auch scheint nur eine von 5 Animationen zu funktionieren. Da gibt es also noch jede Menge Arbeit.



Den Gürtel in der Version ohne Scripte gibt es ab sofort bei mir in der Schmiede zu Kasra oder man passt mich ab wenn ich mal auf Reisen oder am Pilgern bin. Ich werd sicher immer das eine oder andere Exemplar einstecken haben. Ganz hartgesottene können sich natürlich auch den noch unfertigen Belt mit OC und RLV-Funktion holen, dann erwarte ich aber ein Feedback falls man ihn vor mir vernünftig zum laufen bekommt. Den Gürtel gibt es nur im RP, Anfragen über IM: "Komm schick mir mal das Ding!" werde ich nicht beantworten. Ach so der Preis? Der Preis ist RP.

GR

Ein neues Gesicht

Ab jetzt schreibt wieder der Schmied und der olle Schuldeneintreiber ist für längere Zeit in der Altkiste verschwunden.
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Ich trat vor die Schmiede reckte mich und schaute wie so oft in letzter Zeit auf einen ziemlich verwaisten Marktplatz, ein Weile wartete ich noch, ob nicht vielleicht doch jemand auftaucht, dann drehte ich mich um und wollte wieder rein gehen. Dabei fiel mein Blick in Richtung der Ställe und ich sah etwas weißes flattern. Ein Rock oder nur ein Stofffetzen? Neugierig ging ich näher. Doch niemand war zu sehen. Fast dachte ich schon einer optischen Täuschung erlegen zu sein als ich aus dem Augenwinkel etwas weißgewandetes hinter der Schmiede verschwinden sah. Ich beschloss nicht dieser Gestalt hinterherzurennen sondern ihr vorne lang entgegen zu gehen. Tatsächlich klappte es auch und ein Mädchen im weißen Kirtle rannte mir in die Arme. Das sie dann auch geleich auf die Knie sank bestätigte sich meine Vermutung das es eine Sklavin war.

Merkwürdig? Ich konnte mir nicht helfen aber irgendwas in mir sagt das ich sie schon mal gesehen hatte. Als ich sie fragte stritt sie es ab aber diese Stimme und das sie mich fast Jarl genannt hatte, ließen meine Erinnerungen wach werden. Es war die Kleine die ich letztens in Belnend kaufen wollte, die jedoch von ihren Herren als unverkäuflich deklariert wurden war. Nun saß sie hier, ihr Herr war weit und breit nicht zu sehen und das war die Chance ihrer kostenlos habhaft zu werden. Doch leider sagte sie mir das sie der Herrin aus dem Sklavenhaus gehöre. Adieu schöner Traum von der kostenlosen Arbeitssklavin. Trotzdem interessierte mich wie sie als unverkäufliche Bond an die Kette meiner Nachbarin geraten war. Kurz gesagt sie behauptete gestohlen und hier her verschleppt wurden zu sein.

Ich wollte gerade noch mal nachfragen da tauchte unser Zimmermann auf und klagte mir sein Leid in Bezug auf Kajirae die ihm immer weglaufen und das er jetzt eine Werkstatt am Handelsposten aufgemacht hätte. Als er damit fertig war und ich mich nach der neuen Kajira umsah war diese verschwunden. Weit konnte sie ja nicht gekommen sein und die Stadt wird sie nicht verlassen dürfen. Tatsächlich fand ich sie kurze Zeit später wieder. Auf eine Bestrafung verzichtete ich sagte ihr aber das sie besser beraten sei, das nächste Mal zu fragen ob sie gehen dürfe, zu oft endeten Kajirae als Fischfutter in Kasra, nicht umsonst gab es so viel Suppe.

Das Gespräch kippte dann und sie wollte wissen wie denn in Kasra serviert würde. Vom Boden aus? Wollte sie wissen. Klar wie auch sonst, ich zuckte mit den Schultern, und verstand nicht so richtig was sie von mir wollte. Nun meinte sie im Norden wird auf dem Tisch kniend serviert.Wahrscheinlich hab ich sie ziemlich konsterniert angeschaut bevor ich mich gefangen hatte und nur befahl: Mitkommen! In der Herberge ließ ich mich auf eins der Kissen fallen und ließ mir einen Paga bringen. Kurzer Zeit später kniete sie auf dem Tisch mit einen Pagabecher in der Hand und hielt ihn mir an die Lippen. Als ich nach dem Becher greifen wollte lachte sie nur und schüttelte den Kopf. Deshalb ließ ich meine Hände auf ihre Schenkel sinken und öffnete nur den Mund das sie mir den Paga einflößen konnte.



Das klappte soweit auch ganz gut und als sie merkte das ich dieser Art des Serves etwas abgewinnen konnte, meinte sie nur es gebe da noch einen anderen, einen der nur mit Met geht. Neugierig gab ich ihr zu verstehen das sie ihn mir zeigen soll. Während sie losflitze um ein Trinkhorn mit Met zu füllen, nahm ich den Paga und trank ihn aus. Plötzlich kniete sie halbnackt auf den Tisch hielt sich den Met über die Brust und nuschelte was von körperwarm. Nun wusste ich wohin die Reise geht, das hatte mir Lu schon mal gezeigt. Und siehe da sie ließ den Met ganz langsam über ihre Brust laufen und ich nahm ihn dort mit meinen Mund auf. Plötzlich erschrak sie und beugte sich vor, mein Gesicht verschwand zwischen ihren beiden Brüsten und mein Hand patschte in den Met auf ihrer Brust als ich sie fort schob. Stotternd, und nebenher meine Hände reinigend, entschuldigte sie sich bei mir aber sie müsse längst im Sklavenhaus sein, ihre Herrin hätte das so bestimmt. Mit wehenden Kirtle und freien Oberkörper rannte sie aus der Herberge und verschwand im Sklavenhaus. Nun hatte ich noch den restlichen Met zu trinken dann machte ich mich auf den Weg zur Schmiede.

