Dienstag, 30. April 2013

Der Singularityviewer im Kurztest

Wie gestern schon angedroht hatte ich mir am Abend die aktuelle Version des Singularity Viewers gezogen und installiert. Noch so einen Abend mit halbstündlichen Abflügen wollte ich mir einfach nicht gönnen. Warum den Singularity und nicht den Cool, von dem immer alle so schwärmen? Ganz einfach, weil man sich beim Cool viele Einstellungen über die Debug Settings holen muss, das ist umständlich und nicht User freundlich. Der Singularity hingegen hat fast alles was man so an Einstellungen braucht in Menus gepackt und mit wenigen Mausklicks und ohne viel suchen hatte ich den Viewer so eingestellt wie ich ihn gerne haben wollte.

Die erste wirkliche Überraschung war aber das der Singularity noch einmal gut 30% Prozent mehr an FPS brachte als der neueste Firestorm. Als ich dem auf den Grund ging sah ich das beim Firestorm von Haus aus Ambient Occlusion aktiviert war und beim Singularity nicht. Als ich diesen Haken beim Singularity setzte, fielen die FPS genau um die 30% die er schneller war als der Firestorm. Jetzt hab ich die Vermutung das meine halbstündigen Flugversuche beim Firestorm genau mit dieser Option, nämlich Ambient Occlusion, zusammenhängen. Ich werde mich also heute Abend todesmutig mit dem Firestorm einloggen, diese Option deaktivieren und dann schauen ob ich mich etwas länger im RP und respektive im SL halten kann.

Was ist mir noch aufgefallen? Ach so, dieses Ruckeln wenn man seinen Ava lange nicht bewegt hat und der Viewer Teile der Umgebung nachladen muss sobald man seinen Ava bewegt, das gibt es einfach nicht beim Singularity. Man kann sich sofort flüssig bewegen. Das kleine Fazit meines gestrigen Testes lautet also, der Singularity ist, zumindest was die Geschwindigkeit und die Stabilität angeht, eine echte Alternative zum Firestorm. Was mich natürlich stört ist die alte, nicht anpassbare V1 Oberfläche, da bin ich dann schon ein wenig verwöhnt.

GR

Im Fjord der Hammaren

Heute ging alles ein wenig gemächlicher zu, was man schon daran erkennen konnte das ich der Erste war, der zur Abreise bereit stand. Geduldig wartete ich also am Karren mit den Gastgeschenken bis die Anderen eintrafen. Als nächster erschien Rock, nur hatte den niemand informiert das er nicht gerade in Kastenkleidung reisen sollte. Ich bat ihn demzufolge sich umziehen, trotzdem schaffte er es noch vor Katara und ihrer Sklavin zurück zu sein. Weiber halt! Also Katara. Es verstrichen weitere wertvolle Ehn bis unsere kleine Delegation endlich komplett war und es losgehen konnte. Shani spannte ich vor den Wagen , Hana durfte schieben und nun ging es endlich Richtung Vosk wo das Schiff schon wartete.


Irgendwann angekommen im Fjord nach einer kalten Überfahrt, entluden wir den Karren und schickten das Gespann voraus. Schließlich hatte Shani, wenn auch unfreiwillig, hier ein paar Tage gelebt und wusste sicher wo es langgeht. Im Dorf der Hammaren, erwartete man uns schon. Der Schmied der erst vor wenigen Tagen bei uns in Jorts war und Leinen erworben hatte, hatte dafür gesorgt das man uns gastfreundlich empfängt. Man bat uns in die Langhalle und trotz des gerade überstandenen Krieges und des ertragenen Leids hatte man sich alle Mühe gegeben uns aus dem wenigen das ihnen geblieben war, ein Mahl zu servieren welches für diese karge Gegend seines gleichen sucht.


Es dauerte eine Weile bis die Gespräche flüssiger wurden und das ich mir aus Höflichkeit habe Met geben lassen, machte es für mich auch nicht einfacher meine Zunge zu lösen, so richtig bekam ich das süße Zeug nicht hinter. Trotzdem gelang es mir unser Anliegen vorzutragen und darzulegen das wir an einem Frieden zwischen den Hammaren und der Voskregion interessiert sind, auch das wir durchaus bereit sind gewisse Ausgleichzahlungen, welcher Art auch immer, zu leisten. Dafür handelte ich mir von Katara mehrere böse Blicke, Bemerkungen und Gesten ein. Sie war der Meinung, verriet sie mir später, das ich mit meiner direkten Art, die stolzen Männer des Nordens zu beleidige.


Doch zumindest mit dem Schmied war ich mir einig das man als Mann den direkten Weg gehen und man die Umwege lieber den Weibern überlassen sollte. Nur nutzte mir das nicht viel denn der Entscheidungsträger, der Dorfjarl, den sie hier Beo nannten und den wohl auch Katara gut kannte, der war heute nicht anwesend. Das Einzige was ich also erreichte war das man mir zusicherte unsere Anliegen dem Dorfjarl nahe zu bringen und so bald eine Entscheidung gefallen ist, uns durch einen Boten zu informieren. Was blieb mir also übrig als mich damit zufrieden zu geben. Meine Begleiter drückten auch schon aufs Tempo und wollten die Rückreise antreten, also erhob ich mich und wollte mich ihnen anschließen.


Doch der Schmied hielt mich auf. Er brachte mir ein Kästchen, wo sich als Gegenleistung für den bei mir erworbenen Stoff, mehrere Messer befanden. Eins nahm ich testweise heraus und prüfte es. Es war eine sehr gute Arbeit, sauber gefertigt und hervorragend geschärft wie ich es an Shanis Haaren testen konnte. Sorgfältig wickelte ich das Messer wieder in das Ledertuch in das es gehüllt war und legte es wieder vorsichtig zu den anderen. Das Kästchen nahm ich an mich, dann verabschiedete mich bei den Hammaren und bedankte mich noch einmal für deren Gastfreundschaft. Zurück auf dem Schiff, suchte ich mir eine wettergeschützte Ecke und harrte der Dinge die in der Heimat auf mich warten würden.

GR

Montag, 29. April 2013

Auf in den Fjord

Den nördlichen Schmied vom Vortag hatte ich nun verpasst aber ich hatte Shani gesagt was ich für den Ballen weißes Leinen haben will. So kam es das dieser Schmied zwar sein Leinen hatte und ich nur das Versprechen, das er mir das schönste Messerset, nördlich der Wälder schmieden wollte. Ich hoffte also das er auch Wort hielt und machte mich auf den Weg zum Markt. Immerhin hatte ich die Ratsmitglieder auch die, die in letzter Zeit durch Desinteresse geglänzt hatten, gebeten kurz zusammen zukommen damit wir eine grobe Strategie für die Verhandlungen bei den Hammaren festlegen konnten. Wir trafen uns am Brunnen, zogen uns dann aber in Richtung der Schreibstube zurück um den Trubel des Marktes zu entgehen.


Die Besprechung war wirklich erfreulich kurz gehalten, zwar sträubte sich der zweite Krieger überhaupt etwas für Turmus zu tun. "Sie haben sich selber in den Boskmist reingeritten, also sollen sie auch selber zusehen wie sie da wieder rauskommen!" So ähnlich waren zumindest seine Worte aber eh wir einen Bündnisfall riskieren, rangen wir uns dann doch durch eine Delegation zu den Hammaren zu schicken. Es traf mich als Ratsmitglied und Rock als Geleitschutz, außerdem sollte Katara noch mit, es war uns allen nicht entgangen das sie mit dem ehemaligen Highjarl der Hammaren eine ganz besondere Beziehung verband. Vielleicht konnten wir das für uns ausnutzen.

Nachdem dies klar war, wurde noch festgelegt das die Krieger in neutralen Gewändern reisen sollten,  um sämtliche Provokationen zu vermeiden. Als Auftrag bekamen wir mit Turmus, und damit die Voskliga, aus der Schusslinie zu bringen, sollen die Clans aus dem Norden Lydius überrennen und Kasra im Fayheen untergehen lassen, Hauptsache die Voskregion kann sich im Frieden weiterentwickeln. Ich hatte so weit also Klarheit und einen definierten Auftrag, also machte ich mich auf den Weg meine Mitstreiter zu instruieren. Rock war schon zur Wache entschwunden und so nicht  mehr greifbar aber Katara traf ich noch auf der Terrasse des Gasthauses an.

Ich hatte ihr ja schon am Vorabend angedeutet das ich dafür bin das sie auf dieser Mission mitreist, es überraschte sie also nicht wirklich als ich sie von dem Beschluss des Rates in Kenntnis setzte. Nur sie davon zu überzeugen nicht in Kastenfarbe zu reisen, gestaltete sich etwas schwierig, schlussendlich zeigte sie sich aber einsichtig. Jetzt war es an ihr sich voller Eifer in die Vorbereitungen zu stürzen und gedanklich Dinge aufzuwerfen die nicht im geringsten bedacht hatte. Gastgeschenke, ein paar Lebensmittel und ähnliche Goodies um die Angehörigen des Clans der Hammaren milde zustimmen. Zum Schluss war es soweit das wir nicht mehr mit leichten Gepäck reisten sondern schon einen Karren brauchten. Zum Glück nahm Katara auch ihre Sklavin mit so das sich Shani nicht allein vor den Karren spannen musste.

Katara verabschiedete sich dann und verschwand in ihr Haus und sei es nur um vorzuschlafen. Langsam trank ich meinen Paga aus und gab Shani noch ein paar Anweisungen was sie Rock in meinen Namen auszurichten und auf den Karren zu laden hat, damit morgen die Abreise möglichst pünktlich erfolgen kann.

GR

Durchgefallen!

Tja, da hatte ich mich vor einigen Tagen schon gefreut als eine neue Version vom Firestorm zum Download bereit stand und diese, obwohl ich sie nur drüber installiert hatte, super lief. Schnelles rezzen, mehr FPS und so weiter. Doch dann trat der Lydiuseffekt ein. Also etwas was ich bisher mit der alten Version nur in Lydius hatte, nämlich das mir der Grafikspeicher überlief und der Viewer sich verabschiedete. Dazu reicht es dreimal die Kamera zu schwenken um die Perspektive für ein Foto zu verändern und schon war alles zu spät. Genau das hab ich jetzt mit der Version 4.4. auf allen SIMS auf denen ich zuletzt war.

Also hatte ich mich dann zu einem, wie es so schön heißt, Clean Install entschlossen. Also Firestorm deinstalliert und die versteckten Ordner in den Anwendungsdaten und den lokalen Einstellungen, ja ich verwende noch XP, von Hand gelöscht. Das Ergebnis war, nicht nur das ich alle Einstellungen wieder von Hand setzen durfte, die Sicherung der Einstellungen ist doch nicht so allumfassend wie man denkt, sondern das der Viewer sich jetzt noch zickiger verhält. Jetzt reicht es schon nur daran zu denken das man die Kamera schwenken will und schon kackt der Firestorm ab.

