Donnerstag, 31. Mai 2012

Der Antrag geht wohl dem Fayheen hinunter


Während Lu und Dara mit einem Fisch kämpften gingen mir ein paar Gedanken durch den Kopf, denn so richtig weiß ich nicht was ich von der Entwicklung der letzten Tage halten soll. Gut ich bin die Waffenlieferung losgeworden und man hat ohne mit der Wimper zu zucken den vollen Preis gezahlt. Ganz schön ungewöhnlich für Kasra und als ob das nicht genug wäre, erhielt ich den Auftrag den Auffüllungsgrad der Waffenkammer auf dem Stand von Heute zu halten. Das heißt, was immer auch passiert die Anzahl der Waffen, Pfeilspitzen und Bolzen darf nicht unter die Zahl sinken die nach meiner Lieferung eingelagert war. Dazu sollte ich eine Preisliste einreichen, neu kalkuliert, mit niedrigeren Preisen versteht sich und dann soll ich mit der Schatzmeisterin direkt abrechnen. So schlug es mir der Kastenerste der Roten vor. Die Regentin hätte schon ihre Zustimmung gegeben.

Wenn mir das alles auch reichlich merkwürdig vor kam und ich mit diesem Verr von Schatzmeisterin nicht gerne zu tun habe, so willigte ich doch ein. Trotzdem machte mich diese Geschichte nachdenklich. Mir schien es fast als versuchte man mich mit diesen Aufträgen zu kaufen, mich mundtot zu machen in Bezug auf den Antrag zur Wahrung der Selbstständigkeit der Kasten. Nur passte es nicht ganz zusammen, da der Krieger der mir den Auftrag ausrichtete, selber zu den Unterzeichnern des Antrages gehörte. Auch war nicht die Rede davon das ich mich zurückhalten sollte. Die Angelegenheit war mir trotzdem nicht geheuer.

Auch gab es Gerüchte das sich meine Vorahnungen bestätigt haben sollen. Es soll tatsächlich ein, zwei Umfaller geben, Umfaller die sich von der Rücktrittsdrohung der Regentin haben einschüchtern lassen. Umfaller die die große Chance nicht sehen mit diesen Antrag nicht nur die von den Priesterkönigen gewollte Eigenständigkeit der Kasten zu erhalten, sondern endlich auch wieder einen Mann an die Spitze der Stadt zu bringen, somit könnte es bei der nächsten Ratssitzung eine böse Überraschung geben. Nur weiß ich nicht wer diejenigen sind, die ihre Meinung so plötzlich geändert haben. Ich muss zusehen das ich dieser Tage in Erfahrung bringe wer zu denen gehört die ein leichter Gegenwind, eher nur ein Hauch, dazu bringt eine einmal gefasste Meinung so schnell über den Haufen zu werfen.


Doch das gestaltet sich ziemlich schwierig. Am Tage laufen die Spiele des Zarturnieres und sind diese vorbei, rennen alle auseinander und verkriechen sich in ihren Häusern, so das ich noch keine Gelegenheit hatte da nachzuhaken. Es läuft wohl doch auf einen großen Showdown zum nächsten Rat hinaus.

GR

Dienstag, 29. Mai 2012

Das Pergament

Der Schmied sitzt auf seiner Truhe, ein zufriedenes Grinsen umspielt seinen Mund, in der Hand hält er ein Stück Pergament welches durch Boten verteilt wurde. Er kann zwar nicht lesen aber er kennt den Text in und auswendig. Jedes Wort, jede Interpunktation ist ihm geläufig, wieder und wieder hat er es sich den Text vorlesen lassen, jetzt hat er sich in sein Gedächtnis eingebrannt. Am meisten hatte es ihm der folgende Satz angetan:
"Und wenn selbst der Schmied (der sonst beim Wort Bürokratie einen so dicken Hals bekommt, als würde ihm ein zweiter Kopf wachsen) sich die Zeit nahm, den Antrag zu verstehen, muss wohl was dran sein, oder?"
Was war geschehen das ausgerechnet er als Schmied, als einer der Angehörigen einer Kaste wie sie in einer Stadt kaum geringer sein könnte, als Argumentationsgrundlage herhalten musste? Das Grinsen in seinem Gesicht wurde breiter. Es scheint sich wohl Nervosität breit zu machen, wenn man ihm soviel Beachtung schenkt. Dabei stimmte es, warum nicht die Bürokratie mit ihren eigenen Mitteln schlagen und sie dann dorthin verlagern wo sie hingehört. Sollen doch die Kasten ihre Arbeit machen, ohne das alles einen Umweg über den Rat nimmt und so wie man einem Handwerker einen Auftrag gibt ohne ihn rein zureden wie er seine Arbeit machen soll, so sollte es doch auch möglich sein der roten Kaste den Auftrag zu geben die Stadt zu schützen und ihr dafür ein Budget zur Verfügung zu stellen. Ist das Vertrauen auf die Krieger, die immerhin alle samt und sonders auf den Heimstein geschworen haben so gering, das man glaubt, sie seien nicht in der Lage diese Aufgabe zu erfüllen? Reicht als Bindeglied nicht der Kastenerste?

Was wenn die Kaste der Krieger nur die Erste ist, der man ihre Selbstständigkeit berauben will, was wenn sich das fortsetzt? Wer sind die Nächsten? Die Blauen? Deren ureigenen Ämter man schon mit Hausbauern besetzt hat und die dafür Arbeiten der Händler erledigen müssen. Wann wird der Händler anfangen selber zu schmieden und mit welcher Arbeit sollte er sich dann über Wasser halten? Eigentlich will er da gar nicht drüber nachdenken, doch das Alles lässt ihm keine Ruhe. Er ist sich sicher das es richtig war den Antrag zu unterstützen, fast noch sicherer als an dem Tag wo er seine Zustimmung dazu gab

Doch jetzt heißt es auf die nächste Ratssitzung  hoffen und vor allem darauf das sie das alles klären wird. Wobei? Der Schachzug mit dem angedrohten Rücktritt ist nicht schlecht. Zumindest für die Regentin und Derjenigen die ihr in dieser Sache folgen. Diese Drohung wird Unterstützer des Antrages wankelmütig werden lassen und Wankelmütige zu Gegnern. Den Antrag so durch den Rat zu bekommen wird dadurch deutlich erschwert. Das Grinsen gefriert in seinem Gesicht als er über diese Möglichkeit nachdenkt. Doch andererseits ist die Chance die sie selber dadurch erst eröffnet hat und welche so gar nicht Ziel des Antrages war, nämlich vorzeitig einen Mann als Stadtoberhaupt einzusetzen und so die Welt wieder von dem Kopf auf die Füße zu stellen, dieses Risiko wert eingegangen zu werden.

Langsam erhebt er sich, die Zuversicht erhellt langsam sein Gesicht als er die paar Schritte zur Werkstatt hinüber geht. Im Laufen zerknüllt er das Pergament, er brauch es nicht mehr, alles was er wissen muss hat er in seinen Kopf, zu allem was er jetzt noch tun muss werden ihm die Priesterkönige hoffentlich ihren Segen nicht verwehren. Die Kugel aus Pergament landet in dem großen Feuer in der Schmiede, als es in Flammen aufgeht, wendet er sich ab, es gilt ein paar Dinge anzupacken.

GR

Sonntag, 27. Mai 2012

Exodusviewer

Mein Laptop war dieser Tage zur Reparatur und ich jetzt unter anderen damit beschäftigt es softwaretechnisch in einem Zustand zu versetzen das es meinen Anforderungen wieder gerecht wird. Das war auch eine gute Gelegenheit sich nach anderen Viewerversionen für Secondlife um zuschauen. Bis jetzt liefen immer der Phoenix in der jeweils aktuellen Version, der jeweils letzte Firestorm und natürlich, für den schnellen Zugriff zwischendurch, der Radegast als textbasierender Viewer. Von dem Phoenix hab ich mich jetzt verabschiedet und dafür den Exodus dazu genommen. Die Gründe lagen vor allem darin, das ihn alle als schnell und Ressourcenschonend beschrieben haben.

Nun hat mein Laptop zwar eine i5 CPU, gut der ersten Generation noch, 8GB RAM und eine Radeon 6470 als Grafikkarte, das Ganze basiert auf Windows 7 64bit. Trotzdem geht es wenn die Grafik auf Ultra steht, und da hab ich noch nicht mal Schatten und andere Spielereien aktiviert, ziemlich schnell in die Knie und ich könnte mir locker mit der produzierten Abwärme noch ein Teewasser erhitzen. Also mal den Exodus getestet, vielleicht ist er ja wirklich so viel besser. Das Teil war schnell gedownloadet und wer schon mal einen SL-Viewer installiert hat wird auch mit der Exodusinstallation keine Problem haben. Da der Viewer ja als ressourcenschonend beschrieben wurde hatte ich, eigentlich mit einem noch V1 basierenden Stück Software gerechnet, dem ist aber nicht so. Er basiert auf dem V3 von LindenLab und sieht nach der Installation fast aber eben nur fast, wie der Firestorm aus.

Ich weiß ja das man bei Beurteilungen immer erst die guten Seiten herausstellen soll und dann am Ende noch schnell die Schlechten versteckt. Ich mach es heute aber trotzdem mal umgekehrt und erwähne die Schwächen am Anfang um mich dann den positiven Überraschungen zuzuwenden.
  1. Ich habe bis jetzt noch nicht gefunden wo ich die englisch Rechtsschreibprüfung abstellen kann. Alle eigenen Chateingaben, alle Notizkarten sind mit roten Wellenlinien zur Unkenntlichkeit verschandelt.
  2. Es gibt kein Tortenmenu, ich muss mich also umstellen.
  3. Standardmäßig meldet der Viewer wenn ein anderer Ava die Region betritt, das interessiert mich aber nicht die Bohne. Man kann es aber wenigstens abstellen.
  4. Man muss nach jedem Einloggen die Chatzeile durch anklicken des entsprechenden Buttons öffnen und zusätzlich durch einen weiteren Klick rechts auf die Chatzeile noch das Chatfenster, so man es denn benutzen möchte.
Keine Torte mehr!
Kann man Groß klicken!
Doch kommen wir doch jetzt mal zu dem was interessant sein könnte, bzw. fang ich mal mit einem Teil an dessen Nutzen sich mir noch nicht erschließt aber vielleicht findet sich ja jemand der es mir erklären kann. Das Tool nennt sich  Raid Advisor und erschließt sich mir nicht wirklich. Falls das wirklich was mit Raid und Combat zu tun hat, kann mir ja mal einer aus der "Ballerfraktion" auf die Sprünge helfen. Bis das irgendwann mal geklärt ist komme ich so lange zu den nächsten Werkzeugen.

Zunächst zwei Werkzeuge die man unter der Bezeichnung Minimalisten zusammen fassen kann. Zum einen den Minimal Radar zu finden, genau wie der Raid Advisor auch im Menu "Welt" und zum anderen die Minimal Statistics im Menu "Hilfe". Der Minimal Radar macht genau das was der Name sagt und reduziert das Radar auf das wesentlichste. Es ist einfach nur eine Auflistung aller Avatare mit Entfernung die sich gerade auf dem Estate aufhalten. Kein TP to, kein IM, kein Profil öffnen, keine Kamerafokus auf Doppelklick zum Avatar setzen. Die Minimal Statistics sind  zeigen die wichtigsten Werte aus dem Statistikfenster an welches man sonst per STRG+Shift+1 erhält. Die im Minimal Statistics Fenster enthaltenen Werte sollten als Information für die meisten Nutzer ausreichen.