Dort wartete schon Lu auf mich und fragte was das denn eben für eine Erscheinung war die im Sklavenhaus verschwunden war. Ich erzählte ihr kurz von der neuen Kajira, dann wurde ich auch schon wieder abgelenkt da ein Rarius auf der Suche nach der Neuen war. Ich schickte ihm zum Sklavenhaus und schnappte mir Lu um mit ihr in der Schmiede ein neues Erzeugnis zu testen. Hatte ich doch die letzten Tage an einen neuen Modell von Keuschheitsgürtel gearbeitet und der war nun fertig geworden. Ich gab ihn Lu zum anprobieren und passte ihn ihr an. Das ihr das nicht gefiel war ihr deutlich anzumerken, tapfer schluckte sie aber ihren Ärger herunter, zumal sie ja nicht wusste das es nur ein Test war und sie ihn nicht ständig tragen sollte. Später als sie ihn wieder ablegen durfte war das Strahlen in ihren Augen dafür um so größer. Den Gürtel nahm ich ihr wieder ab und legte ihn zu den anderen fertigen Sachen die zum Verkauf standen.


GR

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Ich bin sie wieder los

Irgendwann am nächsten Tag band ich die Bondkajira los, sie rappelte sich hoch rund rieb sich die Stellen wo die Fesseln vorher gesessen hatten. Das Seil am Collar ließ ich wie die Tage vorher zwecks schnelleren Zugriff aber dran. Obwohl sie sich nun wieder frei bewegen konnte machte sie nicht gerade einen Eindruck der dem Verkaufs förderlich erschien. Also versuchte ich möglichst freundlich zu wirken um ihr die Anspannung zu nehmen damit sie sich nachher beim Verkauf möglichst gut präsentiert. Ich sprach also mit ihr, wollte ihr erklären was ich gleich von ihr erwarte und das erste was ich heute von ihr zu hören bekam war ein "Ja, Jarl!"

Da war es mit meiner Beherrschung vorbei, ich griff nach dem Seil an ihren Collar und zerrte sie zu mir, noch kniend stotterte sie die ersten Entschuldigungen. Dann zog ich sie hoch und riss ihr die Kleidung vom Leib, eigentlich wollte ich sie diesmal richtig bestrafen, die Kurt war nicht weit weg bei meinen Gepäck. Doch wie ich sie so vor mir stehen sah, und mir gerade noch rechtzeitig einfiel das sich Striemen auf ihrer Haut wertmindernd auswirken konnten, sah ich davon ab. Eigentlich war es wie immer, weibliche Rundungen wirkten irgendwie beruhigend auf mich und so warf ich sie aufs Bett wo sie bäuchlings zu liegen kam.

Ich beugte mich über sie, betrachtete ihre Rückenpartie und ließ dann meine Hand sanft aber fordernd über sie gleiten. Tatsächlich dauerte es nicht lange bis sie reagierte, konnte sie doch die Natur einer Sklavin nicht verleugnen und sie gab sich mir hin. Einige Zeit später lag sie völlig entspannt neben mir sogar ihre Augen leuchteten und ließen sie noch um einiges schöner wirken. Ich war mir sicher, so würde ich für sie einen guten Preis erzielen, fast schon tat es mir jetzt leid und kurz überlegte ich sie doch selbst zu behalten, doch dafür war es nun zu spät. Ich erhob und sortierte mich und gab der Kajira zu verstehen das sie sich anziehen solle, ihr Verkauf würde anstehen, leider führte das dazu das ihre Mundwinkel wieder nach unten wanderten und das leuchten in ihren Augen nachließ. Doch das war nun auch egal, ich gab ihr ein Zeichen mir zu folgen und ging nach unten.

Ich trat vor die schummrige Herberge und nachdem sich meine Augen an das helle Tageslicht gewöhnt hatten, wollte ich eigentlich zum Sklavenhaus gehen, sah aber das die potentielle Käuferin sich auf den Marktplatz befand und so ging ich zu ihr. Nachdem Begrüßungsmarathon da sich doch eine gewissen Anzahl Leute dort eingefunden hatte, schob ich das Mädchen, das sich hinter mir versteckte, in den Kreis so das die Sklavenhändlerin sie in Augenschein nehmen konnte. Sie ließ die Kajira sich ausziehen, wunderte sich das sie kein Brandzeichen sah und stellt ihr einige Fragen zu ihrer Herkunft. Einige Zeit später wollte sie wissen was ich mir für einen Preis vorgestellt hatte.

Ich hatte nun so gar keine Ahnung wie die Marktpreise in Kasra sind und so antwortete ich ihr zögernd, das 10 Kupfer ausreichend sein sollten, so hätte ich wenigstens meine Unkosten wieder drin. Sie reagierte ziemlich entrüstet auf diesen Preis und meinte 10 Kupfer wären Betrug. Spaßeshalber erwiderte ich, ich würde auch mehr nehmen, nicht ahnend das sie es tatsächlich so gemeint hatte. Am Ende zahlte sie mir tatsächlich 70 Kupfer für diese Kajira. Ich war überrascht und mir nun nicht mehr so sicher ob sie vielleicht nicht doch etwas besonderes gewesen ist. Trotzdem schlug ich ein. Sie drückte Kina, wie das Mädchen nun hieß das Geld in die Hand und sie brachte es mir. Ohne es nachzuzählen steckte ich es ein und machte noch den Strick von dem Collar los und schickte sie zurück zu ihrer neuen Herrin.

Mir blieb nun nichts weiter übrig als mein Gepäck aus der Herberge zu holen und zum Hafen zu gehen, mein Schiff nach Kurtzal, von wo aus es dann weiter nach Tor gehen sollte, wartete schon.