Genau das ist auch der Grund warum es zu dem RP-Bericht von gestern auch kaum Bilder geben wird, ich hab genau eins geschossen und bin geflogen, beim zweiten Versuch kam ich gar nicht mal mehr dazu auf dem Auslöser zu drücken und als ich mich dann wieder eingeloggt hatte, habe ich die Finger von der Kamera gelassen. Die Quintessenz davon ist, das ich entweder wieder auf die Vorgängerversion des Firestorms zurück gehen werde und zwar so lange bis es entweder eine fehlerbereinigte neuerer Version gibt oder das Server Side Baking mich auf die aktuelle Version zwingt.

Und wenn alles nichts hilft werde ich mich im Zweifelsfall eben ganz vom Firestorm verabschieden und mich mit einem anderen Viewer anfreunden. Singularity zum Beispiel, den Cool wohl eher nicht oder was es sonst noch so an Viewern gibt.

GR

Nur ein kurzer Rant

Da ich in den letzten Tagen feststellen durfte das über meinen Händler in Blogs, unter dem Deckmantel der künstlerischen Freiheit, verschiedene Dinge berichtet wurden, er wollte dies tun oder hätte jenes vor oder dieses gesagt, ohne das es eine RP-Grundlage dafür gibt, weil ich Spieler kenne die, die Folgen ihres Tuns nicht tragen wollen und sobald sie etwas lesen was für sie gefährlich werden könnte, erstmal OOC durchkommen bevor sie sich wieder ins RP trauen, habe ich einen Entschluss gefasst. Ich mein das man über den Händler Lügen verbreitet, gerne doch aber bitte erst im RP und dann im Blog. Stattdessen findet dies aber nur im Blog statt. Damit könnte ich zwar noch leben aber die zunehmende Verwendung von OOC-Wissen hat mich bestärkt das jetzt so durch zuziehen. Ich mein, auch wir kennen die Gerüchte der Voskschiffer (Blog- oder OOC-Wissen) aber wir reagieren erst darauf wenn es uns IC bestätigt wird, wie es zuletzt die Hammaren taten.

Dadurch sind wir zwar manchmal etwas spät dran aber es fühlt sich so für uns besser an. Genau aus diesen Gründen habe ich schon vor ein paar Tagen begonnen in meinen Blogposts, an Punkten die für zukünftiges RP eine Bedeutung haben könnten, eine gewissen Unschärfe zu verleihen, die Tatsachen etwas zu verzerren, ja manche Dinge sogar so darzustellen wie sie so nicht oder auch gar nicht passiert sind. Einfach um sicherzustellen das andere sich nicht sicher sein können ob man diese Infos, die man aus meinen Blog zieht, auch IC verwenden kann und was soll ich sagen? Die ersten Zwei sind schon drauf reingefallen. Vielleicht ist aber auch dieser Blogpost nur ein riesengroßer Bluff.

GR

Sonntag, 28. April 2013

Der ganz normale Wahnsinn

Heute war einer dieser Tage wo man das Gefühl hat das man nicht weiß wo einem der Kopf steht, zumindest dann wenn man sich eigentlich vorgenommen hatte, die Strapazen der Reise nach Turmus in aller Ruhe zu verdauen und demzufolge eine ruhige Kugel schieben wollte. Leider ließ sich der Tag alles andere als gedacht an. Alles fing damit an das ich noch nicht mal richtig aus den Fellen raus war und Shani schon wieder mit einem gepackten Rucksack vor mir stand. Scheiße das Turnier in Jahesa! Das hatte ich irgendwie verdrängt. Ich schwang mich auf die Füße, warf mir eine Tunika über und auf dem Weg zu Fähre etwas zu Essen ein.


Auf dem Schiff verschnaufte ich und als wir in Jahesa eintrafen hatte ich mich auch schon wieder halbwegs erholt. Doch machte sich der ganze Stress überhaupt nicht bezahlt, denn Shani verlor ziemlich deutlich, so das ich mir diese Reise hätte sparen können. Noch aber hatte sie die Möglichkeit in der Hoffnungsrunde alles wieder gut zu machen. Zurück in Jorts ging es gleich weiter, die Kunden standen mehr oder weniger schon Schlange. Es war der Tag der Schmiede! Ein Schmied aus dem Norden war da und hatte sich nach einen Ballen weißen Leinen erkundigt, war aber auf Grund der Strapazen seiner Reise in der Herberge eingekehrt und am pennen.

Den anderen Schmied traf ich mit seiner Kajira in der Taverne an. Wie ich seinem Gelalle entnehmen konnte war dieser jetzt aus Klima und wollte Musikinstrumente für seine Sklavin kaufen. Da konnte ich ihm leider nicht weiterhelfen, denn so etwas hatte ich bisher noch gar nicht gehandelt und demzufolge auch nicht auf Lager. Schon gar nicht so exotische Dinge wie Banjos und Dudelsäcke, auch wenn er glaubte so etwas in Lydius schon gesehen zu haben. Ich schob das mal auf sein vom Paga vernebeltes Hirn und riet ihm doch da zu kaufen. Eigentlich war er sowieso nur da um sein bei Akira in Auftrag gegebenes Gewand abzuholen und zu bezahlen, als er er dies dann getan hatte, konnte ich wenigstens noch seinen Wunsch nach einen Fässchen Pagafrüchte befriedigen, so hatte wenigstens die Taverne noch was davon.


Mittlerweile hatte ich mich auch wieder auf die Terrasse bewegt wo unter der Aufsicht von Katara, Hana und Asma ein Stück zerrissenes Pergament wieder zusammen puzzelten. Daneben saß ziemlich bedröppelt Akira und selbst als Kin später dazu kam, konnte ich nicht in Erfahrung bringen um was es bei diesem Schreiben ging. Gut er meinte das wäre was Kasteninternes aber das reichte naturgemäß nicht um meine Neugierde zu befriedigen. Es blieb mir also nichts weiter übrig als aus den Mienen der Anwesenden und der Andeutungen die fielen meine Schlüsse zu ziehen. Kin schaffte es dann auch mich abzulenken weil er das Gespräch auf die Reise in den Norden brachte und vorschlug das wir uns morgen in Ruhe zusammensetzen um zu besprechen wie wir dort vorgehen wollten.


Als er dann ging und dabei Asma zu unseren Schmied Done schickte, damit diese dort ein Collar kauft, kam das Gespräch auf Versklavungen. Akira hatte schon lange das Weite gesucht und so saß ich mit Katara allein am Tisch und wir spielten verschiedene Varianten durch, inwiefern eine, durch eine Sklavin erschlichene Heimsteinangehörigkeit, sie davor schützt wieder eine Sklavin zu werden  Also Frau wird versklavt, läuft weg und schafft es sich irgendwoher neue Kleidung zu beschaffen, reist dann in eine andere Stadt und schafft es dort eine Kastenzugehörigkeit vorzutäuschen und auch auf dem Heimstein zu schwören. Wenn dann ihre Geschichte heraus kommt, ist sie dann eine Sklavin und bleibt sie eine Freie weil ihr Heimstein sie jetzt schützt?

Kurz gesagt, war Katara der Meinung das Frau dann eine Freie bleibt weil sie an ihren Heimstein geschützt ist und ich das etwas was man durch die Vorspiegelung falscher Tatsachen und durch Lug und Betrug erreicht hat, nie zum eigenen Schutz gereichen darf und diese Person wieder in den Kragen gehört. Natürlich war unser Gespräch nicht so einfach wie es sich hier darstellt, sondern es dauerte schon eine Weile wo wir uns gegenseitig die Argumente um die Ohren hauten. Zum Glück ist ja alles nur fiktiv einigten wir uns, weshalb wir auch keinen einheitlichen Standpunkt finden brauchten, sollte sich allerdings herausstellen das diese Geschichte nicht fiktiv ist und an die Öffentlichkeit gelangt und damit eine Sache für den Rat wird, dann ja dann, würde ich sicher dafür sorgen das sich meine Meinung durchsetzen wird.


Katara zog sich dann zurück und ich nutzte die mir noch verbliebene Zeit mich endlich um meine neue Sklavin zu kümmern. Fäseö, hieß sie blöderweise immer noch, aber ich hatte heute keine Lust mir einen besseren Namen auszudenken, es gab wichtigere Dinge. Ich nahm mir die Zeit sie in die Regeln einzuweisen die in meinem Haus gelten und fast noch wichtiger, ihr Aufgaben zuzuweisen die sie zu erfüllen hat. Ganz anders als die meisten anderen Bonds gab sie sich so gar nicht renitent und meinte auch nicht was besseres zu sein. Sklavin ist schließlich Sklavin und das hatte sie verinnerlicht. jetzt kam es nur noch darauf an wie gut sie umsetzen konnte was ich von ihr verlange.

GR

Samstag, 27. April 2013

Strafexpedition oder doch ein Krieg?

Als unsere Delegation in Turmus ankamen wirkte die Stadt wie ausgestorben. Unsere Schritte hallten von den Häuserwänden der leeren Gassen zurück, nur der Wind wirbelte hier und da ein wenig Unrat auf, so als wolle er Bewegung und Leben vortäuschen. Kaum ein Krieger war zu sehen und die Bürger schienen sich in die trügerische Sicherheit ihrer Häuser zurückgezogen zu haben. Allein das schien unsere Befürchtungen schon zu bestätigen. Es dauerte eine ganze Weile bis uns eine Frau über den Weg lief, verloren zwischen den nicht besetzten Ständen des Marktes. Gerade wollte ich sie ansprechen um mich bei ihr zu erkundigen wie wir einen der Verantwortlichen der Stadt erreichen können als auch schon Amira, die Gefährtin des Administrators um die Ecke bog.


Ich nutzte die Gunst der Ahn ließ die unbekannte Frau stehen und ging weiter zu Amira der ich mein Anliegen, mit jemanden von der Stadt über einige beunruhigende Nachrichten die uns erreicht hatten zu sprechen, vortrug. Ich hatte noch gar nicht richtig zu Ende gesprochen als auch Cato der Administrator wie aus dem Boden gestampft vor mir auftauchte. Ich wiederholte also mein Anliegen und Cato bat uns ihm zu folgen damit wir das Gespräch in Ruhe führen konnten. Kin und ich folgten ihm, Nila verblieb in der Stadt und Talia war eh nicht mitgereist, war sie doch in Jorts nicht auffindbar gewesen. Stattdessen hatte uns Akira begleitet die nun, da sie nicht den Rat angehörte, ihren Geschäften nachging.