Minimal Radar, Minimal Statistics und das normal Statistikfenster, groß auf Klick
Groß klicken!
Im Gegensatz zum Firestormviewer verfolgen die Entwickler eine andere Philosophie was das Verpacken der Einstellungen eingeht. Während beim Firestorm alles in das standardmäßige Einstellungsmenu gepackt wurde, so wurde beim Exodus alles was an zusätzlichem Einstellungen verfügbar ist in ein zusätzliches Menu getan welches sich Exodus Einstellungen nennt und über das Menu "Ich", STRG+SHIFT+P und über einen extra Button über die Seitenleiste erreicht werden kann. Das hat zumindest den Vorteil das die Vielfalt keinen erschlägt. Im normalen Einstellungsfenster findet man alles und vor allem schnell was man normalerweise so braucht und vom Lindenviewer her gewöhnt sein sollte. Soll es etwas spezieller werden, so ruft man halt das Exodusmenu auf.


Das letzte auf was ich heute noch eingehen will ist die Möglichkeit Texturen nur temporär zu verwenden. Ja ja alter Hut! hör ich schon einige Schreien. Ist es ja eigentlich auch, doch hier ist es deutlich anders gelöst, zumindest anders als ich das aus der Phoenix/Firestormecke kenne. Während ich dort direkt bei Upload der Textur einen Haken setzen muss bei temporär, damit mir die Textur temporär und zumindest für mich sichtbar zur Verfügung steht, läuft das beim Exodus ein wenig anders. Man ruft im Menu "Bauen" den Local Bitmap Browser auf und fügt dort die Texturen die man nutzen möchte hinzu hat sie ab jetzt jederzeit zur Verfügung und kann sie ausgiebig testen. Dafür gibt es jetzt im Baumenu eine zusätzliche Registerkarte die sich Local nennt und mit der ich
über die im Local Bitmap Browser gesammelten Texturen zugreife. Will ich die Texturen später jedoch regulär nutzen, so das sie auch andere sehen können, dann muss ich sie natürlich trotzdem noch hoch laden.

Groß klicken, hilft auch hier.

Performancetests hab ich nun noch keine gemacht, kommt vielleicht noch. Dann gibt  es noch welche, die sagen das dieser Viewer ein geiles Ding für Portraitfotografie in SL wäre. Auch dazu werde ich keine Aussage treffen, dazu fehlt mir einfach die künstlerisch kreative Ader. Wenn dem so ist das dieser Viewer, das Nonplusultra für Portraitfotografie sein soll, dann lasse ich das unkommentiert stehen, sollen sich da andere einen Kopf machen, mir reicht es wenn ich ab zu mal ein Bildchen, zur Untermalung meiner Texte, zusammen bekomme.

GR

Samstag, 26. Mai 2012

Wir fahrn fahrn fahrn auf der Autobahn

Da mein gesamtes gestriges RP, aus eigener Antriebslosigkeit, nur daraus bestand meine Zustimmung zu einem Antrag, die Wahrung der Eigenständigkeit der Kasten in Kasra betreffend, zu geben, habe ich heute mal was anderes versucht. Ein Spiel welches sich Reallife nennt. Es scheint noch in einem sehr  frühen Entwicklungsstadium zu sein und hat noch so seine Schwächen. Doch ich versuch das mal so nach und nach audzudröseln. Mein Avatar dort, lebt im Normalfall auf einer SIM die sich Ostsachsen nennt. Heute dachte ich mir so, hast dich hier nun genug herum getrieben und schaust dich mal woanders um. Meine Wahl fiel spontan auf die SIM "Schwarzwald".

Nun muss man aber wissen das man in dieser 3D-Anwendung versucht komplett auf Teleports zu verzichten, Stattdessen hat man sich ein System ausgedacht das sich Straßenverkehrsnetz nennt. Über dieses Netz sind alle Simulatoren untereinander verbunden. Das ganze System ist noch ziemlich Stör- und Laganfällig und um es zu nutzen muss man sich entweder zu Fuß oder mit diversen Fahrzeugen fortbewegen. Dabei hat man es mit dem Realismusgrad, meiner Einschätzung nach, etwas übertrieben. Es ist tatsächlich so das die Fahrzeuge nicht durch Scripte bewegt werden, sondern man muss sie in der Regel mit einer bestimmten Flüssigkeit betanken. Kartoffelsuppe mit Bockwurst funktioniert übrigens nicht. Ich entschied mich für ein Fahrzeug mit Autogas. Warum das, trotz des günstigen Preises für den Kraftstoff, ein Fehler war werde ich später noch beschreiben.

Ich setzte meinen Avatar also in dieses Fahrzeug und begann meinem Trip zu der SIM "Schwarzwald". Am Anfang ging das auch alles gut und ich durchquerte sie SIMS Nordsachsen, Thüringen und Bayern ohne größere Probleme. Allerdings war es nun so weit das ich etwas von diesem Autogas nachfüllen musste und das praktischerweise gleich mit einem Mittagessen verbinden wollte. Das Problem ist nämlich das die Entwickler sich zwar nicht zu einem Teleportsystem durchringen konnten aber ein kompliziertes Metersystem eingeführt haben. Man muss sich das vorstellen wie das NLS nur das es deutlich komplexer ist. Wie gesagt ich brauchte was zu Essen. Ich entschied mich für einen Anbieter der sich Burger King nennt.

Wenigstens haben die Entwickler soweit gedacht das sie die Plätze wo man die Fahrzeuge auffüllen kann, mit denen kombiniert haben wo man auch die Lebenspunkte seines Avatars wieder in den grünen Bereich bringen kann. Allerdings haben sie die Rastplätze, so heißen diese Einrichtungen, die Autogas anbieten nur mit Lebenspunktesystem Mc Donalds kombiniert, mein Ava war aber an das System Burger King gebunden und so war ich zu zwei Stopps gezwungen was sich noch bitter rächen sollte.

Ich erreichte dadurch die Simgrenze zwischen Bayern und Baden-Würtenberg nur mit Verspätung und zu einem Zeitpunkt wo dies auch viele andere Avatare taten. Das führte durch die übermäßige Ansammlung von von rollenden Prims zu plötzlichen Lag, verstärkt wurde das noch dadurch das diverse Fahrzeuge, die durch die erhöhte Scriptbelastung und durch Anfälligkeiten die es bei SIM-Übergängen immer noch gibt, ausfielen und durch die anderen mühevoll umfahren werden mussten. So waren zwar meine Lebenspunkte noch im grünen aber die für Stressanfälligkeit im tiefroten Bereich.

Nachdem ich mit einiger Verspätung die SIM-Grenze endlich überwunden hatte, entspannte sich das alles wieder ein wenig. Gut es kamen noch eine paar kleinere Prüfungen hinzu, so verengte man die Straßen künstlich in dem man sie mit diversen primlastigen Geräten wie Baggern, Planierraupen und ähnlichen Kram zustellte. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen wurde das Überholen verboten und versetztes Fahren angeordnet. Was ich zwar nicht verstand, mich aber insofern daran hielt das ich mich auf der linken Seite immer weiter nach vorne versetzte und so noch ein paar Geschwindigkeitspunkte einfahren konnte.

Was man allerdings nicht vergessen darf ist, das Reallife ja so programmiert das es über eine leicht ansteigende Schwierigkeitsstufe verfügt. Alles was man bis dahin geleistet hat, wird auf- und gegeneinander angerechnet. So hatte ich zwar den Simübergang mit Bravour und ohne die Ausfallquote zu erhöhen überstanden aber kurz zuvor versagt als es darum ging die Strecke mit einer Ein-Stopp-Strategie zurück zulegen. Darum hatte mir das System noch eine zusätzliche Prüfung auferlegt.

Nach dem ich endlich die die großen eingezäunten Straßen verlassen konnte um mein Ziel auf kleineren und kurvenreicheren Straßen anzusteuern, kam es dazu das, vermutlich durch einen Zufallsgenerator, mir ein Pacecar in Form eines Traktors mit angehängten Tiefladers vor die Nase gesetzt wurde. Auch dieses Pacecar hatte mit allen anderen Pacecars in diesem System eins gemeinsam, man kann es nicht überholen, erst recht nicht wenn man an gefühlt zwanzigster Stelle dahinter hängt. Ich hing also fest, was unmittelbar zur Folge hatte das sich meine gerade mühsam aufgebauten Stresspunkte schon wieder ins bodenlose fielen.

Doch das sollte der letzte Test gewesen sein, der mir im Rahmen meines SIM-Wechsels von Ostsachsen nach Schwarzwald auferlegt wurde. Das endgültige Ergebnis ist mir noch nicht bekannt aber es reichte zumindest das ich nach erreichen des Zielpoints mit Kaffee und Kuchen belohnt wurde.


GR

Freitag, 25. Mai 2012

Frühlingsfest

Es war abzusehen das es heute ein ruhigerer Tag werden würde, zumindest was die Geschäfte betraf. Immerhin sollte heute das Frühlingsfest auf dem Gut stattfinden und so waren die meisten Leute mit den Vorbereitungen für die Feierlichkeiten beschäftigt. Ich schloss also beizeiten die Schmiede und machte mich auf den Weg. Meine Hoffnung war ja auch, Teibar den neuen Stadtkommanndanten und Ersten der roten Kaste anzutreffen. Schließlich war die Lieferung die seine Vorgänger bestellt hatten noch offen. Also fertig hatte ich sie schon aber sie war weder abgeholt, noch war sie bezahlt wurden. Immerhin ging es für  mich dabei um ein kleines Vermögen von mehreren Silbertarsk. Nicht das ich jetzt reich werden würde, das Material will ja auch bezahlt werden aber das ich endlich mal aus dem Tal der Tränen herauskomme, dafür könnte der Erlös dann schon reichen.

Da mir das Glück hold war und ich Teibar auch tatsächlich auf dem Gut antraf, steuerte ich direkt auf ihn zu und sprach ihn auf die Bestellung seiner Vorgänger an. Wie sich herausstellte wusste er nichts von der bestellten Waffenlieferung und es war dann auch logisch das er nichts unternahm um sie abzuholen oder gar zu bezahlen. Ich präsentierte ihm also mündlich die Rechnung, die er auch akzeptierte. Er bat sich zwar 3 Tage Zeit aus bis er die Waren übernehmen wollte, doch darauf kam es nun auch nicht mehr an. Ich hoffe nur das, falls er die Zeit dazu nutzen will um meine Aussagen zu überprüfen, die beteiligten Krieger sich noch an ihre Worte erinnern können. Ich war jedenfalls zufrieden mit der Auskunft innerhalb der nächsten drei Tage mein Geld zu bekommen und widmete mich nun dem Fest.


Na in erster Linie bestand es vorläufig darin am Rand zu stehen und zu gucken wen es alles auf das Gut verschlagen hatte. Sogar ein paar auswärtige waren dabei, sie sollen wohl aus Jorts Fähre gewesen sein. Also von dort wo, wie man munkelte, der Geliebte der Regentin her ist. Das war aber egal! Interessanter für mich war das auch ein Schmied mit von der Partie war und so konnte ich mich mal wieder mit einem Kastenbruder unterhalten. Auch wenn die Leute von Jorts im Belnend-Krieg auf der anderen Seite gekämpft hatten, gab er mir doch ein paar wertvolle Tipps was ich mit den restlichen Teilen der nie abgeholten Bestellung der roten Hand noch anfangen könnte.


Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile bis ich spürte das irgendwas an meiner Tunika zerrte. Mein kniendes Volk war nicht auf dem Fest, so das ich verwundert nach unten schaute. Es war einer der Kajirae aus Jorts die mir da am Tunikasaum hing, so das man meinen könnte sie wollte mich ausziehen. Nach einem Anraunzer meinerseits entschuldigte sie sich und meinte sie hätte sonst nicht gewusst wie sie in dem ganzen Durcheinander hier auf sich aufmerksam machen sollte. Jedenfalls sollte sie ausrichten das es gleich einen Kampf zwischen zwei Kajirii geben würde, unten in den Gewölben. Doch da war ich mir mit dem Schmied aus Jorts einig, wer will schon einen Kampf zwischen zwei Männern sehen die zu schwach sind um frei zu sein?