GR

Dienstag, 7. Dezember 2010

Holzsammeln ist gefährlich....

.... zumindest für eine Kajira, ach nee zu dem Zeitpunkt wo sie meinen Alt über den Weg lief war sie ja noch eine Bond. Doch nun mal ganz langsam. Mein Alt, der ja merkwürdigerweise auch Georg heißt aus, Tor stammt und mit den Schulden anderer Leute handelt, war am Rande der nördlichen Wälder, in der Nähe von Skjaldar unterwegs. Er hatte den rastenden Handelstross, dem er sich angeschlossen hatte, verlassen auf der Suchen nach einer Ortschaft wo man Proviant für die Weiterreise aufnehmen konnte.

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Ich lief einen ausgetretenen Pfad am Rande der Wälder entlang. Er war ziemlich breit und kaum noch bewachsen, so das ich annahm das er öfters benutzt wurde und vor allem das er mich in die Nähe einer bewohnten Ortschaft bringen würde. Der Pfad führte eine kleine Anhöhe hinauf und als ich den Kopf hob sah ich eine Gestalt zwischen den Büschen. Bis dahin hatte ich mir keine Mühe gegeben mich möglichst unauffällig  zu bewegen, doch  nun wurde ich vorsichtiger, doch es war schon zu spät. Die Gestalt hatte mich schon entdeckt, machte aber keinerlei Anstalten wegzulaufen oder ähnliches. Also ging ich ganz normal den Weg weiter als wäre nichts geschehen.

Beim näherkommen stellte sich heraus das es eine Sklavin, eine Bond war. Angeblich sollte sie Holzsammeln, warum sie sich nun hier in diesen kleinen verlassenen Lager aufhielt das nur aus einen Käfig, einen Zelt und einen Feuer bestand, erschloss sich mir nicht ganz, weshalb ich sie danach fragte. Angeblich war sie hier weil sie immer nach den Vorräten schauen müsse. Vorräte klang ganz gut und so ließ ich mich an den noch brennenden Feuer nieder. Dann trug ich dieser mir namentlich noch unbekannten Sklavin auf zu schaun ob sie was zu trinken findet, da ich des vielen Wassers überdrüssig geworden war. Auf ihren schwachen Protest hin beruhigte ich sie das ich, falls der Eigentümer des Lagers nicht vorher zurück kommt, ein paar Münzen dalassen werde.

Tatsächlich fand sie etwas Met, dazu aß ich Trockenfleisch was ich noch in meinen Gepäck fand. Dabei musterte ich die Bond, sie hatte so gar nicht das typische Aussehen der nördlichen Mädchen. Zwar war ihre Haut sehr hell was sicherlich der fehlenden Sonne hier im Norden geschuldet war aber ihr Haar war viel zu dunkel. Als ich sie danach fragte, druckste sie eine Weile herum bis sie mir endlich erzählte das sie ursprünglich aus der Tahari stammt. Das klang interessant! Sollte unter der Schale einer ruppigen Bond eventuell eine ausgebildete Kajira stecken. Ich hakte nach und sie bestätigte mir meinen Gedanken. Ich konnte mir ein grinsen nicht verkneifen und so langsam reifte ein Entschluss in mir.

Ich schickte sie mir ein zweites Met holen, in der Zwischenzeit beobachtete ich sie genauer, bot sie doch einen ansprechenden Anblick, in der Zeit wo sie mir den Rücken zu wandte legte ich mir ein Seil aus meinen Gepäck zurecht. Sie brachte mir den Met, mittlerweile war ihre Scheu ein wenig gewichen und sie schaffte es sogar mich anzulächeln. Kaisa hieß sie und manchmal werde sie Keksi gerufen verriet sie mir. Nach einen kleineren Hustenanfall, weil ich mich bei der Nennung ihres Zweitnamens verschluckt hatte, zog ich sie näher zu mir. Meine Hand wanderte erforschend über ihren Körper und landete zum Schluss zwischen ihren leicht gespreizten Schenkel. Ich sah ihr an das es ihr gefiel und als sie ihre Schenkel noch weiter öffnete beugte ich mich zu ihr als wollte ich sie küssen.

Als ich mit meinen Lippen kurz vor ihren Mund war und sie sich schon mir entgegen drängte, ließ ich das Trinkhorn fallen und drückte sie vor mir bäuchlings auf den Boden. Lachend fesselte ich sie, dann beugte ich mich über sie und sagte: Um deine Hitze kümmere ich mich später! Dann zog ich sie hoch und brachte sie zum Tross zurück, die Zeche zu bezahlen sparte ich mir. Proviant mussten wir woanders aufnehmen.

Einige Hand später kamen wir in Kasra an, die letzte Station bevor es weiter nach Tor ging. Kaisa hatte sich unterwegs nützlich gemacht aber die Bond hatte ich ihr immer noch nicht ganz ausgetrieben, deshalb beschloss ich sie in Kasra zu verkaufen und mich nicht weiter mit ihr zu belasten. Die Stadt war wie leer gefegt, selbst in der Herberge keine Menschenseele. Wie sich herausstellte war Ratssitzung. Zum Glück war der Paga leicht zu finden und da ich nicht das erste Mal in Kasra nächtigte schaffte ich es auch alleine einzuchecken und mir ein Zimmer zu mieten. Nach dem ich Kaisa fast erwürgen musste damit sie das Wort Jarl endlich aus ihren Wortschatz streicht, hatte ich genug von ihr und brachte sie nach oben auf mein Zimmer. Dann fesselte ich sie ans Bett und machte mich auf die Suche nach der Sklavenhändlerin.