Cato bat uns in eine großer Halle, ein Raum, der wie es schien, sonst von Kriegern genutzt wurde, wie ich festzustellen meinte nach dem ich mich darin ehrfürchtig umgesehen hatte. Der Administrator forderte uns auf Platz zu nehmen und uns an den reichlich vorhandenen Getränken zu bedienen. Ich beschränkte mich auf ein Wasser, wollte ich doch klaren Kopf behalten. Da Kin sich zurückhielt und um den Administrator nicht länger auf die Folter zu spannen setzte ich zum reden an. Ich berichtete was uns von den Voskschiffern aber vor allem von unseren nordischen Gästen zu Ohren gekommen war, ok das mit dem nordisch hab ich weggelassen aber nicht desto trotz, sprachen unsere Gäste davon das sich Turmus in einem Krieg gegen die Clans des Nordens befindet. Auch sagte ich das wir es sehr befremdlich finden das die Voskliga nicht informiert wurde.

Cato wiegelte ab und behauptete das es keinen Krieg gibt, nur eine kleine Strafexpedition zusammen mit Kasra und Lydius und man deshalb die Liga nicht informiert habe. Schließlich ginge es hier nicht um einen Krieg unter Kastenstädten sondern nur darum ein paar Gesetzlosen Recht und Ordnung beizubringen. Das musste ich erst verdauen, schließlich kann es, wenn solch eine Strafexpedition ins Leere läuft und die Clans des Nordens sich zu einem Gegenschlag vereinen, durchaus auf einen Bündnisfall für die Voskliga hinauslaufen und waren die Piraten, die ursprünglichen Gegner der Voskliga etwa keine Gesetzlosen gewesen und haben diese in Kastenstädten gelebt? Nein sie waren genauso Gesetzlose ohne Kaste und Heimstein gewesen.

Genau das sagte ich auch dem Administrator und fragte ihn ob er in Zukunft auf den Beistand der Voskliga verzichten will. Ich glaube nicht das ich ihn grundlegend überzeugt oder gar die Augen geöffnet hatte aber so ganz konnte er sich meiner Argumentation nicht verschließen, denn die Wahrscheinlichkeit das sich aus dieser kleinen Strafexpedition doch noch ein Bündnisfall entwickelt war nicht von der Hand zu weisen. Er gestand also ein dass das Nichtinformieren der Liga ein Versäumnis war, welches nicht wieder vorkommen darf und natürlich wird er nie auf den Beistand der Liga verzichten wollen, Allerdings so sagte er auch, sei Turmus von der schnellen Abfolge der Ereignisse überrollt wurden, vor allem Kasra haben in hohem Maße aufs Tempo gedrückt.


Eigentlich war damit alles gesagt und wir hatten endlich Gewissheit und konnten nun entscheiden wie wir mit der aktuellen Lage am Vosk und vor allem mit der vermeintlichen Bedrohung aus dem Norden umgehen wollten. Gerade als ich mich verabschieden wollte, bat mich der Administration ob Jorts Fähre nicht ein paar Güter liefern könnte. Turmus bräuchte dringend Lebensmittel und im hiesigen Umland sei nichts mehr zu holen. Er sprach von 10 Fässern Ka La Na, einer Schiffsladung Sa Tarna und 50 Boskhälften. Ich schluckte erstmal, war der Ka La Na sicher kein Problem  und das Sa Tarna in diesen Mengen nur ein mittelschweres, so wurde es bei den Boskhälften doch sehr eng, war Boskfleisch doch auch bei uns eine Rarität und kam nur zu  besonderen Anlässen auf den Tisch. Trotzdem versprach ich zu helfen und die benötigten Mittel so schnell wie möglich aufzutreiben.

Gerade als wir endgültig loswollten, davor hatten wir noch überlegt ob das Ausbleiben des erwarteten Boten aus dem Norden ein gutes oder schlechtes Zeichen war, lag der Bote in seinem eigenen Blut oder tanzte er noch siegestrunken auf den Schlachtfeld, betrat ein Krieger den Saal. Müde und abgekämpft wirkte er und auch nicht mehr ganz beieinander. Wir beschlossen noch zu bleiben und mit anzuhören was der Bote zu berichten hatte. Von verheerenden Verlusten war die Rede, von Verrätern in den eigenen Reihen und von Gefangenen. Das alles klang nicht gerade siegreich. Als der Rarius dann von einem Krieg sprach wurde ich hellhörig. Ich mein es war nicht irgendein Krieger sondern der Admiral von Turmus und der sprach im Gegensatz zu seinem Administrator sehr wohl von einem Krieg.

Ich hakte nach, wollte nun endlich wissen was hier wirklich gespielt wurde aber der Admiral blieb bei seiner Behauptung, selbst als ich ihn fragte ob er seinen Administrator damit der Lüge bezichtigen wollte, blieb er bei seinen Aussagen. Amira versuchte zu beschwichtigen, das es doch nur Spitzfindigkeiten wären, Strafexpedition, Krieg, was spielte es schon für eine Rolle, zwei Worte für ein und das selbe. Dabei war es gerade ihr Gefährte gewesen der darin sehr wohl zum Anfang unseres Gespräches den entscheidenden Unterschied gesehen hatte. Ich sprang auf, ich war wütend ob dieser Dreistigkeiten. Im gleichen Atemzug bemerkte ich aber auch das ich einen Fehler gemacht hatte.

Auch Cato war aufgestanden und kam wütend auf mich zu, die Krieger auf beiden Seiten waren ebenfalls schon mit der Hand am Gladius auf den Sprung. Ich versuchte die Situation zu entspannen, die Zeit hatte gereicht um einmal tief durchzuatmen und mich dann in ruhigen Ton beim Administrator von Turmus für mein Verhalten zu entschuldigen. Zum Glück war auch Cato ein besonnener Mann, der meine Entschuldigung annahm. Kin schlug dann noch vor das er Erkundigungen im Norden einziehen wird. Immerhin ist Jorts Fähre an den momentanen Konflikt nicht beteiligt gewesen und so wird man uns nicht grundsätzlich feindlich gegenübertreten.

Cato war einverstanden und bot Kin an wenn er etwas braucht um die Clans zufrieden zu stellen, Frauen, Geld oder was auch immer, so soll er es sagen und man wird in Turmus sehen was man tun kann. Jetzt verabschiedeten wir uns aber endgültig, hatten wir doch den Eindruck das die Turmuser untereinander noch genug zu klären hatten und da brauchten sie sicher keine fremden Zuhörer dabei. Im Hafenviertel sammelten wir die anderen Teilnehmer unserer Delegation ein und wir machten uns auf den Heimweg. Auf dem Schiff nutzte ich die Gelegenheit um mit dem Krieger vom Hof schon die ersten Details der Warenlieferungen an Turmus zu klären.

GR

Freitag, 26. April 2013

Dunkle Wolken

Ich saß auf einen Kissen und lehnte mich entspannt an die Wand. Shani wirbelte in einem neuen Silk vor mir herum und es war ihr deutlich anzusehen das sie sich freute. Es war jener Silk den die Schneiderin als Dreingabe versprochen hatte für jeden der sich eine neue Robe bei ihr nähen lässt. Den Silk natürlich abgestimmt auf die Robe. Es sah perfekt aus! Eine Weile sah ich ihr noch zu dann ließ ich sie sich wieder umziehen, schließlich war heute keine Festtag und auch sonst nicht die Gelegenheit in einem Silk herumzurennen. Außerdem hatte ich wichtigeres zu tun als ihr beim Tanzen zuzusehen.

Ich machte mich auf den Weg nach draußen, unterwegs traf ich Akira und natürlich sprach sie mich auf den Silk an und wollte wissen ob ich zufrieden bin. Ich bestätigte ihr, das ich mit ihrer Arbeit mehr als zufrieden sei und der Silk Shani perfekt passt und der Stoff in seinen fließenden Bewegungen einen Tanz sehr unterstreicht. Auch sie freute sich natürlich das ihre Arbeit Anerkennung fand und ließ sich in der Herberge, zur Feier des Tages einen verdünnten Kalana bringen. Ich traf mich derweil mit einem Krieger und Ratsmitglied, er war die letzten Tage sehr beschäftigt gewesen und wollte wissen was es Neues in Jorts gibt. Gut das die Nordmänner mir eine Bond da gelassen hatten, konnte man zwar kurz erwähnen aber es war nicht wirklich wichtig.

Wichtiger waren da schon die Gerüchte der letzten Tage, das was man von den Voskschiffern hörte, welches sich mit dem deckte was uns die Hamaren schon sagten. Es schien als sollte ein größerer Angriff der Städte des Südens auf die Dörfer in Thorvaldsland bevorstehen. Wäre das eine begrenzte Aktion einer Stadt gewesen, hätte uns dies nicht einmal beunruhigt, was uns aber vorsichtig werden ließ war die Tatsache das auch Turmus in diesen Krieg verwickelt war. Das Perfide an dieser Sache war das sie damit mehr oder weniger die gesamte Voskliga mit hinein zogen, es aber nicht für notwendig erachteten diese zu informieren. Spätestens bei einem Gegenangriff konnte man das als Bündnisfall betrachten, etwas was uns die Sorgenfalten auf die Stirn trieb.

Nun waren wir nur zwei Ratsmitglieder, Kin war zur Wache entschwunden und Talia schien sich lieber den Händen ihres Gefährten hinzugeben, darum blieb uns nichts weiter übrig als in kleiner Runde zu beraten wie wir mit der Bedrohung umgehen sollten. Wir spielten gedanklich verschiedene Szenarien durch und wie man darauf reagieren kann. Auch mögliche Änderungen der Regierungsform von Jorts Fähre, um in Zukunft schneller und flexibler reagieren zu können, blieben dabei nicht außen vor. Alles in allem war es ein ruhiges  und besonnenes Gespräch wie man es sonst selten im Rat hatte und am Ende waren wir uns in vielen Punkten einige geworden.

Der wichtigste Punkt war aber das wir uns Gewissheit verschaffen mussten und damit wollten wir gleich morgen beginnen.

GR

Donnerstag, 25. April 2013

Händler unter sich

Ich war über meine Papiere gebeugt und in meiner Arbeit vertieft als ich bemerkte das sich jemand neben mir niederließ. Es war Shani und auf eine aufforderndes Nicken hin berichtete sie mir was sie loswerden wollte. Hamarus, der Nordmann, hatte Wort gehalten und die versprochene Bond und jetzt Neukajira zu meinen Händen zurück geschickt. Das hörte ich gern, deshalb legte ich meine Schreibutensilien beiseite und hörte Shani weiter zu. Sie erzählte das sie Fäseö soweit eingewiesen und ihr erlaubt hätte sich frei in der Stadt zu bewegen. Das war in Ordnung, glaubte ich doch auch nicht das sie gleich fliehen würde. Außerdem hatte ich im Moment eh keine Zeit mich mit ihr näher zu befassen, stand doch noch eine Reise nach Jahesa an.