Wir blieben also noch oben. Als er sich dann auf dem Weg zum Hafen machte um das Schiff für die Heimreise zu erreichen, machte ich mich dann doch auf den Weg in die Katakomben, immerhin stand noch eine Tanzaufführung der Mädchen aus dem Hause Pinion an.


GR

Donnerstag, 24. Mai 2012

Mit Speck fängt man Urts und mit Käse...

Flava schlief noch als ich aufstand, das Branding hatte ihr doch ganz schön zugesetzt, dafür war Lu schon unterwegs und stürmte gerade herein wo ich mir meine Tunika übergeworfen hatte. Stolz berichtete sie das sie gebacken hatten, frisches Sa-Tarna Brot. Ich ließ es mir zusammen mit etwas Käse nach draußen bringen, in der noch kühlen Morgenluft ließ es sich ganz hervorragend frühstücken. Nebenbei sollte sie mir die Neuigkeiten des Tages erzählen. Gut heute war noch nicht so viel passiert aber gestern muss doch ganz schön was los gewesen sein. So hatte der Händler Lu´s Dienste in Anspruch genommen, allerdings nichts wildes was man ihm in Rechnung stellen konnte, und zum anderen muss es wohl einen kleinen Eklat im Zusammenhang mit den Arer Söldnern gegeben haben, so soll der Eine von ihnen den ehemaligen Hauptmann aufs übelste beleidigt haben.


Lu war entsetzt darüber und bekam sich kaum ein, die Worte flossen ihr nur so aus dem Mund. Als Dara dazu kam und neugierig ihre Ohren spitzte, konnte ich Lu`s Redeschwall gerade noch so stoppen. Solche Geschichten brauchten kein Thema unter Unfreien zu sein. Als Dara rummaulte weil sie nichts erfuhr, zitierte ich sie zu mir, ein kurze Verwarnung schien diesmal zu genügen um sie zur Vernunft zu bringen. Allerdings konnte ich mich dann auch nicht mehr groß darum kümmern, denn der Hauptmann selbst erschien vor der Schmiede. Nur diesmal wollte er keine Informationen kaufen sondern neue Messer, Quivas. Eine seltene Bestellung aber ich war mir sicher das ich diese leichten Wurfmesser wie sie die Wagenvölker verwenden hinbekommen werde. Dann musste er auch schon weiter, eine streunende Sklavin hatte seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Ich schickte derweil Lu nach drinnen sie sollte nach Flava schauen, die schon eine ganze Weile ziemlich still und apathisch in der Kammer saß. Ich selber folgte dem Krieger da ich mir das Schauspiel um die fremde Sklavin nicht entgehen lassen wollte. Allerdings kam ich zuspät und das Drama war fast schon Geschichte, er hatte sie eingesackt und wollte sie so lange aufbewahren bis der mutmaßlich letzte Besitzer sich ihrer wieder annimmt. Jetzt so aus der Nähe betrachtet kam sie mir auch ziemlich bekannt vor aber wenn sie schon identifiziert war, brauchte ich nicht auch noch meinen Senf dazugeben, darum machte ich mich langsam auf den Rückweg zur Schmiede wo ich Dina vorfand die sich zumindest gedanklich stark mit dem Brot und dem Käse zu beschäftigen schien. Augenscheinlich fehlte noch nichts.


Was ich auch daraus schloss, das sie darum bettelte davon Essen zu dürfen. Klar nicht so offensichtlich, mehr versteckt unter dem Vorwand  prüfen zu müssen ob der Brot wie auch der Käse, den Aufenhalt unter Kasras Sonne gut überstanden hätten. Mir war klar das es ihr nicht um mein Wohl ging, deshalb ließ ich sie zappeln unter anderen auch mit dem Hinweis das ich das nicht verantworten kann das sie zunimmt und sich so ihr Wert für ihre Besitzerin schmälert. Sie müsse ja sowieso schon die Kordel um ihre Hüften enger schnallen die hält eh kaum noch, meinte sie. Das konterte ich noch , mit einem "dann lass sie doch ganz weg!" Was sie auch tat, wodurch ihr Rock zu Boden fiel, was mir aber ganz recht war.

Dieser Anblick ließen bei mir ein paar Gemeinheiten keimen, die ich dann auch in die Tat umsetzte. Als erstes erlaubte ich ihr von dem Käse zu kosten, nur ein kleines Stück natürlich, der Gedanke dabei war sie anzufixen. Es klappte auch, denn es dauerte nicht lange und sie meinte, man müsse probieren ob in dem Käse, der ja durch die Wärme seinen aromatischen Duft über den halben Marktplatz verbreitete, nicht Fliegen angelockt wurden, die in dem Käse ihre Eier abgelegt haben. Innerlich grinste ich und tat so als ob das gar keine Rolle spielen würde, doch Dina gab keine Ruhe, irgendwann gab ich gespielt genervt nach und brach ein Stück von dem Käse ab.

Ich trat dicht vor sie, hielt ihr den Käse ganz nah vor die Lippen aber doch so weit entfernt das er nicht erreichbar war für sie, meine andere Hand schlich sich zwischen ihre Beine. Sie hatte jetzt die Wahl, die Wahl den Käse zu essen oder mir stattdessen in den Fellen zu dienen. Ich war mir sicher das es für eine glühende rotseidene Kajira, die gleichzeitig so versessen darauf war mal was anderes zu essen als immer nur Sklavenbrei keine leichte Entscheidung war. Ich sollte recht behalten! Ihre Lippen versuchten den Käse zu erreichen ihre Hitze drängte sich gegen meine Finger. Mit dem Käsestück strich ich über ihre Lippen um sie an den Geschmack zu erinnern, dann fragte ich sie noch mal wie sie sich  entschieden hatte.


Ich bekam nicht wirklich eine Antwort, wie auch, die Gier nach beidem war zu groß! Lachend schob ich ihr das Stück Käse in den Mund und sie selber in die Schmiede.

GR

Mittwoch, 23. Mai 2012

aus Weiß wird Rot

.... wenn auch ungeplant, denn eigentlich standen heute ganz andere Dinge an. Nach dem ich am Tag zuvor so eine Art gegenseitige Gewöhnung zweier Kajirae hatte, stand heute entweder ein Besuch bei der Ärztin an, Sklavenpapiere ausstellen, oder eben das Branding. Doch beides war gar nicht so einfach. Im den Räumlichkeiten der Ärzte lag ein Freier rum der von mindestens drei Ärztinnen, zwei davon von außerhalb, behandelt wurde, wenn da einer mit solch einer "schwerwiegenden" Verletzung rumliegt, brauch man wegen einer Sklavenuntersuchung gar nicht erst fragen und für das Branding stand es auf den ersten Blick auch nicht viel besser. Irgendeiner war der Meinung gewesen "Ich bau mal ein paar Marktstände auf und leg damit das ganze öffentliche Leben lahm!", was zur Folge hatte das ich die Brandingstation nicht nutzen konnte.

Flava schleppte in der Zwischenzeit etwas zum Frühstück heran und ich konnte nun bei Käse, Brot und Ei überlegen wie ich weiter verfahre. Zum Glück fiel mir ein das ich noch irgendwo, aus der Zeit auf dem Gut, den selbst gebastelten Bock haben muss, den kramte ich nun raus. Ein Feuertopf dazu, den ordentlich mit Glut und Kohle gefüllt nun konnte es fast losgehen. Flava hatte das Pech das Lu noch auf den Feldern war und sie nun ihr Brandingeisen selber erhitzen durfte, sicher nicht das schönste Gefühl! In der Zwischenzeit sprach mich dieser Händler noch an, der hier den Markt vollgestellt hatte. Er wollte mir tatsächlich Eisenerz verkaufen. Nur da hätte er auch Wasser in den Fayheen schütten können, das wäre ungefähr genauso sinnvoll gewesen. Schließlich besaß Kasra eine eigene Mine und suchte selber immer wieder Abnehmer für das Erz.


Doch nun war es an der Zeit Flava auf den Bock zu binden. Zitternd legte sie sich auf den Stamm, als erstes fixierte ich ihre Hände, dann ihr linkes Bein. Sie wirkte ängstlich, wusste sie doch was auf sie zukam, kannte sie doch den Schmerz. Ich nahm das Eisen aus der Glut und ging um sie herum, dann legte ich meine Hand auf Ihr Bein und suchte ein letztes Mal ihren Blick bevor das rotglühende Eisen sein Werk verrichtete. Kurz nur schrie sie auf, dann biss sie sich auf die Lippe, Tränen füllten ihre Augen. Ich warf das Eisen in einen Wassereimer in dem es zischend versank. Einen Moment wartete ich noch, dann band ich sie los, sie noch festhalten damit sie mir nicht wegsackt, ließ ich sie auf die Knie gleiten. Während sie noch mit sich selbst kämpfte, ging ich zum Tisch, holte den Tiegel mit der Brandsalbe und drückte ihn ihr in die Hand.


Vorsichtig behandelte sie das frische Mal damit, als sie mir den Tiegel wieder geben wollte, schickte ich sie in die Kammer. Sie war wohl doch noch nicht so fest auf den Beinen wie ich dachte, denn kaum stand sie, sackte sie auch schon wieder weg, geradewegs in meine Arme. relativ schnell berappelte sie sich jedoch und ging dann, wenn auch immer noch ein wenig wacklig los. nachdem ich das Schließen der Truhe gehört hatte und sie ewig nicht wieder kam, schaute ich vorsichtshalber nach ihr. Sie saß auf dem Bett, wirkte verstört und starrte auf das rot leuchtende Brandzeichen auf ihren Bein. Ich ging zu ihr und wollte wissen ob sie ihre Unterwerfung schon bereut habe, doch das stritt sie vehement ab. Sie ist was sie ist, sagte sie mir. Dann griff sie nach meiner Hand. Sie wollte wohl das ich mich zu ihr setzte. Doch den Gefallen tat ich ihr nicht, zwar setzte ich mich zu ihr aber wies ihr dann einen Platz zu meinen Füßen zu.

Sie bettelte wenn auch eher wortlos um etwas Zuwendung aber ihre ganze Mimik und Gestik, ihr Körper sprach davon, sie suchte meine Nähe. Ich sagte ihr noch das sie froh sein soll eine White zu sein, nicht wenig Männer würden auf ein Branding keine Rücksicht nehmen und trotzdem den Dienst in den Fellen einfordern. "Und du nimmst Rücksicht!" wollte sie wissen. Ich musste grinsen, was sollte ich mit einer die vor Schmerzen  quiekt statt vor Lust und die als White nicht mal so genau wissen dürfte was sie da tut. Das sagte ich ihr auch. Sie wirkte enttäuscht, wie schon am Abend zuvor wanderten ihre Finger über mein Bein ihr Blick war vielversprechend und fragend zugleich. Als ihre Hand schon unter meiner Tunika verschwand, beugte ich mich zu ihr und meinte nur, das sie mich natürlich jederzeit vom Gegenteil überzeugen dürfe.

Als wenn es nur dieser Worte bedurft hätte wurde sie aktiver, sie drängte sich an mich, ihre Hände konnte sie nicht mehr stillhalten und plötzlich hatte ich sie auf meinem Schoss sitzen. Den Schmerz hatte sie vergessen, die Lust und die Sehnsucht endlich geöffnet zu werden, hatten sie übermannt.


GR

Dienstag, 22. Mai 2012

Alles hat eine Ende...

Füße hoch und nachgedacht!
So nach dem wir, also zumindest die Blogger unter uns, in der uns eigenen Selbstverliebtheit das Stöckchen aufgegriffen und die Kettenmail, die Kettenumfrage oder eben auch die Kettenmailumfrage beantwortet haben, zeigt das doch vor allem zwei Dinge. Wir Blogger nehmen uns und unsere Meinung wichtig genug um auch noch das absurdestes Spiel mitzumachen um unsere Meinung unter das Volk zu bringen, auch um vom großen Kuchen der da Traffic heißt ein gehöriges Stück abzubekommen. Fast jeder schreibt "Was für ein Scheiß!" und macht dann doch mit. Man erfährt von der Aktion und hofft das einen das Stöckchen nicht trifft und wenn es dann tatsächlich an einem vorbeifliegt ärgert man sich. Das aber ist ja eine Erkenntnis deren sich der Auslöser der Kette ganz bestimmt bewusst war, bevor er den Anstoss zu dieser Aktion gegeben hat.