Die war noch beim Rat, wie mir das Mädchen verriet welches mir öffnete. Sie bot aber an zum Rat zu gehen um ihre Herrin zu informieren. Das passte mir ganz gut in den Kram und da ich scheinbar so etwas wie eine kleine Sehenswürdigkeit für die Kasraer Kajirae war, übernahm nun die Kajira des Schmiedes und kümmerte sich um mich. Sie brachte mir noch einen Paga und während ich sie eingehend betrachtete und mich verwundert darüber äußerte wie sich ein Schmied so ein Prachtexemplar halten kann, erschien auch die Sklavenhändlerin und bat mich zu sich ins Haus damit ich ihr meinen Geschäftsvorschlag vortragen konnte.

Ich bot ihr also diese Bondkajira an und behauptete das sie mir zugelaufen wäre, das ich ihre Dienste nun nicht mehr benötige und sie deshalb verkaufen will. Obwohl sie erst skeptisch war, da demnächst einige Reisen in den Norden anstanden konnte ich ihre Bedenken alsbald zerstreuen. Denn dieses Nest in deren Nähe ich die Sklavin aufgegriffen hatte stand nicht auf ihrer Reiseroute. Grundsätzlich kaufe sie erstmal alles, meinte sie dann nur, trotzdem bot ich ihr an sich das Mädchen am nächsten Tag mal bei Lichte zu beschauen, hoffte ich doch auch dann ein paar Kupfer mehr herauszuschlagen. Da sich nun mittlerweile weitere potentielle Kunden bei der Sklavenhändlerin einfanden verabschiedete ich mich von ihr und wir einigten uns das ich ihr am nächsten Tag das Mädchen vorführe.

GR

Montag, 6. Dezember 2010

Der verhinderte Kauf

Das Fest in Belnend lief nun schon den dritten Tag, Lu war irgendwo in dem Gedränge verschütt gegangen und ich schaute mir die Tunierkämpfe an, nichts ahnend das der beste Kampf erst danach stattfinden wird. Wie gesagt die Kämpfe waren irgendwann zu Ende und ich wollt gerade zur Taverne gehen etwas trinken als es noch mal spannend wurde. Eine Kajira und eine Bond hatten sich in die Haare bekommen und bekämpften sich aufs bitterste am Rande der Arena. Gesiegt hatte dann wohl das wandelnde Haarbüschel von Kajira aber die kleine unterlegene Bond gefiel mir. Deshalb beschloss ich, nachdem ich sie näher betrachtet hatte, sie zu kaufen. Sie war eine Bond, sie war sicher gewöhnt zu arbeiten und als Bond sollte sie auch nicht allzu teuer sein und was nicht zu vernachlässigen war, Lu konnte sich mehr auf das konzentrieren für was sie mal trainiert wurden war.

Ich ging etwas näher zu der kleinen Bond und schickte sie mir was zu trinken zu holen. Da ich nicht genauer spezifiziert hatte was ich wollte und sie mich auch nicht fragte, nahm ich das Risiko Met zu trinken bewusst in kauf. Tatsächlich bekam ich den unvermeidlichen Met der Nordmänner. Ich zwang mich also das süße Zeug zu trinken und fragte sie nach ihren Namen und wem sie gehört, dann ließ ich mich zum ihm bringen. Ihr Jarl, so nennen die sich wohl da oben im Norden schaute mich verwundert an und als ich ihm sagte das ich seine Bond kaufen wolle sah man ihm an das das weiterer Erklärungen bedurfte. Nachdem er sich einigermaßen gefangen hatte, erklärte er mir das seine Mädchen alle nicht verkäuflich sind.

Nun war es an mir leicht irritiert zu sein, ich wollt ja gar nicht alle, wie viel er auch immer haben mag, sondern nur diese eine. Da ich aber nicht locker ließ schienen weitere Nordmänner sich bemüßigt zu fühlen diesen Nordmann lautstark zu unterstützen. Das Vertrauen in die Autorität dieses Jarls und seines Durchsetzungsvermögens schienen nicht allzu groß zu sein denn plötzlich redete gefühlt halb Thorvaldsland auf mich ein um mir deutlich zu machen das die Bond unverkäuflich sei. Was mich zu diesen Zeitpunkt wunderte war wieso die alle wussten das ich aus dem Süden war. Ich mein ich war ziemlich warm angezogen, trank Met und auch meine Sprachwahl ließ bis dahin keine Rückschlüsse zu woher ich kam. Egal, da sie es nun sowieso wussten, konnte ich denen auch deutlich machen das so eine unausgebildete Bond eh nicht viel wert sei und sie sich nicht so haben sollten, 4 Kupfer sollten sie nehmen und gut ist.

Es nützte alles nichts, er wollte nicht verkaufen. Ich wühlte mich also durch die Meute der Nordmänner, pfiff einmal laut und rief meine Kajira. Wenigstens das klappte. Dann drückte ich ihr das klebrige Trinkhorn in die Hand und schickte sie mir einen Paga holen, den süßen Geschmack wegspülen bevor es wieder aufs Schiff ging. Zurück in Kasra überlegte ich ob ich meinen Ärger in der Herberge runterspülen sollte, doch Lu säuselte was von zu Hause ist es doch am schönsten und das in der Schmiede ja noch Ale wäre. Keine dumme Idee, schade nur das man Ale nicht gerade körperwarm trinkt, das einzige angenehme was man von dem Nordvolk übernehmen kann. Doch auch hier wusste Lu Rat. Sie holte kaltes Brunnenwasser, füllte das Ale in eine Schale und setzte diese schwimmend in den Eimer um das Ale vorzukühlen damit es nicht soviel von der Körpertemperatur aufnimmt.

Dumm nur das sie einige Ihn zu lange vorgebeugt vor mir stand und schon nichts mehr anhatte. Das wars dann für das "körperwarme" Ale, das gut vorgekühlte was sie mir im Anschluss dann reichte war aber auch nicht zu verachten.