Der Grund war wie so oft ein Zarturnier. Shani war nach dem letzten Turniersieg im Folgeturnier kläglich gescheitert und sollte dieses jetzt zur Wiedergutmachung nutzen, bevor ich entscheide ob sie an dem Turnier an meinem Heimstein teilnehmen darf. Es war klar das sie, würde ich sie in Jorts Fähre spielen lassen, sie unter besonderer Beobachtung meine Mitbürger stehen würde und mir so entweder besonders viel Ehre oder eben auch besonders viel Schmach einbringen würde. Die nächsten Spiele in Jahesa würden zeigen wohin das Pendel vermutlich ausschlägt. Doch dieses Spiel heute gewann sie eindeutig und überlegen. Zufrieden machte ich mich auf den Rückweg.

Wieder in Jorts Fähre lief ich diesem hochnäsigen Händler aus Ar in die Arme. obwohl, heute wirkte er sehr zugänglich und wir schafften es uns zu unterhalten ohne mal wieder aneinander zu geraten. Ihn interessierte vor allem ob die Pinion vielleicht etwas für ihn hinterlegt hätte, doch davon wusste ich nichts, auch weil er sich nicht weiter ausließ über das was er von ihr erwartete. Wir unterhielten uns noch etwas weiter, anfangs vor allem über belangloses Zeug aber dann kamen wir irgendwie darauf zu sprechen das ich ja selber lange Zeit am Rande der Tahari gelebt hatte und in dieser Zeit auch des öfteren in Kasra weilte. Das war der ausschlaggebende Punkt dafür dass das Gespräch wieder an Fahrt aufnahm.


Er fragte mich nun nach einen Thorben, nach dem Kasraer Siegel und noch einige andere Dinge, leider konnte ich ihm da nicht wirklich weiterhelfen aber ich bot ihm meine Hilfe an, fällt doch das Eintreiben von Schulden in mein Kerngeschäft. Leider handelte es sich hier um eine Summe wo selbst mir die Hände gebunden waren beziehungsweise um eine solch hohe Summe die ich einfach nicht zwischenfinanzieren konnte ohne selbst einen Kredit aufnehmen zu müssen. Außerdem verspürte ich nach meinem letzten Aufenhalt in Kasra, wo ich fast verhaftet wurden wäre, nicht wirklich den Drang eine Reise in diese Stadt anzutreten. Ein zwei Tipps hatte ich dann aber doch noch für ihn.

So nannte ich ihm unter anderen die Namen von zwei Personen an die er sich in Kasra wenden kann und die ihm in seiner Angelegenheit sicherlich weiterhelfen können. Er bedankte sich für die Auskünfte und verabschiedete sich von mir, er wollte unbedingt noch die Pinion aufsuchen, sagte es und war verschwunden. Für mich war es jetzt endlich an der Zeit für einen Dienstabschlusspaga.

GR

Mittwoch, 24. April 2013

Zarturnier, Jorts Fähre lädt ein!


Einen hab ich noch! Zarturnier in Jortsfähre, beginnend am 13 Mai. Informationen zum Ablauf gibt es von Indira Furse und Kintradim Mammoth. Anmeldungen gehen an Astary Pendragon und wer mit der englischen Sprache so seine Probleme hat kann sich auch an Indira Furse wenden. Das Turnier läuft über eine doppelte KO Runde, das heißt man scheidet erst nach dem zweiten verlorenen Spiel aus, und wird voraussichtlich 6 Wochen dauern. Die möglichen Preisgelder kann man dem Bild entnehmen. Das Turnier findet mehr oder weniger IC statt, soll heißen man sollte, egal ob als Zuschauer oder Spieler, entsprechend gekleidet sein.

GR

Bade- und Viewerfreuden

So heute mal kein RP-Bericht, mir fehlte gestern einfach jeglicher Antrieb dazu. Keine Sorge das wird kein Jammerpost ala "Bääääh keiner will mit spielen" und "Boah ist SL langweilig, nur gut das ich ne Bauplattform zum chatten hab!". Nein ich hatte gestern schlicht und ergreifend einfach keine Lust und hab mir mal eine Auszeit gegönnt. Was macht man dann an solchen Tagen. Ich für meinen Teil habe mich auf die Baustelle des neuen jortschen Badehauses teleportiert und mit Shani Posen ausgerichtet. Deshalb weiß ich auch dass das so ziemlich unerotischste was man in SL tun kann Posen ausrichten ist.


Damit meine ich jetzt nicht wenn man sich ein neues Sexmöbel gekauft hat und man drölfzigtausend Posen den Feinschliff verpassen will, sondern ich mein den Moment wenn man so was selber baut, die Sripte und Animationen in den Prim wirft und dann die Bälle das erste Mal rauskramt um eine erste Grobausrichtung vorzunehmen. Also aktiviert man das Menu, zerrt die erste Couplepose hervor und setzt die beiden Avas darauf. Was folgt ist, das man jetzt zwei zuckende Leiber hat die in einer Position zueinander stehen die nicht mal ansatzweise zu erkennen gibt was, wenn man die Avas richtig positioniert hat, die Zwei miteinander treiben. Ein wenig Aufschluss gibt zwar der Name der Animation aber den Rest muss man sich schon selber zusammenreimen.


Wobei das was man auf den Bildern sieht dann auch schon so sein muss auch wenn man auf einigen noch die Balken zur Posenausrichtung sieht. Ich denke das wir das ganz gut hinbekommen haben, so das die Animationen zumindest schon mal nutzbar sind, da das Becken an sich auch schon existiert, fehlen jetzt nur noch die Wände aber da tobt ja immer noch eine heftige Fliesendiskussion in Jorts Fähre.


Ansonsten habe ich gestern den aktuellen Firestorm auf meinen Rechner installiert und war positiv überrascht. Er scheint deutlich performanter zu sein als die Vorgängerversion. Das alles schneller lädt, Umgebung, Inventar  und so weiter, das kann man ja schlecht messen und es spielen da auch noch andere Einflüssen mit. Was aber relativ einfach zu prüfen ist, ist ob es eine Verbesserung bei den FPS gibt. Und da muss ich sagen habe ich wirklich eine messbare Veränderung. Die FPS-Rate ist bei mir bis zu 50% höher als vorher. Ok das klingt jetzt erstmal viel  aber selbst nüchtern betrachtet, eine deutliche Steigerung für mich.

Für alle Wassermelonenträgerinnen hier auch ein Pose aus besagten Film
Hatte ich bisher in Jorts bei Grafik auf Ultra mit 256m Sichtweite und ohne Schatten wenigstens 24fps gehabt, so waren es jetzt mit den gleichen Einstellungen mindestens 36. Mal schauen ob das ein Ausreißer war oder ob sich diese Werte bestätigen werden. Wirklich tiefgründig habe ich mich mit den neuen Viewer allerdings auch nicht beschäftigt, mir reichte es fürs erste das er bei mir, trotzdem ich keinen Cleaninstall gemacht habe, am gestrigen Abend stabil lief. Kein Cleaninstall auch deshalb weil er so alle Einstellungen von der Vorgängerversion übernimmt und man sich nicht aufs neue durch alle Menus wühlen muss.

In Zukunft kommt man aber schneller zu einem Cleaninstall, da man jetzt die Möglichkeit hat, seine Einstellungen zu sicher und nach einer Neuinstallation wieder einzuspielen. Zumindest hab ich das irgendwo gelesen.

GR

Dienstag, 23. April 2013

Noch ein Gastgeschenk

Wow, also im Gegensatz zu den letzten Tagen kam ich ja heute richtig gut in die Gänge. Da machte es auch nichts das sich Shani irgendwo draußen herum trieb. Ich warf mir eine frische Tunika über, nahm mir im vorbeigehen etwas Obst aus der Küche und klaubte dann Shani vom Baum, auf welchen sie faulenzend herumlungerte. Dann machte ich mich auf die Suche nach den Thorvaldsländern, wollte ich doch mit diesem Hamarus, meinem persönlichen Prellbock, noch etwas klären. Eigentlich hoffte ich ja das sie wie gewohnt schlecht gelaunt und grölend im Gasthaus sitzen, doch da hatte ich mich gründlich geirrt.  Der Laden war wie ausgestorben.


In der Taverne fand ich dann tatsächlich einen der Mettrinker an und, wie es die Priesterkönige wollten, war es auch der von mir gesuchte. So erfuhr ich das die Masse der Nordleute schon auf dem Langboot waren und er die ehrenvolle Aufgabe hatte den Clan von uns zu verabschieden. Entgegen ihrer ursprünglichen Absicht hatten sie es plötzlich sehr eilig, der Grund waren wohl beunruhigende Nachrichten aus ihrer Heimat. Man erwartete einen Angriff aus dem Süden und wollte gerüstet sein. Was blieb mir weiter übrig als ihn freundschaftlich zu verabschieden und ihm zu versichern das ich zumindest nicht mit einem Schwert in der Hand gegen den Norden kämpfen werde.

Gut das fiel mir auch leicht, wusste ich doch eh nicht wie rum man ein Gladius hält aber die Geste ist es die zählt. Hamarus wollte sich nun auch endlich auf den Weg zum Langboot machen, da hielt ich ihn noch einmal auf. Mich interessierte einfach zu sehr welche Bond er nun als Zugabe zu den Verrs da gelassen hätte, wenn ich in Enkara nicht abgelehnt hätte. Er meinte nur, eine Bond wäre wie die Andere und ich soll mir halt eine aussuchen. Ich fragte ihn nach dieser Sklavin mit den unaussprechlichen Namen, nein nicht Bjalia, der ging ja noch, der Andere mit F der eher wie eine wirre Ansammlung von Buchstaben wirkte. Lachend erklärte er mir, was dieser Name bedeute und das ich sie haben kann. Außerdem sagte er mir, er wird sie mir, sobald er auf dem Langboot ist zurückschicken.


So! Nun hatte ich also zwei Sklavinnen, auch wenn man der Einen erst wieder beibringen musste was es heißt im Süden zu leben aber da wird sich Shani schon drum kümmern, zumal ich mir sicher bin das die Neue da gute Anlagen hat. Ich verabschiedete mich dann von Hamarus und jener eilte nach unten zum Vosk, während ich direkt Akira in die Arme lief, die sich auch prompt nach dem von ihr geschneiderten Gewand erkundigte. Doch da konnte ich sie beruhigen, es passte perfekt, sie hatte eine wunderbare Arbeit abgeliefert. Was jetzt noch fehlte war der zur Robe passende Silk, den sie als Zugabe versprochen hatte. Allerdings musste sie da bei Shani erst maßnehmen, jedoch gestaltete sich das deutlich einfacher als bei mir. Na gut an so einem Silk ist ja auch nicht viel dran.