Was aber viel interessanter ist, ist die Tatsache, das es auf Avameet noch nie so viele Blogpost nacheinander von unterschiedlichen Autoren gab die sich NICHT mit Fashion befasst haben. Gut das wird kein Dauerzustand sein. Sicher werden die Fashionpost bald wieder die Oberhand gewinnen, wenn nicht sogar wieder ein Alleinstellungsmerkmal der Blogs von Avameet sein aber die letzten zwei Tage haben gezeigt das es bei dem richtigen Anstoß auch anders geht. Die Antworten waren zum Teil recht amüsant. Zumindest wenn man nicht auf solch perfide Fragen antworten musste die sich mit dem Essgewohnheiten anderer Leute beschäftigen. Nun ist mir durchaus klar das es Leute gibt die meinen in der Lage zu sein per Tiefenpsychologiie aus dem zeitlichen Abstand zwischen dem Herstellen der Lieblingssüßspeise und dem letztmaligen Kinobesuch unter Berücksichtigung der Werbung die vor dem Hauptfilm gezeigt wurde, darauf schließen zu können ob man dem geeigneten Shape für Meshklamotten hat aber was man dann davon hat erschließt sich mir trotzdem nicht.

Und damit schließt sich wieder der Kreis und ich habe es tatsächlich einmal geschafft, wenigstens ansatzweise etwas über Fashion zu schreiben.

GR

Zusammengeführt

Wie immer wenn nicht so viel zu tun war, stand ich vor der Schmiede und hielt nach potentiellen Kunden ausschau. So auch heute! Doch alles was ich vorerst zu sehen bekam war Lu die von den Feldern zurück kam. Ich horchte sie erst ein wenig aus, schließlich wollte ich wissen ob sie auf den Feldern was angestellt hatte und ob ich mich auf eventuelle Beschwerden einrichten muss. Doch sie beteuerte das alles in Ordnung sei und darum offerierte ich ihr, das es in der Kammer eine Überraschung für sie geben würde. Freudig stürmte sie gleich los und so verpasste sie die Gelegenheit ein wenig auf diese Überraschung eingestellt zu werden. Deshalb war es auch nicht verwunderlich das es in der Kammer plötzlich laut wurde, immerhin erwartete sie dort eine Kettenschwester.

Ich ließ den beiden erstmal ausreichend Zeit sich zu beschnuppern, wobei ich gebe zu das der kleine Machtkampf, der an die Bissigkeit mancher Kaiilastuten erinnerte ganz amüsant war. Wo es dann aber daran ging sich gegenseitig mit kalten Brunnenwasser abzukühlen schritt ich dann langsam ein und stellte eine Rangordnung her, die besagte das Lu die Erste ist. Nun kehrte auch Ruhe und die Zweie kümmerten sich um die Wäsche. Beziehungsweise hätten sie wenn Luc nicht vorbei gekommen wäre. Da Fernsehen auf Gor noch nicht erfunden ist und man sich also über jede Neuigkeit freut der man habhaft werden konnte, interessierte er sich für meine Neuigkeit.

Wobei ich ihm da nicht viel erzählen musste, sondern er sich gleich selbst der Neuigkeit namens Flava annahm und sie begutachtete. Noch ziemlich schambehaftet, ließ sie die Prozedur über sich ergehen und als sie sich auch noch entkleiden sollte schaute sie mich fragend an so als wollte sie wissen ob sie das wirklich tun soll. Natürlich sollte sie das wirklich tun! Schließlich sollte der Krieger ruhig wissen was mir da zugelaufen war. Kritisch wurde es nochmal als er erfuhr das die Sklavin aus Anjum stammt und da doch mal was war mit einer Tuchmacherin aus dem gleichen Dorf. Zum Glück ging er der Sache aber nicht weiter nach. Als er von ihr abließ und sich mit mir über die Ereignisse der letzten Tage unterhielt, gab ich ihr ein Zeichen das sie sich wieder anziehen darf. Da Lu mit der Wäsche verschwunden war, ging Flava nach drinnen und machte sie sich in der Schmiede nützlich, zumindest versuchte sie es, in dem sie kehrte, was zur Folge hatte das sie tüchtig Staub aufwirbelte. Zum Glück schloss sie das Tor, so das wir uns draußen keine Staublunge holten.


Die Krieger die bei mir standen verabschiedeten sich dann, sie wollten zum Rat. Ich für meinen Teil beschloss diese Sitzung heute mal wieder zu schwänzen. Schließlich hatte ich noch Flava da und es gab noch einiges zu klären. Nachdem ich ihr klar gemacht hatte das sie lieber nicht die gewohnte (Un)Ordnung bei den Werkzeugen durcheinander bringt, nahm ich sie mit in die Kammer und ließ sie vor mich hinknien, nackt versteht sich. Zum einen wollte ich mir ihren Körper mal in Ruhe ansehen und zum anderen interessierte mich das Brandmal das sie angeblich auf der Innenseite ihres Oberschenkels trug. Doch davon war nicht mehr viel zu sehen, wenn man mal von einer Narbe absieht.

Angeblich hätte eine Ärztin, in der Zeit wo sie mal frei war, versucht dieses zu entfernen. Sie würde also ein neues Branding bekommen! Außen, wo es hingehört. Sie wurde noch nervöser als sie so schon war, da ich mit meiner Hand in der Nähe ihrer Hitze hantierte. Als ich wissen wollte was los sei, erzählte sie mir, das sie zwar schon mal versklavt gewesen sei aber nie geöffnet wurde, quasi war sie also noch von weißer Seide. Wollte sie mir zumindest einreden! Da ich meine Hand schon fast in ihren Schritt hatte, beschloss ich das auch gleich zu überprüfen, da spürte ich ihre Hand an meinem Handgelenk. Ein Blick und die Frage warum sie wohl im Bracelets kniet, reichten um ihr klar zu machen was gerade schief lief. "Ein Reflex, nur ein Reflex! " versuchte sie sich zu entschuldigen.

Ich sah es ihr heute noch nach und setzte meine Überprüfung fort. Als mein Finger auf einen leichten widerstand traf zog ich ihn zurück und wischte ihn an ihren Bein ab. Allerdings behauptete sie auch das sie zwar nie geöffnet wurde aber doch Sklavenwein bekommen hätte und danach auch nie Zuchtwein zu sich genommen hätte, auch nicht als sie frei war. Das kam mir entgegen, trotzdem würde ich sie noch einer Ärztin vorstellen, schon allein wegen der Sklavenpapiere. Als ich jetzt endlich von ihr abließ, sie nicht mehr prüfte, keine Fragen mehr hatte, wirkte sie erleichtert. Sie kam jetzt von allein näher, suchte meine Nähe, ihre Finger strichen über mein Bein und diesmal ließ ich es zu das sie ihre Hände vom Rücken genommen hatte. Sie bedankte sich noch einmal für den Namen, versprach das Branding mit Stolz zu tragen und mit allem was ihr zur Verfügung steht mir zu dienen.

GR

Montag, 21. Mai 2012

Mich kotzt es an

... wenn Spieler Dinge die sie im Chat zwar lesen können die sie aber dem Emote nach nie hören könnten, trotzdem, nur um des eigenen Vorteils willen im RP verwenden. Ist es die Angst einen Nachteil zu haben und dann im späteren Verlauf schlechter dazu stehen oder ist es die völlige Ignoranz dessen wie andere ihr Tun emoten, nur um ins Spiel zu kommen? Was treibt mache Spieler dazu jedes noch so kleine Flüstern nicht nur zu hören sondern auch noch zu verstehen, nur weil es eben im Chat steht? Während es für Freie meist nur ein Luxusproblem ist, denn die haben in aller Regel die Möglichkeit sich aus solch einer Situation herauszureden, kann so etwas für Kajirae auch schnell mit der Kurt enden.

Während man den Freien schlimmstenfalls ein Play kaputt macht, kann es für die Unfreien auch schnell mal den Abend verderben. Als wenn man sich einen Zacken aus der nicht vorhanden Krone bricht wenn man das tuscheln einer Kajira mal überhört, schließlich will die auch nicht nur Dekoration sein und mal auf dezente Weise ihren Unmut kundtun. Es reicht doch, so man denn unbedingt seine Überlegenheit demonstrieren will, sich über das Getuschel an sich zu echauffieren. Man muss ja nicht auf das eingehen was da gesagt wurde.

Muss, man wenn sich zwei Männer "konspirativ" unterhalten und immer wieder auch emotet wird das man leiser spricht, die Stimme senkt, muss man dann wirklich in 10m Entfernung alles verstehen, nur weil es einen selber betrifft und die Situation sich ein wenig zuspitzen könnte? Muss man da gleich aufspringen und intervenieren? Sollen wir uns in Zukunft alle verstecken wenn es sich ergibt, das man mal etwas geheimeres besprechen will, nur weil andere nicht gewillt sind sich in die Situation hinein zu versetzen und mal ihre Finger still zu halten?

Wenn es ein Neuling gewesen wäre, dann hätte ich den vielleicht per IM einen Hinweis gegeben und gehofft das er sich das zu Herzen nimmt, so aber habe ich mir gestern lieber auf die Zunge gebissen und des Spielflusses wegen meinen Ärger in mich reingefressen. Denn es waren zuletzt keine Neulinge sondern gestandene Spieler von denen man ein wenig mehr Sensibilität für die Einschränkungen die Secondlife in dieser Beziehung hat, hätte erwarten können. Aber nein da hat man halt Ohren wie ein Luchs, oder was immer auch die goreanische Entsprechung für dieses Tier ist, und hört alles und jedem, egal wie der andere seine Lautäußerung emotet, Hauptsache den eigenen Vorteil nicht aus der Hand gegeben!

Deswegen gibt es heute auch keinen RP-Bericht, wer weiß wer dann noch alles was gehört hat von dem was ich gestern mit dem einen oder anderen Krieger besprochen habe. Dafür aber noch die Erwähnung eines kleinen Phänomens. Ich hab mich gestern mit einem Krieger unterhalten als noch ein Zweiter mit seiner Kajira dazu kam. Ich hab ihm, den Zweiten, im Chat gelesen aber ich hab ihn nicht gesehen, nicht auf dem Bildschirm und auch nicht im Radar. Er musste aber knapp neben mir gewesen sein, denn seine Kajira bleibt normal auf Tuchfühlung mit ihm und er sprach ja auch mit dem anderen Krieger der neben mir stand. Und nicht nur das, sie trugen dann auch noch einen Trainingskampf aus, zumindest stand das so im Chat, kämpfen hab ich nur einen gesehen.

GR

Sonntag, 20. Mai 2012

Weil wir grad bei Ketten sind

...zumindest in meinem vorigen Post waren die ansatzweise auch ein Thema, dachte ich mir, die sind ja auch zum brechen da. Worum gehts? Es ist gerade so eine Kettenmail, nein eigentlich eine Kettenumfrage für Blogger unterwegs. Zuerst gelesen habe ich davon bei Barth, der hatte sein Kettenglied von Maddy, der wieder rum wurde auch nur gerfragt und wo das eigentlich herkommt habe ich gar nicht erst recherchiert. Jedenfalls dachte ich mir, man ist ja gar nicht eingebildet, hoffentlich trifft es mich nicht. Hatte es bis dahin auch nicht. Ich hasse eigentlich Umfragen und jeder deutschsprechende Callcenteragent weiß das mittlerweile auch. Trotzdem hat es Zasta gewagt das Kettenende zur Vervollständigung an mich weiter zureichen. Ja gut, wir telefonieren eigentlich auch nie mit einander.