GR

Samstag, 4. Dezember 2010

Jahrestag Belnend

Ich schloss mich dieser Tage der Reisegesellschaft von Kasra nach Belnend an. Belnend feierte seinen Jahrestag und wir hatten gehört das es aus diesen Grund ein größeres Fest geben sollte und das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Dort angekommen ließ ich Lu noch auf den Schiff zurück, sie sollte später nachkommen und ich machte mich auf den Weg zur Stadt. Ich war noch gar nicht richtig vom Schiff runter als ich schon das erste bekannte Gesicht traf. Es war die Heileranwärterin die in Kasra bei mir zwei Messer gekauft hatte. Nur schien sie sehr in Eile zu sein so das unser Gespräch über zwei drei Worte  und ein abschließendes "be well" nicht herauskam.

Allerdings hatte ich nun den Anschluss an die Gruppe verpasst so das ich hinterher eilte. Den ersten den ich wieder traf war unser Zimmermann, er trieb sich in der Nähe einer Taverne herum. Ich schwankte noch ob ich das Gespräch mit ihm intensivieren oder doch lieber reingehen und was trinken sollte. Die Entscheidung wurde mir abgenommen, denn in diesen Moment kam schon eine Kajira und fragte uns was sie uns bringen kann. Als der Zimmermann dann Milch mit Honig bestellte, war ich dann kurz davor abzustreiten das ich ihn kenne. Ich jedenfalls ließ mir in Ermangelung von Ale einen Paga bringen. Die Kajira bot dann an mich zu dem Festzelt zu geleiten wo eine Misswahl stattfinden sollte.

Ich wusste zwar nicht wirklich was dein sein sollte, folgte ihr aber rein aus Neugierde doch. An dem erwähnten Platz angekommen versprach sie mir das, wann immer ich heute Abend Durst haben sollte, sie bei mir sein werde. Ich lächelte über so viel Naivität und ging meiner Wege. Tatsächlich sollte ich sie den ganzen Abend nicht mehr zu Gesicht bekommen. Ein paar Schritte weiter entdeckte ich den kasraer Regenten und begrüßte ihn. Richtig viel Zeit hatte er nicht war er doch in die Jury dieser ominösen Misswahl berufen wurden, Er meinte aber noch ich sollte schauen wie viel Geld ich noch beisammen hätte, nachher würde es eine Versteigerung geben. Nun wurde mir einiges klarer.

Ich suchte mir einen Platz von wo aus ich einen guten Überblick auf das Geschehen hatte. Pünktlich zu Beginn der Misswahl tauchte auch Lu auf, sie hatte ihre Arbeiten beendet und suchte mich nun. Ich winkte sie zu mir. Die Frauen die zur Schau gestellt wurden liefen in den Roben der Verhüllung vor den  Männern auf und ab, nur wie sollte man sich da ein Bild machen und sich entscheiden für welche man bietet. Zum Glück gab es noch einen zweiten Durchgang im Silk aber merkwürdigerweise trugen die Frauen immer noch eine Maske. Ich hörte Lu nur leise schimpfen, das man ja gar nichts erkennen kann und das sie auch gerne mit gelaufen wäre, dann aber mit viel weniger an. Ich lachte leise in mich hinein und schmunzelnd fragte ich sie wo sie denn die Roben für den ersten Durchgang hätte herbekommen wollte. Das führte dazu das sie erst einmal verstummte. Die Aussicht das sie später nur für mich laufen dürfe, heiterte sie aber wieder auf.

Als das vorführen der Mädchen vorbei war, trat eine Pause ein und ich überlegt für welches ich eventuell bieten würde. Zu dieser Zeit traf ich die Heileranwärterin wieder und wir setzten unser kurzes Gespräch vom Hafen fort, was ich jedoch unterbrach als endlich die Ergebnisse der Jury verkündet wurden, denn ich nahm an das dann auch gleich die Versteigerung  erfolgen würde. Doch zu meiner und auch der Verwunderung anderer Männer geschah nichts dergleichen. Die Schönsten wurden prämiert und das wars. Verständnislos schaute ich dem Treiben zu. Als dann umgebaut wurde im Zelt, plötzlich irdische Musik ertönte und sich alle auch dazu in Erdentänzen bewegten, schnappte ich mir Lu und ging zurück zum Schiff.

GR

Der Bericht der wahrscheinlich näher an der Wirklichkeit ist steht hier.

Freitag, 3. Dezember 2010

Ein Regentag

Was für ein scheiß Wetter! Seit einigen Ahn regnete es schon und ich stand bibbernd am Tor der Schmiede und hielt nach potentiellen Kunden Ausschau. Nur war bei diesen Regen kaum einer unterwegs. In der Zwischenzeit räumte ich die Metallplatte rein die der Wirt gestern angeschleppt hatte. Ich wusste zwar noch nicht was daraus werden sollte aber eh sie mir im Regen wegrostet hatte ich sie lieber im trockenen liegen. Ich war gerade damit fertig als der Händler auftauchte, nur suchte der nur jemanden zum quatschen und erzählte mir halt das er bestohlen wurde und jetzt beabsichtigt die überführte Diebin zu seiner Sklavin zu machen. Sollte er ruhig, nur verdiente ich mit dieser Info kein Geld. Na vielleicht ja wenigstens am Branding und am Collar. Da war es schon besser das kurze Zeit später, nach dem der Händler weg war, der Zimmermann auftauchte und mehrere unterschiedlich große Metallspitzen bestellte.