Dann gönnte ich mir einen Paga und während mir Shani die verbände entfernte, sprach ich mit Akira über ein paar Allerweltsdinge als der Geldverleiher und auch die Pinion sich zu uns gesellten. Jedoch blieben sie nicht lange denn der Geldverleiher entführte die Sklavenhändlerin zu einem Gespräch unter vier Augen ins Sklavenhaus. In der Zwischenzeit nervte Shani dezent mit Fragen nach ihrer neuen Kettenschwester, ich hütete mich aber sie in meine Pläne einzuweihen. Shani hatte Glück das sie als der Geldleiher und die Pinion wieder auftauchten auch verstummte, sonst wäre sie noch im Knebel gelandet. Da der Geldleiher den direkten Weg zu seinem Zimmer nahm und auch Akira es vorzog nach Hause zu gehen, hatte ich Gelegenheit der Pinion noch ein paar Informationen zu entlocken.


Informationen dazu was dieser Geldleiher hier wollte und warum um Himmels Willen er unbedingt jemanden aus Kasra sprechen musste. Es war eine relative komplizierte Geschichte, zumindest für mich als Außenstehender aber trotzdem spannend genug um der Verlauf und den eventuellen Ausgang zu verfolgen. Der Rest war Geplänkel, ich sprach mit der Pinion nochmal über meine Absicht das Amt des Administrators in Jorts Fähre anzustreben und, was viel wichtiger war, ich informierte sie über die neuesten Gerüchte ihren alten Heimstein betreffend. Zumindest über das was ich von den Hammaren gehört hatte. Dann sollte es auch schon gut sein und ich machte mich auf den Rückweg.

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Kurze OOC-Info am Rande. Heute ist die neueste Version des Firestormviewers erschienen. Downloaden kann man ihn hier: Firestorm Viewer 4.4.0.33720 Morgen dann vielleicht mehr dazu.

GR

Montag, 22. April 2013

Ein Schlafsaal voller Pagaleichen

So langsam ging es mir wieder besser, die Schmerzen ließen nach und wer weiß vielleicht heilten sogar die Wunden ein wenig ab, doch das würde ich erst erfahren wenn nachher der Verband gewechselt wird. So aber machte ich mich auf den Weg nach draußen, ich wollte zum einen mit meinen nordischen Prellbock noch ein paar Worte wechseln und zum anderen sollte Shani mir tatsächlich die Verbände wechseln. Doch zuerst stolperte ich über die Verrs die unsere bärtigen Gäste mitgebracht hatten, sie waren immer noch in der Nähe des Gasthauses angebunden beziehungsweise waren Shani und Hadi gerade dabei sie nach unten zum Hof zu bringen, ich musste mich also noch ein wenig gedulden bis ich frische Verbände bekam.


Von den Thorvaldländern war auch nichts zu sehen, so dass das geplante Gespräch vorerst ausfiel. Es hatte den Anschein das sie zwar literweise den Met in sich reinlaufen lassen konnten aber nach dem dritten Paga schon nicht mehr Lage waren sich am nächsten Tag zu erheben. Jedenfalls sahen wir sie den ganzen Tag nicht den Schlafsaal verlassen. Nur die eine Bond von denen, die hatte ja auch keinen Paga, schlich draußen herum. Als sie zufällig bei mir zum hocken kam schaute ich sie mir genauer an. Das war also die, die mir mein Gegner als Zugabe zu den Verrs hier lassen wollte? Kin meinte zwar das wäre egal, ich hätte ja abgelehnt aber abgelehnt hatte ich ja nur weil ich von einer anderen ausging und das wusste auch der Nordmann.


Na egal, erstmal frische Verbände! In der Zwischenzeit war nämlich auch Shani aufgetaucht die ich dann gleich in die Praxis scheuchen konnte, frische Binden und etwas von dieser komischen Salbe zu holen. Ich ließ mich also verarzten und als Shani damit fertig war tauchte auch und Krieger vom Hof auf und wollte wissen ob ich mir die Hände verbrannt hätte. Doch dem war ja nicht so, denn schließlich hatte ich mit meinen geschunden Händen die drei Verrs aus dem Nordmann rausgeboxt die jetzt auf seinen Hof standen. Das brachte mir dann aber wenigstens etwas Anerkennung und einen großen Paga ein.


Wir setzten uns dann zu Kin an den Tisch und sprachen über die Ereignisse der letzten Tage. Dabei kam auch wieder mit hoch das es wohl Bestrebungen gibt die Städte des Südens für einen Krieg gegen den Norden zu einen. Das alles nur wegen einer schlecht bewachten Regententochter, zumindest munkelte man sowas. Jedenfalls wenn man den Erzählungen der Nordmänner Glauben schenken darf. Darf man das aber? Ich mein so ganz koscher sind die ja nun auch nicht, schließlich haben sie uns vor einiger Zeit überfallen und beraubt und jetzt sitzen sie hier und stellen Fragen wegen einen möglichen Krieg? Ok das haben sie gestern gemacht, heute waren sie ja noch nicht wieder erwacht, noch tat der Paga seine Wirkung.


Wie auch immer wir würden heute eh nicht mehr in Erfahrung bringen als das was wir schon wussten. Wir vertagten also unseren Runde und jeder ging seiner Wege. Ich zum Beispiel hatte noch meine neue Robe anzuprobieren die mir vorhin Akira übereignet hatte.

GR

Sonntag, 21. April 2013

Besuch aus dem Norden und Metmangel

Wieder eine Nacht aus der ich völlig gerädert aufwachte. Nur im Unterschied zu gestern lag es diesmal nicht am Paga sondern waren die Schmerzen diesmal greifbar, Ich kam mir vor als wäre ich zwischen zwei wütende Bosk geraten, jeder einzelne Knochen schmerzte und wenn ich mir meine Hände ansah, die Haut aufgeplatzt und die wieder aufgegangene Narbe im Gesicht befühlte, die jetzt wieder von frischen Schorf bedeckt war, wusste ich wieder das eine Schlägerei an sich nichts schönes ist. Zumindest nicht am Tag danach.

Ich quälte mich also hoch und nach dem ich mir unter Mühen eine frische und vor allem saubere Tunika übergeworfen hatte, begab ich mich als allererstes zum Ärztehaus. Auf dem Marktplatz standen schon ein paar Leute herum, ich warf ihnen ein Tal zu und versuchte sie sonst weitestgehend zu ignorieren um mich in aller Ruhe meinem Selbstmitleid hingeben zu können, leider klappte das nur halbherzig.Während Shani mir die Hände verband, auch die aufgeplatzte Narbe in meinen Gesicht reinigte und dabei irgendwelche Salben auf mir verteilte, ließ ich mich dann doch in diverse Gespräche hineinziehen.


Am meisten amüsierte mich dabei das der Schmied scheinbar immer noch nicht begriffen hatte, das es einen Unterschied macht ob man Heilmittel aus dem Ärztehaus entnimmt um Besucher der Stadt zu vergiften oder sie benutzt um die Wunden von Bewohnern zu versorgen. Aber das nur am Rande, ansonsten drehten sich die Gespräche in erster Linie um Geld. Erhöhung des Etats für Wehrausgaben und, wie nicht anders zu erwarten, um eine Erhöhung des Soldes für die Rarii. Ich ließ mich diesmal auf nichts ein und sagte nur das man über alles reden könnte wenn die Stadt endlich eine Steuergesetzgebung und damit auch sprudelnde Einnahmen hätte. Bisher hatte ja vor allem die rote Kaste, in Zusammenarbeit mit der Blauen, genau das ja verhindert.

Das man in dem Zusammenhang auch Spielgewinne rückwirkend besteuern wollte, ließ mich vorläufig kalt, glaubte ich doch nicht das man sich wirklich auf ein Steuergesetz einigen würde, schon gar nicht heute. Auch die anderen Spitzen ließ ich an mir abprallen, so von wegen ich soll endlich den Umgang mit dem Schwert lernen. Wo kommen wir denn dahin? Soll ich jetzt etwa die Arbeit der Rarii machen? Nein jeder soll dem Heimstein entsprechen sein Kaste zu größtmöglichen Nutzen sein und meine Stärken lagen deutlich woanders. Außerdem hörte ich zu diesem Zeitpunkt  schon gar nicht mehr richtig zu da ich immer noch dabei war mir ein Lachen zu verbeißen, hatte der Schmied im Rahmen der Steuerdiskussion tatsächlich mutmaßt ich würde meine Einnahmen aus den Spielgewinnen, in den Büchern der Stadt nachweißen.


Na ja auch egal, wir kamen heute sowieso zu keinem Ergebnis mehr, denn die Diskussion brach urplötzlich ab als zwei Nordmänner auftauchten. Innerlich angespannt schaute ich zu den beiden Männern, erst als ich den Einen davon als meinen Widerpart von gestern identifizierte  wurde ich etwas lockerer, ging ich doch davon aus das er zu seinem Wort von gestern stehen würde. Ich glaubte zwar nicht das er heute schon die Verrs bringen würde aber hoffte doch das er sich zumindest an das Friedensangebot halten würde. Tatsächlich waren sie nicht auf Streit aus, sondern die Vorboten einer noch größeren Meute die sich nach deren Aussagen zusammen mit unseren Verrs noch auf dem Langboot befanden.


Nach einem kurzen Geplänkel, das begleitet war von misstrauischen beäugen, lud ich die Männer ein mit ins Gasthaus zu kommen. Die größte Schwierigkeit dabei war aber sie zu überzeugen etwas anderes als Met zu trinken, denn dieses süße klebrige Zeug hatten wir nicht im Angebot und werden es in absehbarer Zeit auch nicht haben. Die beiden Nordmänner machten auf mich den Eindruck als spielten sie "Guter Nordmann - Böser Nordmann", denn während der Eine relativ zugänglich für neue Getränke war die nicht nach Honig schmeckten, musste der Andere erst seiner schlechten Laune freien Lauf lassen, was sich auch den restlichen Abend nicht deutlich ändern sollte.