Wie gesagt, ich war ja kurz dafür die Kette zu brechen, hab mir dann aber nach Zasta Einschätzung doch mal wieder Gedanken gemacht, wenn man nicht damit rechnet. Worüber ich mir aber definitiv keine Gedanken mache ist, wie er das gemint hat. Dann mal zu den Fragen!

Kannst du dich in eine virtuelle Welt so hineinversetzen, dass deine Wahrnehmung überwiegend von dieser Umgebung bestimmt wird? Kurz: Verspürst du Immersion?
Wenn ich in einer Rollenspielumgebung bin, nein wenn ich in einer Rollenspielsituation bin, dann tauche ich da auch tief ab in jene Rolle, leide mit ihr, fiebere mit ihr. Trotzdem bin ich noch in der Lage gleichzeitig RL-Anfragen zu beantworten oder mich im Notfall aus dem RP auszuklinken. Wichtig ist viel mehr, egal wie tief man in der Rolle war, das man am Ende des Abends es schafft den Schalter im Kopf wieder komplett auf RL umzuschalten und zu begreifen, das das was da gerade passiert ist, ein Spiel war.


Wieviele Items hast du in deinem Inventar? (bei mehreren Grids nur das größte)
12000 glatt, nach löschen des Papierkorbes! Jahrelang war ich stolz mein Inventar unter 10000 Items halten zu können aber nun bin ich kläglich gescheitert. Da mein Inventar aber nun auch schon über 5 Jahre alt ist, darf es im Alter ruhig so langsam an Umfang zunehmen.


Welches ist das für dich beste Machinima aus einer virtuellen Umgebung?
Machinima was? Ehrlich gesagt ist das kein Thema mit dem ich mich bisher wirklich beschäftigt habe. Klar ich hab auch schon das eine oder andere Filmchen gesehen aber nicht unbedingt irgendwelche preisgekrönten Meisterwerke. Wenn dann waren das meist kurze Filme die sich mit dem RP beschäftigt waren, in dem ich gerade aktiv war. Der Film, den ich zeigen wollte ist leider auf Youtube, GEMAtisch gesperrt.


Second Life wird in Kürze neun Jahre alt. Glaubst du, es wird noch weitere neun Jahre bestehen?
Das ist eine Frage wo ich mich nicht wirklich festlegen will, bzw ich mir nicht wirklich sicher bin. Secondlife hätte es verdient auch noch in neun Jahren zu existieren und meinetwegen auch noch darüber hinaus. Eine Welt in der aber die Nutzerzahlen seit Jahren stagnieren wird es immer schwerer haben sich am Markt zu behaupten. Ich bin also zumindest dezent skeptisch was dieses Thema angeht.


Identifizierst du dich mit deinem Avatar, oder ist es für dich nur eine Pixelpuppe, zu der du keinen Bezug hast?
An sich ist die Zielrichtung dieser Frage wie Zasta schon bemerkte ziemlich identisch mit der Frage 1. Ich versuche aber mal eine Besonderheit mit anzubringen. Nach über fünf Jahren Secondlife würde ich wahrscheinlich im RL, wenn mich jemand mit Georg anspricht, genauso reagieren als wenn er es mit meinem normalen RL-Namen getan hätte. Nein, die beiden Namen sind nicht identisch.


So jetzt komme ich zum schwierigsten Teil dieses Unterfangens und der lautet, wem geh ich damit auf dem Senkel? Wer durfte noch nicht? Als erstes nehm ich mal Dina, meine Nachbarin im RP wie OOC, darf sich auch mal zu dem Thema auslassen. Dann Nea noch, als Herausgeberin des GIM ist sie sicher in der Lage tiefgründig und ausführlich auf dieses Thema einzugehen. Ysanne, deren Beiträge, wenn ich mal das Fashionszeugs weg lasse doch sehr erfischend geschrieben sind und als Quotenmann nehm ich Brom, denn als letztes kommt noch das Südland-Botenmädchen hinzu.

GR

Wie viel ist genug?

Da ich gestern nicht im RP war, nein da war nicht Bayern München schuld, sondern mein Grill, kann ich heute mal ganz entspannt und etwas ausführlicher auf die Kommentare zu meinem gestrigen Posting eingehen. Es ist ja so das die Welt auf Gor, und somit eigentlich auch das RP in SL-Gor auf den drei Säulen Heimstein, Kaste und Sklaverei basiert. Ok zumindest in weiten Teilen von Gor sollte es so sein. Die drei vier Völker die Norman später noch erfunden hat und die nichts mit Heimstein und Kasten anfangen können, lasse ich einfach mal außen vor. Zumal es ja eh nur um den Punkt Sklaverei geht.

Das heißt für mich, wenn ich schon Gor-RP betreibe, dann nutze ich auch die Gelegenheit der Versklavung wenn sie sich mir bietet. Ich rede hier allerdings nicht von dem unseligen Dreisatz: "Ich Mann, du Frau, hier ist mein Collar!" sondern davon das sich so ein RP längerfristig entwickelt und man sich auch im klaren über die Folgen ist. Schließlich hat man hinterher jemanden an seiner Kette, die sich auch mit gewissen Erwartungen in das Collar begeben hat. Im Idealfall zieht sich so ein RP bis es zur Versklavung kommt über einen gewissen Zeitraum hinweg hin. Bei Lita waren es mehrere Wochen bis es zur gewaltsamen Versklavung kam. Wochen in denen sie immer irgendwelche Andeutungen ins Spiel einfließen ließ und immer dann wenn man dachte, man hatte sie soweit, sie gekonnt einen Rückzieher machte. Es hat mir also schon einige Mühe gemacht sie in eine Situation zu bugsieren wo es kein entrinnen mehr gab.

Die Bäckerin brauchte auch zwei Abende bis sie sich durchringen konnte, sich dem Händler zu unterwerfen und bei der Tuchmacherin war es überhaupt nicht so richtig klar um was es da ging und der Schmied sah am Anfang  auch wie der sichere Verlierer aus. Das Ganze macht natürlich nur dann Spaß wenn man OOC vorher keine Absprachen trifft, wenn sich aus der Situation heraus ein Katz- und Mausspiel entwickelt wo am Anfang nicht klar ist wer am Ende triumphieren wird. Denn nur dann können im Spiel auch Emotionen hochkochen, der Adrenalin-, Testosteron- oder sonst welche Spiegel ansteigen und sich ein gewisser Spannungsbogen aufbauen. Doch genug gefaselt warum ich solche Situationen im RP gerne annehme, es gehört zum Gor-RP einfach dazu, es gibt dem Spiel eine gewisse Würze und wer sich dem verweigert, ist meiner Meinung nach nicht wirklich dabei.

Abschließend noch ein paar Sätze zur Häufigkeit. Wie ich in meinem Kommentar zum vorigen Post schon erwähnte sind 5 solcher Situationen, freiwillige Unterwerfung, Versklavung, Kauf zusammengezählt, in 2 Jahren, verteilt auf zwei Avatare, nicht gerade wirklich viel und mein Spiel daher schon ziemlich konstant, nur die partielle Häufung erschrickt vielleicht den einen oder anderen. Ansonsten glaub sich schon das ich mit solchen Plays deutlich unter dem Durchschnitt des SL_Goreaners liege, nur fällt es bei anderen weniger auf, weil die nicht bloggen. Von der Herrchenwechselsucht mancher Kajirae mag ich hier gar nicht erst anfangen.

GR

Samstag, 19. Mai 2012

Das letzte Tuch gegeben

Der Tag begann wie die letzten beiden auch, wieder einmal rannte ein Bote herum, diesmal wieder mit einer Mitteilung der Regentin, die ich mir dann auch vorlesen lies. Wie nicht anders zu erwarten war es eine Reaktion auf die Ereignisse im Zusammenhang mit der roten Kaste. Vorläufig hatte ich jedoch keine Zeit weiter darüber nachzudenken, denn ich hatte Kundschaft, es war der Schreiber. Er machte einen ziemlich betrübten Eindruck, denn mit seiner letzten Sklavin war auch sein letztes Collar verschwunden und er orderte nun ein halbes Dutzend Neue. Direkt aus der Kramkiste, meinte er, das würde reichen. Tatsächlich hatte ich auf der Resterampe noch fünf liegen die ich ihm zu einem sehr gutem Preis verkaufen konnte. Das sechste wollte ich nachliefern.

Damit war er einverstanden. Der Krieger kam noch sein Prunkschwert abholen, leider ließ er anschreiben, dann machte ich daran neue einfache Halseisen zuschmieden, beim Klang des Hammers auf dem Amboss ließ sich zudem prima nachdenken. Die Ereignisse der letzten Tage lassen einem aber auch nicht los.Wie ich die Eisen so fertig hatte trat ich wieder vor die Schmiede und mir lief die Diplomatin über den Weg. Auch sie ließ der Konflikt zwischen der Regntin und der roten Kaste nicht los, doch schien es mir so als stünde sie eher auf der Seite der Regentin, Frauen halt! Dabei war sie, also die Regntin, es doch die in ihrem letzten Schreiben einiges verdreht dargestellt hatte aber das konnte die Diplomatin ja nicht wissen, denn damals lebte sie noch nicht in Kasra.

Ich sagte ihr nur, das, wer Bürokratie säht, noch mehr Bürokratie ernten wird. Wer der Stadt Bürokratie aufzwingt, darf sich nicht wundern wenn die Stadt und ihre Kasten förmlich gelähmt sind. Wer Gesetze schafft, Bestimmungen erlässt, sollte sich nicht wundern wenn sich jeder erst rückversichert und zum eigenen Schutz weitere Regeln aufstellt. Keiner traut sich mehr was, jeder macht nur das wo er sicher ist was erlaubt ist. Dann schwärmte ich von einem Kasra mit weniger Bürokratie, weniger Gesetzen und einer flacheren Hierarchie. Von einem Kasra wo die Ämter nicht nach Dünkel sondern nach Können und Kaste besetzt werden, wo Baumeister nicht die Arbeit der Blauen machen und die Blauen nicht die Arbeit der Händler, wo die Kasten wieder selbstbestimmt sind. Ja das wärs, leider aber auch nur ein Traum.

Das Gespräch konnten wir nicht zu Ende führen denn wir wurden durch die Tuchmacherin und und Sid gestört. Na ja, gestört ist übertrieben aber das Gespräch nahm dann eine andere Richtung und als wir beim Branden von Kajirae angekommen waren, zerstreute sich die Gruppe, die Einzige die noch blieb war die Tuchmacherin. Wie sich heraus stellte hatte sie schon einen großen warmen Met intus und war entsprechend redselig. Ich riet ihr auf sich aufzupassen, sonst ist es bald vorbei damit, das sie selbst bestimmt was sie trinken darf. Ich wusste ja das sie ein Branding trug und auf meine Warnung hin, sagte sie auch mehr so dahin "Was soll man machen wenn man im Herzen doch eine Sklavin ist!" Ich sah sie an, überlegte kurz.


Jetzt war mir wieder die Bürokratie im Weg, wenn ich ihr die Entscheidung abnehme und ihr ein  Eisen umlege wird das wieder handlange Prozesse nach sich ziehen, nein ich musst es anders machen. Sinngemäß sagte ich zu  ihr, das sie die Wahl hat zwischen Geborgenheit und einem Leben wo sie ständig auf der Flucht ist vor ihren Fastgeährten. Sie zitterte, sie wusste genau was ich meinte, doch da sich der Marktplatz wieder mit Leuten füllte, sagte sie nichts. Kurzerhand zog ich sie hinter mir her in die Schmiede. Dort stammelte sie was von angekommen, von Geborgenheit mit...., sie fasste sich an dem Hals, irgendwie konnte sie sich mit dem Gedanken noch nicht ganz anfreunden. "Du kannst ankommen aber nicht als freie Frau, sondern zu meinem Füßen!" Sich wich ein Stück zurück, kein Ton kam über ihre Lippen.