Das war jedenfalls schon mal ein Anfang, mehr schien es heute aber nicht zu werden. Ein warmes Bad mein Herr? Hörte ich Lu fragen. Nach einen letzten Blick auf den verlassenen aber doch recht nassen Marktplatz stimmte ich zu  und schickte sie den Zuber zu füllen. Als alles bereitet war ließ ich mich langsam in das warme fast heiße Wasser des Zubers gleiten, ein herrliches Gefühl bei diesen Wetter. Lu stand nackt am Zuber und sah mich erwartungsvoll an, doch erstmal musste ich sie enttäuschen, ich brauchte noch ein Ale. Lu schöpfte mir aus dem Fass was ich vor ein paar Tagen von Enco erworben hatte ein Trinkhorn voll, dann durfte sie zu mir in den Zuber. Gerade war ich so am sinnieren ob es was schöneres geben könnte als im warmen Wasser zu liegen in der einen Hand ein kühles Ale und im anderen Arm eine heiße Kajira, da klopfte es am Tor.

Es war der Wirt und ich rief er solle reinkommen. Ausgerechnet jetzt wollte er mit mir über die blöde Metallplatte reden. Es stellte sich raus das es ein Namens- besser ein Platzschild werden sollte, damit niemand mehr in der Herberge auf seinen Kissen sitzt. Da es schien das seine Wünsche etwas aufwendiger waren, das Gespräch dadurch etwas langwieriger zu werden drohte, bat ich ihn in die Herberge zu gehen wo wir das Ganze bei einen Paga in Ruhe besprechen könnten. Es brauchte noch ein paar Versuche in aus der Schmiede zu komplementieren, irgendwie hatte ich den Eindruck das er sich von dem Anblick Lu´s nicht losreißen konnte, ich versprach ihm deshalb das er sich bei Gelegenheit ein Bild von ihr malen könne.

Dann war er endlich weg. Mit den Worten: "Es gibt was zu tun!" schubste ich Lu aus der Wanne, trank mein Ale aus, lies mich abtrocknen und zog mich an. Lu ließ ich mit ein paar Aufgaben versehen in der Schmiede zurück, sehr zum Leidwesen des Wirtes wie sich dann noch rausstellen sollte, man kann halt nicht alles haben. Namensschild oder Kajira. Beides ging heut nicht. Wir setzten, nach dem der Wirt mir einen Paga gegeben hatte, unser Gespräch fort. Der Händler hatte sich inzwischen die Bleiche gegriffen und machte sich zwischen den Fässern lautstark an ihr zu schaffen. Die Geräuschkulisse die die beiden dabei erzeugten war doch teilweise recht störend so das der Wirt die beiden mehrmals anfeuerte damit sie endlich fertig wurden.

Irgendwann, als es in der Fassecke auch ruhiger wurde, einigten wir uns auf das Aussehen des Schildes und darauf was auf jenen stehen sollte. Brad seiner! sollte der Text sein. So nun hatte ich was zum überlegen wie ich das umsetze. Der Wirt verschwand und auch den Händler zog es nach dieser Anstrengung noch zu seiner zukünftigen, jetzt noch Fastsklavin. So blieb ich mit der Bleichen allein zurück. Ich ließ mir von ihr noch einen Paga bringen, dann kniete sie nackt neben mir. Während sie mir was erzählte von der Erde, von irdischen Tänzen und ihren jetzigen Leben auf Gor, hörte ich ihr nur beiläufig zu und musterte sie eingehend. Obwohl das was ich da sah mir mehr als zusagte, hatte ich heute keine Lust der nächste in der Fassecke zu sein der versucht ihrer Hitze gerecht zu werden, bot ihr aber die Chance auf eine Abend bei mir in den Fellen wenn sie mich dieser Tage mit einen Tanz von sich überzeugen könnte. Mit diesen Worten ließ ich sie zurück und ging aus der Herberge.

GR

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Die Gravur

Lu war endlich mal wieder von den Feldern zurück aber entsprechend sah sie auch aus, außerdem roch sie nach Erde, Suls und Heu so das ich sie erstmal sich waschen schickte. Was sie natürlich auch tat und als sie merkte das ich ihr dabei zuschaute, tat sie es besonders aufreizend. Ließ das Wasser über ihre Haut perlen und sah mich dabei immer wieder an ob ich irgend eine Reaktion zeige. Als sie fertig war winkte ich sie zu mir. Bereitwillig kam sie näher und fragte ob ich sie in Augenschein nehmen wolle ob sie wirklich sauber ist. Klar wollte ich das, das war ja ja der Grund warum Lu zu mir kommen sollte.

Langsam umkreiste ich sie, gab ihr auch zu verstehen das sie sich mal in die eine mal in die andere Richtung drehen sollte, so das die Flammen des Schmiedefeuers ihren Körper besser beleuchteten. Zum Schluss beugte ich mich zu ihr und zog den Duft den sie verströmte ein. Nichts war mehr was an die Felder erinnerte. Jetzt noch, sagte ich zu ihr, hier ein wenig Kohlestaub, dort ein paar Eisenpartikel, dann ist es wieder die Lu die ich kenne. Lachend ging sie ein paar Schritte weg. Dann tupfte sie sich tatsächlich ein wenig Ruß hinters Ohr und rieb sich ein wenig Eisenstaub auf den Hals. Gefall ich euch, mein Herr? Fragte sie mich als sie wieder vor mir stand. Schmunzelnd strich ich ihr über den Hals und wischte mit den Fingern über den Eisenstaub. Das Parfüm der Schmiede, sagte ich lachend und das ich nicht damit gerechnet hätte das sie es tatsächlich tut. Sie würde alles tun um mir zu gefallen, erwiderte sie nur lächelnd. Nun sagte ich etwas was mich selber überraschte, Auf den nächsten Markt bekommst du richtiges Parfum, Lu.