Die Terrasse füllte sich im Laufe des Abends noch weiter, so tauchte noch ein weiterer Nordmann der Kategorie Griesgram auf, ein durchgeknallter Arzt mit Halbglatze und auch Katara war mal wieder da. Diese wiederum schien den Vater aller Griesgrame etwas näher zu kennen, denn sie ging auf ihn zu und küsste die verfilzte Wange des Alten. Ich war mir nicht ganz sicher ob das was ich eben gesehen hatte, wirklich passiert war oder ich durch den Paga schon Wahnvorstellungen hatte aber Kin bestätigte mir das und so können wir wohl in aller Ruhe auf die nächste Anzeige wegen sklavenhaften Verhalten warten.. Doch jetzt wanderte die Aufmerksamkeit zu einer Sklavin die gerade den Weg von der Handelsstraße hoch kam und einige Verrs hinter sich her zerrte.


Ich schickte Shani zu ihr um sie und die Viecher in Empfang zu nehmen. Da dies aber etwas länger dauerte und Shani bis zu diesem Zeitpunkt die einzige Sklavin vor Ort war, meinten unsere pagaungewohnten Gäste das sie bestimmt gleich verdursten würden und schon flogen, Aufmerksamkeit heischend, die ersten leeren Pagakrüge durch die Gegend. Zu Zweit schafften es die beiden Sklavinnen aber den nun entstandenen Pagarückstau abzuarbeiten. Glücklicherweise löste sich die Runde dann auch schon langsam auf. Gästezimmer bot ich den zotteligen Gestalten gar nicht erst an, der Schlafsaal sollte für sie reichen, schließlich kennen sie das aus ihrer Langhalle ja nicht anders. Hab ich mal gehört.

GR

PS: Epic Fail des Abends

[2013/04/20 12:38]  Hamarus Kaptane: /me kratzt sich schabend am bart, sein blick bleibt dann an kin hängen, da er ihn für das oberhaupt hier hält.."ai, sehr gerne setzen wir uns..und wir bräuchten ein weiches fell für die nacht wenns recht ist
[2013/04/20 12:40]  Georg Jharls: das weiche fell wird sich sicher im schlafsaal finden lassen auch für mehr als zwei mann
[2013/04/20 12:40]  Hamarus Kaptane: /me zeiht die brauen zusammen bei georgs vorschlag, der wollte wohl mal wieder sticheln ballt seine rechte
[2013/04/20 12:41]  Georg Jharls: /me schaut irritiert zu hamarus: ihr könnt natürlich auch im freien schlafen wenn ihr wollt *hebt dabei abwehrend die hände*
[2013/04/20 12:41]  Hamarus Kaptane: ((hat schafstall gelesen, ballt nix))

Das musste einfach noch raus, auch wenn das wieder mit blauen Flecken und aufgeplatzter Lippe hätte enden können.

Samstag, 20. April 2013

Der Kampf

Als ich erwachte brummte mir der Schädel, meine Zunge fühlte sich groß und schwer wie ein Fremdkörper an und im Mund hatte ich einen Geschmack als wäre mir das jortsche Heer nach einem Gewaltmarsch über 50 Pasang mit nackten Füßen über die Zunge gelaufen. Oh man muss ich gestern gesoffen haben, doch warum eigentlich? Egal! Ich nahm mir vor mit Rock mal ein ernstes Wort über die Qualität seines Pagas zu reden, doch jetzt war keine Zeit dafür, denn der Heimsteinschwur von Akira stand an und den wollte ich, vor allem als Heimsteinangehöriger aber auch als Ratsmitglied nicht verpassen.

Jeder Schritt die Treppe herunter schlug durch bis in die tiefsten Tiefen meines Gehirn und als ich unten angekommen war, konnte ich nicht anders und tauchte den Kopf in den Bottich mit Wasser um halbwegs wieder zu mir zu kommen. Mit tropfnassen Haar und bekleckerter Tunika ging ich in Richtung Markt wo auf einer Bank am Brunnen Akira saß. Sie wirkte nervös ob ihres Schwures aber mein Anblick ließ sie ihre Nervosität für einen Moment vergessen und wir gingen zusammen in Richtung Schreibstube wo Kin ihr als Kastenerster der Roten den Schwur abnehmen wollte.


Ich konnte mich zum Glück etwas im Hintergrund halten und musste mich nicht mit der Zeremonie selber befassen. Das war sicher nicht das Schlechteste in meinem Zustand. Kin hielt eine kurze Rede und Akira legte dann ihren Schwur ab. Zum Abschluss schlug ich mir mit der Faust vor die Brust und täuschte ein wenig Begeisterung vor, allerdings nicht zu fest, denn mein Kopf vertrug immer noch keine Erschütterungen. Ich wollte mich gerade in Richtung Felle verdrücken und den Rest des Tages mit ausnüchtern verbringen als Kin festlegte das Akira jetzt keinen ausgeben muss, jedenfalls nicht in Jorts, sondern das wir gemeinsam nach Enkara reisten die dort den Jahrestag ihrer Ortschaft feierten.

Nicht gerade begeistert von der Aussicht auf eine Schifffahrt ließ ich mich und meinen flauen Magen überreden und ging mit. In Enkara angekommen, kämpften wir uns vom Hafen zu der Ortschaft durch, zum Glück hatten wir auch Rock mit der sich hier wohl auskannte. Als wir den Festplatz erreichten lief gerade eine Tanzdarbietung einer Kajira aus Turmus die sich mit samt einer Schlange auf der Bühne räkelte. Als die Aufführung vorbei war und man eine Sklavenjagd vorbereitete, schickte ich Shani los was zu trinken zu organisieren. In der Zwischenzeit versuchte ich Kin zu überreden an der Sklavenjagd teilzunehmen, vielleicht fiel ja eine für Akira ab.

Meine Laune sank mit der Zeit rapide, nicht weil Kin sich standhaft weigerte, sonder weil Shani einfach nicht zurück kam. Kater in Kombination mit schlechter Laune war noch nie ein guter Ratgeber, trotzdem, ich war kurz vorm überkochen, drehte ich mich um und wollte nun wenigstens Shani jagen und rannte sie dabei fast über den Haufen. Sie war genau in jenen Moment wieder aufgetaucht. Ich blaffte sie an und sie stotterte sie wäre aufgehalten wurden. Ich wollte wissen von wem und ihre Stimme wurde noch leiser und unsicherer als sie mir antworte: "von den Hammaren!". Ich riss ihr den Paga aus der Hand und schaut mich um, dabei fuhr ich Shani an, sie soll mir sagen wo sie genau sind.


Doch ich brauchte gar nicht lange suchen, denn einer der Nordmänner hatte sich schon aus der Gruppe gelöst und kam auf mich zu. Ich trank meinen Paga auf ex, ließ die Schale achtlos fallen und unter wüsten Beschimpfungen stürzte ich mich auf den Nordmann. Von dem Aufprall taumelte der Riese ein zwei Schritte zurück so das mein zweiter Angriff schon ins Leere lief. Ich orientiert mich neu und und schlug ihm meine Faust ins Gesicht. Blöderweise sind Nordmänner nicht so undankbar wie in unseren Breiten immer wieder vermutet wird, denn er bedankte sich seinerseits mit einem harten Schlag der mich ein zwei Meter zurück warf.

Mein Gesicht brannte und ich spürte wie meine Narbe langsam wider aufriss, doch wenn man dachte das brachte mich zur Besinnung, dann irrte man sich, denn ich stürmte mit gesenkten Kopf erneut auf den Bartträger zu. Ausgerechnet jetzt musste sich Kin dazwischen werfen um uns zu trennen. Ich verfing mich in ihm und kam ins straucheln, so das ich mit meinen Kopf fast zu einem Tiefschlag ansetzte. Da diese mittlere Katastrophe allerdings auch den Nordmann in seinen Angriffsbemühungen durcheinander brachte, verfehlten wir uns. Ich schlug hart auf das Pflaster auf, der Nordmann auf mich. Langsam, uns nicht aus den Augen lassend erhoben wir uns wieder. Ich wischte mir das Blut ab das aus meinen Mundwinkel lief, während der Hammare, Kin anblaffte das er sich raushalten soll.


Doch der dachte gar nicht daran und fast zeitgleich landeten die Fäuste von Kin und mir im Gesicht des Bartträgers. Während wir uns noch verwundert ansahen, berappelte sich dieser wieder und versenkte seine Faust in meiner Magengrube was dazu führte das ich wie ein Taschenmesser zusammen klappte. Kin warf sich nun auf den Nordmann und versuchte diesen festzuhalten, während Shani so einen anderen Mettrinker anflehte, uns doch endlich zu trennen. Kurze Zeit später fand ich mich im Klammergriff dieses Hünen wieder. Ich tobte ich zerrte aber ich kam von diesen Mann nicht los. Während mein Gegner und ich nun festgehalten wurden bis unsere Gemüter endlich abkühlten kam auch noch jemand vom "Ordnungsamt" Enkara vorbei und forderte uns auf den Twist beizulegen, sonst würde er die Wachen rufen.

Die Aussicht auf ein oder mehrere Nächte in einen der hiesigen Kerker, ließ uns endlich zur Besinnung kommen und führte zu enttäuschten Gesichtern bei all denen die eine Wetten abgeschlossen hatten, denn einen eindeutigen Sieger gab es nicht. Der Typ der mich festhielt überredete uns zu einem versöhnlichen Umtrunk bei dem man unsere Differenzen aus den Weg räumen könnte. Ich stimmte zu und schickte Shani nach dem nächsten Paga für mich. Als ich mich an einem der Tische hingesetzt hatte schickte ich eine der hiesigen Kajirae nach warmen Wasser und sauberen Tüchern, irgendwie musste ich ja das Rot aus meinem Gesicht bekommen und der Nordmann sah schließlich auch nicht viel besser aus.


Bei Met und Paga und unter den tupfenden Berührungen der Kajirae, die versuchten das Blut aus unseren Gesichtern zu bekommen, einigten wir uns auf so etwas wie einen Friedensvertrag und einige Reparationsleistungen der Hammaren an uns, die als Ersatz, für den vorübergehenden Verlust von Shani, angebotene Bond schlug ich aus. Wichtiger waren mir die Tiere für den Hof und die Zusage, das zumindest dieser Clan uns nicht mehr überfallen wird. Kin, der eifrig dabei war sein blaues Auge mit etwas rohen Fleisch zu kühlen, stimmte den Vorschlag zu so das wir den Abend bei Paga und Met und ohne weitere Schläge ausklingen lassen konnten.

GR

Freitag, 19. April 2013

Schockzustand

Ich schaute von meinen Papieren auf, vor meinem Fenster war es unruhig denn ein paar laute Stimmen drangen vom alten Badehaus herüber. Ein Blick auf den Stand des Zentralfeuers zeigte mir das eh die Zeit heran war Arbeit, Arbeit sein zu lassen und den Tag mit ein paar Schritten vor die Tür und bei einem Paga ausklingen zu lassen. Also schob ich meine Papiere weg, verschloss das Tintenfass und bewegte mich nach draußen. Tatsächlich traf ich zwischen Gasthaus und Badehaus auf Kin und den Baumeister. Allerdings drehte sich das Gespräch nicht erwartet um die Fliesen des Bades sondern ausnahmsweise um wehrtechnische Anlagen, die noch aus dem Topf "Saufen für den Sieg" bezahlt werden sollen.