Ausgerechnet jetzt kam der Schreiber und wollte sein sechstes Collar haben! Warum hatte ich auch das Tor der Werkstatt nicht geschlossen? Ich händigte es ihm aus und wartete bis er außer Hörweite war, dann schloss ich das Tor, nahm eine weiteres Collar und ging zurück zu der Tuchmacherin. Ich legte das Collar auf dem Rand der Feuerstelle, sie schaute mich fragend an, so das ich ihr anbot sie es mal zu berühren. Sie nickte zögerlich und ich drückte es ihr in die Hand. Fast zärtlich strichen ihre Finger über das kühle Metall, dann legte sie es zurück. "Du kannst es haben aber dann wirst du es nicht mehr in der Hand tragen!" Sagte ich zu ihr. "Ja Herr!" war ihre Antwort.


Ich öffnete das Collar und hielt es mit der offenen Seite zu ihr. "Du weißt was du zu tun hasst?" Sie nickte aber sie rührte sich sonst nicht. Ich half ihr, legte meine Hand auf ihre Schulter und drückte sie nach unten, langsam sank sie auf die Knie, die Schenkel geöffnet, die Handflächen nach oben, starrte sie auf den Boden. Jetzt legte ich ihr das kühle Metall um den Hals, klackend schloss er sich, knirschend drehte sich der Schlüssel im Schloss, dann war es vorbei, nur zwei Worte wollte ich jetzt noch hören. Es wurden ein paar mehr! "Ich unterwerfe mich dir, mein Leben, meine Gedanken und mein Herz sollen dir gehören.......la kajira, mit allem was ich geben kann, werde ich dir dienen mein Herr ......" brachte sie mit zittriger Stimme hervor.

GR

Freitag, 18. Mai 2012

Schlechte Nachrichten

Es sind schlechte Nachrichten, schlechte Nachrichten für Kasra, schlechte Nachrichten für das Kastensystem und erst recht schlechte Nachrichten für mich. Das was die Schatzmeisterin in einem handlangen Kleinkrieg nicht geschafft hat, nämlich meine Existenz zu zerstören, das hat die Regentin jetzt mit einem Federstrich erledigt. Das Schlimme an der Sache ist, das sich dieses Vorgehen nicht mal gegen mich gerichtet hat, mich aber mit in den Strudel des Machtkampfes gezogen hat und jetzt steh ich, wo ich eben noch dachte das es wieder aufwärts geht, endgültig vor den Trümmern meiner kleinen Existenz. Was war passiert?

Alles fing eigentlich damit an das es Gerüchte gab, die besagten das bis zu 4 Assasinen auf die Regentin angesetzt sind. Diese war nun mit den Ermittlungsergebnissen unzufrieden und hat per Dekret die rote Kaste förmlich enthauptet. Nach dem sie ursprünglich schon für die Krieger angeordnet hatte, das diese ihre Kastenführung neu zu wählen hätten, hat sie in einem zweiten Anlauf sämtliche Offiziere aus dem Stadtdienst entlassen und das durchzuführende Kastentreffen verboten. Stattdessen hat sie die restlichen verbliebenen Unterführer zu sich beordert und die Strukturen der Kaste neu zu ordnen. Was dazu führte das führende Köpfe die Wache verlassen haben und sich jetzt im Privatsektor verdingen. Was das nun mit mir zu tun hat?

Nun, die rote Kaste hatte letzte Hand einen Großauftrag bei mir geordert. 20 Schwerter, 2000 Pfeilspitzen und 300 Bolzen für Armbrüste. Das war eigentlich genau das was ich brauchte um mich finanziell nach dem Durcheinander der letzten Hände und Monate zu erholen. Alles ist fertig! Die Schwerter, die Ausrüstung, alles steht abhol- bzw. lieferbereit bei mir in der Werkstatt. Doch an wem soll ich jetzt liefern? Die von denen die Bestellung ausging waren nicht mehr im Amt. Wer verfügt jetzt über die finanziellen Mittel der Kaste? Wenn es jemanden gibt, brauchen die das alles denn noch? Wird der Einsatz nun überhaupt jemals stattfinden für den die Sachen geordert waren?. Und nun?

Nun steh ich da und trau mich kaum zu fragen! Die Angst dann Gewissheit zu haben ist einfach zu groß. Am liebsten würde ich alles hinschmeißen. Was will ich noch in einer Stadt, in der man von seinem Handwerk nicht leben kann. Was will man einer Stadt, die schutzlos da steht? Was will man in einer Stadt wo das Kastensystem nicht mehr geachtet wird und man sich mehr und mehr den Zorn der Priesterkönige zuzieht? Andererseits ist hier mein Heimstein, jener auf welchen ich geschworen habe. Hier bleiben, der Treue zum Heimstein wegen und verhungern? Oder doch lieber sich heimlich aus der Stadt schleichen und sein Glück woanders versuchen?

GR

Donnerstag, 17. Mai 2012

Nun ist es doch passiert...


Was? Hmm, mir ist es nicht mehr gelungen mich vorm Zar spielen zu drücken und so kam es das ich mich gestern am Spielbrett sitzend wiederfand. Ich bestritt also gegen die Sklavenhändlerin die ersten beiden Zarpartien meines Lebens und verlor natürlich haushoch. Höher als der Zentralzylinder von Kasra ist, wenn die Stadt denn einen hätte. Zum Glück wurde ich vorab schon mit zwei Ale entschädigt. Allerdings, hmmm. wenn ich jetzt so darüber nachdenke, dann könnte das natürlich auch der Versuch gewesen sein mich zu benebeln um das Spiel um so leichter zu gewinnen.

Zum Glück gibt es von dieser Schmach wenigstens keine Bilder, so das diese hoffentlich recht bald in Vergessenheit gerät. Was sonst noch passierte:
  • Die Gerüchteküche kocht immer noch wegen angeblicher Assasinen die auf die Regentin angesetzt sein sollen.
  • Dann gab es den Versuch die rote Kaste von Kasra zu schwächen bzw zu entmachten.
  • Trotz aller Querelen wird das Zarturnier und auch das Frühlingsfest für die kommende Hand vorbereitet.
So und nun glaube ich das ich genug geschrieben habe für einen Feiertag.

GR

Mittwoch, 16. Mai 2012

Gemüsesuppe

Lu hatte das erste Gemüse aus dem Garten geerntet und sich gleich daran gemacht eine Suppe davon zu kochen. Zwar ziemlich fettarm, da sich die Suppe vor allem durch das völlige fehlen von Fleisch auszeichnete aber was will man machen, ein saftiges Steak wächst nun mal nicht am Busch. Ob die Suppe nun auch schmecken würde, war vorerst nicht zu erfahren da Lu meinte das die Suppe erst noch ein zwei Ahn ziehen müsste um ihren vollem Geschmack zu entfalten. Ich vertraute ihr in der Hinsicht einfach mal und machte mich an meine Arbeit.

Wollte ich zumindest, doch als ich einem Blick aus der Schmiede warf, zog eine kleine Menschentraube am Sklavenhaus meine Aufmerksamkeit auf sich. Zwar zerstreute diese sich recht schnell und zurück blieben nur der Hauptmann und eine blondhaarige Frau. Genau diese Frau war es aber die meine Aufmerksamkeit auf sich zog und so ging ich langsam näher, zum einen um sie besser sehen zu können und zum anderen um vielleicht einen Gesprächsfetzen aufzufischen. Als ich nah genug heran war, war ich mir fast sicher das ich mich in dieser Frau getäuscht hatte und sie doch nicht kannte. Als ich mich abwendete um zur Schmiede zurück zugehen, bemerkte ich aus den Augenwinkeln wie sie mir nervös wirkend nach sah und auch das ihr Name fiel. Trini!


Es passte mir ganz gut das der Hauptmann sie stehen ließ und verschwand, so ging ich auf sie zu und positionierte mich so das ich ihr den Weg zum Haupttor versperrte. Erschrocken schaute sie mich an, sie wusste genau wer ich war, nur zu gut schien sie sich an den Tag zu erinnern wo sie als Kundin bei mir in der Schmiede war. Mal abgesehen davon das ich noch Teile ihrer damaligen Robe als Erinnerungsstücke bei mir in der Werkstatt hatte. Ich machte natürlich einen auf freundlich, schließlich hatte ich noch eine Rechnung mit ihr offen und dabei ging es ganz sicher nicht um Geld. Nur hier draußen auf dem Platz konnte ich ihrer nicht habhaft werden also musste ich versuchen das ich sie irgendwie in die Schmiede bekam.

Leider roch sie recht schnell den Braten und fing das Keifen an. Das sie nie wieder die Schmiede betreten werde und das ich die Stoffe doch meiner Kajira schenken soll, solche Sachen halt. Allerdings führte ihr Wutausbruch auch dazu das sie einen Hustenanfall bekam und sich dabei mit schmerzverzerrten Gesicht in der Rippengegend hielt. Das interessierte mich nun doch was da passiert war. Merkwürdigerweise erzählte sie es mir sogar, nämlich das ihr dies ihr Fastgefährte angetan hatte, nach dem er erfahren hatte, das der Keuschheitsgürtel nicht mehr da war. Jetzt gingen die Kaiilas doch mit mir durch, ich packte sie am Arm und drohte ihr, das, falls jemand erfahren sollte wer ihr den Gürtel entfernt hat, ihre Rippen ihr kleinstes Problem sein werden.

Instinktiv sackte sie zusammen, hielt schützend ihre Arme von dem Kopf und stammelte was, das in die Richtung ging, das sie es nie verraten würde. Musste ausgerechnet in jenem Moment der Hauptmann wieder auftauchen? Ich stieß die Frau weg und tat so als wäre nichts gewesen, bestätigte das auch auf Nachfrage des Hauptmannes. Nur die Frau tat etwas verstört als sie Gelegenheit nutzte und gleich in Richtung Feuerkrug weg lief. Ob ich den Hauptmann überzeugt hatte weiß ich nicht aber zumindest ließ er mich unbehelligt zurück zur Schmiede gehen, wo ich auch nicht lange allein blieb.

Dina und Gina tauchten nämlich auf und erkundigten sich neugierig was denn aus dem Garten geworden ist. Als ich den beiden erzählte das Lu schon geerntet hatte und davon auch einen Gemüseeintopf gekocht hat, schielten sie schon an mir vorbei. Aber wie gesagt die Suppe sollte ja noch ziehen. Etwas verklausuliert boten sie sich nun schon mal als Vorspeise an um die Wartezeit zu verkürzen. An sich war das auch kein schlechter Gedanke und gerade als ich diesen auch in die Tat umsetzen wollte, erschien allerdings Kundschaft. Einer der Krieger wollte ein neues Gladius in Auftrag geben, kein 0815 von der Stange, so wie die 20 Stück die für die Wache bestellt waren, sondern etwas mehr prunkvolles repräsentatives sollte es sein, eins das ruhig etwas kosten dürfe.

Gerne nahm ich solch einen Auftrag an und da noch ein paar Tage Zeit war bis das Schwert fertig sein musste, wollte ich mich nun wieder den beiden Inas widmen, doch da verfolgte mich das Pech weiter und deren Herrin tauchte gerade auf, nichts war mit Vorspeise. Dafür drangen von der Bank vom Marktplatz her ein paar Stimmen herüber und als ich nach sah wer da war, saß da tatsächlich wieder diese Trini und unterhielt sich mit der Diplomatin über Frauen aus Anjum die ein Talent dafür besaßen regelmäßig bis zum Hals in Schwierigkeiten zu stecken. Da kannte ich auch eine und genau die saß dort auf der Bank.