Ihre Augen leuchteten als sie das hörte aber nur ein wenig für besondere Anlässe hörte ich mich noch sagen und dann wandte ich mich den Geschehen auf dem Platz zwischen Herberge und Feuerkrug zu. Dort standen ein Mann gekleidet in der schwarzen Farbe der Attentäter, ein Rarius und eine Frau die aufgeregt diskutierten. Neugierig ging ich näher, doch bevor ich was mitbekam hielt mich Enco auf er hatte eine Frau mit ihrer Kajira im Schlepptau. Sie suchte mich, also eher den Schmied, erzählte mir Enco, da sie einen Auftrag zu vergeben hätte. Ich wandte mich also an die Fremde und fragte was ich für sie tun könne. Es stellte sich heraus das sie 30 Pfeilspitzen, 5 Angelhaken und eine Gravur in das Collar ihrer Sklavin haben wollte.

Das alles sollte keine Schwierigkeiten bereiten. Natürlich nur sofern ich noch genug von den Pfeilspitzen da hab, ein paar Angelhaken sind ja schnell gebogen. Tatsächlich hatte ich noch genug, sogar die Pfeilspitzen reichten als wären sie abgezählt gewesen. Ich tat also die Spitzen in einen kleinen Lederbeutel und wickelte die Angelhaken in ein Stück Reptuch, beides legte ich auf den Tisch. Dann wollte ich mich des langwierigsten Teils des Auftrages widmen. Der Gravur. Ich bat die Lady ihrer Kajira den Kragen abzunehmen. Merkwürdigerweise ging das aber nicht, das wäre eine nach alter goreanischer Tradition gefertigter Schnappkragen, ein mal zu immer zu, meinte sie.

Nun erschließt sich mir ja nicht ganz warum man solche Kragen nicht vor der Verwendung mit Name und Heimstein des Herrn oder in diesen Fall der Herrin graviert, mit Hals drin macht sich das immer so schlecht, aber wenn die Lady so nachlässig war musste die Kajira eben leiden. Ich packte sie an ihre Collar und zog sie hoch, ich betrachtete mir das Collar genauer aber tatsächlich gab es keine Möglichkeit es auf die Schnelle zu öffnen. Da bei der Kajira nun durch das verengte Collar eine gewisse Schnappatmung einsetzte lockere ich meinen Griff und ließ meine Hand vom Hals der Kajira abwärts über ihre vollen Brüste wandern und bot der Lady an das sie mir das Mädchen verkauft, dann bekommt sie eh einen neuen Kragen und man könnte sich das umständliche gravieren sparen.



Da hatte ich ja was gesagt. Die Kajira machte einen Satz nach hinten und ihre Herrin schenkte mir mehr als nur einen bösen Blick. Schade, das wäre meines Wissens nach die erste rothaarige Kajira in Kasra gewesen. Vielleicht klappte es ja noch. Ich wies die Lady noch drauf hin das ein gewisses Restrisiko bleibt, das die Kajira verletzt wird wenn ich den Kragen am Körper graviere und dann legte ich los. Buchstabe für Buchstabe, kratzte ich den Namen ihrer Herrin und deren Heimstein ein. Beim letzten Buchstaben passierte es, mehr absichtlich als zufällig. Mit einen leichten Grinsen im Gesicht beugte ich mich zu der Kajira und sagte leise zu ihr: Das ist damit ich dich leichter wiedererkenne wenn du mir das nächste Mal über den Weg läufst!

Dann schob ich sie weg und wandte mich an ihre Herrin um mein Geld zu verlangen. 30 Kupfer wollte ich haben, gut ich weiß das klingt ganz schön viel aber die meisten handeln ja sowieso auf Kur komm raus. Tatsächlich war es auch so. Dieses Weib besaß doch tatsächlich die Frechheit die Preise ihres Heimsteines zu Grunde zu legen und verlangte einen unverschämt hohen Nachlass dafür das ihre Kajira einen Kratzer am Hals hatte. So feilschten wir noch eine ganze Weile, zwischenzeitlich war ich ihr schon mal auf 25 entgegenkommen, konnten uns aber schlussendlich nicht einigen. Selbst Schlichtungsversuche zufällig vorbeikommender Bürger aus Kasra scheiterten.

Nun sah ich mich gezwungen zu einen letzten Druckmittel zu greifen und beanspruchte die Kajira als Pfand so lange bis die Lady den ausstehenden Betrag beglichen hat. War es nun die Sorge um die weiße Seide und die damit verbundene Befürchtung das sich die Kajira in Zukunft bei einen Herren wohler fühlen könnte als bei ihr oder wollte sie einfach nicht ihren Besitz in anderen Händen sehen, egal, jetzt endlich machte sie mir ein akzeptables Angebot und ich schlug ein. So hatte ich auch noch die Gelegenheit mich großzügig zu zeigen und konnte erstmals die Salbe, die mir die Fastheilerin aus Belnend überlassen hatte, zum Einsatz bringen. Ich rieb der Kajira also etwas davon auf die kleine Wunde und nutzte die Gelegenheit sie darauf hinzuweisen um wie viel besser sie es bei mir haben würde. Das ihre Herrin das mitbekam störte mich weniger, das Geschäft war ja schon gelaufen.

GR

Dienstag, 30. November 2010

Black and White

Lu war auf den Feldern, ich hatte nun wirklich nicht so viel zu tun, also begab ich mich in den Feuerkrug um mir den Gegenwert einiger Kupfer als Paga durch die Kehle laufen zu lassen. Dort traf ich aber nur den Regenten und zwei Kajirae an. Nakisa, die schwarze Perle unserer Wirtin, war gerade mit dem Regenten beschäftigt oder besser gesagt er äußerte unmissverständliches Interesse an ihr, deshalb kümmerte sich die Bleiche, wie Nakisa sie nannte, um mich. Erstaunlicher Weise fragte sie mich ob ich ein Ale haben will. Nun ist es ja so das schon seit mehreren Hand kein Ale mehr in Kasra aufzutreiben war und ausgerechnet sie, die hier nur ab und zu mal aushilft wusste wo welches stand.