Es ging eine Skizze herum wie das Ganze aussehen soll und ich lehnte mich entspannt zurück da ich mir nicht vorstellen konnte das so etwas allzu teuer werden kann. Trotzdem verschluckte ich mich kurz an meiner eigenen Spucke als der Baumeister den zu zahlenden Preis aufrief. Allerdings konnte ich ziemlich schnell durchschnaufen, denn es stellte sich heraus das es nur ein Umrechnungsfehler war, der, genau wie beim Kartographen damals, auf der Unkenntnis der jortschen Wechselkurse beruhte. Zum Glück konnten wir das aber schnell bereinigen und der endgültige Satz war aus den Siegtopf leicht zu bezahlen, der nun aber langsam geschlossen gehört.


Nun dachte ich, das mich nicht mehr so viel erschrecken konnte, sollte aber im weiteren Verlauf des Abends feststellen das ich mich gründlich getäuscht hatte. Denn nun kam doch das Gespräch auf das neue Badehaus. Weniger auf die Fliesen als vielmehr auf den Gesamtpreis inklusive aller Leistungen. Während ich noch immer tiefenentspannt dem Gespräch zu hörte, bemühte sich der Hauptmann den Preis aus dem Baumeister herauszukitzeln und als Calos endlich die Summe nannte passierten merkwürdige Dinge mit mir. Meine Hände zitterten, mir stand der Schweiß auf der Stirn, mir wurde schwindlig und das ich in Schnappatmung verfiel war dann die Krönung des Ganzen.

Irgendwie zog ich alle Blicke auf mich, gut ich hätte mich wahrscheinlich auch angestarrt. Schließlich hatte ich die Augen verdreht, das man nur noch das Weiße der Augäpfel sah und mit zombiehafter Stimme wiederholte ich immer wieder langgezogen den Preis. Aber keiner kümmerte sich um mich, nur Dina rief Shani zu sie solle auf ihren Herrn auf passen, die aber wohl selber in einer Art Schockstarre verfallen war. So langsam wankte ich unter den staunenden Blicken der Anderen in Richtung Hauswand wo ich krampfhaft Halt suchte, Halt den mir meine Beine nicht mehr gaben. Da mir immer noch keiner half, wankte ich weiter, um die Hausecke herum und dort blieb ich an der Pumpe hängen, die mich einfach nicht vorbei ließ.


Jetzt endlich löste sich die Schockstarre der Anderen. Während Kin irgendwas mit der Pumpe wollte und kaltem Wasser, stürzte Shani nach drinnen und hielt es für besser mir einen großen Paga zu holen. So langsam sackten mir nun wirklich die Beine weg, gelehnt an die Hauswand und gestützt an der Pumpe rutschte ich zusammen. Gerade noch rechtzeitig tauchte Shani mit den Paga wieder auf und hielt mir die Schale an die Lippen. Das scharfe Gesöff  holte mich tatsächlich ein wenig zurück ins Leben und so langsam sortierte ich meine Gliedmaßen und vor allem meine Gedanken die bis dahin nur um den Preis für das Badehaus gekreist waren.

Mit letzter Kraft schaffte ich es mich soweit vorzubeugen das ich, vor allem ohne umzufallen, meinen Kopf unter den Hahn der Pumpe bekam. Unter lauten Anfeuerungsrufen des Hauptmanns jagte mir dann Shani dann den  einen oder anderen Schwall eiskalten Wassers über den Kopf. Mit triefend nassen Haaren lehnte ich dann wieder an der Wand, während Shani sich bemühte diese, also die Haare, nicht die Wand, mit einem Reptuch halbwegs trocken zu bekommen. Mein Atem ging noch immer schwer und auch wenn ich es nun schaffte mit Hilfe der Wand aufrecht zu stehen, so war an laufen noch lange nicht zu denken. Darum ließ ich mich gestützt auf Shani und mit tatkräftiger Unterstützung des Hauptmannes auf die Terrasse bringen wo man mich auf meinem Kissen drapierte.


Zur Aufmunterung bekam ich noch einen weiteren Paga, den ich aber mit meinen zittrigen Händen nicht in der Lage war zu halten und den mir Shani wie einen Kleinkind einflößen musste. Zwischendurch stammelte ich immer wieder den genannten Preis vor mich hin, ich konnte es einfach nicht fassen. Das am Tisch noch ein weiterer Händler saß, das Kin sich dazu gesellte, später auch noch der Baumeister, das man über Finanzierungsmöglichkeiten sprach und wie man Preise drückt, das alles bekam ich nur wie durch Watte mit. Obwohl ich den den dritten Paga dann schon selber trinken konnte änderte sich nicht viel an meiner Aufnahmefähigkeit, zumindest so lange es etwas anderes als Getränke betraf. Es war als hätte man mich in eine riesengroße Wolke gehüllt, sicher einen Schutzreaktion meines Körpers.

Den einzigen klaren Gedanken den ich fassen konnte war der, ich muss hier raus, nach Haus! Ich drückte mich langsam hoch und schob meinen Körper schwankend zur Hintertür. Ob nun durch den vielen Alkohol oder immer noch bedingt durch den Schock, war dann auch egal.

GR

Donnerstag, 18. April 2013

Ein wenig Geplänkel und ein bisschen OOC

Ich hoffte das der heutige Tag nun wirklich mal etwas ruhiger verlaufen würde. Insofern war es mir ganz recht das Shani mir erzählte das die Bausklaven einen Baum von der Baustelle nach hier oben verpflanzt hätten. Der verwehrte mir nun zwar einen Teil meiner Aussicht aber wenn man am Fenster stand und zu sah wie er sich im Wind hin und her bewegte, hatte das auch wieder was beruhigendes, Nicht das schlechtestes zur Zeit. Bevor ich mir heute in der Herberge den Arsch breitsitzen konnte hatte ich noch ein paar Wege zu erledigen aber vorher schaute ich mir den Baum noch vom Nahen an. Vorausgesetzt er würde anwachsen war das zumindest eine Gelegenheit das Kaiila auch mal im Schatten abzustellen, zumindest sobald die Temperaturen es notwendig erscheinen ließen.


Doch jetzt machte ich mich erstmal auf den Weg zur Pinion. Der merkwürdige Besucher von gestern wollte sie ja unbedingt sprechen und ich hielt es für angebracht sie vorzuwarnen. Auch weil er Händler und Geldverleiher ist, schrillten da bei mir die Alarmglocken. Am Haus der Pinion angekommen, klopfte ich und es öffnete mir Dina. Gut das war nichts ungewöhnliches aber das sie mir ausrichtete das ihre Herrin noch nicht vom Kastentreffen zurück sei, war schon etwas blöd. So instruierte ich Dina nur was sie ihrer Herrin ausrichten sollte. Nämlich das da dieser Greis aus Ar hockte und sie unbedingt sprechen wollte, ach ja und das er Händler und Geldverleiher ist natürlich und das er Ebenholz Blutleiche hieß oder so ähnlich zumindest. Als ich ging gab ich Dina noch den zarten Hinweis mit das, falls ihre Herrin in finanziellen Schwierigkeiten steckt, sich diese vertrauensvoll an mich wenden kann.


Weiter gings zur Baustelle. Shani hatte mir berichtet das die Häuser bis auf die Türen und ein wenig Innenausbau fertig wären. Nun wollte ich mich selber von dem Stand der Dinge überzeugen. Wenn mal irgendwann Türen in den Häusern sind und die Zwischendecke fertig eingezogen ist, kann man tatsächlich jemanden zumuten hier einzuziehen. Gut die Baustelle sah noch ziemlich unschön aus aber das würden die Gartenbausklaven schon noch hinbekommen, bis die ersten Mieter hier einziehen. Nicht weit von hier führte die Handelsstraße nach Norden entlang. So wie ich das von der Baustelle aus erkennen konnte trieb sich gerade viel buntes fahrendes Volk dort herum.


Deshalb sah ich zu das ich mich in Bewegung setzte und stürmte zur Straße hinunter. Tatsächlich gelang es mir den bunten Tross zumindest zeitweilig aufzuhalten. Am Ende schaffte ich es sogar ein paar der Akteure für den Se'Kara Markt zu engagieren. Nun war aber Zeit für einen Paga und ich machte mich auf den Rückweg. Die Krieger hatten für heute einen Tavernenabend ausgerufen und entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Tja und genauso schnell wurden sie auch enttäuscht. Der Tavernenabend war zum normalen Terrassenabend mutiert und einzig der arrogante Greis aus Ar sorgte wieder für Aufregung. Zur Abwechslung hatte er wohl diesmal nicht die Stadt und den Heimstein beleidigt sondern "nur" die Bewohner, in dem er sie Pack genannt hatte aber Kin kümmerte sich schon darum.


So konnte ich zumindest ohne weitere Aufregung einen Paga genießen und mich in einigen kleinen Scharmützeln ergehen. So bekam der Schmied endlich seine 17 Kupfertarsk für die Türreparatur, allerdings erst nach dem er seine Strafzahlung geleistet hatte und zwischendurch unterhielt ich mich mit Nic darüber ob es schicklich ist die Pnion, die Alte zu nennen. Als Talia später den alten Mann aus Ar zu seinem hier sein befragen wollte und Done dies erlaubte, äußerte ich lautstark meine Verwunderung. Schließlich behauptete Talia ja das sie nur dann mit anderen Männern in einem Raum sein darf wenn ein Rarius dabei ist. War aber keiner. Gut Done hatte es erlaubt aber entweder war er da sehr inkonsequent was seine Festlegungen betraf oder er wusste davon nichts und Talia hatte uns angelogen.

Das Done auf meine Äußerungen nicht reagierte bestärkte mich natürlich in meiner Vermutung. Sicher war es ihm peinlich das seine Gefährtin ihn so bloß stellte und wollte dies nur öffentlich nicht zeigen. Ich hatte heute auch nicht wirklich Lust mich zu streiten, deswegen hakte ich nicht weiter nach und sah zu das ich nach Hause kam.

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So heute noch ein wenig OOC. Ja man liest richtig, gestern gab es für mich im RP nur ein wenig Geplänkel am Rande. Das lag vor allem daran das ich die meiste Zeit des Abends auf dem Festplatz für den Se'Kara verbrachte und dort mit den Vertretern einer Showact-Truppe sprach. Wir wollten ihnen den Platz zeigen damit sie ihr Programm und ihre Bühne an die Gegebenheiten anpassen konnten. Dabei stellten sich heraus das sie schon ein grobes Konzept hatten, welches sie uns kurz präsentierten. Es ist ja so das man selber schon irgendwelche Vorstellungen hat wenn man wen bestimmtes einlädt dabei zu sein aber das was uns vorgeschlagen wurde toppte das Ganze noch einmal um Längen. Man kann also gespannt sein.