Ich ging also rüber und mischte mich in das Gespräch ein und wie erwartet dauerte es auch nicht lange und Trini, Tuchmacherin aus Anjum, sprang darauf an und reagierte aufs äußerste gereizt. Ich versuchte natürlich möglichst freundlich zu bleiben, schließlich wollte ich mir ja vor der Diplomatin auch keine Blöße geben. Das Ende vom Lied war, das die Tuchmacherin, völlig aufgebracht in die Schmiede rannte, ich vermute mal, so lange wie die Diplomatin zugegen war fühlte sie sich sicher, und ihren restlichen Stoffe heraus holte. Ich lief ihr nach und versuchte, natürlich nicht zu offensichtlich ihr den Ausgang zu versperren. Da die Diplomatin noch immer in Sichtweite war, konnte ich das natürlich nicht allzu effektiv tun.

So gelangte die Blonde wieder nach draußen. Doch jetzt wo die Diplomatin gegangen war, schien sie ihre Taktik zu ändern. Als sie sah das wir allein auf dem Platz vor der Schmiede waren kam sie noch einmal zurück, stellte sich dicht vor mich und sagte mir leise etwas ins Ohr. Ich schaute sie verwundert an und bot ihr an, falls sie ja mal etwas wärmendes bräuchte, wüsste sie ja wo das große Feuer sei und deutete hinter mich in die Werkstatt. Sie erwiderte was, das in die Richtung ging das sie immer schnell friert und sie bestimmt darauf zurück kommt. Ich weiß nicht was mit mir los war aber ich lud sie noch auf einen Schüssel Gemüsesuppe ein. Sie nahm an unter der Bedingung das sie Schmiede danach wieder unversehrt verlassen darf. Das sicherte ich ihr zu, zumindest das sie dann wieder gehen darf.


Sie füllte zwei Schalen mit der Gemüsesuppe und gab eine davon und einen Löffel mir. Sie mag nicht gern alleine essen erläuterte sie und da ich heute auch noch nichts weiter hatte, aß ich eben auch was. Ich weiß nicht was die Suppe in ihr auslöste aber sie fing an aus ihren Leben zu erzählen, das sie mal Kajira war aber nie geöffnet wurde, das ich den Brand letztens nicht sehen konnte, da er an einer etwas spezielleren Stelle ist und eben auch noch mal die Geschichte mit ihrem Fastgefährten. Als sie mit ihrer Suppe und dem Erzählen fertig war, stand sie plötzlich ganz dicht vor mir. Irgendwie suchte sie doch die Nähe zu Männern. Ich weiß nicht warum aber ich nahm sie in meine Arme, ich näherte mich ihr und küsste sie und sie, sie ließ es mit sich geschehen.

Kein Wegstoßen, kein Tritt diesmal, nein gar nichts dergleichen, sie erwiderte sogar den Kuss. Als sich ihre Lippen lösten, ließ ich sie los und ging zur Tür. Ich öffnete sie und warf sie förmlich raus. "Verschwinde, eh ich es mir doch anders überlege und dir etwas für deinem Hals schenke!" sagte ich zu ihr. Sie ging ohne ein weiteres Wort, ich sah ihr noch nach bis sie im Feuerkrug verschwand und so bemerkte ich auch das sie sich noch einmal umsah.

GR

Dienstag, 15. Mai 2012

Die lila Kaste

Gestern erhielt ich, als Reaktion auf einen meiner Blogpost, eine etwas längere IM. Ich will auch gar nicht auf das alles eingehen was darin stand, denn wenn das hätte öffentlich werden sollen, dann wäre das sicherlich als Kommentar in meinen Blog gelandet. Eine Sache hat es mir aber jedoch angetan und das war die lila Kaste. Ja richtig gelesen, die lila Kaste. Vermutlich die sechste hohe Kaste, nach gelb, rot, grün weiß und blau, nun also auch noch LILA! Nicht die Schreiberin der IM war der Meinung das es diese Kaste gibt, sondern sie behauptete Leute zu kennen, die die Meinung vertreten das es diese Kaste tatsächlich gibt.

Wer ist da nun drin? Richtig, jeder Ubar und jede Tatrix! Ich weiß jetzt nicht ob man mit erlangen dieses Amtes einfach so in die Kaste reinfällt und wird dann vom Himmel einen mit lilanen Roben überschüttet, keine Ahnung, auch nicht was ein Ubar macht wenn der Krieg dann vorbei ist. Bleibt er in der dann nutzlosen lila Kaste, geht er zurück in seine alte Kaste oder kann man der Kaste nur durch dem Tod auf dem Schlachtfeld entrinnen? Und vor allem, wieso trägt eine Tatrix lila? Fragen über Fragen!

Vielleicht ist aber auch alles ganz anders! Vielleicht kommt man ja nur in die lila Kaste wenn man der Spross aus einer Verbindung von Krieger und Schreiberin ist. Gesegnet von einem Wissenden. Denn für eine sattes Lila reicht es nicht Rot mit Blau zu mischen, nein ein kleiner Schuss Weiß gehört auch mit dazu.

Die abgebildeten Avatare haben weder etwas mit dem IM-Schreiber zu tun noch waren sie gemeint.
GR

Montag, 14. Mai 2012

Im, nein in Minus

Eigentlich wollte ich ja nach Ar. Ich hatte noch ein ein zwei Schuldscheine und Hinweise darauf das sich diese Personen genau dort aufhalten könnten. Allerdings war ich wohl etwas zu weit nördlich abgekommen, so das ich zwar in einer Ortschaft ankam, diese aber unmöglich das stolze Ar sein konnte. Ein kleines Dorf eingebettet zwischen ein paar Hügeln, der Ort selber kam mir nicht sehr vertrauenerweckend vor, war ich doch zuvor an mehreren blutverschmierten Pfählen vorbeigekommen Trotzdem wagte ich es und betrat das Dorf. Irgendwie musste ich ja in Erfahrung bringen wo es mich hier hin verschlagen hat. Als ich die Dorfmitte erreicht hatte sprach mich jemand an.


Eine Frau, eine der ortsansässigen Bäuerinnen, gefolgt von einer weiteren Neugierigen, die sich als Bäckerin vorstellte, verriet mir dann das ich in Minus wäre. Gut, Minus kannte ich bisher nur in Zusammenhang mit Rechenoperationen aber die Leute hier werden ja wissen wie ihr Nest heißt. Es kam dann noch ein Mann dazu der sich als Ubar von Minus vorstellte und mir auch sagen konnte das ich nicht soweit weg bin von Ar wie ich erst dachte. Ich fragte lieber nicht wieso sich so ein Dorfvorsteher ausgerechnet Ubar nannte und mit welchen anderen Dorf, gegen Ar werden sie ja wohl nicht ziehen,  sie sich im Kriegszustand befanden, dafür waren sie einfach zu freundlich und zum anderen wollte ich hier auch wieder mit heiler Haut herauskommen.

Lieber erkundigte ich mich ob es denn die Möglichkeit gebe hier zu rasten und eventuell auch meinem Reiseproviant aufzufüllen. Der Ubar bot mir an mich zur Taverne zu bringen, dort könnte ich mich stärken und so ich den wollte, auch übernachten. Das Angebot nahm ich natürlich an und folgte ihm. Das Haus, in welches er mich bat, nannte er zwar Taverne aber es glich mehr einem Gasthaus, die Vermutung lag auch deshalb nahe, weil die beiden Frauen uns ebenfalls folgten und ohne das es Ärger gab die angebliche Taverne betraten. Während die Bäckerin etwas Brot und, Honig und Butter auftischte, schickte ich Miri zu der Bäuerin damit diese der Kajira zeigte wo sich hier alles befand, damit sie dann die weiteren Servierarbeiten übernehmen konnte.


Während ich also aß und trank unterhielt ich mich mit den beiden Frauen, der Ubar hatte sich schon zurückgezogen da er meinte er hätte noch was wichtiges zu erledigen. Da die Frauen ja schon wussten das ich Händler bin, fragten sie mich aus, wahrscheinlich erhofften sie sich das ich ihnen ihre Produkte abkaufe, doch da musste ich sie leider enttäuschen. Da leider keine von den beiden einen Schuldner hatte, konnte ich auch nicht weiter helfen, dafür musste ich aber mein Tun mal wieder in aller Ausführlichkeit erklären. Vielleicht nutzt es ja was und ich bekomme später mal einen Auftrag von hier.

Zwischenzeitlich hatte ich die Reste von meiner Mahlzeit Miri zugeschoben und war in einem belanglosen Smalltalk mit den beiden Frauen verfallen. Doch langsam wurde es Zeit das ich weiter kam. Ich erkundigte mich was ich denn schuldig sei. Doch davon wollten sie nichts wissen, das erste Getränk sei für Fremde immer frei und die Mahlzeit, nun ja, heute auch aber man würde sich freuen wenn ich auf dem Rückweg aus Ar, wieder vorbei käme und als Gegenleistung mit ein paar Neuigkeiten aus der großen Stadt dienen könnte. Sie selber seien noch nie dort gewesen, erzählten sie mir noch, um so größer musste ihre Neugier sein. Ich verabschiedete mich freundlich von den Beiden und verließ dieses Dorf in Richtung Ar.
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Minus? Da musste ich auch erstmal überlegen, denn man sollte ja schon irgendwie einen  Grund haben wenn man da auftaucht. Da aber Minus scheinbar wirklich nur ein kleines Nest ist, welches Ar untersteht, wahrscheinlich auch seinen Heimstein dort abliefern musste, blieb eigentlich nur die Zwischenstation auf dem Weg nach Ar.
Sie behaupteten, sie stammten aus Minus, einem Dorf, das Ar untersteht, und stellten sich beim Waidwerk so geschickt an, daß sie Karriere machten und schließlich in das Gefolge des großen Ubar aufgenommen wurden.
Sklavin auf Gor, Band 7

Ansonsten findet man den Namen Minus nur noch als einen der Vornamen eines ehemaligen Ubars von Ar, dem Minus Tentius Hinrabius. Auf alle Fälle habe ich jetzt eine bessere Idee für die Rückreise. Ist allerdings noch ein paar Tage hin, erst mal müssen ja die Geschäfte in Ar erledigt werden.

GR

Sonntag, 13. Mai 2012

Exportschlager Bürokratie?

Ich war noch in meinem Haus in Jorts und sortierte ein paar Schriftrollen und diverse andere Unterlagen. Zum einen hatte ich einiges eingenommen auf meiner letzten Reise und zum anderen musste ich anhand der mir noch verbliebenen Schuldscheine meine nächste Reiseroute planen. Da fiel mein Blick aus dem Fenster und ich sah eine Frau die der Regentin von Kasra verdammt ähnlich sah. Im nächsten Augenblick war sie schon um die nächste Häuserecke verschwunden, so das ich mir nicht wirklich sicher sein konnte. Allerdings war es auch egal, was interessierte es mich wo sich Kasras Regentin rumtrieb, auch wenn sie in letzter Zeit verdammt häufig hier in Jorts zu sehen war. Vielleicht war doch etwas an dem Gerücht dran das sie eine Liebschaft mit dem hiesigen Richter hatte. Wie gesagt, ich achtete nicht weiter darauf und setzte meine Arbeit fort.

Später, der Tag neigte sich so langsam dem Ende zu, verließ ich meine Haus, vielleicht traf man ja jemanden, mit dem man es sich auf einen Paga gemütlich machen konnte. Tatsächlich traf ich auf dem Marktplatz ein paar Leute an. Das vorherrschende Gesprächsthema war, das Kasra Regentin sich angeblich in der Stadt aufhielt, als Gast des Richters. Na zu dem Thema konnte ich was beitragen, hatte ich mich also doch nicht getäuscht. Da aber keiner was genaues wusste, kochten die Gerüchte immer höher. Die einen meinten was von 4 Assasinen gehört zu haben die angeblich hinter der Regentin her waren, andere stützten mehr die Meinung das es doch eher die Liebe zum Richter war die sie nach Jorts gezogen hatte.