Im Kontor meinte sie, wäre noch was gewesen. In Flaschen abgefüllt. Als ich sie fragte wieso sie ausgerechnet darüber Bescheid wusste und die anderen Kajirae nicht, war ihre Antwort das sie helle sei. Zumindest optisch gesehen und im direkten Vergleich zu Nakisa konnte man das nicht abstreiten. Zwar war ich immer noch ein wenig misstrauisch aber ich bestellte mir eins. Kurze Zeit später war die Bleiche auch mit dem Ale wieder bei mir. Flaschenale ist aber nun eine umständliche Sache. Während das Ale vom Fass ja gleich in einen Becher gefüllt wird und trinkfertig bei mir ankommt, wurde nun erst noch umständlich vor mir mit Bota und Becher hantiert. Einen fast Verdurstenden könnte das in den Wahnsinn treiben.

Zum Glück war es heute aufgrund der ruhigen Auftragslage aber nicht so schlimm. Ich schickte die Bleiche dann weg musste sie doch noch ihren Herrn wecken, sagte sie zumindest. In der Zwischenzeit wurde das Getue ein paar Kissen unmissverständlicher. Zwar kämpfte das Tuchukmädchen noch dagegen an sich einen Turianer hinzugeben aber irgendwann erlag sie ihm und ihrer Hitze doch. Das war jetzt die Gelegenheit meinen Ale mal die schöne weite Welt von Gor zu zeigen. Ich füllte den letzten Rest aus der Bota in den Becher und ging nach draußen. Vor dem Feuerkrug stehend sah ich wie sich drüben an Schmiede und Stall ein paar Leute herumdrücken. Es war Enco mit einer Lady aus Kassau, sowie zwei Kajirae, angeblich wollte er ihr die Stadt zeigen.

Als ich näher kam stellte sich heraus das die Lady zu einer Reisegesellschaft gehörte die in den verschiedenen Städten Gors für ein Fest in Kassau warb und so ließ sie mir von einer ihrer Kajirae ein Schriftrolle in die Hand drücken. Ich selber kann ja nicht lesen aber Lu wird mir den Inhalt schon vortragen wenn sie von den Feldern zurück ist. Für die, die aber Interesse haben rolle ich das Pergament hier schon mal aus.


Weitere Informationen finden sich hier

GR

Montag, 29. November 2010

Von der Glocke zum Zechprellerpfahl

Ich war im Kasraer Hafen um mir einen Überblick über die zur Verschiffung vorgesehenen Erzlieferungen zu machen und wollte gerade den Rückweg antreten als einen ganze Horde Talunas auftauchte. Weit und breit war niemand zu sehen, nicht mal Lu die hatte sich schon hinter meinen Rücken versteckt, der mir im Notfall hätte bei stehen können. Zum Glück waren die Talunas nicht auf Trouble aus sondern wollten handeln, da ich nun gerade kein Kalana einstecken hatte, schickte ich sie zum Handelsplatz, erzählte noch irgendwas von Wachen im Hafen und sah dann zu das ich wegkam.

Ich hatte ja schon gehört das wieder einmal Torglocken gestohlen wurden, deshalb wunderte ich mich auch nicht als der Regent vor der Schmiede auftauchte. Ich informierte ihn jedoch zuvor noch über die Talunas, was ihn aufregte da es die Tage vorher wohl schon Ärger gab und er jetzt die Wachen zu einen stärkeren durchgreifen anhalten will. Dann ging es noch um eine fremde Lady die Anzeige gegen den Schreiber erstattet hatte, ich fürchte nur das ich da keine große Hilfe sein konnte, da ich vieles um was es da ging nur am Rande mitbekam. Von Geiltropfen und so was war wohl auch die Rede. Dann kamen wir aber zum wichtigsten er erteilte mir den Auftrag eine neue Glocke für das Nordtor gießen zu lassen und da der Wirt vorbeikam und das Gespräch auf die Bürgerwehr brachte soll auch die entsprechende Anzahl von Schilden gefertigt werden.

Der Wirt ging dann seine Notdurft am Sklavenhaus verrichten, der Regent einen trinken und ich besah mir den Schaden am Nordtor. Hier war nicht nur eine neue Glocke fällig sondern die Aufhängung gleich mit. Mein nächster Weg führte mich in die Mine wo ich das Material für die Schilde und das Gießen der Glocke in Auftrag gab. Allerdings hielt ich mich hier nicht länger als nötig auf, bei Tageslicht fühlte ich mich deutlich wohler. Jetzt zog es auch mich in die Herberge, der Durst war doch größer als die Arbeitswut. Lu ließ ich in der Schmiede zurück und ich machte mich auf den Weg.

Allerdings schien ich ein wenig zu spät dran zu sein denn es herrschte bereits Aufbruchsstimmung, so das ich mich plötzlich allein mit zwei Kajirae in der Herberge wieder fand. Während Lina mir einen Paga brachte, zog sich die andere schon zurück. Als ich den Paga die Kehle runterlaufen ließ, machte sie mich auf einen Pfahl aufmerksam der in der Nähe der Küche stand. Ich schaute ihn mir an, knapp mannshoch, mit einer Spitze die nach oben zeigte. Außerdem war ein Kranz mit vier Kerzen daran befestigt. Lina meinte der wäre bestimmt für Zechpreller gedacht. Nur wenn das stimmte dann hatte es den ersten schon erwischt, denn eine Kerze brannte schon.

Ich machte mir allerdings keine weiteren Gedanken darüber, meistens bezahl ich ja meine Zeche und da ich nun den Abend nicht allein in der Herberge verbringen wollte machte ich mich auf den Rückweg zur Schmiede.

GR