Als Appetithappen hier noch ein paar Impressionen vom Festplatz. Auch zum Groß klicken.





So und für alle die es bis hierher geschafft haben noch eine Info. Unsere letzte verbliebene Ärztin in Jorts Fähre hat sich in die Sommerfrische verabschiedet und wird wohl so schnell nicht wieder zurück kommen. Wenn es da draußen also einen Spieler/Spielerin gibt der sich für die grüne Kaste interessiert und sich vorstellen kann diese Kaste in Jorts Fähre würdig zu vertreten, so würden wir uns freuen diesen auf unsere SIM begrüßen zu können. Geboten werden eine vollständig eingerichtete Praxis und auf Wunsch eine Festanstellung bei der Stadt.

GR

Mittwoch, 17. April 2013

Wenn Arer reisen

Nach getaner Arbeit raus aus dem Haus und die allabendliche Runde gedreht mit Zwischenstopp an der Pagatankstelle. Das war zumindest der Plan. Erster Halt auf dem Marktplatz. Dort traf ich auf Kin und Talia und wieder kam das leidige Fliesenthema zur Sprache. Wenn es nicht bald zu einer Einigung kommt raubt mir das noch den letzten Nerv. Zum Glück schwenkte das Thema bald auf die Neubauten der Wohnhäuser deren Fertigstellung sich nun langsam dem Ende zu näherte. Eigentlich wollte ich noch wetten das diese die Hand noch fertig werden aber komischerweise fand ich niemanden der bereit war gegenzuhalten. Na gut muss es eben so gehen.


Da Talia unbedingt mit Kin was unter vier Augen besprechen wollte und ich bestimmt auch dann nicht zuhören darf wenn ich mich blind stelle, folgte ich Val, der in der Zwischenzeit aufgetaucht war, in Richtung der Terrasse. Ganz schafft ich es allerdings nicht, denn auf halben Weg stand plötzlich ein alter Mann vor mir. Halt das stimmt nicht ganz, vor mir standen die Sänftenträger samt Sänfte und der Greis lag auf selbiger. Er war einer dieser vielen Menschen die der Meinung waren unsere kleine aber doch stolze Stadt als Dorf bezeichnen zu müssen. Ich war so schon nicht bestens gelaunt aber jetzt schnellte mein Adrenalinspiegel nach oben und als er glaubte noch einen oben drauf setzen zu müssen und Jorts Fähre als Weiler bezeichnete, rastete ich richtig aus.


Ich weiß nicht ob man das einen Veitstanz nennen konnte aber Fakt war ich hatte mich nicht mehr richtig unter Kontrolle, ich schrie und tobte und Val und Shani konnten mich nur mühsam beruhigen. Wenn der Kerl nicht eh schon so alt gewesen wär das es sich nicht mehr lohnte so kurz vor seinem Tod sich noch die Hände oder gar das Gladius zu beschmutzen, ich wüsste nicht was sonst passiert wäre. Nach einer Pause die ich in erster Linie mit Durchatmen und der Fremde mit Entschuldigungen verbrachte, schaffte ich es irgendwie auch wieder normal mit diesen Mann zu reden. Trotz des Eklats wollte er in Jorts bleiben und fragte nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Ich war mir zwar ziemlich sicher das unsere Zimmer ihm nicht genügen werden, hochnäsiger Kerl aus Ar der, aber ich gab ihm trotzdem Shani mit die ihm ein Zimmer zeigen sollte.


Nun ließ ich mich aber doch auf der Terrasse nieder und Dina brachte mir einen Paga, ich hatte jetzt genug Zeit und Gelegenheit um herunter zu kochen, denn die Gespräche drehten sich jetzt um anderen Dinge, bevorzugt um Anstand oder nicht. Das Problem war halt das Skip überwältigt vom Verlust seines Schiffes und verzweifelt wegen dem Fehlen von 3 Zoll Nägeln aus Selbsttröstungsgründen seine Finger nicht von Dina lassen konnte. An sich kein Problem wenn man unter Männern gewesen wäre, da aber Talia mit am Tisch saß kam es zu einen weiteren Eklat. Nicht ganz ohne Grund beschwerte sie sich lautstark über dieses Verhalten. Da man ihr nur verbal beistand und auch kein Rarius sich aufraffte um den Treiben ein Ende zu setzen, rauschte sie dann von dannen.

Ich weiß nicht ob ich heute ein schlechtes Karma versprühte oder ob es nur Zufall war das dies alles um mich herum passierte, jedenfalls fand ich es angebracht jetzt auch die Runde zu verlassen, eh noch schlimmeres passiert und die heimischen Felle aufzusuchen.

GR

Dienstag, 16. April 2013

Der Rarius als Allheilmittel

Heute sollte es nach Haifa gehen, zum einen hatte Shani ein Zarspiel dort und zum anderen brauchte ich dringend die Stoffe für meine neue Robe die ich bei Akira in Auftrag gegeben hatte. Doch vorher wollte ich nach dem gestrigen Vorfall noch mit den beiden anderen männlichen Ratsmitgliedern sprechen. Leider traf ich jedoch nur Kin an, also setzte ich vorläufig nur ihn davon in Kenntnis. Knackpunkt war das Talia am Abend zuvor behauptet hatte, das sie sich nicht allein mit anderen Männern in einen Raum aufhalten darf, so langen dabei kein Rarius zugegen ist. Dies hätte Done so festgelegt. Nun mag es ja sein das er nach den Geschehnissen um die Rambeerenfütterung Angst um seine Gefährtin hat aber so geht es ja nun auch nicht.

Kin versicherte mir glaubhaft das die Personaldecke der Krieger zu dünn ist um permanent einen Rarius abzustellen der die Schreibstube bewacht damit Talia ihre Arbeit fortsetzen kann falls es zu Publikumsverkehr kommt. Damit war, sofern der Schmied nicht einlenkt Talia nicht mehr arbeitsfähig und wir mussten uns nach Alternativen umschauen. Kin und ich berieten uns kurz was zu tun wäre falls es wirklich soweit kommen sollte und hatten dabei mehrere Möglichkeiten ins Auge gefasst. Wir brachen dann ab, auch weil Akira zu uns stieß und die Sprache aufs schneidern kam. Außerdem musste ich sowieso los wenn ich mein Schiff nicht verpassen wollte. Auf alle Fälle setzte ich aber Akira noch davon in Kenntnis das sie spätestens morgen die Stoffe für meine neue Robe bekommen sollte.


Der Tag in Haifa ging nicht weniger unerfreulich vorüber, zwar bekam ich die von mir gewünschten Stoffe doch das Zarspiel nahm einen weitaus schlechteren Verlauf als gedacht. Mal davon abgesehen das die Gegnerin diverse Startprobleme hatte war sie auch einen Spielerin mit extrem langen Denkpausen zwischen den Zügen, so das sich das Spiel zusätzlich in die Länge zog. Das Shani dann auch noch mit einem Zug Rückstand verlor, war dann die Krönung des Ganzen. Verärgert reiste ich ab und sah zu das ich wieder in heimatliche Gefilde kam, vielleicht würde ja ein jortscher Paga mein Gemüt beruhigen.

Auf der Terrasse des Gasthauses traf ich auf Kin, Skip und die Pinion. Keine Ahnung mehr um was es ging, die Themen wechselten in schneller Folge. Vorläufig war ich eh noch mit meinen Paga beschäftigt aber als sich die Gelegenheit bot mich an dem Gespräch zu beteiligen, die Pinion fragte nach der Stadtkette, hakte ich ein und erklärte der Pinion das ich ihr jede Menge Arbeit erspart hatte. Denn wenn wir den Forderungen vieler Bürger nachgegeben hätten, hätten wir jetzt wieder eine Sklavin an der Stadtkette. Da ich dies aber verhindern konnte, kann sie sich nun weiter ihrer neuen Passion des Blumen- und Pfefferzüchtens hingeben.


Klar sie sagte noch das, da wir sie nicht versklavt haben, sie sicher auch kein Potential als Sklavin gehabt hätte aber ich musste leider zugeben das es her daran lag das mir die betreffende Frau als Schreiberin wertvoller erschien. Allerdings bat ich sie, da ich ihr ja nun schon entgegen gekommen war und jede Menge Arbeit erspart hab, auch um einen Gefallen. Ich wollte nicht mehr und nicht weniger als das sie sich dieser Frau etwas annimmt und ihr ein paar Benimm- und Verhaltensregeln einer freien Frau auf Gor nahe bringt. Sie fragte noch nach ob ich die Frau meinte deren Gefährte sie gezwungen hatte zu stehlen, deren Gefährte ihr den Befehl gegeben hätte ihn in der Öffentlichkeit zu füttern. Ob es um die Frau geht deren Gefährte versuchte den Lederarbeiter zu betrügen. All das musste ich ihr bestätigen.

Als sie dann fragte warum wir dann nicht ihren Gefährten bestrafen und uns stattdessen mit dieser Frau aufhalten, musste ich auch erst einmal schlucken. Allerdings war es durchaus so das der Schmied ja bestraft und mit Strafzahlungen belegt wurden war. Außer was die Sache mit Val betraf aber da war nicht viel zu machen so lange keine Anzeige vorliegt. Zumal ich den Vorfall nur vom Hörensagen her kannte und die Ermittlungen dazu eher in die Kompetenz der Roten fallen. Wir waren uns also soweit einig das vieles von Talias Fehlverhalten auf ihren niedrigkastigen Gefährten zurückzuführen ist. Trotzdem erachtete ich es als sinnvoll Talia, auch für solche Fälle, ein paar Verhaltensregeln an die Hand zu geben. Denn auch wenn es je nach Vertrag für eine Frau es schwierig ist sich gegen die Vorgaben ihres Gefährten zu wehren, so fällt sein Tun auch auf sie und auf das Ansehen des Heimsteines von Jorts Fähre zurück.

Lange Rede kurzer Sinn, es gelang mir das sich die Pinion bereit erklärte mit der Schreiberin bei passender Gelegenheit in Klausur zu gehen um ihr ein paar Tipps zu geben damit sie sich so schnell nicht wieder in solch eine verfängliche Situationen hineinmanövriert. Den Rest des Abends unterhielten wir uns über den Stand der Vorbereitungen für das jortsche Zarturnier und dessen Ablauf. etwas wo ich nun weniger involviert war und mich nun endgültig meinen Paga hingeben konnte.

GR