Ich hatte ja mittlerweile meine eigene Theorie entwickelt. Nein, eigentlich sogar zwei! Die eine lautete so, das die Regentin nach Jorts gekommen ist um die Bürokratie derer sich Kasra so lobte nach Jorts zu exportieren, sozusagen Entwicklungshilfe zu leisten. Wenn dann die Bürokratieungewohnten Bewohner von Jorts Fähre in einem Sumpf von Schriftrollen versinken, würde sie ihre Krieger los schicken und diese könnten dann den Ort fast kampflos einnehmen. Schrecken breitete sich auf dem Gesichtern der Anwesenden aus, hielten sie diesen Gedanken doch durchaus für wahrscheinlich, und sie überlegten wie man dieser Gefahr begegnen könnte. Allerdings war nicht ganz klar was für sie das Gefährlichere war, das Ungeheuer Bürokratie oder die daraus resultierende Besetzung ihrer Stadt. Die zweite und wesentlich ungefährlichere Möglichkeit war jedoch, das sie nur hier war um Zar zu üben, da ja nächste Hand ein Turnier dieser Art in Kasra anstand und sie sicher gut abschneiden wollte.

Man entschloss sich das Rätselraten aufzugeben und schickte eine Kajira los die Regentin zu suchen. Die Regentin erschien dann auch kurze Zeit später, machte aber keine weiteren Angaben zu ihren Dasein in Jorts, stattdessen fragte sie nach einer Partie Zar, so das man fast vermuten konnte, das der zweite Teil meiner Vermutungen zu traf. Näheres erfuhr ich dann aber nicht mehr, da sich der Kommandant von Jorts Fähre und der Richter sich mit der Regentin sich zu einem vertraulichen Gespräch zurück zogen. Mir blieb also nichts weiter übrig als mich zu dem Fremden der sich auf der Terrasse breitgemacht hatte zu setzen und mir einen Paga bringen zu lassen.

Um die Zeit zu überbrücken unterhielt ich mich mit dem Fremden und erfuhr das er eine kleine Salzlieferung zu überbringen hatte, nur wusste er nicht genau an wem und hoffte den Mann hier zu treffen. Um ihn sein Leben zu erleichtern bot ich ihm an, mir seine Kajira zu verkaufen. Immerhin war sie blond und Blonde schienen in letzter Zeit hoch in Kurs zu stehen. Leider ging er nicht wirklich darauf ein, angeblich gehörte sie ihm nicht. Darum bot ich ihm an, mehr zu bezahlen als sie vielleicht in seinen Augen wert ist, so könnte er ihren Besitzer entschädigen und es würde sogar was für ihn bei abfallen. Den Besitzer könnte er ja sagen sie wäre unglücklicherweise im Vosk ertrunken.

Doch auch darauf ließ er sich nicht ein, denn angeblich wäre die Kajira diejenige die seine Kontaktperson kennen würde und ohne sie würde er diesen Händler, für dem das Salz bestimmt ist, nie finden. Mit diesem Mann war einfach keine Geschäft zu machen. Ich erhob mich nach dem ich meinem Paga ausgetrunken hatte und ging zurück zu meinem Haus.

GR

PS: Es ist immer wieder herrlich die Reaktionen zu beobachten bzw zu lesen wenn das Thema Bürokratie außerhalb von Kasra auf dem Tisch kommt.

Samstag, 12. Mai 2012

von Pontius zu Pilatus

Das Glück schien mir weiterhin hold zu sein, nicht nur das ich es bisher erfolgreich geschafft hatte mich vorm Zarspiel zu drücken, nein auch das Beet existierte nun schon einen ganzen Tag ohne das Ärger aufzog und das der Bosk nun seine Haufen zwischen Herberge und dem Söldnerhaus setzte schien auch niemanden zu interessieren. Lu war es dann allerdings die der Redewendung vom Finger und dem ganzen Arm dann wieder neues Leben ein hauchte. Das Beet reichte ja nicht, nein nun musste auch noch ein Zaun dazu. Da man an solch einen Zaun auch ganz Prima die eine oder andere Kajira anbinden konnte, wenn beim Branding mal wieder ein zu hoher Andrang herrscht, stimmte ich dem Ganzen zu. Damit nahm das Unheil seinen Lauf.


Alles fing damit an das ich auch noch den Pfahl halten musste an dem die Warteschleife beim Branding angebunden werden sollte. Eigentlich dachte ich der Pfahl wäre schon fest, lange genug hatte Lu ja daran herum gewerkelt, deshalb ließ ich ihn auch los und drehte mich um als ich hörte das von hinten jemand grüßte. Es war Dina und der Pfahl natürlich noch nicht fest, jener fiel Lu auf dem Kopf und nun fing das große Jammern an. Dina versuchte ihren Fehler wieder gut zu machen und kümmerte sich um Lu. Es stellte sich heraus das sie wohl eine Platzwunde hat, die da ein bisschen vor sich hin blutete. Doch als ich meinte das der Heiler das schon wieder hin bekommt, ein bisschen Haare abscheren, Pflaster drauf und drei vier Wochen Halbglatze, kann ja nicht so schlimm sein, war auf einmal alles nur noch halb so wild.

Da Dina jetzt beim Zaunbau half konnte ich mich um wichtigere Dinge kümmern, zum Beispiel darum das Sid meinte das der Zaun ein Schwarzbau sein und ich unbedingt einen Bauantrag nachreichen müsste. Nun schien der befürchtete Ärger doch noch aufzuziehen. Nach einigen hin und her sagte ich ihm zu das ich mich um den Bauantrag kümmern werde, nicht ahnend was ich mir in einer Stadt wie Kasra damit aufgehalst hatte. Sid gab mit diesem Versprechen erst mal Ruhe, doch schon schien neuer Ärger am Horizont aufzuziehen, diesmal in Form der Stadtwache, die sich auch brennend für den Garten zu interessieren schien.


Bei der Inspizierung des Selbigen konnte ich aber nicht dabei sein, denn nun kam der Schreiber um ein Branding für seine Kajira in Auftrag zu geben, welches aber erst am Folgetag vollzogen werden sollte. Darum nutzte ich die Gelegenheit ihn zu fragen ob er mir nicht einen Bauantrag für den Zaun ausfüllen könnte. Könnte er, wenn es dafür ein Formblatt gäbe, meinte er, dieses existierte im bürokratischen Kasra aber noch nicht. Sid lenkte ein, ein formloser Antrag würde auch reichen aber er müsste mit einer genauen Zeichnung des Bauvorhabens kommen. Jetzt hob der Schreiber die Hände, technische Zeichnungen seien nun wirklich nicht sein Ding und das ich mir die Zeichnung von einen Gelbkastigen anfertigen lassen sollte, fügte er noch hinzu.

Womit ich wieder bei Sid war, doch der wollte nun einen Antrag auf Erstellung einer Bauzeichnung sehen, halbwegs verzweifelt schaute ich zwischen dem Schreiber und dem Hausbauer hin und her. Das Ergebnis war das sich für diesen Antrag nun gar keiner mehr zuständig fühlte und man mir nur noch den Hinweis gab in welcher Amtsstube ich den Antrag anfordern sollte und ich aber auf keinen Fall vorher vergessen dürfte mir den Passierschein A36 ausstellen zu lassen sonst würde man mich in diesen Bereich der Feste, wo sich die besagte Amtstube befand, nicht vorlassen. Ich gab auf. Nun bin ich gespannt wie lange das Beet inklusive des Zaunes noch Bestand haben werden.


Lu scheuchte ich aus meinen Augen, von ihr und ihren Ideen hatte ich für heute genug. Doch damit sollte meine Pechsträhne noch nicht vorbei sein. Das Auftauchen der Regentin, schien auch nichts Gutes zu bedeuten. Zwar schien auch sie nur ihren Spleen mit dem Zar nachzugehen und alle zum trainieren aufzufordern, ganz geheuer war mir das trotzdem nicht. Ich ließ mir, nachdem die erste Spielerpaarung feststand schnell ein Ale bringen und verdrückte mich auf die Bank vor der Schmiede. Denn wie heißt es so schön? Aus den Augen aus dem Sinn.

GR

Freitag, 11. Mai 2012

Zu nichts kommt man!

Nach dem es am Tag zuvor hoch her ging, schien nun wieder Ruhe eingekehrt zu sein. So viel Ruhe das man sogar den blöden Bosk blöken hören konnte der samt Wagen seit Tagen vor dem Fenster der Schmiede stand. Zum Glück ließ sich das übertönen, schließlich hatte ich noch eine Handvoll Pfeilspitzen zu schmieden. Lange dauerte es aber nicht und ich wurde in meiner Arbeit unterbrochen. Lu fing wieder mit ihrer wahnwitzigen Idee von einem Gemüsebeet an, auch das ich sie erst mal Wasser holen schickte nutzte nichts und es dauerte nicht lange und sie fragte wieder danach. Reichlich genervt ließ ich sie machen, schließlich wollte ich heute noch was schaffen, drohte ihr aber entsprechende Strafen an, sollte es von Seiten der Stadt deswegen Ärger geben.


Doch damit war die Geschichte aber noch nicht ausgestanden, Was ich nicht bedacht hatte war, das genau dort wo das Beet hin sollte ja das Boskgespann stand, entsprechend schnell war Lu wieder zurück. Ich ließ die Pfeilspitzen, Pfeilspitzen sein und ging nach draußen, Das der stinkende, still vor sich hinkotende Bosk weg kam war ja auch in meinem Interesse. Viel Erfahrung hatte ich nicht mit solch einem Gespann, schließlich bin ich Schmied und kein Bauer, aber irgendwie schaffte ich es doch den Wagen von der Schmiede zu entfernen. Nur mitten auf dem Marktplatz konnte er auch nicht stehen bleiben und so entschloss ich mich das Gespann zwischen Herberge und dem Haus der Arer Söldner zu platzieren. Das klappte soweit auch ganz gut, beide Häuser stehen noch, so das ich nur noch das Gespann sichern musste und mich zurück zur Schmiede machte, wo Lu dann gleich damit anfing die ersten Pflastersteine auszugraben.


Ich für meinen Teil ging wieder in die Schmiede, zumindest kurzzeitig, denn irgendwie trieb mich mein schlechtes Gewissen in der Feuerkrug hatte ich doch noch einen Deckel abzuzahlen. Dort war es ziemlich leer, eigentlich traf ich nur eine, warum auch immer, ziemlich nervös wirkende Ärztin an die sich gerade die Finger von ihrer Kajira sauber lecken ließ, nur Essen, welches man als Grund dafür ansehen könnte, sah ich keins. Ihre Erklärungsversuche machten es auch nicht besser auch das ihr Kajira nach einem Reptuch rannte und den Boden, wo sie zuvor kniete, heimlich aufwischte, brachte nicht mehr Licht in die Dunkelheit. Egal, eigentlich wollte ich ja nur die Gelegenheit nutzen und die Namenlose zur Untersuchung anmelden.


Leider gibt es zur Zeit, auf Grund der hohen Kajiraefluktuation, schon eine Warteliste und ich solle doch eine Nummer ziehen, so oder so ähnlich war ihre Antwort. Immerhin bot sie mir an, das, wenn denn mal etwas Luft zwischen zwei Terminen sei ich die Namenlose zur Untersuchung vorbei bringen kann. Das war ja wenigstens was. Wieder zurück in der Schmiede, hielt mich jetzt eine Händlerin aus Belnend von der Arbeit ab. Sie suchte entweder DEN Baumeister oder eine vorlaute Schreiberin, so waren zumindest ihre Worte. Leider konnte ich ihr mit keinen von beiden dienen. Dafür nahm sich meine Nachbarin ihrer an und ich hatte genug Zeit mal wieder ausgiebig Dina zu betrachten.

Die vermeintliche Schreiberin tauchte dann irgendwann von alleine auf und hatte zum Glück einen Krieger im Schlepptau. Zum Glück deswegen weil kaum das die Händlerin an die Schreiberin überantwortet war, fing meine Nachbarin wieder mit ihr Zarmasche an, zum Glück war ich aber in ein Kundengespräch mit dem Krieger vertieft und bekam davon so gar nichts mit.

GR